Fünf weitere Schweizer Shortlist-Plätze

In den Kategorien «Radio», «Glass» und «Design» sind FCB Zürich, M&C Saatchi, Publicis und Leo Burnett unter den Finalisten um die begehrten Löwen.

In der Kategorie «Radio» darf sich FCB Zürich mit der Kampagne für den Hörgeräte- und Gehörschutz-Hersteller Neuroth Chancen ausrechnen, weitere Awards aus Cannes nach Hause zu bringen. Nominiert sind die beiden Spots «Boss» und «Wife», der Spot «Sergeant» hat bereits Bronze beim Wettbewerb Lions Health 2015 gewonnen (Werbewoche.ch berichtete).

Ebenfalls in der Kategorie «Radio» hat sich die Genfer Agentur M&C Saatchi einen Shortlist-Platz gesichert. Für das Hilfswerk der evangelischen Kirche EPER (Deutsch: HEKS) greift der Spot die Thematik auf, dass Flüchtlinge oft hochqualifiziert sind, ihre Fähigkeiten in ihrem neuen Land jedoch nicht anwenden können.

Publicis Zürich hat sich in der Kategorie «Glass» einen Finalplatz gesichert. Die Kampagne für die Frauenzentrale Zürich setzt sich für mehr Lohngerechtigkeit ein. Die Löwen in der Kategorie «Glass Lions» werde 2015 zum ersten Mal vergeben. Bewertet werden Kampagnen, die sich gegen Gender-Benachteiligungen einsetzen.

Und last, but not least findet sich auch Leo Burnett Schweiz erneut auf der Liste der Finalisten wieder. Der Geschäftsbericht als Käsepapier hat die Jury in der Kategorie «Design» überzeugt. (hae)

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Kategorie Agentur Kampagne Kunde
Shortlists vom Dienstag:
Radio FCB Zürich Boss Neuroth
  FCB Zürich Wife Neuroth
  M&C Saatchi Doctor EPER
Glass Publicis Women should not be worth less Frauenzentrale Zürich
Design Leo Burnett Wrapped Report Emmentaler
Shortlists vom Montag:
PR Freundliche Grüsse Escort Men FC Zürich Women
Outdoor Havas Concert Zürich Chamber Orchestra
Media Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
  Walker A Small Heaven Mission 21
Direct Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
  Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
  Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Press Havas Therapist Schweizer Monat
  Havas Managing Schweizer Monat
  Leo Burnett Van Gogh Samsung
  Leo Burnett Kahlo Samsung
  Leo Burnett Duerer Samsung
Promo & Activation Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine

Larissa Bieler neue Chefredaktorin von Swissinfo

Larissa M. Bieler, die abtretende Chefreaktorin des Bündner Tagblatts, übernimmt die Leitung der Redaktion von Swissinfo.

Wie Radiotelevisiun Svizra Rumantscha RTR am Montagabend schrieb, wird Bieler, die bis Ende Oktober 2015 die Chefredaktion des Bündner Tagblatts innehat, neue Chefredaktorin von Swissinfo. Sie war 13 Jahre lang bei der Bündner Tageszeitung tätig und hat den Rücktritt vergangene Woche bekannt gegeben (Werbewoche.ch berichtete). Bieler folgt auf Christophe Giovannini, der die SRG-News- und Informationsplattform auf Ende Februar verlassen hat (Werbewoche.ch berichtete). Seither hat der stellvertretende Chefredaktor Reto Gysi von Wartburg die Verantwortung für Swissinfo übernommen.

Larissa M. Bieler studierte an der Universität Zürich Germanistik, Wirtschaftswissenschaften und Politik. Vor und nach Studienaufenthalten in Paris und Mannheim arbeitete sie als freie  Mitarbeiterin beim Bündner Tagblatt und diversen Bündner Medien. Am 22. Juni hat der Verwaltungsrat der SRG auf Vorschlag von Generaldirektor Roger de Weck Larissa Bieler zur neuen  Chefredaktorin von SWI Swissinfo.ch gewählt.

