FAZ.net setzt auf Downloads

Die Frankfurter Allgemein Zeitung kooperiert im Online-Bereich mit dem Software-Download-Portal Softronic.

Die Frankfurter Allgemein Zeitung kooperiert im Online-Bereich mit dem Software-Download-Portal Softronic. Damit wird das Angebot des aussergewöhnlich grossen Software-Portals in das FAZ-Medienportal integriert. Die User können die unter FAZ.net/Software erhältlichen Angebote auch bewerten.

Ringier Romandie verpasst TV8 ein neues Kleid

TV8 erscheint am 8. Februar in neuer Aufmachung und zum Sonderpreis von 1 Franken (statt 3.20).

TV8 erscheint am 8. Februar in neuer Aufmachung und zum Sonderpreis von 1 Franken (statt 3.20). Gemäss Mitteilung ist TV8 mit 68 Sendern die umfangreichste TV-Zeitschrift der Romandie und verzeichnet mit 80’000 verkauften Exemplaren einen wachsenden Erfolg. Das soll sich nach Mitteilung des Verlags auch nicht ändern, geändert hat sich lediglich das Erscheinungsbild. Es sei eleganter, dichter, praktischer, neugieriger und kritischer geworden.

Ruf Lanz: Mit Ganzkörpergips gegen Raserei auf Skipisten

Mit eingegipsten lebensgrossen Puppen in den Top Skigebieten ermahnt das Schweizer Versicherungsunternehmen Suva Skifahrer und Snowboarder zur Vorsicht.

Mit eingegipsten lebensgrossen Puppen
ermahnt das Schweizer Versicherungsunternehmen Suva Skifahrer und Snowboarder in den Top-Skigebieten zur Vorsicht. Die konfrontative
Präventionskampagne entspringt der Zürcher Kreativschmiede Ruf Lanz,
die bereits mit der SuvaLiv-Velohelm-Kampagne für Furore gesorgt hat.
Zum Auftakt der Skiferien sitzen die lebensgrossen, eingegipsten und
mit Skis und Skischuhen ausgestatteten „Wintersportler“ an publikumswirksamen Orten auf Bänken in
Talstationen oder fahren im Sessellift mit. Ein grünes Schild mit dem
Claim „Rasen Sie besser nicht auf der Skipiste“ begleitet jede Gipsfigur und rückt die vom
Gips-Dummy vermittelte Botschaft ins rechte Licht, bzw. den rechten Zusammenhang. Anzutreffen sind die
unübersehbaren Aufmerksamkeitscatcher in den Skigebieten Arosa, Davos, Engelberg,
Grindelwald, Gstaad, Lenk, Saas Fee, St. Moritz und Zermatt.

Frankreich: Medienkonzern Lagardère erwirbt Time Warner Book Group

Der französische Medien- und Flugtechnikkonzern Lagardère will den amerikanischen Buchverlag Time Warner Book Group für 537,5 Millionen Dollar kaufen.

Der französische Medien- und
Flugtechnikkonzern Lagardère will den amerikanischen Buchverlag Time
Warner Book Group für 537,5 Millionen Dollar kaufen. Wie die SDA
meldet, sei eine entsprechende Vereinbarung  getroffen worden. Der
Kauf macht die Lagardère-Verlagssparte Edition zur weltweiten Nummer
drei. Lagardère bezeichnet den Kaufentscheid als strategische Handlung
in der Buchsparte, die sich als Wachstumsmotor zur
Rentabilitätssteigerung erwiesen habe. Die Time Warner Book Group
veröffentlicht neben Bestsellerautoren auch Jugendbücher und
Illustrierte.

Cash hat gemäss Presserat Anhörungspflicht verletzt

Das Wirtschaftsmagazin Cash soll schwere Vorwürfe gegen ein wirtschaftlich tätiges Unternehmen erhoben haben, ohne ihm Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben zu haben.

Das Wirtschaftsmagazin Cash soll schwere
Vorwürfe gegen ein wirtschaftlich tätiges Unternehmen erhoben haben,
ohne ihm Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben zu haben. Laut Schweizer
Presserat hat Cash damit die Pflicht zur Anhörung verletzt, meldet die
SDA. Cash hatte in einem Artikel vom April 2005 einem fondsgebundene
Lebensversicherungen vertreibenden Unternehmen vorgeworfen, sein
wirtschaftlicher Erfolg beruhe auf fragwürdige Methoden. Der Presserat
hat die Beschwerde der Firma teilweise gutgeheissen, erinnerte aber
auch daran, dass Medien nicht verpflichtet sind, Informationen aus
vertrauenswürdigen Quellen zu verifizieren.

