Aus MS und RBC wird MS Direct

Die Marketingdienstleister MS Mail Service in St. Gallen und RBC Solutions in Meilen treten neu unter dem gleichen Namen MS Direct auf. Damit entsteht einer der führenden Gesamtanbieter in den Bereichen Marketing, Kundenbetreuung und Logistik in der Schweiz.

Das Angebot der beiden Betriebe, die bereits seit Jahren in der gleichen Unternehmensgruppe eng zusammenarbeiten, ergänze sich ideal, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. MS Mail Service hatte 2007 von RBC-Hauptaktionär Heinz Rohrer die Aktienmehrheit gekauft. Seither gehörten die beiden Betriebe zur selben Unternehmensgruppe, hatten aber einen eigenen Markenauftritt. Firmenchef von MS Direct wird der bisherige RBC-Chef Tobie Witzig. Das Unternehmen beschäftigt rund 900 Mitarbeiter und macht einen Umsatz von durchschnittlich rund 100 Millionen Franken im Jahr. Laut dem Verwaltungsratspräsidenten und Chef der gesamten Unternehmensgruppe,  Milo Stössel, kommt es zu keinem Stellenabbau. Im Gegenteil: «Wir möchten gemeinsam mit unseren Kunden weiter wachsen», wird er im Communiqué zitiert. An den Unternehmensstandorten St. Gallen, Meilen ZH, Muttenz BS, Wittenbach SG,  Adligenswil LU und Lauterach in Österreich ändert sich vorerst nichts. (SDA)

Zu guter Letzt: Zurich on Fire

Um Feuerversicherungen zu bewerben, muss man nicht gleich ein Haus anzünden. Es reicht, wenn es so aussieht.

Ambient-Werbung kann sehr ambient sein. Besonders, wenn es um Themen geht, die uns tief im Inneren Angst machen – Hausbrände zum Beispiel. Versicherungsgesellschaften dementieren zwar gerne, dass sie die Angst der Kunden bewirtschaften, um Produkte zu verkaufen. «Angst soll beim Beratungsgespräch keine Rolle spielen – Angst wäre ein schlechter Berater.» sagt Adrian Kollegger, Geschäftsleitungsmitglied der Zürich Versicherung, in der SRF-3-Sendung «Input» («Die Schweiz – ein Land voller Angsthasen?»). «Wir möchten in unserer Werbung keine Bilder, keine Gefühle von Angst zeigen. Wir wollen mit unserer Werbung auf humorvolle Art und Weise zeigen, dass wir für die Menschen da sind.» entgegnet er auf den Vorwurf, die Versicherung mache Geschäfte mit der Angst. Und meint wohl eher das Auto mit der Wollmütze, als das bedrohliche Gefahren/Risiken-Diagramm aus dem Hause Zürich, mit dem ihn der Moderator konfrontiert.

Wie auch immer. In Argentininen macht man sich diesbezüglich scheinbar weniger Gedanken. Was nicht heissen muss, dass deswegen die Zürich-Werbung schlecht ist. Im Gegenteil. Die Agentur Don aus Buenos Aires hat mit technischen Hilfsmitteln einen Hausbrand simuliert. Und für einmal gefällt sogar der von Schauspieler Brad Krupsaw gesprochene, atmosphärische Casemovie. (hae)
 

Aroma: Jubiläumsfeier 50 Jahre Publisuisse

50 Jahre Publisuisse und 50 Jahre TV-Werbung in der Schweiz: Ein Jubiläum, das mit allen Mitarbeitern und unzähligen Gästen mit einer Zeitreise durch die 60er, 70er, 80er, 90er und 2000er Jahre im Giardino Verde bei Zürich zelebriert wurde. Die Projektleitung hatte Aroma.

