Autor: admin
Meine Freundin Annabelle
Aus der Printausgabe: Das grösste Schweizer Frauenmagazin noch näher an die Seite seiner Leserinnen zu bringen, ist das Ziel der neuen Annabelle-Kampagne, die vergangene Woche startete. Die Werbewoche berichtet exklusiv über Ziele, Hintergründe und das Making-of.
Potenzielle Fotomodelle waren schnell gefunden: Auf einen Casting-Aufruf auf Annabelle online bewarben sich rund 200 Personen als Gesicht der Annabelle-Kampagne – Frauen zwischen 19 und 72, Singles, Mütter, Freundinnen, Mütter und Töchter und sogar Männer reagierten auf den Aufruf. Chefredaktorin und Agentur mussten nur noch die passenden Testimonials auswählen, möglichst unterschiedliche Frauen mit ganz verschiedenen Biografien und Leidenschaften. Denn, so die unterschwellige Botschaft, die Frau von heute lässt sich nicht schubladisieren, jede lebt selbstbewusst ihre ganz eigenen Werte und verwirklicht ihre persönlichen Wünsche und Ziele. So steht die Hausfrau und Mutter neben dem überzeugten Single, die junge Trendsetterin neben der welterfahrenen 72-Jährigen. Nur eines haben alle Damen gemeinsam: Sie sind einzigartig, wie du und ich.
Die Stimmung macht das Shooting
«Als das Konzept erst einmal stand, galt es, den richtigen Fotografen für die Shootings zu finden», sagt Hans Siegwart, CD und Partner der Agentur Byheart. «Es ist spannend, anspruchsvolle Kampagnenbilder gemeinsam mit Frauen zu erarbeiten, die nicht jeden Tag vor der Kamera stehen.»
Schliesslich fiel die Wahl auf den schwedischen Fotografen Jörgen Brennicke, der aus allen zur Wahl stehenden Fotografen durch seine Arbeiten, sein Einfühlungsvermögen und seine Flexibilität herausstach.


«Vor dem ersten Shooting waren wir alle sehr aufgeregt», erzählt Silvia Binggeli. «Bei so einem Unternehmen entscheiden die ersten Minuten, ob die Sache gut wird oder nicht. Die Stimmung und die Chemie zwischen uns, dem Fotografen und unseren Fotomodellen muss hundertprozentig passen. Und dann kommt noch die persönliche Tagesform dazu. Natürlich haben wir alles getan, damit die Frauen sich wohlfühlen. Und sie sollten beim Styling mit entscheiden, damit ihr Auftritt auch authentisch ist.» Und siehe da: Alles war perfekt. Carmela, Franziska, Debora, Irene, Kaya, Lucie & Michèle, Maria, Marieta, Michelle, Noëmi und Sara & Kafi fühlten sich wohl und bewegten sich entspannt vor der Kamera. Nach knappen dreissig bis vierzig Minuten pro Person war das Sujet im Kasten. Natürlich schön. Schön authentisch.
Das Ergebnis: Über das grossformatige Foto der jeweiligen Frau laufen das Markenlabel «Annabelle» und der Claim «Sie ist einzigartig». Ausserdem erfährt der Betrachter von jeder der Abgebildeten im Kleingedruckten links oben, wie sie heisst und was sie bewegt. Und natürlich, dass sie Annabelle liest.
Die Kampagnensujets werden in verschiedenen Printtiteln geschaltet und auf Abonnementkarten eingesetzt; zudem gibt es einen Kinospot sowie verschiedene Online-Aktionen. Zunächst kommen elf unterschiedliche Sujets zum Einsatz, eine Ausweitung der Idee um weitere Sujets und Aktionen ist aber durchaus denkbar.

