Schlicht und ohne traditionelle Ähren

Design Die Raiffeisen-Gruppe hat ihr Corporate Design zusammen mit der Agentur Meta Design überarbeitet.

Design «Wir haben unser Corporate Design
in einem evolutionären Schritt überarbeitet», sagte Pierin Vincenz,
Vorsitzender der Geschäftsleitung der Raiffeisen-Gruppe, bei der
Bilanz-Medienkonferenz letzte Woche. Das gehöre zu einer
professionellen Markenführung und ist sinnvoll, um die starke Stellung
weiter auszubauen. Dazu passt der gute Name, nicht aber Ähren und
Farbstreifen, wie das Resultat der verantwortlichen Agentur MetaDesign
zeigt.

Clariants «Factbook»

Clariant International hat kürzlich erstmals ein «Factbook» herausgegeben, das in Bild und Text einer journalistisch-authentischen Umsetzung folgt.

Clariant International hat kürzlich
erstmals ein «Factbook» herausgegeben, das in Bild und Text einer
journalistisch-authentischen Umsetzung folgt. Wissenschaftsjournalisten
recherchierten bei Clariant in Shanghai, Singapur, Deutschland und den
USA, zeigen die kundennahen Tätigkeiten, Partnerschaften und die
signifikantesten Innovationen des Unternehmens auf. Empfängerkreis der
in einer Auflage von 80000 Exemplaren erscheinenden Publikation sind
Kunden, Shareholders, Mitarbeitende und ausgewählte Medien. Konzeption,
Redaktion und Design wird von Clariant Corporate Communications und
Primafila AG Zürich und München gemeinsam erarbeitet und umgesetzt.

APG vor Rollout mit Rolling-star200L

Die hinterleuchteten Drehautomaten Rolling-star200L wurden in den RailCity-Bahnhöfen der grössten Schweizer Städte erfolgreich getestet.

Die hinterleuchteten Drehautomaten Rolling-star200L wurden in den RailCity-Bahnhöfen der grössten Schweizer Städte erfolgreich getestet. Nun bringt die APG dieses Produkt in den Metropolen Zürich, Basel, Bern und Genève im 2. Halbjahr 2006 auf die Strasse. Rollingstar-Flächen sind mit 3 Sujets belegt, die in regelmässigem Rhythmus wechseln. Auf modernster Technologie aufgebaut präsentieren sie die Sujets unzerschnitten, an einem Stück und in höchster Brillanz. In einem ersten Schritt werden  bestehende Flächen umgebaut und in die Citystar200L-Netze integriert. Es handelt sich um exklusive Top-Standorte, ausschliesslich in den engsten City-Perimetern. die APG hat ferner alle Neuerungen und wichtigsten Eckpunkte  in der Übersicht Plakat News 2006–2 zusammengefasst, die als pdf-File unter www.apg.ch/publikationen heruntergeladen werden kann. Als pdf-File oder gedruckte Version ebenfalls ab sofort erhältlich ist die aktualisierte Ausgabe des Taschenhefts APG Plakate: Zielgebiete, Angebote und Preise 2006–2.

Vogelfutter

Aufgefallen Hanspeter Vetsch über Schwäne, die ihre Hälse artgerecht ins Netzchen des Vordersitzes stecken dürfen und Flamingos, die ihre sportiven Liebhabereien ausleben können.

Airlines Der sterbende Schwan ist gut oder
weniger gut und gelegentlich eine Katastrophe, weiss der
Ballettexperte. Der gestorbene Schwan ist derzeit in aller Regel eine
Katastrophe, weiss Thomas Zeltner, der Direktor des Bundesamtes für
Gesundheit. So ist es auch bei anderen Vogelarten.
Das rührt ans Herz. Und trotzdem stellen wir die wenig sentimentale
Frage: Wie kann es ein Flügeltier schaffen, seinen spätherbstlichen
Flug in wärmere Gefilde hier zu Lande zu starten und, infiziert mit dem
tödlichen Vogelgrippevirus, beim Rückflug nach Europa ausgerechnet hier
zu stranden? Die Antwort: Der Vogel war ein Experte. Das jedenfalls
wird reiselustigen Vögeln sofort aufgefallen sein, als sie die Anzeige
sahen, in denen schlaue Artgenossen «wie die Experten» begriffen haben,
«dass sie mit South African Airways nonstop, bequem und sicher von
Zürich nach Johannesburg» reisen können. Kein Zweifel, dass es einen
Retourflug gibt.
Auch da wird kundenspezifisch Gefragtes angeboten: Schwäne dürfen ihre
Hälse artgerecht ins Netzchen des Vordersitzes stecken. Und Flamingos
können ihre sportiven Liebhabereien ausleben (siehe Bild). Zwei aus dem
Trio möchten ganz offensichtlich inkognito in die Schweiz einreisen.
Irgendwie wird man den Gedanken nicht ganz los, dass die Kreativen
etwas grippig drauf waren und den zeitigen Stopp der Anzeigen
verdämmerten. One way zur Kur ins Geflügelgehege? (hv.)

