Für Euro 2008 an die finanzielle Schmerzgrenze

Basel. Bern, Genf und Zürich, die vier Austragungsorte der Fussball-Europameisterschaft 2008 wollen bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen. Dies haben die vier "Host Cities" am Dienstag bekannt gegeben.

Basel. Bern, Genf und Zürich, die vier Austragungsorte der Fussball-Europameisterschaft 2008 wollen bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen. Dies haben die vier „Host Cities“ am Dienstag bekannt gegeben. Das grosse Fussballfest sei eine einmalige Chance für die Schweiz, um sich der Welt zu präsentieren und sich international und nachhaltig zu positionieren, wie es in einer Medienmitteilung der beteiligten Kantone heisst. Kurz nach der WM 2006 soll die Schweizer Bevölkerung mit Kampagnen und Veranstaltungen in ganzen Land auf den Grossanlass eingestimmt werden. Potentielle Geldgeber werden noch gesucht, am Donnerstag entscheidet zudem der Nationalrat über die Bundesbeiträge von rund 80 Millionen Franken.

Studie: Nicht-WM-Sender müssen mit Reichweitenverlusten rechnen

Fersehsender, die während der kommenden Fussballweltmeisterschaft keine Live-Spiele übertragen, müssen bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen mit Reichweiten-Einbussen von rund 25 Prozent rechnen.

Fersehsender, die während der kommenden
Fussballweltmeisterschaft keine Live-Spiele übertragen, müssen bei der
werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen mit
Reichweiten-Einbussen von rund 25 Prozent rechnen. Zu diesem Ergebnis
kommt die gemeinsame Studie des deutschen Werbevermarkters Seven One
Media und des Kommunikationsberatungsunternehmens Medialogics. Für die
Untersuchung wurden die Reichweiten der sechs grössten deutschen
Privatsender während der Fussball-WM 1998 in Frankreich analysiert. Die
Verluste während der übrigen WM-Berichterstattung und ausserhalb der
Hauptsendezeit waren der Analyse zufolge weit weniger stark. In
Zeitschienen ohne WM-Programme blieben die Reichweiten konstant oder
lagen zwischen 13 und 20 Uhr sogar leicht über der TV-Nutzung der
Vergleichsmonate ohne WM. Die Abstrahl-Effekte einer WM auf die
TV-Nutzung seien laut Daniel Haberfeld von Seven One Media bei weitem
nicht so extrem wie angenommen, schreibt die Aargauer Zeitung. Die
Werbewirtschaft würde eine Chance verpassen, wenn sie die Werbebudgets
im Zeitraum der WM 2006 zurückfahre, so Haberfeld.

Fifa gibt Forderung des Weltzeitungsverbandes nach

Bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland wird es keinerlei Einschränkungen bei der Veröffentlichung aktueller Fotos im Internet mehr geben.

Bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland wird es keinerlei Einschränkungen bei der Veröffentlichung aktueller Fotos im Internet geben. Die Einigung kam am Montag zustande, nachdem sich Fifa Präsident Joseph Blatter mit dem Vorstandsvorsitzenden des World Association of Newspapers WAN, Timothy Balding in Paris getroffen hatte. Demnach hat die Fifa sich entschieden, von ihrem strikten Einschränkungen bei der Veröffentlichung von Bildern zu einem Spiel auf den Zeitungswebsites Abstand zu nehmen, nachdem die Gespäche seitens Fifa erst abgebrochen worden waren. Die Zahl der erlaubten Bilder ist nun nicht mehr begrenzt und die Fotos dürfen auch während des noch laufenden Spiels bereits gezeigt werden. Balding betonte im Communiqué des WAN, dass die Fifa mit diesem Schritt die traditionellen Werte der freie Presse und den freien Informationsfluss zu Medien und ihren Nutzern unterstütze. Die Fifa hatte ursprünglich die Anzahl der Fotos pro Website limitiert und verlangt, dass Spielfotos erst 2 Stunden nach Spielende publiziert werden.

