Corpmedia lanciert eigenen Edutainment-Video-Blog

Corpmedia lanciert einen eigenen Video-Blog namens Corpcast. Timo Wäschle, Inhaber und Geschäftsführer der Zürcher Agentur, vermittelt auf diesem Kanal in kurzen Videos Einblicke in die Welt der Bewegtbild-Kommunikation und verrät Tipps und Tricks rund um Visual Storytelling.

Unternehmen oder interessierte Privatpersonen können den Youtube-Channel abonnieren, die Facebook-Page liken oder Corpmedia auf Twitter folgen und erhalten so alle zwei Wochen unterhaltsam vermitteltes Fachwissen auf dem Silbertablett serviert.

Die bewusst in Schwarz-Weiss gehaltenen, rund drei- bis vierminütigen Episoden erinnern an die kultigen Nachrichtensendungen aus den Achtzigerjahren. Gekonnte Animationen, Moderation in breitestem «Züridütsch» sowie eine Prise Humor sollen die laut Mitteilung Spots zu einem ebenso informativen wie kurzweiligen Vergnügen machen. Ergänzend werden regelmässig auch ausgesuchte Fachexperten und Gäste zu Talks eingeladen. Da neben der Inhalts- und Bildebene auch der Ton über den Erfolg einer Bewegtbild-Massnahme entscheidet, ist die Die Storytelling-Agentur Corpmedia eine Partnerschaft mit der Musikproduktionsfirma Department of Noise eingegangen, welche für das Sounddesign verantwortlich zeichnet. Neun Folgen sind bereits abgedreht, weitere sind in Produktion.

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Verantwortlich bei Corpmedia: Timo Wäschle (Konzeption und Inhalt); Michael Schär (Supervision und Input); Lars Badertscher (Videoproduktion); Klaas Kaat (Introanimation); Martin Jans, Michi Fink, Klaas Kaat, Cuno Krebs (Motiondesign). Verantwortlich bei Departement of Noise (Philipp Schweidler, Florian Goetze).
 

Lions Health: Vier Löwen für Schweizer Agenturen

In Cannes wurden bei den «Lions Health 2015»-Awards die ersten Auszeichnungen vergeben. Saatchi & Saatchi Genf und FCB Zürich dürfen sich über Gesundheits-Löwen freuen.

Insgesamt 1’862 Einreichungen verzeichnete der Wettbewerb, 24 davon aus der Schweiz (Werbewoche.ch berichtete). Am Freitag wurden die Gewinner verkündet. Zwei Schweizer Agenturen finden sich auf der Liste der Prämierten wieder. Gleich zwei silberne Löwen sicherte sich Saatchi & Saatchi Genf mit der international vielbeachteten Kampagne für das österreichische Magazin Vangardist. Eine Sonderausgabe in einer Auflage von 3000 Exemplaren wurde mit Blut von HIV-positiven Menschen gedruckt, um Vorurteile und Berührungsängste zu thematisieren und abzubauen. In der Kategorie «Health And Wellness» wurde die Kampagne mit Doppel-Silber (Print/Promo & Activation) und Bronze (PR) ausgezeichnet.

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Über einen Löwen darf sich auch FCB Zürich freuen. In der Unterkategorie «Radio» gewinnt der Audio-Spot mit dem gnadenlosen Sergeant im Auftrag des Hörgeräte- und Gehörschutz-Unternehmens Neuroth Bronze. Der Drill-Sergeant verleiht dem Ausruf «I can't hear you!!» eine neue Bedeutung. (hae)

Lions Health 2015: Schweizer Medaillenspiegel
 

 

 
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Saatchi & Saatchi   2 1
FCB Zürich     1
Total:   2 2

«Raser-Formate gehören nicht ins Programm»

Der ehemalige SRF-Chefredaktor Ueli Haldimann sieht die SRG in der schwersten Krise der Geschichte und gibt ihr im Interview mit der NZZ am Sonntag eine Mitschuld daran.