SWI Swissinfo.ch richtet sich an ein internationales Publikum sowie an die Auslandschweizer. Die Plattform berichtet in zehn Sprachen über aktuelle Ereignisse in der Schweiz. Inhaltlich stehen Informationen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft im Vordergrund. (hae/pd/SDA)

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Déformation professionelle – Berufskrankheiten in Werbung und Marketing

Axel Eckstein, Executive Creative Director bei Leo Burnett Schweiz, schreibt in der Werbewoche über Pathologisches in Werbung und Marketing. In der zehnten Folge: Lach-Stau (risum interrupta).

Beschreibung

Ein Lach-Stau liegt vor, wenn ein humoristisches Element einer Präsentation (z. B. Pointe eines Werbespots) die für das Lachen typischen affektiven Mundbewegungen auslöst, diese aber nach einer bestimmten Zeitverzögerung von der Grosshirnrinde mit Gefühlen des Zweifels oder Trübsinns belegt werden.

Ursachen

Bislang sind zwei Ursachen von Lach-Stau bekannt. In den häufigsten Fällen gehen die von Lach-Stau Betroffenen davon aus, dass andere Menschen nicht über die gleichen Dinge lachen wie sie selbst. In den übrigen Fällen gehen sie davon aus, dass eine oral übermittelte Pointe in einer anderen Darstellungsform (i. d. R. Verfilmung) nicht reproduzierbar ist.

Diagnose

Zur Diagnose wird dem Patienten ein geeichtes Filmskript vorgetragen: Jemand lässt sich allerhand einfallen, um nicht aus dem Gefängnis entlassen zu werden, weil zu Hause keine schönen Möbel warten. Schmunzelt der Patient, macht danach aber Äusserungen wie «Gefängnisse sind für böse Menschen und deshalb nicht lustig», ist LachStau gesichert festgestellt.

Vorbeugung

Eine bewährte Möglichkeit, Lach-Stau zu vermeiden, ist das Vertrauen in die eigenen Gefühle. Vorbeugend wirkt auch die Auseinandersetzung mit dem, was man freiwillig weitergibt. Dazu gehören online geteilte Videoclips von Eltern, die ihre eigenen Kinder blossstellen, oder solche mit Hunden, die gegen Glastüren springen, aber auch Nacktselfies von Prominenten.

Bisher erschienen:

Vorzeitiger Markenerguss (ejaculatio logo praecox)
Ideen-Wundliegen (decubitus idea)
Panisch-progressive Störung (morbus pendulum)
Margenentzündung (gastritis profit)
Erfolgsschielen (strabismus successus)
Goldfieber (febre auri)
Platitourette (repetitio nausea)
Visueller Fetischismus (stimulus best practice)
Probonose (thrombosis facsimile)

Cannes Lions: Schweizer Shortlists

In neun Kategorien sind die Shortlists für die Cannes Lions 2015 bekannt. Fünf Schweizer Agenturen dürfen sich Hoffnung auf einen oder mehrere Edelstahl-Löwen machen.

Wenig überraschend hat sich Saatchi & Saatchi Genf mit der Kampagne «The HIV+ Issue» für das österreichische Magazin Vangardist gleich fünf Shortlistplätze gesichert. Die aus HIV-positivem Blut gedruckte Sonderausgabe wurde bereits bei den Lions Health 2015 mit zwei silbernen und einen bronzenen Löwen ausgezeichnet (Werbewoche.ch berichtete) und darf sich gute Chancen auf weitere Auszeichnungen in Cannes machen.

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In der Kategorie «PR» findet sich die Zürcher Agentur Freundliche Grüsse wieder: Die sympathische Aktion, bei der sich erwachsene Männer als «Einlaufkinder» für ein Champions-League-Spiel der FCZ-Damen bewerben konnten, gefiel scheinbar auch der Jury.

