Manor goes Africa

Die Warenhaus-Kette Manor startet am Freitag mit der Promotion „Feel Africa“, die von einer breit angelegten Kommunikationskampagne begleitet wird.

Die Warenhaus-Kette Manor startet am Freitag mit der Promotion „Feel Africa“. In den 72 Filialen schweizweit warten afrikanisch inspirierte Modeartikel, passende Wohnaccessoires und kulinarische Schwerpunkte. Es ist African Sound zu hören, die Kundinnen und Kunden können T-Shirts und Strausseneier bemalen, die Kinder afrikanischen Märchen zuhören und sich Zöpfchen flechten lassen. Begleitet wird die Promotion von einer breit angelegten Kommunikationskampagne. Ein Katalog vermittelt einen Einblick in die Produktpalette, während Inserate, Plakate, Radio-Spots und die Manor-Website über die verschiedenen Häuseraktivitäten und Highlights informieren. Im Zentrum der Kampagne stehen Menschen, die auf ihrem Kopf – ganz nach afrikanischer Manier – Produkte tragen. Bei einem Wettbewerb sind Sofortpreise und eine Afrika-Reise als Hauptpreis zu gewinnen.

Gaam Partner unter neuer Führung

Peter Beeler übernimmt die Geschäftsführung der Marketing- und Kommunikations-Agentur Gaam Partner in Eschlikon.

Peter Beeler übernimmt die Geschäftsführung der Marketing- und Kommunikations-Agentur Gaam Partner in Eschlikon. Er folgt auf Horst Gaam, der die Agentur vor 40 Jahren gründete und in den Ruhestand tritt. Mit der neuen Führung wird ein zusätzlicher Agenturstandort in St. Gallen eröffnet, heisst es in einer Mitteilung. Ebenso verstärkt Gaam Partner das Team im Bereich Konzeption und Kreation. Das neue Agenturleitbild lautet „Ideen, die bewegen“ und möchte erlebbare und kreative Kommunikation ermöglichen.

IGE informiert über neues Urheberrecht

Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum hat eine Informationsbroschüre und eine Website erarbeitet.

Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) hat eine Informationsbroschüre und eine Website erarbeitet. Sie sollen Klarheit rund um die Revision des Urheberrechtsgesetzes bringen. Die Informationsmittel gehen Fragen nach wie: „Welche technischen Schranken sollen gewährt werden?“ und „Wie viel Urheberrechtschutz ist angemessen?“. Das IGE will mit dem Projekt einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten und gleichzeitig Llaien die vielschichtige Thematik näher bringen, heisst es in einer Mitteilung. Der Bundesrat hatte am 10. März 2006 den Revisionsentwurf an das Parlament überwiesen.

Agfa Graphics und News International vereinbaren eine zehnjährige Partnerschaft.

Agfa Graphics und die News International Ltd. haben eine zehnjährige strategische Partnerschaft vereinbart.

