Wemf: Werbeumsätze Januar sanken um 5,8 Prozent

Die Januar-Daten des AIS Advertising Index Switzerland der Wemf wartet mit einer neuen Branchenliste auf, die besser an die aktuelle Marktsituation angepasst ist.

Die Januar-Daten des AIS Advertising Index Switzerland der Wemf wartet mit einer neuen Branchenliste auf, die besser an die aktuelle Marktsituation angepasst sei, meldete die Wemf am Dienstag. Die Werbeumsätze liegen für den Janaur 2006 bei 234 Mio. Franken und haben im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent abgenommen. Deutlich mehr in Werbung investiert haben im diesem Monat die Branchen Büro/Informatik mit (+ 61,2 %), Bekleidung/Schuhe mit (+ 47.4 %), Politik/Verwaltung/Wirtschaft/Industrie mit (+ 25.6 %) und Pharma/Gesundheit mit (+ 22.2 %). Weniger Gelder in die Werbung flossen aus den Branchen Nahrungsmittel  (- 33.3 %), Telekommunikation/Internet (– 29.5 %), Getränke ( – 26.7 %), Dienstleistungen (- 22.1 %), Wohnen/Haus (- 21.5 %), Kosmetik /Körperpflege(-18.6 %), Medien (-17.6 %) und Uhren/Schmuck (- 15.1 %). Die Übersicht über die Werbeumsätze im Januar 2006 nach Branchen und Medien steht seit dem 28. Februar kostenlos online zur Verfügung.

Presserat: Zuger Woche hat Berichtigung unterlassen

Die Zuger Woche hat gemäss Presserat eine der journalistischen Pflichten verletzt, da sie es unterlassen hat, zu einem teilweise unkorrekten Artikel eine Berichtigung zu veröffentlichen.

Die Zuger Woche hat gemäss Presserat eine der journalistischen Pflichten verletzt, da sie es unterlassen hat, zu einem teilweise unkorrekten Artikel eine Berichtigung zu veröffentlichen. Dies teilte der Presserat am Dienstag mit. Mit dieser Feststellung wurde die Beschwerde eines im Artikel Erwähnten teilweise gutgeheissen, der die Zeitung mehrmals auf einen Fehler aufmerksam gemacht habe. Eine Berichtigung ist aber nie erschienen. Der Presserat stellte fest, dass die Zeitung eine berichtigende Gegendarstellung hätte veröffentlichen müssen, auch wenn sie vom Beschwerdeführer nicht ausdrücklich verlangt worden sei. Dies schliesse die Pflicht zur Berichtigung einer Falschmeldung nicht aus.

WM Guide 2006 von LTV Gelbe Seiten und The Guide Company

Alles rund um die Schwweizer Nati: The Guide Company und LTV Gelbe Seiten haben die gemeinsame, einmalige und kostenlose Publikation WM Guide 2006 auf den Markt gebracht.

Die Olympischen Winterspiele sind kaum vorbei, da fängt das Fussball-Fieber an: The Guide Company und LTV Gelbe Seiten haben die gemeinsame, einmalige und kostenlose Publikation WM Guide 2006 auf den Markt gebracht. Wie das Communiqué am Dienstag meldet, entstand aus einer Synergienutzung und der Vorfreude, die Schweizer Fussballnationalmannschaft an der WM 2006 in Deutschland siegen zu sehen, der WM Guide 2006. Neben Informationen über die 12 Gastgeberstädte und deren Fussballstadien bietet der WM Guide auch gastronomische und Übernachtungs-Infos. Hergestellt wurde der WM Guide in einer Auflage von 50’000 deutschen und 20’000 französischen Exemplaren. Verteilt wird der WM Guide 2006 in Direct-Mailing Aktionen an Sportgeschäfte und durch Auflage in Restaurants, Bars und Clubs. Der Guide kann ferner kostenlos von der Website www.ltv.ch heruntergeladen werden.

Erdgas unterstützt Triathlet Sven Riederer

Der Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) hat mit dem Schweizer Triathlon-Meister Sven Riederer einen Sponsoring-Vertrag bis nach den Olympischen Spielen 2008 in Peking abgeschlossen.

