Suissphone will Sterneintrag respektieren

Suissephone Communications will künftig den Sterneintrag im Telefonbuch respektieren und die Identität in den telefonischen Kontakten klar zu erkennen geben. Dies ist das Resultat eines gerichtlichen Vergleichs, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag mitteilte.

Das Seco hatte eine grosse Anzahl von Beschwerden von Konsumenten wegen Suissephone erhalten (Werbewoche.ch berichtete). Beanstandet worden sei, dass Kunden trotz Sterneintrag im Telefonbuch unerbetene Werbeanrufe der Firma erhalten hatten. Viele der Angerufenen hätten zudem geltend gemacht, Suissephone schaffe eine Verwechslungsgefahr mit den Dienstleistungen der Swisscom. Nachdem eine Abmahnung keine Wirkung zeigte, reichte das Seco eine Zivilklage gegen die Suissephone vor dem Handelsgericht des Kantons Zürich ein. Unter Mitwirkung des Handelsgerichts wurde schliesslich ein Vergleich abgeschlossen, bei dem Suissephone verschiedene Verpflichtungen einging. (SDA)

Norbert Neininger verstorben

Norbert Neininger, Chefredaktor und Verleger der Schaffhauser Nachrichten und seit 2001 Mitglied des Präsidiums des Verbandes Schweizer Medien (VSM), ist am Samstag nach kurzer Krankheit verstorben.

2001 wurde Neininger Vorstandsmitglied des Verbandes Schweizer Medien. 2013 wurde er vom Branchenmagazin Schweizer Journalist zum Verleger des Jahres gewählt. Seine journalistische Karriere startete nach mathematischen Studien mit dem Besuch der Ringier-Journalistenschule. Danach wurde er Redaktor bei den Schaffhauser Nachrichten. Ab 1983 baute Neininger mit Radio Munot eine der ersten Schweizer Privatradiostationen auf. Anschliessend wurde er Chefredaktor und später Verleger der Schaffhauser Nachrichten. Bis zu seinem Tod kommentierte er in der Zeitung unter der Rubrik «Vordergässli» wöchentlich das regionale, aber auch das nationale und internationale Geschehen. Diese Rubrik fiel während 21 Jahren kein einziges Mal aus. 2001 wurde Neininger Vorstandsmitglied des Verbandes Schweizer Medien. 2007 sorgte er zudem landesweit und über die Landesgrenzen hinaus für Furore, als er mit «Teleblocher» das erste Internetfernsehprojekt der Schweiz initiierte. Auf Beachtung stiessen bis zuletzt seine Livekommentare über die aktuellen «Tatort»-Sendungen auf Twitter. Neiningers Tod wurde zuerst auf Persoenlich.com vermeldet.

Kampf für die Unabhängigkeit

Der Präsident der Schweizer Verleger, Hanspeter Lebrument, sprach auf Anfrage von einem «schweren Verlust». Neininger sei ein wichtiges Mitglied des Verlegerverbandes gewesen. Er habe intensive Gespräche mit ihm geführt. «Als einer der ersten in der Schweiz hat er die Chancen des Internets erkannt», sagte Lebrument. Gleichzeitig sei der Schaffhauser aber auch ein Traditioneller mit sehr föderalistischen Ansichten gewesen. «Es war ihm stets wichtig, dass  Schaffhausen seinen eigenen Weg geht.» Norbert Neininger hinterlasse eine grosse Lücke im Kanton, sagte der Schaffhauser Regierungspräsident Ernst Landolt (SVP) am Samstagabend. Er habe einen guten Freund, und Schaffhausen habe eine prägende Figur verloren. Neininger sei für die Meinungsbildung sehr wichtig gewesen. «Er hat grosse Verdienste geleistet.» Landolt betonte, Neininger habe in seinen Medien immer die unterschiedlichsten Meinungen zu Wort kommen lassen. «Die Meinungsvielfalt war ihm ein grosses Anliegen.» Bewundernswert sei auch Neiningers Kampf für die Unabhängigkeit der Schaffhauser Nachrichten gewesen, sagte der Regierungspräsident. (SDA/hae)

Bild: Keystone

Freitag: Französin gewinnt LKW-Design-Contest

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Salt-Chef: Namenswechsel lohnt sich

Salt statt Orange: Chef Johan Andsjö ist überzeugt vom Namenswechsel des Mobilfunkanbieters - trotz Kosten von 40 Millionen Franken. Der neue Besitzer des Schweizer Unternehmens, der Franzose Xavier Niel, hält sich bisher laut Andsjö eher im Hintergrund.