«Frauen haben es verdient, einmal so im Zentrum zu stehen»
Nachgefragt: Die Werbewoche sprach mit Annabelle-Chefredaktorin Silvia Binggeli über die Hintergründe der neuen Kampagne und ihren Glauben an Print.
WW: Silvia Binggeli, Sie sind am 1. Juli 2015 zwei Jahre Chefredaktorin der Annabelle. Haben Sie die Kampagne auf dieses Datum getimt?
Binggeli: Das war nicht so geplant, passt aber dennoch gut. Es brauchte einfach ein wenig Zeit, alles aufzugleisen. Im vergangenen Jahr haben wir eine Leserschaftsstudie gemacht, die uns wichtige Erkenntnisse über unsere Leserinnen verschafft hat. Wir kombinieren Hintergrundberichte, gesellschaftspolitische Themen mit Lifestyle, das ist im deutschsprachigen Raum unter den Frauenzeitschriften mittlerweile einzigartig. Dazu gehört zum Beispiel eine Reportage über eine Gerichtszeichnerin in Guantánamo, eine Reportage über junge Frauen, die in den Jihad ziehen, ein Bericht zum Lehrplan 21 oder zur Mindestlohninitiative. Daneben wünschen unsere Leserinnen aber auch alltagsnahe Themen wie: Liebe, Familie, Job, Mode, Schönheit. Die Herausforderung ist aber, solch klassische Themen spannend umzusetzen; vor banalen Themen darf man keine Berührungsangst haben, man darf sie nur nicht banal umsetzen.
Wie ist denn die Entwicklung der Leserzahlen bei der Annabelle?
Die sind gerade herausgekommen und leider nicht erfreulich – wie überall. 2013 hatten wir einen kleinen Aufschwung, wir konnten rund 2% Leser gewinnen. Leider keine dauerhafte Tendenz. Aber auch dieses Jahr haben wir weiter Leser verloren – von 242 000 auf 222 000 – das ist nicht schön. Aber bei unseren Wettbewerbern war der Rückgang teilweise noch stärker, sodass man diesen Verlust relativieren muss. Das ist eine strukturelle Entwicklung. Es liegt nicht am Produkt. Dennoch müssen wir den Leserverlust analysieren und ihm entgegenwirken.
Mit einer neuen Kampagne?
Die neue Kampagne gehört natürlich auch zu den Massnahmen, mit denen wir Leserinnen binden und neue gewinnen wollen.
Die Sujets der neuen Kampagne zeigen alle Frauen, zum Teil mit ihren Söhnen. Erwachsene Männer zeigen Sie nicht – obwohl ja bekannt ist, dass die Annabelle auch männliche Leser hat. Warum?
Wir haben sogar ziemlich viele männliche Leser, immerhin 18%. Wir haben kürzlich sogar ein Männer-Special herausgegeben, ein ganzes Heft nur für den Mann. Ich bin total dafür, dass wir auch Kampagnensujets mit Männern haben – denn wir mögen Männer, wir brauchen sie, um gesellschaftliche Veränderungen voranzutreiben, beispielsweise bessere Rahmen-bedingungen für berufstätige Mütter zu schaffen. Unbedingt. Wir haben über diesen Aspekt diskutiert, letztlich aber entschieden, dass wir in der ersten Welle nur Frauen zeigen. Die Männer kommen aber noch.
Die Frauen auf den Kampagnensujets sind alle gut gestylt. Gibt es auch die verschlafene AnnabelleLeserin mit verstrubbelten Haaren, ungeschminkt und vielleicht ein wenig schlecht gelaunt? Und wäre die nicht besser geeignet, um Nähe zu Ihren Leserinnen herzustellen?
Klar gibt es die, wir sind ja alle so: Morgens verschlafen und manchmal schlecht gelaunt. Nur soll man das inszenieren? Ich denke nicht. Unsere Kampagne soll ja Lust auf die Annabelle machen und Freude vermitteln. Anders ist es im Heft selber, bei den Geschichten und Reportagen. Dort kommt die schlecht gelaunte, vielleicht verzweifelte, aber auch die engagierte, kritische Leserin selbstverständlich vor. Natürlich wäre es auch ein Ansatz für unsere Kampagne gewesen, ungestylte Frauen in ihrem Lieblingsrückzugswinkel zu zeigen. So wird die Annabelle oft konsumiert, das zeigen die Rückmeldungen, die wir bekommen. Aber unsere Leserinnen wollen hin und wieder auch eine schöne Welt sehen, inspiriert und zum Träumen angeregt werden. Thematisch dagegen holen wir sie in ihrer realen Welt ab. In meinen Editorials werde ich deshalb oft persönlich, erzähle von meiner Welt, wenn ich gerade erwacht und noch verstrubbelt bin.