Gassi gehen am Himalaja

Sportbekleidung Mit einer Viralkampagne hat Spillmann Felser Leo Burnett Mammut in alle Medien gebracht.

Sportbekleidung Mit einer Viralkampagne hat Spillmann Felser Leo Burnett Mammut in alle Medien gebracht.
Wer auf Google «Mary Woodbridge Everest»
eingibt, bekommt innert Sekunden über 25 000 Ergebnisse präsentiert.
Alle diese Meldungen, Websites, Facts und Kommentare kreisen um das
Thema: Eine 85-jährige Britin will zusammen mit
Dackel Daisy den Mount Everest besteigen. In direkter Route – versteht
sich –  sowie ohne Sherpas und ohne Sauerstoffgerät, denn
schliesslich gebe es für Hunde keine Sauerstoffmasken. Derlei unglaubliche Informationen sowie zwei echt hausbackene Videos
über das tägliche Bergtraining – oder besser Gassi gehen –  der
rüstigen Seniorin und ihrem Hund, sind auf einer Homepage
www.mary-woodbridge.co.uk zu finden. Diese ist erst im Dezember 2005
aufgeschaltet worden. Mary bittet auf der Site um Tipps, wie sie ihren Traum vom Abenteuer «Everest» trotz mangelndem Geld
bewältigen könnte. Seither hat das alpine Geheimprojekt rund um das
Dach der Welt in den Medien weltweit wahre Berge versetzt, was die
Erwartungen an crossmediale Kampagnen betrifft.

Bei der Agentur Spillmann Felser Leo Burnett bezeichnet man die Idee
mit Mary Woodbridge als einen so genannten Mockumentary, eine Fiktion,
die ganz
im Dokumentarstil daherkommt. «Wir haben uns für diese Form
entschieden, um eine Community zu erreichen, die sonst nur schwer über
Werbung anzusprechen ist – die Hardcore-Szene der Climber und
Alpinisten», meint Michael Gyssler, Marketingchef beim Auftraggeber
Mammut.

Weltweiter Erfolg
«Es war ein Experiment ohne Garantie auf Erfolg», meinen die Kreativen
von SFLB. Und irgendwie sind die Werber selbst überrascht, welches
Ausmass an
Reaktionen ihr völlig schräger Marketing-Coup weltweit zu provozieren
vermochte. Fachzeitschriften für Alpinisten haben über die fingierten,
aber perfekt echt präsentierten Pläne der ehrgeizigen Mary genauso
berichtet wie Senioren-Magazine, Lifestyle-Titel oder Hefte für
Tierfreunde. Insgesamt sind es über 250 Portale oder Artikel. Über 57
000 Clicks hat auch Marys Website bis zur Auflösung am Montag dieser
Woche verzeichnet. Mammut ist bei all diesen Vorspielereien nie
namentlich in Erscheinung getreten. Nur eine auffallend gelbe
Sportjacke mit kleinem Logo hat vielleicht erste Verdachte wecken
können.

Schweizer Qualität
Jetzt wird die Geschichte aber nicht weniger kreativ aufgelöst. Auch
wer eine Ausrüstung von Mammut hat – so die Botschaft –  soll sich
nicht überschätzen. Umgesetzt wird das mit einem Claim, der nun auf
allen Inseraten, Prospekten und Plakaten für Mammut prangt: «Warnung –
mit so guter Ausrüstung kann
man sich leicht zu sicher fühlen.»

Das vom aargauischen Seon aus geleitete Mammut-Unternehmen ist seit 140
Jahren für mehr Sicherheit in den Bergen zuständig mit Bekleidung,
Seilen, Gurten und Schlafsäcken in bester Schweizer Qualität. In den
vergangenen 15 Jahren hat sich Mammut zum führenden Schweizer
Unternehmen für Outdoor Equipment mit internationaler Reputation
entwickelt.

Andreas Panzeri

Der Cheftourist

Markus Rege will als neuer Leiter Marketing von Schweiz Tourismus im nächsten Sommer vor allem mehr Frauen in die Schweiz locken.

Markus Rege will als neuer Leiter Marketing
von Schweiz Tourismus im nächsten Sommer vor allem mehr Frauen in die
Schweiz locken.«Liebe Frauen, verbringt doch den
WM-Sommer in den Bergen. Dort, wo sich die Männer weniger um Fussball
kümmern – dafür mehr um euch …» Zu diesem augenzwinkernden Text zeigt
der neue Spot von Schweiz Tourismus einen attraktiven Senn beim Heuen,
einen freundlichen Kondukteur in der Seilbahn, einen umwerfend gut
gebauten Holzfäller, einen charmanten Bergführer und einen
vertrauensvoll in die Kamera blickenden Melker.
 