Stefan Barmettler verstärkt Chefredaktion der Bilanz

Der ehemalige Facts-Verantwortliche bildet mit Chefredaktor René Lüchinger und Pierre-André Schmitt das Führungstrio des Wirtschaftsblatts.

Stefan Barmettler wechselt zum Wirtschaftsmagazin Bilanz und wird dort Mitglied der Chefredaktion, wie der Bilanz-Verlag bekannt gab. Barmettler war bis Ende 2005 Chefredaktor beim Nachrichtenmagazin Facts. Der Volkswirt war zuvor Wirtschaftschef bei der Weltwoche und bei Facts, bei letzterem ausserdem Korrespondent in New York. Barmettler sei persönlich und fachlich die ideale Ergänzung des Führungsteams, teilte der Bilanz-Chefredaktor René Lüchinger mit. Neben Lüchinger und Barmettler komplettiert Pierre-André Schmitt als Stellvertreter des Chefredaktors das Führungstrio.

Creative Club Austria gibt Reinhold Gold

Ausgezeichnet wurde die Ankündigungskampagne "Kinderleicht kochen" für Annemarie Wildeisens Kochen.

Am
vergangenen Freitag kürte der Creativ Club Austria (CCA) in Wien die
beste Werbung 2005. Der CCA vergab insgesamt 19 Gold-, 33 Silber- und
63 Bronzemedaillen. In der Kategorie „Internationale Kampagnen“ holte
die Zürcher Werbeagentur Reinhold Gold. Ausgezeichnet wurde die
Ankündigungskampagne „Kinderleicht kochen“ für Annemarie Wildeisens
Kochen. Dieselbe Kampagne schaffte es beim ADC Schweiz nur zu einer
Nominierung.

Hochzeit der Giganten in der US-Medienbranche

Der US-Medienkonzern McClatchy kauft den Konkurrenten Knight Ridder für 6,5 Milliarden Dollar. Mit der Übernahme entsteht die zweitgrösste Zeitungsgruppe der USA.

Der US-Medienkonzern McClatchy kauft den Konkurrenten Knight Ridder für 6,5 Milliarden Dollar. Das gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt. Mit der Fusion entsteht die zweitgrösste Zeitungsgruppe der USA.Knight Ridder ist mit 32 Tageszeitungen und 53 Wochenpublikationen auflagenmässig der zweitgrösste Zeitungskonzern der USA. Das Unternehmen gibt Tageszeitungen wie Miami Herald und Philadelphia Inquirer heraus. Aus dem Haus McClatchy stammen 12 Tageszeitungen, beispielsweise Star Tribune in Minneapolis, News Observer in Raleigh (North Carolina) und Sacramento Bee.
Der US-Zeitungsmarkt gilt laut SDA als schwierig, da immer mehr Leser auf Online-Medien zurückgreifen. Knight Ridder hatte sich Ende November unter dem Druck des grössten Aktionärs zum Verkauf ausgeschrieben. Trotz der relativ guten Positionierung im Verlagswesen war der Börsenkurs gemäss NZZ im vergangenen Jahr bis zur Intervention des Grossaktionärs um über einen Fünftel gefallen. Grosse Medienunternehmen wie die Washington-Post-Gruppe oder Dow Jones hatten allerdings kein Interesse an Knight Ridder gezeigt. Neben McClatchy war auch die grösste US-Zeitungsgruppe Gannett (USA Today) zeitweise im Rennen.

Jean Frey will Mitarbeitern Verluste ersparen

Das Verlagshaus Jean Frey kauft Warrants von seinen Mitarbeitern zurück, die anlässlich des Besitzerwechsels im Jahr 2002 ausgegeben worden waren.

