ComRo geht mit Power auf die Strasse

Aussenwerbung Mit dem Bezug eines Neubaus in Rain LU hat die ComRo Rohner auch den Plakatdruck massiv ausgebaut.

Aussenwerbung Mit dem Bezug eines Neubaus in Rain LU hat die ComRo Rohner auch den Plakatdruck massiv ausgebaut. Derzeit besteht eine wachsende Nachfrage
nach grossformatigen Drucken in höchster Qualität; diese sollen dazu
noch aus nächster Nähe betrachtet werden können. Hier tritt zunehmend
der digitale Grossformatdruck in Erscheinung, der in den letzten Jahren
zugelegt und neue Marktsegmente erschlossen hat. Die entsprechenden
Maschinen sind darüber hinaus in neue Leistungsdimensionen sowohl bei
der Qualität wie auch bei der Ausgabegeschwindigkeit vorgedrungen.

Auf genau solche Drucksysteme, die digitale Daten zudem direkt und
damit ohne zusätzliche Druckform ausgeben können, setzt die ComRo
Rohner AG (ComRo). Aus Platzgründen und um als Anbieter weiterhin vorne
dabei zu sein, hat das 1996 gegründete Unternehmen zum Jahreswechsel
2006 eine neu erstellte Produktionshalle bezogen und damit gleichzeitig
den Produktions-Workflow verbessert. Mit dem Umzug von Kriens ins
ebenfalls luzernische Rain wurde auch gleich ein neues
Grossformat-Digitaldrucksystem von Scitex Vision installiert, das ComRo
hauptsächlich für den Plakatdruck einsetzt. «Für den Turbojet
interessieren wir uns schon länger. Wir hätten ihn am bisherigen
Standort aus Platzgründen aber nicht aufstellen können», erläutert
Silvan Rohner, Geschäftsführer und Inhaber der ComRo Rohner AG, die mit
dem Umzug erfolgte Maschineninvestition.

Mit dem Offset konkurrenzieren
Den Entscheid für das neue Drucksystem begründet Rohner mit der idealen
Kombination aus Qualität und Geschwindigkeit: «Wir sind mit unserem
neuen Wide-Format-Printer in der Lage, bei Auflagen bis zu 300
Exemplaren mit dem Sieb- und Offsetdruck zu konkurrenzieren.» Rohner,
der von weiter sinkenden Auflagen im Plakatdruck ausgeht, sieht den
Turbojet zudem als ideale Maschine, um auf die Anforderungen nach
Händlereindrucken, wechselnde Sujets, unterschiedliche Formate und
individualisierte Plakate reagieren zu können. «Qualitativ», so ist
Rohner überzeugt, «ist das Druckergebnis dem Offsetdruck ebenbürtig,
wenn nicht gar überlegen. Gerade bei kleineren bis mittleren Auflagen
und/oder wechselnden Sujets sind Drucksysteme wie der Turbojet gar
konkurrenzlos.»

Der Grossformatdrucker, mit dem neben ungestrichenen Papieren, Banner-
und Leinwand-Materialien auch selbstklebendes Vinyl bedruckt werden
kann, verwendet neben den Skalafarben CMYK noch mit LC und LM
Lightversionen von Cyan- und Magenta-Tinten, womit sich feine Verläufe
und vor allem die für die menschliche Wahrnehmung kritischen Hauttöne
besonders gut wiedergeben lassen. Rohner spricht dennoch von einem
Vierfarbendrucker «mit erweiterten Möglichkeiten», weil die Lightfarben
per se keine zusätzlichen Farben seien – was eine Frage der Definition
und letztlich unbedeutend ist.

Dank diverser Vorteile von Drucksystemen wie dem Turbojet ist der
digitale Plakatdruck weiter auf dem Vormarsch. So druckt ComRo
F12-Leuchtplakate mit dem Turbojet dank des maximal 1,63 x 3,6 m
grossen Formats einteilig. F12-Plakate werden gemäss Anforderungen zum
Beispiel der Plakatgesellschaft APG in zwei Teilen produziert, was
gegenüber der herkömmlichen dreiteiligen Produktion zu mehreren
Vorteilen führt: Weniger Abfall, kürzere Ausrüst- und schnellere
Produktionszeiten sowie nur eine statt zwei Überlappungen. «Wir würden
die F12-Plakate sogar einteilig drucken, wenn dies von Seiten der APG
möglich wäre», erklärt der 36-jährige Pionier des digitalen
Plakatdrucks. Neben den hauptsächlichen F12-, F4- und
F200-Strassenplakaten druckt ComRo auch sechsteilige, APG-konforme
GF-Plakate.

Als eine Besonderheit bietet ComRo zudem so genannte GF-BigRotation an.
Diese auf Vinyl gedruckten, vierteiligen Grosskleber werden auf ein von
der APG zur Verfügung gestelltes Montageblech aufgezogen. Im Gegensatz
zum Plakat werden diese Werbeflächen viel seltener aktualisiert.
Deshalb wechselt beziehungsweise «rotiert» das Plakatierunternehmen den
Standort.
 

