Vorne Pommes – hinten Fett

Werbung Das Kreativteam bei Spillmann Felser Leo Burnett kam auf eine vollfette Idee für die Kimberly-Clark-Marke Tela Cucina.

Werbung So simpel und praktisch kann ein
Produktbenefit gezeigt werden: Auf der Anzeigenvorderseite sieht man
fettige Pommes Frites, die auf ein Blatt Tela Cucina gelegt wurden. Auf
der Rückseite der Anzeige sieht man das Resultat: Dort, wo Tela Cucina
liegt, ist alles Öl restlos aufgesogen. Und zwar nur dort. Auf die
vollfette Idee für die Kimberly-Clark-Marke kam das Kreativ-Team bei
Spillmann Felser Leo Burnett.

Mediendisziplin

Gastkommentar Das Strafgesetz stellt Medienschaffenden geheime Fallgruben, sagt Stephanie Vonarburg.

Gastkommentar Das Strafgesetz stellt Medienschaffenden geheime Fallgruben, sagt Stephanie Vonarburg.In immer kürzeren Abständen erreichen uns
Nachrichten über Verfahren gegen JournalistInnen, die letztlich nichts
anderes verbrochen haben, als ihrer Arbeit nachzugehen und Vorgänge von
öffentlichem Interesse zu publizieren.

Neuestes Urteil in dieser Serie ist jenes gegen den Reporter Alexander
Sautter, der im SonntagsBlick vom 6. Juli 2003 einen Artikel über eine
unterirdische Anlage der Luftwaffe bei Buochs publiziert hatte. Die
Militärjustiz hat Sautter auch in dritter Instanz wegen
Veröffentlichung militärischer Geheimnisse verurteilt. Immerhin wurde
das skandalöse Strafmass der zweiten Instanz (sechs Monate Gefängnis
bedingt) als überrissen aufgehoben und zur Neubemessung an die
Vorinstanz zurückgeschickt. Diese höchstrichterliche Korrektur ist zwar
erfreulich, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass Prozess und Urteil
an sich medienfeindlich und einer modernen Informationsgesellschaft
unwürdig sind.

Ausserdem laufen gegen andere JournalistInnen ähnlich gelagerte
Verfahren; prominenteste Beispiele sind zurzeit die Enthüller in der so
genannten Fax-Affäre, Beat Jost und Sandro Brotz, beide ebenfalls
Reporter beim SoBli. Auch sie werden mit happigen Strafen bedroht.
Inwieweit ihre Veröffentlichung eines Fax-Schreibens des ägyptischen
Aussenministeriums, in dem erstmals eine staatliche Stelle die Existenz
von CIA-Gefängnissen in Europa bestätigt, «mit Rücksicht auf die
Landesverteidigung» (Artikel 106 Militärstrafgesetz) geheim zu halten
ist, bleibt dabei schleierhaft. Doch gegen Jost und Brotz sind gleich
zwei Untersuchungen eröffnet worden: Eine der Militärjustiz und eine
«zivile» der Bundesanwaltschaft.

Der Zuger Nationalrat Josef Lang hat mit einer kürzlich eingereichten
Motion zur Abschaffung von Artikel 293 Strafgesetzbuch einen Vorstoss
unternommen, der diese Art der Medien-Disziplinierung beenden soll. Der
Bundesrat hat Langs Motion akzeptiert und zur Abklärung an das EJPD
weitergeleitet. Bereits vor neun Jahren hatte der Bundesrat selber die
Aufhebung des überholten Artikels empfohlen, war damals in den Räten
jedoch knapp gescheitert.

Seither hat sich bei mehreren Prozessen gezeigt, dass Gesetzesartikel
wie 106 MStG und 293 StGB die Medienfreiheit in unzulässiger Weise
einschränken. Im Januar 2006 führte die Handhabung schweizerischer
Mediengesetze sogar zu einer Intervention des Medienbeauftragten der
OSZE. Für comedia als Gewerkschaft der Medienschaffenden ist die
Streichung der beiden Geheimnisartikel ein grosses Anliegen. Es ist der
Job des Staates, nicht der JournalistInnen, darauf zu achten, dass
staatliche Geheimnisse – wenn sie schützenswürdig sind – gewahrt
bleiben.

Stephanie Vonarburg ist Zentralsekretärin der Mediengewerkschaft comedia.

