Kampagne soll Bekanntheitsgrad von Architektur-Portal fördern

Pünktlich zur Designmesse „Trendboulevard“ lanciert swiss-architects.com Mitte April eine neue Werbekampagne.

Pünktlich zur Designmesse „Trendboulevard“ lanciert swiss-architects.com Mitte April eine neue Werbekampagne: Mittels Inseraten und Bannerwerbung sollen der Bekanntheitsgrad der Seite gesteigert und neue Nutzerkreise erschlossen werden. Mit 250’000 Fachbesuchern und 1,2 Millionen Page-Impressions pro Monat ist swiss-architects.com die führende Schweizer Architektur-Seite. Sie zeigt gute, zeitgenössische Bauten, stellt aber auch Architekten, Ingenieure, Baumaterialien, Designprodukte und Finanzierungsmodelle vor. Dank der Vernetzung mit weiteren Länderplattformen wie germanarchitects.com oder japan-architects.com zählt das Portal auch international stark wachsende Besucherzahlen und über 25’000 Newsletter-Abonnenten.

Euro RSCG hilft der Sporthilfe

Die Sporthilfe unterstützt jährlich 2’500 Schweizer Nachwuchssportler. Die Schweizer Sporthilfe wird nun ihrerseits mit einer Kampagne von den Kreativen der Euro RSCG unterstützt.

Die Sporthilfe unterstützt jährlich 2’500 Schweizer Nachwuchssportler, damit sie sich auf den Anfang ihrer Karriere konzentrieren können. Die Schweizer Sporthilfe wird nun ihrerseits von den Kreativen der Euro RSCG unterstützt – und zwar mit einer Kampagne. Zwei Sujets, bei der das eine mit dem Fokus auf die Sportzuschauer zeigt, was daraus entsteht, wenn man der Sporthilfe Geld spendet und das andere augenzwinkernd die Situation dramatisiert, die entstehen könnte, wenn kein Geld gespendet wird, erscheinen gleichzeitig ab Mitte April auf Plakaten in den grösseren Schweizer Städten. In diversen Zeitungen und Magazinen sind die Sujets als aufeinander folgende Inserate geschaltet.

Young & Rubicam mit Spitzenwechseln

CEO der Y&R Business Communications Genf wird Marcus Brown, Edgar C. Britschgi übernimmt zusätzlich die Verantwortung als Cairman Young & Rubicam Schweiz.

Ab 1. Juni 2006 löst Marcus Brown, der bisher als Senior Vice President Business Development Y&R EMEA in London verantwortlich war, Göran Larson als CEO der Y&R Business Communications in Genf ab. Larson, der die Y&R Business Communications in Genf seit 1985 leitete, wird zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand gehen. Brown zeichnete in seiner bisherigen Funktion massgeblich für das erfolgreiche Neugeschäft der Gruppe verantwortlich. Edgar C. Britschgi, der CEO der AY&R Gruppe, übernimmt per sofort die zusätzliche Verantwortung als Chairman von Young & Rubicam Schweiz. Britschgi habe Advico Y&R Gockhausen erfolgreich wieder an die Spitze der Kreativagenturen zurückgeführt, heisst es in einer Mitteilung.

Auto&Technik mit mehr Technik

Ab April will das Fachmagazin Auto&Technik stärker auf Lernende und Lehrer von Fachhochschulen fokussieren und baut dafür seine Rubrik Technik aus.

Ab April will das Fachmagazin Auto&Technik stärker auf Lernende und Lehrer von Fachhochschulen fokussieren und baut dafür seine Rubrik Technik aus. Technik- und Ausbildungsthemen sollen stärker ins Zentrum gerückt und prominenter platziert werden. Das Fachmagazin will sich mit den Neuerungen den gesteigerten Bedürfnis nach einer umfassenderen sowie kompetenten Berichterstattung aus den Bereichen Ausbildung und Technik nachkommen, heisst es in einer Mitteilung.

Fifa und Visa kooperieren

Visa International wird zum Partnerunternehmen der Fifa und geniesst somit die globalen Rechte an einer Vielzahl von Aktivitäten des Weltfussballverbands.

Visa International wird zum Partnerunternehmen des Weltfussballverbands Fifa. Laut einer Pressemitteilung geniesst der Zahlungsdienstleister somit während der achtjährigen Vertragslaufzeit globale Rechte an einer Vielzahl von Fifa-Aktivitäten wie zum Beispiel dem Fifa World Cup – vom Marketing über Wettbewerbe hin zu Sonderveranstaltungen. Gemeinsam sollen exklusive Zahlungsprogramme rund um diese Aktivitäten ausgearbeitet werden. Die Kooperation baut auf Marketingprogrammen von vergleichbar grossen Sportanlässen wie den Olympischen Spielen und dem Rugby World Cup auf.