Das Motto «Eine Reise durch die Zeit» widerspiegelte in den von Aroma geschaffenen Erlebniswelten den runden Geburtstag von Publisuisse: 50 Jahre, 5 Jahrzehnte, 5 Stilrichtungen. Mit vielen Highlights wurden die Mitarbeiter und Gäste an einem Abend durch die 5 Dekaden geführt – und dies in jeder Hinsicht: Musik, Unterhaltung, Getränke und Essen. Gestartet mit einem Apéro im 60er-Style, hin zur Vorspeise der 70er, weiter zum Hauptgang im 80er-Look. Zur Coffeetime der 90er wurde die Geburtstagstorte in Form von 700 Cupcakes mit Feuerwerk präsentiert, schliesslich endete die Zeitreise in einer Party der 2000er Jahre.

STE_0548

Eine Parade der bekannten Werbefiguren (Knorrli, Duracell Hasendame, Maggi Margrit, Chirat Gurke, Thomy Senftube) läuteten jeweils die verschiedenen Zeit-Dekaden stimmungsvoll und im passenden Look ein – Claudio Zuccholini zeigte sich als Figur von Maggi Margrit, Nicole Bernegger war für die gesangliche Unterhaltung zuständig und Sven Epiney führte gewohnt charmant und humorvoll durch den Abend. Weitere Highlights waren der Fotospot, an welchem man sich fotografieren und live von Aroma-Mitarbeitern in alte Werbesujets hinein retuschieren lassen konnte. Der Abschluss des farbenfrohen Abends war die Verteilung vom Give-aways aller Art sowie Glückslose, zum Start in weitere erfolgreiche Jahrzehnte von Publisuisse. Die Agentur Aroma war für das Konzept, die Gestaltung und die Umsetzung der Jubiläums-Feier verantwortlich.

STE_0302
STE_0326

Fotos: Rémy Steiner Photography
 

Neuenburger Gemeinde boykottiert zwei Lokaljournalistinnen

Weil sich die Exekutive der Neuenburger Gemeinde Val-de-Ruz in Artikeln der Zeitung L'Express/L'Impartial ungerecht behandelt fühlt, boykottiert sie zwei Lokaljournalistinnen. Die Zeitung protestiert und will sich nicht daran halten.

Hintergrund des Streits ist die Einführung von Alkoholtests für die Angestellten der Gemeindeverwaltung. Die Ende Mai angekündigte Massnahme kam bei den Personalverbänden nicht gut an. Derzeit sind die Tests ausgesetzt, weil beide Parteien auf einen Bericht des Neuenburger Datenschützers warten. In den Artikeln und Kommentaren vom 23. und 26. Mai hatte die Zeitung den für das Personal verantwortlichen Gemeinderat Claude-Henri Schaller (FDP) als Urheber der Alkoholtests bezeichnet. Der Beschluss dieser Tests sei jedoch Sache des gesamten Gremiums, wehrt sich die Gemeindeexekutive. Ihr ist es ein Dorn im Auge, dass auf eine Person gespielt wurde. Der Gemeinderat will deshalb Anfragen der beiden Journalistinnen nicht mehr beantworten.

Zeitung gibt nicht nach

Es handelt sich um eine für die Region zuständige Journalistin sowie die stellvertretende Chefredaktorin des Blattes. Sie dürfen auch nicht mehr den Medienanlässen der Gemeinde beiwohnen. Der Gemeinderat wolle damit Medienschaffende wegen einer «Majestätsbeleidigung» zum Schweigen bringen, schrieb Nicolas Willemin, Chefredaktor von L'Express/
L'Impartial, am Mittwoch in einem Kommentar. Die Zeitung werde sich aber nicht an den Boykott halten. Der Gemeinderat könne sich nicht nach eigenem Gutdünken Journalisten aussuchen, mit denen er zusammenarbeiten wolle.

Der Berufsverband Impressum bezeichnete den Boykott als absurd und verurteilte ihn in aller Härte. Die Journalistinnen als «persona non grata» zu betrachten verletze die Pressefreiheit, hielt Impressum in einer Mitteilung vom Mittwoch fest. (SDA)

.swiss-Kampagne des Bakom geht an Farner

Die Zürcher Agentur Farner hat vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) den Auftrag erhalten, die neue Internetadressen-Endung .swiss in der Bevölkerung bekannt zu machen.

