Die Tierwelt feiert ihr 125-Jahr-Jubiläum

Die Tierwelt wird 125 Jahre alt. Dieses Jubiläum feiert die beliebteste und bekannteste Schweizer Wochenzeitschrift für Tier und Natur mit diversen Aktionen und Aktivitäten über ein ganzes Jahr hinweg.

Am 15. Juni 1891 erschien die allererste Ausgabe der Tierwelt. Die Idee einer Gruppe von Kleintierzüchtern und Tierfreunden um den Aarauer Verleger J. J. Spühler war es, mit dieser neuen Zeitschrift Themen aus dem ganzen Gebiet der Zoologie abzudecken – von der Kleintierzucht über die Zootierhaltung bis zum Naturschutz. Nach turbulenten ersten Jahren wurde die Tierwelt im Jahr 1902 von der Schweizerischen Ornithologischen Gesellschaft (SOG) übernommen, aus der später ihr heutiger Besitzer entstand, der Verband der Schweizer Kleintierzüchter «Kleintiere Schweiz».

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Die Erstausgabe der «Thierwelt» (Bild: ZVG)

Mit den Jahren wuchs die Tierwelt in ungeahntem Masse, wie es in einer Mitteilung heisst. Heute zählt sie mit einer verkauften Auflage von über 68'000 Exemplaren zu den Schwergewichten im Schweizer Zeitschriftenmarkt. Unter dem Motto «Mehr Lesespass für die ganze Familie» animiert sie Woche für Woche über 270'000 grosse und kleine Tier- und Naturfreunde zum Lesen. Die Themenpalette ist breiter als je zuvor, ohne dass die «Tierwelt» von der Idee ihrer Gründer abgekommen wäre: Der Kaninchen-, Geflügel-, Tauben- oder Ziervögelzüchter kommt mit der «Tierwelt» ebenso auf seine Kosten wie der Katzen- oder Hundehalter, die Reiterin, der Landwirt, die Gärtnerin, der Vogelbeobachter und der passionierte Wanderer.

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Zudem bietet die Tierwelt seit Jahrzehnten den wohl grössten und kultigsten Inseratemarkt im Schweizer Printmedienbereich. Jede Woche finden sich hier weit über 1000 neue Angebote: vom Labradorwelpen über das Auto und den Gabelstapler bis hin zum Ferienhaus in der Toskana. Auch dieser Kleininseratemarkt geht letztlich auf die Gründungszeit vor bald 125 Jahren zurück: Schon in der ersten «Tierwelt»-Ausgabe wurden Bruteier, Vogelfutter, Widderkaninchen oder Berhardinerhunde zum Verkauf ausgeschrieben.

Um das Jubiläum zu feiern, führen «Kleintiere Schweiz» und der Verlagspartner Zofinger Tagblatt über ein ganzes Jahr hinweg diverse Aktionen und Aktivitäten durch. Die Leserinnen und Leser der Tierwelt profitieren zum Beispiel alle zwei Wochen von Angeboten zu Vorzugspreisen. In einem monatlichen Quiz gibt es attraktive Preise zu gewinnen – als Hauptpreis der Schlussverlosung winkt ein Auto. Als Höhepunkt des Jubiläumsjahrs findet am 10. Juni 2016 ein grosses Fest für geladene Gäste statt, und am 16. Juni 2016 erscheint eine Spezialausgabe der Tierwelt.

Zu guter Letzt: Hundeelend

Einem Hundefleisch-Festival im Süden Chinas soll es an den Kragen gehen. Mit prominenter Hilfe und einer Kampagne, die auf schockierende Bilder verzichtet.

Und schockierende Bilder gäbe es wahrlich wie Sand am Meer. Wer es nicht glaubt, darf getrost «Yulin Festival» bildergoogeln und sich einen Überblick verschaffen. Das darf übrigens auch die «Wir essen ja auch Tiere»-Fraktion. Oder die «Ich hab auch schon Hund probiert, schmeckt wie eine Mischung aus Hase und Huhn»-Fraktion.

