Tranquillo Barnetta ist neuer Sport-Ambassador von Mc Donalds Schweiz

Im Rahmen einer mehrjährigen Zusammenarbeit unterstützt der Fussball-Nationalspieler die Aktivitäten von Mc Donalds rund um die WM 2006 und die Europameisterschaft 2008.

Im Rahmen einer mehrjährigen Zusammenarbeit unterstützt der Fussball-Nationalspieler die Aktivitäten von Mc Donalds rund um die WM 2006 und die Europameisterschaft 2008. Am Montag, 27. Februar, startet ein Kreativwettbewerb für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren in allen 145 Mc Donalds Restaurants in der Schweiz. Einsendeschluss ist der 30. März 2006. 9 Kinder werden dann dem Fussball-Star an der WM in Deutschland Hand in Hand aufs Spielfeld begleiten dürfen. Sechs Plätze sind für das Spiel Schweiz-Frankreich, zwei für das Halbfinalspiel und sogar ein Platz ist für das finalspiel zu vergeben, teilt Mc Donalds Schweiz im Communiqué mit. Mc Donalds ist schon seit einiger Zeit im Sportgeschäft dabei. Seit 1976 ist der Unternehmen offiziewller Partner des IOC, seit 1994 offizieller Partner der Fifa und seit 1996 Partner der Uefa.

Der Countdown zu den ersten Swiss Blog Awards läuft

Zum ersten Mal werden in der Schweiz Swiss Blog Awards verliehen, die Einreichfrist läuft vom 23. März bis am 23. April 2006.

Zum ersten Mal werden in der Schwiez Swiss Blog Awards verliehen, die Einreichfrist läuft vom 23. März bis am 23. April 2006. Am 5. Mai findet im Volkshaus Biel die Awardverleihung statt. Ausgezeichnet wird in drei Kategorien: Best of Swiss Blogs, Best Multimedia-Blog und Rookie-Award für Blogs, die 2005 online gegangen sind. Für die Einreichung zugelassen sind Weblogs, die von in der Schweiz lebenden Personen betrieben werden oder von Personen, die einen engen Bezug zum Land haben. Bei den Swiss Blog Awards entscheidet nicht eine Jury, sondern das Publikum mittels Online-Voting. Im Rahmen des Internet-Wettbewerbs „Die goldene Maus“ findet 2006 ebenfalls ein einmaliges Blog-Rating statt, bei dem eine Jury entscheidet.

In 20 Jahren von Winti TV zu Tele Top

Der Sender startete mit einzelne Sendungen an Wahl- und Abstimmungssonntagen und entwickelte sich über 20 Jahre zum führenden Regionalfernsehen der Ostschweiz.

Der Sender startete mit einzelne Sendungen an Wahl- und Abstimmungssonntagen und entwickelte sich über 20 Jahre zum führenden Regionalfernsehen der Ostschweiz. Vor 20 Jahren am 25. Februar 1986 um 20.00
Uhr ging Winti TV auf Sendung. Der Startschuss war eine
Abstimmungssendung zu den Winterthurer Stadtratswahlen. In den ersten Jahren
wurden weitere Sendungen an Abstimmungssonntagen produziert.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren ehrenamtlich tätig. In den folgenden Jahren baute Winti TV
sein Angebot regelmässig aus. Das Sendegebiet konnte zuerst auf das Zürcher
Weinland, dann auf das Zürcher Oberland und dann in Teile der Kantone
Thurgau, St. Gallen und Schwyz ausgedehnt werden. Heute deckt Tele Top  aus dem Studio in Frauenfeld den regionalen Service public für die Kantone Zürich, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen und beide Appenzell ab. Die Tagesreichweite von Tele Top ist von 27’500 Zuschauer im Februar 2000 auf 105’000 im Januar 2006 gestiegen.

Kudelski geht nach dem Rekordjahr ins Übergangsjahr

Wie die NZZ am Sonntag berichtete, hat der Kudelski-Konzern nach dem Rekordabschluss 2005 das Jahr der Stagnation ausgerufen.

