Swiss Poster Award gibt die Nominierten bekannt

Aus über 500 eingereichten Plakaten hat die Jury unter dem Vorsitz von Fredy Collioud die Sujets für die Shortlist gewählt.

Aus über 500 eingereichten Plakaten hat die Jury unter dem Vorsitz von Fredy Collioud die Sujets für die Shortlist gewählt. Die Verleihung des Swiss Poster Award findet anlässlich der APG Poster Night vom 11. Mai 2006 statt. Die Poster wurden in drei Kategorien aufgeteilt: Kultur, Public Services und Kommerziell. In der Kategorie Kultur nominiert sind: Circuit (Gavillet & Rust), Naturhistorisches Museum Bern, Die grosse Knochenschau (Claude Kuhn), Oertli-Stiftung (Publicis), Opernhaus Zürich, Tito (Studio Geissbühler), Opernhaus Zürich, La Bohème (Studio Geissbühler), Theater Aeternam, Sennentuntschi (Erich Brechbühl). In der Kategorie Public Services nominiert sind: Bundesamt für Gesundheit, Start/Ziel (Publicis), Médecins sans frontières (Publicis), Stiftung für soziale Jugendprojekte (Spillmann/Felser/Leo Burnett); SUVA Veloprävention (Ruf Lanz), SUVA Winterprävention (Ruf Lanz), Zürcher Frauenzentrale (Publicis). In der Kategorie Kommerziell nominiert sind: Baileys (Spillmann/Felser/Leo Burnett), Flash delivery (Publicis), Hotel Dolder (Jung von Matt/Limmat), Migros Budget (Exxtra Kommunikation) Migros Mobile (Euro RSCG); National Versicherung (Spillmann/Felser/Leo Burnett), Nike (Ruf Lanz), Panasonic (Jung von Matt/Limmat), Partnerwinner (Publicis), SBB Rauchfreie Züge (Jung von Matt/Limmat), Smirnoff (JWT+Hostettler+Fabrikant), VBZ (Ruf Lanz)Die Shortlist mit den dazugehörigen Sujets kann auf der Website der APG eingesehen werden.

Coca-Cola spielt Fussball

Der Getränkekonzern lancierte am Montag als offizieller Sponsor der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 die schweizweite Promotion "Let’s play football".

Coca-Cola lancierte am Montag als
offizieller Sponsor der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 die
schweizweite Promotion „Let’s play football“. Ziel der Kampagne sei es,
die jungen Fussballfans im Alter von 12 bis 19 Jahren schon im Vorfeld
der WM 2006 zu begeistern, teilte der Softdrink-Riese mit. Unter den
Deckeln der Getränkeflaschen stecken neunstellige Codes. Sie können
über das Internet oder über ein WAP-fähiges Mobiltelefon eingegeben
werden und führen zu einer Vielzahl an Preisen wie WM-Tickets, XBox 360
Core Systems oder Fifa-Games. Zur multimedialen Strategie gehören
ausserdem Wallpapers, Klingeltöne und Musikdownloads. Die Promotion
endet mit dem letzten WM-Turnier im Juli. Neben den beiden
Kommunikationselementen Online und Mobil flankieren verschiedene
Aktivitäten am POP und TV-Spots, Plakate und Inserate die Kampagne.
Coca-Cola wird auch die Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und
Österreich sponsern. Der Getränkekonzern unterstützt im Rahmen der
Sportinitiative auch den aktiven Freizeitsport und den Breitenfussball.
Derzeit tourt Coca-Cola ausserdem den begehrenswerten Fifa-WM-Pokal um
die Welt. Fussballfans rund um den Globus sollen so die Trophäe aus
nächster Nähe in Augenschein nehmen können.

Interner Zwist beim Westschweizer Radio ist beendet

Der Streit zwischen der Direktion des Westschweizer Radios RSR und Pascal Décaillet hat ein Ende gefunden, der Produzent und Moderator der Radiosendung "Forums" kehrt zum Sender zurück.

