Vermehrt das Ausland im Fokus

Aussenwerbung Trotz Stagnation im Heimmarkt und Minus in Osteuropa: Affichage verdiente 2005 mehr.

Aussenwerbung Trotz Stagnation im Heimmarkt und Minus in Osteuropa: Affichage verdiente 2005 mehr.20,8 Millionen Franken liess sich die
Affichage die Firmen- akquisitionen kosten, die sie im letzten Jahr
tätigte. Damit wendete sie für vier Zukäufe, die alle im Ausland
erfolgten, nicht nur 42-mal mehr Geld auf als noch im Vorjahr, der
Betrag macht auch gleich zwei Drittel der gesamten
Affichage- Investitionen 2005 aus. Eingekauft hat Affichage vorab die
Churchill-Gruppe, die in Rumänien 1500 Plakatstellen besitzt. Weiter
übernahm der Aussenwerber 60 Prozent von La Strada in Griechenland
(Grossflächen), weiter die kleine Publifutura in Norditalien, mit der
man Richtung Mailand wachsen will, sowie den Nischenplayer Visiorama in
Liechtenstein, der im Bereich Bergbahnen tätig ist.

Diese Investitionen zeigen vor allem eines: Auch nach dem Rückzug von
Affichage aus dem Bieterverfahren um die Deutsche Eisenbahnreklame
(DERG) ist der Schweizer Aussenwerber weiterhin gewillt, sein
Tätigkeitsfeld im Ausland auszuweiten. Mittelfristig soll das
Auslandgeschäft bei Affichage 25 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen,
sagte CEO Christian Kauter an der Bilanzpressekonferenz vom 28.
Februar. Das bisherige Osteuropa-Engagement im Rahmen von Europlakat
International (EPI), einem Joint Venture mit JCDecaux, trägt heute rund
10 Prozent zum Affichage-Umsatz bei.

Trotz der hohen Investitionen hatten all die neuen Zukäufe noch kaum
Einfluss auf den Umsatz der Affichage-Gruppe, weil sie entweder (noch)
sehr klein sind oder aber weil die Akquisitionen von La Strada und
Churchill erst per Ende 2005 getätigt wurden. So war der Umsatz der
Affichage-Gruppe insgesamt mit minus 1,2 Prozent leicht rückläufig, was
auf zwei Gründe zurückzuführen ist: Der Verkaufserlös in der Schweiz
ging um 0,3 Prozent zurück, und auch der Ertrag von EPI reduzierte sich
um 8 Prozent. Beide Rückgänge sind jedoch buchhalterisch bedingt – auf
Grund der Umstellung bei der Rechnungslegung von Swiss GAAP FER auf
IFRS. Nach bisherigem Standard wäre Affichage im Heimmarkt mit +0,4
Prozent stabil geblieben, während EPI um 6,4 Prozent hätte zulegen
können. «EPI war 2005 unser Wachstumsgebiet», betonte denn auch
Christian Kauter. Ob rückläufiger oder gesteigerter Umsatz: Das
Konzernergebnis konnte Affichage jedenfalls steigern, und zwar um 5,5
Prozent auf 22,1 Millionen Franken.

Wieder rosiger sind die Aussichten für 2006: Bei EPI rechnet Affichage
mit einem Umsatzplus von 5 Prozent, zudem stehen in den Hauptstädten
von Bulgarien und Rumänien dieses Jahr Stadtverträge zur Ausschreibung
an. In Sofia wird EPI an der Ausschreibung teilnehmen, in Bukarest
tritt Affichage selbst an, kann jedoch auf JCDecaux und dessen
Sortiment in Sachen Städtemobiliar zählen.

Auch in der Schweiz will der Aussenwerber wachsen, doch an
Marktanteilsgewinne im klassischen Aussenwerbemarkt glaubt Kauter
nicht. Darum hat er sein Auge auf neue Bereiche geworfen. Welche dies
sind, will der CEO jedoch nicht preisgeben. So oder so, dieses Jahr
rechnet er im Heimmarkt mit einem Umsatzplus von etwa 2 Prozent.