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Ricky Gervais ist jemand, der die jährlich 10'000 Hunde – viele davon entführt, mit Halsband – nicht länger ihrem perversen Schicksal überlassen will. Den Briten kennt man aus den genialen, preisgekrönten BBC-Serien «The Office» und «Extras» – als Hauptdarsteller und Drehbuchschreiber. Gervais ist – je nach Humor – unendlich lustig und kümmert sich nun um weniger lustigere Dinge. Das tat er übrigens bereits mit Engagements gegen Pelz, Hundefleisch in Thailand und Stierkämpfe. Nun unterstützt er eine neu lancierte Petition (und Spendensammlung) der Organisation Humane Society International (HSI). Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die chinesischen Behörden zum Beenden des «Hunde-Festival» in Guangxi, einem autonomen Gebiet im Süden der Volksrepublik, zu bewegen. Übrigens: Die Mehrheit der chinesischen Bevölkerung lehnt das Yulin Festival ab.

Unterstützt wird die Petition nun auch von der Werbung. Die kanadische Agentur Grassriots hat für HSI einen Spot produziert, der ohne Schockbilder auskommt und trotzdem schockiert. Und er gibt dem durch Patti Page 1953 bekannt gewordene Lied «The Doggie in the Window» einen unerwartet bitteren Nachgeschmack. (hae)
 

Ende einer Ära: Raab hört auf

Stefan Raab hat beschlossen, seine TV-Karriere auf Ende 2015 zu beenden. Dies, obwohl ihm Prosieben eine mehrjährige Vertragsverlängerung angeboten hat.

Mit dem am Mittwochabend verkündeten Rücktritt geht eine langjährige und erfolgreiche Karriere in der deutschen Fernsehlandschaft zu Ende. Von 1993 bis 1998 moderierte der passionierte Musiker und Songschreiber beim Musik- und Jugendsender Viva die Show «Vivasion» und zwischenzeitlich die monatliche Sendung «Ma' kuckn'». 1999 wechselte der gelernte Metzger zu Prosieben und lancierte die Sendung «TV Total», die anfangs einmal wöchentlich ausgestrahlt wurde und seit 2001 viermal pro Woche zu sehen ist – bis heute. Gleichzeitig erfand der Freigeist unzählige Formate wie beispielsweise die «Wok-WM», den «Bundesvision Song Contest» und die äusserst erfolgreiche, und mehrfach ins Ausland verkaufte Sendung «Schlag den Raab». Aus seinen Castingsshows, die bewusst einen fairen Gegenpol zu Sendungen wie «DSDS» oder «Popstars» darstellten, gingen Musiker wie Stefanie Heinzmann, Max Mutzke und die spätere Eurovision-Songcontest-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut hervor.

In einer Presserklärung betont Raab die gute Zusammenarbeit mit Prosieben: «Ich bedanke mich bei meinem Sender Prosieben, der mich in den vergangenen Jahren alle meine Ideen hat umsetzen lassen. Wir beenden die Zusammenarbeit im besten Verhältnis, das man haben kann». Er habe sich geehrt gefühlt, dass ihm Prosieben eine langjährige Vertragsverlängerung angeboten habe. Dennoch habe er seine Entscheidung, «die Fernsehschuhe an den Nagel zu hängen», nach reiflicher Überlegung und mit Überzeugung getroffen. (hae)

Bild: Prosieben

Auch im Kanton Luzern soll nachgezählt werden

Auch im Kanton Luzern verlangt eine Beschwerde, dass die eidgenössische Abstimmung über das Radio- und TV-Gesetz (RTVG) nachgezählt wird. Bereits am Dienstag war eine Stimmrechtsbeschwerde bei der Landeskanzlei Baselland eingegangen.

«Ich kann Ihnen bestätigen, dass im Kanton Luzern in dieser Sache eine Abstimmungsbeschwerde eingegangen ist», sagte Andreas Töns von der Staatskanzlei am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Von wem die Beschwerde eingereicht wurde, ist unklar. Es handle sich um eine Privatperson, hiess es. Was die bisher zwei Stimmrechtsbeschwerden konkret bewirken, ist noch offen. Nach Auskunft der Landeskanzlei Baselland müssen noch diverse rechtliche Fragen geklärt werden, bevor der Regierungsrat einen Entscheid fällen kann. Noch unklar ist ebenfalls, ob beim Bundesgericht Beschwerden zum Abstimmungsausgang eingegangen sind. Das neue RTVG war am Sonntag äusserst knapp mit lediglich 0,14 Prozent oder 3174 Stimmen Unterschied angenommen worden. Im Kanton Luzern gaben 502 Stimmen den Ausschlag für ein Nein. Im Kanton Baselland dagegen war das Ergebnis deutlich klarer: 45,8 Prozent Ja- standen 54,2 Prozent Nein-Stimmen gegenüber; die Differenz betrug 6658 Stimmen. (SDA)

Matter Gretener Lesch: Wanderferien, die Spuren hinterlassen

Mit nicht weniger als 350 km Wanderwegen ist die Freie Ferienrepublik Saas-Fee ein Outdoor-Paradies, das süchtig macht. Genau das dramatisiert das neuste Motiv der Kampagne aus dem Hause Matter Gretener Lesch.

