Plakatkampagne gegen Rassismus in Liechtenstein

In Liechtenstein wird am Dienstag, dem internationalen Tag gegen Rassismus, eine Plakatkampagne mit dem Titel „Ohne Ausgrenzung“ lanciert.

In Liechtenstein wird am Dienstag, dem internationalen Tag gegen Rassismus, eine Plakatkampagne mit dem Titel „Ohne Ausgrenzung“ lanciert. Die Kampagne lief in der Schweiz im letzten Herbst. Die Plakatkampagne war von der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus aus Anlass des zehnjährigen Bestehens entwickelt worden. Liechtenstein hatte die Kampagne mitfinanziert. Auf den Plakaten kommen potenzielle Opfer von Diskriminierung zu Wort und weisen mit ihren Aussagen auf Ungleichbehandlung und rassistisch motivierte Ausgrenzung im Alltag hin.

Gratiszeitung Metro startet in Mexiko

Das Zeitungsunternehmen Metro International hat am Montag einen Joint Venture in Mexiko angekündigt.

Das Zeitungsunternehmen Metro
International hat am Montag einen Joint Venture in Mexiko angekündigt.
In Verbindung damit soll im Frühling eine neue Version von Metro in
Mexiko City erscheinen, heisst es in einer Mitteilung. Für die
Lancierung des neuen Blattes zeichnet das Unternehmen Publicaciones
Metropolitanas verantwortlich, an welchem Metro International mit 35
Prozent beteiligt ist. Weitere 35 Prozent sind in den Händen von
Immobilaria Torraco, die auch an Burger King, Starbuck’s and Domino’s
Pizza beteiligt sind. Laut ZenithOptimedia beträgt das Volumen des
Mexikanischen Werbemarkts rund 3.7 Billionen US-Dollar.

Verlag von Red Bull engagiert Ex-Weltwoche-Autoren

Die beiden ehemaligen Weltwoche-Autoren Christian Kämmerling und Christian Seiler wirken ab sofort in der Geschäftsführung des Red Bulletin Verlags in Wien.

Die beiden ehemaligen Weltwoche-Autoren Christian Kämmerling und Christian Seiler wirken ab sofort in der Geschäftsführung des Red Bulletin Verlags in Wien. Wie Kress.de berichtet, haben die beiden bereits seit Herbst als Berater für den Verlag gearbeitet. Kämmerling hatte das Magazin der Süddeutschen Zeitung mitbegründet und zuletzt die Lifestyle-Belange der Handelszeitung betreut. Seiler war bis Ende 2004 Kulturchef der Weltwoche, zuvor war er Chefredaktor der Kulturzeitschrift „Du“. Der Red Bulletin Verlag gehört dem Energydrink-Hersteller Red Bull und verlegt das Leute-Magazin „Seitenblicke“ und eine Formel-1-Zeitung.

Tagblatt Medien mit rückläufigen Inserate- und Druckerträgen

Im Geschäftsjahr 2005 sank der Anzeigenerlös der Tagblatt Medien von 48 Mio. im Jahr 2004 auf 45,8 Mio. Franken. Auch der Start ins 2006 verlief nicht nach Wunsch.

Im Geschäftsjahr 2005 sank der
Anzeigenerlös der Tagblatt Medien von 48 Mio. im Jahr 2004 auf 45,8
Mio. Franken. Auch die Inserate-Erträge des Flaggschiffs „St. Galler
Tagblatt“ reduzierten sich um weitere 5,6 Prozent auf 37 Mio. Franken.
Die Verluste bewegten sich im Rahmen vergleichbarer Deutschschweizer
Tageszeitungen, schreibt das St. Galler Tagblatt am Montag. Der
Ertragsrückgang stamme hauspsächlich aus der Reduktion der
Anzeigengrössen und der Erscheinungshäufigkeit sowie aus Einsparungen
bei der Farbigkeit. Der Druckumsatz der Tagblatt Medien schrumpfte um
12 Prozent auf 27,6 Mio. Der Wegfall des Drucks der NZZ am Sonntag und
der verschärfte Wettbewerb im Druckbereich sind die Ursachen. Zugelegt
haben hingegen die Radio Ostschweiz AG mit Radio aktuell, die mit einer
Steigerung der Werbeeinnahmen um 13 Prozent und der Hörerzahlen um 30
Prozent das beste Ergebnis ihrer Geschichte verzeichnen. Auch Tele
Ostschweiz legte bei den Sport- und Sponsoring-Erträgen und den
Erträgen aus Medienpatronaten um 17 Prozent zu. Der Start ins 2006
glang auch nicht wunschgemäss, die Inserateeinnahmen liegen auch in den
ersten beiden Monaten erneut unter Budget. Als grosse Herausforderung
sehe das Unternehmen die haushälterischen Umgang mit Ressoursen und
eine noch höhere Effizienz, schreibt das St. Galler Tagblatt. Danaben
sollen auch neue Ertragsquellen erschlossen werden.