Wie die NZZ am Sonntag berichtete, hat der Kudelski-Konzern nach dem Rekordabschluss 2005 das Jahr der Stagnation ausgerufen. Der Rekordgewinn 2005 mit einer Umsatzsteigerung von 15 Prozent bei 697 Mio. Franken Umsatz und einer Gewinnsteigerung von 21 Prozent ist vor allem auf die Division Digital TV zurückzuführen, wo 2005 im grossen Umgang veraltete Smartcards ausgetauscht werden mussten. Solche Transaktionen sind aber für 2006 nicht zu erwarten, weshalb Umsatz und Gewinn bestenfalls stagnieren werden. Weiter wolle die Kudelski-Gruppe Smart Cards künftig vermieten statt verkaufen. Im Mietmodell fallen die Einnahmen nicht einmalig an, sondern verteilen sich auf die ganze Lebensdauer der Karte. Das helfe, den Umsatzverlauf zu glätten. Ferner will der Konzern in zukunftsträchtige Technologien wie Fernsehen und Video-on-Demand über das Internet, TV auf Handys oder Einweg-Smart-Cards investieren. Beträchtliche Investitionen fliessen lauf NZZ am Sonntag auch in die Entwicklug einer neuen Generation der klassischen TV-Zugangssysteme.

Die SRG und die digitalisierte Welt

Die SRG will als Ergänzung zu den Radio- und Fernsehprogrammen, aber auch „im Interesse des Zusammenhalts der Schweizer Gesellschaft“ die multimedialen Möglichkeiten ausbauen.

An der Medienkonferenz zum 75-Jahr-Jubiläum der SRG waren die Chancen, aber auch die Probleme der multimedialen Zukunft Thema. Nicht mehr die SRG werde künftig bestimmen, was der Endkonsument wie zu welchem Preis erhalte, sondern Kabel- und Telekomgesellschaften, sagte Generaldirektor Walpen laut SDA. „Der freie, umfassende und möglichst kostengünstige Zugang zu Service-public-Inhalten könnte damit gefährdet sein.“SRG-Präsident Jean-Bernard Münch wies darauf hin, dass die SRG wegen der verschiedenen Verbreitungsmittel – Satellit, terrestrisch digital, Kabel, Internet, Mobiltelefon – auf die Zusammenarbeit mit Betreibern angewiesen ist und neue Konkurrenten erhält.
Mit der Digitalisierung werde es in der audiovisuellen Welt einen radikalen Umbruch geben, sagte Münch laut SDA weiter. Die SRG will weiter das digitale Radio DAB (Digital Audio Broadcasting) ausbauen. Auch im Bereich interaktives Fernsehen tue sich einiges: In der Schweiz befinden sich die Angebote von Cablecom und Swisscom in der Testphase. Es werde sich ein „TV-Internet am Fernsehbildschirm“ entwickeln, wie Walpen erklärte.
Die SRG setzt deshalb zur Weiterentwicklung ihres Service public auf Multimedia, wie sie in einem Communiqué mitteilt. Die Digitalisierung verändere die Programmproduktion und das Nutzungsverhalten der Hörerinnen und Zuschauer. Als Ergänzung zu den Radio- und Fernsehprogrammen, aber auch „im Interesse des Zusammenhalts der Schweizer Gesellschaft“ werden daher multimediale Möglichkeiten ausgebaut. Die SRG wolle das Internet „zur Meinungsbildung einsetzen, zur Befriedigung der Interessen von Minderheiten und zur Kulturförderung“, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Roland Weiss wird Partner der Werbeagentur Seiler Zürich

Der bisher alleinige Inhaber der Seiler Communications AG, Herbert Seiler, möchte mit diesem Schritt die Nachfolgeregelung einleiten.

