Gar nicht cool

Internetwerbung Zwei Werbevermarkter lancieren je einen Jugendpool – unter demselben Namen. Das sorgt für dicke Luft.

Internetwerbung Zwei Werbevermarkter lancieren je einen Jugendpool – unter demselben Namen. Das sorgt für dicke Luft.Am ersten April kommt der
Internet-Werbevermarkter Web2com, eine Tochter der PubliGroupe, mit
einem eigenen Jugendpool auf den Markt. Er umfasst Webseiten, die
besonders bei Jugendlichen hohe Beachtung geniessen: 20 Minuten, Radio
105, ProSieben Sat 1, Cineman und die Partysite Tillate. Über diesen
Pool sollen Werbetreibende mit nur einer Buchung ihr Zielpublikum der
14- bis 29-Jährigen erreichen können. Seit über zwei Monaten sind die
Macher mit den Vorarbeiten beschäftigt.

Und ausgerechnet – Anfang März – lanciert die zur Goldbach Media Gruppe
gehörende Vermarkterin Adlink einen eigenen Jugendpool. Nicht nur der
Name Jugendpool ist identisch, sondern auch drei von fünf Webseiten (20
Minuten, Cineman und seit dem 21. März auch Tillate) «Man könnte
meinen, Adlink will uns damit eins ans Bein geben», sagt Managing
Director Ueli Weber und lässt seine Verstimmung darüber durchblicken,
dass der Konkurrent offenbar erst reagiert habe, nachdem dieser von den
Lancierungsplänen von Web2com erfahren habe. Zwischen den beiden
Unternehmen herrscht deshalb dicke Luft, zumal dem Vernehmen nach
Vertreter von Web2com den Adlink-Leuten vorhalten, sie hätten sich an
ihre Exklusivkunden herangemacht, und umgekehrt Adlink behauptet, ihre
Konkurrentin habe mit Kommissionsdumping ihre Kunden auf die eigene
Seite gezogen.

Schliesslich gipfelt der Streit in der Frage, wer den Jugendpool zuerst
lanciert habe.  «Wir hatten schon lange entsprechende Produkte im
Markt», meint Martin Radelfinger, Managing Director von Adlink und
verwahrt sich dagegen, man sei erst in letzter Minute auf den Zug
aufgesprungen. Die Unternehmen werden sich in der einen oder anderen
Form einigen müssen. «Vielleicht gibt es dann einen Jugendpool Adlink
und einen Jugendpool Web2com», sagt Radelfinger.    

René Worni

Presserat: Blick hat Kommentarfreiheit nicht überschritten

Der Schweizer Fernsehen SF muss eine Niederlage vor dem Schweizer Presserat einstecken.

Der Schweizer Fernsehen SF muss eine Niederlage vor dem Schweizer Presserat einstecken. SF hatte gegen die  Boulevardzeitung «Blick» geklagt, weil diese im Mai 2005 einen Beitrag unter dem Titel «Reisebüro SF DRS» mit dem Porträtfoto er Fernsehdirektorin Ingrid Deltenere publiziert hatte. Der Vorwurf des «Blick»: Für die Sommerserie «Einmal im Leben» könnten Fernsehleute auf Kosten der Gebührenzahler «zu den schönsten Plätzen der Welt» reisen und dort Traumferien verbringen. Der Presserat befand, das die Beschwerde unbegründet sei, da der «Blick» seine Kommentarfreiheit nicht überschritten habe. Zwar räumt der Presserat ein, «Blick» habe einseitig polemisiert und habe insbesondere auf der Titelseite scharf zugespitzt. Doch es werde ohne weiteres klar, dass es sich nicht tatsächlich um bezahlte Ferien, sondern um professionelle Einsätze handle.

Serverbasierend publizieren

Publishing SoftCare hat sein Redaktionssystem K4 deutlich erweitert.