Nike und Google gründen Kicker-Community

Google und Nikefootball.com haben auf joga.com eine Community für Fussballspieler geschaffen.

Google und Nikefootball.com haben auf joga.com eine Community für Fussballspieler geschaffen. Gleichgesinnte können dort Websites erstellen, sich austauschen, Fotos und Videos veröffentlichen und Spieleverabredungen treffen, heisst es auf heise.de. Ähnliche Plattformen bestehen schon länger, diese sind jedoch eher lokal geprägt bodenständig. Nike und Google hingegen streben eine weltweite Gemeinschaft an – wohlbemerkt geschmückt mit Fotos von Werbe-Ikonen wie Ronaldinho und Thierry Henry.

Wolford holt Rot ins Boot

Monika Rot trägt bei der Schweizer Tochtergesellschaft der Luxusmarke Wolford neu die Verantwortung über Marketing und Sales.

Monika Rot trägt bei der Schweizer Tochtergesellschaft der Luxusmarke Wolford neu die Verantwortung über Marketing und Sales. Sie übernimmt die Position des Marketing & Sales Director von Stefan Meyrat, der das Unternehmen verlassen hat. Rot trägt in ihrer neuen Funktion die Gesamtverantwortung für den Schweizer Markt. Sie startete ihre berufliche Karriere bei La Prairie und zeichnete dann als General Manager für die Marken La Prairie, Juvena und Marlies Möller verantwortlich. Zuletzt war sie Education & Sales Director für die Marke Clinique bei Estée Lauder.

Wirtschaftswoche: Erfolg- reicher neuer Erscheinungstermin

Nur zwei Wochen nach der Umstellung des Erscheinungstags verzeichnet die Wirtschaftswoche eine Verdreifachung des Einzelverkaufs.

Nur zwei Wochen nach der Umstellung des Erscheinungstags verzeichnet die Wirtschaftswoche eine Verdreifachung des Einzelverkaufs. Das entspricht rund 41’800 verkauften Exemplaren berichtet kress.de. Im 4. Quartal verkaufte die Wirtschaftswoche im Schnitt 181’822 Stück, davon 14’729 im Einzelverkauf. Um die Verkaufszahlen zu steigern und das Anzeigegeschäft zu pushen, erscheint das Fachblatt seit 6. März jeweils montags statt donnerstags.

Wirz ist für „Witz wirkt“ statt „Sex sells“

Im Hinblick auf die am Donnerstag steigende EFFIE-Preisverleihung der effizientesten und effektivsten Kampagnen der Schweiz, macht Wirz darauf aufmerksam, dass der Deutsche Werberat die Erotik in der Werbung auf dem Rückzug sieht.

Im Hinblick auf die am Donnerstag steigende EFFIE-Preisverleihung der effizientesten und effektivsten Kampagnen der Schweiz, macht Wirz darauf aufmerksam, dass der Deutsche Werberat die Erotik in der Werbung auf dem Rückzug sieht. Auch die Schweizerische Lauterkeitskommission habe sich mit dem Thema sexisitischer Werbung befasst und letztes Jahr halb so viele Sanktionsverfahren und abnehmende Beschwerden verzeichnet. Die paneuropäische BBDO-Studie „Being Twanty Somenthing in Europe“ habe gezeigt, dass die jungen Zielgruppen immer weniger von Werbung mit Sex halten, die oft ideenlos und ohne Bezug zum beworbenen Produkt daherkomme. Im Gegenzug würden Kampagnen, die mit Humor operieren und die einen witzigen und überraschenden Link zu Marke und Benefits aufweisen, immer stärker honoriert. „Sex sells“ sei so Wirz deshalb von gestern, heute heisse es immer öfter: „Witz wirkt“.