Salt-Chef Andsjö stellt die Kosten für den Namenwechsel den jährlichen Marketing-Ausgaben gegenüber: Diese beliefen sich im Schnitt auf 55 Millionen Franken, «plus rund 30 Millionen Franken in unseren Shops, all dies für eine Marke, die uns nicht mehr gehörte», sagte Andsjö in einem Interview, das die Westschweizer Zeitung Le Temps am Samstag veröffentlichte. Mit dem neuen Namen kann sich der Mobilfunkanbieter zudem Lizenzzahlungen sparen. Um die Marke Orange nutzen zu dürfen, musste das Unternehmen bisher jährlich 20 Millionen Franken an den ehemaligen Besitzer France Télécom zahlen, dem die Marke gehört. Gefragt nach der Beziehung zum neuen Besitzer, dem Franzosen Xavier Niel, sagte Andsjö, bisher habe er nicht viel Kontakt mit ihm gehabt. Niel habe sich allen Mitarbeitenden vorgestellt und das Rebranding mitverfolgt, aber das sei alles, sagte Andsjö. Treffen mit Niel fänden monatlich statt.

737 mögliche Namen evaluiert

Nach der Übernahme durch Niel hatte sich Orange Schweiz am 23. April in Salt umgetauft. Der Namenswechsel hatte einige Zeit beansprucht: Die Suche nach dem neuen Namen begann bereits über ein Jahr zuvor, wie Andsjö am Anlass zur Lancierung im April bekannt gegeben hatte. Im Laufe der Zeit wurden 737 mögliche Markennamen evaluiert. Sechs Konzepte wurden näher angeschaut, zwei weiterentwickelt und schliesslich eines ausgewählt. Dafür wurden 1300 Kunden befragt. Punkten will das Unternehmen mit Abos, die eine unlimitierte Nutzung innerhalb  der Schweiz ermöglichen. Die bisherigen Orange-Abos würden weiterhin gültig bleiben, sagte Andsjö bei der Lancierung. Ein umwälzender Wechsel der Tarifstruktur sei nie beabsichtigt gewesen. Damit erteilte Andsjö den Spekulationen über einen Preiskampf eine Absage, die nach der Übernahme durch Niel kursiert hatten. (SDA)

Neuer Präsident bei den Westschweizer Verlegern

Thierry Mauron ist neuer Präsident des Westschweizer Verlegerverbands Médias Suisses. Die Vereinigung der privaten Medien wählte den Direktor des Freiburger Verlags Saint-Paul an der Generalversammlung vom Freitag in Lausanne.

Der Herausgeber der Tageszeitung La Liberté folgt auf Valérie Boagno, die das Amt seit 2006 versehen hatte. Sie trat zurück, weil sie in der Branche keine Verantwortungsträgerin mehr ist. Sie war Generaldirektorin bei der Zeitung Le Temps. Ihr 58-jähriger Nachfolger Mauron steht seit 2011 an der Spitze von Saint-Paul. Zuvor leitete er die Freiburger Wirtschaftsförderung während mehreren Jahren. Angesichts der aktuellen Herausforderungen für die Presse müsse die Branche vereint auftreten, sagte Mauron in seiner Antrittsansprache. (SDA)

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Bild: Laliberte.ch

Zu guter Letzt: Haut of Practice

Um Tätowierern bessere Übungsmöglichkeiten zu bieten, hat Lew’Lara\TBWA das «Skin Book» entwickelt. Menschliche Versuchskaninchen werden es der Agentur danken.

Ein Meister ist bekanntlich noch nicht vom Himmel gefallen. Auch bei den Tätowierern nicht. Nur: Im Gegensatz zu anderen Berufen ist das Motto «learning by doing» in diesem Metier wenig empfehlenswert. Zumindest aus Sicht der «Versuchsobjekte», die danach für den Rest des Lebens mit den Trainingsresultaten leben müssen. Aber logisch kann der beste Freund des angehenden Tätowierers kein Meisterwerk erwarten, wenn dieser zuvor lediglich an Orangen oder Poulets herumgestochen hat.