Welches Sujet spricht Sie selbst am meisten an?
Ich habe die Entstehung der gesamten Kampagne eng begleitet und das Zustandekommen jedes Sujets mit verfolgt. Deshalb hänge ich an jedem einzelnen Motiv. Ich finde toll, dass die Frauen im Mittelpunkt der Kampagne stehen, in ihrer ganzen Vielfalt, mit verschiedenen Altern, Typen, Wünschen, Weltanschauungen. Frauen haben es verdient, einmal so in all ihrer Vielfalt im Zentrum zu stehen. Ich bin sehr stolz auf das Gesamtwerk.
Durch die Persönlichkeiten, die die Kampagne zeigt, spielen Sie mit Rollenbildern: die schwangere Mutter mit raspelkurzen Haaren, die sich hinter dem Herd am wohlsten fühlt, die Junge mit pink gefärbtem Schopf, die die Weltherrschaft übernehmen will. Nun strebt die Generation Y aber offenbar wieder nach alten Mustern: Sie verwirklicht sich hinterm Herd, er macht Karriere. Wie passt so etwas in Ihre Kampagne?
Wir hatten eine Story im Heft, bei der es darum ging, dass Karrierefrauen wieder an den Herd zurückkehren, weil ihnen die Doppelrolle zwischen Mutterschaft und Karriere zu viel wird und die Infra-struktur einfach nicht stimmt. Oder banal: Weil sie Lust darauf haben. Verrückt ist, dass man sich dafür nun auch wieder rechtfertigen muss. Dabei ist doch das Schöne, dass wir uns freier denn je entscheiden können, was wir machen wollen und was nicht. Und das wollen wir mit der Kampagne bewusst machen und auch zelebrieren. Das Konzept der Kampagne lässt es zu, weitere Sujets zu ergänzen. Doch nun werden erst mal die elf Sujets laufen und wir schauen, wie die Kampagne ankommt.
Wird die Kampagne, die Suche nach mehr Nähe zur Leserin, auch etwas am Magazin verändern?
Inhaltlich haben wir von dieser Nähe schon sehr viel umgesetzt. Wir wollen das aber nun auch noch kommunizieren. Der Brand Annabelle ist ein Riesenwert, jeder in der Schweiz kennt die Annabelle, die Grossmutter und die Mutter hatten die Annabelle schon abonniert, wir haben sehr loyale Leser. Das ist aber auch eine Herausforderung. Denn die Jungen haben einen Brand im Kopf, der Grosi und Mami schon begleitet hat – dann ist er wahrscheinlich etwas altbacken und nichts für mich. Wir müssen also auch jüngere Leserinnen dazu bringen, das Heft aufzuschlagen. Deshalb ist es bei der neuen Kampagne wichtig, dass Leserinnen jeden Alters gezeigt werden.
Junge und Print – glauben Sie daran?
Ja, das wird zwar je länger, desto schwieriger, aber wir sind gar nicht so schlecht dabei: Die Jungen zwischen 18 und 30 machen einen beachtlichen Anteil unserer Leserschaft aus, bei den 30- bis 40-Jährigen können wir noch zulegen und oben sind wir wieder recht -stabil. Die Jungen holt man natürlich vor allem über Online und Social Media zur Marke Annabelle. Deshalb überarbeiten wir gerade unser digitales Angebot. Dennoch glaube ich, dass die Vielfalt der Kommunikationsmöglichkeiten, die wir heute haben, dazu führen wird, dass man zur Abwechslung sehr gern wieder ein Heft in die Hand nimmt. Und im Segment Frauenzeitschriften wird Print mit seiner Haptik bedeutend bleiben, bedingt durch die Situationen, in denen man sie liest. Natürlich brauchen wir ein serviceorientiertes Onlineangebot und ein E-Paper. Man darf vor der technologischen Entwicklung nicht die Augen verschliessen. Aber bei Maga-zinen hysterisch den Untergang von Print zu predigen, führt auch zu nichts.
Interview: Anne-Friederike Heinrich