Dies berichtet die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. Neben Farner waren der Schweizer Ableger des US-Riesen Ogilvy&Mather und die Zürcher Agentur cR Kommunikation im Finale um den Auftrag (Werbewoche.ch berichtete). Ausgeschrieben wurde ein Budget von 1,5 Millionen Franken. Farner erhält nun mit einer Offerte über exakt 1'486'176 Franken den Zuschlag. Die Infokampagne soll von Juni 2015 bis September 2016 laufen. Bei Farner ist Michel Grunder zusammen mit Philipp Skrabal für das Projekt zuständig. Grunder freut sich über den Zuschlag: «Die neue Internetadressen-Endung wird bewegen und das Profil der Schweiz schärfen.» Ab Herbst können Antragssteller eine Internetadresse mit der Endung .swiss anfragen, wenn sie einen klaren Bezug zur Schweiz nachweisen. Die Preise sind noch nicht bekannt. (SDA)

Erweiterung der Sonntagsblick-Chefredaktion

Katia Murmann gehört per 1. Juli 2015 neu zum Kernteam des Sonntagsblick und wird Mitglied der Chefredaktion. Sie wird als Blattmacherin tätig sein und insbesondere auch die digitale Offensive weiter vorantreiben.

Katia Murmann, Teamleiterin im Nachrichten-Ressort des Newsrooms der Blick-Gruppe, wechselt intern per 1. Juli 2015 ins Kernteam des SonntagsBlicks und wurde von Chefredaktorin Christine Maier gleichzeitig in die Chefredaktion berufen. Murmann wird vor allem als Blattmacherin für den Sonntagsblick tätig sein und zeichnet verantwortlich für die digitale Offensive der grössten Sonntagszeitung der Schweiz. Mit ihr im Leitungsteam des SonntagsBlick sind nebst Christine Maier auch Philipp Pfister, Stellvertretender Chefredaktor SonntagsBlick sowie Roland Grüter, Redaktionsleiterin des SonntagsBlick Magazins.

Katia Murmann, 34, ist seit Juni 2013 wieder im Newsroom der Blick-Gruppe in Zürich tätig. Sie hatte ihre journalistische Laufbahn 2005 als Reporterin beim Blick begonnen und war zwischenzeitlich bei der damaligen Sonntagszeitung Der Sonntag in Baden sowie als Leiterin Ausland sowie Stellvertretende Ressortleiterin Fokus bei der Sonntagszeitung in Zürich.
 

Sponsoring: Sport dominiert, gefolgt von Kultur

Sport bleibt mit Abstand der populärste Bereich für Sponsoring in der Schweiz. Auf dem zweiten Platz steht die Kultur, gefolgt von Corporate Responsibility- sowie Mediensponsorings. Dies zeigt die ZHAW-Studie «Sponsor Visions Schweiz 2014/2015».

Insgesamt wurden 112 Schweizer Firmen aller Branchen und Grössen befragt. Sport- (von 77 Prozent der Befragten genannt) und Kulturplattformen (51 Prozent) sind für Sponsoring-Aktivitäten besonders beliebt. Es folgen die Bereiche Corporate Responsibility (CR) mit 44 Prozent und Medien mit 25 Prozent. 40 Prozent der Sponsoring-Ausgaben flossen in den Sport, 22 Prozent in die Kultur. Der durchschnittliche Anteil des Sponsorings an den gesamten Marketing- und Kommunikations-Budgets beträgt 21,5 Prozent. Rund 15 Prozent der Unternehmen investierten weniger als 50‘000 Franken jährlich ins Sponsoring, 30 Prozent über eine Million und 16,4 Prozent sogar mehr als drei Millionen Franken. Dies zeigt die Studie «Sponsor Visions Schweiz 2014/2015», die von der ZHAW School of Management and Law in Zusammenarbeit mit dem Fachverband für Sponsoring (FASPO) und dem Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde.