NZZ begutachtet Berner Zeitung

Vor einer knappen Woche ist die Berner Zeitung (BZ) erstmals ohne klassische Ressorteinteilung erschienen und von der NZZ kritisch unter die Lupe genommen worden.

Am Dienstag der vergangenen Woche ist die Berner Zeitung (BZ) erstmals ohne klassische Ressorteinteilung erschienen und von der NZZ kritisch unter die Lupe genommen worden. Besonders angetan hat es der NZZ der erste Bund, bei dem unter dem Titel «Heute» über alles berichtet wird, was ausserhalb des Espace Mittellands passiert – ohne Einteilung in klassische Rubriken wie Ausland, Schweiz, Wirtschaft, Kultur, Vermischtes. Die Auswahl mute chaotisch an, schreibt die alte Tante, die Auslandberichterstattung bleibe auf Hauptereignisse beschränkt. Damit folge die BZ «einem weiteren Trend, nämlich jedem, aus der Tagezeitung ein Tagesmagazin zu machen». Nicht nur Chronistenamt, sondern auch vertiefende Berichterstattung würden in einem solchen Konzept nur noch selektiv wahrgenommen. Das sei nicht zuletzt eine Sparmassnahme des sehr kostenbewussten Verlags. Die «Berner Zeitung» sei zwar nun klarer komplementär zum «Bund» ausgerichtet, könne aber nicht mithalten mit dem andern Aspiranten aufs Mittelland: dem Zeitungsverbund unter der Führung der «Aargauer Zeitung», schliesst die NZZ ihre Analyse ab.

Kassel-Reportage von Mona Vetsch sorgt für Schlagzeilen

Die im Tages-Anzeiger erschienene Reportage von Mona Vetsch über die deutsche Stadt Kassel hat daselbst für erregte Gemüter gesorgt.

Die im Tages-Anzeiger erschienene Reportage von Mona Vetsch über die deutsche Stadt Kassel hat daselbst für erregte Gemüter gesorgt. Die Kasseler Tageszeitung «Hessische/Niedersächsische Allgemeine», die an der Überalterung ihrer Leserschaft leidet, hat daraus eine Serie von Artikeln gemacht, die die Sache dramatisierend darstellten. Und das gedieh beinah zum Politikum, wie die NZZ am Sonntag berichtete. Mona Vetsch hat nun vom Oberbürgermeister eine Einladung, noch einmal nach Kassel zu kommen, eine Gruppe von Sportlern sage eine Reise nach Zürich ab, der Schweizer Tourismus Verband intervenierte telefonisch und Zürich Tourismus schriftlich beim Tages-Anzeiger. Dieser wiederum lädt nun den Lokalredaktor der «Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen» für eine saftige Reportage nach Zürich ein.

Medienpreis Davos geht an Franz Schuh

Der Wiener Autor Franz Schuh wird mit dem Medienpreis Davos für sein journalistisches und essayistisches Schaffen geehrt.

Der Wiener Autor Franz Schuh wird mit dem Medienpreis Davos für sein journalistisches und essayistisches Schaffen geehrt. Armin Egger, CEO und Direktor von Davos Tourismus, überreichte den mit 15 000 Franken dotierten Preis am Freitagabend im Davoser Hotel Belvedere im Rahmen der Fachtagung JuniorCom. Der Autor Franz Schuh (*1947) war am 16. März mit dem Preis der Leipziger Buchmesse geehrt worden. Im Jahr 2000 hatte er den Jean-Améry-Preis erhalten und 1985 den österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik. Schuh ist freier Mitarbeiter verschiedener Rundfunkanstalten und überregionaler Zeitungen.
 
Der Medienpreis Davos würdigt aussergewöhnliche Leistungen im Journalismus und unterstützt die Medienschaffenden in ihrer Rolle als Garanten von Meinungsvielfalt und -freiheit. Schuh tritt als Preisträger die Nachfolge des Teams des «Echo der Zeit» (2003), des Publizisten Roger de Weck (2004) sowie der TV-Journalistin Petra Gerster (2005) an. Der Preis wurde dieses Jahr zum vierten Mal verliehen.

Was für ein Fernsehen braucht die Schweiz?

Das Schweizer Fernsehen geht in Klausur mit 40 Spitzenkräften aus Politik, Wirtschaft, Behörden und Sport. Nachgedacht werden soll über Auftrag, Strategie und Ausrichtung des Schweizer Fernsehens.

Das Schweizer Fernsehen geht in Klausur mit 40 Spitzenkräften aus Politik, Wirtschaft, Behörden und Sport. Nachgedacht werden soll über Auftrag, Strategie und Ausrichtung des Schweizer Fernsehens, nach dem Treffen will SF ein Leitbild erstellen. Das berichtet die Sonntagszeitung. Das Vorhaben der Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre, das vom 6. bis 8. Juli stattfinden soll, sei bereits auf gute Resonanz gestossen. Fragen wie: Was für ein Fernsehen braucht die Schweiz? Was erwarten Zuschauer, Gesellschaft und Politik vom SF? stehen im Zentrum des dreitägigen Workshops.