«Es macht Spass, mit solchem Werbematerial nach Berlin reisen zu
können», freut sich Markus Rege. Seit Mittwoch dieser Woche findet in
Berlin mit der Internationalen Tourismusbörse ITB die grösste Fachmesse
der internationalen Tourismus-Wirtschaft statt. Zuerst drei Tage für
die professionellen Einkäufer. Dann noch zwei Tage für das
ferienhungrige Publikum. Die Schweiz präsentiert sich in Berlin
erstmals offiziell mit dem neuen Spot sowie der kommenden
Sommerkampagne von Spillmann Felser Leo Burnett. Für den neuen Leiter
Marketing bei Schweiz Tourismus wird der Aufenthalt im Schweizer
Messestand allerdings nur kurz sein. «Das Schöne am neuen Job ist, dass
ich all meine Arbeit in der ganzen Welt zu einem grossen Teil von
meinem Zürcher Schreibtisch aus erledigen kann.»

Erfolgreich Reisen verkaufen und erholsame Ferien ausdenken statt
selber weiterhin durch die Gegend hetzen, ist heute die grosse
Leidenschaft von Markus Rege. Seit Januar ist er bei Schweiz Tourismus
verantwortlich für das Marketing. «Mit einer starken Marke an die
Startbahn zu rollen, ist immer gut», nimmt er stolz zur Kenntnis, dass
sein Produkt – oder unser Land – soeben vom Nation Brands Index neu auf
den zweiten Platz gewählt worden ist – hinter England und vor Kanada,
Italien, Schweden, Deutschland und Japan. «Das zeigt eine Steigerung,
genauso wie die erfreulich positiven und überdurchschnittlich
gewachsenen Übernachtungszahlen für den Beginn des Winters», analysiert
er. Der Trend wird ihm die Arbeit erleichtern, auch wenn Rege schon
immer von den starken Argumenten für die Marke Schweiz überzeugt war.

Seine erste professionelle Annäherung ans Ferienland Schweiz machte
Rege mit einer Diplomarbeit über die Bündner Hotellerie. Das Studium
der Wirtschaftsgeografie hat er sich zum Teil als Reiseleiter bei
Trekkings durch die korsischen Wälder verdient. Bevor er jedoch voll in
den Tourismus einstieg, wollte er seine «Ausbildungszeit noch etwas
verlängern» als Trainee Marktforschung bei der damaligen Kreditanstalt.

«Dieser Einstieg ins Marketing war sehr wertvoll», meint Rege. Neben
dem Spass, dreimal die Tour de Suisse als Hauptsponsor begleiten zu
dürfen, erwähnt er die Einführung eines Studentenkontos sowie die
ersten Kinopromotionen 1987, die bis heute nachhaltig das Film-Image
der Credit Suisse geprägt haben.

Ein bisschen alternativer in der Öffentlichkeit wahrgenommen war das
Image seines nächsten Arbeitgebers. Rege wechselte von der Bank zum
Schweizerischen Studentenreisedienst SSR und damit von einer
Segmentsverantwortung zur Marketingleitung. «SSR Reisen war zu dieser
Zeit noch eine wilde Genossenschaft im Sinne der 68er-Ideale», erinnert
er sich. Aber wenn man in einer Genossenschaft mit Selbstverwaltung und
Mitbestimmung führen könne, dann lerne man Führen fürs Leben. «Mein
Führungs-Know-how und die ganze Art Menschen zu führen, stammt aus
jener Zeit. Wer sich da durchsetzen kann …» Rege hat das Marketing
beim SSR professionalisiert und nicht nur eine Partnerschaft mit der
UBS durchgebracht – «ein rotes Tuch» – sondern auch die erste
Werbekampagne «Ferienflirt» mit der damals neu gegründeten Agentur Guye
& Partner aufgegleist.

Als der inzwischen zu einer erfolgreichen Marke etablierte
«Studentenreisedienst» an STA Travel verkauft wurde, lockte auch Rege
eine neue Herausforderung. 1998 wechselte er als Werbeleiter zur
Swissair. Neu kam hier die internationale Optik dazu. Rege durfte
erstmals für den Auslandmarkt arbeiten und die Verantwortung für
internationale Kampagnen übernehmen. Mit Advico Young & Rubicam
betreute er «Faces» mit dem Slogan «Swissair – The refreshing airline».
Nach Halifax ist daraus die «White Campaign» geworden, die letzte vor
dem Grounding. Dazwischen ist Rege auch zwei Jahre wöchentlich nach
Belgien gependelt und hat bei Paul Reutlinger neben Swissair für Sabena
und die Qualiflyer Group mit elf Airlines die Werbung betreut.