Als einer der drei Gründe für das knappe Resultat der RTVG-Initiative sieht Haldimann – nebst einer polemischen Gegenkampagne und der neuerdings ablehnenden Haltung der privaten Verleger – einen Mangel an wahrgenommenem Service Public in der Bevölkerung. So habe das Schweizer Fernsehen Kulturformate gestrichen und gekürzt, dafür teure und abgenutzte Casting-Shows lanciert, vermehrt Extremsportarten-verherrlichende Sendungen ausgestrahlt und «Raser-Formate» wie «Tacho» oder «Top Gear» eingeführt. So was gehöre nicht ins Programm eines mit Gebühren finanzierten Senders und das Publikum merke das, so Haldimann.

Weiter zeigt sich der ehemalige Chefredaktor besorgt über die zunehmende Gefährdung der Unabhängigkeit der elektronischen Medien. In der Schweiz sei man sich – im Gegensatz zu Deutschland und Österreich – bisher einig gewesen, dass die Politik den Progammmachern nicht reinreden dürfe. Was jetzt geschehe, sei «der totale Dammbruch», da Parteien in der Öffentlichkeit verlauten liessen, welche Sendungen zu streichen und welche neu auszustrahlen seien. Die SRG solle neben der Politik stehen und kritisch über sie berichten, jetzt sei sie aber zum «Spielball der Tagespolitik» geworden.

Vorschlag der Verleger ist «unsinnig»

Haldimann kritisiert zudem, dass «die Nutzniesser der SRG» – die Film- und Musikbranche, die Kulturschaffenden, die Sportverbände –sich im Abstimmungskampf nicht zu Wort gemeldet hätten.

Den Vorschlag der Verleger, SRF müsse auf Werbespots verzichten, denn 1,2 Milliarden Franken Gebühren seien ausreichend, bezeichnet Haldimann als «unsinnig», obwohl er «grosses Verständnis für die Probleme der Verleger» habe. «Sie meinen wohl, die Werbekunden würden wieder ganzseitige Inserate in den Zeitungen schalten oder Spots bei den regionalen TV-Sendern platzieren. Doch das ist ein Irrtum.» Profitieren würden vielmehr die Schweizer Werbefenster von deutschen Privatsendern, 300 Millionen Franken Webegelder würden ohne Wertschöpfung in der Schweiz ins Ausland abfliessen. «Wollen die Verleger das wirklich?», fragt Haldimann. (hae/NZZaS)

Bild: SRF/Marc Wetli
 

Zu guter Letzt: Kreative Überholspur

Lastwagen überholen ist kein Zuckerschlecken. Es sei denn, man erwischt einen der «Safety Trucks», die Leo Burnett für Samsung aus dem Hut gezaubert hat.

Wer auf zweispurigen, unübersichtlichen Landstrassen grosse Lastwagen überholen will, braucht gute Nerven und ein antrittsstarkes Auto. Oder ganz einfach viel Glück. Denn wird einem die ganze Übersicht genommen, verkommt das Überholmanöver zur Lotterie. Mit viel zu hohem Einsatz.  Glücklich können sich hingegen argentinische Autofahrer schätzen, die einen Samsung-LKW überholen müssen. Nicht, dass die Trucks im Dienste des südkoreanischen Elektronik-Giganten von Haus aus übersichtlicher hinter sich zu lassen wären. Aber wenn eine Agentur wie Leo Burnett die Finger im Spiel hat, werden aus sperrigen Brummis plötzlich «Safety Trucks». Denn wo Samsung drauf steht, ist meist auch Samsung drin. Und neuerdings auch dran. Die riesigen Bildschirme auf der Rückseite zeigen dem Hintermann, ob die Gelegenheit zum Überholen günstig ist.