Auf die Generalversammlung im Mai hin stehen im Verwaltungsrat von
Affichage zudem zwei Änderungen an: Als Nachfolger des verstorbenen
VR-Präsidenten Jean-Philippe Maitre wird der Rechtsanwalt Klaus Hug
vorgeschlagen. Hug war persönlicher Mitarbeiter von Bundesrat Kurt
Furgler, Mitglied der Wettbewerbskommission und Präsident des
Schweizerischen Kaufhausverbandes. Vom letzten Mandat wird er sich
dieses Jahr jedoch trennen. Vorgeschlagen wird der GV ferner, Christian
Kauter ebenfalls als Mitglied und Delegierten des VR zu wählen.
   

Markus Knöpfli

Gutzwiller Kommunikation und Design erweitert um drei Köpfe

Die Aarauer Agentur Gutzwiller Kommunikation und Design hat das Team erweitert.

Die Aarauer Agentur Gutzwiller Kommunikation und Design hat das Team erweitert. Neu dazu gestossen sid der Grafilker Stefan Wegmüller und der Fotograf Daniel Brüschweiler, der eine Doppelfunktion in der Beratung wahrnimmt. Ferner ist die Beratungsassistentin Brigitte Hediger für die Sicherstellung der Abläufe in der Produktion zuständig. Gutzwiller Kommunikation und Design betreut unter anderem Mandate für die AZ Medien Gruppe, die Lagerhäuser der Centralschweiz, Jungheinrich Schweiz, Zulauf Baumschule und Gartencenter und die Rehaklinik Bellikon.

Schweizer Filme im Höhenflug

Unterhaltungsbranche Einheimische Filmproduktionen sind dank klugen Marketingstrategien erfolgreich wie nie.

Unterhaltungsbranche Einheimische Filmproduktionen sind dank klugen Marketingstrategien erfolgreich wie nie.«Wenn es funktioniert, war der Film gut.
Wenn es nicht funktioniert, war das Marketing schuld», so will es ein
gängiges Bonmot der Filmbranche. Offenbar geht die Rechnung auf. Denn
der Höhenflug des Schweizer Films hält schon seit letztem Sommer an.
Seither steht immer mindestens ein Schweizer Film für mehrere Wochen in
den Top Ten von Pro Cinema – dem Verband für Kino und Verleih. Und
daran wird sich, so Thomas Tribolet, Geschäftsleiter des Verbandes
Swiss Film Producers, in Zukunft kaum etwas ändern. Gewandelt hat sich
dagegen das Image des Schweizer Films, der als kopflastiger und
schwerblütiger Problemwälzer galt und das Publikum kaum ins Kino
lockte. Nebst der finanziellen Unterstützung durch Bund und Schweizer
Fernsehen trägt derzeit gerade Letzteres mit der sonntäglichen
Filmreihe – heuer feiern acht inländische Produktionen TV-Premiere –
dazu bei, dass das Image des Schweizer Films korrigiert wird.

Marketing beginnt im Kopf
Auch wenn dieser kommerzielle Erfolg verschiedene Ursachen hat, alle –
auch intrinsische wie die besseren Themen und Drehbücher oder
filmischen und darstellerischen Leistungen – gehen letztlich auf die
Professionalisierung des Marketings zurück. «Marketing hat in der
Produzentenbranche an Bedeutung gewonnen», sagt Tribolet. «Überliess
sie früher die Promotionsaufgabe den Verleihern, übernehmen sie diese
immer häufiger gemeinsam und viel früher, wie bei der Suche nach
Sponsoren.» Die Gegenleistungen werden heute mit Konzessionen an
potenzielle Sponsoren bereits im Drehbuch oder dann in der Vermarktung
des Endprodukts gemacht. Exemplarisch ist die Win-win-Situation
zwischen den Produzenten von «Mein Name ist Eugen» und der Mobiliar,
welche den Trailer auch zu eigenen Imagezwecken nutzte und nebenbei das
Publikum in die Kinos lockte.

Weitere Beispiele nötig? Der Publikumserfolg der Saison, «Grounding» –
eine Viertelmillion Zuschauer in einem Monat –, hob mit Hilfe von über
30 Partnern ab; vom Fruchtsafthersteller bis zur Kunstgalerie war so
ziemlich alles vertreten. Damit nicht genug. Auch für den Launch setzte
man auf neue, Awareness steigernde Massnahmen: Nach einem bedrohlichen
Teaser-Plakatmotiv (r. o.) fuhr «Grounding» als erster Schweizer
Streifen gleich mit drei unterschiedlichen Sujets auf die Startbahn.
«Wir wussten, dass wir uns nicht hinter den US-Blockbusters verstecken
wollten. Im Gegenteil: Mindestens mithalten war die Devise», sagt Micha
Seger, der bei Egli Swiss Effects die Plakate für «Grounding» und den
Lausbubenfilm Eugen kreiert hat.