Eine nach einem weiteren sonnigen Wandertag glücklich erschöpfte Familie streckt die Füsse aus. Dabei machen ihre abgelaufenen Schuhsolen humorvoll klar, dass das traumhaft schöne Auf und Ab auch seine Nachteile hat.

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grössere Darstellung

Verantwortlich bei der Freien Ferienrepublik Saas-Fee: Pascal Schär (Vorsteher Departement für Erholung). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Laura Haas (Grafik), Marcus Gretener, Ulrich Stauffacher (Beratung); Christof R. Schmidt (Fotografie), Patrik Rohner (Bildbearbeitung).
 

Swisscom und Heimat: Neue Mobilfunk-Kampagne

Dass Swisscom mit den Produkten den Schweizern neue Möglichkeiten eröffnet, ist fester Bestandteil des Markenversprechens. Diese Botschaft transportiert die neuste Mobilfunk-Kampagne.

Mit einer emotionalen Offensive bringt die von Heimat Berlin kreierte Kampagne Lebensfreude, Lust und Inspiration in den drögen Mobilfunk- und Tarifdschungel. Das Smartphone begleitet uns nahezu immer und überall hin, es ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die Botschaft: Erst in Kombination mit dem richtigen Abo und dem richtigen Netz wird es zu einem mächtigen Tool, das uns die Welt einfacher entdecken lässt und uns das Leben erleichtert.

https://www.youtube.com/watch?v=P7OlgmWhL3w

«Wir gehen den strategischen Schritt hin zu einer übergreifenden Kategoriekampagne, die den Menschen die Möglichkeiten aufzeigt, die wir mit unseren unlimitierten Natel infinity Abos und dem besten Netz der Schweiz eröffnen. Mit der neusten Kampagne möchten wir die Schweizer inspirieren und das Markenversprechen der Swisscom langfristig stärken», so Tim Alexander Leiter Marketing- und Markenkommunikation bei Swisscom. Die Kampagne istab dem 13.06.2015 auf reichweitenstarken Kanälen wie TV, Print, OOH, Kino und Online national sichtbar und darüber hinaus in Social Media erlebbar.

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Filmproduktion: Pumpkin Film
Regie: Nacho Gayan
Auftraggeber: Swisscom Schweiz
Agentur: Heimat , Berlin
Online Agentur: Plan.Net Suisse
Media Agentur: Mediaschneider

 

SDA-Gruppe richtet sich strategisch neu aus

Die SDA-Gruppe stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Die Sportinformation wird nach über 90 Jahren Selbstständigkeit per 1. Januar 2016 in die Nachrichtenagentur SDA integriert. Der Verwaltungsrat definiert ferner die Strategie für die kommenden Jahre.

In einem nach wie vor schwierigen Medienumfeld hat sich die sda-Gruppe im Geschäftsjahr 2014 gut geschlagen. Das bereits 2012 eingeleitete Programm zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung wirkt sich weiter positiv aus, wie Verwaltungsratspräsident Hans Heinrich Coninx im Geschäftsbericht 2014 schreibt. Der Gesamtertrag der sda-Gruppe nahm um 2,9 Prozent auf 38,4 Millionen Franken zu. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 565'000 Franken nach einem Verlust von 1,24 Millionen Franken in der Vorperiode. Damals hatte eine von der Wettbewerbskommission verhängte Busse zu roten Zahlen in der Erfolgsrechnung geführt.

Zur SDA-Gruppe gehören die Nachrichtenagentur SDA, die Bildagentur Keystone, die Sportinformation, die Finanznachrichtenagentur AWP, der Original Text Service News Aktuell (Schweiz) und SDA-Informatik. Die Gruppe beschäftigt insgesamt 300 Personen, 14 weniger als vor einem Jahr. Die SDA-Generalversammlung wählte am Mittwoch in Bern Sandra Jean, Direktorin der Redaktionen der Walliser Tageszeitung Nouvelliste und Verantwortliche für die Magazine der ESH-Gruppe, in den Verwaltungsrat. Sie folgt auf Valérie Boagno, die nach vier Jahren aus diesem Gremium zurücktritt. Die übrigen sechs Verwaltungsrats-Mitglieder wurden wiedergewählt. (SDA)

Havas Digital: Mails für Apple Watch rüsten

Havas Digital rät: Kunden müssen Ihre E-Mail Templates für die Apple Watch anpassen. Ein versteckter Spezialcode der Havas Digital Unit macht dies möglich.

