Tages-Anzeiger hat grünes Licht für Regionalisierung
Ab 4. Quartal 2006 wird es den Tages-Anzeiger mit fünf Regionalausgaben geben. In den Regionen werden 65 neue Stellen geschaffen und auch das Layout wird neu entwickelt.
Ab 4. Quartal 2006 wird es den Tages-Anzeiger mit fünf Regionalausgaben geben. In den Regionen werden 65 neue Stellen geschaffen und auch das Layout wird neu entwickelt. Der Verwaltungsrat der Tamedia AG hat am Montag grünes Licht für den Ausbau der Regionalisierung gegeben. Die possitiven Erfahrungen mit der seit gut einem Jahr erscheinenden Regionalausgabe am linken Zürichseeufer bildete die Basis für den Entscheid von vier weiteren Regionalausgaben. Die neuen Regionalausgaben werden im bewährten Zeitungsformat am rechten Zürichseeufer, in der Stadt Zürich, im Zürcher Oberland und im Zürcher Unterland erscheinen. Der Verlag strebe damit eine Ausweitung der Reichweite im Stammgebiet des Kantons Zürich an, heisst es im Communiqué. Dazu wird der Tages-Anzeiger 65 neue Stellen schaffen, davon rund drei Viertel in den regionalen Redaktionen und ein Viertel im Verlag. Gleichzeitig mit der Lancierung der Regionalausgaben wird der Tages-Anzeiger das zehn Jahre alte Layout durch ein neues optisches Konzept ersetzen, das auch dem im Druckzentrum Bubenberg möglichen durchgehenden Vierfarbendruck Rechnung trägt.Wie Tamedia am Montag mitteilte, wird die Finanzierung mit zusätzlichen Mitteln im einstelligen Millionenbereich und Umlagerungen und Einsparungen durch Produktivitätsfortschritte in Verlag und Redaktion sichergestellt. Ein Stellenabbau sei in diesem Zusammenhang nicht auszuschliessen. Bis im Herbst werden Verlagsleitung und Chefredaktion einen detaillierten Plan für die Umsetzung von Massnahmen ausarbeiten. Die bewährte Qualität in den Mandelressorts Ausland, Inland, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Kultur und Gesellschaft soll beibehalten werden.