Das Grounding hat ihn wie alle von der Swissair-Familie tief getroffen.
«Auch ich habe gegen die UBS und CS demonstriert und versucht, die
Swissair zu retten», erinnert er sich. Oder an die Episode, wo es kein
Geld mehr gab für Papier und er als Head of Market Communication mit
seinem Auto zu AY&R fuhr, wo die Agentur ihrem wichtigsten Kunden
mit ein paar Kisten dringend benötigtem Büromaterial ausgeholfen hat.
Ein Erlebnis war auch das Einkaufen des Domainnamens swiss.com in den
USA. «Das waren harte Verhandlungen mit Anwälten, die mit allen Wassern
gewaschen waren und zuerst nur über Millionenbeträge reden wollten»,
erinnert sich Rege.

Mit dem Verkauf der Swiss an Lufthansa hat im Management ein Karussell
angefangen, auf welchem Rege inzwischen als Vice President Marketing
& Communications nicht mehr weiter mitreiten wollte. Mehr
Befriedigung in dieser Zeit bis zu seinem Eintritt und beruflichen
Topper bei Schweiz Tourismus brachten ihm verschiedene Bergmarathons
oder der eigenhändige Umbau einer ehemaligen Druckerei im Zürcher Kreis
4 zu einem bewohnbaren Loft.

Andreas Panzeri

Wunderman realisiert Image-Kampagne für Türkei Tourismus

Das Image der Türkei hat unter den letzten Vorfällen des Fussball-Barrage-Spiels und der Vogelgrippe gelitten. Die Kampagne von Wunderman soll dieser Tatsache mit der Wahrheit begegnen.

Das Image der Türkei hat unter den letzten Vorfällen des Fussball-Barrage-Spiels und der Vogelgrippe gelitten. Die Kampagne von Wunderman soll dem mit nichts als der Wahrheit begegnen: Fakten und Bilder sollen beweisen, dass die Türkei immer noch das Ferienparadies am Mittelmeer ist. Mit Anzeigen, Plakaten, PR-Inseraten, Busheckbeschriftungen und Web-Bannern soll das mediterrane Klima und die jahrtausendealte Kultur der Türkei in Erinnerung gerufen werden. Wunderman ist das auf Dialogmarketing und integrierte Kommunikation fokussierte Schwesterunternehmen von Futurecom Interactive.

Das digitale Herz von Heidelberg

Print Neben Weltpremieren setzt Heidelberg an der Ipex auf die Integration von Prozessen über alle Bereiche einer Druckerei hinweg und stellt diese Thematik in den Vordergrund.

Print Neben Weltpremieren setzt Heidelberg
an der Ipex auf die Integration von Prozessen über alle Bereiche einer
Druckerei hinweg und stellt diese Thematik in den Vordergrund.
Die Druckindustrie befindet sich im
Aufwind. Zumindest lassen diesen Schluss die Nachrichten einiger
Lieferanten zu. So vermeldete die Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) bereits im Januar deutliche Ertragssteigerungen in den
Sparten Press (Offsetdruck) und Postpress (Weiterverarbeitung).

«Die günstige Geschäftsentwicklung in der Printmedien-Industrie hat
sich stabilisiert, wenn auch regional sehr unterschiedlich», beschreibt
Jürgen Rautert, Vorstand Technik bei Heidelberg, die insgesamt
positiven Entwicklungen. Rautert freut sich neben einem stabilen
Auftragseingang besonders über die Entwicklung des Postpress-Bereichs,
der im Gesamtgeschäftsverlauf erstmals ein positives Ergebnis ausweist.
Wohl auch damit es dabei bleibt, wird Heidelberg auf der im April
stattfindenden Fachmesse Ipex in diesem Bereich drei neue Produkte
vorstellen: einen bis 14000 Takte/Stunde schnellen Sammelhefter
(Stitchmaster 450), einen Klebebinder (Eurobind 4000), der bis zu 4000
Bücher/ Stunde fertigt, und eine neue Generation von
Faltschachtelklebemaschinen (Diana X 115/135), womit sich bis 20000
Schachteln/Stunde verarbeiten lassen.

Was die nackten Leistungsdaten der Maschinen nicht darlegen, sind deren
Integrationsmöglichkeiten in einen Workflow. Eine 
prozessorientierte Einbindung der Maschinen in den Management- und
Produktionsablauf unterstützen Druckereien und
Weiterverarbeitungsunternehmen beim Auftragswechsel und ermöglichen
diesen etwa eine Verkürzung der Rüstzeiten sowie die exakte
Nachkalkulation von Aufträgen. Dazu können die Maschinen via des so
genannten Job Definition Format (JDF) Voreinstelldaten aus einem
Kalkulations-/MIS- und aus dem Vorstufensystem erhalten und sind damit
schneller voreingestellt.