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Für die Zeitschrift Tattoo Magazine schafft die brasilianische Agentur Lew’Lara\TBWA nun Abhilfe und bietet mit dem «Skin Book» Übungsgelegenheiten en Masse: Jede Seite des Buches besteht aus synthetischer Haut und stellt eine Stelle des menschlichen Körpers dar. Die künstliche Haut soll sich anfühlen wie echte und entsprechend vergleichbar zu bearbeiten sein. Unendlich viele Testläufe sind auch damit nicht möglich, denn das «Skin Book» erscheint in limitierter Auflage. Zumindest aber die gröbsten Schnitzer sollten damit zu verhindern sein – der erste menschliche Testlauf kommt früh genug. (hae)
 

Kein effizienter Abverkauf ohne Online-Werbung

Ein effizienter Offline-Abverkauf funktioniert nicht ohne Online-Werbung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Online-Vermarkterkreises (OVK) im deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

Ziel der Studie war es laut Mitteilung, die Abverkaufseffekte und Effizienz (ROI) von Online-Werbung im Sinne einer transparenten Marktaufklärung empirisch zu messen beziehungsweise nachzuweisen. Dazu hat der OVK in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Nielsen die Thematik aus zwei Blickwinkeln beleuchtet: Kundenindividuelle Modeling-Ergebnisse am Beispiel der beiden Produktbrands Steinofen und Piccolinis der Dachmarke Wagner (Nestlé) einerseits und eine Datenbank-Analyse von 69 Marketing-Mix-Modeling-Projekten/-Kampagnen andererseits. Die Ergebnisse in Bezug auf Wagner zeigen, dass der durch Online-Kampagnen generierte Zusatzumsatz unter Einbezug von Dachmarkeneffekten in Relation zu den Bruttowerbeausgaben fast drei Mal höher ist. Hier verzeichnet Display-Werbung den verhältnismässig höchsten Return on Investment (ROI) aller eingesetzten Online-Werbeformen.

Messbare Dachmarkeneffekte durch Online-Werbung

Basierend auf Daten aus drei Jahren zeigt die Untersuchung am Beispiel der Wagner-Marken Steinofen und Piccolins, dass Online-Werbung Dachmarkeneffekte transportiert – Investitionen in andere Wagner-Marken haben sich insgesamt positiv auf den ROI ausgewirkt. Grundsätzlich ist der durch Online-Werbung generierte Zusatzumsatz unter Einbeziehung des Dachmarkeneffektes im Verhältnis zu den Bruttowerbeausgaben überproportional hoch: Während der Anteil von Online an den Bruttowerbeausgaben lediglich 9,6 Prozent betrug, ist mehr als ein Viertel (25,9 Prozent) des Media-Zusatzumsatzes auf diesen Online-Anteil zurückzuführen. Selbst ohne Dachmarkeneffekt ist der Anteil von Online am Media-Zusatzumsatz mit 25,9 Prozent höher als der an den Bruttowerbeausgaben (23,3 Prozent). Insgesamt ist der Online-ROI ohne Dachmarkeneffekte um fast die Hälfte höher (44 Prozent) als der Gesamt-Media-ROI. Im Vergleich aller Online-Werbeformen zahlt sich Display am meisten aus und erzielt einen um 79 Prozent höheren ROI als der Durchschnitt. Fazit: Unter Effizienzgesichtspunkten sollten Online-Werbemassnahmen im Media-Mix priorisiert werden.

Offline-Abverkaufseffekte durch Online-Werbung

In Anlehnung an die Betrachtung der konkreten Beispiele Steinofen und Piccolinis der Dachmarke Wagner wurden im zweiten Teil der Untersuchung, der Datenbankanalyse, ebenfalls ausschliesslich Fast-Moving-Consumer-Goods (FMCG) beleuchtet. Die Analyse von 69 Kampagnen mit insgesamt mehreren Millionen Einkaufsakten von Konsumenten in Deutschland zeigt, dass Online deutliche Offline-Abverkaufseffekte erzielt – und das effizient: Während Online-Werbung im Durchschnitt einen Brutto-ROI von 0,72 Euro pro investiertem Euro erzielt, profitiert das beste Drittel der untersuchten Projekte und Kampagnen von einem ROI von 1,86 Euro je investiertem Euro. Die optimale Wirkung entfaltet das investierte Online-Budget bei Flightlängen von rund zehn Wochen. Um die Markengrösse bereinigt zeigt sich, dass Online-Werbung auch für kleinere Marken gute ROIs bewirkt.

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Markus Frank (Microsoft Advertising), stellvertretender Vorsitzender des OVK: «Die Ergebnisse verdeutlichen die überaus positiven Abverkaufseffekte und damit verbunden guten ROI von Online-Werbung und dass der Offline-Abverkauf nur durch die Integration von Online in den Media-Mix erfolgsversprechend sein kann. Unter Effizienzgesichtspunkten muss Online-Werbung sogar priorisiert werden. Diese Studie schafft ein deutliches Plus an Transparenz im Hinblick auf die tatsächliche Wirkung von Online-Werbung und trägt massgeblich zur Marktaufklärung in punkto Leistungskraft von Online-Displaywerbung bei.»