Ein schöner Service, den Samsung da bietet. Das dürfte sich gerne auch hierzulande durchsetzen. Und wenn mal wenig Gegenverkehr herrscht, könnte der Fahrer ja auf Roger Federer umschalten. (hae)

BCP 2015: Erfolgreiche Schweizer Beiträge

Erfolgreiche Schweizer Einreichungen beim Best of Corporate Publishing Award 2015: Nebst zahlreichen Silber-Auszeichnungen gewinnen Namics, Primafila, Corpmedia, Ergon Informatik und Studio Marcus Kraft Gold.

Nachdem mit 729 Publikationen bereits ein Anmelde­­­rekord bei den Einreichungen erzielt werden konnte, knackt der BCP Best of Corporate Publishing in diesem Jahr eine weitere Rekordmarke: Mehr als 720 Gäste folgten am Donnerstag der Einladung des Forum Corporate Publishing (FCP) in die Alte Kongresshalle nach München. Bereits zum 13. Mal richtete das Forum gemeinsam mit seinen Medienpartnern – darunter die Werbewoche – den BCP-Kongress und die anschliessende BCP-Corporate-Publishers‘ Night aus.

Am Abend wurden vor rund 680 Gästen die begehrten BCP-Awards verliehen. Journalist Hajo Schumacher, der tagsüber auch den Kongress moderierte, führte durch die feierliche Preisverleihung in der Alten Kongresshalle. Am Ende konnten sich 50 Preisträger – darunter zahlreiche Schweizer Einreichungen – in 28 Kategorien und vier Mal als Sonderpreis über die leuchtenden BCP-Würfel und goldene Urkunden freuen.

Bei der diesjährigen Preisverleihung wurden zudem vier Publikationen, die bereits zum dritten Mal Goldpreisträger sind, mit der Aufnahme in die Hall of Fame geehrt. Sie werden künftig dauerhaft in der BCP-Chronik als herausragendes Beispiel für kontinuierliche Qualität im Corporate Publishing präsentiert.

Migros und Namics vergolden den Geschäftsbericht

Der Migros-Geschäftsbericht 2014, der M14, wurde am 18. Juni 2015 im Rahmen des Best of Corporate Publishing-Kongresses in München mit dem Gold-Award ausgezeichnet. Der Online- Geschäftsbericht gewann in der Kategorie «Digital Media Unternehmensbericht». Der M14 wurde vom Migros-Genossenschafts-Bund in Zusammenarbeit mit der Agentur Namics realisiert. Die Fachjury lobte die Arbeit als «durchdachtes Konzept mit sehr guter Struktur, gepaart mit serviceorientierten Funktionen und perfekter Nutzerführung – ohne überflüssigen Firlefanz». Der Migros Geschäftsbericht wird seit 2009 ausschliesslich online publiziert. Der M14 ist im Responsive Design angelegt und orientiert sich an Vorgaben des Integrated Reportings.

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Bild: Facebook.com/namics

Eine Silber-Auszeichnung gab es für Vivai, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros in der Kategorie «B2C / Handel / Konsumgüter». Damit holt sich Vivai nach dem Gold- Award im Jahr 2011 bereits die zweite Auszeichnung. Die Migros produziert Vivai in Eigenregie.

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Gold für Corpmedia und BABS

Gold gewinnt die Zürcher Agentur Corpmedia in der Kategorie «Digital Media – Video / Erklärfilm» mit dem Awareness Film «Sind Sie sicher?» für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS). Der Alertswiss-Film soll dazu beitragen, die Bevölkerung für das Thema der individuellen Notfallvorsorge zu sensibilisieren. Er zeigt auf, dass mit einfachen Massnahmen und geringem Aufwand ein wirksamer Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit erreicht werden kann. Der Film ist ein wichtiges Element für die neuen Kanäle zur Information der Bevölkerung über Katastrophen und Notlagen, welche das BABS seit Februar unter der Bezeichnung Alertswiss betreibt. «Die Idee, das ernste Thema auf spielerisch leichte Weise mittels einer 3D-Animation im Bastelbogen-Look umzusetzen, verhalf uns zum Pitchgewinn», so Corpmedia-CEO Timo Wäschle.