Das Verlagshaus Jean Frey kauft Warrants von seinen Mitarbeitern zurück, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Auf diese Weise sollen die Angestellten vor Verlusten bewahrt werden. Im Jahr 2002 waren anlässlich des Besitzerwechsels 200’000 Warrants von der Swissfirst Bank ausgegeben worden. Knapp 50 Mitarbeitende hatten solche Optionen gekauft. Jean Frey will die Warrants, die damals zu 6.50 Franken abgegeben wurden, für 7 Franken zurückkaufen. Das gab Swissfirst auf Anfrage des Tages-Anzeigers bekannt. Den Käufern stehe es aber auch frei, Aktien zum Ausübungspreis von 55 Franken zu beziehen. Beobachter befürchten laut TA allerdings, dass der Kurs im engen Markt sinken könnte, wenn die Warrants tatsächlich umgewandelt und die Aktien umgehend verkauft würden.

Das neue RTVG beeinflusst Basler Privatsender

Die beiden Basler Privatsender Telebasel und NW1 werden sich bald an einen Tisch setzen müssen, denn das Bakom vergibt in der Region Basel nur eine Konzession, die mit dem Geldzustupf aus dem neuen RTVG verbunden ist.

Die beiden Basler Privatsender Telebasel und NW1 werden sich bald an einen Tisch setzen müssen, denn das Bundeamt für Kommunikation Bakom vergibt in der Region Basel nur eine Konzession, die mit dem Geldzustupf aus dem neuen Radio- und Fernsehgesetz RTVG verbunden ist. Wie die Basler Zeitung berichtet, müsste der andere Sender existentielle Wettbewerbsnachteile in Kauf nehmen. Nach Schätzungen handelt es sich bei den Geld aus dem SRG-Gebührentopf für die privaten TV-Stationen der Schweiz um 2 Millionen Franken. die voraussichtlich für die Region Basel entfallen. Bisher hatte NW1 bereits mehrere Vorstösse in Sachen Konzession getätigt, die Bereitschaft zu Gesprächen ist aber einseitig geblieben. Die Basler Zeitung zitiert in diesem Zusammenhang den Chefredaktor von Telebasel, Willy Surbeck, der es völlig sinnlos fimdet, zwei Sender zu fusionieren, die beide das Gleiche verfolgen. Der NW1-Verhandlungsdelegation sei aber bereits bedeutet worden, sie solle gelegentlich Kooperationsvorschläge unterbreiten. Bei NW1 sieht man die Sache allerdings anders: Der Ball liege ganz klar bei Telebasel, um die Gespräche wieder aufzunehmen.

„Die Zeiten haben sich geändert“

Die Frauenzeitung (Fraz) ist mit der ersten diesjährigen Ausgabe im neuen Kleid erschienen. Monica Jeggli, die Geschäftsführerin des Herausgebervereins Fraz, stand der Werbewoche Red und Antwort zum Relaunch.

Die Frauenzeitung (Fraz) ist mit der
ersten diesjährigen Ausgabe im neuen Kleid erschienen. Verspielter,
luftiger, visuell attraktiver und vielfältiger, so wünschte sich die
achtköpfige Redaktion das neue Auftreten für die Print- und
Onlineausgabe. Monica Jeggli, die Geschäftsführerin des
Herausgebervereins Fraz, stand der Werbewoche Red und Antwort zum
Relaunch.
Die Fraz wird von einer Frauenredaktion nebenberuflich hergestellt und
von einem Non-Profit-Verein herausgegeben. Das vierteljährlich
erscheinende Heft hat eine Auflage von 2500 Exemplaren. Gegründet wurde
die Frauenzeitung 1976 als Organ der in den 70er Jahren aktiven
Frauenbefreiungsbewegung FBB. Mittlerweile ist sie als „die andere
Zeitschrift für Frauen“ positioniert. Die Fraz ist im Abonnement und an
Deutschschweizer Kiosken und in Buchhandlungen erhältlich.
Das Interview mit Monica Jeggli führte Carole Scheidegger.
WW: Haben Sie den Relaunch selber konzipiert oder zählten Sie externe Hilfe von einer Agentur?
Monica Jeggli: Wir
verfügen nicht über die Ressourcen, um eine Agentur zu beauftragen. Ich
als Geschäftsführerin der Frauenzeitung habe das Konzept entwickelt und
zusammen mit unseren Grafikerinnen Felicitas Hoegger (Formerei GmbH)
und Liz Ammann (Grafik-Design) umgesetzt. Da wir ein spielerisches Heft
mit illustrativen Elementen wollten, wurde Trix Barmettler von
Miriam+me für das Illustrationskonzept beigezogen. Ausserdem hat mich
die Grafikerin Martina Ott beraten.