Dank Proof auf der sicheren Seite
Bei der Datenlieferung favorisiert ComRo «offene» Layoutdaten statt
PDF-Daten. Dazu hat das Unternehmen auf seiner Website comro.ch
Layoutvorlagen zur Verfügung gestellt, wo auch der Daten-Upload
erfolgen kann. Der Grund ist technischer Natur: So ist in
Zusammenarbeit mit dem Hersteller derzeit in Rain ein Schneidsystem im
Einsatz, das den exakten und vollautomatischen Beschnitt der Plakate
ermöglicht. Dazu ist es allerdings erforderlich, spezielle Elemente zu
platzieren, die von einem optischen System erkannt werden und einen
exakten Rundumbeschnitt erst ermöglichen. «Für diesen Workflow sind
offene Daten besser als PDF-Dokumente geeignet, weil sonst die
PDF-Daten in einem weiteren Arbeitsschritt in die Layoutvorlagen
platziert werden müssen», erklärt Rohner. «Zudem können wir nach
Absprache noch den einen oder anderen Fehler korrigieren, wenn sich ein
solches Vorgehen aufdrängt.»

Als weitere Vorgabe für eine professionelle Ausgabe verlangt ComRo ein
farbverbindliches Proof. Andernfalls wird als Hausstandard nach
Euroscala gedruckt (optische Farbkorrektur nach Empfinden,
Druckoperator inklusive). Ein Proof sei vor allem bei anspruchsvollen
Sujets zu empfehlen, welches Schmuckelemente oder Hauttöne beinhaltet.

Fahrzeug- und Fassadenwerbung
Neue Bedruckstoffe und wasserfeste Tinten haben neue Werbemöglichkeiten
im gesamten Aussenbereich geschaffen. Dank den drei inzwischen ideal
aufeinander abgestimmten Komponenten Digitaldrucksystem, Bedruckstoff
und Tinte kann heute anspruchsvolle, vollfarbige Werbung an Stellen
angebracht werden, wo dies vor Jahren noch undenkbar war.

Auch diesen Aussenwerbebereich deckt ComRo ab. Neben dem Turbojet sind
in Rain insgesamt sieben weitere Printer installiert. «Unsere
Drucksysteme decken unterschiedliche Bedürfnisse ab, bedrucken
unterschiedliche Materialien und verwenden daher auch unterschiedliche
Tinten. Daher können wir für jede Anforderung auf das jeweils ideale
Drucksystem zurückgreifen.» So ist ComRo in der Lage, mit einem Roland
Permasol genannten Grossformatdrucker Vinylfolien in sehr hoher
Auflösung zu bedrucken, womit Fahrzeuge, Schaufenster und dergleichen
beschriftet werden können. Kleinstauflagen werden auf zwei X2-Drucker
von Xerox produziert. Die Super-Wide-Drucker Grandjet (3,2 m
Bahnbreite) und XL-Jet (5 m), wie der Turbojet von Scitex Vision, setzt
ComRo unter anderem für die Produktion von Gitternetzmaterialien für
die Verkleidung von Gebäuden, Werbeplanen und Grossformattextilien ein.
Dazu kommen Sublimationsdrucker für das Bedrucken von Textilien für
Fahnen, Banner und dergleichen.

Zu den vielfältigen Ausgabemöglichkeiten bietet ComRo die passende
Ausrüstung und/oder die Montage der Werbeflächen an. Gelernte
Schriftenmaler und ausgebildete Mitarbeitende mit handwerklichem
Geschick befestigen schliesslich die Aussenwerbematerialien an Gebäuden
oder Fassaden, auf Fahrzeugen oder an Messeständen, als Werbebanden an
Sportstätten oder als Sichtschutz an Baustellen. Zum Angebot gehört
auch das Veredeln, Laminieren oder Aufziehen sowie das Aufbringen von
Montagesystemen.

Bis 400 m2/Stunde
Der Turbojet von Scitex Vision ist eine Rolle-zu-Bogen-Maschine, die
zwei verschiedene Modi bietet: den Produktionsmodus (336-dpi-Auflösung)
und den High-Quality-Modus (448 dpi). Innerhalb dieser beiden
Produktionsarten gibt es weitere Optionen zur Feineinstellung der
Qualität und der Druckgeschwindigkeit, die von 200 bis 400 m2/Stunde
reicht. Der Turbojet verwendet lösemittelhaltige Drucktinten, die für
Lichtechtheit optimiert sind und für Innen- und Aussenanwendungen
eingesetzt werden können. Neben ComRo Rohner ist seit November 2005
auch bei Christinger Partner in Schlieren ein Turbojet in Betrieb.