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Kurt Münger, Carmen Ruckli (BABS) und Timo Wäschle (Corpmedia) nahmen die Auszeichnung entgegen

Doppel-Gold für Primafila

Gleich zweifach mit Gold wird die Agentur Primafila ausgezeichnet: Sowohl in der Kategorie «Best Crossmedia Solution / Industrie» für Siemens, wie auch in der Kategorie «Employee Publications» für das Magazin Bystronic People. Silber gewinnt Primafila in der Kategorien «CP-Excellence» mit «Fire & Ice, Living Energy» für Siemens, «B2B Industrie/Technolgie/Automotive» mit «Urban DNA» für Siemens und in «Digtial Media – Video» ebenfalls für Siemens mit «Siemens Living Energy Documentary Serie».

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Viviane Egli, Managing Director Primafila, Matthias Abplanalp, Chefredaktor Bystronic People, Barbara Simpson und Christopher Findlay, Senior Editors bei Primafila

Gold für IT-Nachwuchsförderungs-Borschüre «The Engineer is King»

«The Engineer Is King» (PDF-Version) wurde von Ergon Informatik im Rahmen des 30-Jahr-Jubliäums erstellt und trägt dem langjährigen Engagement der Firma für die Informatik-Nachwuchsförderung Rechnung. Die Broschüre, in der auch ETH-Professoren und CEOs/CIOs von Schweizer Unternehmen zu Wort kommen, soll das faszinierende Berufsbild der Informatik auf eine neue, unkonventionelle Art aufzeigen und Jugendliche für die Informatik und für ein Informatikstudium begeistern und gewannt bei beim BCP 2015 Gold in der Kategorie «Speicals und Annuals – Corporate Magazine Dienstleistung/Handel». Auch soll sie der Schweizer Öffentlichkeit bewusst machen, wie relevant die Informatik für den Wirtschaftsstandort ist und dass Informatikingenieure in der grossen Tradition schweizerischer Ingenieurskunst stehen.

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Die ganze Broschüre feiert den Informatikingenieur – so wie es eben erfolgreich auch im Silicon Valley geschieht, aber mit einer Prise Humor und indem die Kreativität und Vielseitigkeit dieses Berufsstandes in den Vordergrund gestellt werden. Ein Bilderbuch, auf dem jede Doppelseite neu, überraschend und eigenwillig daherkommt. Zusammengehalten durch typographische Elemente und kurze, einleitende Texte pro Bereich. Der Mix von Infografik und Illustration soll lehrreich und gleichzeitig unterhaltsam sein und auch emotional ansprechen. Die Jury würdigte, dass die Broschüre nicht nur «Appetit auf den Job des Informatikingenieurs» mache, sondern «zeigt, wie kreativ und spannend sogenannte MINT-Berufe sein können, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik». Die Gestaltung stammt von Micha Treuthardt und Cornelia Gann, Treuthardt Gann, Zürich der Druck von Neidhart + Schön, Zürich.

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Studio Marcus Kraft und Corpmedia gewinnen Gold

Die Zürcher Design-Agentur Studio Marcus Kraft gewinnt zusammen mit der Stuttgarter Agentur Wessinger & Peng in der Kategorie «B2C Gesundheitswesen/Pharma» Gold mit dem Magazin Hä? der Rotpunkt Apotheken.