Der Verband der Schweizerischen
Gasindustrie (VSG) hat mit dem Schweizer Triathlon-Meister Sven
Riederer einen Sponsoring-Vertrag bis nach den Olympischen Spielen 2008
in Peking abgeschlossen. In wenigen Tagen startet Riederer erstmals mit
dem Erdgas-Logo zum ersten Weltcup-Wettkampf. Die Branchenorganisation
der Schweizer Erdgas-Versorger ist bereits Hauptsponsor des
schweizerischen Triathlon-Verbands und will mit der neuen Massnahme ihr
bisheriges Sponsoring-Engagement ergänzen.

Mehr Wirtschaft mit Letempsfinance.ch

Die welsche Tageszeitung Le Temps verstärkt ihren Wirtschaftsauftritt mit einer entsprechenden Online-Plattform.

Die welsche Tageszeitung Le Temps verstärkt ihren Wirtschaftsauftritt mit einer entsprechenden Online-Plattform. Am 1. März geht Letempsfinance.ch online. Die Zeitung will damit den Bedürfnissen finanzinteressierter Kreise und Privatinvestoren besser entsprechen. Die tagesaktuelle Seite bietet neben aktuellen Börseninformationen und Zahlen zu Fondsgeschäft und Finanz und Wirtschaft auch exklusive Informationen von Analysten, Fusionsspezialisten, Bankfachleuten und anderen Wirtschaftsspezialisten an. Dabei wurde darauf geachtet, dass das aktuelle Finanzgeschehen einfach und klar präsentiert ist und sich den Nutzern der Website leicht erschliesst. Die neue Plattform verstehe sich als Angebot von Inhalten, wie sie bisher in der Romandie noch nicht veröffentlicht worden seien, heisst es im Communiqué.

Affichage mit besserem Ergebnis und weniger Umsatz

Die Plakatwerbegesellschaft Affichage hat 2005 ihren Gewinn um 5.3 Prozent auf 22.1 Mio. Franken gesteigert. Der Konzernumsatz ging um 1.2 Prozent auf 296.4 Mio. und das Betriebsergebnis um 14.7 Prozent auf 25.7 Mio. Franken zurück.

Die Plakatwerbegesellschaft Affichage hat 2005 ihren Gewinn um 5.3 Prozent auf 22.1 Mio. Franken gesteigert. Der Konzernumsatz ging um 1.2 Prozent auf 296.4 Mio. und das Betriebsergebnis um 14.7 Prozent auf 25.7 Mio. Franken zurück. Zurückzuführen war der Gewinnanstieg allerdings auf einen Verkauf von Werbeträgern und Vertragsrechten in Stuttgart und auf bessere Finanz- und Immobilienerträge. Wie der Firmenchef Christian Kauter am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz ausführte, habe nach gutem Jahresbeginn im Sommer ein erster Rückgang eingesetzt. Das Weihnachtsgeschäft sei enttäuschend gewesen. Im Hauptmarkt Schweiz waren die Netto-Werbeausgaben nach den Indizien der Verkaufszahlen stabil bis leicht rückläufig, die Verkäufe verzeichneten ein Minus von 0.3 Prozent. Im Ausland betrug der Rückgang 8 Prozent, doch ohne eine Änderung bei der Konsolidierungsquote hätte der Auslandumsatz 6.4 Prozent zugelegt. Der Rückgang beim Betriebsergebnis wurde vom Finanzchef Ulrich von Bassewitz auf die Umsatzsagnation bei einem Geschäft mit hohen Fixkosten zurückgeführt. Die Affichage hat sich ferner stärker im Ausland verankert. Sie tätigte Übernahmen in Rumänien, Griechenland und Norditalien. In der Schweiz hat sie den Nischenanbieter Visiorama gekauft, wie die Sda berichtet. Affichage will im Ausland weiter wachsen und hat Südosteuropa, besonders Serbien-Montenegro im Visier. Mit einem Umsatzanteil von rund 10 Prozent ist die Affichage allerdings noch weit von ihrem Auslandziel 25 Prozent entfernt. In der Schweiz heisst die Strategie Diversifizierung.
Optimistisch zeigt sich die Affichage für das laufende Jahr. Nach einem flauen Januar habe das Geschäft im Februar deutlich angezogen, so Kauter. Im Ausland erwartet er ein Wachstum von 5 Prozent, hier heisst die Strategie: Wachstum mit kalkulierbarem Risiko. Wie die Affichage weiter im Communiqué mitteilt, erschwere das anhaltend sehr kurzfristigen Buchungsverhalten der Kunden eine Umsatzprognose für einen längeren Zeithorizont. Die bessere Konjunkturstimmung lasse mit einer erhöhten Nachfrage im ersten Quartal rechnen. Die Affichage teilt ferner mit, dass die in Diskussion stehenden kantonalen Werbeverbote für Tabak und Alkohol im 2006 in keinem der wirtschaftliche relevanten Gebiete zur Einführung gelangen werden. Man engagiere sich zusammen mit praktisch allen Schweizer Verbänden gegen diese Vorschriften.

