Neuzugang bei der Direct Mail Group

Massimo Moretti ist neuer Leiter Marketing bei Direct Mail Company und Mitglied der Geschäftsleitung. Er hat die Stelle per 15. Juni 2015 angetreten.

Der neue Marketingleiter ist mit über 20 Jahren Erfahrung im Schweizer Detailhandel ein ausgewiesener und erfolgreicher Branchenkenner. Zuletzt war er 14 Jahre als Leiter Marketingservices für die Marketingstrategie von Jumbo-Markt tätig. Darüber hinaus ist er laut Mitteilung seit mehreren Jahren als Dozent und Prüfungsexperte für integrierte Kommunikation, Unternehmenskommunikation und Marketing in der Schweiz und Deutschland tätig.

Peter Streicher wird COO der Habegger Gruppe

Der Verwaltungsrat von Habegger hat Peter Streicher zum neuen Chief Operations Officer (COO) der Habegger Gruppe ernannt. Er wird zum 1. Oktober 2015 Aufgaben von Christof Murer übernehmen, der nach sieben Jahren als Geschäftsführer das Unternehmen verlassen wird.

«Peter Streicher wird mit seiner langjähriger Erfahrung und seinem Wissen die Geschäftsleitung der Habegger Gruppe ideal ergänzen.» sagt Simon Ackermann, Verwaltungsratspräsident und führt fort: «Unser neuer COO kennt das Unternehmen sowie die Branche bestens und leitete jahrelang internationale Grossprojekte und konnte als Manager grosse Erfolge feiern. Die beste Mischung also, umfangreiche Projekte erfolgreich zu begleiten und gleichzeitig betriebsinterne Prozesse zu führen.»

Peter Streicher verfügt über internationale Erfahrung im Bereich Live Kommunikation und war zuvor über mehrere Jahre bei George P. Johnson als Geschäftsführer tätig. Er startete seine Karriere im 1999 als technischer Projektleiter bei George P. Johnson und wurde im Jahr 2005 zum Geschäftsführer ernannt. Ab 2012 war er für das gesamt europäische Geschäft des Unternehmens verantwortlich.

Personelle Wechsel bei der Habegger Gruppe

Die seit sieben  Jahren von Christof Murer ausgeführte Funktion des CEOs wird per 1. Oktober 2015 von Simon Ackermann dem Verwaltungsratspräsidenten angetreten. So wird Simon Ackermann die strategische sowie operative Verantwortung der Standorte in der Schweiz (Zürich und Bern), Österreich (Münchendorf) und Katar (Doha) übernehmen. Die neu geschaffene COO-Funktion wird laut Mitteilung vereinzelt Teile der ehemaligen Aufgaben der CEO-Funktion erben und somit federführend die betrieblichen Prozesse weiter entwickeln.
 

Werbemarkt schwächt sich auch im Mai ab

Nach dem Knick im April hat sich der Schweizer Werbemarkt auch im Mai abgeschwächt. Gegenüber dem Vorjahresmonat sanken die Werbeausgaben um 4,4 Prozent auf 419 Millionen Franken.

Auch kumuliert von Januar bis Mai schrumpfte der Werbemarkt um 1,3 Prozent auf 1,989 Milliarden Franken, wie die Marktforschungsfirma Media Focus am Dienstag bekannt gab. Einen besonders starken Einbruch mussten die Branchen Unterhaltungselektronik (minus 40 Prozent auf 4,7 Millionen Franken), Tabakwaren (minus 37,8 Prozent auf 1,6 Millionen Franken) und Dienstleistung (minus 30,7 Prozent auf 17,9 Millionen Franken) hinnehmen. Auch die Energiebranche (minus 23,4 Prozent auf 2,1 Millionen Franken), die Uhren- und Schmuckbranche (minus 20,1 Prozent auf 7,6 Millionen Franken) sowie die Kosmetik und Körperpflege (minus 17,3 Prozent auf 24,2 Millionen Franken) liessen deutlich Federn. Auf der anderen Seite erzielte die Werbung für Haushaltsartikel (plus 49,5 Prozent auf 7,3 Millionen Franken) den grössten Zuwachs vor den Verkehrsbetrieben (plus 18,4 Prozent auf 6,7 Millionen Franken).

