Corporate Publishing vermittelt Unternehmenskultur und Wissensmanagement – sowohl nach aussen wie nach innen.«Vertrauenswürdig, informativ,
professionell, attraktiv» – dies ist nur eine kleine Auswahl von
Eigenschaften, die mit Corporate Publishing in Verbindung gebracht
werden. Despektierlich und oberflächlich betrachtet könnte man dies
auch als «schön verpackte Informationen» bezeichnen. Professionelles
Corporate Publishing leistet mehr, vorausgesetzt, die Massnahmen sind
konzeptionell aufbereitet und bewusst in die Unternehmenskommunikation
integriert. Immer mehr Gewicht erhalten in diesem Kontext
Mitarbeitermagazine. Sie vermögen nicht nur das Change Management,
sondern auch die Wissenskultur und somit die Unternehmenskultur
allgemein wesentlich mitzutragen. Eine vom «Forum Corporate Publishing» in Auftrag gegebene Umfrage in
Deutschlands Top-500-Unternehmen hat ergeben, dass Mitarbeitermagazine
den ersten Rang in der Bedeutung der Kommunikationsmassnahmen für die
interne Kommunikation einnehmen. Das hat mannigfaltige Gründe, denn
solche Magazine decken viele heutige Bedürfnisse der Mitarbeitenden ab.
Sensible Prozesse begleiten
Als Lead-Massnahme eignet sich das Mitarbeitermagazin besonders für
sensible Prozesse. Es begleitet Veränderungsprozesse, zum Beispiel
Umstrukturierungen, und sorgt für Transparenz sowie Akzeptanz. So
ergänzen sich Change Management und Change Communication ideal, was
Mitarbeitende zu Verbündeten der permanenten Veränderung macht.
Journalistisch aufbereitete, professionell gemachte Unternehmensmedien
vermitteln Vertrauen und verstärken die Identifikation mit dem
Unternehmen. Als Kernmodul der internen Kommunikation fördert das
Magazin die geradlinig-emotionale und dennoch behutsame Ansprache der
Mitarbeitenden, während das Intranet Tempo in den Dialog bringt. Gerade
der gezielte Einsatz von Emotionalität ist speziell auch für die
Wissensvermittlung grundlegend.
Beitrag zur Wissenskultur
Mit journalistischen Formen wie Reportagen, Features oder Interviews
verbindet das Corporate Publishing nüchterne Wissensinhalte mit
Emotionen. Im Rahmen von kontinuierlich erscheinenden
Mitarbeitermagazinen lassen sich mit «How-to-Beiträgen»
Wissensfortschritte einprägsam vermitteln. Interviews, in denen es auch
Platz für kritische Fragen hat, vermögen zum Beispiel abstrakte
Strategien zum Leben zu erwecken. Das bessere Verständnis von
Unternehmensprozessen und damit verbundenen Veränderungen stärkt das
Vertrauen in die Unternehmensleitung. In Verbindung mit dem Intranet
bietet sich die Vertiefung einzelner Aspekte an. Als weitere Ergänzung
fördert der Dialog über Kanäle wie E-Mail, interne Hotlines, SMS oder
Chat-Räume den Informationsfluss.
Über alles gesehen unterstützen die Mitarbeitermedien die Wissenskultur
als Ausdruck der Wertschätzung der Unternehmen für die Mitarbeitenden
nachhaltig. Nicht unterschätzt werden darf das Mitarbeitermagazin in
seiner Rolle als Prävention gegen Wissensabfluss, weil es die
Identifikation und Motivation fördert und folglich den Verlust von
wertvollen Wissensträgern verhindert. Dadurch kann dem modernen Human
Ressources Management eine zunehmend professionalisierte
Mitarbeiterkommunikation beigestellt werden, die von internen oder
externen Profis gemacht wird. Insgesamt weisen insbesondere die
Mitarbeitermagazine ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis auf.
Sie sind Beispiele dafür, wie in unseren Tagen in Unternehmen
hochgradig erfolgsrelevante Aufgaben effizient und kos-
tenbewusst erfüllt werden können.
Brachliegende Optimierungspotenziale
In nicht wenigen Unternehmen präsentiert sich folgendes Bild: Die
Mitarbeiterzeitung liegt in der Oberhoheit der Personalabteilung, den
Newsletter erstellen die jeweiligen Fachabteilungen, Produktbroschüren
kommen von der Werbeabteilung und den Internetauftritt organisiert der
Webmaster. Der Kompetenz-Wirrwarr ist so absehbar und wirkt sich auch
auf gute Mitarbeitermagazine oder Kundentitel nachteilig aus.
Die Schaffung einer zentralen Kommunikationsplattform erlaubt es, die
einzelnen Unternehmensmedien aufeinander abzustimmen und auf die
jeweiligen Zielgruppen auszurichten. Dies schafft nicht nur Ordnung,
sondern ermöglicht es auch, erheblich Kosten zu sparen.
Doppelspurigkeiten werden vermieden, indem Informationen von internen
oder externen CP-Fachpersonen professionell aufbereitet werden und über
die Kommunikationsplattform gezielt und mehrfach, das heisst
crossmedial, eingesetzt werden.
Crossmediale Wissensplattform
Ein aktuelles Beispiel für die Funktionsweise einer solchen
Kommunikationsplattform ist die neue Standort-, Wirtschafts- und
Wissensplattform limmattal.org. Zum einen vermittelt sie Content
crossmedial, also über mehrere Medienkanäle hinweg. Zum anderen ist sie
Drehscheibe, Forum und Wissenstankstelle zugleich, wo verschiedene
Bedürfnisse befriedigt werden.
Online zum Beispiel werden auf www.limmattal.org eine Fülle von
aktuellen Standort- und Event-Informationen etc., relevante Links sowie
Fachwissen in hoch konzentrierter Form angeboten. Der eigentliche
Website-Inhalt ist aber noch lange nicht alles! Hier kommt der
crossmediale Charakter zum Tragen. Auch über Online-Newsletter werden
hochwertige Inhalte elektronisch verbreitet. Ausserdem bieten sich
Banner als Online-Träger werbewirksamen Botschaften an. Auf der
Printseite transportiert das Magazin Wissen, indem jede Ausgabe einem
aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten, für die Praxis relevanten
Schwerpunktthema gewidmet ist. limmattal.org operiert indessen nicht
nur auf der Crossmedia-Bühne mit aktuellen Infos und Praxiswissen,
sondern zeichnet sich als eigentlicher Brand aus, als Marke, die über
Inserate, Displays, via Banner-Tausch etc. breit verankert wird.
Eveline Jakob
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Die Stier Communications AG ist seit 2005 Mitglied im Forum Corporate
Publishing, dem europaweit grössten Verband, der führende
Mediendienstleister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
vereinigt.