Die am häufigsten gesponserten Sportarten 2014 waren Fussball (50 Prozent), Eishockey (39 Prozent), Laufsport (33 Prozent) und Ski Alpin (24 Prozent). Diese Sportarten werden gemäss FASPO-Vizepräsident Jean-Baptiste Felten ihre Spitzenposition vorerst beibehalten. «Der Schweizer Nationalsport Schwingen erlebt nach wie vor einen regelrechten Boom. Zudem ist derzeit die Zufriedenheit bei Sport-Sponsorships am höchsten.»

Musik und Film an der Spitze

Im Vergleich zu Deutschland setzen Schweizer Unternehmen deutlich stärker auf Kultur. Gefördert wird am häufigsten Musik, insbesondere Rock und Pop (53,5 Prozent), gefolgt von klassischer Musik (33,3 Prozent) und Jazz (24,4 Prozent). Am zweithäufigsten werden Filme und Filmfestivals (42,2 Prozent) unterstützt. An dritter Stelle rangieren die Darstellenden Künste, vor allem Schauspiel/Theater (26,7 Prozent) und Oper/Operette (22,2 Prozent). Ein Grossteil des Kultur-Sponsorings entstammt der Versicherungs- und Bankenbranche, gefolgt von der Energiebranche. «Die Prognose für die kommenden Jahre zeigt, dass Architektur, Design und Film weiter an Bedeutung gewinnen werden», so ZHAW-Projektleiterin Leticia Labaronne. Innerhalb der Musik manifestiert sich eine Verschiebung: Die Förderung von Rock-, Pop- sowie Volksmusik wird zunehmen, die der klassischen Musik hingegen eher zurückgehen. An Relevanz verlieren werden ferner Bibliotheken und Mediatheken, Museen und Denkmalpflege sowie Tanz.

Sozio-Sponsoring als wachsender Markt

Im Bereich CR werden tendenziell viele Engagements (44 Prozent) mit kleineren Budgets umgesetzt. Die grösste Zunahme wird im Sozio-Sponsoring erwartet, vor allem in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Fitness und Prävention sowie Klima- und Umweltschutz. Bei der Bildung und Wissenschaft werden nach wie vor in erster Linie Bildungseinrichtungen und Forschungsprojekte unterstützt. Die Weiterempfehlungsbereitschaft seitens Sponsoren ist bei CR-Engagements am höchsten.

Professionalisierung steigt

Public Relations ist ein wichtiger Grund für die Aktivierung von Sponsoring-Engagements. Dies korreliert mit den zentralen Sponsoring-Zielsetzungen: Image und Bekanntheit zu verbessern. 85 Prozent der Unternehmen kommunizieren Sponsorships auch auf Social-Media-Plattformen, wobei Facebook (75 Prozent) und Videoportale (61 Prozent) bevorzugt werden. Für die Planung nutzen immer mehr Unternehmen empirische Analysen wie Image- (55 Prozent) oder Zielgruppenanalysen (47 Prozent). Zur Kontrolle kommen insbesondere Medienanalysen (54 Prozent) und Event-Checks (51 Prozent) zum Einsatz. Nur 27 Prozent der Befragten führen bisher Social-Media-Monitorings durch. Es ist gemäss Jean-Baptiste Felten zu erwarten, dass Unternehmen künftig vermehrt solche Monitorings durchführen werden.

Download der Studie

Jim & Jim geht mit Adecco auf CEO-Suche

Die auf Jugend- und Studentenmarketing spezialisierte Agentur Jim & Jim hat für Adecco die Aktion «CEO for One Month» in der Schweiz beworben.

Wer während einem Monat hautnah miterleben wollte, was es heisst, die Geschicke des führenden Personaldienstleisters zu leiten, konnte sich für ein einmonatiges Praktikum beim Adecco Switzerland CEO, Michael Agoras, bewerben. Die Aktion ist Teil der globalen Initiative Adecco Way to Work, an der rund 33 Länder teilnehmen. Die zehn besten nationalen «CEO for One Month»-Praktikanten erhalten anschliessend die Chance, den Posten des Adecco Group CEO zu ergattern und mit seiner Hilfe das multinationale Unternehmen einen Monat lang zu leiten.