Antje Witgen (Nestlé Wagner): «Die Studie bestätigt die Bedeutung von digitalen Medien für den effizienten Markenaufbau. Nestlé Wagner treibt die Nutzung adäquater Online-Werbeformen voran; daher sind die Detailergebnisse des OVK ein weiteres Kriterium zur Optimierung unseres Gesamt- und Online-Media-Mix.»

Über die Methodik der Online-Abverkaufsstudie

Methodisch setzt sich die Untersuchung aus zwei Studienteilen zusammen. Der erste Teil umfasst die Ergebnisse eines individuellen Modelings. Dazu wird die Abverkaufsleistung analysiert, indem die relevanten Leistungswerte berücksichtigt und berechnet werden (Zusatzumsatz, ROI). Ausserdem werden unabhängige Variablen ins Model mit einbezogen: Media, Handelspromotion (Preisaktionen, Handzettel/Tageszeitungs¬anzeigen, Display), Distribution, Sortimentsbreite, Normalpreis¬änderungen, Aktionspreise und andere Faktoren (Saisonalität, Temperatur, Feiertage). Die Daten des zweiten Studienteils stammen aus einer Datenbank-Analyse von über 69 Nielsen-Modeling-Projekten zur Bestimmung der Abverkaufsleistung. Der Fokus liegt hier auf der Herausarbeitung der Leistungsfähigkeit von Online-Werbung in Bezug auf den Online-ROI. Die Datenbank enthält Ergebnisse von Marketing-Mix-Projekten, die Nielsen im Kundenauftrag seit 2002 in Deutschland durchgeführt hat. Bei jedem Projekt wurden Daten aus drei Jahren berücksichtigt.

Relaunch fü Relounge

Ab 1. Juni 2015 wird Relounge in Olten neue kreative Kommunikationslösungen anbieten. Der Gründer Marc Tabeling bringt jahrelange Agenturerfahrung mit und war zuletzt als Leiter Beratung/Events Mitglied der Geschäftsleitung bei Renzen Communications.

Nebst den Kompetenzen Konzeption, Grafik und Realisation liegt der Fokus von Relounge im Bereich Live Communication. Dem eigenen Credo «Wir erzählen Ihre Geschichte. Kreativ und emotional.» folgend, verbindet die neue Agentur dabei in wirkungsvollen Inszenierungen Menschen mit Marken. Als Startschuss für die neue Agentur zeichnet sich Relounge im Auftrag der Kommunikationsagentur Renzen Communications für das Eventmanagement zum 150-Jahre-Jubiläum des Schweizerischen Roten Kreuzes im 2016 verantwortlich.

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In Zusammenarbeit mit Youcinema wird Relounge im Herzen von Olten eine neue Eventlocation eröffnen. Das 1932 erbaute Kino Capitol wird nach einem Umbau als modulare Location mit Film, Bühne und Meeting im November 2015 offiziell eröffnet. Die Hauptverantwortlichkeit von Relounge liegt dabei in der kulturellen Ausrichtung der Eventlocation und als erster Festivalpartner konnten dabei die Oltner Kabarett-Tage gewonnen werden.
 

«Unglaublich. Unbeschreiblich. Wahnsinn!»

Zum Jubiläum des ZVV realisierten die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland VZO einen Film, der auf amüsante Art an den Start am 27. Mai 1990 erinnert. Die Idee stammt von der Agentur Forster Ehrler.

Vor 25 Jahren schlossen sich die Verkehrsbetriebe des Kantons Zürich zum Zürcher Verkehrsverbund ZVV zusammen. Die Fahrpläne von Bus, Bahn, Tram und Schiff wurden aufeinander abgestimmt. Und es gab ein Ticket für alles. Man konnte plötzlich schnell und einfach im ganzen Kanton zur Arbeit, zur Schule oder in den Ausgang fahren. Der Jubiläumsfilm zeigt die Begeisterung der Bevölkerung im Zürcher Oberland über die neu erlangte Reisefreiheit. Und ist ausserdem eine Hommage an die Kleider- und Frisurenmode von damals. Der Film ist zurzeit auf verschiedenen Newsportalen zu sehen.