Bereits seit eineinhalb Jahren existiert der digitale Arm der Havas Worldwide in Zürich mit wachsendem Erfolg. Havas Digital ist neben dem Standard Repertoire unter anderem spezialisiert auf Performance Marketing, Data-Driven Marketing und E-Mail Marketing. In den kommenden Wochen wird auch in der Schweiz die neue Apple Watch ausgeliefert. Zwei neue Anforderungen wachsen daraus: zum einen können iOS Apps mit Apple Watch kompatiblem Content aufgerüstet werden – zum anderen sollten auch alle existierenden E-Mail Templates angepasst werden. Die meisten der heute existierenden HTML E-Mail Templates sind für die Apple Watch nicht lesbar.

Peter Rehnke, Managing Director der Havas Digital dazu in einer Mitteilung: «Die Apple Watch bringt eine neue Herausforderung für das E-Mail Marketing mit sich. Alle – aber auch wirklich alle – existierenden Templates sollten angepasst werden, damit sie auf der neuen Smartwatch lesbar sind. Es wird künftig mit jeder HTML E-Mail ein separater Content verschickt werden müssen, der nur von der Apple Watch angezeigt wird und für alle anderen Geräte nicht sichtbar ist. Nicht jedes E-Mail Versandtool ist dafür ausgelegt. Vor allem die Businesses, welche ausschiesslich auf E-Mail Marketing basieren, sollten jetzt schnell handeln. Auch stellen wir immer wieder fest, dass mehr als 50 Prozent der E-Mail Templates nicht Smartphone kompatibel sind, also responsive. Auch das ist in der heutigen Zeit ein no-go und verschenkt wertvolle Performance.»

Bloggerin Virgine Peny lanciert Stil-Magazin

Sie kennt sich mit Savoir Vivre und eleganter Coolness bestens aus: DIY-Bloggerin Virginie Peny. Diesem Motto folgend lanciert sie jetzt das neue Stylepaper, das Lifestyle-Trouvaillen näher bringen soll.

Ein Leben für die Mode und schönen Dinge des Lebens: DIY-Bloggerin (unter anderem für Annabelle und Zalando) Virginie Peny, 29, ist gebürtige Französin und lebt seit rund drei Jahren in der Schweiz. «Mir gefällt die Schweizer Lebensart, besonders in Zürich wo sich alles ständig bewegt», so Peny.

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Mit ihrem neu lancierten Stylepaper möchte sie Geschichten und Hintergrundinformationen über schöne Spots und Dinge in diesem Land zeigen – weg von gewöhnlichen Tourist-Guides. Das Stylepaper ist eine neue Art von Kundenzeitung, welches innerhalb eines Partnernetzwerks funktioniert. Die etwas andere Stil-Zeitung für Zürich berichtet vierteljährlich via Print und stetig online über hübsche Boutiquen, Online-Hotspots innovative Unternehmen sowie DIY-Ideen für den Alltag.

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Am 18. Juni erscheint das erste Printexemplar sowie die neue Website von Stylepaper im neuen Design und Layout. Unterstützt wurde Peny neu von Bloggerkollegin Nina Pupikofer (Nimmplatz) und Art Direktorin Laura Grümann, die sich um Redaktion und Design kümmerten. Damit wurde eine Plattform für Mode, Beauty, Lifestyle, Einrichtung und exklusive Services entwickelt, welche als Ergänzung zum gleichnamigen Blog erscheint.

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Partnerschaftliche Synergien

Im aktuellen Stylepaper Exemplar werden der Zürcher Online-Shop Fashionvestis.com, der Online-Jungdesigner-Shop Clomes.ch, der Vintage-Laden Obbjekt im Kreis vier, der sardinische, neuerdings in der Schweiz erhältliche Brand Nule sowie das Schmuck-Label Savannah Chic und der Brillen-Shop Scharfmacher an der Europaallee mit von der Partie sein. Durch redaktionelle Beiträge werden die innovativen Unternehmen und ihre Ideen stilvoll und modern präsentiert – the french way eben. Zudem gibt es nützliche und coole DIY-Tipps und Tutorials von Profi Virginie Peny. Am 29. Juni wird Stylepaper am Montagsmarkt in der Rimini-Bar vertreten sein. Die offizielle Launch-Party des neuen Stylepapers wird im September stattfinden. Bis Ende Jahr sollen zudem Pop-Up Galerien im Raum Zürich entstehen, um die Online- Shops und ihre Produkte physisch vorzustellen sowie ein passender Online-Shop, wo die Stylepaper-Produkte direkt erhältlich sein werden.