Publishing SoftCare hat sein Redaktionssystem K4 deutlich erweitert.
Wie festigt man am besten ein Produkt im
Markt? Idealerweise, indem man ein Ökosystem darum herum entwickelt
oder mit einfachen und offenen Schnittstellen ermöglicht, damit andere
Anbieter dies tun. Paradebeispiel ist der iPod, der sich nicht zuletzt
auch dank eines Ökosystems zum Nummer-1- Musikplayer entwickelt hat. Was
beim Musikplayer ein damit verknüpfter Online-Musikshop, Cases,
anbindbare Soundsysteme, Adapter und dergleichen sind, das sind bei
Softwareprodukten die Plug-ins bzw. Programmerweiterungen. Sie erlauben
den Ausbau einer Applikation und ermöglichen Funktionen, die die
Hauptapplikation per se nicht abdeckt.

Nicht zuletzt die Programmerweiterungen (XTension) für die Software
QuarkXPress verhalfen in den 80er-Jahren dem Layoutklassiker zum
Durchbruch. Ein weiteres wichtiges Element in Quarks Ökosystem war die
Verknüpfung mit deren eigenem Redaktionssystem QPS, womit Quark die Layoutapplikation QuarkXPress im
Markt festigen und seine Position gegenüber PageMaker zur
Marktführerschaft ausbauen konnte.

Adobes InDesign CS2 Server
Adobe hat mit der Einführung der Applikation InDesign inzwischen mit
QuarkXPress gleichgezogen. Nicht unwichtig beim Kampf um die
Vorherrschaft hat Adobe auch in das Ökosystem investiert und mit InCopy
schon seit geraumer Zeit ein eigenes Tool für Journalisten oder
redaktionell tätige Personen entwickelt. Zu einem weiteren wichtigen
Element, wenn nicht gar zu einem Schlüsselprodukt für Adobe im
Desktoppublishing-Segment, könnte der gegen Ende des letzten Jahres
vorgestellte, hochperformante InDesign-Server CS2 (InDesign-Server)
werden.

Mit Hilfe von dessen Servertechnologie sollen sich Arbeitsabläufe in
der Layoutphase automatisieren und optimieren sowie das Zusammenspiel
in Redaktionen verbessern lassen. Als Ergänzung zu Adobes
Prepress-Softwaresammlung Creative Suite verbessert der InDesign-Server
als zentrale «Rendering Engine» (generiert unter anderem die
Vorschaubilder) die Möglichkeit, damit redaktionelle Inhalte mehreren
Mitarbeitenden eines Teams zugänglich gemacht und von ihnen publiziert
werden können. Damit ermöglicht der InDesign-Server nicht zuletzt auch
dank Workflow-Automatisierungen, dass Inhalte in für die
Veröffentlichung notwendige Dokumente verwandelt werden können.

«Grenzenloses Publizieren»
An einer Anfang März von Adobe, SoftCare und dem in St. Gallen
ansässigen Systemintegrator Topix organisierten Veranstaltung
«Grenzenloses Publizieren» stand allerdings nicht der InDesign-Server
selbst, sondern das von der deutschen SoftCare entwickelte
K4-Publishing-System im Mittelpunkt. Zentrale neue Funktionen der
neuen, Adobe InDesign und InCopy ergänzenden Applikation ist die
Integration des InDesign-Servers, der in einer in seiner Funktionalität
limitierten OEM-Lizenz eingebunden ist. Laut Fabio Sacilotto,
Produkteverantwortlicher K4 bei Topix, der die neue K4-Version
gemeinsam mit Moderator und Topix-Geschäftsführer Dieter Herzmann
vorführte, können via InDesign-Server eingebundene Redaktoren besser
und vor allem schneller einchecken, sich mit den für die Produktion
einer Publikation verwendeten Dokumenten verbinden. Der InDesign-Server
wird damit zur zentralen Komponente zwischen Layout-/Redaktionssoftware
und Redaktionssystem.

Die Serverintegration ist dabei Mittel für verschiedene Zwecke. So
ermöglicht der Server im Zusammenspiel mit dem in einem Webbrowser
zugänglichen Tool K4 Overview die Produktionsüberwachung und die
Visualisierung sämtlicher Seiten einer Ausgabe. Zusätzlich zum bereits
bisher möglichen Darstellen der Seiten im JPEG-Bildformat können im
Browser nun PDF-Dokumente generiert, dargestellt und anschliessend auch
verschickt werden. Die PDF-Dokumente werden dabei vom mit K4
verknüpften InDesign-Server im Hintergrund erzeugt – ohne dass damit
das Redaktionssystem belastet wird. Ein weiterer Vorteil der
Serveranbindung ist die in der neuen Version mögliche Visualisierung
von Dokumentenvarianten. Damit lässt sich im Webbrowser verfolgen, von
welcher Sprachvariante bereits übersetzte und produzierte Dokumente
vorliegen.