Ebenfalls neu, und was offiziell mit der Brisanz des Filmes begründet
wurde, war eine bei der US-Filmindustrie immer beliebtere
Promotionsmasche: Man lanciert den Film ohne Medienvisionierung, füllt
die Säle am ersten Wochenende mit Neugierigen, erklimmt die Hitliste
und verlässt sich auf die effizientere Mundpropaganda der Zuschauer,
statt auf die oft geteilte Meinung der Filmkritiker. Vorbei sind die
Zeiten, in denen Medien als gehätschelte Komplizen mit aufs Boot geholt
werden mussten. Viel erfolgversprechender sind neue Allianzen – mit
Promotionspartnern.

Immer mehr Filmproduzenten suchen ohne Berührungsängste den direkten
Kontakt zu den potenziellen Geldgebern. Und diese wissen ihrerseits
immer besser um den Wert des Mediums Kinofilm als guter Image-producer
beim jüngeren Zielpublikum. Seit nämlich Marken nicht mehr nur für
bestimmte Eigenschaften ihrer Produkte stehen, sondern für einen
Lifestyle, erkennen sie das Potenzial der Inszenierung in einem
Unterhaltungsfilm. Merchandising, Product Placement, Onlineshops,
Events oder Besuche auf dem Dreh für die Promotionspartner sind keine
neuen Begriffe, werden aber erst seit wenigen Jahren als elementare
Teile professioneller Marketingstrategien eingesetzt. «Kommerziell zu
sein, ist immer noch ein Tabu. Dieses gilt es, zu brechen. Nur so wird
die ganze Industrie erfolgreicher», meint Micha Seger.

«Mein Name ist Eugen» wurde beispielsweise erst mit der Unterstützung
der SBB und der Mobiliar möglich, welche die Produktion des Films von
Anfang an begleitet hatten. Beide Marken vermittelten im Film wie in
den folgenden Medienberichten ein sympathisches Image. Dafür, dass auch
bestimmte Publika erreicht wurden, sorgte der unabhängige Verleiher
Frenetic Films. «Wir haben – nebst der ‹klassischen› Werbung –
gezieltes Interessengruppenmarketing betrieben und unter anderen
Pfadigruppen sowie Schulklassen in die Kinos geholt», erklärt Uwe
Luetzen, Leiter Marketing bei Frenetic Films. Im Gegenzug wog die
rückkoppelnde Werbung der Promotionspartner die ansonsten teuren
Media-Buys auf. Damit der Film noch lange in Erinnerung bleibt und
simple Wiedererkennungsmomente geweckt werden, stehen heute nicht nur
DVD oder Bücher zur Verfügung. Alle nur erdenklichen Massnahmen werden
koordiniert und querverweisend eingesetzt – von der Schaufensterauslage
bis zum herunterladbaren Klingelton von der Eugen-Site.

Werbekuchen ist gewachsen
Für den kleinen Schweizer Filmmarkt können sich nur grosse Verleiher
den nötigen Mediadruck leisten, um eine versprechende Produktion zu
bewerben. Doch im Vergleich zu den internationalen Filmen sind auch
diese Budgets recht bescheiden. Zwar ist der Werbekuchen für Kinofilme
laut Media Focus zwischen 1993 und 2005 von rund 10 Mio. auf über 42
Mio. Franken und seit 2000 meist in zweistelligen Raten gewachsen – die
Kampagnenbudgets für heimische Filme rangieren aber immer noch im
hinteren Drittel der Top 100. Die Big-Spenders-Liste wurde 2005 von
«The Chronicles of Narnia» angeführt, für den sechsmal mehr in
klassische Werbemedien investiert wurde als für den Eugen-Film.
Um in der internationalen Liga  mitspielen zu können, ist nicht
nur der Werbeetat, sondern dessen effizienter Einsatz entscheidend. Für
Paul Fischli, Marketingleiter bei United International Pictures
Schweiz, wurden Fortschritte gemacht: bessere Kommunikations-Mixes,
durchdachte Strategien, professionelle Promotionspartnerschaften mit
entsprechendem Above- und Below-the-line-Support. Vor allem macht sich
das Selbstvertrauen und -verständnis der jungen Filmemacher bezahlt.