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Havas sicherte sich drei Shortlists, einmal in der Kategorie «Oudoor» für das Zürcher Kammerorchester und zweimal in der Kategorie «Press» für das Magazin Schweizer Monat.

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In der selben Kategorie setzte sich auch Leo Burnett mit den Selfie-Kunstwerken dreimal auf die Liste der Finalisten.

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Zu guter Letzt ist auch die Agentur Walker im Rennen um die Löwen. Mit der Kampagne «A small Heaven» für das Hilfswerk Mission 21 überzeugte «die kleinste Agentur der Welt» die Jury. (hae)

Kategorie Agentur Kampagne Kunde
PR Freundliche Grüsse Escort Men FC Zürich Women
Outdoor Havas Concert Zürich Chamber Orchestra
Media Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
  Walker A Small Heaven Mission 21
Direct Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
  Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
  Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Press Havas Therapist Schweizer Monat
  Havas Managing Schweizer Monat
  Leo Burnett Van Gogh Samsung
  Leo Burnett Kahlo Samsung
  Leo Burnett Duerer Samsung
Promo & Activation Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine

Lion Report, Tag 7: Voting-Endspurt

Die ganze Nacht wurde in Cannes juriert. Bis am Montag um 00:30 Uhr der Gewinner feststand. Den können wir hier leider noch nicht bekanntgeben. Dafür sehen wir, wie es zum Ergebnis kam.

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Endspurt für Juror Grischa Rubinick. Am Sonntagabend tagt die Jury zum letzten Mal.

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Die Favoriten werden diskutiert und bestimmt.

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Im Gremium wird bis früh am Morgen visioniert und gevotet.

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Da das Voting und die Diskussionen etwas länger gingen, werden die Juroren natürlich auch verpflegt. Sushi und Pizza. Was für eine Kombination!  Bisher erschienen:

Tag 1: Meet & Greet am Buffet
Tag 2: Harter Tag, weicher Wein
Tag 3&4: Schlemmen und voten

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Beschwerde gegen RTVG-Annahme an Zürcher Regierung überwiesen

Das Bundesgericht ist auf eine Stimmrechtsbeschwerde von zwei Zürchern nicht eingetreten, die sich gegen die Volksabstimmung betreffend die Änderung des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) richtet.

Die Beschwerde wird an den Zürcher Regierungsrat überwiesen, der in erster Instanz dafür zuständig ist. Somit muss sich bereits die dritte Kantonsregierung mit der Abstimmung vom 14. Juni befassen. Auch in den Kantonen Basel-Land und Luzern sind Beschwerden eingereicht worden. Das neue Radio- und Fernsehgesetz wurde mit nur 3174 mehr Ja- als Nein-Stimmen angenommen. Auf Bundesebene handelt es sich um eines der knappsten Abstimmungsergebnisse. (SDA)

SRF: Neuer Abteilungsleiter Sport

Der neue Leiter SRF Sport und Business Unit Sport SRG (BUS) heisst Roland Mägerle. Der bisherige Leiter Grossprojekte der BUS tritt die Nachfolge von Urs Leutert an, der Ende 2015 in Pension geht.

Roland Mägerle verantwortet seit 2004 in der Business Unit Sport (BUS) der SRG die Grossprojekte. In dieser Funktion ist der 46-Jährige auf nationaler Ebene für die Planung, Koordination und Umsetzung von Projekten wie Welt- und Europameisterschaften im Fussball, Olympischen Spielen oder Ski-Weltmeisterschaften zuständig. Die neue Position tritt er am 1. Januar 2016 an, wie es in einer SRF-Mitteilung vom Montag heisst.