(pr) Agfa Graphics und die News International Ltd. haben eine zehnjährige strategische Partnerschaft vereinbart. News International wird ein vollkommen neues Produktionsmodell realisieren, bei dem Agfa Graphics im Rahmen eines innovativen Betriebsstätten-Managements die Gesamtverantwortung von der Datenannahme bis hin zu den fertigen Druckplatten übernehmen wird. Die vertragliche Vereinbarung umfasst Violett-CtP-Systeme, Druckplatten und unternehmensweite Software. Darüber hinaus stellt Agfa an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr das erforderliche Personal sowie Support, Wartung und technischen Service für die Zeitungen The Times, The Sunday Times, The Sun und News of the World.Die Implementierung wird im September 2006 in der neuen Europa-Zentraldruckerei der News International in Glasgow/Schottland beginnen. Anschließend wird sie auf die Standorte Knowsley und Broxbourne ausgeweitet. Agfa Graphics wird 20 Hochgeschwindigkeits-CtP-Systeme :Polaris XCV-S für die Belichtung der Violett-Photopolymer-Druckplatte :N91v, komplette :Arkitex-Zeitungs-Workflow-Lösungen mit Schnittstellen zu den PeCOM-Druckmaschinen-Steuerungen von Man Roland, die Entwicklungsmaschinen für die Druckplatten sowie die Registerstanzen und Abkantsysteme liefern. Insgesamt 25 Ingenieure und Techniker von Agfa Graphics werden an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung stehen, um für News International eine unterbrechungsfreie und pünktliche Versorgung mit Druckplatten sicherzustellen. Stefaan Vanhooren, Präsident von Agfa Graphics: “Es handelt sich hier um den größten Vertrag in der Geschichte unseres Unternehmens. Doch noch wichtiger ist, dass dieser Vertrag ein neues Geschäftsmodell in die Zeitungsbranche bringt. Er unterstreicht, wie wir unseren Partnern wie kein anderer Anbieter einen geradezu revolutionären Nutzen bieten können, indem wir unser Praxiswissen, unseren ganzheitlichen Lösungsansatz, unsere innovativen digitalen Technologien und unsere Services zusammenführen.” Ian McDonald, operativer Geschäftsführer der News International Ltd.: “Im Rahmen unserer Planungen der Druckvorstufe und der Produktion für unsere neuen Druckstandorte wollten wir mehr als nur Technik kaufen. Vielmehr wollten wir ausfallsichere Prozesse von der Datenannahme bis zu den Druckmaschinen sicherstellen. Agfa Graphics hat unsere Anforderungen verstanden und kam mit wertvollen Vorschlägen, die unsere Anforderungen für die kommenden zehn Jahre mehr als nur erfüllen. Wir gehen mit großem Optimismus in diese Partnerschaft.”

DJV plant Fibel der rassistischen Wörter

Der Deutsche Journalistenverband will eine „Sprachfibel der diskriminierenden und rassistischen Wörter“ herausgeben.

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) will eine „Sprachfibel der diskriminierenden und rassistischen Wörter“ herausgeben. Zusammenstellen soll den Katalog der nordrhein-westfälische Landesverband zusammen mit der Initiative „Journalisten gegen Rassismus“ und dem Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Weiter ist eine Kooperation mit der staatlichen Landeszentrale für politische Bildung in Düsseldorf vorgesehen. Auf der Leipziger Buchmesse begründete Bundesvorsitzender Michael Konken das Projekt: „Viele Wörter aus dem Nazideutsch sind in unseren Wortschatz übergegangen. Wir müssen uns dessen bewusst werden und die Sprache von diesen Begriffen reinigen.“ Ein solch problematisches Sprachbild ist zum Beispiel „Gutmensch“. Das DISS ist seit längerem bemüht, die rassistische Kontamination der Mitte der Gesellschaft nachzuweisen. Wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt, ist das Institut in der Vergangenheit wegen ideologischer und methodischer Schwächen entsprechender Studien kritisiert worden.

Buureradio.ch plant Event-Tätigkeit

Der Internetsender buureradio.ch informiert über geplante Events, technische Neuerungen und einen Online-Shop.

Der TV-Sender U1 verkündete Anfang Woche seine Pläne um einen Internet-Spartenkanal für Schlager und Volksmusik. Nun rückt auch Konkurrent Toni Brunner mit News über sein buureradio.ch nach. Da das Internet-Radio auch eine Event-Agentur sein soll, will man Events durchführen im Stil der Buureradio.ch-Stubete, die erstmals Anfang März stattfand. Damit wolle man neben dem eher unpersönlichen Internet-Radio den direkten Kontakt mit den Hörern suchen, heisst es in einer Mitteilung. Burreradio.ch hat zudem die technische Plattform umfassend erneuert – was erst für die zweite Jahreshälfte 2006 geplant war. In den kommenden Wochen sollen die Hörer vom neuen Archiv profitieren können, über welches alle Magazine aus dem Programm verfügbar sein werden. Da das Publikum immer wieder nach Produkten des Senders frage, lanciert buureradio.ch eine Kleider-Linie mit dem Logo. Erste Angebote sind für April geplant.

Publikumsrat über „Arena“, „Sternstunde“ und „Wort zum Sonntag“

Der Rat wertet die „Arena“ als dynamisch und lebendig, lobt die Qualität der „Sternstunde“ und wünscht sich jüngere Moderatoren für das „Wort zum Sonntag“.