Scitex Vision ist ein führender Anbieter von grossformatigen
Digitaldrucksystemen. Der Anbieter von Drucksystemen liefert eine
breite Palette an Digitaldruckmaschinen und Verbrauchsmaterialien für
industrielle Anwendungen, einschliesslich Grossformat- und
Verpackungsdruck sowie zum Bedrucken von Textilien. Scitex Vision
beschäftigt rund 500 Mitarbeitende. Das Unternehmen wurde im November
2005 von der Hewlett-Packard Company (HP) übernommen.

Jürgen Franck

Wer spürt wohl Lust auf NW1?

Privatradios Der Stromversorger EBM will seinen Anteil an NW1 abstossen. Wohl nicht ganz einfach.

Privatradios Der Stromversorger EBM will seinen Anteil an NW1 abstossen. Wohl nicht ganz einfach.Seit einiger Zeit ist der Baselbieter
Stromversorger Elektra Birseck Münchenstein (EBM) will aus seinem
50-Prozent-Engagement beim Baselbieter Privatsender NW1 von
Radio-Basilisk-Gründer Christian Heeb «möglichst rasch» aussteigen, wie
EBM-Direktor Hans Büttiker kürzlich der Basellandschaftlichen Zeitung
sagte. Er verhandle «mit inländischen Interessenten».

Nebst Finanzinvestoren oder Baselbieter Persönlichkeiten kommen die
Basler Zeitung Medien (BZM), Tamedia, die NZZ und die AZ Medien in
Frage. Von der NZZ war keine Stellungnahme erhältlich, die andern
winken ab.

Bei der BZM will man mit Heeb spätestens seit dem Verkauf von Radio
Basilisk an Tamedia nicht mehr geschäften. Man setze auf Kooperationen
mit TeleBasel, sagt BZM-CEO Beat Meyer. Zudem glaubt er, dass die
Region nicht zwei TVs vertrage. Eine Meinung, die auch Andreas Meili,
Leiter Elektronische Medien bei Tamedia, teilt. Er und Florenz
Schaffner von den AZ Medien (Tele M1, TeleTell) wollen ohnehin erst das
neue RTVG und die Neuausschreibung der TV-Konzessionen abwarten.

Das grösste Interesse ist dennoch bei Schaffner auszumachen, war er
doch im Januar bei NW1 und sprach «unverbindlich» mit Heeb, wie er
selbst sagt. Zudem hatte er vor zwei Jahren für Tele M1 noch eine
Gebietserweiterung bis nach Basel beantragt, jedoch auf Anraten des
Bakom wieder zurückgezogen. «Never say never», sagt er deshalb.

Als letzte mögliche NW1-Interessentin bleibt TeleBasel, besser dessen
Trägerin, die Stiftung Kabelnetz. Wohl habe man mit NW1 über
Kooperationen und selbst «über eine Neukonstituierung der Trägerschaft
von NW1 analog dem Basler Stiftungsmodell» gesprochen, so
Stiftungspräsident Heinrich Löffler. «Aber ohne Ergebnis.» Er sei zu
weiteren Gesprächen bereit.

Markus Knöpfli

Rose d’Or: Schweiz ist mit vier Beiträgen im Finale

Die Schweiz ist mit vier Beiträgen im Finale der Rose d’Or, des weltweit grössten Festivals der TV-Unterhaltung, vertreten.

Die Schweiz ist mit vier Beiträgen im Finale der Rose d’Or, des weltweit grössten Festivals der TV-Unterhaltung, vertreten. In der Sparte Musik ist «Yello – Electropop Made in Switzerland» (SF) nominiert, in der Kategorie Comedy «Edelmais & Co.» (SF) und im Bereich Reality Show «SA AAA… Find me a man» (Polivideo). «White Flag» (Abrahami-Netz-TV) ist ausserdem für den Social Awareness Award nominiert, der seit 2005 Programme der TV-Unterhaltung auszeichnet, die sich inhaltlich auf hohem Niveau mit sozialen Themen unserer Gesellschaft befassen. Am diesjährigen Festival kämpfen 112 Programme in 8 Kategorien um eine der begehrten goldenen Rosen. 35 Länder sind an der diesjährigen Rose d’Or dabei, darunter Chile, Argentinien oder Serbien-Montenegro. Das Festival wird zum 46. Mal ausgetragen und findet vom 25. bis 30. April 2006 in Luzern statt.

Kurt Aeschbacher geht unter die Blogger

Weltweit gibt es laut Technorati mehr als 27 Millionen Blogs, jede Sekunde kommt ein neues hinzu. Am 2. März 2006 wird das des TV-Moderators Kurt Aeschbacher hinzugezählt werden müssen.

Weltweit gibt es laut Technorati mehr als 27 Millionen Blogs, jede Sekunde kommt ein neues hinzu. Am 2. März 2006 wird das des TV-Moderators Kurt Aeschbacher hinzugezählt werden müssen, laut Kleinreport startet er einen persönlichen Weblog. Das Publikum soll einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen und ins Leben des Promis erhalten. Aeschbacher soll auch Einblich in seine Ideen, Träume und Gedanken gewähren. Zudem besteht die Möglichkeit, via www.aeschbacher.sf.tv mit Aeschbacher in Kontakt zu treten.