In der Abteilung Sport des damaligen Schweizer Fernsehens hatte Mägerle verschiedene leitende Positionen; er war unter anderem Redaktionsleiter «sportlive» und Projektleiter für die Fussball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich und die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City 2002. Zuvor war er erst als freier Mitarbeiter, dann als Redaktor und Produzent für Sportsendungen tätig. Roland Mägerle hat an der Universität Zürich ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen; er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

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Roland Mägerle: «Es ist eine grosse Motivation, zusammen mit einem kompetenten und engagierten Team die Abteilung Sport von SRF und die BUS in die Zukunft führen zu dürfen. Den anstehenden Herausforderungen werde ich mit Elan, Respekt und nicht zuletzt mit meiner Passion für den Sport begegnen. Ich freue mich auf die interessante Tätigkeit und den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsleitung sowie auf die Zusammenarbeit mit den Sportverantwortlichen in den Regionen.»

Ruedi Matter, Direktor SRF: «Roland verfügt über alle Voraussetzungen, um die Abteilung Sport von SRF im multimedialen Zeitalter zu führen. Mit seiner langjährigen Führungserfahrung, seiner Kompetenz in der Leitung von Grossprojekten und seiner sportjournalistischen Praxis ist er der ideale Mann für diese anspruchsvolle Tätigkeit. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm als neuem Mitglied der Geschäftsleitung.»

Roger de Weck, Generaldirektor SRG: «Sport bi de Lüt: Die SRG hat das beste Sportangebot in Europa, das die Zuschauer weniger kostet als im deutschen, italienischen oder französischen Bezahl-fernsehen. Ich freue mich, dass wir mit Roland Mägerle eine publizistisch und organisatorisch äus-serst kompetente Persönlichkeit für die Leitung der SRF-Sportredaktion und der SRG-weiten Busi-ness Unit Sport verpflichten konnten.

Teaserbild: SRF/Oscar Alessio

Leo Burnett Schweiz: Jugendliche nehmen die Politik selbst in die Hand

Vom 27. bis 30. August 2015 findet wieder die alljährliche Jugendsession statt. Dafür lässt Leo Burnett Schweiz erneut die Puppen tanzen.

Die diesjährigen Sujets zeigen Ueli Maurer, Doris Leuthard und Alain Berset als Handpuppen auf den Händen Jugendlicher. So wird ganz plakativ verdeutlicht, dass die von den Teilnehmenden erarbeiteten Vorschläge bis in die höchsten Kreise des Bundeshauses Gehör finden. Bei der Jugendsession erarbeiten Jugendliche im Bundeshaus vier Tage lang Vorschläge für die Politik der Zukunft.

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Zu sehen sind die Sujets aktuell als Plakate, auf der Website sowie in sozialen Medien.

Verantwortlich bei Jugendsession: Stefan Rüegger (Leiter Kommunikation), Mathilde Hofer (Projektleiterin Jugendsession). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Axel Eckstein (ECD), Johannes Dörig, Bastian Otter (Kreation), Milos Stokic, Anna Mengia Mayer, Annika Seidel (Beratung), Suzana Kovacevic, Erasmo Palomba (Art Buying); Walkingframes (Puppenbau); Stefan Minder (Fotografie); Süsstrunk & Jericke (Bildbearbeitung).

 

662 Marketingfachleute ausgezeichnet

Am Samstag, 20. Juni 2015, wurden im KKL Luzern die eidg. Fachausweise der Marketingfachleute überreicht. 662 junge Talente konnten ihr Brevet übernehmen, welches sie als kompetente Marketingspezialisten auszeichnet.

Über 1300 Personen aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland nahmen am vergangenen Samstag im KKL Luzern teil an der nationalen Diplomfeier der neuen Marketingfachleute mit eidg. Fachausweis. Insgesamt 820 Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich der anspruchsvollen Prüfung; 80,7 Prozent davon reüssierten. Der Gesamtnotendurchschnitt 2015 lag bei 4,37.