Verantwortlich bei VZO: Werner Trachsel (Direktor), Joe Schmid (Leiter Marketing und Qualität) Adrian Suter (Projektleiter Marketing). Filmproduktion: Simon Nagel (Produzent/Regie), Eric Andreae (Regie Ass.), Aminta Iseppi (Produktionsleitung), Jan Mettler (Kamera), Marcel Oesch (Kamera Ass.), Cyril Schäublin (Ton), Jessica Schmid (Ausstattung), Benjamin Dieterle (Ausstattung Ass.), Irene Schweizer (Kostüm), Laura Stocker, Anna Gerber (Kostüm Ass.), Ana Rasic (Maske), Beatriz Vazquez, Anja Eberhard (Maske Ass.), Natascha Beller, Jelena Vujovic (Runner). Idee: Forster Ehrler.
 

Swiss Media Forum auf Schiff verlegt

Aus Sicherheitsgründen wurde am Freitag das Swiss Media Forum vom  KKL Luzern auf ein Schiff auf dem Vierwaldstättersee verlegt. Betroffen waren 160 Personen. Laut Polizei waren einzelne Teilnehmer erhöht gefährdet.

Bereits am Donnerstag sei hinter den Kulissen intensiv mit der Polizei über die Sicherheitslage diskutiert worden, sagte Andreas Binder, Verwaltungsratspräsident des Forums, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Man habe auch überlegt, den Anlass abzubrechen. Die Sicherheitsbehörden hatten die Verlegung nach einer Lageanalyse empfohlen, wie ein Sprecher der Luzerner Polizei auf Anfrage sagte. Es gebe einzelne Teilnehmer, deren Sicherheit gefährdet sein könnte. Um welche Personen es sich handelt, wollte der Sprecher nicht sagen. Zu Details und zur Art der Bedrohung nahm er keine Stellung.

Auf der Referentenliste des diesjährigen Swiss Media Forums steht unter anderem Bassem Youssef. Der Satiriker aus Ägypten legte sich in der Vergangenheit unter anderem mit Präsident Mubarak, den Muslimbrüdern und Präsident Sisi an. Teilnehmer des Forums ist auch Jorn Mikkelsen, Chefredaktor der dänischen Tageszeitung Jyllands-Posten. Diese veröffentliche in der Vergangenheit  umstrittene Mohammed-Karikaturen. Das Swiss Media Forum findet zum fünften Mal statt. An dem zweitägigen Anlass treffen sich jeweils Spitzenvertreter der Schweizer Medienbrache. Zu den Teilnehmern zählen auch ausländische Medienchefs. (SDA)

 

Fashion Factory startet unter der Leitung von Sabine Hanselmann-Diethelm

Die Redaktion von Bolero zieht nächste Woche ins Ringier Pressehaus in Zürich. In der neuen Fashion Factory werden künftig die zwei Monatstitel SI Style und Bolero sowie Bolero Men produziert. Chefredaktorin aller Titel ist Sabina Hanselmann-Diethelm.

Die seit 25 Jahren existierende Marke Bolero soll laut Mitteilung gestärkt werden. Bolero und Bolero Men werden deshalb neu zu nationalen Titeln und ersetzen Edelweiss und L’Hebdo Men in der Romandie (Werbewoche.ch berichtete). Unter der Leitung von Alexandre Lanz, dem bisherigen Chefredaktor des monatlichen Frauenmagazins Edelweiss, stellt ein Team von vier Journalistinnen und Journalisten in Lausanne sicher, dass die französischsprachige Schweiz auch weiterhin prominent in den neuen, nationalen Titeln Bolero und Bolero Men vertreten sein wird. Der eigenständige Monatstitel SI Style bleibt ein Magazin für die Deutschschweizer Leserschaft. Die Fashion Factory arbeitet neu auch für die Schweizer Illustrierte, produziert ab 21. August für den Magazinteil wöchentlich vier Seiten über Mode, Beauty, Stars und Lifestyle.

Sabina Hanselmann-Diethelm, die Chefredaktorin von SI Style, verantwortet künftig alle Magazine der Fashion Factory. Sithara Atasoy, bisher Chefredaktorin von Bolero, bleibt dem Magazin als Senior Editor mit eigener Rubrik erhalten. Marianne Eschbach, Stellvertretende Chefredaktorin Bolero, hat sich entschieden, das Magazin zu verlassen. Insgesamt werden rund 40 Mitarbeitende für die Fashion Factory tätig sein.

Bolero wird gleichzeitig mit der Neuorganisation konzeptionell und inhaltlich überarbeitet. Die erste Nummer im neuen Look erscheint am 12. August. Das erste Bolero in der Romandie erscheint am 26. August. Das erste Bolero Men – ebenfalls in neuem Look – erscheint am 2. September, in der Romandie am 9. September.

Zum Thema: Ringier bündelt die Frauenzeitschriften

Giuseppe Scaglione ist auf Sendung

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