Deutlich widerspiegelt das Plakat für Marco Rimas «Handyman» aus dem
Atelier Heinzelmann das gewachsene Selbstbewusstsein des Schweizer
Films. Lehnt sich doch der Eye Catcher an das US-Plakat für den
Bond-Film «For Your Eyes Only», wie dem Filmjournalisten Marc Bodmer
aufgefallen ist. Für Buena Vista – den Verleiher mit den meisten
Schweizer Kinoerfolgen in der Tasche – mehr als ein gutes Omen. Künftig
führt Buena Vista auch 007-Filme im Sortiment, verrät Matthias Keller,
Marketingleiter Schweiz.   

Luca Aloisi

Michael Steiner plant Fussballserie für SF

Das Schweizer Fernsehen hat für das 20-teilige Serienprojekt bereits einen Entwicklungskredit gesprochen.

Michael Steiner, der Regisseur der Schweizer Filme „Grounding“ und „Eugen“, arbeitet an einer 20-teiligen Fernsehserie rund um das Thema Fussball. Das Schweizer Fernsehen hat für das Serienprojekt bereits einen Entwicklungskredit gesprochen, wie der 36-Jährige im Interview mit der Programmzeitschrift TV-Star erzählt. Die Serie ist laut Steiner als Einstimmung auf die EM 2008 gedacht, falls das Konzept bei SF gut ankommt. Steiner entwickelt die Fussball-Fiction für die Produktionsfirma C-Films von P.C. Fueter. Die Kickerserie soll im Stil von erfolgreichen Produktionen wie „Six Feet Under“ oder „24“ daherkommen.

BPRG ehrt Bieler Stadtpräsidenten mit „goldener Schweissperle“

Mit dieser Auszeichnung ehrt die Berner Public Relations Gesellschaft BPRG den Bieler Stadtpräsidenten Hans Stöckli als begnadeten Kommunikator.

Mit dieser Auszeichnung ehrt die Berner Public Relations Gesellschaft BPRG den Bieler Stadtpräsidenten Hans Stöckli als begnadeten Kommunikator. Seit 1999 wird der Preis alljährlich an Personen verliehen, die über lange Zeit ohne entsprechende Berufsausbildung aussergewöhnliche kommunikative Leistungen erbringen. Stöckli repräsentiere in vorbildlicher Weise den Bieler Geist mit seiner weltoffenen zweisprachigen Kommunikation, teilt die BPRG am Mittwoch mit. Die BPRG sieht als eigentliches Meistertück des Preisträgers die Expo 02, bei der sich Stöckli als brillanter Wegbereiter erwiesen habe.

Know-how für IT- Spezialisten

Ausbildung Ein neuer Fortbildungskurs des Medieninstitutes, das dem Verband Schweizer Presse angegliedert ist, richtet sich an IT-Spezialisten.

Ausbildung Sind die elektronischen Systeme
den individuellen Anforderungen eines Unternehmens nicht angepasst,
kann elektronische Datenverarbeitung zum Zeit und Nerven raubenden
Ärgernis werden. Ein neuer Fortbildungskurs des Medieninstitutes, das
dem Verband Schweizer Presse angegliedert ist, richtet sich deshalb an
IT-Spezialisten. Denn diese sind mit Vorteil nicht nur auf dem neuesten
technologischen Wissensstand, sondern sie kennen die Branche – in
diesem Fall die Medienbranche – und die Anliegen der Anwender sehr gut.
«Der Kurs versteht sich als Beitrag an die Professionalisierung der
Medienbranche  auch im ökonomischen Bereich», sagt
Institutsleiterin und Organisatorin Josefa Haas.
Im 14-tägigen Kurs «Medienwirtschaft für IT-Spezialisten» lernen die
Teilnehmenden Grundlagen der Ökonomie, Publizistik, Produktion und des
Marketings von Medien kennen und erhalten von Fachleuten Einblicke in
die Mechanismen des Medienmanagements. Der Kurs richtet sich an
IT-Spezialisten, die in der und für die Medienbranche tätig sind, an
Medienfachleute mit IT-Berührungspunkten sowie an Einsteiger in die
Medienfachleute-Ausbildung. (rw)

In Sachen Prävention am Ball

Versicherungen SuvaLiv und Ruf Lanz machen auf Plakaten und Inseraten klar, dass das Kicken mit steifen Gliedern rasch zu Verletzungen führen kann.