Qualitätssicherung beim Druck
Um eine weitestgehend fehlerfreie und hochwertige Druckproduktion zu
gewährleisten, optimiert Heidelberg den Offsetdruck weiter. Speziell
für industriell produzierende Betriebe, zum Beispiel grosse
Verpackungsdruckereien, stellt das Unternehmen auf der Ipex neue und in
die Maschine integrierte Messgeräte vor. Das spektralfotometrische
Inline-Farbmesssystem Prinect Inpress Control – ab 2007 für die
Maschinenreihen Speedmaster CD 74 und XL 105 verfügbar – ermöglicht das
schnellere In-Farbe-Kommen und damit eine höhere Qualität bei weniger
Makulatur. Die zweite Neuheit, das Bogenkontrollsystem Prinect
Inspection Control (für CD 102 und XL 105), überprüft mittels
Digitalkameras den Bogen auf technische Druckfehler wie Butzen,
fehlende Druckstellen, Streifen, Kratzer und dergleichen.

Eine Möglichkeit für Druckereien, bessere Margen zu erzielen, sind
zusätzliche Druckveredelungen. Für seine Maschinen Speedmaster CD 74
und CD 102 bietet Heidelberg ab 2007 ein ColdFoil-Modul an, mit dem
sich metallisch glänzende (Kalt-)Folien auftragen lassen. Diese
Innovation bietet sich vor allem für Verpackungs- und
Etikettendruckereien an. Um die Folien zu applizieren, werden zwei
Druckwerke
benötigt, eins zum Auftragen eines Klebers und ein zweites zum
Aufbringen der Kaltfolie. Der Clou daran ist, dass die Druckwerke nach
Beenden des Auftrags umgehend als normale Offsetdruckwerke eingesetzt
werden können.

Neue Farbwerkstechnologie
Um auch im kleineren 35¥50-cm-Format tätige Druckereien bei einer
wirtschaftlichen Produktion zu unterstützen, wird Heidelberg an der
Ipex eine neue Farbwerkstechnologie vorstellen. Anicolor, so der Name
des Farbwerks, das ohne Farbzonen auskommt, soll ab Anfang 2007 für die
Speedmaster SM-52-Baureihe (Vierfarbmodelle) als eine Option verfügbar
sein. Das Farbwerk besteht aus deutlich weniger Walzen als ein
konventionelles Werk, dadurch erfolgt eine sehr schnelle Einfärbung –
in der Folge werden je nach Drucksujet nur 10 bis 20 Anlaufbögen
benötigt. Im Anicolor-Farbwerk können herkömmliche Druckplatten und
-farben verwendet werden. Damit steht Offsetdruckereien eine besonders
gegenüber dem Digitaldruck wettbewerbsfähige Maschine zur Verfügung.

Im Herzen Prinect
Am deutlichsten unterscheidet sich Heidelberg von seinen Mitbewerbern
durch seinen Integrationsansatz. So wird Heidelberg als Weltneuheit auf
der Ipex die vollstän-
dige Integration aller in einer Druckerei relevanten Prozesse zeigen.
Um die Bereiche Management, Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung noch
enger zusammenzuführen, wird der Druckmaschinenhersteller in Birmingham
dazu zwei neu entwickelte Produkte vorstellen.

Das Prinect Integration System, welches eine zentrale Haltung von
auftragsrelevanten Daten innerhalb einer Druckerei ermöglicht,
integriert dabei die Management- und Produktionsprozesse – beginnend
beim Auftragsmanagement über Vorstufe und Drucksaal bis zur
Weiterverarbeitung. In einem JDF-Jobticket werden alle
auftragsrelevanten Informationen gesammelt und der Produktionsweg
detailliert beschrieben. Basierend auf diesem Jobticket werden nun die
einzelnen Prozesse aktiviert. Informationen wie Materialverbrauch und
Prozessfortschritt werden zurückgemeldet und können an jedem
Prinect-Cockpit beziehungsweise Arbeitsplatz transparent gemacht werden.

Das zweite neue Produkt, der Prinect Pressroom Manager, ist als
weltweit erstes, rein JDF-basierendes Drucksaalsystem die Steuer- und
Verwaltungszentrale sämtlicher für die Druckproduktion notwendiger
Daten. Hiermit lassen sich alle Arbeitsabläufe im Drucksaal verbessern
oder automatisieren. Mit diesen Prinect-Produkten realisiert Heidelberg
die integrierte Druckerei. Damit erfüllt das Unternehmen als erster
Hersteller die von der CIP 4 Organisation 2000 angekündigte Vision der
kompletten JDF-basierten Integration von Druckbetrieben.
   

Jürgen Franck

Neue Foto-Soap täglich aufs Handy

Mobile Liebe, Hass und Erotik sind die Ingredienzien einer neuen Fotolovestory mit Namen «We Love» fürs Handy.