Neue Kompetenzen, neues Wissen, neue Sicherheit

Andreas Balazs, Präsident der Prüfungskommission, gratulierte in seiner Ansprache den frischgebackenen Marketingfachleuten: «Diese Ausbildung bildet den Sockel für Ihren langfristigen Erfolg. Sie verfügen nun über ausgewiesene fachliche Kompetenzen, welche Sie weiterhin ausbauen werden. Durch die Anreicherung Ihres Wissens mit Erfahrungen, Kreativität, Ideenreichtum und auch Intuition wird es Ihnen gelingen, Ihre Aufgaben erfolgreich und für Ihre Auftraggeber gewinnbringend umzusetzen. » Dafür wünschte Balazs «viel Energie, tolle Ideen, ein Quäntchen Glückund vor allem viel Spass bei der Ausübung Ihrer künftigen Marketingaufgaben.»

Der ebenfalls anwesende Swiss-Marketing-Präsident Uwe Tännler gratulierte den erfolgreichen Absolventen und wies darauf hin, dass eine Mitgliedschaft bei Swiss Marketing den Berufsstand sichert. Als eines der vielen Beispiele nannte er das Europa-Zertifikat, mit dem die Swiss-Marketing-Abschlüsse europaweit vergleichbar werden und so eine zusätzliche Erfolgschance bieten.

Spitzenleistungen gewürdigt

Als Jahrgangsbeste mit dem Swiss Marketing Award 2015, dem «Oscar»des Schweizer Marketing, geehrt wurde Corinne Städeli.
Weitere Höchstleistungen erbrachten in den schriftlichen Fächern: Caroline Tracey Meier (Marketingkonzept); Gina Grossenbacher (Integrierte Kommunikation); Andrea Fischer (Verkauf & Distribution); Linda Finelli (Marktforschung) und Andrea Rogenmoser (Rechnungswesen/Controlling). In den mündlichen Fächern wurden ausgezeichnet: Tamara Springer (Marketingkonzept); Fabiana Würgler (Integrierte Kommunikation) sowie Bruno Berner (Präsentations- und Kommunikationstechniken).

Begeisternde Show-Acts

Die Diplomfeier der Marketingfachleute 2015, die einmal mehr von Melanie Winiger charmant moderiert wurde, wartete mit einer ganzen Reihe von bekannten Show- Acts auf. Darunter die Breakdancer der RockKidzCrew, der Verwandlungskünstler Gögi und die Bands Baba Shrimps sowie Take This. Sämtliche Auftretenden schufen einen würdigen festlichen Rahmen für die Hauptakteure des Abends: Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Marketingfachleute-Prüfung, die mit ihren eidg. Fachausweisen nun bereit sind für weitere Karriere-Schritte. Bereit für die Welt der Wirtschaft, wo diese ausgewiesenen Kenner und Könner einen Unterschied machen werden.

 

Neuer Videoblog «Dominik Imseng beneidet»

Der Zürcher Journalist und Werber Dominik Imseng lanciert einen neuen Videoblog: «Dominik Imseng beneidet». Dieser steht unter dem Motto »Deconstructing excellence«: Was muss man tun, damit man so richtig gut in etwas wird – beneidenswert gut?

Für die ersten beiden Ausgaben befragte Imseng Constantin Seibt, Journalist beim Zürcher «Tages-Anzeiger» und Autor der Bücher «Deadline: Wie man besser schreibt» und «Der Swissair-Prozess», sowie Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler, Autoren der internationalen Bestseller «50 Erfolgsmodelle», «Die Welt erklärt in drei Strichen», «Fragebuch» sowie «Das Testbuch».

Zu guter Letzt: Leben und werben in Südafrika

In Südafrika sterben jede Nacht fünf Fussgänger auf dem Weg von der Bar nach Hause. Wieder einmal hilft die Kreativbranche, Leben zu retten.