Der bisher alleinige Inhaber der Seiler Communications AG, Herbert Seiler, beteiligt Roland Weiss an seiner Werbeagentur. Weiss verfügt laut Mitteilung über eine 20-jährige Erfahrung in verschiedenen Kommunikationsdisziplinen. Er erwarb nach einer Grafikerausbildung Diplome in den Bereichen Werbe- und PR-Beratung und ein MBA für Marketing und Betriebswirtschaft. Der 47-Jährige arbeitete während fünf Jahren bei Seiler Zürich in den Positionen Beratungsgruppenleiter und Managing Director und wird nun auch Einsitz im Verwaltungsrat nehmen. Herbert Seiler möchte mit diesem Schritt die Nachfolgeregelung einleiten. Vorerst ändert sich aber an der Aufgabenverteilung innerhalb der Agentur nichts: Seiler ist weiterhin für die Gesamtleitung verantwortlich, Weiss leitet die Beratung.

Betty TV ist Fernsehspass und Werbekanal

Mitte März erfolgt der Softlaunch von Betty TV in der Deutschschweiz. Ab Mai soll der Verkauf im grossen Stil losgehen. Über 25 Werbepartner konnten bereits für den Softlaunch gewonnen werden.

Mitte März erfolgt der Softlaunch von Betty TV in der Deutschschweiz. Wie der Chef von Betty, Daniel P. Gauchat, am Freitag der Presse mitteilte, werde man mit 4’000 Testbenutzern starten. Verträge bestehen bereits mit dem Schweizer Fernsehen, welches die Fernbedienung für mehr Spass beim Fernsehen erst mal auf SF2 testen will, bevor einzelne Gefässen auf SF1 an die Reihe kommen. Kurz vor Vertragsabschluss stehe man mit den Sendern der RTL- und ProSiebenSat1-Gruppe. Über 25 Werbepartner konnten auch bereits für den Softlaunch gewonnen werden. Via Display der Fernbedienung Betty lassen sich Probefahrten für Autos promoten, die gerade im Programm zu sehen sind, oder Umfragen und Direkt-Marketing-Aktivitäten auf dem Sofa vor dem Fernseher anpreisen – mit 160 Zeichen. Der werbliche Teil soll 30 Prozent des Betty-Einsatzes von ca. 10 Mal pro Stunde nicht überschreiten. Für kostenpflichtige Mehrwertdienste sind 20 Prozent reserviert, 50 Prozent widmen sich dem gerade zu sehenden Programm. Die Bettys sind einzeln steuerbar, Zielgruppen können zurzeit geografisch oder programmbezogen angesprochen werden. So kann bei letzterem etwa zum eigenen TV-Spot eine Zusatzfrage gestellt oder ein Produktmuster angeboten werden. Dabei ist das System intelligent genug, derselben Betty nicht das gleiche Angebot wieder und wieder zu liefern, einmal den Knopf gedrückt, ist Schluss. Gedacht wurde sowohl an die Abfrage der Einwilligung vor jedem Übertragen persönlicher Daten (Permission) wie auch an eine selbst steuerbare Limite und einen Pin-Code-Schutz, damit nicht plötzlich die Schuldenfalle droht. Das Bezahlen der Kleinbeträge geschieht nämlich einfach über die Fixnet-Abrechnung.
Daniel P. Gauchat ist zuversichtlich, dass Betty die gewünschte Nachfrage generieren wird. „Türen sind eigentlich offen, wenn man bei den Werbern mit neuen Kanälen kommt“, meinte er. Mit der Betty, so hat man im Feldtest in Deutschland mit 600 Teilnehmenden ermittelt, lassen sich bis zu 30 Prozent Responseraten erzielen, beim Format Quiz liegt die Spitze sogar bei 70 Prozent. Das Anreizsystem der „Sofameilen“ kommt ebenfalls gut an. Richtige Antworten geben Punkte und die können gegen auf der Website einsehbare Benefits eingetauscht werden. Angesprochen durch Betty fühlen sich vor allem über 35-Jährige. Und, was der Feldtest auf Pro7, Sat1, N24 und Kabel1 ebenfalls zeigte, lässt sich eine leichte Tendenz zu Marktanteilssteigerungen der Sendungen feststellen, bei denen Betty zum Einsatz kam.
Ab Mai soll Betty im grossen Stil in den Verkauf kommen, als Verkaufsstellen sind bereits Swisscom-Online-Shops dabei, mit Media Markt und anderen grossen Verteilern sei man in Gesprächen. In den ersten 6 bis 12 Monaten nach Start wolle man die 100’000er-Grenze überschreiten, anvisiert ist das Potenzial von einer Million Betty NutzerInnen, so Gauchat. Und auch eine weitere Vision würde er gerne verwirklichen: Die Familien-Betty, bei der dann jedes Familienmitglied eine eigene Betty habe. Der Name Betty für die interaktive Fernbedienung hat übrigens nichts mit Betty Bossi zu tun, sondern ist ein Wortspiel aus „better“ und dem englisch ausgesprochenen „TV“.
Kathrin Fischer