Edipresse kooperiert im Eventbereich

Mit einer Beteiligung von 30 Prozent am Eventleader in der Romandie, Live Music Production SA, steigt Edipresse Schweiz ins Veranstaltungsbusiness ein.

Mit einer Beteiligung von 30 Prozent am Eventleader in der Romandie, Live Music Production SA, steigt Edipresse Schweiz ins Veranstaltungsbusiness ein. Mit einer intensiveren publizistischen Begleitung der Events reagiere man auf Marktbedürfnisse, heisst es in der Mitteilung.

Beste CH-Websites: News.Google.ch schlägt NZZ Online

Das Schweizer Magazin für digitales Leben Anthrazit hat die 200 besten Websites der Schweiz auserwählt.

Das Schweizer Magazin für digitales Leben
Anthrazit hat wie jedes Jahr die 200 besten Websites der Schweiz ermittelt. In der
Kategorie „Information“ führt erstmals nicht die Website eines Medienhauses, sondern News.Google.ch die Rangliste an. Damit verweist News.google.ch NZZ online auf den zweiten Platz, auf dem dritten Platz folgt die Website der Weltwoche. Die Plätze vier bis
zehn werden von den Websites der Medien Beobachter, Tagesanzeiger,
Migrosmagazin, Annabelle, Coopzeitung, Blick sowie von Newsbot.msn.ch
eingenommen. In der Kategorie beste Websites „Radio/TV“ hat Radio DRS die
Führungsposition, gefolgt von der tagesschau.ch auf
dem zweiten und dem Portal des Schweizer Fernsehens auf dem dritten Rang. 105.ch,
swissinfo.ch, radioplay.ch, swisstxt.ch, telebasel.ch, telezueri.ch
sowie radio24.ch werden von Anthrazit auf die Plätze vier bis zehn
positioniert.

Bieler Gestaltungsbetrieb gewinnt Pitch von Euresearch

2. Stock Süd Netthoevel & Gaberthüel hat sich mit seiner Präsentation gegen zwei Berner Agenturen durchgesetzt.

2. Stock Süd Netthoevel & Gaberthüel
hat sich mit seiner Präsentation gegen zwei Berner Agenturen
durchgesetzt. Bei der Konkurrenzpräsentation ging es um die
Modifikation des Corporate Design und die Gesamtgestaltung von
Kommunikationsmittel aus dem Print- und Digitalbereich von Euresearch.
Das Informationsnetzwerk für europäische Forschungsprogramme mit Sitz
in Bern fördert die schweizerische Beteiligung an internationalen
Forschungsprojekten.

PR-Nachwuchs in Davos

Vom 7. bis 9. April findet zum vierten Mal die Bildungsveranstaltung JuniorCom in Davos statt.

Vom 7. bis 9. April findet zum vierten Mal die Bildungsveranstaltung JuniorCom in Davos statt. Das Ziel der Veranstaltung: Jungen Leuten aus den Bereichen Marketing, Kommunikation und Journalismus soll eine Plattform für Ausbildung und zu potenziellen Arbeitgebern geboten werden. Franco Item von der Schweizerischen Text Akademie und Initiant der Veranstaltung: „Das Vermarktungskonzept ist ähnlich dem von M-Budget oder Prix-Garantie“, das heisst, dass sich die Preise auf ein Minimum beschränken. Organisiert wird die Tagung im Milizsystem, die Experten engagieren sich kostenlos. Gemäss Mitteilung soll sich die JuniorCom in den nächsten Jahren zur grössten Plattform für Kommunikations- und Marketingspezialisten entwickeln. Dieses Jahr werden denn auch mehrere Awards verliehen: Der Medienpreis Davos, der Swiss Text Award und erstmals auch der Swiss PR Award.