Mobile Liebe, Hass und Erotik sind die
Ingredienzien einer neuen Fotolovestory mit Namen «We Love» fürs Handy.
Fixe Medienmacher greifen eine Idee aus Holland auf und wollen die Soap
zumtäglichen Gesprächsthema machen. Die Macher von Active Mobile, einer
Tochter der Goldbach Media AG, halten es etwas umständlich, gehts um
ihr jüngstes Kind «We Love»: Die «Multi Channel Picture Soap Opera» ist
dabei nichts anderes als eine Bilderstrecke von durchschnittlich acht
bis zwölf Bildern, die man sich ab dem 3. April täglich als MMS zum
Preis von 90 Rappen auf sein Mobiltelefon laden kann. Die neue Soap-Opera beziehungsweise Foto-Novela, wie sie laut Managing
Director Mike Weber von Active Mobile korrekt heisst, hat in ihrer
Vorgängerversion in den Niederlanden ab 2003 als Jong Zuid bereits
Erfolgsgeschichten geschrieben. Eine treue Anhängerschaft von über
50 000 vornehmlich weiblichen Fans im Alter zwischen 15 und 25
laden sich dort die Episoden rund um eine Studenten-WG, eine
Werbeagentur und ein Café auf ihre Handys.

«Wir haben uns Gedanken gemacht, die Story für die Deutschschweiz zu
adaptieren», sagt Mike Weber, der schon seit längerem über der Idee
gebrütet hatte. Damit jedoch eine Geschichte funktioniert, braucht es
ein Minimum an Wiedererkennungseffekt. So spielt die Handlung im
mehrbesseren Milieu der Reichen und Schönen im Zürcher
Seefeld-Quartier. Wie im Genre üblich geht es auch bei We Love um
Liebe, Hass, Intrigen, Sex und Crime. Im Zentrum der Geschichte stehen
sechs Jugendliche der Jeunesse dorée in drei Beziehungskonstellationen, die dem
Zuschauer «Einblicke in eine für Normalbürger eher verschlossene und
geheimnisvolle Welt erlauben» sollen, wie es in einer Mitteilung
heisst. Weber sieht keine Schwierigkeiten, komplexe Geschichten mit
wenigen Bildern zu erzählen und verweist auf Comicstrips oder auf die
bekannten Fotolovestorys aus Bravo, wo das bestens funktioniere.

Erste fünf Folgen gratis
Insgesamt sind für eine erste Staffel 80 Folgen von We Love geplant,
die jeweils an den Werktagen von Montag bis Freitag heruntergeladen
werden können, mit einer Zusammenfassung am Ende der Woche. Die ersten
fünf Folgen sind gratis. «Wir wenden uns bewusst an ein junges
Publikum», sagt Weber, denn ältere Generationen nutzen die
MMS-Funktionen auf ihren Mobiltelefonen kaum. Die Foto-Novela soll,
vergleichbar mit der Pendlerzeitung, zum alltäglichen Gesprächsstoff
werden. Noch offen ist, wie der Text zu den Bildern gefügt wird.

Gerade wurden die Castings für die Darstellerinnen und Darsteller
abgeschlossen, die einerseits für die Story posieren und andererseits
in zahlreichen Trailers auf TV und Radio auf We Love aufmerksam machen.
We Love soll niemanden reich machen, ebenso wenig wollen die Macher ihr
junges Zielpublikum abzocken. Angesichts der Kosten von 50 Rappen für
eine herkömmliche Bildnachricht findet Weber den Preis für eine Folge
von 90 Rappen nicht überrissen. «Man kann auch jederzeit das Abonnement
künden und mittendrin aussteigen», ergänzt Weber. Im Vergleich mit dem
niederländischen Vorbild sind die Schweizer günstig: Eine von zwei
täglichen Folgen von Jong Zuid kostet immerhin 1 Euro.

Crossmediale Marketingplattform
Die Foto-Novela versteht sich in erster Linie als crossmediale
Marketingplattform für die Medien-Partner 71Media (Pro 7/Sat1 Schweiz),
20 Minuten und Radio Energy Zürich sowie die Sponsoren Cadbury, Nokia
und Orange. «Für uns ist die Zielgruppe interessant und passt gut zu
ProSieben/Sat1», sagt Christian Gartmann, Geschäftsführer von
ProSieben/Sat1 Schweiz. We Love verfügt mit www.welove.ch auch über
eine Website mit Informationen, Downloads und weiteren Angeboten.
Partnern und Sponsoren ist es darüber hinaus freigestellt, auf der
Website eigene Angebote und Aktionen zu kommunizieren. Ob die Sache
funktionieren wird, ist völlig offen. «Wir lassen uns überraschen»,
meint Gartmann.