Die Konzeptanpassung der Sendung „Arena“ hat sich nach Ansicht des Publikumsrates der SRG bewährt. Dank der Reduktion der Zahl der Hauptgäste sei die Diskussionssendung dynamischer und lebendiger geworden, heisst es in einer Mitteilung. Trotz der angepassten Teilnehmerzahl, käme die Vielfalt der Meinungen angemessen zu Wort. Gute Noten erhält auch Moderator Urs Leuthard: Er sei inhaltlich beschlagen, agiere souverän, verfüge über die nötige Autorität und trete als neutraler Gesprächsvermittler auf. Die Sendedauer wurde im Rahmen der Konzeptanpassung leicht gekürzt, der Publikumsrat bezeichnet die neue Länge aber als oberste Grenze. Die Sendung „Sternstunde“ überzeuge durch ihre hohe Qualität und zeichne sich durch eine breite Themenwahl aus. Die Gespräche seien alle auf hohem Niveau. Die Straffe Form der Gesprächsführung wertet der Publikumsrat aber als bremsend. Er kritisiert auch das neue Dekor.
Sympathisch, kompetent, weder autoritär noch belehrend wirken die neuen Sprecherinnen und Sprecher vom „Wort zum Sonntag“. Das Team selber aber ist dem Publikumsrat zu homogen. Er könnte sich vorstellen, jünger Leute als Sprecher mit einzubeziehen.
Zudem hat der Rat den Jahresbericht des neuen Ombudsmannes Achille Casanova diskutiert. Er zeigte sich erfreut über die seriöse und kompetente Arbeit des ehemaligen Vizekanzlers und Bundesratssprechers.

Jenni Kommunikation feiert Jubiläum und Rekordumsatz

Die Zürcher PR-Agentur Jenni Kommunikation zelebriert am Freitag mit rund 100 Gästen im Hotel Ascot ihr 10-jähriges Bestehen.

Die Zürcher PR-Agentur Jenni Kommunikation zelebriert am Freitag mit rund 100 Gästen im Hotel Ascot ihr 10-jähriges Bestehen. Das Unternehmen verbuchte 2005 einen Umsatz von rund 1.4 Millionen Franken und ging zur Verstärkung ihrer Präsenz in der Westschweiz eine strategische Partnerschaft mit Visinand Communication ein. Urs Jenni gründete am 1. April 1996 die Agentur, welche unterdessen sechs Mitarbeiter beschäftigt.

Swisscom setzt für Promotion auf Contexta

Die Berner Agentur setzt für die Swisscom ein Promotionsangebot um: Wer alle Kommunikationsmittel aus einer Hand bezieht, fährt billiger.

Die Berner Agentur Contexta hilft der Swisscom bei der Bündelung ihrer Kräfte. Das Telco-Unternehmen will den Konsumenten aufzeigen, dass es vorteilhaft ist, wenn alle Kommunikationsmittel aus einer Hand kommen. Wer sich entscheidet, mit Swisscom Fixnet, Mobile und Bluewin zu kommunizieren, tut dies einen Monat lang kostenlos. Contexta übernimmt die strategische Planung und Umsetzung des Promotionsangebotes. Die Kampagne soll laut Mitteilung demnächst on Air sein.

Urs Paul Engeler beklagt vor Gericht Beamtenwillkür

Der Weltwoche-Journalist steht seit Mittwoch vor Gericht, weil er im Sommer 2005 einen Vorentwurf zum neuen Staatsschutzgesetz veröffentlicht hatte.