Eine Verwaltung von Versionen ermöglicht der K4 Revision Manager. Mit
dieser Erweiterung kann gezielt auf eine ältere Version zugegriffen und
diese mit der geöffneten Version verglichen werden. Dazu werden in
einem Textfenster die textlichen Unterschiede zwischen den Versionen
optisch hervorgehoben.

Editieren von überall
Dank des Tools K4 Web-Editor können erstmals in einer InDesign-Umgebung
Dokumente von extern mit einem Browser nicht nur visualisiert, sondern
auch zeilenverbindlich editiert werden. Via eines im Browser laufenden
Applets werden durch Serverzugriff die Preview-Ansichten dynamisch im
Browser generiert. Das Applet ermöglicht zudem das Korrigieren von
Texten. Dazu wird ein in der Preview-Ansicht markierter Text in einem
separaten Textfeld in der richtigen Schriftdarstellung (Wysiwyg)
gerendert und lässt sich darin editieren. Werden die Korrekturen
bestätigt, dann ist das Originaldokument innerhalb der K4-Umgebung
entsprechend aktualisiert.

Weitere neue Features der Version 5.6 vereinfachen vor allem die
Produktion und ermöglichen Drittanbietern, dass diese ihre Lösungen an
K4 noch einfacher anbinden können. Um Mediendatenbanken,
News-Management-Systeme oder etwa das am Event vorgestellte
Asset-Management-System FotoStation des Anbieters FotoWare einzubinden,
stellt K4 eine DropFolders genannte Technologie zur Verfügung. K4
DropFolders überwacht dazu definierte Ordner und bucht von
Fremdsystemen abgelegte Assets inklusive der enthaltenen Metadaten
automatisch in K4 ein. Damit stehen diese Daten in K4 direkt im
Zugriff. Mit der ebenfalls neuen Erweiterung K4 Caption&Credit, die
primär auf Bilder angewendet wird, werden die am Bild angehängten
Informationen für Legenden und Fotoquellen direkt im Layout platziert
und mit dem Bild zu einer Einheit verknüpft.

Neue K4-Funktionen
K4 wartet in seiner Version 5.6 mit diversen Neuerungen auf. Zentral
ist die Integration des Adobe InDesign Server CS2 (siehe Text) zur
unter anderem dynamischen Berechnung von Vorschaubildern und Erzeugung
von PDF-Dokumenten. Nachfolgend die wichtigsten neuen Funktionalitäten
der K4-Version 5.6.

Anpassbares Interface: Innerhalb einer K4-Umgebung lassen sich, durch
Zugriffsrechte gesteuert, Funktionen oder Befehlsgruppen wie zum
Beispiel die manuelle Textformatierung (statt mit Zeichen- oder
Stilvorlagen) in InDesign/ InCopy inaktiv schalten. Die
Funktionalitäten dieser an K4 angebundenden Programme können gar
statusabhängig erfolgen: So können einem Benutzer gegen Ende einer
Produktion weniger Rechte erteilt werden als zu Beginn. Damit wird der
Prüfaufwand vor der Drucklegung deutlich reduziert.

Mit dem K4 Revision Manager lässt sich verfolgen, wie sich Seiten oder
Texte im Laufe der Produktion verändert haben. Mit diesem optionalen
Plug-in können auch Änderungen rückgängig und diese in einem separaten
Fenster hervorgehoben und damit sehr gut verglichen werden.

Die Funktion K4 DropFolders ermöglicht das asynchrone Einchecken von
Daten in das K4-Publishing- System. Die Programmerweiterung überwacht
dazu definierte Ordner und versieht darin abgelegte Objekte mit
relevanten Meta-Informationen. Die Daten werden dann an definierte
Zielordner transferiert. Mittels K4 DropFolders lassen sich auch
Asset-Management-Systeme in K4-Umgebungen integrieren.