René Worni

Sat 1 und Kabel Eins realisieren Pay-TV

Die Sendergruppe ProSiebenSat.1 wird ihr angekündigtes Pay-TV Angebot zunächst im Mai mit zwei Kanälen starten.

Die Sendergruppe ProSiebenSat.1 wird ihr angekündigtes Pay-TV Angebot zunächst im Mai mit zwei Kanälen starten. Die beiden neuen Bezahlsender heissen „Sat.1 Comedy“ und „Kabel Eins Classics“ und sind nicht einzeln, sondern nur über die digitalen Bezahlpakete der Kabelnetzbetreiber erhältlich. Beide sind 24-Stunden-Programme. Mit den Pay-TV-Angeboten will sich der TV-Konzern ein neues Geschäftsfeld erschliessen. Es handelt sich dabei um zusätzliche Angebote, die dem Kunden den Vorteil böten, dass sie jederzeit ein Programmangebot nutzen können, das im Free-TV nur hin und wieder zu sehen ist. ProSiebenSat.1 ist der erste klassische Free-TV Sender, der ins Bezahlfernsehen einsteigt.Verantwortet werden die beiden Pay-TV-Angebote von der ProSiebenSat.1-Tochter SevenSenses GmbH, die zum Geschäftsbereich Diversifikation gehört. SevenSenses widmet sich auch der Entwicklung neuer Angebote auf IPTV (Fernsehen über Internetprotokolle) und Video on Demand.

Active Mobile lanciert erste Schweizer Handy-Foto-Novela

Am 3. April startet die Goldbach Media Tochter Active Mobile mit der ersten Multi-Channel-Picture-Soap-Opera, kurz Foto-Novela genannt.

Am 3. April startet die Goldbach Media Tochter Active Mobile mit der ersten Multi-Channel-Picture-Soap-Opera, kurz Foto-Novela genannt. Gemeinsam mit Voice Publishing wurde die emotionale Bildgeschichte per MMS lanciert. Der Endkundenpreis beträgt 90 Rappen pro Episode. Die Registration erfolgt einfach per Handy durch das Senden des Codes „welove“ an die Nummer 2020. Bei der Vermakrting wird auf ein kraftvolles crossmediales Kommunikationspaket gesetzt, das Inserate, TV- und Radio-Spots, eine Website, Bannerwerbung, Newsletters. E-Mail-Marketing, Product- und Location-Placement wie auch Link- und Logo-Nennungen umfasst. Drei Partner nutzen die Innovation und die crossmediale Vernetzung ferner für die eigene Markenkommunikaton: Nokia, Orange und Stimorol. Ergänzt wird die Marketingoffensive durch SMS-Gewinnspiele und Votings.

Crossmedial kommunizieren

Corporate Publishing vermittelt Unternehmenskultur und Wissensmanagement – sowohl nach aussen wie nach innen.

Corporate Publishing vermittelt Unternehmenskultur und Wissensmanagement – sowohl nach aussen wie nach innen.«Vertrauenswürdig, informativ,
professionell, attraktiv» – dies ist nur eine kleine Auswahl von
Eigenschaften, die mit Corporate Publishing in Verbindung gebracht
werden. Despektierlich und oberflächlich betrachtet könnte man dies
auch als «schön verpackte Informationen» bezeichnen. Professionelles
Corporate Publishing leistet mehr, vorausgesetzt, die Massnahmen sind
konzeptionell aufbereitet und bewusst in die Unternehmenskommunikation
integriert. Immer mehr Gewicht erhalten in diesem Kontext
Mitarbeitermagazine. Sie vermögen nicht nur das Change Management,
sondern auch die Wissenskultur und somit die Unternehmenskultur
allgemein wesentlich mitzutragen. Eine vom «Forum Corporate Publishing» in Auftrag gegebene Umfrage in
Deutschlands Top-500-Unternehmen hat ergeben, dass Mitarbeitermagazine
den ersten Rang in der Bedeutung der Kommunikationsmassnahmen für die
interne Kommunikation einnehmen. Das hat mannigfaltige Gründe, denn
solche Magazine decken viele heutige Bedürfnisse der Mitarbeitenden ab.

Sensible Prozesse begleiten
Als Lead-Massnahme eignet sich das Mitarbeitermagazin besonders für
sensible Prozesse. Es begleitet Veränderungsprozesse, zum Beispiel
Umstrukturierungen, und sorgt für Transparenz sowie Akzeptanz. So
ergänzen sich Change Management und Change Communication ideal, was
Mitarbeitende zu Verbündeten der permanenten Veränderung macht.
Journalistisch aufbereitete, professionell gemachte Unternehmensmedien
vermitteln Vertrauen und verstärken die Identifikation mit dem
Unternehmen. Als Kernmodul der internen Kommunikation fördert das
Magazin die geradlinig-emotionale und dennoch behutsame Ansprache der
Mitarbeitenden, während das Intranet Tempo in den Dialog bringt. Gerade
der gezielte Einsatz von Emotionalität ist speziell auch für die
Wissensvermittlung grundlegend.