Unbenannt-5_79
Unbenannt-6_74
Unbenannt-7_76
Unbenannt-8_63
Unbenannt-9_66

Jim & Jim rekrutierte dazu interessierte Kandidaten im Rahmen des Adecco Street Days, der am 26. März 2015 zeitgleich in sechs verschiedenen Schweizer Städten stattfand. Die ambitionierten CEO-Anwärter wurden direkt vor Ort interviewt. Gleichzeitig hat jim & jim die Aktion mit Display-Werbung, Newslettern und Social-Media-Massnahmen gezielt beworben. Dabei kam der Agentur auch das mit der Akquise von Studimedia im Januar 2015 neu erworbene Know-how in den Bereichen Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting zugute.

Die Bewerbungsphase ist inzwischen abgeschlossen. Ende Juni folgt die Bekanntgabe der 33 nationalen CEOs, die bald ihr Sommerpraktikum starten.

https://www.youtube.com/watch?v=1VqSxyumY1I

Verantwortlich bei Jim & Jim: Fabio Emch (Gesamtverantwortung), Mario Reinhard (Projektleitung), Andrin Buchli (Projektleitung), Marco Good (Mediaplanung). Verantwortlich bei Adecco: Fabienne Wildbolz (Communication & CSR Manager), José M. San José (Chief Marketing Officer).

 

Business4you: Onlineauftritt für Marc Thommen

Marc Thommen steigt für die FDP Olten-Gösgen ins Nationalratsrennen. Von Business4you liess er einen Webauftritt realisieren.

b4you_Medienmitteilung_Marc_Thommen

Die Bieler Agentur Business4you erstellte für Marc Thommen einen umfassenden Online-Wahlkampfauftritt im One-Page-Design. Die übersichtliche und klar strukturierte Seite beinhaltet neben der Präsentation von Marc Thommen persönliche Zitate und eine Unterseite mit seinen politischen Schwerpunkten. Über einen Button können interessierte Wählerinnen und Wähler dem Nationalratskandidaten Fragen stellen. Eine weitere Unterseite enthält verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung von Marc Thommen − unter anderem eine Online-Liste, in der sich bereits über 100 Supporter eingetragen haben. Abgerundet wird der Webauftritt durch einen Kontaktbutton für Medienschaffende und Verlinkungen zu den wichtigsten Sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Xing sowie zum Youtube-Kanal des FDP-Politikers. Mit ihren Features ist die Website optimal auf eine offene und lebendige Kommunikation mit potenziellen Wählern ausgelegt. Bereits zeigte sich dies bei der Facebook-Seite: Innert Kürze wurde die Seite 250 Mal geliked.
 

Scholz & Friends: Sommer im Engadin

Endlich wieder Sommer – auch in der aktuellen Kampagne für Engadin St. Moritz.

Mit fünf neuen Sujets, die seit anfangs Mai zu sehen sind, zeigt Scholz & Friends vielfältige Aktivitäten, die man mit dem attraktiven «Bergbahnen inklusive» Angebot erleben kann, und welche die alpine Feriendestination während der Sommermonate so besonders machen.
Die Bildlegenden inmitten eindrucksvoller Landschaftsaufnahmen schlagen dabei die Brücke zwischen Information zu Highlights aus Natur, Kulinarik oder Sport und der Inspiration, die das Ferienerlebnis in Engadin St Moritz bietet. Geschaltet werden Anzeigen sowie Banner in der Schweiz, Deutschland und Italien.

ESTM_Inserate_Quer_Sujet_1_0
ESTM_Inserate_Quer_Sujet_2
ESTM_Inserate_Quer_Sujet_3
ESTM_Inserate_Quer_Sujet_4
ESTM_Inserate_Quer_Sujet_5

Verantwortlich bei Engadin St. Moritz: Ariane Ehrat (CEO), Andrea Schmid (Produktmanagement). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Roger Dobmann, Sabine Maja Bremermann, Lukas Frei (Kreation) Tanita Bohny, Michèle Gutmann, Martin Samsel (Beratung).
 