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Stylepaper ist für Kunden gratis in den teilnehmenden Geschäften Obbjekt und Scharfmacher, sowie in den Shops, die den Brand verteilen – wie bei Nule oder Savannah Chic. Bei Letzterem kommt es auch als Beilage bei Online-Bestellungen – ebenso bei Fashionvestis und Clomes.
 

Erdmannpeisker: Auftritt für Work Smart Initiative

SBB, Swisscom, die Post, Witzig, Microsoft und die Mobiliar lancieren gemeinsam die Work Smart Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, flexible Arbeitsformen aktiv zu fördern. Erdmannpeisker hat das Corporate Design dazu entwickelt.

Das Umdenken in der Schweizer Wirtschaft soll durch Work Smarkt vorangebracht werden und Unternehmen sowie Institutionen bei der Umsetzung von flexiblen Arbeitsformen besser unterstützt werden. Erdmannpeisker hat für die Work Smart Initiative das Corporate Design entwickelt, Campfire dazu den Online Auftritt Work-smart-initiative.ch konzipiert, gestaltet und umgesetzt. Ehrensache, dass auch Erdmannpeisker und Campfire die Charta für flexibles Arbeiten unterschrieben haben.

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Verantwortlich bei Work Smart: Nadia Stillhart (Projektleiterin Nachhaltigkeit). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker und Sybille Erdmann (Gesamtverantwortung), Patrick Fawer (Art Direction), Selina Helbling (Beratung). 
Verantwortlich bei Campfire: Damian Kunz (Beratung), Dirk Unger (Kreation), Patric Martin und Pius Caduff (Entwicklung).
 

Studie untersucht Überschneidungen von TV- und Online-Videokonsum

Erstmalig in der Schweiz untersucht eine Studie von Mediacom und Stailamedia kombiniert den heimischen TV- und Online-Videokonsum mit dem Ziel, unterschiedliche Nutzertypen sowie Überschneidungen bei der Nutzung der Bewegtbildkanäle zu identifizieren.

Damit soll für Werbungtreibende eine Grundlage zur Effizienzsteigerung integrierter TV- und Online-Videokampagnen geschaffen werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Studie bestätigt, dass Online-Videoplattformen attraktive Komplementärkanäle zu TV darstellen, denn der Online-Videokonsum boomt in der Schweiz. Ein Drittel aller Befragten schauen täglich und rund die Hälfte aller Befragten mehrmals wöchentlich Videos im Internet an – dies öfter auf mobilen als auf stationären Endgeräten. Der typische Online-Videonutzer findet sich dabei häufiger im jüngeren und mittleren Alterssegment und damit in jener Gruppe, die wie die Studie aufzeigt, weniger häufig im TV anzutreffen ist als die Älteren. Für den Werbungtreibenden bedeutet folglich die Kombination von Online-Video- und TV-Werbung einerseits eine signifikante Steigerung des Reichweitenpotentials und andererseits die Möglichkeit, dem Rezipienten konsistente Markengeschichten über alle Kanäle wie Endgeräte und damit über den ganzen Tag hinweg zu erzählen.

Die Nutzung von Online-Video fällt gemäss der Studie fragmentiert aus. Youtube ist dabei das mit Abstand am häufigsten genutzte Angebot, gefolgt von den Nachrichtenportale 20min.ch, Bluewin.ch und Blick.ch. Die Heavy Youtuber nutzen aber parallel und ebenso intensiv auch nahezu alle anderen Video-Angebote auf Web TV-Plattformen wie Zattoo, Wilmaa und Swisscom TV (Air) oder auch auf News- wie alternativen Videoportalen. Low YouTuber dagegen präferieren Video Content auf Nachrichtenportalen.

Innerhalb der untersuchten TV-Nutzertypen zeigt sich, dass Personen, die häufig fernsehen und ebenso Personen, die mehrheitlich private TV-Sender frequentieren, eine stärkere Affinität zu hoher Bewegtbildnutzung auf Online-Plattformen aufweisen. Liebhaber von privaten Sendern bevorzugen dabei Video-Angebote auf Web-TV‘s, Sender-Mediatheken, Youtube und 20min.ch, während bei Zuschauern des öffentlich rechtlichen Fernsehens die SRF Mediathek, Bluewin.ch, Tagesanzeiger.ch und Blick.ch beliebt ist. Low TV-Nutzer erreicht man mit Video-Inhalten am besten auf Youtube, den Nachrichtenportalen und der SRF-Mediathek.