https://www.youtube.com/watch?v=gkBTBxyzU4I

Zu guter Letzt: Die Frage aller Fragen
Vier Tage hat es gedauert, bis bei der Fussball-WM der Frauen endlich die entscheidende Frage gestellt wird. 20 Minuten hat sich der Aufgabe angenommen.
Und zwar per Voting:

Die Frage aller Fragen eben. Das einzige Problem: 20 Minuten stellt uns für das Rating sehr unterschiedliche Fotos zur Verfügung: Von Studio-Fotos, über (vermeintliche) Selfies, bis hin zu «Ich mache gerade einen Kopfball und sehe deshalb etwas unvorteilhaft aus». Würden die Spiele nicht zu Unzeiten übertragen, könnte man sich ja selbst mal ein Bild machen. Dann würde man vielleicht auch merken, dass die Miss-Kandidatinnen nebenbei ganz passabel Fussball spielen… (hae)

Brandsoul: 3D-Mapping über Zürichs Dächern
Brandsoul wurde mit einem umfassenden Mandat betreut. Für die United Grinding Gruppe konzipierte und organisierte unsere Agentur das Management Meeting in Zürich. Strategie, Kreation und Produktion kamen aus dem Hause Brandsoul.
Als strategischer Partner konzipierte Brandsoul zudem sämtliche Inhalte und schuf den perfekten Raum für den Austausch der zusammengekommenen Führungskräfte aus aller Welt. United Grinding ist ein weltweit führender Anbieter in der Hartfeinbearbeitung. Das Konzept für das Management Meeting sollte einerseits die Wachstumsstrategie unterstreichen, und andererseits die Innovation und das unternehmerische Risikomanagement fördern. Der Austragungsort und das Rahmenprogramm wurden thematisch komplett an diese Inhalte angepasst.


Als «Grand finale» projizierte Brandsoul ein für die Konferenz zugeschnittenes 3D Mapping über die Dächer von Zürich. Die Führungskräfte konnten die Videobotschaft von der Location aus aufnehmen. Dies führte dazu, dass sie sich umso stärker mit der Firma verbunden fühlten und motiviert waren, sich am Wachstum der United Grinding Gruppe zu beteiligen.
Rekord in Cannes: Über 40’000 Einreichungen
Das 62. Cannes Lions International Festival of Creativity vermeldet einen Rekord: 40'133 Einreichungen verzeichnen die Festivals Cannes Lions, Lions Innovation und Lions Health. 501 davon aus der Schweiz.
Das Cannes Lions Festival of Creativity verzeichnet dieses Jahr 37’426 Einreichungen, Lions Health 1’862 (was einer Steigerung von +30 Prozent gegenüber 2014 entspricht) und das neue Festival Lions Innovation startet mit 845 Einreichungen.
| Kategorie | Einreichungen | davon CH |
| Branded Content & Entertainment Lions | 1'394 | 11 |
| Creative Data Lions | 619 | 3 |
| Creative Effectiveness Lions | 160 | 1 |
| Cyber Lions | 3'738 | 29 |
| Design Lions | 2'409 | 32 |
| Direct Lions | 2'813 | 21 |
| Film Lions | 3070 | 33 |
| Film Craft Lions | 2'205 | 23 |
| Glass lion: The Lion for Change | 166 | 3 |
| Health & Wellness Lions | 1430 | 24 |
| Innovation Lions | 2226 | 0 |
| Media Lions | 3'179 | 24 |
| Mobile Lions | 1,246 | 1 |
| Outdoor Lions | 5'037 | 113 |
| Pharma Lions | 432 | 0 |
| PR Lions | 1'969 | 11 |
| Press Lions | 4470 | 93 |
| Product Design Lions | 280 | 1 |
| Promo & Activation Lions | 3196 | 37 |
| Radio Lions | 1720 | 35 |
| Titanium and Integrated Lions | 374 | 6 |
| Total | 40'133 | 501 |
Schweizer Einreichung pro Festival
Cannes Lions (21.-26. Juni 2015): 474
Innovation Lions (25.-26. Juni 2015): 3
Lions Health (19.-20. Juni 2015): 24
Das Cannes Lions Festival findet vom 21.-27. Juni 2015 statt. Weitere Informationen und Details sind unter Canneslions.com verfügbar. Publicitas ist Schweizer Repräsentantin der Festivals «Cannes Lions», «Lions Innovation» und «Lions Health», «Eurobest Festival of Creativity», «Dubai Lynx» und «Spikes Asia». Dank Publicitas wird die Werbewoche ebenfalls in Cannes anwesend sein. Wir werden auf Werbewoche.ch sowohl vor Ort, wie auch von Zürich aus laufend über die Wettbewerbe berichten.
Namics 13 ist neues BSW-Mitglied
Per 1. Juni 2015 ist die digitale Kommunikationsagentur aus Zürich und St. Gallen Namics 13 Mitglied von BSW Leading Swiss Agencies – dem Verband der führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen der Schweiz.
Namics 13 gehört zu den grössten digitalen Kommunikationsdienstleistern in der Schweizmit Experten für Strategy, Digital Branding, Digital Corporate Communication, Digital Advertising, Content Services und Performance Management. Die Agentur wird von Lars Holthusen (Unit Management), Michael Rottmann (Beratung) und Felix Widmaier (Kreation) geleitet.
Hinter Namics 13 stehen über 60 Fachleute für Online-Kommunikation und -Marketing. Ihre Mission: «Wir vernetzen Marken mit Menschen.» Die Agentur ist für Unternehmen wie ABB, AMAG, BASF, Cembra Money Bank, SBB, Siemens, Swisscom, Swisslife und UBS tätig. Namics 13 ist Teil von Namics, dem führenden Schweizer E-Business-Spezialisten.
Republica: Neue Kampagne für den SC Bern
Republica wirbt mit einer neuen Kampagne für den SC Bern: Die Bärentatze mit Rock-Geste macht klar, wie laut und wie hart es im Stadion zugeht, wenn die Mutzen aufspielen. Passend dazu wird für Aktivitäten in den sozialen Medien der Hashtag #bärnrockt eingeführt.
Der SC Bern hat die grösste und wohl lauteste Anhängerschaft im Schweizer Hockey. Wenn er spielt, und die Ränge toben, erinnert die Stimmung schnell mal an ein Rockkonzert. Davon hat sich Republica, die Hausagentur des SC Bern, zum ersten Sujet der neuen Image-Kampagne inspirieren lassen: Es zeigt eine Bärentatze in Form der «Pommesgabel».