Schnell geschaltet

Sport Spillmann Felser Leo Burnett hat für Toko-Wachs die jüngsten Dopingfälle in Turin zum Anzeigenthema gemacht.

Sport Sind diese Werber gedopt? So schnell
kann Werbung sein: Mit einer halbseitigen Anzeige im SonntagsBlick hat
Spillmann Felser Leo Burnett auf die aktuellen Ereignisse in Turin
reagiert. Toko-Wachs ist an den Olympischen Spielen stark im
Rennservice engagiert. Darum hat der Hersteller sofort die jüngsten
Dopingfälle in Turin zum Thema für eine Anzeige machen lassen – 
bestens platziert zwischen zwei Artikeln über die erste Dopingsünderin
und eine Dopingrazzia bei denösterreichischen Biathleten.

Leerformel mit viel Inhalt

Internet «Added-Value» im Kreuzfeuer: Nach der Klage der Verleger untersucht das Bakom die Web-Aktivitäten der SRG.

Internet «Added-Value» im Kreuzfeuer: Nach der Klage der Verleger untersucht das Bakom die Web-Aktivitäten der SRG.Neudeutsche Schlagworte sind praktisch.
Die Übersetzung öffnet meist  grossen Interpretationsspielraum.
Jeder kann die Leerformel mit Inhalt füllen, wie ihm gerade beliebt. So
manches lässt sich ganz offensichtlich auch unter «Added-Value»
subsumieren. Damit beschreibt die SRG SSR den strategischen Eckpfeiler
ihres Internet-Engagements. Mehrwert, lautet die Übersetzung von «Added
Value». Auf die SRG-Internetangebote bezogen heisst das: Die Webseiten
von Radio und Fernsehen sollen deren Ton- und Bildprogramme ergänzen.
Nicht mehr und nicht weniger. O-Ton SRG: «Der Added-value-Ansatz
garantiert, dass sich die Online-Angebote nicht neben Radio und
Fernsehen zu einem eigenständigen dritten Medienprodukt entwickeln und
dadurch die Verleger konkurrenzieren.»

Durchaus eigenständig
Nun ist es nicht ganz einfach zu definieren, ab wann ein Medienprodukt
eigenständig ist. Die Webinhalte von Radio DRS und der Tagesschau von
SF kann auch anschauen, wer weder Radio- noch Fernsehgerät sein eigen
nennt. Schlecht informiert ist eine Person mitnichten, die sich nur im
SRG-Netz umsieht.

Die Schweizer Verleger sehen das auch so. Und diese Erkenntnis bereitet
ihnen wenig Freude. News im Netz sei das Business der Zeitungshäuser,
findet aber der Verband Schweizer Presse. Dem «Added-Value»-Grundsatz
werde auf dem Nachrichtenportal der Tagesschau, das am meisten
kritisierte Angebot, zwar nachgelebt, nur – in pervertierter Form.
«Nicht die Internetinhalte sind der Mehrwert zum Fernsehprogramm,
vielmehr ergänzen die Filmbeiträge das textlastige Newsangebot», sagt
Hanspeter Kellermüller, Rechtskonsulent beim Verband Schweizer Presse.
Ein Blick auf Tagesschau-Online bestätigt diesen Eindruck. Zahlreiche
Newsbeiträge stehen ohne Verweis auf einen Filmbeitrag aus einer
aktuellen oder archivierten SF-Nachrichtensendung auf der Website. Das
Textmaterial stammt zum grossen Teil von Nachrichtenagenturen und die
Bilder haben keine SF-Hausfotografen geschossen, sondern
Keystone-Reporter.

Der Verband Schweizer Presse hat deshalb Mitte Dezember beim Bakom
Klage eingereicht. Dieser Tage erarbeitet die SRG ihre Stellungnahme
zuhanden der Behörde in Biel. Bis zu einem Entscheid kann es noch
Monate dauern.

Für SF-Chefredaktor Ueli Haldimann liegt sein Online-Nachrichtenangebot
klar innerhalb der «Added-Value»-Strategie, wie er  betont – nicht
ohne dabei auch mal über die «mickrigen» und «miserablen» Newsseiten
vieler Regionalzeitungen herzuziehen. «Jede Zeitung chlütterlet etwas
vor sich hin», teilte Haldimann Mitte Dezember auf dem
SRG-Mitgliederportal mitreden.ch mit.

Beredtes Schweigen
In den Online-Abteilungen anderer SRG-Unternehmen zeigt man sich
irritiert über die eigenwillige Auslegung des «Added-Value»-Begriffs
von SF. Mit offenem Visier sei das Fernsehen einer Klage der Verleger
entgegengelaufen. Wer sich so weit aus dem Fenster lehne wie sf.tv,
müsse sich ob der nun erfolgten Reaktion nicht wundern, sagt ein
leitender Mitarbeiter, der seinen Namen hier nicht lesen möchte.