Bertelsmann plant virtuelle Network-Gemeinde für Senioren

Der Medienkonzern Bertelsmann will die Buch- und Musikclubs mit mehr als 35 Mio. Mitgliedern weltweit in ein virtuelles Netzwerk für ältere Menschen verwandeln.

Der Medienkonzern Bertelsmann will die Buch- und Musikclubs mit mehr als 35 Mio. Mitgliedern weltweit in ein virtuelles Netzwerk für ältere Menschen verwandeln. Die Direct Group, welche die Endkundengeschäfte von Bertelsmann realisiert, plant dazu Online-Communities für gleichgesinnte Senioren mit ähnlichen kulturellen Interessen zu schaffen. Ziel ist, dass sich die älteren Menschen über Musik, Bücher und Filme untereinander austauschen und die Unterhaltungsmedien anschliessend über das Internet bestellen.

Glaubensbekenntnis

Kolumne Kopf vor Bauch: Das Gefühl für kreative Werbung ist abhanden gekommen, sagt Alexander Jaggy.

Kolumne Kopf vor Bauch: Das Gefühl für kreative Werbung ist abhanden gekommen, sagt Alexander Jaggy.
In seinem Buch «Illuminati» beschreibt der
amerikanische Autor Dan Brown die Geschichte des Physikers Leonardo
Vetra, der allein durch die Beschleunigung von Energie Antimaterie
herzustellen vermag. Er schafft etwas aus dem Nichts. Diese
bahnbrechende Erfindung lässt eine neue Theorie der
Entstehungsgeschichte der Erde zu: Die Gegenwirksamkeit von Glaube und
Wissenschaft.

Die Verbindung zwischen dem Fassbaren und dem Unfassbaren gelingt in
der Kommunikation immer seltener. Pretests sind so populär wie nie
zuvor. Im Entscheidungsprozess steht der Kopf häufig über dem Bauch.
Der reine Glaube an kreative Werbung ist abhanden gekommen.

Dabei durchläuft eine Kampagne zahlreiche Härtetests, bevor sie ein
Marktforschungsinstitut überhaupt zu Gesicht bekommt. Zunächst muss das
Kreativteam an die geborene Idee glauben, dann der Creative Director,
dann die Beratung. In der Folge wird sie auf Kundenseite durch
mindestens drei Hierarchiestufen getragen. Hat die Idee bis hier
überlebt, kann man davon ausgehen: Das Briefing wurde erfüllt, die Idee
verstanden. Ob sie auch begeistert, soll häufig ein Pretest zeigen. In
Einzelinterviews oder in Fokusgruppen urteilen Laien schliesslich über
das Schicksal der Kampagne. Und somit über die Qualität der Werbung.

Eine Testperson erhält für zwei Stunden Arbeit rund 100 Franken. Würden
Sie sich für so viel Geld getrauen, einfach nur «Geile Kampagne!» zu
sagen? Wohl kaum. Es liegt in der Natur der Sache (und im Druck des
Umfelds), dass Sie anfangen werden, in die Rolle des Marketingprofis zu
schlüpfen. Sie reden von Aufmerksamkeitsstärke, Emotionalität und
Kaufanreizen, ob Sie wollen oder nicht. Hinzu kommt: Wenn Sie zwei
Stunden lang über eine Kampagne ausgefragt werden, sehen Sie am Ende
nur noch Probleme. Auch das ist ganz menschlich.

Pretests eignen sich vor allem, um in strategischen Phasen Inputs zu
Märkten und Marken zu erhalten. Zur Qualitätsprüfung von Kampagnen sind
sie deshalb unzureichend, weil sie keine Lernprozesse aufzeigen. Die
Testpersonen orientieren sich am Bestehenden. Die Beurteilung der
Arbeiten ist also rückwärts gerichtet und lässt somit keine Schlüsse
über die Zukunft zu. Und das ist schade. Denn genau dort wird die
Kampagne stattfinden.

Das ist mit ein Grund, warum in Deutschland Volkswagen und Renault in
jüngster Zeit auf Feldversuche zurückgegriffen haben. Die skurrile
Comic-Kampagne für den VW Fox beispielsweise wurde zunächst nur auf MTV
geschaltet, bevor sie dieses Jahr einer breiteren Öffentlichkeit
zugänglich gemacht wurde. Ähnlich verfuhr man mit dem Crashtest-Film
für Renault, der vor der Premiere am Bildschirm einen Testlauf durch
die deutschen Kinos absolvieren musste.