K4 Caption&Credit übergibt beim Einchecken von Bildern auch die
entsprechenden Bildlegenden und Bildnachweise an das System. Beim
Platzieren von Bildern im Layout, das nach in K4 hinterlegten Vorlagen
erfolgen kann, werden diese Elemente als eine Einheit übernommen und
logisch verbunden.

Mit dem Add-on K4 XML-Exporter können automatisiert Daten für
Webauftritt und Archiv generiert oder Informationen an kommerzielle
Systeme erzeugt werden. In der neuen Version können diese Vorgänge nun
automatisiert und etwa auf FTP-Server übertragen oder per Mail
verschickt werden.

K4 in der Schweiz
In der Schweiz setzen Verlage wie die Unternehmensgruppe Zehnder, AVD
Goldach oder Compress Information Group K4-Publishing-System ein.
K4-Publishing-System wird zudem auch von diversen
Kommunikationsagenturen und Vorstufenbetrieben zur Produktion ihrer
Kundenobjekte erfolgreich benutzt.

Jürgen Franck

Homegate.ch feiert Geburtstag im neuen Kleid

Das Immobilienportal Homegate.ch, eine Tochtergesellschaft der ZKB, ist seit fünf Jahren auf dem Markt.

Das Immobilienportal Homegate.ch ist seit fünf Jahren auf dem Markt. Zu diesem Anlass wurde die Website einem Facelifting unterzogen. Das umfassende Redesign soll das moderne Image des Unternehmens unterstreichen und gleichzeitig die Marktführerschaft hervorheben. Laut CEO Urs Hügli lebt das Portal von der Aktualität des Angebotes und Qualität der Dienstleistungen. Ziel sei es, Änderungen der Kundenbedürfnisse frühzeitig aufzunehmen. Homegate ist eine Tochtergesellschaft der ZKB und beschäftigt mittlerweile 27 Mitarbeitende. Seit 2005 sind die beiden Verlagshäuser Tamedia und Edipresse mit je 14,5 Prozent am Unternehmen beteiligt.

Louis Widmer SA mit neuer Marketingverantwortlicher

Annemarie Widmer (27) ist neue Marketingverantwortliche und Mitglied der Geschäftsleitung der Louis Widmer SA mit Hauptsitz in Schlieren.

Annemarie Widmer (27) ist neue Marketingverantwortliche und Mitglied der Geschäftsleitung der Louis Widmer SA mit Hauptsitz in Schlieren. Bereits vor ihrer Tätigkeit im familieneigenen Betrieb sammelte die diplomierte Marketingplanerin berufliche Erfahrungen in den Bereichen kommunikation, Marketing und Verkaufsförderung. Die Louis Widmer SA beschäftigt in Schlieren 100 Mitarbeitende und hat Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, Belgien, Holland und Finnland.

Swisscom muss Monopol auf letzter Meile für vier Jahre öffnen

Acht Jahre nach der Liberalisierung des Fernmeldemarktes ist nun auch die letzte Meile dem Wettbewerb geöffnet worden. Die Einigungskonferenz von National- und Ständerat hat sich am Dienstag früh auf einen Kompromiss festlegen können.