Offen sprechen will über das Thema niemand. Loyalität gegenüber dem
Arbeitgeber geht vor. Aber auch die Kommunikationsabteilungen von Radio
und Fernsehen sind nicht bereit, zu den Online-Aktivitäten ihrer
Unternehmen Stellung zu nehmen. SRG-Mediensprecher Simon Meyer schreibt
dazu lediglich: «Das Angebot entspricht unserer Strategie des Added
Value», oder: «Mit den Internetangeboten der SRG SSR schaffen wir für
den Gebührenzahlenden einen Mehrwert ohne Mehrbelastung.» Da in dieser
Sache die Klage der Verleger beim Bakom hängig sei, verzichte man zum
jetzigen Zeitpunkt auf präzisere Angaben.

Beim Radio klappt es
Obwohl die Klage der Verleger alle Internet-Aktivitäten der SRG
betrifft, war der Auslöser für den Gang zur Aufsichtsbehörde klar das
neue Newsportal des Fernsehens, genauer: der Aus- und Aufbau der
Rubriken  Tagesschau und Sport.

Andere Unternehmenseinheiten gehen pragmatischer vor und legen die
Allerweltsformel «Added-Value» restriktiver, respektive näher am
eigentlichen Wortlaut (siehe oben) aus. So finden sich auf der Webseite
von Radio DRS (www.drs.ch) nur Beiträge, die auf eine ausgestrahlte
Sendung verweisen. Der Mehrwert ist hier die Möglichkeit des
punktgenauen Zugriffs auf eine archivierte Sendung, allenfalls
eingeleitet mit einem aktuellen Agenturtext. Einziger Hinweis in
Richtung des problematisierten «vollwertigen Nachrichtenportals», ist
ein Newsticker mit Agentur-Meldungen, die ohne redaktionelle Betreuung
auf der Seite einfliessen.
  

Nick Lüthi

Profis machen lassen
Neben allen möglichen Erklärungen für die
unterschiedliche Herangehensweise von Radio und Fernsehen an das Medium
Internet spricht bereits das optische Erscheinungsbild der Webseiten
Bände. Hier das Bildmedium: bunte, satte Farben, grosse Bilder, Köpfe,
Macher, Selbstdarstellung in Weblogs. Dort das Radio: nüchtern, weiss.
Der Charme eines Nature-Joghurts, aber eines mit Zucker. What you see,
is what you get. Mit Wiki und Podcast ist man technologisch an
vorderster Front, begibt sich aber damit nicht in Richtung Newsgeschäft
der Verleger.

Vor diesem Hintergrund lässt sich wohl wenig an der Situation ändern.
Kenner der Materie sind der Ansicht, dass sich der
«Added-Value»-Grundsatz überlebt habe: Weshalb eine ambitionierte
Redaktion zurückbinden, wenn sie erfolgreich ein neues Medium
erschliesst? Dies würde bedeuten, die Profis das tun lassen, was sie
können – allerdings unter Bedingungen, die nicht den Wettbewerb
verzerren. (nl)

J’adore Cannes

Mode Luca Aloisi über das Drei-S-Programm von Cannes und das neue Werk des bumsfidelen Sisley-Hoffotografen Terry Richardson.

Mode Wer Cannes nur vom
Geografie-Unterricht oder von den Cannes-Rollen her kennt, weiss
höchstens, wofür das Drei-S-Programm steht: Sea, Sex and Sun. Bravo,
trois points pour le candidat. Aber weiss er auch, was sich zu Tode
amüsieren heisst? Eine verheerende Lücke, wenn man im Werbemilieu tätig
ist und auch noch als glaubwürdig gelten will. All jenen, die bis
hierher nur auf drei Punkte gekommen sind, empfehle ich deshalb das
neue Werk des bumsfidelen Sisley-Hoffotografen Terry Richardson als
Weiterbildungskurs.
Terry ist der Essenz des Küstenortes mit der Gründlichkeit eines
promisken Allesforschers auf die Spur gekommen und zeigt seine
mitfühlsamen Resultate im  Frühling-Sommer-Katalog. An der
kurvenreichen Croisette stiess er unter anderem auf eine gewisse Kate
M. und ihren Chihuahua und überzeugte sich persönlich von ihren
Qualitäten – mal auf der Terrasse des Carltons, mal drinnen auf dem
Tisch der Suite oder dann auf einem schnittigen Rennboot. Wer nach dem
Katalog auf das atemberaubende Szenario der Festivalstadt neugierig
geworden ist, sollte dieses Jahr doch die Kreativen seiner Werbeagentur
an die Côte d’ Azur begleiten. Frischen Sie Ihr Französisch vorher noch
ein wenig auf. Für Terry hat schon Lektion eins genügt: Patti LaBelles
«Voulez vous coucher avec moi ce soir?» Ich wünsche Ihnen jetzt schon
bonne chance! (la)

Nach der Theorie die Praxis

Print Im Zuge einer Kreuzbeteiligung werden die Akzidenzdruckaktivitäten der Vogt-Schild-Gruppe mit der AZ Print verschmolzen. Erste Massnahmen wurden bereits realisiert.