Der Streit zwischen der Direktion des Westschweizer Radios RSR und Pascal Décaillet hat ein Ende gefunden, der Produzent und Moderator der Radiosendung „Forums“ kehrt zum Sender zurück. Wann die Rückkehr erfolgen wird, ist noch nicht festgelegt. Wie laut SDA eine Nachrichtensendung von RSR meldete, hatten sich die Parteien hätten sich am Montag getroffen. Décaillet werde die Leitung von „Forums“ nach seinem Krankeitsurlaub wieder übernehmen. An der Sendung würden zudem einige Anpassungen vorgenommen.

Contexta gewinnt Etat von Vedis

Die Agentur Contexta hat sich im Pitch den Etat der Vedis Augenlaserzentren der Klinik Pallas geangelt.

Die Agentur Contexta hat sich im Pitch den Etat der Vedis Augenlaserzentren der Klinik Pallas geangelt. Das frische und kreative Konzept der Berner hat überzeugt. Das neue, durch eine Fusion der Vedis Augenlaser Zentren und der Augenlaserabteilung der Klinik Pallas entstandene Unternehmen will sich im Schweizer Markt als klare Nummer 1 positionieren. Contexta konzipiert den kommunikativen Auftritt. Erste Arbeiten werden bereits im Frühling zu sehen sein.

20minuten.ch: Standardisiertes Werbeangebot im Wochentakt

Die Onlineausgaben von 20 Minuten und 20 minutes haben nun den Detailtarif für 2006 bekannt gegeben. Die Devise lautet: Standardisierte Werbformate, welche auf Basis von Kalenderwochen belegbar sind.

Die Onlineausgaben von 20 Minuten und 20 minutes haben nun den Detailtarif für 2006 bekannt gegeben. Er ist in einer 5-Punkte-Strategie aufgebaut. Die oberste Maxime des Newsportals aus dem Hause Tamedia lautet: Klarheit und Einfachheit. Wie der Head of Online & New Business Stephan Obwegeser der Werbewoche Auskunft gab, hat man sich für einfache Standards entschieden, um den Kunden die Verwirrung mit den vielen Sonderformaten zu ersparen. Neu sind die Werbeformate nur noch wochenweise buchbar: Leaderboard (728×90 Pixel), Wide Skyscraper (160×600 Pixel), Rectangle (300×250 Pixel) und das Grossformat Monsterboard (468 x 60 Pixel). „Fixplatzierungen werden von den Kunden gerne gesehen und ermöglichen eine sehr einfache Integration in klassische Kampagnen“, so Obwegeser. Mit der wochenweisen Buchung will 20 Minuten auch die Bewertung der Leistung mit den Wochenwerten aus der MA Comis ermöglichen. 20 Minuten sei als Website sehr etabliert und oft auf 1-2 Monate hin ausgebucht. Besonders begehrt sei derzeit infolge der gerade lancierten News-Kampagne der Channel News, aber auch Sport, der besonders begehrt während der Olympiade war. Bei den Preisen will das Newsportal konkurrenzfähig sein: Sämtliche Fixplatzierungen liegen bei einem Tausend-Kontakt-Preis unter 25 Franken, gemessen nach AdImpressions. Kunden, die CPM-basierende Schaltungen bevorzugen, werden diese auch auch weiterhin erhalten. 30 bis 40 Prozent der Kunden bevorzugen laut Obwegeser diese Art der Anbrechnung. Ihnen stehen nach wie vor der klassische Fullbanner sowie DHTML-Werbeformen zur Auswahl, wie 20 Minuten mitteilt. CPM (Cost per „M“ – M ist die römische Ziffer für Tausend) bezeichnet die Kosten pro Tausend Bannerplatzierungen.

Open up: Neue Mitarbeiterin und neue Mandate

Die Zürcher Kommunikations- und PR-Agentur baut ihr Beratungsteam aus und konnte mit Swiss Life, Innopark und Step by Step neue Kunden gewinnen.