Die schlecht beleuchteten Townships Südafrikas sind nachts ein gefährliches Pflaster für Fussgänger. Sie werden von den Autofahrern übersehen und erfasst. Edward Snell, eine von Südafrikas grössten Wein- und Spitituosen-Handlungen, wollte nicht länger zusehen, wie sich die besten Kunden – abendliche Bar- und Restaurantbesucher – der unnötigen Gefahr aussetzen und beauftragte die Agentur Y&R mit der Lösungsfindung. Das Resultat: Der «Reflector Protector». Nützlich, simpel und mitten ins Herz der Zielgruppe getroffen. Bierdeckel laden beim geselligen Beisammensein ohnehin immer zur genauen Betrachtung ein.

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Der besagte Südafrikanische hat eine Kehrseite, die Leben rettet. Der ablösbare Reflektor lässt sich auf die Kleidung kleben und verringert so das Unfallrisiko um 85 Prozent. Das Werbemittel landet genau dort, wo es gebraucht wird. Und ganz nebenbei wird noch das Image des Kunden auf Hochglanz poliert. Wenn am Schluss alle zufrieden (und am Leben…) sind, lässt sich sagen: Kampagne gelungen. (hae)
 

https://www.youtube.com/watch?v=ZSAXXSfga-g

Medienbudget 2014: Innert zehn Jahren eine Milliarde Franken mehr

Die ganze Schweiz gab 2014 10,4 Milliarden Franken für Medien aus. Darunter fallen Ausgaben für Zeitungen und Zeitschriften sowie ihre digitalen Angebote, Ausgaben für Bücher, Kino, Radio, Fernsehen, elektronische Geräte sowie IT und Telecom.

Im Vergleich zum Vorjahr sank das Medienbudget um 1,1 Prozent. Die Umsätze der Print-Abonnemente waren 2014 knapp stabil. Dies teilte der Verband Schweizer Medien am Montag mit.

Die Märkte Presse, Bücher, Kino, Radio, TV, Consumer Electronics und IT & Telecom in der Schweiz haben 2014 rund 13,6 Milliarden Franken eingebracht. Das sind 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Gut drei Viertel des Geldes kommt von den Nutzerinnen und Nutzern für Medien, der Rest stammt von Werbung. Die Schweizer Bevölkerung und das Gewerbe haben 2014 rund 10,4 Milliarden Franken für Medien ausgegeben, 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Zehnjahresvergleich zeigt insgesamt steigende Medienausgaben. Der Wachstumstreiber Digitalisierung prägt die elektronischen Märkte. Etablierte Medien wie die Presse halten ihre Bedeutung. Die Ausgaben für die abonnierte Presse blieben etwa gleich hoch.

Zeitungen und Zeitschriften werden immer weniger an Kiosken gekauft und halten ihre Reichweite dank dem digitalen Wachstum. Die Print-Einnahmen kommen noch zur Hälfte aus der Werbung. Die steigenden Einnahmen aus den Empfangsgebühren für Radio/TV nähern sich dem sinkenden Gesamtumsatz des Print an. Der Umsatz beim TV stieg dank der Abschaltung von Analog-Anschlüssen und dank Bündelangeboten. Die bereits hohe mobile Internet-Nutzung nimmt zu, parallel dazu stiegen die Reichweiten von Videos auf Videoportalen.

Im Zehnjahresvergleich sind die Ausgaben für Medien um 1,02 Milliarden Franken oder 10,8 Prozent gestiegen; die Teuerung stieg im gleichen Zeitraum um 3,7 Prozent. Der Trend weist auf eine anhaltende Ausgabenbereitschaft in der Schweiz für Medien hin. Die Ausgaben für Radio und Fernsehen wuchsen in allen Bereichen. Bei den Consumer Electronics sind Softwareverkäufe auf physischen Trägern immer noch dominant. Im stark gewachsenen Bereich IT & Telecom lösen die Ausgaben für Breitbandverbindungen sowie Smartphones, Tablets und Apps die Ausgaben für PC-Hardware ab. Bücher konnten ihr Umsatzvolumen erhöhen, die Ausgaben für Kinoeintritte blieben fast konstant.

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