WW: Welche Überlegungen waren mit dem Redesign verbunden?
Jeggli: Die
Grundidee des Relaunches war, die Frauenzeitung für neue Leserinnen zu
öffnen. Vieles am Heft, wie zum Beispiel einzelne Rubrikennamen, war
praktisch nur für Eingeweihte verständlich. Wir kommen aus einer eher
lustfeindlichen feministischen Tradition, aber die Zeiten haben sich
geändert. In der Redaktion sind praktisch alle Frauen unter dreissig
Jahren. Dass soll man dem Heft auch ansehen. Inhaltlich gesehen möchten
wir eine anregende Zeitschrift machen, die Frauen nicht für dumm
verkauft. Sie soll kritisch sein, aber auch unterhalten und Spass
machen. Und Spass machen heisst auch, visuell attraktiv sein.

In der neuen Fraz soll aber auch geblättert werden dürfen – es ist
schliesslich eine Zeitschrift. Mit dem bisherigen Layout hatten wir
keine Möglichkeit, kurze Texte zu bringen. Die Leserinnen hatten nicht
die Wahl zwischen kürzeren und längeren Artikeln. Jetzt haben wir die
zweiseitige Rubrik „kurz und bündig“, wo Platz ist für Kurznachrichten.
Schon immer hatten wir am Ende des Heftes die Rubrik „Gansinger“ mit
witzig-bissigen Kurzkommentaren. Leider war das aber nicht sichtbar, da
diese Seite wie jede andere Textseite gelayoutet war. Jetzt sind es
kleine Textinseln mit Zeichnungen von unserer Illustratorin, Fabienne
Roth. Auch unsere Kolumne, das Frauenquiz und die Kurzgeschichte werden
besser verkauft durch das neue Layoutkonzept. Das klar gegliederte
Inhaltsverzeichnis mit Bildern und kurzen Anrissen der Haupttexte lädt
ein, im Heft zu schmökern.

WW: Möchten Sie auch eine neue Zielgruppe ansprechen?
Jeggli: Ja,
wir möchten ganz klar auch jüngere Frauen erreichen. Damit meine ich
aber nicht die Zwanzigjährigen, sondern Frauen gegen Dreissig und
aufwärts. Wir wollen uns auch politisch öffnen. Es reicht doch, für die
Gleichberechtigung von Frauen zu sein, wir können uns nicht noch um
alle Ungerechtigkeiten der Welt kümmern.

WW: Gibt es markante inhaltliche Änderungen oder ging es vorwiegend um ein grafisches Update?
Jeggli: Es
ging um beides. Einerseits mehr Luftigkeit und Ästhetik und
andererseits vielfältigere Inhalte – kürzere und längere Texte,
Aufwertung des aktuellen Teils im Vergleich zum Themenschwerpunkt. In
Bezug auf die Themensetzung sind wir uns ständig am Entwickeln. Wir
versuchen, etwas Neues, Eigenständiges zu machen. Das braucht Zeit.

WW: Welche neue Rubriken und Kolumnen gibt es?
Jeggli: Neu
sind die Kurznachrichen (kurz und bündig), die Köpfe des Quartals, wo
Lob und Tadel verteilt werden, dann der Standpunkt, eine
Meinungskolumne, und die Lebenshilfe. Das sind vier satirische
Frage-Antwort-Kolumnen von vier zugegebenermassen klischierten
Frauentypen. Ratgeberbücher werden ja vor allem von Frauen gelesen. Die
Kolumnen parodieren diejenigen der anderen Frauenzeitschriften und
ironisieren die teilweise absurd vereinfachenden Behauptungen der
Ratgeberliteratur.