Dan Brown behauptet im seinem Buch weiter, dass es die Zweifel sind,
welche die Menschen in die Kirche treiben. In der Kommunikation ist es
genau anders herum: Die Bedenken treiben die Auftraggeber in die
Wissenschaft. Das ist nicht generell verwerflich. Vor allem in der
Marktanalyse und im Brand Tracking hat die Marktforschung durchaus ihre
Erfolge vorzuweisen und bietet des Öfteren wertvolle Erkenntnisse und
gute Plattformen für kreative Lösungen. Heikel wird es dann, wenn man
versucht, Kreativität in Tortendiagramme zu pressen.

Für Emotionen und Charme gibt es weder Messinstrumente noch Regeln.
Dafür braucht es nach wie vor Gespür und ein bisschen Glaube an gute
Werbung.

Alexander Jaggy ist Geschäftsführer Kreation und Teilhaber bei Jung von Matt/Limmat.

Bluish informiert über Integrationsfragen

Die Zürcher Agentur Bluish hat das erste Informationsbulletin der Fachstelle für Integrationsfragen Zürich realisiert, das vierteljährlich erscheinen soll.

Die Zürcher Agentur Bluish hat das erste Informationsbulletin der Fachstelle für Integrationsfragen Zürich realisiert, das vierteljährlich erscheinen soll. Die Publikation hat sich zum Ziel gesetzt, die verschiedenen Kantonalen Aktivitäten im Bereich Integration und Integrationsförderung fassbar zu machen.

Sie nannten ihn Hulk

Aufgefallen Luca Aloisi über die neue Anzeige der Schuhmarke Belmondo und über Schuhe, die neidisch machen.

Mode Ich kann nicht für die ganze Welt und
ihre Zivilisation sprechen – ich bin so bescheiden. Unge- schriebene
Tatsache aber bleibt, dass Schuhwerbung nur eine Fussnote der
Werbe- geschichte darstellt. Daran konnten weder Extradampfsohlen noch
Dalmatiner oder Pin-up Aguilera als Sympathie- träger rütteln. Denn auch
in der Schuh- branche gilt: Die schwierigste Pose ist die, authentisch zu
bleiben. Und wo lässt sich das besser beobachten als an der neuen
Anzeige der Marke Belmondo, die nach eigenen Angaben Schuhe herstellt,
«die neidisch machen»?
Bei diesem Claim setzten die findigen Werber unglaublich viel
Kreativität frei und casteten Rocco M., weil der nämlich grün wird vor
– nein, nicht Übelkeit, sondern – Neid. Das ist allerdings nicht ulkig,
denn Rocco hat deswegen schon viel Spott auf seinem Leidensweg
erfahren. Oft wurde er schon von nichts ahnenden Belmondo-Trägerinnen,
die er anbaggern wollte, spitalreif verletzt. Weil er in aufgewühltem
Zustand wie ein Hulk-Spok-Hybrid aussieht und dann dieses Bedürfnis
nach Kontakt und Zuneigung spürt. Kürzlich hat er ein
Zwölf-Punkte-Programm angefangen, um von seinem gefährlichen Fetisch
loszukommen.
Und jetzt dieser Rückfall! Ich hoffe sehr, dass man ihm mit viel
Zuwendung über diese Sache hinweghelfen kann und für die seelische Pein
wenigstens die Schuhe geschenkt hat. (la)

100-prozentige Arbeit in Luzern

Presse Die LZ-Medien will die Zuger Presse ganz übernehmen.

Presse Die LZ-Medien will die Zuger Presse ganz übernehmen.Seit dem 1. Januar erscheint die Zuger
Presse als Wochenzeitung und seither gehört sie auch der Neuen Luzerner
Zeitung AG (Neue LZ). Diese hat Ende letzten Jahres 90,4 Prozent der
Herausgeberin Zuger Media übernommen. Die restlichen 9,6 Prozent
blieben in den Händen von rund 300 Kleinaktionären. Doch wer mindestens
90 Prozent einer Firma besitzt, kann gemäss Aktienrecht die andern
Teilhaber dazu verpflichten, ihre Anteile zu verkaufen. Genau das tut
die Neue LZ, wie Erwin Bachmann, VR-Delegierter der LZ-Medien,
erklärte. So habe die Neue LZ in den letzten drei Monaten bereits
weitere 8 Prozent der Zuger Media erworben und halte jetzt rund 99
Prozent.