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In der selben Kategorie gewinnt Arnold Kirchner Burkhardt mit Senso, dem Kundenmagazin der Helsana Versicherungen, Silber. Ebenfalls Silber gewinnt die Agentur in der Kategorie «B2C Handel und Konsumgüter» mit dem Kundenmagazin Magazin der Post. Die Publikation erreicht zwei Millionen Schweizer Haushalte und führt Nicht-Digital-Natives an neue Technologien heran. Die dritte silberne Auszeichnung sichert sich die Agentur in der Kategorie «Best Crossmedia Solution / Finanzen und Dienstleistungen» mit «Tax Insights for business leaders» für EY Global Tax.

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Crafft und Infel gewinnen je vier Mal Silber

Gleich vier Mal Silber gewannt die Agentur Crafft. Eine Auszeichnung gabs in der Kategorie B2B für das Schweizer Logistikmagazin Cargo, das Crafft für SBB Cargo konzipiert und gestaltet. Auch das vom Zürcher Lehrmittelverlag herausgegebene Buch «Zürcher Pioniergeist» wurde in der Kategorie Corporate Books mit Silber bedacht. Für das Bulletin der Credit Suisse, das älteste Kundenmagazin der Schweiz, gabs am 18. Juni in München gleich zwei Mal Silber: Ein Mal in der Kategorie B2C und ein Mal in der Kategorie Cover des Jahres. Michael Rütti, Creative Director und Partner von Crafft, in einer Mitteilung zum Gesamtresultat: «Wir sind sehr stolz darauf, unter 729 Einreichungen vier Auszeichnungen erhalten zu haben.»

Mehrere silberne Auszeichnungen konnte auch Infel Corporate Media aus München mitbringen: Mit dem eigenen Kundenmagazin Versus gewinnt die Agentur Silber in der Kategorie «B2B / Medien/Entertainment/Kultur». Ebenfalls Silber holt Infel in der Kategorie «B2C IT/Telekommunkation/Energie» mit dem Kundenmagazin 1to1 Energy Forum für Youtility. Die selbe Auszeichnung gewinnt die Agentur auch in der Kategorien «Digital Media – Mobile B2B» mit «Driven – The Maxon Motor Magazine» für Maxon Motor und «Mitarbeitermedien – Digital Solution» mit Unterwegs für die SBB.

Swiss holt in der Kategorie «B2C Tourismus» Silber mit dem Swiss Magazine. Die Airline produziert das Kundenmagazin in Eigenregie. Die Zürcher Agentur Serranetga wird in der Kategorie «Digital Media–Microsite/Website / B2C» mit Silber ausgezeichnet mit der Seite «Elsewhere by Kuoni» für Kuoni. (hae)
 

Le Courrier streicht Samstagsausgabe

Die Genfer Tageszeitung Le Courrier muss sparen und erscheint darum ab August am Samstag nicht mehr. Damit will das Blatt sein strukturelles Defizit eindämmen. Mit den eingesparten Mitteln wird der Internet-Auftritt verstärkt.

Wie das Redaktionsteam am Samstag in einem Editorial schreibt, mussten in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld schwierige Entscheide fallen. Der Wegfall der Samstagsausgabe sollte die Zeitung wieder auf den grünen Pfad bringen. Das samstägliche Kulturmagazin wird in die Freitagsausgabe integriert. Wäre die Massnahme unterblieben, wäre die linksgerichtete Tageszeitung  gefährdet gewesen. Der Verzicht auf die Samstagsausgabe im Sommer soll 2015 Einsparungen von 40'000 Franken bringen und 2016 solche von 132'000 Franken. Daneben nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Woche unbezahlte Ferien. 2014 hatte die Zeitung 477'000 Franken Verlust eingefahren. Dank Spenden konnte das auf ein Minus von 17'500 Franken herabgedrückt werden. Da im laufenden Jahr die Spenden spärlicher fliessen geht Le Courrier von einem Fehlbetrag von 57'000 Franken aus. (SDA)

Bezahl-App statt Bargeld

Ihr Kollege hat Pizza bestellt und das Geld ausgelegt? Sie bekommen von mehreren Freunden noch Geld für ein Abschiedsgeschenk? Mit der App UBS Paymit können Sie kleine Beträge per Smartphone senden und anfordern. Die Kampagne zur App verantwortete Notch Interactive.