Versicherungen SuvaLiv engagiert sich
intensiv in der Prävention von Freizeitunfällen auf dem Fussballplatz.
Neben überhartem Spiel gilt mangelhafte Beweglichkeit als Hauptursache
für die hohe Zahl an Fussballverletzungen. Darum hat SuvaLiv vor einem
Jahr gemeinsam mit Fussballfachleuten und Sportmedizinern das
Trainingsprogramm «Die 11» entwickelt und bei den Fussballvereinen mit
verschiedenen Massnahmen eingeführt. Mit «Die 11» trainieren Fussballer
nicht nur ihre Muskeln, sondern auch ihre Koordination und
Körperstabilität. Bei regelmässiger Anwendung wird die
Leistungsfähigkeit erhöht, und die Verletzungsgefahr sinkt. Ruf Lanz
ist am Ball geblieben und dramatisiert den Nutzen von «Die 11» auch
dieses Jahr mit einem verblüffenden Werbeauftritt: Einbandagierte
Tischfussballfiguren machen auf Plakaten und Inseraten klar, dass das
Kicken mit steifen Gliedern rasch zu Verletzungen führen kann. Und dass
Fussballer, die auf ein gezieltes Training verzichten, wohl bald gleich
missmutig dreinschauen werden wie ihre kleinen Plastikkollegen.

FC «Ai du scheene» schlägt den Böögg 1:0

Bier Die in Basel und Zürich engagierte MRG Communications hat für Warteck den Zwist Zürich - Basel zu einer Kampagne gemacht.

Bier Die in Basel und Zürich engagierte MRG Communications hat für Warteck den Zwist Zürich – Basel zu einer Kampagne gemacht.Nach einer längeren werberischen
Durststrecke startet Warteck-Bier jetzt mit einer neuen Imagekampagne
durch. Anlass ist das 150-Jahr-Jubiläum und das eigens dafür gebraute
Jubiläumsbier Warteck 1856.

Warteck ist 1989 von der Feldschlösschen Getränke AG übernommen worden.
Das «sympathische Bier aus der Region Basel und Jura» (Website) wird
auf Grund seines Kleinbasler Ursprungs immer noch bei vielen Liebhabern
geschätzt als «das Bier für Basel». Diese Positionierung wird in der
neuen Imagekampagne nicht nur beibehalten, sondern verstärkt, «denn
lokale Marken vermitteln den Konsumenten die Sicherheit und
Orientierung, die sie in unserer globalisierten, heterogenen Welt
vermissen», weiss die MRG Communications.

Die 1999 gegründete Agentur beschäftigt rund 30 Mitarbeitende in zwei
Büros in Basel und Zürich. Aus dieser geografischen Spannweite hat MRG
jetzt auch die Grundspannung für ihre bierische Kampagne genährt. Die
neue Imagekampagne von Warteck setzt auf die Verbundenheit von Warteck
mit Basel und der Basler untereinander. Denn Basler sind, wie sattsam
bekannt, stolz darauf, ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl zu
haben. Am stärksten kommt das nicht nur alljährlich an der Fasnacht zum
Ausdruck, wenn in Basel über Zürcher gelästert wird.

Die Imagekampagne startet mit drei provokativen Plakatsujets mit
witzigen Vergleichen zwischen Basel und Zürich, bei denen die Zürcher
natürlich etwas weniger gut abschneiden. Gleichzeitig wird in
Gastropromotionen und Anzeigen auf das neue Jubiläumsbier Warteck 1856
aufmerksam gemacht. Die Kampagne startet Ende Februar und wird Anfang
März von einem neuen Internetauftritt begleitet.