Doch Bachmann will die Zuger Media ganz, denn er will sie mit
der Neuen LZ fusionieren und danach auflösen, die Verlagsrechte für die
Zuger Presse sollen an die Neue LZ gehen. Der Termin für die
ausserordentliche Generalversammlung, an der der Fusionsbeschluss
gefällt wird, ist auf den 19. Mai 2006 festgesetzt. «Es macht für uns
keinen Sinn, eine zweite Firma aufrechtzuerhalten», begründete Bachmann
den Schritt. Für die Zuger Presse als Zeitung ändere sich deswegen aber
nichts, sie werde wie seit Beginn des Jahres
weitergeführt.   

Markus Knöpfli

Facts wagt sich ins Ausland vor

Das Schweizer Nachrichten Magazin Facts soll ab 7. April in Deutschland und Österreich an gut frequentierten Verkaufsstellen für mehr Umsatz sorgen.

Das Schweizer Nachrichten Magazin Facts soll ab 7. April in Deutschland und Österreich an gut frequentierten Verkaufsstellen für mehr Umsatz sorgen. Jeweils ab Freitag, also einen Tag später als in der Schwiez, liegt facts an den meisten Bahnhöfen und Flughäfen auf. Nach einer Testphase ist ein Ausbau der Verkaufskanäle bereits angedacht, teilt der Verlag am Mittwoch in einem Communiqué mit. Ob das  «Sorgenkind» aus dem Verlagshause Tamedia dadurch endlich aus der Verlustzone kommt, bleibt allerdings fraglich.

Christoph Ottiger wird Direktor des SPRI

Der Stiftungsrat der Schweizerischen Public Relations Instituts SPRI hat den interimistischen Leiter Christoph Ottiger (39) nun offiziell zum Direktor ernannt.

Der Stiftungsrat der Schweizerischen Public Relations Instituts SPRI hat den interimistischen Leiter Christoph Ottiger (39) nun offiziell zum Direktor ernannt. Der hat den Auftrag erhalten, das Insitut zu reorganisieren und praxisorientierte Lehrgänge für PR-Generalisten und PR-Führungskräfte zu fokussieren, heisst es in einer Mitteilung. Ottiger bringt fundierte Kenntnisse in den Beriechen PR und Marketing mit. Der gelernte Tourismusfachmann absolviert gegenwärtig die Ausbildung zum «Executive Master of Science in Communications Management» der Universität Lugano. Am SPRI ist Ottiger seit sechs Jahren aktiv, als Dozent, Kurs- und Studienleiter und als Mitglied der Geschäftsführung.

Basellandschaftliche Zeitung kooperiert mit Aargauer Zeitung

Die Mittelland Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung haben sich für eine Kooperation auf publizistischer und kommerzieller Ebene entschieden. Die Basellandschaftliche Zeitung übernimmt ab September den überregionalen Mantelteil der Aargauer Zeitung.