Beitrag zur Wissenskultur
Mit journalistischen Formen wie Reportagen, Features oder Interviews
verbindet das Corporate Publishing nüchterne Wissensinhalte mit
Emotionen. Im Rahmen von kontinuierlich erscheinenden
Mitarbeitermagazinen lassen sich mit «How-to-Beiträgen»
Wissensfortschritte einprägsam vermitteln. Interviews, in denen es auch
Platz für kritische Fragen hat, vermögen zum Beispiel abstrakte
Strategien zum Leben zu erwecken. Das bessere Verständnis von
Unternehmensprozessen und damit verbundenen Veränderungen stärkt das
Vertrauen in die Unternehmensleitung. In Verbindung mit dem Intranet
bietet sich die Vertiefung einzelner Aspekte an. Als weitere Ergänzung
fördert der Dialog über Kanäle wie E-Mail, interne Hotlines, SMS oder
Chat-Räume den Informationsfluss.

Über alles gesehen unterstützen die Mitarbeitermedien die Wissenskultur
als Ausdruck der Wertschätzung der Unternehmen für die Mitarbeitenden
nachhaltig. Nicht unterschätzt werden darf das Mitarbeitermagazin in
seiner Rolle als Prävention gegen Wissensabfluss, weil es die
Identifikation und Motivation fördert und folglich den Verlust von
wertvollen Wissensträgern verhindert. Dadurch kann dem modernen Human
Ressources Management eine zunehmend professionalisierte
Mitarbeiterkommunikation beigestellt werden, die von internen oder
externen Profis gemacht wird. Insgesamt weisen insbesondere die
Mitarbeitermagazine ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis auf.
Sie sind Beispiele dafür, wie in unseren Tagen in Unternehmen
hochgradig erfolgsrelevante Aufgaben effizient und kos-
tenbewusst erfüllt werden können.

Brachliegende Optimierungspotenziale
In nicht wenigen Unternehmen präsentiert sich folgendes Bild: Die
Mitarbeiterzeitung liegt in der Oberhoheit der Personalabteilung, den
Newsletter erstellen die jeweiligen Fachabteilungen, Produktbroschüren
kommen von der Werbeabteilung und den Internetauftritt organisiert der
Webmaster. Der Kompetenz-Wirrwarr ist so absehbar und wirkt sich auch
auf gute Mitarbeitermagazine oder Kundentitel nachteilig aus.

Die Schaffung einer zentralen Kommunikationsplattform erlaubt es, die
einzelnen Unternehmensmedien aufeinander abzustimmen und auf die
jeweiligen Zielgruppen auszurichten. Dies schafft nicht nur Ordnung,
sondern ermöglicht es auch, erheblich Kosten zu sparen.
Doppelspurigkeiten werden vermieden, indem Informationen von internen
oder externen CP-Fachpersonen professionell aufbereitet werden und über
die Kommunikationsplattform gezielt und mehrfach, das heisst
crossmedial, eingesetzt werden.

Crossmediale Wissensplattform
Ein aktuelles Beispiel für die Funktionsweise einer solchen
Kommunikationsplattform ist die neue Standort-, Wirtschafts- und
Wissensplattform limmattal.org. Zum einen vermittelt sie Content
crossmedial, also über mehrere Medienkanäle hinweg. Zum anderen ist sie
Drehscheibe, Forum und Wissenstankstelle zugleich, wo verschiedene
Bedürfnisse befriedigt werden.

Online zum Beispiel werden auf www.limmattal.org eine Fülle von
aktuellen Standort- und Event-Informationen etc., relevante Links sowie
Fachwissen in hoch konzentrierter Form angeboten. Der eigentliche
Website-Inhalt ist aber noch lange nicht alles! Hier kommt der
crossmediale Charakter zum Tragen. Auch über Online-Newsletter werden
hochwertige Inhalte elektronisch verbreitet. Ausserdem bieten sich
Banner als Online-Träger werbewirksamen Botschaften an. Auf der
Printseite transportiert das Magazin Wissen, indem jede Ausgabe einem
aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten, für die Praxis relevanten
Schwerpunktthema gewidmet ist. limmattal.org operiert indessen nicht
nur auf der Crossmedia-Bühne mit aktuellen Infos und Praxiswissen,
sondern zeichnet sich als eigentlicher Brand aus, als Marke, die über
Inserate, Displays, via Banner-Tausch etc. breit verankert wird.

  Eveline Jakob
*
Die Stier Communications AG ist seit 2005 Mitglied im Forum Corporate
Publishing, dem europaweit grössten Verband, der führende
Mediendienstleister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
vereinigt.

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