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Mehr Geld für Lebensmittelwerbung

Am meisten Geld floss im Mai in die Lebensmittelwerbung, die um 5,7 Prozent auf 47,7 Millionen Franken zulegte. Dahinter folgt die Fahrzeugwerbung, die allerdings einen Rückgang von 5,1 Prozent auf 35 Millionen Franken erlitt. Kräftig Gas gaben erneut die Detailhändler, die mit 33,1 Millionen Franken, 13,1 Prozent mehr Geld in die Werbung steckten. Die Werbung für politische Kampagnen wuchs um 3 Prozent auf 8,5 Millionen Franken. Davon sei der grösste Teil auf die Vorlagen für die Volksabstimmung vom vergangenen Wochenende zurückzuführen. Am meisten Geld wurde mit 3 Millionen Franken für die Erbschaftssteuerreform ausgegeben vor der Vorlage zum Radio- und  Fernsehgesetz (RTVG), die 1,4 Millionen Franken auf sich vereinigte. Die RTVG-Vorlage war dafür in den Onlinemedien das beherrschende Abstimmungsthema. Am schwächsten wurde für die Stipendieninitiative (73'000 Franken) und die Abstimmung über die Präimplantationsdiagnostik (PID) mit 99'000 Franken die Werbetrommel gerührt. (SDA)

Werbedruck im Gesamtmarkt

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Top 10 des Monats (ohne Sortiments- und Imagewerbung)

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Velvet feiert 20-Jahre-Jubiläum

Die Luzerner Agentur Velvet feiert dieses Jahr das 20-Jahr-Jubiläum. Die offizielle Feier fand am Freitag mit über 400 Gästen im Neubad in Luzern statt.

1995, am längsten Tag des Jahres, wird Velvet in Luzern gegründet. Das inhabergeführte Unternehmen setzt von Anfang an auf Kreativität in der Kommunikation. Grafik und Design für die lokale Musikszene und Kultur prägen die Gründungszeit, doch bald folgen erste kommerzielle Aufträge und Velvet entwickelt nationale und internationale Werbekampagnen. Das Atelier entwickelt sich zu einer renommierten Werbeagentur und arbeitet unter dem Slogan «business as pleasure». Das Team umfasst derzeit 14 Mitarbeitende.

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Die offizielle Feier fand am letzten Freitag mit Mitarbeitenden, Kunden und Freunden statt. Rund 450 Gäste folgten der Einladung ins Neubad in Luzern. In Form einer Tombola mit Diashow wurden 20 prägende Momente von Velvet aufbereitet. Durch den Abend führte «Entertainer» Max Christian Graeff und Schauspielerin Juliane Lang. Zu gewinnen gab es Gegenstände aus dem Archiv des Ateliers, wie beispielsweise: Bücher aus der Velvet Edition, das Cymbal von John Bonham von Led Zeppelin oder die «Original-Claudia-Schiffer-Unterwäsche» aus der legendären Werbekampagne für das Museum für Kommunikation in Bern.

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Velvet betreut/betreute seit 1995 Marken wie Stimorol, Paiste, Swatch, Flik Flak, Völkl, Flims Laax Falera, Kammerspiele München, Deutsches Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, BFU Beratungsstelle für Unfallverhütung, Zentrum Paul Klee, Halter Bonbons, Luzern Tourismus, FC Luzern, Schweizerisches Nationalmuseum, Swiss Re.

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Ogilvy: Neue geheime Missionen mit Fink und Bürgi

Ab sofort sind die zwei unter dem Namen Fink und Bürgi bekannten Beamten vom fiktiven Amt für Schweizer Werte wieder in geheimer Mission unterwegs. Ihr erklärtes Ziel ist es, das Geheimnis hinter Aldi Suisse aufzudecken - diesmal im Namen der Schweizer Bevölkerung.

