Autor: admin
APG gründet neue Gesellschaft für Plakatforschung
Die allgemeine Plakat Gesellschaft APG gab am Donnerstag die Gründung einer neuen, neutralen Forschungsgesellschaft unter dem Namen «Swiss Poster Research Plus AG» bekannt.
Jungfrau Zeitung steigert Werbeertrag erneut
Die Mikrozeitung legte beim Anzeigenertrag im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent zu.
Neue Zeitschrift für Haushaltgerätebranche
Im Mai lanciert der CE Verlag die neuen Zeitschrift ELMAG Elektro Haushaltgeräte Magazin in der Deutschen Schweiz und in der Romandie.
Obersee Nachrichten passen sich der Zeit an
Die Rapperswiler Gratis-Wochenzeitung wurde nach zwölf Jahren im alten Layout einem Facelifting unterzogen.
Metzgerlehner kommuniziert Sponsoring-Engagement von Phonak
Phonak Hearing Systems hat Metzgerlehner Worldwide Partners mit der Kreation und Realisation zweier Anzeigen beauftragt.
AY&R erhält Merit Award vom ADC NY
Ausgezeichnet wurden die Leica-Plakate, für die Advico Young & Rubicam bereits beim Schweizer ADC Bronze holte.
Hilda Design Matters gibt für BSI den Ton an
Die Zürcher Agentur entwickelte ein neues Markenzeichen und ein umfassendes Corporate Design Programm für die Tessiner Bank BSI.
NZZ mit neuem Bereich Werbemarkt und personellen Wechseln
Nach dem Stabswechsel an der Spitze der NZZ und der Übernahme der Chefredaktion durch Markus Spillmann wurde auch die Konsituierung der erneuerten Geschäftsleitung der Neuen Zürcher Zeitung AG abgeschlossen.
Die Leitung des Lesermarkts übernimmt neu Kurt Blum, bisher Leiter Projekt eim Verlag NZZ. Damit ersetzt er Vincenzo Vito, der die Leitung auf eigenen Wunsch abgibt und eine neue Herausforderung ausserhalb der NZZ Gruppe antritt. Vito wird er NZZ aber noch bis im Herbst erhalten bleiben und diverse strategische Projekte für die NZZ bearbeiten.
Studie: Europa führend bei Luxusmarken
Die mächtigsten Marken der Welt sind allerdings in den USA zu Hause. Das geht aus einer Studie des Marktforschers Millward Brown hervor.
Creative Assets: Erste Entertainment Marketing Agentur in der Schweiz
Als erste Entertainment Marketing Agentur in der Schweiz berät die Zürcher Firma Creative Assets Unternehmen, Organisationen, Marken und Produkte in allen Belangen des Entertainments.
Marketing durch professionelles Product Placement auch bei Schweizer Firmen im Trend
Aktuelle Beispiele im Schweizer Filmschaffen zeigen, dass diese neue Form von Kooperationen eine gezielte und marketingorientierte Art und Weise darstellen, wie Unternehmen und ihre Produkte und Marken den Kunden erreichen können. Dies stellt auch der Schweizer Erfolgsproduzent PC Fueter („Mein Name ist Eugen“ und „Grounding“) fest: „Das professionelle Management und der Einsatz des Product Placements, in den USA seit langem sehr etabliert, gewinnt auch in der hiesigen Industrie verstärkt an Bedeutung. Für beide Seiten, Produzenten und Firmen, wird es immer wichtiger, dabei mit darauf spezialisierten Partnern zusammen zu arbeiten.“
Creative Assets: Erste Entertainment Marketing Agentur in der Schweiz
Als erste Entertainment Marketing Agentur in der Schweiz entwickelt Creative Assets für Unternehmen, Organisationen, Marken ganzheitliche, zielgruppenspezifische Entertainment Marketing Konzepte. Creative Assets übernimmt als Schnittstelle zwischen Industrie und Unterhaltung die strategische Planung, Entwicklung und zielorientierter Durchführung von Entertainment Marketing Aktivitäten im Bereich Film.
Team von Creative Assets mit langjähriger Erfahrung in der Unterhaltungs- und Filmindustrie
Dazu gehören unter anderem die Platzierung von Marken und Produkten in Film, TV, Theater, Internet sowie allen anderen Unterhaltungsmedien (sogenannte Product Integration) sowie deren Begleitung und Unterstützung durch Celebrities und Opinion Leaders (Talent Support). Darüber hinaus bietet Creative Assets die professionelle Unterstützung und Beratung bei der Suche und Auswahl von innovativen und massgeschneiderten Sponsoring Möglichkeiten in der Unterhaltungsbranche an. Zudem kann Creative Assets auf speziell entwickelte Tools zur Evaluation und Auswertung von Filmprojekten zurückgreifen.