AZ Medien beenden das Crossmedia-Projekt Alltag

Nach 231 Folgen verabschiedete sich die Familie Hagenbuch aus Rottenschwil Ende Februar wieder aus dem medialen Leben.

Nach 231 Folgen verabschiedete sich die Familie Hagenbuch aus Rottenschwil Ende Februar wieder aus dem medialen Leben. Seit dem 1. Juni 2005 bildeten die Aargauer Zeitung, die Aargauer Woche, Radio Argovia, Tele M1 und alltag.ch der AZ Mediengruppe multimedial den Alltag der Hagenbuchs ab. Die Berichte aus dem bäurischen Familienleben kamen beim Publikum sehr gut an, berichtet die Aargauer Zeitung. „Besonders erfreulich ist, dass die Familie die neun Monate unbeschadet überstanden hat“, heisst es in einem Artikel in der Aargauer Zeitung. Das Projekt Alltag habe wertvolle Erfahrungen und neue Erkenntnisse über die Möglichkeiten und Chancen der multimedialen Zusammenarbeit innerhalb der AZ Medien Gruppe gebracht, sagte Florenz Schaffner, der Leiter E-Medien der AZ Gruppe gegenüber der Aargauer Zeitung. Dabei hat es auch nationale Aufmerksamkeit erregt und wurde mit dem nationalen Fernsehpreis TV Star für das innovativste Format ausgezeichnet.Neu wurde auch die Einbindung von kommerziellen Partner in eine journalistische Serie umgesetzt, um für das Publikum attraktive Angebote zu entwickeln. Durch die Zusammenarbeit mit Charles Vögele und der SBB reisten 12’500 Aargauerinnen und Aargauer mit dem „Raus-aus-dem-Alltag“-Ticket ins Tessin. Weitere Partnerschaften sind mit AEW Energie, Amag, Astra Zeneca, Bauknecht, Ikea, Le Shop und Twerenbold eingegangen worden. Die Erkenntnisse über Möglichkeiten und Chancen interaktiver und multimedialer Zusammenarbeit würden in nächsten Projekten ihren Niederschlag finden. Laut Aargauer Zeitung ist eine Fortsetzung des Projekts bereits geplant.

OMD North America ist Ad Age Media-Agentur des Jahres 2005

Das amerikanische Fachmagazin der Werbebranche Advertising Age (Ad Age) hat die OMD North America zur Media-Agentur des Jahres 2005 gekürt.

Das amerikanische Fachmagazin der
Werbebranche Advertising Age (Ad Age) hat die OMD North America zur
Media-Agentur des Jahres 2005 gekürt. Als Gründe für die Wahl der zur
Omnicom Gruppe gehörenden Agentur gab das Magazin ihre Steigerung im
Neugeschäft mit 1,4 Mrd. Dollar und Neukunden wie Bank of America,
Ebay, Hilton Hotels und American Century Investments an.

Adlink verstärkt Foschung mit Head of Research and Communication

Forschungkompetenz werde mit der fortschreitenden Medienkonvergenz und den neuen Formen der Verbreitung werbefinanzierter Inhalte zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.

Forschungkompetenz werde mit der
fortschreitenden Medienkonvergenz und den neuen Formen der Verbreitung
werbefinanzierter Inhalte zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.
Deshalb hat Adlink per 1. März die neue Funktion Head of Research and
Communication geschaffen und diese mit Vanessa Marr besetzt. Vanessa
Marr zeichnet bei Publicadata für die MMXI Forschungsdaten
verantwortlich und war bei der Wemf für das Projekt Neue Internet
Forschung zuständig. Mit der Schaffung der neuen Funktion will Adlink
einen entscheidenen Schritt zur Verstärkung der Forschungskompetenz
tätigen, um der zunehmenden Bedeutung der Internet Forschung als solide
Grundlage für die Online Medienplanung gerecht zu werden. Als führender
Vermarkter von Online und Crossmedia Angeboten habe sich Adlink
verstärkt zum Ziel gesetzt, mit kompetenter Forschung und klarer
Kommunikation den Kunden und Partnern ein transparenteres Bild der
Chancen und Risiken im Bereich der Neuen Medien zu zeigen, heisst es im
Adlink Commuiqué.