Erst kommt das Bier, dann die Kultur
Zürich und Basel sind gar nicht so verschieden, wie die Nutzung
ehemaliger Brauhäuser zeigt. Ein beliebter Sinnspruch heisst «in vino
veritas». Diese Wahrheit muss inzwischen zur Erkenntnis «wo Bier, da
Kultur» ausgeweitet werden. In Zürich ist zuerst auf dem
Löwenbräu-Areal sowie später auch auf dem ehemaligen Areal der Brauerei
Hürlimann ein vielseitiges Zentrum für Kleinbetriebe mit kulturellem
Touch sowie kulturelle Unternehmen aller Art entstanden, seit die
Bierproduktion mit dem Verkauf an Feldschlösschen nach Rheinfelden
abgezogen worden ist. Auch in der Brauerei Warteck in Basel wird
natürlich kein Bier mehr gebraut, seit der Nischenproduzent 1989 an den
Marktleader Feldschlösschen verkauft worden ist. Genauso wie in Zürich
– und nicht anders, wie es die Warteck-Werbung wohl gerne persiflieren
würde – ist im ehemaligen Brauareal nun ein öffentlicher Kulturraum
eingerichtet worden. Die Idee geht auf den Basler Architekten Roger
Diener zurück. Ihm hat im schlossartigen Bau eine Vision «Werkraum
Warteck» vorgeschwebt. Diese Idee hat sich immer mehr zusammengebraut,
bis 1994 ein solcher Verein gleichen Namens gegründet worden ist.

Dieser Verein ist nun Mieter des gesamten ehemaligen Warteck-Areals und
vergibt die einzelnen Räume in Untermiete an individuelle Projekte.
Diese sind selbstständig und finanziell unabhängig. Mehr als 30
Kleinunternehmer, Interessengemeinschaften und gemeinnützige
Organisationen mit unterschiedlichsten Strukturen und Arbeitsweisen
nutzen inzwischen die alte Brauerei. Unter den Projekten findet sich
Agrico – eine Genossenschaft für biologischen Landbau – genauso wie
DOKU, die Dokumentationsstelle Basler Kunstschaffender. Alchemie_raum
nennt sich ein «Elfenbeinturm» zum Denken und Diskutieren. Dazu gibt es
Bildhauerateliers, Agenturen für neue Medien oder Electronic
Publishing. Natürlich sind auch mehrere Künstlerateliers oder zum
Beispiel das Trainingszentrum der bekannten Truppe Cîrqu’enflex im
Brauhaus installiert. Öffentlich zugänglich sind zudem eine Beiz sowie
das ehemalige Sudhaus für kulturelle Veranstaltungen.

Andreas Panzeri

Jürg Bachmann als Präsident des Privatradio-Verbands nominiert

Der Vorstand des Verbands Schweizer Privatradios (VSP) schlägt den Geschäftsleiter von Energy Zürich einstimmig als neuen Präsidenten vor.

Der Vorstand des Verbands Schweizer Privatradios (VSP) schlägt an der Generalversammlung vom 23. März 2006 in Winterthur einstimmig Jürg Bachmann als neuen Präsidenten vor. Bachmann ist Geschäftsleiter von Energy Zürich. Er war davor seit 1984 in leitenden Funktionen für Radio Aktuell und Tele Ostschweiz tätig und ist heute Stiftungsrat bei Toxic.fm und Verwaltungsrat bei Radio Ri. Gleichzeitig nominiert der VSP-Vorstand Frederik Stucki (Radio Canal 3, Capital FM) und Alfons Spirig (Radio Central) für eine weitere dreijährige Amtsperiode. Die übrigen Vorstandsmitglieder müssen dieses Jahr nicht wiedergewählt werden. Das Wiederaufnahmegesuch von Radio  Zürisee hat der Vorstand an seiner Sitzung vom 28. Februar 2006 ebenfalls einstimmig genehmigt. Mit dem neuen Mitglied zählt der Verband nun 26 Mitglieder.

OKI Printing Solutions rückt derTop-Position bei Business Farbseitendruckern näher

OKI Printing Solutions hat nach jüngsten IDC Marktzahlen im Gesamtjahr 2005 seine Position im Markt der LED/Laserdrucker in der Schweiz durchweg gestärkt und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausbauen können.