Die Mittelland Zeitung (Aargauer Zeitung, Limmattaler Tagblatt, Oltener Tagblatt, Zofinger Tagblatt, Solothurner Zeitung und ihre Kopfblätter) und die Basellandschaftliche Zeitung haben sich für eine Kooperation auf publizistischer und kommerzieller Ebene entschieden. Die Basellandschaftliche Zeitung wird ab September 2006 den überregionalen, redaktionellen Mantelteil der Aargauer Zeitung übernehmen, ihr Erscheinungsbild den Partnern der Mittelland Zeitung anpassen und sich dem nationalen Anzeigenverbund anschliessen. Durch die Kooperation zwischen der Mittelland Zeitung (MZ) und Basellandschaftliche Zeitung (BZ) soll dem Kanton Basel-Land eine publizistische Stimme erhalten bleiben. Die MZ wird mit dem neuen Partner zur stärksten Kommunikationsplattform für Leser und Werbekunden im Wirtschafts- und Kulturraum Mittelland-Nordwestschweiz. Ein Ertragszuwachs und die Nutzung von Synergien sind wichtige Ziele der Kooperation zwischen den beiden Zeitungen. Die BZ wird ihre redaktionellen Ressourcen auf ihre Kantonal- und Regionalberichterstattung konzentrieren. Die Lüdin AG, Eigentümerin der BZ, wird ihre Zeitung in die Schwestergesellschaft Basellandschaftliche Zeitung AG ausgliedern. Die in Redaktion, Verlag und Druck beschäftigten 37 Mitarbeiter der BZ treten in die Basellandschaftliche Zeitung AG über. Mathis Lüdin bleibt Verleger, Geschäftsführer und Mitglied des Verwaltungsrates. Die Lüdin AG wird unter der Geschäftsführung von Alex Lüdin für das Druckgeschäft und den Handel verantwortlich zeichnen. Die BZ wird weiterhin bei der Lüdin AG gedruckt.
Die BZ hat eine Auflage von 23’456 verkauften Exemplaren und erreicht 59’000 Leser. Mittwochs hat die BZ eine Grossauflage von 81’449 Exemplaren und erreicht 108’0000 Leser. Die MZ wird mit dem neuen Partner BZ neu eine Auflage von 212’813 Exemplaren und 450’000 Lesern aufweisen. Am Mittwoch wird ihre Auflage gar 270’000 Exemplare betragen, die 500’000 Leser erreichen. Im nationalen, regionalen und kantonalen Anzeigenmarkt arbeiten BZ und MZ mit der Publicitas zusammen.
Die Basellandschafltiche Zeitung weist eine Auflage von 23’456 verkauften Exemplaren aus, mit einer Grossauflage mittwochs von 81’449 Exemplaren. Die Mittelland Zeitung, zu der die Aargauer Zeitung, das Limmattaler Tagblatt, das Zofinger Tagblatt, die Solothurner Zeitung und Kopfblätter gehören, kommt laut SDA mit der Basellandschafltichen Zeitung auf rund 270’000 Exemplare.

Jennas Adiporn für Adicolor

Online Seit kurzem macht ein Viralspot «White Out» für Adidas’ Kultsneakers Adicolor die Runden. Hauptdarsteller sind die sehr üppigen Rundungen des Pornostars Jenna Jameson.

Online Seit kurzem macht ein Viralspot
«White Out» für Adidas’ Kultsneakers Adicolor die Runden.
Hauptdarsteller sind nichts Geringeres als die sehr üppigen Rundungen
des Pornosuperstars Jenna Jameson. Im Auftrag von Adidas drehte das New
Yorker Tronic Studio einen explosiven Streifen, in dem eine wilde und
jungfräulich «gekleidete» Jenna auf virtuelle Maulwürfe hämmert und zum
Schluss völlig erschöpft zu Boden sinkt – und die Kameralinse in ihr
Décolleté. Verantwortlich bei Tronic: CDs Vivian Rosenthal und Jesse
Seppi.

Aufstrebend

Verlage Die UD-Medien in Luzern, Konkurrentin der LZ-Medien, expandiert.

Verlage Die UD-Medien in Luzern, Konkurrentin der LZ-Medien, expandiert.Die UD-Medien-Gruppe, neben der LZ-Medien
Holding das zweitgrösste Medienunternehmen der Zentralschweiz, konnte
ihren Gesamtumsatz im Jahr 2005 um gut ein Prozent auf 34 Millionen
Franken steigern. Angesichts der schwierigen Situation in der Druck-
und Verlagsbranche wertet das Unternehmen dieses Ergebnis als «sehr
zufrieden stellend». Die UD Print (Ex-Unionsdruckerei Luzern), das
Stammhaus und das Hauptstandbein der UD-Medien, konnte den Umsatz auf
Vorjahresniveau (rund 19 Millionen Franken) halten. Der Cashflow wird
mit rund 14 Prozent angegeben. Die zweite UD-Tochter, die Anzeiger
Luzern AG, konnte den budgetierten Umsatz gar übertreffen.

Überdies bestehen dort seit zwei Jahren direkte Kontakte zur grossen
Konkurrentin LZ-Medien: Letztere hält am Anzeiger 30 Prozent, UD-Medien
70 Prozent. Die weiteren Firmen des Medienunternehmens: UD Neue Medien
(90 Prozent), Kalender + Werbe AG sowie Insider Verlag (je 100
Prozent). Per 1. Januar 2006 hat die Gruppe ferner die Sticher Printing
AG übernommen (Umsatz: Rund 11 Millionen Franken). Mit diesem
Zusammenschluss entstehe «die leistungsfähigste Offsetdruckerei der
Zentralschweiz», hiess es in einem Communiqué. Mitte 2007 sollen
sämtliche Firmen der UD-Medien-Gruppe am Standort der Sticher Printing
zusammengeführt werden.

Markus Knöpfli

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