Cannes Lions Network: Clear Channel Outdoor übernimmt CH-Plakat-Bereich

Clear Channel Outdoor ist neuer Partner im cinecom-Cannes-Network und übernimmt den Plakat-Bereich für die Schweiz von Crhistinger Partner.

Clear Channel Outdoor ist neuer Partner im cinecom-Cannes-Network und übernimmt den Plakat-Bereich für die Schweiz von Crhistinger Partner. Damit wird der Aussenwerber Clear Channel Outdoor für die Kategorie Outdoor Partner des von der cinecom als Lizenzgeberin aufgebauten Schweizer Partnernetzwerks im Zusammenhang mit den Cannes Lions Awards. 2006 wird Outdoor beim Werbefestival erstmals als eigene Kategorie geführt. Die Austragung  der 53. Verleihung der Cannes Lions findet vom 18. bis 24. Juni 2006 statt. Die Clear Channel Outdoor – Plakanda Gruppe gehört zur weltweit tätigen Clear Channel Outdoor Holding. Sie beschäftigt in der Schweiz 170 Mitarbeitende.

Blick erhält eine Frischzellenkur 

Frischere Farben und eine neue Blattarchitektur sollen dem Boulevard-Blatt aus dem Hause Ringier ein neues Aussehen bescheren.

Frischere Farben und eine neue Blattarchitektur sollen dem Boulevard-Blatt aus dem Hause Ringier ein neues Aussehen bescheren. Wie Sprecher Marco Castellaneta geenüber der Sonntagszeitung bestätigte, werde das Erscheinungsbild freundlicher. Ferner werde es diverse grafische Neuerungen geben. Eine radikale Reform werde es aber nicht, Typografie und Bundaufteilung blieben bestehen. Der publizistische Ausschuss des verlags hat das Projekt abgesegnet, das von Grafikprofi Jean-Luc Iseli, der Co-Chefredaktor des Illustré ist und beretis die Blätter 24 Heures und Le Matin bleu mitgestaltet hat, berichtet die SonntagsZeitung weiter.

Fachzeitschrift für Zeitungs- und Zeitschriftentechnik lanciert

"Newspaper Technology" heisst die neue Fachzeitschrift für den deutschsprachigenb Markt, die von Rudolf K. Messer von X-Media in Wien herausgegeben wird.

„Newspaper Technology“ heisst die neue Fachzeitschrift für den deutschsprachigenb Markt, die von Rudolf K. Messer von X-Media in Wien herausgegeben wird. Das laut Untertitel „Fachmagazin für Zeitungs- und Zeitschriften technik in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ wird Anfang Mai erstmals erscheinen, sechs Ausgaben pro Jahr sind vorläufig geplant. Wie Mediaforum berichtet, sind Aufbau der internationalen Verlagsstrukturen noch nicht abgeschlossen. Als Chefredaktor und Verleger amtet Rudolf Messer, für Anzeigenleitung und Marketing ist Gerhard Bartsch von Deutschland aus zuständig. Für die Schweiz sei ebenfalls eine Repräsentanz geplant.

Ringiers Gratis-Abendzeitung steht kurz vor der Lancierung

Wie das Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens "10 vor 10" am Freitag abend berichtete, befindet sich das Projekt mit dem Arbeitstitel "Day" einer kostenlosen Abendzeitung für Pendler in der entscheidenden Phase.

Wie das Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens „10 vor 10“ am Freitag abend berichtete, befindet sich das Projekt mit dem Arbeitstitel „Day“ einer kostenlosen Abendzeitung für Pendler in der entscheidenden Phase. Im Moment würden vor allem Fragen zu Redaktion und Produktion abgeklärt. „Day“ will sich an eine junge, urbane Leserschaft in der Deutschschweiz wenden. Ringier hatte zuvor immer wieder Gerüchte dementiert und Anfragen abgeblockt, nun aber die Katze aus dem Sack gelassen. Obwohl die Chancen für eine zweite Pendlerzeitung von Prof. Heinz Bonfadelli vom Institut für Publizistik und Medienwissenschaft der Universität Zürich für nicht besonders gross eingeschätzt werden, muss Ringier angesichts des Auflagenschwunds beim Blick aktiv werden. Ob das neue Gratisblatt zu einem weiteren Rückgang der Blick-Auflage führen wird, bleibt eine offene Frage.
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