Print Im Zuge einer Kreuzbeteiligung werden
die Akzidenzdruckaktivitäten der Vogt-Schild-Gruppe mit der AZ Print
verschmolzen. Erste Massnahmen wurden bereits realisiert.Mitte letzten Jahres haben die vier
Medienhäuser AZ-Medien-Gruppe (Herausgeber der Aargauer Zeitung),
Vogt-Schild-Gruppe (Solothurner Zeitung), Dietschi AG
(Oltener Tagblatt) und Zofinger Tagblatt AG (Zofinger Tagblatt) bekannt
gegeben, dass sie das Modell respektive die Kooperation «Mittelland
Zeitung» unbefristet weiterführen und gar ausbauen wollen. In der Folge
hat die AZ-Medien-Gruppe die von der PubliGroupe/Publicitas gehaltene
35-Prozent-Beteiligung an der Vogt-Schild-Gruppe übernommen, im
Gegenzug hat AZ Medien die Anzeigenregie für den Zeitungsbereich an die
PubliGroupe übertragen.

Neben diesen verlegerischen Entscheidungen hatten AZ Medien und
Vogt-Schild Ende Juni über eine Zusammenführung und Neuausrichtung
ihrer Printaktivitäten orientiert. So hat sich AZ Medien mit 25 Prozent
am neuen Akzidenzdruckunternehmen Vogt-Schild Druck AG beteiligt, an
der die VS Holding AG 75 Prozent hält. Die Beteiligung am Zeitungsdruck
ist genau umgekehrt, hier hält AZ Medien die Mehrheit (siehe Grafik).

«Mit diesem Schritt hat Aarau den Lead im Zeitungsdruck und Derendingen
die Führung im Akzidenzdruck übernommen», fasst Rolf Steiner,
Geschäftsführer der Vogt-Schild Druck AG, die seither neuen
Beteiligungsverhältnisse zusammen und ergänzt: «Dazu wurde auch eine
gegenseitige Risikobeteiligung vereinbart.»

Zusammenfassung von drei Standorten
Mit diesem Umbau bei Vogt-Schild Druck sind bereits konkrete Massnahmen
erfolgt. So wurden bis Ende 2005 die bisherigen
Akzidenzdruck-aktivitäten von Vogt-Schild im rund fünf Kilometer
entfernten neuen Hauptsitz in Derendingen zusammengeführt. Auch Teile
der ehemaligen AZ Print (vormals Akzidenzdruckbereich der AZ Medien),
wurden bereits von Aarau nach Derendingen verlegt. Neben Aussendienst-
und Innendienstmitarbeitenden und Fachkräften aus der Druckvorstufe,
die bereits in Derendingen arbeiten, wird derzeit der Bereich
Druckweiterverarbeitung transferiert. Diese Verlegung soll bis Ende
März komplett abgeschlossen sein.

Die Bogen- und Rollenoffsetmaschinen in Aarau würden an diesem Standort
nicht mehr erneuert und gemäss Fahrplan bis spätestens Ende 2008
stillgelegt werden. Die Lebensdauer der Maschinen geben hier vor, wie
lange noch in Aarau produziert wird. «Diese Massnahme ist eine
Konsolidierung. Wir wollen damit vor allem Überkapazitäten aus dem
Markt nehmen», begründet Steiner diesen Schritt, der ab 2007 zwar
wieder investieren, aber auf keinen Fall die Druckkapazitäten
vergrössern will.

Neuausrichtung Akzidenzdruck
Mit dem Zusammenlegen der Innendienstabteilungen der Standorte
Solothurn, Derendingen und Aarau wurden gleichzeitig organisatorische
Änderungen vorgenommen. So setzt Vogt-Schild Druck seither auf zwei
Gebietsteams (Ost/West), die sich aus Mitarbeitenden aus dem Verkauf,
dem Innendienst und aus der Vorstufe zusammensetzen. «Mit diesem
Schritt haben wir gleichzeitig die Kundenbetreuung optimiert», erklärt
Rolf Steiner einen ersten, bereits realisierten Vorteil der
Neuorganisation. Um eine noch bessere Betreuung der Kunden in den
Regionen Zürich und Ostschweiz zu erzielen, soll voraussichtlich das
bestehende Zürcher Verkaufsbüro um eine Person aufgestockt werden.

