US-Markt für Online-Werbung wächst um 30 Prozent

Die Ausgaben für Internet-Reklame in den USA haben 2005 mit einem geschätzten Gesamtvolumen von 12,5 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekordstand erreicht.

Die Ausgaben für Internet-Reklame in den
USA haben 2005 mit einem geschätzten Gesamtvolumen von 12,5 Milliarden
US-Dollar einen neuen Rekordstand erreicht. Im Vergleich mit dem
Vorjahreswert von 9,6 Milliarden Dollar entspricht dies einem Wachstum
von über 30 Prozent, heisst es in einem Bericht von Interactive
Advertising Bureau und PricewaterhouseCoopers (PwC). Laut PwC-Partner
David Silverman sei dies darauf zurückzuführen, dass immer mehr
Werbeverantwortliche die Bedeutung des Internets als Werbeträger
erkennen, heisst es auf dem IT- und Telekommunikations-Portal heise.de.
Abschliessende Zahlen soll der für April angekündigte Internet
Advertising Revenue Report liefern.

Arena verpflichtet Produzenten für Fussball-Bundeliga

Wie am Montag bekannt wurde, hat Arena die EM-TV Tochter Plazamedia als Produzentin für die Fussball-Bundesliga für 3 Jahre verpflichtet. Premiere startet derweil eine Imagekampagne.

Wie am Montag bekannt wurde, hat Arena die EM-TV Tochter Plazamedia als Produzentin für die Fussball-Bundesliga für 3 Jahre verpflichtet. Plazamedia ist nach eigenen Angaben der grösste deutsche Sport-TV-Produzent. Zudem verhandelt Arena mit Technisat und SES Astra für die Übertragung der Bundesligaspiele im Satellitenfernsehen ab der kommenden Saison. Anders als Astra setzt Technisat auf eine Technologie, die nicht mit den Premiere-Decodern kompatibel ist. Die Kooperation mit dem Decoder-Hersteller Technisat hätte für Arena den Vorteil, dass hohe Lizenzzahlungen für die Nutzung der Premiere-Decoder entfallen. Für die Fernsehzuschauer hätte es allerdings den Nachteil, dass sie einen neuen Fernsehdecoder bräuchten, um die Bundeliga zu empfangen. Wie das Branchenmagazin Werben & Verkaufen berichtet, hat der Bezahlsender Premiere, der die Bundeliga-Rechte an Arena verloren hat, seinerseits eine grossangelegte Imagekampagne gestartet, um die Nutzer emotional anzusprechen und an sich zu binden. Die Imagekampagne läuft bis Ende März und wird Mitte April von einer Produktoffensive abgelöst.

BMB kommuniziert für Kértesz Kabel

Kertész Kabel arbeitet künftig gemeinsam mit der Zürcher Werbeagentur BMB Baertschi, Meroni & Bolleter.

Kertész Kabel arbeitet künftig gemeinsam
mit der Werbeagentur BMB Baertschi, Meroni & Bolleter. Die Zürcher
Agentur wird in den nächsten Monaten einen neuen Kommunikationsauftritt
für den Rümlanger Kabelhändler entwickeln sowie verschiedene
weitere Werbemassnahmen realisieren. Erste Arbeiten sollen ab
Mai 2006 zu sehen sein.

Publicis blickt auf Wachstum im Werbegeschäft zurück

Die französische Werbe- und Marketingagentur Publicis hat ihren operativen Gewinn im letzten Jahr um 9,4 Prozent gesteigert.

Die französische Werbe- und Marketingagentur Publicis hat ihren operativen Gewinn im letzten Jahr um 9,4 Prozent gesteigert. Wie die NZZ berichtet, ist der Grund das kräftige organische Wachstum im Werbegeschäft und die rasch steigenden Einnahmen vor allem in den USA und in aufstrebenden Märkten. Insbesondere das Neugeschäft stelle mit 9,8 Mrd. Euro einen Rekord im internationalen Werbegeschäft dar. Auch für 2006 wird vor allem in China und Indien, aber auch in den USA ein weiteres kräftiges Wachstum erwartet. Europa werde sich langsamer entwickeln. Publicis, die in der internationalen Werbebranche Platz vier belegt, rechnet insgesamt noch mit drei bis vier guten Jahren.