WW: Haben Sie die neue Website selbst entworfen und umgesetzt oder ist da jemand externes tätig?
Jeggli: Das
Konzept der Website habe ich entwickelt, das an unser neues Layout
angelehnte Design und die technische Umsetzung stammen von Patrick
Jeggli und Anita Peyer von Noumenon Media Programming.

WW: Gibt es eine Änderung in der Preisstruktur der Werbung? Wird neu auf der Website Werbung geschaltet?Jeggli:
Nein, die Preise bleiben gleich und unsere Website bleibt werbefrei.
Wir sind nach wie vor ein Non-Profit-Unternehmen. Bei uns zu inserieren
verschafft den Werbenden eine hohe Glaubwürdigkeit.  

Deutsche WAZ werkelt an einer Gratiszeitung

Der Essener Zeitungskonzern WAZ reagiert damit auf Pläne skandinavischer Verleger wie Schibsted und Metro, die auf den deutschen Markt drängen.

Der Essener Zeitungskonzern WAZ entwickelt eine eigene Gratiszeitung, wie der Spiegel berichtet. Der Zeitungskonzern reagiere damit auf Pläne skandinavischer Verleger wie Schibsted und Metro, die bereits in mehreren europäischen Ländern erfolgreich Gratiszeitungen verlegen und auch auf den deutschen Markt drängen. Das Projekt obliege Ulrich Reitz, dem Chefredaktoren der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Unter seiner Leitung arbeite laut einem Bericht in Focus ein siebenköpfiges Team an einer 40-Seiten-Gratiszeitung. Das Essener Projekt steht gemäss Spiegel nicht im Zusammenhang mit den Plänen anderer deutscher Verlage wie M. DuMont Schauberg oder Axel Springer, die ebenfalls auf die Bedrohung aus Skandinavien reagieren wollen. Ob die WAZ-Gratiszeitung wirklich erscheint, sei noch nicht entschieden.

Freicom rückt Wohnkunst ins Rampenlicht

Die Spezialistin für Marketing, Werbung, Public Relations, Projekt- und Eventmanagement betreut die neue Messe Wohnkunst.

Die Spezialistin für Marketing, Werbung, Public Relations, Projekt- und Eventmanagement betreut die neue Messe Wohnkunst. Wohnkust wird im November 2006 erstmals in St. Gallen durchgeführt. Es sollen anspruchsvolle und innovative Wohnideen ins Rampenlicht gerückt werden, heisst es in der Mitteilung. Freicom betreut dabei die gesamte Umsetzung der Messe. Freicom ist in St. Gallen, Balgach, Zürich und Amriswil vertreten.

Globaler Werbemarkt wächst 2006 um 4,7 Prozent

Laut der französischen Studie AdBarometer von Interdeco ist der Werbemarkt 2005 weltweit um 2,7 Prozent gewachsen.

Laut der französischen Studie AdBarometer von Interdeco ist der Werbemarkt 2005 weltweit um 2,7 Prozent gewachsen. Damit ist er hinter dem Wachstum der Wirtschaft zurückgeblieben, das durchschnittlich 3,9 Prozent betrug. 2006 sollen die Werbeinvestitionen nach den in der Studie veröffentlichten Zahlen 4,7 Prozent betragen. Besonders zulegen werden wiederum Russland (Wachstum 2005 +31 Prozent) und China (Wachstum 2005 +18 Prozent) mit 24 respektive 15 Prozent. der amerikanische Werbemarkt werde um 4,4 Prozent, der europäische um 3,6 Prozent zulegen. Für die positive Prognose sind gemäss AdBarometer die Olympischen Winterspiele in Turin und die Fussball Weltmeisterschaft in Deutschland verantwortlich.
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