Die Zürcher Kommunikations- und PR-Agentur
Open up verstärkt ihr Beratungsteam mit Regula Reidhaar. Die 30-jährige
Germanistin arbeitete zuletzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin für
Kultur und PR an der Schweizer Botschaft in Berlin. Mit Reidhaar
umfasst die Beratungscrew von Open up nun sechs Köpfe.
Gleichzeitig meldet die Agentur neue Mandate: Seit Anfang 2006
unterstützt sie Swiss Life bei Redaktion, Schlussredaktion und
Produktionskoordination des Mitarbeitermagazins „Life“. Innopark, ein
nationales Netzwerk für Innovationsdienstleistungen mit Sitz in
Winterthur, hat Open up mit der Realisation des gesamten Auftritts
inklusive Internetseite und Firmenporträt betraut. Das Mandat umfasst ebenfalls
die Planung und Durchführung von Medienarbeit. Für das Unternehmen Step by Step, das
vor wenigen Wochen in Aarau ein Center für Wellness und Fitness
eröffnet hat, konzipierte die Agentur die Gesamtkommunikation und
realisierte als Lead-Agentur den
Erstauftritt.

Arena erhält Fernsehlizenz

Die deutsche Sportrechtevermarkterin Arena hatte überraschend den Zuschlag für die Live-Rechte der deutschen Bundeliga erhalten und mausert sich nun zum Fernsehsender.

Die deutsche Sportrechtevermarkterin Arena hatte in Dezember letzten Jahres überraschend den Zuschlag für die Live-Rechte der deutschen Bundeliga erhalten und den Pay-TV Sender Premiere ausgestochen. Nun hat Arena von Medienkommission der nordrhein-westfälischen Landesmedienanstalt in Düsseldorf die Fernsehlizenz mit 10 Jahren Laufzeit erhalten. Arena ist eine Tochter der Kabelfernsehfirma Unity Media. Derweil erhoben sich in der deutschen Presselandschaft warnende Stimmen, die durch die Bündelung von Kabelnetz und Inhalten ein Missbrauchspotential sehen. Premiere-Vorstandsvorsitzender Georg Kofler etwa forderte eine Gesetzesänderung, wie die Netzeitung berichtet. Dennoch hofft Premiere weiter, von Arena eine Sublizenz für die Bundesliga zu bekommen. Die Fernsehlizenz von Arena steht noch unter Vorbehalt. Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienberich KEK und die bundesweiten Landesmedienanstalten müssen sich noch einverstanden erklären.

Seetaler Bote sucht neuen Chefredaktor

Ende Mai verlässt Chefredaktor Dominik Thali (43) den Seetaler Boten, um eine Herausforderung als Co-Leiter der Informations- und Kommunikationsstelle der Landeskirche des Kantons Luzern anzutreten.

Ende Mai verlässt Chefredaktor Dominik Thali (43) den Seetaler Boten, um eine Herausforderung als Co-Leiter der Informations- und Kommunikationsstelle der Landeskirche des Kantons Luzern anzutreten. Thali leitete die Redaktion der Seetaler Lokalzeitung zwischen 1989 und 1991 und war danach unter anderem als Redaktor der Luzerner Neusten Nachrichten und der Neuen Luzerner Zeitung tätig. Im Jahr 2000 war Thali als Chefreaktor wieder zum Seetaler Boten zurückgekehrt, berichtet die Neue Luzerner Zeitung.

Bild am Sonntag meldet Auflagensteigerung durch DVD-Aktion

"Deutsche Triumphe, deutsche Tragödien" lag als DVD der Bild am Sonntag vom 5. März bei und sorgte laut Verlag für eine Auflagensteigerung von 11,5 Prozent.

„Deutsche Triumphe, deutsche Tragödien“ lag als DVD der Bild am Sonntag vom 5. März bei und sorgte laut Verlag für eine Auflagensteigerung von 11,5 Prozent, was 210’000 Exemplaren entspricht. Wie New-business.de berichtet, ist diese erste Gratis-DVD der Auftakt zu einer 30-teiligen Serie mit dem besten WM-Spielen seit 1954 in Originallänge. Zu jedem Spiel gibt es ein Hochglanz-Magazin mit Hintergrundinformationen und Analysen. Die weiteren Aufgaben sind allerdings im Handel erhältlich, wöchentlich am Montag zu 7.99 Euro. Auch die britische Daily Mail hat gute Erfahrungen mit DVD-Giveaways gemacht. Durch kostenlose Elvis-DVDs, romantische Filme und DVDs zur Kleinkinderziehung, die von einer TV-Werbekampagne begleitet wurden, konnte das Blatt als einziges im Massenzeitungsmarkt seine Auflage steigern. Im Februar betrug das Wachstum 2,1 Prozent, jährlich gesehen immerhin noch 0,52 Prozent, wie Media Guardian berichtet.