Favo stärkt Falkenbier die Flügel

Die Basler Werbeagentur Favo arbeitet an einem neuen Erscheinungsbild für die Marke Falkenbier.

Die Basler Werbeagentur Favo arbeitet an
einem neuen Erscheinungsbild für die Marke Falkenbier. Ziel der
Massnahme ist  es, die traditionellen Werte der 200-jährigen
Brauerei beizubehalten. Gleichzeitig sollen neu auch interregionale
Zielgruppen angesprochen werden – bis anhin wird das Bier vor allem in
der Ostschweiz getrunken. Die ersten Resultate sollen Ende April zu
sehen sein.

Online-Dialogagentur Nemuk ist auf Wachstum eingestellt

Die Zürcher Online-Dialogagentur Nemuk hat mit einem Umsatzplus von gut 40 Prozent ein hervorragendes Geschäftsjahr abgeschlossen.

Die Zürcher Online-Dialogagentur Nemuk hat mit einem Umsatzplus von gut 40 Prozent ein hervorragendes Geschäftsjahr abgeschlossen. Als Grund für das Wachstum geben die beiden geschäftsführenden Gründer Qris Riner udn Rémy Sager den steigenden Bedarf an professionellen und effizienten Online Dialog Instrumenten. Nemuk freut sich insbesondere über neue Etats von Sony, EKZ, einem internatonalen Versicherungskonzern und drei Finanzgesellschaften. Nemuk betreut mittelerweile über 40 nationale und internationale Unternehmen.

Eva-Maria Panzer wechselt zu Woehrle Pirola

Seit Anfang März zeichnet Eva-Maria Panzer als Senior Public Relations Consultant bei der Kommunikationsagentur Woehrle Pirola verantwortlich.

Seit Anfang März zeichnet Eva-Maria Panzer
als Senior Public Relations Consultant bei der Kommunikationsagentur
Woehrle Pirola verantwortlich. Die diplomierte PR-Beraterin war in den
letzten neun Jahren als Pressesprecherin und Corporate Public Relations
Manager bei Mövenpick Hotels tätig. Bei Woehrle Pirola wird sie unter
anderem die Abteilung Public Relations an den Agentur-Sitzen Zürich und
St. Moritz sowie den Bereich Tourismus ausbauen.

UBS dominiert Medienberichterstattung

Eine Studie belegt, dass die Grossbank UBS ihre Konkurrentin Credit Suisse auch bei der Medienberichterstattung überflügelt. Zudem wird über die UBS wesentlich unkritischer berichtet.

Die Studie der Medienanalystengruppe I-M-A-G Schweiz und Kirchhoff Consult belegt, dass die Grossbank UBS ihre Konkurrentin Credit Suisse auch bei der Medienberichterstattung überflügelt. Fast 4’800 Beiträge aus 17 Printmedien wurden untersucht, berichtet die SDA. In 45 Prozent der Medienberichte über Banken kam im vergangenen Jahr die UBS vor, 27 Prozent nannten die Credit Suisse. An dritter Stelle liegen die Kantonalbanken mit 22 Prozent. Alle Berichte zusammengenommen würden einen Werbewert von 46 Mio. Franken ausmachen, bei der Berechnung wurden Inhalt und erzielte Ausmerksamkeit berücksichtigt. Allein für die UBS betrage der Werbewert 21 Mio. Franken. Die von den Banken initiierten Beiträge wie Communiqués oder Journalistengespräche erzielten einen hohen Anteil von 67 Prozent der Medienberichte. Auch in Sachen kritische Berichterstattung kam die UBS gut weg, über die UBS wurde wesentlich weniger oft kritisch berichtet als über die Credit Suisse. Die kritische Medienberichterstattung war bei der Credit Suisse doppelt so umfangreich als bei der UBS.

Frischer Wind bei Radio Aktuell

Der Ostschweizer Sender Radio Aktuell hat sein gesamtes Programm einem Frühlingsputz unterzogen.

Der Ostschweizer Sender Radio Aktuell hat
sein gesamtes Programm einem Frühlingsputz unterzogen. Neu führt
Philipp Kröger von 6 bis 9 Uhr mit seiner Show Kröger & Co. durch
den Morgen. Bestandteil dieser Sendung ist eine neue wöchentliche
Bundesrats-Comedy, bei welcher der Stimmen-Imitator Patric Schäfler und
Texter Raphael Burri laut einer Mitteilung kein Tabu kennen. Zudem
geben ab sofort die Hörer den Takt beim Musikprogramm an: Durch
regelmässige Hörerbefragungen eruiert Radio Aktuell den
Publikums-Geschmack und lässt diesen in die Programmgestaltung
einfliessen.