Mit der Headline «#bärnrockt» wird zugleich ein neuer Hashtag für die Online-Kommunikation eingeführt. In der zweiten Jahreshälfte finden unter diesem Motto verschiedene Aktivitäten in den sozialen Medien statt. Hier führt der SC Bern mit derzeit über 45'000 Facebook Fans und 12'000 Twitter-Followern seit Jahren die National League A an. Die Kampagne dient als Image-Werbung und zur Förderung des Abo-Verkaufs und wird im Laufe des Jahres um weitere Motive ergänzt. Sie kommt in Form von Plakaten, Inseraten, Bannern, ÖV-Werbung und in diversen Below-the-Line-Massnahmen in und um Bern zum Einsatz.

Verantwortlich beim SC Bern: Marc Weber (Chief Marketing Officer), Nicole Giroud (Head of Marketing Events & Services). Verantwortlich bei Republica: Chris Morgan (Creative Direction), Andreas Szentkuti (Text), Gary Jude (Composing Artist), Nadia Jost (Grafik), Simon Stalder/Andrea Nehls (Beratung), groci & du fresne (Fotogafie), Bala Trachsel (Gesamtverantwortung).
BSW: Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr
BSW Leading Swiss Agencies blickte an seiner Mitgliederversammlung vom 10. Juni auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Verband begrüsste neue Vorstandsmitglieder und stellte den neuen Namen vor: «Leading Swiss Agencies».
Mit dem Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr konnte Präsident Geri Aebi die 80. Mitgliederver-sammlung des BSW Leading Swiss Agencies eröffnen. Es laufe gut für die führenden Agenturen der Schweiz. Sie befanden sich im Jahre 2014 weiter im Aufwind. Ob sich der Trend auch in diesem Jahr weiter fortsetzen wird, ist noch nicht abzusehen. Das hängt in erster Linie davon ab, wie sich die Werbeauftraggeber auf den neuen Wechselkurs einstellen können. Er sei je-doch optimistisch, so Aebi weiter, dass sich die Unternehmen vor allem in schwierigen Zeiten an sicheren Werten orientieren wollen. Diese sicheren Werte bieten die BSW-Agenturen.
Der Verband, der die führenden Agenturen der Schweiz vereinigt und die Leistungen der Mitgliedsagenturen regelmässig konsequent überwacht, nimmt Neumitglieder nur nach eingehender Prüfung auf. Damit will der Verband einen hohen Qualitätsstandard sicher-stellen und den Werbeauftraggebern Investitionssicherheit garantieren. Damit dies gewährleistet bleibt, hat BSW Leading Swiss Agencies auch im vergangenen Jahr für seine Mitglieder eine Reihe von Weiterbildungsseminaren und Workshops durchgeführt. Neben den normalen statutarischen Geschäften genehmigte die Generalversammlung:
Namensänderung in «Leading Swiss Agencies»
Die sich im Schnellzugtempo verändernde Kommunikationsbranche wirkt sich auch auf die Agenturlandschaft aus. Agenturen aus nichtklassischen Kommunikationsdisziplinen sind heute im angestammten Bereich der BSW-Agenturen tätig. Solche Agenturen, die sich nicht in erster Linie als Werber, sondern als Kommunikationsdienstleister verstehen, sind darauf angewiesen, dass sie sich bei ihrer Tätigkeit an allgemeingültigen Spielregeln oder Standards orientieren können, um ihr Geschäft profitabel zu führen. Solche Standards werden in der Regel von Branchenverbänden erarbeitet und im Markt verankert. BSW Leading Swiss Agencies hat sich bereit erklärt, solche Standards auch für Agenturen aus nichtklassischen Disziplinen zu entwickeln, zu implementieren und die Interessen aller Kommunikationsagenturen wahrzunehmen. BSW Leading Swiss Agencies wird deshalb vom Verband der Werbe- und Mediaagenturen zum Verband aller führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz aus den verschiedensten Disziplinen und ändert seinen Namen in «Leading Swiss Agencies».