“Creative Assets bringt eine langjährige Erfahrung in den Bereichen Marketing und Unterhaltung in Sachen Filmproduktion, Sponsoring Abläufe, Requisiten Integration und Vermarktung sowie ausgezeichnete nationale Kontakte zu Firmen, Produzenten und Regisseuren mit“, sagt Manuel Nappo, Gründer und Partner von Creative Assets.
Zusammenarbeit mit cinecom im Bereich Filmsponsoring und Product Placement vereinbart
Die Schweizer Kinovermarkterin cinecom ag nimmt diesen Trend ebenfalls auf und ergänzt ihr bestehendes Kinoangebot um massgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Filmsponsoring und Product Placement, welche sie in enger Zusammenarbeit mit Creative Assets anbietet und realisiert.
Über aktuelle und zukünftige Mandate und Projekte für Unternehmen und Produkte wird Creative Assets jeweils zum gegeben Zeitpunkt kommunizieren.
Océ mit Führungsanspruch
Digitaldruck Océ erweitert sein Sortiment an Drucksystemen und baut die Möglichkeiten zum Einsatz von Hausfarben aus.
Open- House-Veranstaltung in seinem Werk in Poing bei München stellte
das Unternehmen Océ Ende März seine neusten Produkte vor. Doch stehen
beim KundenEvent Lösungsansätze für die im professionellen Printing
(Hausdruckereien, Digitaldruck- dienstleister etc.) tätigen Fachbesucher
im Vordergrund. So wurden auf der 6000 Quadratmeter grossen
Ausstellungsfläche konkrete Anwendungen aus der Praxis vorgeführt und
diverse Software-Lösungen sowie Anbindungen an die vielfältigen
Weiterverarbeitungssysteme live gezeigt. Der Bogen spannte sich vom
Dokumentenmanagement über Grossformatdruck, Farb- und
Schwarzweiss-Digitaldruck, Zeitungsdrucklösungen bis zu kompletten
Book-on-demand-Produktionsstrassen für die Herstellung von Büchern in
kleinen Auflagen.
Weltweit schnellstes Duplex-Digitaldrucksystem
Océ nutzte den Open-House-Event zudem, um das Fachpublikum über
Neuheiten zu informieren. Im Mittelpunkt einer eigens organisierten
Pressekonferenz stand dabei das weltweit schnellste Duplex-Drucksystem,
Océ VarioPrint 6250. Der neu entwickelte Drucker, der 125 beidseitig
bedruckte A4-Blätter pro Minute auszugeben vermag (Océ spricht dabei
von 250 A4-Prints), ist damit das schnellste digitale
Duplex-Bogendrucksystem. Realisiert wird der Geschwindigkeitssprung
durch eine «Océ Gemini Instant Duplex» genannte Technologie. «Mit
dieser bahnbrechenden Technologie unterstreichen wir unseren
Führungsanspruch im Digital-Production-Printing-Markt», erklärte Rokus
van Iperen, CEO bei Océ, selbstbewusst.
Beim Gemini- bzw. «Zwillingsdrucksystem» wird im Gegensatz zu anderen
Duplexsystemen der Papierbogen kontinuierlich via eines Transferbands
auf der Vorder- und Rückseite bedruckt. Neben der hohen Geschwindigkeit
brilliert das System dadurch gleichzeitig durch eine perfekte
Registerhaltigkeit. Um die Nachfrage nach dem Drucksystem macht sich
Océ offenbar keine Sorgen: Gemäss Michel Frequin, der für den Bereich
Océ Digital Document Systems verantwortlich zeichnet, würden mehr als
80 Prozent aller hochvolumigen Digitaldrucke (im Bogenbereich)
beidseitig bedruckt. Weil andere Duplexsysteme deutlich weniger
Ausstoss schaffen, sieht er deshalb sehr gute Chancen für eine auf das
vierte Quartal 2006 geplante erfolgreiche Markteinführung.
Dem Vordruck an den Kragen
Auch von seinen Endlosdrucksystemen hatte Océ Neues zu vermelden. So
wurde die Baureihe VarioStream, die vor allem im so genannten
Transaktionsdruck und damit zum Druck von Rechnungen, Kontoauszügen und
dergleichen eingesetzt wird, um das Modell 9230 ergänzt. Mit dem neuen
Drucker bietet der im Transaktionsdruck führende Konzern nun erstmals
ein 3/3-farbiges Schön- und Widerdrucksystem an. Für den Druck der zwei
neben Schwarz einsetzbaren Schmuck- bzw. Sonderfarben kann entweder auf
eine bestehende Farbpalette zurückgegriffen werden, oder die Kunden
können sich als eine Besonderheit von Océ spezielle Farben mischen
lassen. Die Rezeptur wird unter strengen Sicherheitsvorkehrungen
verwahrt, damit der Toner jederzeit nachgemischt werden kann.
Dieses von Océ als CustomTone bezeichnete Angebot soll sich neben der
farblichen Aufwertung der Dokumente ideal als Möglichkeit für Cross
Selling eignen: Das Rechnungsformular lässt sich damit für das so
genannte White Space Marketing einsetzen, worunter man das Platzieren
von werbenden Elementen auf Rechnungen versteht. Ob das White Space
Marketing allerdings in unseren Breiten Anklang findet, ist fraglich.