Acht Jahre nach der Liberalisierung des Fernmeldemarktes ist nun auch die letzte Meile dem Wettbewerb geöffnet worden. Die Einigungskonferenz von National- und Ständerat hat sich am Dienstag früh auf einen Kompromiss festlegen können und damit die Revision des Fernmeldegestzes (FMG) gerettet. Die Swisscom muss ihrer Konkurrenz während vier Jahren auf den Kupferkabeln der ehemaligen PTT den Zugang zu den Hausanschlüssen gewähren. Andere Infrastruktur der Swisscom ist nicht betroffen. Der Nationalrat war ursprünglich für eine befristete Öffnung für zwei Jahre, der Ständerat für eine unbefristete. Der Kompromissvorschlag der Einigungskonferenz wurde anschliessend heute Vormittag zu einer Schlussabstimmung den beiden Räten nochmals vorgelegt und beide Räte haben zugestimmt. Hätten der National- oder der Ständerat den Kompromiss nicht gebilligt, wäre die gesamte Revision des Fernmeldegesetzes (FMG) vom Tisch gewesen.
In einer ersten Reaktion zeigte sich Bundesrat Moritz Leuenberger froh darüber, dass das neue FMG nun zustande kommt. Dieses will, neben einer Öffnung der Letzten Meile, den Telekommunikationsmarkt weiter liberalisieren und EU-Standards übernehmen. Zudem regelt das neue FMG Anforderungen an Unternehmen, die den Grundversorgungsauftrag erhalten wollen, es will den Konsumenten- und Datenschutz verbessern und verbietet Spam per E-Mail oder SMS.
Schnell mit ihren Stellungnahmen waren die Swisscom-Konkurrenten Tele2 und Sunrise. Das neue FMG bringe endlich Rechtssicherheit und Verbesserungen im Konsumentenschutz, so Tele2. Bedauert wurde hingegen, dass die Öffnung der letzten Meile auf vier Jahre befristet wurde. Dies bedeute, dass sich die Investitionstätigkeit voraussichtlich auf die Zentren beschränken wird. Für den Konsumenten bringt das neue FMG Vorteile. Der Konsumentenschutz wird verbessert und für alle bezogenen Leistungen soll es in Zukunft nur noch eine Rechung geben. Cablecom-Sprecher Stephan Howeg meinte gegenüber der SDA, dass der Zwang, für die Erschliessung der letzten Meile nach vier Jahren Übergangszeit einen nachhaltigen Infrastruktur-Wettbewerb auslösen werde, von dem auch die Konsumenten profitierten.

DRS3 mit neuer Tagesverantwortlicher

Per 1. April 2006 übernimmt Ruth Wittwer neu die Funktion als Tagesverantwortliche (TAV) bei DRS3. Damit folgt sie Susanne Witzig, die seit dem 1. Februar als publizistische Leiterin von DRS3 wirkt.

Per 1. April 2006 übernimmt Ruth Wittwer neu die Funktion als Tagesverantwortliche (TAV) bei DRS3. Damit folgt sie Susanne Witzig, die seit dem 1. Februar als publizistische Leiterin von DRS3 wirkt. Wittwer arbeitet seit Oktober 2001 bei DRS3 als Redaktorin und hat seit Anfang dieses Jahres schon TAV-Einsätze geleitet. Die Funktion TAV teilt sich Ruth Wittwer im Wochenturnus mit Bettina Walch und Pascal Scherrer.

Publisuisse mit Leistungsgarantie zur WM

Vom 1. Bis 30. Juni gewährt die Publisuisse auf allen TV-Werbekampagnen in den Programmen SF 1, TSR 1 und TSI 1 eine hundertprozentige Leistungsgarantie trotz Fussball in den zweiten Programmen.

Vom 1. Bis 30. Juni gewährt die Publisuisse auf allen TV-Werbekampagnen in den Programmen SF 1, TSR 1 und TSI 1 eine hundertprozentige Leistungsgarantie. Und das, obwohl sich das Fernsehpublikum in zwei Lager spalten wird: in Fussball-Fans und WM-Muffel. Erstere werden vor allem die Direktübertragungen der WM auf den zweiten Programmen verfolgen. Falls die prognostizierten Leistungen in den ersten Programmen deshalb nicht erreicht werden sollten, wird Publisuisse diese laufend im Juni, spätestens aber Anfang Juli ausgleichen.

MAZ muss unter Spardruck Angebot schmälern

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) kürzt seinen Beitrag an die Schweizer Journalistenschule um 70’000 Franken. Grund dafür ist ein Sparbeschluss des Parlaments.