Zeitungsweltverband rät zum Online-Geschäft

Die Redner an der World Newspaper Advertising Conference der World Association of Newspapers (WAN) kommen zum Schluss, dass Zeitungsverlage ihre Geschäftstätigkeiten rasch in den Online-Bereich bringen sollten.

Die Redner an der World Newspaper
Advertising Conference der World Association of Newspapers (WAN) kommen
zum Schluss, dass Zeitungsverlage ihre Geschäftstätigkeiten rasch in den
Online-Bereich bringen sollten. Ansonsten riskieren sie Verluste im
Anzeigengeschäft und auf dem Lesermarkt. Die Einnahmen aus
Online-Werbung würden zunehmend steigen. Im vergangenen Jahr betrugen sie
mehr als 17 Milliarden Dollar in den USA, wovon vier Milliarden der
Presse zukommen. Gemäss WAN-Berater Jim Chisholm ist das Wachstum des
Online-Bereichs immens, jedoch noch nicht ausreichend, um etwaige
Verluste im Print-Anzeigengeschäft auszugleichen. Online-Medien
erwirtschaften auch gemäss Vin Crosbie von Borrell Associates 20 bis
100 Mal kleinere Einnahmen pro Kopf als die Zeitungen. Laut Gavin
O’Reilly, Präsident der WAN, existieren weltweit keine empirischen
Beweise für die Behauptung, dass das Internet die Zeitungsauflagen
beeinträchtigt. Laut WAN besteht die Tendenz, dass Zeitungsverlage mit starken Online-Aktivitäten eher ein
Auflagenwachstum ausweisen.

Videcom erreicht Finale von Wirtschaftsfilm-Wettbewerb

Das St. Galler Unternehmen für Fernseh- und Video-Produktionen Videcom hat mit seinem Film „Time & Spirit“ das Finale des deutschsprachigen Wirtschaftsfilm-Wettbewerbs Grand Prix Victoria in Wien erreicht.

Das St. Galler Unternehmen für Fernseh-
und Video-Produktionen Videcom hat mit seinem Film „Time & Spirit“
das Finale des deutschsprachigen Wirtschaftsfilm-Wettbewerbs Grand Prix
Victoria in Wien erreicht. Videcom hat den Film zum 100-jährigen
Jubiläum des St. Galler Stickerei-Unternehmens Forster-Rohner
produziert. Insgesamt 222 Arbeiten wurden am Wettbewerb für
audiovisuelle Medien eingereicht. Die Finalisten stellen sich am 30.
März der internationalen Fachjury. Veranstalter des Grand Prix Victoria
ist der österreichische Fachverband der Audiovisions- und
Filmindustrie. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Produzenten,
öffentliche Stellen, Media Agenturen und Fernsehsender in Deutschland,
Österreich, Schweiz, Liechtenstein und Südtirol.

Amden: Tourismus-Aktion zur Förderung des Skisports

Die Ostschweizer Ferienregion Amden-Weesen hat mit einer guten Idee zur Anregung des Tourismus bewiesen, dass Wintersport nicht teuer sein muss.

Die Ostschweizer Ferienregion Amden-Weesen
hat mit einer guten Idee zur Anregung des Tourismus bewiesen, dass
Wintersport nicht teuer sein muss. Hotel- und Gruppenhausgäste erhalten
kostenlose Skipässe während ihres Aufenthalts und bis zum Ende der
Wintersport-Saison. Die Aktion soll darauf aufmerksam machen, dass
immer weniger Jugendliche und Familien aufgrund von geringen Einkommen
mit dem Wintersport in Kontakt kommen. Für die Ferienregion und die
Hotellerie ist die Tourismus-Aktion bereits ein grosser Erfolg.
Finanziert wurde die Unternehmung durch die lokale
Tourismusförderungsabgabe und die Sportbahnen Amden.
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