Autor: admin
Hans-Jürg Gränicher verstärkt Codex Flores
Seit 1. März arbeitet Hans-Jürg Gränicher neu für Codex Flores als Verkaufsleiter.
neu für Codex Flores als Verkaufsleiter. Beim Onlinemagazin für
Musikästhetik und kognitive Musikpsychologie kümmert er sich
hauptsächlich um die Sponsoren, Festivalpartner und Werbekunden sowie
die bestehenden Kontakte zu Theatern, Hochschulen und Museen. Gränicher
war zuvor bei Media Focus und der WEMF tätig. Codex Flores richtet sich
mit recherchierten Stories an Leser, die beruflich mit Musik zu tun
haben.
Swisscom Mobile holt Internet an die frische Luft
Das neue Produkt Mobile Unlimited von Swisscom Mobile macht das Surfen und Mailen unter freiem Himmel möglich.
Swisscom Mobile macht das Surfen und Mailen unter freiem Himmel
möglich. Im Stil der bestehenden Kampagne inszeniert die Bieler Agentur
Erdmannpeisker den mobilen Internetanschluss, der mittels fünf
Übertragungstechnologien funktioniert. Das Freiluft-Surfen wird
bildlich dargestellt und mit der Headline „Internet ist da, wo Sie
sind“ unterstrichen.
RTVG: Inkrafttreten für 2007 geplant
Nach sieben Jahren politischem Verfahren geht die Totalrevision des Radio- und Fernsehgesetzt in die Schlussrunde.
geht die Totalrevision des Radio- und Fernsehgesetz in die
Schlussrunde. Der Ständerat ist am Donnerstag in allen strittigen
Fragen dem Nationalrat gefolgt und hat damit eine Einigungskonferenz
vermieden. Der Ständerat teilt den privaten Radio- und TV-Stationen fix
4 Prozent der 1,1 Milliarden Franken Radio- und Fernsehgebühren zu. Das
bedeutet 16 Millionen für die Radios (heute 8 Mio.) und 28 Millionen
für die TV-Stationen (heute 5 Mio.). Für die SRG führt der Entscheid zu
Mindereinnahen von 30 Millionen Franken. SRG-Sprecher Simon Meyer
wollte diese Angaben gegenüber der Nachrichtenagentur SDA nicht
kommentieren, ist aber überzeugt, dass alle mit dem neuen RTVG leben
können. Klar sei jedoch, dass sich die Vorraussetzungen für private und
kommerzielle Sender verbessert hätten. Was Swissinfo, das
internationale News- und Infoportal der SRG, angeht, übernimmt der Bund
in Folge einer Motion von Ständerat Filippo Lombardi die Hälfte.
Wieviel das sein wird, ist offen. Laut Meyer liegt das Budget bei 28.
Millionen Franken. Es sei auf jeden Fall möglich, das bisherige Angebot
in gleichwertiger Form weiterzuführen. Bundespräsident Moritz
Leuenberger vermutet, dass das totalrevidierte RTVG auf den 1. Januar
2007 in Kraft treten werde. Doch werden schon bald neue Diskussionen
über weitere Revisionen beginnen, die zu einem neuen RTVG im Jahr 2020
führen könnten. Nachstehend ein Überblick:
Werbverbote: Untersagt ist Werbung für Tabak, Politik, Religion,
Medikamente und medizinische Behandlungen. Des weiteren Werbung,
welche religiöse oder politische Überzeugungen herabmindert, irreführen
oder unlauter ist.
Alkoholwerbung: Das Alkohol-Werbeverbot für die SRG gilt auch für alle
privaten und ausländischen Fernsehsender. Private Lokalradios und
TV-Stationen dürfen für Alkoholika werben. Werbung für Hochprozentiges
ist ebenfalls verboten.
Sponsoring: Der Bundesrat kann die Werbung und das Sponsoring in den
Radio- und Fernsehprogrammen der SRG ganz oder teilweise einschränken.
Unterbrecherwerbung: Werbung muss grundsätzlich zwischen einzelnen
Sendungen eingefügt und in Blöcken gesendet werden. Der Bundesrat
bestimmt die möglichen Abweichungen.
Gebührensplitting: Die privaten Radio- und TV-Stationen erhalten fix 4
Prozent der 1,1 Milliarden Franken Radio- und Fernsehgebühren. Das
entspricht 16 Millionen für die Radios und 28 Millionen für die
TV-Stationen.
Swissinfo: Die SRG fördert die Verbindung der Auslandschweizerinnen und
Auslandschweizer mit der Heimat sowie die Präsenz er Schweiz im
Ausland. Der Bund gibt mindestens die Hälfte dieses Auslandangebots ab.
Schweizer Film: Fernsehveranstalter mit nationalem mit nationalem oder
Sprachregionalem Programm, welche Filme ausstrahlen, müssen mindestens
vier Prozent ihrer Bruttoeinnahmen für den Schweizer Film bezahlen.
Dies gilt nicht für die SRG.
Aufsicht I: Die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI) beurteilt weiterhin
nur den redaktionellen teil von Radio und Fernsehen. Sie bestimmt für
die Regionen der Landessprachen je einen unabhängige Ombudsstelle. Die
SRG sieht eigene unabhängige Ombudsstellen vor.
Aufsicht II: Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) beaufsichtigt die
Einhaltung der Vorschriften über Werbung, Sponsoring und neue auch des
Verbots politischer und religiöser Werbung.
Meinungsvielfalt: Ein Medienveranstalter kann maximal zwei Fernseh-Konzessionen und zwei Radio-Konzessionen erwerben.