Neue Struktur im Vorstand
Mit der Öffnung des Verbandes setzt sich auch der Vorstand neu zusammen. Neben acht Vertretern von Werbeagenturen und einem Vertreter einer Mediaagentur werden zwei Vertreter von Digital-agenturen und einem Vertreter einer Corporate-Agentur im Vorstand vertreten sein.
Drei Persönlichkeiten neu im Vorstand
Lars Holthusen, Partner und Business Unit Manager von Namics 13, und Maurizio Rugghia, Geschäftsführer und Partner bei Serranetga, wurden als Vertreter der Digitalagenturen in den Vorstand gewählt. Holthusen ist seit 2008 als Business Unit Manager bei Namics 13 tätig, Rugghia ist seit 2001 Geschäftsführer bei Serranetga. Martin Kessler, Gründer und Mitinhaber der Branding- und Designagentur Process, wurde als Vertreter der Corporate-Agenturen in den Vorstand gewählt.



Aus dem Vorstand zurückgetreten ist Andreas Widmer, CEO der Y&R Group Switzerland. Für seine grossen Verdienste wurde er mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.
Catherine Purgly folgt auf Peter Leutenegger
Der angekündigte Wechsel in der Geschäftsführung des BSW wird mit Datum der Mitgliederver-sammlung vollzogen: Catherine Purgly übernimmt per sofort die Verantwortung für die Geschäftsführung und löst Peter Leutenegger ab, welcher die Geschäftsstelle des bsw seit 2011 geleitet hatte.

Catherine Purgly will in ihrer neuen Rolle als Geschäftsführerin die Arbeit ihres Vorgängers, die qualitative Profilierung des BSW und seiner Mitglieder, weiter vorantreiben. Ausbildung, Profilierung und eine klare Haltung im Markt sollen mithelfen, den bereits bestehenden Vorsprung der BSW-Mitglieder gegenüber den Mitbewerbern weiter auszubauen.
In Flagranti: GVB erobert Bern im Sturm
In Flagranti setzt bei der neuen Positionierungskampagne der Gebäudeversicherung Bern (GVB) erneut auf lokale Nähe. Unter anderem werben stürmische Bodenkleber in Postautos für die Versicherung.
Die GVB sichert und versichert alle knapp 400‘000 Gebäude im Kanton Bern. Kundinnen und Kunden profitieren vom Fachwissen von über 200 Hausexperten. Durch ihre lokale Nähe sind sie bei Schäden sofort an der Seite ihrer Kundinnen und Kunden und unterstützen sie nicht nur mit schneller und unkomplizierter Schadensabwicklung, sondern auch mit ihrem Fachwissen als Architekten oder Baufachleute. Dieses Alleinstellungsmerkmal wurde 2014 mit einer breit angelegten Kampagne im Markt eingeführt. Um die Positionierung in den Köpfen der Zielgruppe weiter zu verankern, kommen die sturm- und wassererprobten Hausexperten auch in diesem Jahr zum Einsatz. Bei der diesjährigen Imagekampagne wurde die hyperlokale Mediastrategie weiterentwickelt.
Durch Inserate in den lokalen Printmedien (Anzeiger, HEV-Zeitungen, Gemeindeblätter und Lokalzeitungen) wird eine Grundabdeckung gesichert: Bis Ende Jahr gelangen die Hausexperten so in die Wohnzimmer der Zielgruppe. Doch auch unterwegs begegnen die Kundinnen und Kunden den Hausexperten: Von Juni bis Oktober wird die Präsenz durch regionale Postauto-Linien verstärkt. Neben Traffic Boards und Hängekartons überraschen insbesondere die Bodenkleber, die den Fahrgästen gleich ins Geschehen ziehen. Zudem finden in den Grossräumen Bern, Biel und Thun Plakataushänge statt.





Verantwortlich bei der Gebäudeversicherung Bern: Stephanie Kriesel (Leitung), Anja Méroz.