Uhren-Zeitschriften von Ringier Romandie neu viermal jährlich  

Die beiden Zeitschriften Montres Passion und Uhren Welt werden ab dem kommenden Juni mit neuem Konzept erscheinen.

Die von Ringier Romandie herausgegebenen Zeitschriften Montres Passion und Uhren Welt werden ab dem kommenden Juni mit neuem Konzept erscheinen. Geplant sind ein modernerer grafischer Auftritt, neue Rubriken und originelle Berichterstattung über News aus der Juwelier- und Schmuckbranche. Der Erscheinungsrhythmus wird von jährlich zwei auf vier Ausgaben angehoben.Zudem gründet Yves Golaz, derzeitiger Key Account Manager von Ringier Romandie, am 1. April seine eigene Firma, welche die zukünftige Exklusiv-Werberegie von Montres Passion und Uhren Welt inne haben wird. Ringier Romandie unterstützt Yves Golaz laut Mitteilung bei seiner Existenzgründung und begrüsst auf die neue Partnerschaft. Das Verlagshaus ist zuversichtlich, dass es Golaz gelingen wird, das Inserenten-Portfolio der beiden Zeitschriften in der Uhrmacher- und Juwelierbranche auszubauen.

Filippo Lombardi als Präsident von Telesuisse bestätigt

Der Verband will ein eigenes Fernsehstudio zu Gunsten sämtlicher Schweizer Privatveranstalter im neuen Bundesmedienhaus in Bern eröffnen.

Der Verband der 17 Schweizer Regionalfernesehen hat an seiner Generalversammlung den Vorstand und den Präsidenten, Ständerat Filippo Lombardi (CVP/TI), einstimmig für eine zweijährige Periode wiedergewählt. Als assoziierte Mitglieder will Telesuisse gemäss Mitteilung künftig auch jene Sender aufnehmen, welche die Verbandsbedingungen für Regionalfernsehen nicht erfüllen. Im neuen Radio- und Fernsehgesetz befürwortete die Versammlung nach wie vor eine flexible Lösung von 3 bis 5 Prozent der Empfangsgebühren als Splitting für die Regionalsender. Die Delegierten beschlossen ausserdem, ein eigenes Fernsehstudio zu Gunsten sämtlicher Schweizer Privatveranstalter im neuen Bundesmedienhaus in Bern zu eröffnen.

TV-Star gehört ganz der Jean Frey

René Hildbrand, Chefredaktor von TV-Star, gibt seine Funktion ab. Er wird neu Verwaltungsrat der TV-Star-Herausgeberin TR7.