Valoras Sparte Pressegrosshandel interessiert die Verlage

Wie die SonntagsZeitung berichtet, soll der Grossist und Kioskbetreiber Valora auseinander genommen werden, da man sich wieder auf den Einzelhandel konzentrieren will.

Wie die SonntagsZeitung berichtet, soll der Grossist und Kioskbetreiber Valora auseinander genommen werden. Der neue Verwaltungsratspräsident Fritz Ammann will sich wieder auf den Einzelhandel konzentrieren. Zur Disposition stünden deshalb Firmenteile oder die Firma als Ganzes. Im Vordergrund stehe der Verkauf des Bereichs Trade. Daneben gehören die Bereiche Retail und der Pressegrosshandel mit der Auslieferung der Zeitungen und Zeitschriften an die Verkaufspunkte zum Geschäft der Valora. Da keine Synergien zwischen den Bereichen bestünde, soll hier Klarheit geschaffen werden. Hinter den Kulissen interessierten sich neben Private-Equity-Gesellschaften auch Bertelsmann an einer Herauslösung des Vertreibs der Presseerzeugnisse aus der Valora. Dies am liebsten in Kooperation mit anderen Verlagen. Ringier, der grösste Schweizer Verlagskunde der Valora, würde die Verteilung des Blicks oder der Schweizer Illustrierten am liebsten selbst kontrollieren, berichtet die SonntagsZeitung weiter. Der Verlag habe den Vertriebsvertrag mit der Valora gekündigt, um bessere Konditionen auszuhandeln.

Drei neue Gesichter bei Wirz Werbung

Wirz Werbung hat sein Berater-Team mit Cornelia Noti, Roland Tanner und Saskia Wirthner verstärkt.

Wirz Werbung hat sein Berater-Team mit drei Personen verstärkt: Die Werbeassistentin Cornelia Noti wechselt nach einem Jahr bei Schenk Müller & Partner zu Wirz. Roland Tanner startet als Juniorberater, er war in den vergangenen Jahren bei Giger & Partner tätig. Saskia Wirthner setzt ihr SAWI-Wissen als Praktikantin bei Wirz in die Praxis um.

SRG baut 50 Stellen ab

Das Schweizer Fernsehen muss ab 2009 jährlich mit rund elf Millionen Franken weniger wirtschaften. Dies führt zu einem Abbau von 50 Stellen.

Das Schweizer Fernsehen (SF) muss ab 2009 jährlich mit rund elf Millionen Franken weniger wirtschaften. Dies führt zu einem Abbau von 50 Stellen, wie das SF am Freitag mitteilte. Betroffen sind auch Mitarbeiter des TV Productionscenter Zürich (TPC). Der Stellenabbau soll über natürliche Fluktuation, Pensionierungen und wenn nötig durch einen Einstellungsstopp erfolgen, heisst es in einem Comminqué. Jedoch seine auch einzelne Kündigungen im Verlaufe der nächsten drei Jahre nicht zu vermeiden. Welche Stellen betroffen sein werden, ist noch unklar. Doch hängt die Personal- und Programmentwicklung von zahlreichen weiteren Faktoren ab: Betroffen ist die SRG von den medienpolitischen Weichenstellungen im neuen RTVG. So zum Bespiel von den Einschränkungen bei kommerziellen Einnahmen sowie neuen Aufgaben wie Untertitelung, Gebärdensprache und Audiodescription, welche zu einem finanziellen Mehraufwand führen. Hinzu kommen höher Kosten für Sport- und Filmrechte, neue Technologie und strategische Investitionen. Auch muss die SRG versuchen, sich gegen die Konkurrenz um auslaufende Sportverträge im Bereich Fussball und Eishockey durchzusetzen. Die Sparmassnahmen haben zudem Auswirkungen auf die Programmstrategie. Primär sollen die Investitionen in Sendungen ausserhalb der Hauptsendezeit gesenkt werden. Ebenfalls betroffen ist das Westschweizer Fernsehen (TSR). Allein das neue RTVG hat zur Folge, dass es bis im Januar 2007 8,3 Millionen Franken einsparen muss, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Dies bedeutet, dass etwa 40 Stellen abgebaut werden müssen. Wie beim SF ist auch bei der TSR mit einzelnen Kündigungen zu rechnen. Bereits diesen Sommer sollen einige Sendungen ausserhalb der Primetime gestrichen werden. Verantwortlich für die Sparmassnahmen ist ein Beschluss des Verwaltungsrats der SRG vom Juni 2005, der Einsparungen von 82 Millionen Franken im Zeitraum von 2006-2010 vorsieht.
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