Diese konnte in den vergangenen zwei Monaten auf Fink-buergi.ch Themen vorschlagen, welchen die beiden Beamten als nächstes nachgehen sollten. Über 3600 Aufträge sind in dieser Zeit auf der Website eingegangen. Aufträge, die am meisten genannt wurden, sind jetzt in witzige Stories verpackt und verfilmt worden. Es handelt sich dabei um Themen wie Frische, Bio, Garantie, Qualität und Umweltfreundlichkeit. Die TV-Spots wurden unter der Regie von Dani Levy realisiert und werden ab sofort im TV ausgestrahlt. In der ersten Episode geht es um das Thema Frische.

Laut Aldi Suisse ist die Reaktion auf die bisherigen TV-Auftritte von Fink+Bürgi äusserst positiv. Die beiden chaotischen, chronisch erfolglosen Beamten kämen in der Bevölkerung sehr gut an.

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Verantwortlich bei Aldi Suisse: Reto Furrer (Leiter Marketing), Martin Ulmann (Teamleiter Werbung), Sandra Pfändler (Projektleitung) und Christina Schefer (Web). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Gaby Zimmerli (Gesamtverantwortung), Thomas Bolliger (CD), Tino Heuter (AD und Markus Sidler (Strategie/Text), Samuel Hug und Max Brunner (Beratung). Produziert wurden die TV-Spots von Rocket Film zusammen mit Dany Levi (Script/Regie).
 

HWZ: Neuer Master-Lehrgang in Business Innovation

Die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich bietet ab sofort den Master of Advanced Studies «MAS in Business Innovation» an.

Der neue berufsbegleitende Studiengang widmet sich der Schaffung einer nachhaltigen Innovationskultur und knüpft nahtlos an erfolgreiche Lernkonzepte der HWZ im Bereich Business Engineering an. «Ein Business Innovator schafft eine Firmenkultur, die ein nachhaltiges Innovationsmanagement zulässt. Wir befähigen Unternehmer und Entscheidungsträger, sich Dynamiken des Marktes, wie beispielsweise der Digitalisierung, zu stellen und sich verändernde Geschäftsmodelle zu managen», sagt Martin Kägi, Partner von KW+P sowie Studiengangsleiter des «CAS Innovation Management» an der HWZ. Kägi ist zusammen mit seinem Geschäftspartner Oliver Keller treibende Kraft hinter dem MAS Business Innovation.

Der MAS Business Innovation geht einen entscheidenden Schritt weiter als bisherige Angebote im Markt: Er stellt konkrete Prozesse und Vorgehensmodelle wie «Design Thinking», «Agile Development» oder «Business Model Innovation» in den Vordergrund. Die Teilnehmenden werden systematisch befähigt, diese Methoden praktisch anzuwenden. Der Studiengang ist mit 62 ECTS-Credits dotiert und setzt sich wie die bereits bestehenden Masterlehrgänge im Bereich Business Engineering aus insgesamt fünf CAS (Certificate of Advanced Studies) – drei Pflicht- und zwei Wahl-CAS – und einer Master-Arbeit zusammen. Eines der Pflichtmodule ist der neue CAS Innovation Management. Das berufsbegleitende Studium kann jederzeit begonnen werden und ist neben einer 100-Prozent-Anstellung möglich. Der MAS Business Innovation wird von der HWZ zusammen mit den Partnern SGO Business School und Digicomp durchgeführt.

Innovations-Update für Kaderleute

Innovationsführung ist auch Thema eines Executive Updates an der neu gegründeten «Executive Academy» der HWZ. In sogenannten Executive Updates wird neustes Know-how in konzentrierter Form speziell für Unternehmer, Geschäftsleitungsmitglieder, Bereichsleiter und weitere erfahrene Führungskräfte mit dem Ziel der direkten Anwendbarkeit im Betrieb vermittelt.