«Für Mediacom bietet diese Studie echten Mehrwert. Wir können auf der Basis von den kombinierten Nutzungsdaten über TV- und Online-Video unsere Detailplanung weiter optimieren und damit die Effektivität von Bewegtbildkampagnen steigern», zeigt sich Lennart Hintz, COO Mediacom Zürich, mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Die Studie wurde im vierten Quartal 2014 per Internetbefragung (Fallzahl: 1997 Personen) und in Zusammenarbeit mit D.Core, Forschungsagentur für Medien, durchgeführt. Diese und viele weitere für die Schweiz neue Daten werden in einer frei zugänglichen Auswertung bereitgestellt.

11 Hypothesen zu Online Video

(Basierend auf der Schweizer Studie von MediaCom und Stailamedia zu Überschneidungen von TV- und Online-Videokonsum)
 

  • Online Video ist in der Schweiz ein Massenmedium – 85 Prozent nutzen es.
  • Online Video ist keine Domäne der jungen Zielgruppen mehr, fast alle Altersgruppen nutzen Video regelmässig.
  • Die mobile Nutzung mit Tablet und Smartphone wird die Desktop-Nutzung spätestens 2016 überholen!
  • Die Online-Video-Nutzung in der Schweiz erfolgt sehr fragmentiert. Lediglich Youtube und die etablierten Schweizer Medienmarken stechen hervor.
  • Online-Video-Nutzung erhöht das Reichweitenpotential von Bewegtbildkampagnen in der Schweiz deutlich.
  • Starke Nutzung von klassischem TV geht oft einher mit starker Nutzung von Online-Video.
  • Einzelne Konsumentensegmente sind heute mit klassischem TV allein nicht mehr erreichbar.
  • Relativ wenige User haben einen grossen Anteil an der gesamten Videonutzung.
  • Der Vorteil von Bewegtbild wird für Werbungtreibende erst durch Technologie nutzbar: Targeting, Frequency-Cap und Nutzerdaten ermöglichen effektive Kampagnen in der fragmentierten Bewegtbildlandschaft.
  • Nutzer mit eher geringem TV-Konsum nutzen vermehrt VoD-Portale wie Apple TV aber auch die Online-Angebote klassischer TV-Sender wie zum Beispiel die SRF Mediathek.
  • Es gibt eine hohe Nutzungs-Überschneidung der Web-TV Anbieter.

Lion Report, Tag 2: Harter Tag, weicher Wein

Man gewinnt beinahe den Eindruck, dass in Cannes ein Konklave tagt. Gesucht wir aber nicht das Oberhaupt der katholischen Kirche, sondern die heiligsten aller Werbe-Cases. Willkommen im Tag 2 vom Lion Report.

Wie bei solch einer ehrwürdigen Wahl üblich, wurden die Bischöfe – pardon – die Jurymitglieder in dunkle Räume «gesperrt», um die diversen Einreichungen zu bewerten. Auch wenn der Strand lockt, unser Mann in Cannes, Executive Creative Director Grischa Rubinick, hält durch.

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Weisser Rauch. Nein, es stehen noch keine Gewinner fest. Lediglich der Dampf der Kaffeemaschine steigt empor. Und Kaffee werden die Jurymitglieder für den langen Tag auch brauchen. In 5er Gruppen aufgeteilt wird dann gesichtet, diskutiert und bewertet. Die Cases scheinen in diesem Jahr beinahe kein Ende zu nehmen. 40'133 Arbeiten wurden beim 62. Cannes Lions International Festival of Creativity vermeldet. Ein neuer Rekord.

Das Programm ist hart. Zehn Minuten Pause gibt es jeweils am Vormittag und Nachmittag. Dazwischen eine Stunde Mittagslunch. Die Bilanz am Abend: 159 Cases wurden in Grischas Gruppe beurteilt. Das schlaucht ganz schön. Doch es macht ihm Spass. Vor allem, weil er immer wieder kreative Perlen entdeckt. Und anders als bei einem Konklave, kann er abends an den Strand, um ein gutes Glas Rosé zu geniessen.

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Bisher erschienen:

Tag 1: Meet & Greet am Buffet

 

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