Ebenso bleibt abzuwarten, ob, wie am Pressegespräch beteuert,
Rechnungen wirklich schneller bezahlt werden, weil ein farbiges Logo
auf einem Rechnungsausdruck prangt.
Doch das Dreifarbendrucksystem bringt Inhouse-Druckereien noch einen
ganz anderen Vorteil. Océ glaubt, dass im Bereich
Transaktionsdruck tätige Firmen künftig auf die Produktion von
Vordrucken verzichten könnten, weil sich nun auch Dokumente mit
Logos/Signeten in Hausfarben und in einem Durchgang produzieren lassen.
Der mit den Tonermischungen adressierbare Farbraum geht über den des
Offsetfarbraums hinaus, vor allem in den oft als Hausfarben
eingesetzten Blau- und Rottönen.
Doch nicht nur für den farbigen Transaktionsdruck ist das Drucksystem
prädestiniert. Es könnte sich auch im digitalen Zeitungsdruck
etablieren. So wurde die vor Ort mit dem Drucksystem VarioStream 9230
produzierte Open-House-Zeitung mit den Spotfarben Blau, Rot und Schwarz
produziert. Durch die farbigen Elemente hebt sie sich deutlich von der
nur in Schwarz gehaltenen, ebenfalls digital gedruckten NZZ-Ausgabe ab,
die am Océ Open-House ebenfalls auflag.
Nachdem Océ seit der Einführung des Duplexsystems VarioStream 9210 (10
= einfarbig) vor zwei Jahren, mit dem Modell 9220 letztes Jahr eine
Zweifarbenmaschine und nun mit der VarioStream 9230 ein dreifarbiges
System vorgestellt hatte, lag die Frage in der Luft, wann wohl ein
Vierfarbensystem auf den Markt komme. Océ liess sich hier nur so weit
in die Karten blicken, als dass man an einem solchen System arbeite,
aber man derzeit noch keine Ankündigung machen könne.
Océ gibt im Grossformat Gas
Mehr Gas geben will Océ im Grossformatdruck. Nachdem das Unternehmen
letztes Jahr die Partnerschaft mit MacDermid ColorSpan, dem
amerikanischen Anbieter von Grossformatsystemen, bekannt gegeben hat,
verkündete der für den Grossformatdruck verantwortliche Tom Egelund
eine weitere Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmen Mutoh. Als
erstes Produkt dieser neuen Verbindung wird ein Grossformatdrucker
unter der Bezeichnung Océ CS9065 in das Portfolio aufgenommen. Egelund
zeigt sich ambitiös: «Wir wollen im Display-Graphics-Markt wachsen. In
den nächsten zwölf Monaten wird kein Anbieter eine in gleichem Masse
wettbewerbsfähige und mit Océ vergleichbare Produktpalette anbieten
können.»
Um dieses Engagement zu verdeutlichen, wurden neben Produkten für den
CAD-Markt auch solche vorgestellt, mit denen sich Beschilderungen,
Fahrzeug- oder Bodenbeschriftungen und Poster herstellen lassen. Arnd
M. Hungerberg, Direktor der Business Group Corporate Digital Document
Systems bei Océ Schweiz, freut sich, dass man für den hiesigen Markt
nun auch in diesem Segment mit dem Océ CS9065 über ein Produkt verfüge,
«um richtig durchstarten zu können».
Von der Butterfarbe bis zum digitalen Farbdruck samt Dokumentenmanagement
Die Gründung des 128 Jahre alten Unternehmens Océ geht auf den
niederländischen Apotheker Lodewijk van der Grinten zurück. Er hatte
einen Farbstoff für Butter entwickelt. Das aus der Apotheke gewachsene
Familienunternehmen profitiert vom Know-how im Bereich von Farbstoffen
und nutzt dieses Wissen zum Einstieg in die Reprografie. In den
1920er-Jahren steigt das Unternehmen in die Produktion von
lichtempfindlichen Blaudruckpapier («Blaupause») ein. Die Söhne des
Firmengründers perfektionieren das Papierbeschichtungsverfahren und
nennen es «O. C. Papier», was sich auf «ohne Componente» zurückführen
lässt. Damit erhält das Unternehmen seinen Namen Océ. Océ gilt heute als Mitgestalter des Kopier- und Druckmarkts und
entwickelt seit dem Durchbruch des xerografischen Druck- bzw.
Übertragungsverfahrens Normalpapier-Kopiersysteme für den Büromarkt
sowie Grossformatkopiersysteme für Konstruktionsbüros. Heute bietet die
in Venlo, Niederlande, ansässige Firmengruppe neben Schwarzweiss- und
Farbdrucksystemen Produkte und Dienstleistungen für das professionelle
Dokumentenmanagement an.
Jürgen Franck