Andrea Affolter wird Solothurner Regierungssprecherin

Die 45-jährige Radiojournalistin Andrea Affolter wird neue Medienbeauftragte des Solothurner Regierungsrates. Affolter übernimmt den Job als Regierungssprecherin Anfang Dezember von Dagobert Cahannes, der nach mehr als 18 Jahren in den Ruhestand geht.

Affolter arbeitet seit 2001 beim Regionaljournal Aargau/Solothurn von Radio SRF. Sie leitet das Ressort Kanton Solothurn, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Zuvor war Affolter Chefredaktorin des Solothurner Lokalradios 32. Die zweifache Mutter ist verheiratet und wohnt mit ihrer Familie in Solothurn. Dem Medienbeauftragten kommt im Kanton Solothurn eine zentrale Aufgabe zu. Er berät und unterstützt den Regierungsrat in allen Belangen der Öffentlichkeitsarbeit. Er nimmt an allen Sitzungen des Regierungsrates teil. Die einzelnen Departement haben keine Mediensprecher. (SDA)

Bild: SRF

Havas: Schöne Holzköpfe bei En Vogue

Die Pflegeshampoos von En Vogue stärken das Haar mit Teebaumöl. Das neue Printsujet von Havas Worldwide Zürich dramatisiert dies auf verblüffend einfache Weise.

Mit einem Bild von einem Brett aus Teebaumholz, das auf den ersten Blick wie langes wallendes Haar aussieht. Einzig ein kleines Astloch am Bildrand verrät, dass es sich tatsächlich um Holz handelt. Das Printsujet ist ab sofort in der ganzen Schweiz zu sehen.

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grössere Darstellung

Verantwortlich bei En Vogue: Claudio Tollardo. Verantwortlich bei Havas Worldwide Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Michael Kathe (Creative Direction), Hanning Beland (Art Direction), Anne-Marie Pappas, Joy Guerotto (Grafik). Verantwortlich bei Red Department: Alexander Herzog (Bildbearbeitung).
 

Clear Channel mit neuem Geschäftsleitungsmitglied

Tom Gibbings wechselt von Clear Channel Outdoor zur Schweizer Tochtergesellschaft Clear Channel Schweiz und wird CFO.

Tom Gibbings hat Ende April 2015 die Nachfolge von Patrik Nietlispach angetreten, der ausserhalb des Unternehmens eine neue Herausforderung angenommen hat. Der Brite übernimmt als CFO und Mitglied der Geschäftsleitung die Verantwortung für Finanzen, Controlling und IT. Er rapportiert in dieser Funktion direkt an den CEO und Vice President Central Europe, Jürg Rötheli.

Tom Gibbings stösst vom Hauptsitz von Clear Channel in London zu Clear Channel Schweiz. Dort war er seit 2012 tätig, in seiner letzten Funktion als Financial Planning & Analysis Director. Insgesamt verfügt er über 15 Jahre Erfahrung in der Medienbranche, unter anderem bei British Telecom, Walt Disney und in der Media Practice von KPMG. Tom Gibbings studierte an der University of Birmingham Wirtschaft und ist dipl. Wirtschaftsprüfer.

 

Weko prüft Übernahme von Jobscout24 vertieft

Die Wettbewerbskommission (Weko) will die Übernahme von Jobscout24 durch Jobcloud vertieft prüfen. Es bestünden Anhaltspunkte, dass diese Übernahme eine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Stellen- Rubrikanzeigen begründe oder verstärke, schreibt die Weko.

Die Wettbewerbskommission (Weko) will die Übernahme von JobScout24 durch Jobcloud vertieft prüfen. Es bestünden Anhaltspunkte, dass diese Übernahme eine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Stellen- Rubrikanzeigen begründe oder verstärke, schreibt die Weko.
 
Jobcloud betreibt mehrere Internetportale im Bereich Stellen-Rubrikanzeigen wie unter anderem Jobs.ch und Jobup.ch. An Jobcloud halten Tamedia und Ringier je 50 Prozent des Kapitals. Jobscout24 betreibt mit Jobscout24.ch ebenfalls eine Online-Stellenbörse.
 