Fokus auf Periodika
All diese Massnahmen gehen mit der Geschäftsstrategie der Vogt-Schild
Druck AG einher, sich als erste Adresse im Bereich der Produktion von
Periodika zu etablieren. Das Unternehmen will dazu noch stärker wie
bisher als Generalunternehmer auftreten. Im Zentrum der Aktivitäten
steht die komplette Realisierung von Zeitschriften des eigenen Verlags
und von Kundenzeitschriften sowie von periodischen Publikationen. Das
Angebot erstreckt sich von der Projektführung über Produktion, Versand
und Logistik bis zur Abonnementsverwaltung, redaktionellen
Unterstützung bis zum Anzeigen-Inkasso. Nicht vernachlässigen, sondern
ständig optimieren will die Vogt-Schild Druck AG die
Produktionsprozesse: «Die industrialisierte Produktion von kleineren
und mittleren Auflagen wollen wir weiter vorantreiben», betont Rolf
Steiner.

Bessere Einkaufskonditionen dank grösserem Volumen
Das Unternehmen wird als Folge der Zusammenlegung der drei Standorte
und damit als grösserer Abnehmer bei Lieferanten zukünftig auch von
besseren Einkaufskonditionen profitieren können.

Doch Steiner relativiert diese potenziellen Einsparungen: «Die besseren
Konditionen bei Papier, Farbe und dergleichen werden kaum ausreichen,
um die derzeitigen Preiserhöhungen zu kompensieren. Wir sehen uns daher
gezwungen, diese weiterzugeben.» Auch hier setzt Steiner auf die
umfassende Beratung: Es sei hier besonders wichtig, Kunden bei Bedarf
Alternativen aufzuzeigen und mit dem Kunden nach einer Lösung zu suchen.

Jürgen Franck

Die zwei Körper des Präsidenten

Gastkommentar Der Verlegerverband ist beileibe nicht gespalten, weiss Norbert Neininger.

Gastkommentar Der Verlegerverband ist beileibe nicht gespalten, weiss Norbert Neininger.Hanspeter Lebrument wäre gut beraten
gewesen, vor der letzten Präsidiumssitzung in den Werken der
elisabethanischen Kronjuristen nachzulesen. Diese schrieben dem König
zwei Körper zu: den natürlichen, und damit sterblichen, und einen
überpersönlichen, der niemals Hunger hat, schwitzt oder vergeht, es ist
der Amtskörper, der von Person zu Person übertragen wird. Auf dieses
Prinzip der Unterscheidung zwischen der öffentlichen Funktion und dem
Menschen, welcher sie bekleidet, hätte sich der Präsident berufen
können, ja müssen. Schliesslich hatte er an der Dreikönigstagung seinen
öffentlichen Körper, den Präsidentenkörper, abgelegt, und übrig blieb
der real existierende private Lebrument, und dieser plädierte zur
Verblüffung aller für das Ende der direkten oder indirekten
Presseförderung.

Nun leben wir – vom Karikaturenstreit einmal abgesehen – nicht mehr im
Mittelalter, und die scharfsinnige Unterscheidung zwischen privater und
öffentlicher Person ist verloren gegangen; selbst Milizpräsidenten sind
immer in Amt und Würden, vor allem an der Dreikönigstagung. Was folgt,
ist schnell erzählt: Verwundert oder empört, auf jeden Fall irritiert,
reagierten Kollegen, Mitglieder und Journalisten, bis das
Verbandspräsidium die Sache wieder ins Lot brachte. Einstimmig
bekräftigte die Verbandsspitze vergangene Woche, was nie in Frage
stand: Der eingeschlagene Kurs wird fortgesetzt, die Verleger sind für
die indirekte Presseförderung. Einstimmig? Wie denn das? Nun, diesmal
hatte der eine, der öffentliche Körper des Präsidenten die Hand
gehoben, während der andere bewegungslos blieb.

«Retour à la collegialité chez les éditeurs», berichtete «La Liberté»
darauf, und die «Neue Zürcher Zeitung» meinte, «Verlegerverband pfeift
Lebrument zurück.» Und nun möchten alle wissen, wie es wirklich war.
Nun denn: Das Verlegerpräsidium besteht nicht aus Pfarrerstöchtern oder
Kronjuristen, und die zehn Männer sind Freunde offener Worte. Ob und
wie stark dem Präsidenten die Kappe gewaschen wurde, darüber zu
berichten, verbietet mir unser Beschluss zur Diskretion und damit die
Zensur. Nur so viel dazu: An der Baumackerstrasse blieben die Fenster
für einmal geöffnet, um die Temperaturen auf einem erträglichen Mass zu
halten, und es kamen inhaltliche und Formfragen ausgiebig zur Sprache
…

Keine Spaltung also und auch kein Skandal. Danach Erleichterung im
Verband, Enttäuschung hingegen bei den Branchendiensten: Es gibt keine
ausserordentliche Mitgliederversammlung, und die Forderung nach einem
Co-Präsidenten ist auch vom Tisch. Brauchen wir auch nicht: Präsidenten
haben ja, wie wir nun wissen, zwei Körper in einem.

Norbert Neininger ist Mitglied des Präsidums des Verbandes Schweizer Presse und CEO der Schaffhauser Nachrichten.

AZ Medien baut um und setzt auf Kaderrochade

Crossmedia Die AZ-Medien-Gruppe schafft auf Ebene Unternehmensleitung einen neuen Bereich «Crossmedia/Key Account».