Die Journalistenschule MAZ ist als Folge der Budgetdebatte im National- und Ständerat zu Sparmassnahmen gezwungen. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) kürzt seinen Beitrag an das Ausbildungszentrum um 70’000 Franken, was einem Fünftel der bisherigen Subventionen entspricht. Im Jahr 2005 hatte die Schule laut SDA 350’000 Franken erhalten, dieses Jahr sind es noch 280’000 Franken. Grund für die Kürzung sei ein Sparbeschluss des Parlaments, wonach dem Bakom eine halbe Million Franken für die Aus- und Weiterbildung gestrichen werde, teilte das MAZ mit. Antragsteller war FDP-Nationalrat und Jean-Frey-CEO Filippo Leutenegger. Das MAZ wird nun einige Radio- und Fernsehkurse, die vom Bakom subventioniert wurden, aus dem Angebot nehmen oder verkürzen. Unter anderem wird der zehntägige Fachkurs Radiojournalismus gestrichen, der als Einstiegshilfe für neue Radiomitarbeitende diente. Die Massnahmen sind vom Stiftungsrat der Journalistenschule gutgeheissen worden. Sie erfolgten in Absprache mit dem Verband Schweizer Privatradios VSP.
Neben der Journalistenschule in Luzern sind weitere Institutionen von den Sparmassnahmen betroffen. So erhält etwa das Westschweizer Pendant zum MAZ, das Centre romand de formation des journalistes (CRFJ) in Lausanne, ebenfalls einen Fünftel weniger. Nach Angaben des CRFJ liegt der Subventionsbetrag nun bei 64’000 Franken. Kurse werden keine gestrichen.

Adlink ergänzt Online-Jugendpool mit Tillate.com

Der Anfang März lancierte nationale Online-Jugendpool erhält Zuwachs durch die führende Schweizer Party-Site.

Der Anfang März lancierte nationale Online-Jugendpool erhält Zuwachs durch die führende Schweizer Party-Site. Bei dem jugendaffinen Werbepool sind nun die Seiten 20 minuten, Cineman, Energy Zürich, Usgang und Tillate mit dabei. Wie Adlink im Communiqué mitteilt, könne durch die Adimpression starke Website tillate.com mit einer einzigen Werbeschaltung ein enormer Druck auf die attraktive Zielgruppe Jugendliche generiert werden.

„Gschnallt“ weckt Gurtenmuffel in Liechtenstein auf

Die Agentur Leone Ming in Schaan hat eine Kampagne der Kommission für Unfallverhütung und der Landespolizei Liechtenstein konzipiert und gestaltet.

Die Agentur Leone Ming in Schaan hat eine Kampagne der Kommission für Unfallverhütung und der Landespolizei Liechtenstein konzipiert und gestaltet. Gurtenmuffel sollen dazu gebracht werden, sich im Auto anzuschnallen. Denn nach wie vor tragen nur 80 Prozent der Schweizer und Liechtensteiner den Gurt, wenn sie im Auto unterwegs sind. Durch eine geeignete Sensibilisierung auf das Thema könnten in den beiden Ländern bis zu 60 Leben pro Jahr gerettet werden, teilt Leone Ming mit. Die Kampagne wird in Form von überdimensionierten Gurten mit der doppeldeutigen Frage »gschnallt?« auf Bussen und grossen Plakatwänden zu sehen sein. Radiospots sollen durch Wort und Geräusch die Aufmerksamkeit für das Gurtentragen verstärken.

Google steigt ins Finanzinformationsgeschäft ein

In der Nacht zum Dienstag hat Google unter Finance.google.com die Beta-Version eines Finanzinformationsdiensts gestartet, der Kursinformationen amerikanischer Unternehmen und Fonds mit Nachrichten aus 4500 Quellen anbietet.

In der Nacht Zum Dienstag hat Google unter Finance.google.com die Beta-Version eines Finanzinformationsdiensts gestartet, der Kursinformationen amerikanischer Unternehmen und Fonds mit Nachrichten aus 4500 Quellen anbietet. Der Dienst soll bald auch in Deutschland und anderen Ländern verfügbar sein. Google hat für den neuen Dienst Finanzdaten mehrerer Anbieter gekauft und verknüpft diese mit frei verfügbaren Infos wie Nachrichten, Blogs, Aktienanalysen und Foren. Damit bewegt sich Google weg von der Idee der Suchmaschine und hin zum Konzept eines Nachrichtenportals, meint die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Google greift mit der Finanzseite die Vormachtstellung von Yahoo im Finanzgeschäft an. Bisher hatte Google die Anwender, die nach dem Kürzel einer Aktie suchten, zu Yahoo weitergeleitet.
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