Weil Jobcloud bereits heute über eine starke Stellung verfüge, bestünden Anhaltspunkte für eine Verstärkung einer allenfalls schon heute marktbeherrschenden Stellung von Jobcloud, hält die Weko in ihrer Mitteilung vom Dienstag fest. Die vertiefte Prüfung soll innerhalb der gesetzlichen Frist von vier Monaten erfolgen. Die Weko hatte bereits vor wenigen Tagen eine vertiefte Prüfung der Übernahme von Ricardo durch Tamedia eingeleitet. Ricardo ist mit Olx.ch ebenfalls im Bereich Stellen-Rubrikanzeigen tätig.
 
Jobscout 24 gehört zu Scout24 Schweiz und wird von Ringier kontrolliert. (SDA)
 

Facebook startet Foto-Tausch-Programm

Das soziale Netzwerk Facebook hat eine neue Anwendung gestartet, über die Freunde untereinander Fotos teilen können. Das Programm namens «Moments» ist seit Montag in den USA verfügbar und soll später auch in anderen Ländern eingeführt werden.

Es ermögliche dem Nutzer, Gruppen mit Freunden festzulegen und in diesen dann gemeinsame Fotos «schnell und einfach» zu synchronisieren, erklärte Produktmanager Will Ruben. Oft sei es schwierig, an Fotos zu kommen, die Freunde von einem gemacht haben, erläuterte Ruben. Gruppenfotos würden deshalb oftmals mit mehreren Smartphones aufgenommen, damit auch jeder über einen Schnappschuss verfüge. Dies erledige sich nun mit Moments. Vor zwei Wochen hatte der Facebook-Konkurrent Google einen Foto-Dienst vorgestellt, der auch als App auf dem Smartphone (Android und iOS) verfügbar ist. (SDA)
 

https://vimeo.com/130380325

Kampagne soll jugendliche Glücksspieler sensibilisieren

Unter dem Motto «Wenn dein Spiel zur Droge wird» spricht eine neue Kampagne jugendliche Glücksspieler an. Mit Plakaten, Bierdeckeln und Postern sollen den Spielenden die Mechanismen und Gefahren einer Glücksspielsucht begreiflich gemacht werden.

Sucht Schweiz lancierte am Montag die Kampagne im Auftrag von zehn Deutschschweizer Kantonen, wie die Organisation mitteilte. Die Sujets der Kampagne zeigen Spielsituationen aus der Perspektive der Spielenden. Sie knüpfen an Bekanntes an und sollen Emotionen wecken, wie es heisst. So finden sich die Zocker in einer Situation wieder, in der Geldspiele zu Drogen werden.

Die Kampagne richtet sich unter anderem deshalb an Jugendliche und junge Erwachsene, weil sie gefährdeter sind problematisch zu spielen, wie Sucht Schweiz schreibt. Um bei der Zielgruppe zu landen, bedient sich die Kampagne auch der Kanäle von Sozialen Medien und des Jugendsenders Joiz. So strahlt der Fernsehsender ein «Streetgame» aus, das die Gewinn-Verlust- Thematik durch den immer höheren Einsatz und das Verlangen nach dem Gewinn erlebbar macht. Eine anschliessende Expertendiskussion rundet die Analyse ab, wie es heisst.

Die Webseite SOS-Spielsucht.ch bietet Spielenden zudem Informationen und Hilfe an. Betroffene können sich über die Helpline oder schriftlich anonym beraten lassen.

Die meisten Menschen haben das Spielen um Geld im Griff, wie Sucht Schweiz festhält. Es sei eine «Freizeitaktivität, die mit Spass, Geselligkeit, Anregung und Spannung verbunden ist». Diejenigen, die die Kontrolle aber verlieren, drohten sich und ihre Familien zu ruinieren. In der Schweiz spielen laut der Organisation etwas mehr als 75'000 Menschen exzessiv Glücksspiele. Etwa 28'000 davon sind glücksspielsüchtig, 47'000 gelten als problematisch Spielende. (SDA)
 

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