Der Weltwoche-Journalist Urs Paul Engeler steht seit Mittwoch vor Gericht, weil er im Sommer 2005 einen Vorentwurf zum neuen Staatsschutzgesetz veröffentlicht hatte. Engeler wurde deswegen Ende Januar vom Berner Untersuchungsrichteramt eine Busse von 600 Franken auferlegt. Diese hat er angefochten, weshalb er am Mittwoch vor der zuständigen Strafeinzelrichterin erscheinen musste. Engeler sieht sich laut SDA als Opfer von Beamtenwillkür bei Bundespolizei und Bundesanwaltschaft. Er habe mit seinem Artikel die von der Bundespolizei geplanten „gravierenden Eingriffe in die Freiheit der Bürger“ der politischen Diskussion zugänglich machen wollen. Angeprangert wurde von Engeler ausserdem, dass die Bestimmung im Strafgesetzbuch über die Veröffentlichung geheimer amtlicher Dokumente, der Artikel 293, willkürlich angewendet werde. Würden alle entsprechenden Delikte verfolgt, „müssten wöchentlich drei Journalisten verurteilt werden“, sagte der Weltwoche-Journalist.
Die Anzeige, welche zur Busse gegen Engeler geführt hatte, stammte von der Bundesanwaltschaft, bei der offenbar die „Operation Mondo“ lief. Engeler wertete das als klares Indiz, „dass man etwas gegen die Weltwoche machen wollte“. Die Hauptverhandlung und das Urteil im Fall Engeler dürfte das Gericht gemäss SDA frühestens auf Juni ansetzen.
Der Bundesrat hat Mitte März eine Untersuchung über die Relevanz des Artikels 293 in Auftrag gegeben. Justizminister Christoph Blocher prüft gegenwärtig eine entsprechende Gesetzesänderung.

Kudelski kauft Digitalfernsehen-Spezialist

Die Waadtländer Kudelski-Gruppe übernimmt von SCM Microsystems die Division Digital Television Solutions (DTVS) für 11 Millionen Dollar.

Die Waadtländer Kudelski-Gruppe investiert ins Digitalfernsehen. Sie übernimmt von SCM Microsystems die Division Digital Television Solutions (DTVS) für 11 Millionen Dollar. DTVS sei weltweit führend im Geschäft mit Zugangssystemen für für Digital-TV, teilte Kudelski mit. Die Übernahme solle in 30 bis 45 Tagen abgeschlossen sein. DTVS beschäftigt laut SDA rund 40 Angestellte. Kudelski will seinen Kunden mit den Technologien von DTVS die Möglichkeit geben, rasch Lösungen für das gesamte Spektrum des Bezahlfernsehens auf den Markt zu bringen. Der Westschweizer Konzern plant laut Communiqué die Schaffung eines neuen Bereiches, der sich auf sichere Pay-TV-Module für das Digitalfernsehen konzentriert.
Im vergangenen Jahr hatte der TV-Verschlüsselungsspezialist Kudelski dank der Geschäfte im Digital-TV gemäss SDA einen Umsatz von 697,2 Millionen Franken erzielt. Der Reingewinn sank hingegen aufgrund des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS auf 86,7 Millionen Franken.

TeleTicino legt beim Umsatz 25 Prozent zu

Für TeleTicino war 2005 ein Rekordjahr, wie der Tessiner Regionalsender mitteilte. Er konnte die Einnahmen aus Werbung und Sponsoring um 17 Prozent steigern.

Für TeleTicino war 2005 ein Rekordjahr, wie das Tessiner Regionalfernsehen mitteilte. Verzeichnet wurden Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 5,2 Millionen Franken, ein Ebit von 101’000 Franken und ein Cash Flow in der Höhe von 397’520 Franken, letzterer vollumfänglich zugunsten der Abschreibungen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Umsatz um 25 Prozent gesteigert. Dieser geht einerseits zurück auf die Steigerung von Werbe- und Sponsoringeinnahmen um 17 Prozent und andererseits auf die 50-prozentige Erhöhung des vom Bakom zugeteilten Gebührensplittings. Damit erreichte dieser Gebührenanteil laut Mitteilung 25 Prozent der Betriebskosten, so wie es das geltende Gesetz vorsieht. Die zusätzlichen Einkünfte wurden hauptsächlich zur Verbesserung des Sendeprogramms und der technischen Infrastruktur verwendet, wie TeleTicino bekannt gab. Ausserdem wurden der 13. Monatslohn für alle Mitarbeiter eingeführt und die nicht erfolgten Abschreibungen des Jahres 2004 nachgeholt.
TeleTicino sei mit dem kürzlich vom Parlament verabschiedeten neuen RTVG sehr zufrieden, heisst es im Communiqué weiter. Mit dem Erhalt der neuen Gebührenanteile plant die Fernsehstation die Einführung neuer Sendungen, besonders im Bereich des regionalen Sports, Kultur, Veranstaltungen, Jugend und Familie. Vorgesehen sind ausserdem Investitionen im technischen Bereich und – neben dem traditionellen Kabelnetz – neue Verbreitungsarten.
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