Tamedia mit neuem Portal für Agenturen und Werbekunden

www.mytamedia.ch bietet Informationen und Angebote zu sämtlichen Medien des Zürcher Grossverlags Tamedia.

www.mytamedia.ch bietet Informationen und Angebote zu sämtlichen Medien des Zürcher Grossverlags Tamedia. Mit wenigen Klicks können Mediadaten, Tarifinformationen, Produktionsrichtlinien, Termine und medienübergreifende News des Medien- und Werbemarkts abgerufen werden, lautet die entsprechende Mitteilung. Agenturen und Werbekunden werden somit sämtliche Daten aller Tamedia zugehöriger  Medien zentral zur Verfügung gestellt. Die Website ist übersichtlich nach Mediengattungen gegliedert und bietet eine gute Benutzerführung sowie eine Suchfunktion. Bezüglich Design wurde das Corporate Design von Tamedia erweitert, ohne aber die Wiederekennung zum Mutterhaus zu vernachlässigen. Verantwortlich für die Realisierung ist die Zürcher Agentur für internetgestützte Marketingkommunikation Planetactive. Das Informationsportal beruht auf einem Content Management System (CMS), welches durch Redakteure und Webmaster der jeweiligen Medien dezentral bedient wird. Die Entwicklung basiert auf dem Open Source CMS Typo 3. 

Diskussionspunkt Pressefreiheit: Iranische Zeitung eröffnet Karikaturen-Wettbewerb über Holocaust

Irans grösste Zeitung Hamschahri hat mit einem Karikaturenwettbewerb zur Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg auf die Darstellung des Propheten Mohammed in europäischen Zeitungen reagiert.

Derweil die tödlichen Proteste im Karikaturenstreit andauern, hat Irans grösste Zeitung Hamschahri mit einem Karikaturenwettbewerb zur Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg auf die Darstellung des Propheten Mohammed in europäischen Zeitungen reagiert. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, solle damit die vom Westen viel zitierte Pressefreiheit ausgelotet werden. Der Aufruf richtet sich an Künstler weltweit, die Zeichner der zwölf besten Cartoons sollen von der konservativen Tageszeitung Hamschahri mit Goldstücken belohnt werden. In der dänischen Zeitung Jyllands-Posten waren ebenso viele Karikaturen von Mohammed veröffentlicht worden.

Schweizer Fernsehen will zulegen

An der Jahres-Medienkonferenz des Schweizer Fernsehens standen der Verlust der Marktanteile und die geplanten Innovationen im Zentrum.

In den letzten drei Jahren verlor SF kontinuierlich Marktanteile, 2005 waren es ebenfalls insgesamt 1,2 Prozent. Im Ganztagesschnitt lag der Anteil somit bei 33,4 Prozent. In absoluten Zahlen schauten alle Deutschschweizer 147 Minuten täglich fern, eine Minute weniger als im Vorjahr. Nun soll das Hauptabendprogramm innoviert werden, laut Fernsehchefin Ingrid Deltenere wird ausgebaut: Zum einen wird der Dienstagabend auf SF 2 zum Event-Abend gemacht, die Show „Genial daneben“ macht den Anfang. Des Weiteren geplant sind Überarbeitungen und Auffrischungen diverser Informationssendungen, als erstes wird Arena am 8. März konzeptionell geändert über den Bildschirm flimmern. Die Sportsendungen werden ans neue Erscheinungsbild angepasst und Schweizer Filme sollen am Sonntagabend auf SF 1 für Quoten sorgen. Gerade die sportiven Grossanlässe, die haben dem Schweizer Fernsehen letztes Jahr gefehlt. Mit den bevorstehenden Grossereignissen Olympische Winterspiele und Fussball-Weltmeisterschaft zur besten Sendezeit darf  man sich derzeit am Leutschenbach in Sachen zu erwartende Quoten durchaus optimistische Blicke zuwerfen.Seit September entwickeln sich die Quoten allerdings allgemein besser und wagen sich langsam aus dem Tiefdruckgebiet heraus, so die Botschaft von Ingrid Deltenere an der SF-Jahres-Medienkonferenz. Das wird von ihr als Bestätigung gewertet, dass die eindeutige Programmpositionierung „Zwei Programme auf zwei Kanälen“ beim
Publikum ankommt. Wissen wollte sie auch, wie das Schweizer Fernsehen allgemein beim Publikum eingeschätzt wird, die Ergebnisse lagen am Dienstag ebenfalls vor. In der von einem Marktforschungsinstitut durchgeführten repräsentativen Imagestudie stuften 91 Prozent der Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer das SF als wichtig für die Schweiz ein. 84 Prozent war es vertraut, 81 Prozent hielten es für vertrauenswürdig, 79 Prozent gar für sympathisch und 75 Prozent für verantwortungsbewusst. Das Schweizer Fernsehen sei auf dem richtigen Weg, lautete der Kommentar des SF auch angesichts dieser Ergebnisse.
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