Zu guter Letzt: Doll verbrannt

Mit Puppen motivieren Nivea und FCB Brasilien Creme-faule Kinder, sich vor der Sonne zu schützen. Die Kampagne ist nicht nur pädagogisch wertvoll, sondern auch clever umgesetzt.

Kinder brechen meist nicht in Begeisterungsstürme aus, wenn Mutter die Sonnencreme zückt. Das ganze Prozedere ist nicht nur langweilig, sondern oft auch mühsam. Besonders, wenn man noch nicht wirklich versteht, wie wichtig die ganze Übung ist. Nämlich sehr. Das kann man den Kleinsten entweder einfühlsam 100 x erklären – Erfolgsaussichten: geht so – oder aber lässt sie selbst herausfinden, was Sonnenschutz bewirkt. Ohne sie gleich einem echten Sonnenbrand à la «so lernt man's» auszusetzen.

Bildschirmfoto-2015-06-03-um-18.52.08

Nivea hat mit FCB Brasilien Puppen entwickelt, die sich in der südamerikanschen Sonne nicht nur rot verfärben, sondern durch Sonnencreme – am liebsten gleich solche von Nivea – davor geschützt werden können. Learning by spieling sozusagen. Am Strand wurden die sonnenempflindlichen Lernhilfen im schmucken Set kostenlos verteilt. SO lernt man's. (hae)

Früherer Bund-Verleger Werner H. Stuber verstorben

Der frühere Verleger der Zeitung Der Bund, Werner H. Stuber, ist am Dienstag im Alter von 85 Jahren verstorben, wie die Zeitung am Mittwoch bekannt gab. Stuber leitete das liberale Berner Traditionsblatt von 1961 bis 1993 und war der letzte Patron der Gründerfamilie.

Der 1930 geborene Werner H. Stuber war der Ururenkel des Solothurner Buchhändlers Jouis Jent, der den Bund 1850 gegründet hatte. Stuber wurde bereits im Alter von 31 Jahren Verleger der Zeitung und übte dieses Amt zunächst zusammen mit seiner verwitweten Grossmutter aus, ab 1970 dann als alleiniger Patron. Stuber galt als Verleger alter Schule, der unter dem Motto «klein aber fein» auf publizistische Qualität und unabhängigen Journalismus setzte. Diesem Motto folgte er auch in den 1970er-Jahren, als andere Zeitungsunternehmen Verlagsmanager einstellten und sich strategisch durch Zukäufe stärkten.

Stubers Bund-Verlag überschuldete sich jedoch mit dem Bau eines Druckzentrums und geriet zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. 1993 folgte der Befreiungsschlag, als Stuber mit Ringier kooperierte und wenig später den Bund an das Zürcher Medienhaus verkaufte. Später wechselte die Zeitung in die Hände der NZZ, heute gehört sie zu Tamedia.

Stolz auf Qualitätsjournalismus

Im Bund vom Mittwoch erinnern Redaktoren und Weggefährten an ihren früheren Verleger und Chef, unter ihnen Peter Ziegler, letzter Chefredaktor der Ära Stuber. «Handschlag gilt!»: Mit dieser Art habe der Verleger das Unternehmen geführt. Stuber habe der Redaktion Freiheiten eingeräumt, «von denen die Kollegen anderer Zeitungen nur träumen konnten». Der Verleger sei stolz gewesen auf die Redaktion, «und obschon kein Intellektueller», habe er publizistisch wie intellektuell herausragenden Journalismus gefördert. Prominente Politiker, die mit Klagen über missliebige Artikel vorstellig wurden, habe er bisweilen harsch in die Schranken gewiesen. Auch der frühere Bund-Redaktor Bernhard Giger, heutiger Leiter des Kornhausforum, erinnert sich an einen «Patron, der regelmässig durchs Haus ging und alle grüsste.» Der politisch rechts stand, aber dennoch mit seinen «aufmüpfigen, vom bürgerlichen Bern mit zunehmendem Argwohn beobachteten Redaktorinnen und Redaktoren sympathisierte. Wer bei ihm arbeitete, zu dem stand er.»

Teaser: Derbund.ch/Hansueli Trachsel

get_footer();