Red Bull tauft eigenes Fussballteam

Der österreichische Energy-Drinkhersteller Red Bull hat sich das New York New Jersey Metrostars Fussball Team gekauft und in Red Bull New York umgetauft.

Der österreichische Energy-Drinkhersteller Red Bull hat sich das New York New Jersey Metrostars Fussball Team gekauft und in Red Bull New York umgetauft. Dazu wird Red Bull auch ein neues Stadion, die Red Bull Arena bauen. Das Stadion soll 2008 fertig gestellt sein. Damit gehört Red Bull nun der zweite Fussballclub neben Red Bull Salzburg in Österreich. Neben Fussball investiert Red Bull auch in Extremsportarten und Formel 1.

Mathias Döpfner: Gratiszeitungen werden scheitern

Der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer sieht in den Gratiszeitungen keine Lösung für die Probleme der Printmedien.

Gratiszeitungen haben – bedingt durch die „Gratismentalität“ – zwar vorübergehend Erfolg, doch das Geschäftsmodell an sich ist zum Scheitern verurteilt. Dieser Auffassung ist Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. Das Phänomen Gratiszeitungen habe vielerorts die Auffassung provoziert, dass künftig alle Zeitungsverlage sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Titel anbieten werden. Döpfner teilt diese Meinung nicht. Er sieht die herkömmlichen Medien in Gefahr wegen der alternden Bevölkerung und des Verlusts junger Leser an die digitalen Medien. Für dieses Problem seien Gratiszeitungen jedoch keine Lösung. Der Chef von Deutschlands grösstem Medienhaus nennt zwei Alternativstrategien für Zeitungen: Einerseits die enge Verknüpfung von Internet und Druckerzeugnis und andererseits die „guten alten Zeitungsneugründungen“. Döpfner wird diese Modelle am Weltkongress der Zeitungen im Juni vorstellen, wie der Weltverband der Zeitungen mitteilte.

Blocher untersucht Geheimdokumente-Paragraphen

In die gleiche Richtung geht die Motion des Zuger Nationalrats Josef Lang, der in einer Motion die Aufhebung des Verbots der «Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen» im Strafgesetzbuch fordert.

Im vergangenen Januar sind drei Verfahren gegen zwei Medien wegen Veröffentlichung geheimer Amtsdokumente eröffnet worden. Bundesrat Christoph Blocher will nun abklären, was genau geheim heissen soll, wie die Basler Zeitung berichtet. «Regierung und Verwaltung haben ein gestörtes Verhältnis zur Publizität», sagte Blocher zur Baz. «Darum lasse ich jetzt genau abklären, wer die Kompetenz haben soll, Verhandlungen oder Dokumente als geheim zu erklären – und nach welchen Kriterien das geschehen soll.» Blocher ist zwar der Meinung, es gebe wohl schützenswerte «Staatsgeheimnisse». Bei den jetzt laufenden Verfahren gegen Journalisten gehe es indes oft «gar nicht um wirklich geheime Sachen». Am gleichen Strick zieht der grüne Zuger Nationalrat Josef Lang. Er fordert in einer Motion die Aufhebung des Verbots der «Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen» im Strafgesetzbuch. Lang ist laut Baz der Ansicht, dass die Geheimniskrämerei der Bundesverwaltung die Medienfreiheit einschränke. Fast fünfzig Parlamentarier quer durch alle Parteien im Nationalrat – darunter auch die Mehrheit der zuständigen Rechtskommission – haben Langs Motion unterschrieben, die er am Donnerstag eingereicht hatte.
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