Das Verlagshaus Jean Frey hat Minderheitsanteile der Publigroupe und der St. Galler Tagblatt AG von insgesamt 38 Prozent an der TR7 AG zurückgekauft, wie Jean Frey mitteilte. Damit wird Jean Frey zu 100 Prozent Eigentümerin der TR7 AG. „Wir haben uns schon länger überlegt, die Anteile zu übernehmen“, sagte Jean-Frey-CEO Filippo Leutenegger gegenüber der Werbewoche. Weil nun die beiden anderen Teilhaber zum Verkauf bereit gewesen seien, habe man die Gelegenheit ergriffen. „Der TV-Star wirft eine gute Rendite ab, deshalb lohnt es sich für uns, die Anteile zu kaufen“, erklärte Leutenegger. Mit dem Relaunch von TR7 zu TV-Star sei das Verlagshaus zufrieden. „Inhaltlich und im Anzeigenbereich haben wir gute Fortschritte gemacht. Es ist aber ein hart umkämpfter Markt, da darf man sich nichts vormachen“, sagte Leutenegger.Im Rahmen der Neuordnung des Aktionariats von TR7 wird René Hildbrand, der bisherige Chefredaktor der Programmzeitschrift TV-Star, als Vizepräsident des Verwaltungsrats berufen. Er gibt seine Funktion als Chefredaktor ab, wird aber laut Communiqué weiterhin für TV-Star publizistisch tätig sein. Insbesondere wird er die Preisverleihung des TV-Stars betreuen und verantworten.  Die Stelle des Chefredaktors wird neu besetzt. Gion Stecher, der stellvertretender Chefredaktor, wird die Geschäfte interimistisch führen.

Neuer Chefredaktor beim Werdenberger & Obertoggenburger

Thomas Schwizer löst per 1. Juni Kuno Bont ab. Schwizer ist gegenwärtig Chefredaktor des Sarganserländers.

Thomas Schwizer wird per 1. Juni 2006 neuer Chefredaktor der Tageszeitung Werdenberger & Obertoggenburger. Dies gab die Buchs Medien AG, Herausgeberin des W&O, am Freitag bekannt. Seit Sommer 1994 ist der 47-jährige Schwizer Chefredaktor des Sarganserländers, einer lokalen Tageszeitung mit acht Redaktoren. Zuvor hatte er während knapp vier Jahren die Rheintalische Volkszeitung in Altstätten geleitet. Beim Werdenberger & Obertoggenburger wird er laut SDA Nachfolger von Chefredaktor Kuno Bont, der nach acht Jahren zurücktritt und sich selbständig macht.

Nationalratskommission lanciert Motion zu den Zeitungsstransporttaxen

Die Kommission strebt mit der Motion ein Modell an, das eine finanzielle Beteiligung des Bundes und der Post vorsieht.

Die Presse soll auch künftig von verbilligten Posttaxen profitieren können. Weil der Bundesrat davon nichts wissen will, hat die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates laut SDA eine entsprechende Initiative beschlossen.Mit dem Entlastungsprogramm 2003 hat das Parlament den jährlichen Beitrag des Bundes an die Zeitungsstransporttaxen von 100 auf 80 Millionen Franken gesenkt und auf Ende 2007 befristet.
Nachdem ein Anlauf des Nationalrates zu einer direkten Subventionierung der Presse am Ständerat gescheitert war, überwiesen die Räte im März 2005 eine Motion, die eine gezielte Beteiligung des Bundes an den Verteilkosten ab 2008 verlangt. Im Dezember sagte Medienminister Moritz Leuenberger, der Bundesrat werde diesem „inkonsequenten“ Auftrag nicht nachkommen.
Nach Ansicht der SPK hat sich der Bundesrat einseitig auf die Finanzen konzentriert und den demokratiepolitischen Aspekten zu wenig Beachtung geschenkt, wie die SDA weiter berichtet. Die Kommission strebt mit der Motion ein Modell an, das eine finanzielle Beteiligung des Bundes und der Post vorsieht. Damit sie an die Arbeit gehen und mögliche Lösungen unter finanz- und demokratiepolitischen Aspekten würdigen kann, braucht sie noch die Zustimmung der SPK des Ständerates.
Zugunsten des Kommissionsvorstosses zog Rudolf Joder (SVP/BE) seine parlamentarische Initative „Pressevielfalt als Element für die demokratische Meinungsbildung“ zurück. Er wollte die Post ohne Bundesbeiträge verpflichten, abonnierte Zeitungen und Zeitschriften zu einem distanzunabhängigen Vorzugstarif zuzustellen.
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