Automarken-Studie: Deutsche Autos sind wertbeständig

Comparis.ch hat getestet, wie viel die 30 meistverkauften Automarken in den ersten zwei Jahren an Wert verlieren.

Comparis.ch hat getestet, wie viel die 30
meistverkauften Automarken in den ersten zwei Jahren an Wert verlieren.
Das Resultat: Ein Porsche ist nach zwei Jahren noch 74 Prozent seines
ursprünglichen Kaufpreises wert. Auf Platz zwei folgt BMW. Dahinter
liegen Mini, Mercedes-Benz und Audi mit je 66 Prozent. Die beste
amerikanische Marke ist Chrysler auf Platz 13. Nach zwei Jahren hat ein
solcher Wagen noch zwei Drittel seines Kaufwerts. Auf Platz 17 folgt
mit Toyota (57 Prozent) die erste asiatische Marke. Wer hingegen einen
günstigen Occasion-Wagen sucht, fährt mit einem Kia, Daewoo, Subaru
oder Mitsubishi gut: Diese Marken gibt es nach zwei Jahren beinahe zum
halben Preis. Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch untersuchte
100’000 Datensätze von Occasionfahrzeugen aus der Suchmaschine
Carfinder für die Analyse.

RTVG: Nationalrat will fixes Gebührensplitting

Der Nationalrat hat am Montag mit klarer Mehrheit entscheiden, dass die privaten Radio- und Fernsehstationen fix 4 Prozent der SRG-Empfangsgebühren von 1,1 Mrd. Franken zu überlassen.

Der Nationalrat hat am Montag mit klarer Mehrheit entscheiden, dass die privaten Radio- und Fernsehstationen fix 4 Prozent der SRG-Empfangsgebühren von 1,1 Mrd. Franken zu überlassen. Das würde 16 Mio. Franken für die privaten Radios anstelle der heutigen 8 Mio. und 28 Mio. anstelle der heutigen 5 Mio. für die TV-Stationen bedeuten. Der Ständerat hatte eine flexiblere Lösung mit einer Bandbreite von 3 bis 5 Prozent vorgeschlagen. Mit dieser Differenz geht das Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) in den Ständerat zurück. Bundesrat Moritz Leuenberger hatte vergeblich dafür geworben, dem Ständerat nachzugeben. Ein Ausgabenautomatismus zu schaffen, obwohl die Entwicklung der Radio- und Fernseh-Landschaft nicht voraussehbar sei, sieht er als zu starr an. Kommissionssprecher Peter Vollmer vertrat hingegen die Ansicht, dass ein fixer Prozentsatz für Finanzierunggsicherheit vor allem der kleineren Radios sorge.Weiter hat der Nationalrat beschlossen, dass die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI) nicht zur Unabhängigen Aufsichtsbehörde ausgebaut wird und auch weiterhin nur den redaktionellen Teil von Radio und Fernsehen beurteilt. Die Aufsicht über Werbung und Sponsoring bleibt beim Bundesamt für Kommunikation Bakom. Die unterlegene Kommissionseinheit wollte die UBI stärken, weil die Programminhalte immer mehr mit Werbeelementen durchsetzt würden, so dass eine Aufsicht aus einer Hand besser wäre. Der Ständerat behandelt die verbliebenen Differenzen am nächsten Montag.

Navyboot steigert Bekanntheitsgrad

Die Schweizer Mode- und Lifestylemarke Navyboot konnte im vergangen Jahr ihre Markenbekanntheit um14,1 Prozent steigern.

Die Schweizer Mode- und Lifestylemarke
Navyboot konnte im vergangen Jahr ihre Markenbekanntheit weiter
steigern. Gemäss der Isopublic-Umfrage vom Februar 2006 kennen in der
Schweiz knapp zwei Drittel der Befragten die Marke. Gegenüber 2005
entspricht das einer Steigerung um 14,1 Prozent von 47,2 auf 61,3
Prozent.
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