Berggebiet: Privatradios in den Berg- und Randgebieten können mit
höchstens einem Prozent der SRG-Empfangsgebühren bei der Umstellung auf
neue Technologien unterstützt werden.
Einschaltquoten: Eine unabhängige Stiftung für Nutzungsforschung sorgt
für die Erhebung wissenschaftlicher Daten zur Radio- und
Fernsehnutzung. Sie wird mit Empfangsgebühren finanziert und untersteht
der Aufsicht des UVEK.
Motion bekämpft Gesetzes- artikel zur journalistischen Geheimnisverletzung
Nationalrat Josef Lang hat am Donnerstag eine Motion zur Aufhebung des Strafgesetzartikel 293 eingereicht.
eine Motion zur Aufhebung des Strafgesetzartikel 293 eingereicht. Der
Gesetzesartikel stellt Journalisten unter Strafe, die geheime oder
vertrauliche Informationen aus Verwaltung und Politik veröffentlichen.
Die Mediengewerkschaft Comedia sowie zahlreiche Nationalrätinnen und
Nationalräte unterstützen den Vorstoss, um einen langjährigen Missstand
zu beheben, heisst es in einer Mitteilung. Mehrere Aufsehen erregende
Verurteilungen von Medienschaffenden hätten erst kürzlich gezeigt, dass
der Artikel die Medienfreiheit in unzulässiger Weise einschränke. Im
Übrigen hätte er auch Indiskretionen aus Verwaltung und Politik nicht
verhindern können. Die letzten Bemühungen, den Strafgesetzartikel 293
aufzuheben, datieren aus dem Jahre 1997.
Elevator-TV will Werbekunden stark integrieren
Am 11. Januar hat Elevator-TV die Konzession erhalten, am Insiderlunch der Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM gaben Initiator Dominik Kaiser und Programmdirektor Torsten Prenter (ehemals RTL 2) das Programmkonzept bekannt.
Auch Elevator-TV hat sich zum Ziel gesetzt, sich von klassischen Werbespot-Erlösen weitgehend unabhängig zu machen und setzt stärker als bereits bestehende Sender auf Interaktivität. Programmbegleitende Wettbewerbe und Votings sollen die Zuschauer zur Interaktion via SMS und MMS bewegen oder dazu, sich einen Klingelton zu holen. Die Kooperation mit Twister Schweiz und Digame ist bereits aufgegleist. Auch Werbekunden werden so stark es geht ins Programm integriert werden. „Wir werden innerhalb des gesetzlichen Rahmens alles machen, was gewünscht wird. Wir haben da keine Hemmungen“, versprach Initiator Dominik Kaiser.
Kathrin Fischer
Chefredaktoren erhöhen Beitrag für Presserat
Die Konferenz der Chefredaktoren hat zugestimmt, die Beiträge an den Schweizer Presserat um 9000 Franken aufzustocken.
zugestimmt, die Beiträge an den Schweizer Presserat um 9000 Franken
aufzustocken. Dieser Beitrag bleibt jedoch auf ein Jahr beschränkt,
heisst es auf journalists.ch, der Website des Zürcher Pressevereins.
Grund dafür ist die Diskussion über die Einsitznahme der Verleger in
die Trägerstiftung des Presserats. Die Chefredaktoren sind dafür, die
Verleger zu integrieren. Die Journalisten-Verbände Comedia und
Impressum stellen sich jedoch mehrheitlich dagegen. Kann man sich nicht
einigen, plant der Verband Schweizer Presse eine Parallelorganisation
zum Presserat, was Presseratspräsident Peter Studer als „suboptimal“
bezeichnet, heisst es weiter. Zudem hat Studer seinen Rücktritt für
Ende 2006 angekündigt, sollte man zu keiner Einigung kommen.
Trio verstärkt Team
Die Lausanner Kommunikationsagentur Trio hat Jacqueline Trachsel als Projektleiterin an Board geholt.
hat Jacqueline Trachsel als Projektleiterin an Board geholt. Nach ihrer
Ausbildung zur Marketingplanerin arbeitet die 28-Jährige als
Werbechefin bei der Migros und Kommunikationsverantwortliche bei der
Accor Hôtellerie. Trio betreut Kunden wie Honda Motorcycles, Kodak und
Nestlé.
Reto Hufenus übernimmt Leitung Business Development bei Publisuisse
Publisuisse hat mit Reto Hufenus einen neuen Leiter des Bereichs Business Development.
Publisuisse untersteht neu der Leitung von Reto Hufenus. Durch die
Beobachtung und Analyse der Medienentwicklung soll er dazu beitragen,
die Position des Unternehmens im elektronischen Werbemarkt zu stärken,
heisst es in einer Mitteilung. Hufenus studierte an der Universität St.
Gallen Betriebswirtschaft und war danach bei verschiedenen Unternehmen
als Controller beschäftigt. Zuletzt war er Leiter Controlling beim
Schweizer Radio DRS.
Jung von Matt wagt sich in den Osten vor
Die Agenturgruppe Jung von Matt wird nach Plan ab 2007 auch in Osteuropa vertreten sein.
Deutschland: Zeitschriften starten gut ins Anzeigenjahr
Mit einem Wachstum von 10,9 Prozent bei den Bruttoanzeigenumsätzen sind die deutschen Zeitschriften überproportional gut ins Anzeigenjahr 2006 gestartet.
Finanzen, Touristik, Pharmazie und Dienstleistungen haben ihre
Werbeausgaben in Magazinen überdruchschnittlich erhöht. Alle Bereiche konnten ihre Bruttowerbeeinnahmen steigern: Zeitungen um 4,4 Prozent, TV um 2,3 Prozent, Radio um 0,6 Prozent und Fachzeitschriften um 0,2 Prozent.