(pr) OKI Printing Solutions hat nach jüngsten IDC Marktzahlen im Gesamtjahr 2005 seine Position im Markt der LED/Laserdrucker in der Schweiz durchweg gestärkt und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausbauen können.Im Bereich der Farbseitendrucker rückt OKI aufgrund der hohen Nachfrage und Abverkäufe vor allem bei schnellen Business Geräten auf den Marktfüher HP zu.
Im Schweizer Gesamtmarkt für Farbdrucker stärkt der Spezialist für LED-basierte Drucker aus Pratteln im Jahr 2005 seine zweite Position mit einem Marktanteil von insgesamt 8,8 Prozent (wertmässig) und steht an dritter Stelle nach verkauften Stückzahlen mit 8,8 Prozent, nur knapp hinter Samsung mit 10,9 Prozent.
Im Segment der professionellen Business Farbseitendrucker – den LED-/ Laserdruckern mit einer Geschwindigkeit von 11-20 ppm – festigt OKI mit 38,1 Prozent (mengenmässig) und 23,5 Prozent (wertmässig) Marktanteil seine zweite Position. Damit rückt OKI Printing Solutions dem Marktführer HP näher und liegt in diesem Segment weit vor dem dritten Rang, den Konica-Minolta belegt.
Auch im Bereich der Matrixdrucker (9-Nadeldrucker) schaut OKI Printing Solutions im Jahresrückblick auf eine positive Geschäftsentwicklung zurück: OKI erzielte die zweite Position mit 37,1 Prozent (wertmässig) und 41,1 Prozent (mengenmässig), direkt hinter Epson mit 42,9 Prozent. An dritter Stelle liegt IBM mit 16,4 Prozent.
OKI Unternehmens-Information
Die OKI Electric Industry Company Limited zählt mit einem Gesamt-umsatz-volumen von etwa 6,8 Milliarden US Dollar zu den Top 30 Her-stellern von Halb-leitern und Kommunikationslösungen weltweit. Das Unternehmen beschäftigt knapp 21.000 Mitarbeiter (etwa 5.679 ausserhalb Japans) und unterhält Ferti-gungsstätten in Japan, Thailand, China, den USA und Schottland. Die OKI Europe Ltd. gehört organisatorisch zur OKI Data Corporation (ODC), eine 100%-ige Tochter der OKI Electric, mit Sitz in Tokio. Das komplette Produktportfolio der OKI Data Corporation wird in 120 Ländern weltweit unter dem Markennamen OKI Printing Solutions vertrieben. Im Geschäftsjahr 2004 (31.3.) verzeichnete die OKI Data Corporation einen Gesamtumsatz von 1,4 Mrd. US Dollar (Umsatzanteile: Europa 51%, USA 26%, Asien 16%, Sonstige 7%).
In der Schweiz vermarktet die OKI Systems (Schweiz) als Ver-triebs-, Service- und Marketingorganisation hochwertige OKI Printing So-lutions Drucker, Multifunktionsgeräte sowie Matrixdrucker und Faxgeräte.
Bei den LED/Laser-Farbseitendruckern belegt das Unternehmen im Gesamt-markt Platz 2 nach Umsatz und Platz 3 nach Stückzahlen. Im Business-Segment Platz 2 nach Stückzahlen (Quelle: IDC – Ergebnisse zum FY 2005). Managing Director OKI Systems (Schweiz) ist Walter Briccos.

Dialogmarketing-Ausstellung war gut besucht

450 Besucher hatten in der Zürcher Halle des Maag-Areals die dreitägige Dialogmarketing Ausstellung 2006 in Augenschein genommen.

450 Besucher hatten in der Zürcher Halle des Maag-Areals die dreitägige Dialogmarketing Ausstellung 2006 in Augenschein genommen. Organisator Marc Zehnder zeigt sich zufrieden. Es sei toll, die ganze Bandbreite des Dialogmarketings auf einer Plattform sichtbar zu machen, liess er im Communiqué verlauten. An der Vernissage am Freitag hatten Jakob Nef, SDV-Präsident und von Christof Lenhard, PostMail, zur Bedeutung und Zukunft des Dialogmarketings referiert.

Martin Paff wird Geschäftsführer des Juno Kunstverlags

Martin Paff, Verlagsleiter von Ringiers Polit-Magazin Cicero wird zusätzlich Geschäftsführer der Juno Kunstverlag GmbH, die das seit Anfang Jahr ebenfalls Ringier gehörende Kunstmagazin Monopol herausgibt.

Martin Paff, Verlagsleiter von Ringiers Polit-Magazin Cicero wird zusätzlich Geschäftsführer der Juno Kunstverlag GmbH, die das seit Anfang Jahr ebenfalls Ringier gehörende Kunstmagazin Monopol herausgibt. Monopol-intern bleibe aber alles beim Alten, schreibt das Branchenmagazin Kress. Per Mitte Jahr woll ein Anzeigenleiter hinzukommen, bereits angeheuert hat ein neuer Textchef.
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