Crossmedia Nachdem die AZ-Medien- Gruppe
projektbezogen bereits eine Reihe von guten Erfahrungen mit
crossmedialen Angeboten gemacht hat, wird nun folgerichtig auf Ebene
Unternehmensleitung ein neuer Bereich «Crossmedia/Key Account»
geschaffen. Die Bereiche «Online» und «Rubrikenmarktplatz» wurden in
diesen neu geschaffenen Bereich integriert. Mit dem neuen Bereich
sollen crossmediale Angebote und neue Kundenlösungen entwickelt werden.
Das bringt personelle Veränderungen mit sich: Der neue Bereich wird von
Christoph Marty geleitet, der mit der neuen Funktion zugleich zum
Mitglied der Unternehmensleitung ernannt worden ist. Marty war zuvor
Verlagsleiter der Aargauer Zeitung und Leiter Zeitschriften. Diese
beiden Funktionen wurden neu vergeben. Neue Verlagsleiterin und
Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung wurde Sabine Galindo. Sie war
zuvor für den Bereich Lesermarketing der Aargauer Zeitung
verantwortlich. Der Bereich Zeitschriften wird ad interim von Ueli
Eckstein, Leiter Printmedien geführt. Bruno Hollenweger,
Geschäftsführer TeleTell, wurde neu in die erweiterte
Unternehmensleitung der elektronischen Medien aufgenommen.

Das Jahr unseriöser Register

Lauterkeit Der Tätigkeitsbericht der Lauterkeitskommission 2005 zeigt ein Plus von fragwürdigen administrativen Offerten.

Lauterkeit Der Tätigkeitsbericht 2005 der Lauterkeitskommission  zeigt ein Plus von fragwürdigen administrativen Offerten.Das Jahr 2005 stand bei der
Lauterkeitskommission im Zeichen eines neuen Trends: Über ein Viertel
aller 234 Beschwerden betrafen Offerten für so genannte Register und
Verzeichnisse.

Sie kommen daher wie seriöse administrative Offerten. Häufig auch mit
einem amtlich wirkenden Schweizerkreuz. Und sie kommen per E-Mail, Post
oder Fax. Mit einer einfachen Unterschrift kann man sein Unternehmen in
ein Register eintragen, welches helfen soll, die Firma bekannter und
damit erfolgreicher zu machen. So weit so gut.

Die Antragsformulare sind alle ähnlich konzipiert, ob es nun um Gewerbe
und Wirtschaft, Tourismus oder Gastronomie geht. Insbesondere sind sie
so abgefasst und dargestellt, dass man etwas Wesentliches leicht
übersieht: Der Eintrag im Register ist mit happigen Kosten von rund 800
Franken verbunden, ein Betrag, der freilich erst im Kleingedruckten
erwähnt wird.

Immer wieder fallen Leute auf diese so genannten Offerten herein und
unterschreiben in der Meinung, es sei ein Gratiseintrag. Über ein
Viertel aller Beschwerden, die im letzten Jahr bei der
Lauterkeitskommission eingegangen sind, betreffen solche Rügen. Wobei
rund zehn verschiedene Versandfirmen aus dem In- und Ausland im Fokus
des Rechtsbegehrens standen. Nicht beantwortet wurde dabei die Frage,
ob es sich um seriöse Register handelt oder nicht: Die
Lauterkeitskommission hatte nur zu beurteilen, ob die kommerzielle
Kommunikation ihren Grundsätzen oder anderen Normen widerspricht.

Was ist sexistisch?
Interessant im neuen Tätigkeitsbericht ist insbesondere auch der
Abschnitt über sexistische Werbung. Dieses Thema beschäftigt die
Lauterkeitskommission regelmässig und hat dazu geführt, dass ihm ein
eigener und bebilderter Abschnitt im Tätigkeitsbericht gewidmet ist:
Anhand diverser Beschwerden, die gutgeheissen oder auch abgelehnt
wurden, wird die Urteilspraxis der Kommission erläutert.

Piero Schäfer

Viva lanciert das Viva-Handy

Viva lanciert in Deutschland ab März ein eigenes Handy-Paket.

Viva lanciert in Deutschland ab März ein eigenes Handy-Paket. Nachdem der Musiksender bereits einen Viva-Tarif und ein Viva-Prepaid-Paket mit abrufbarem Inhalt angeboten hat, bietet er neu ein Handy-Package mit bereits vorinstalliertem Content an, wie das deutsche Magazin Werben & Verkaufen berichtet. Das Package enthält neben dem Sony Ericsson K300i, vorinstallierte Viva-Klingeltöne, Spiele und einen direkten Link zum Viva-Handyportal. Erhältlich ist das Viva-Handy für rund 120 Euro. „In der Schweiz ist ein solches Angebot vorerst noch nicht geplant“, erklärte Eliza Garbacik von Viva Schweiz gegenüber der Werbewoche.
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