Bargeldzahlungen zwischen Freunden könnten bald der Vergangenheit angehören. Denn seit vergangener Woche gibt es die neue Bezahl-App «Paymit». Paymit ist eine Wortkomposition aus «Payment» und «Transmit», das System entwickelte die UBS in Zusammenarbeit mit SIX und ZKB. Die App ermöglicht es, Beträge direkt per Smartphone zu begleichen. Wenn also die Freundin noch drei Franken bekommt oder die Nachbarin zwanzig – sind die Schulden auch ohne Bargeld im Handumdrehen beglichen.

Und so funktioniert es: Wer die App heruntergeladen hat, benötigt nur eine Schweizer Mobiltelefonnummer, ein Schweizer Bankkonto sowie eine Kredit- oder Prepaidkarte. Und schon können kleine Geldbeträge bequem und sicher überwiesen und angefordert werden – vorausgesetzt, der Empfänger hat die App auch installiert. Ob der Nutzer sein Konto bei der UBS, der ZKB oder bei einer anderen Bank hat, spielt keine Rolle. Paymit erfüllt höchste Sicherheitsstandards. Wie bei Kartentransaktionen ein PIN-Code den Nutzer vor Missbrauch. 

«Mit Paymit schaffen wir das erste schweizweite Sofortzahlungsmittel von Bankkonto zu Bankkonto; ideal für Zahlungen an Familie, Freunde und für Käufe auf Auktionsplattformen», sagt Raoul Kriesi, Leiter Card Banking & ATM der Zürcher Kantonalbank.

https://www.youtube.com/watch?v=ABMXS_DrJ70

Kampagne mit Anwendungstipps

Paymit richtet sich an alle in der Schweiz lebenden Personen, vor allem aber an Early Adopters, also an diejenigen Menschen, die immer die neuesten technischen Errungenschaften ausprobieren und nutzen. Besonders nützlich ist die App, wenn sie von vielen Angehörigen eines Freundeskreises genutzt wird. Dann wird Geldaustauschen ganz einfach: beim Pizzaessen, im Kino, am Mittag mit den Arbeitskollegen oder bei einem gemeinsamen Ausflug. Solche Alltagssituationen thematisiert denn auch die Kampagne, die die neue App bewirbt. Sie wurde von der Zürcher Agentur Notch Interactive konzipiert und umgesetzt. Herzstück der Kampagne ist die Mobile-optimierte Microsite Ubs.com/paymit, die Anwendung und Vorteile der Applikation erläutert. Incentives schaffen einen zusätzlichen Anreiz, die App herunterzuladen. In einem Produktvideo wird der Nutzen der App mit den wichtigsten Gebrauchssituationen illustriert. Zusätzlich gibt es spezielle Online-Banner, Branding Days und Printwerbung sowie eine Facebook-Kampagne mit Performance-, App-Install-und Video-Ads. Die Kampagne startete am 8. Juni.

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Die Werbewoche sprach mit Daniel Fischer, Head of Marketing Switzerland bei der UBS, und Jeff Gerber, CD bei Notch Interactive und verantwortlich für die Kampagne, über die neue Bezahl-App Paymit.

WW: Jeff Gerber, wie funktioniert die Kampagne?
Jeff Gerber: Auf Above-the-Line-Ebene arbeiten wir mit den rationalen Vorteilen der App: kostenlos. Für alle. Auch ohne UBS-Konto. Auf einer zweiten Ebene, die durch Performance Werbemittel geprägt ist, führen wir viele Use-Cases auf, welche für die verschiedenen, von uns definierten Audiences relevant sind. So beispielsweise für den Kinobesuch oder das gemeinsame Essen im Restaurant.

Daniel Fischer, was verspricht sich die UBS von der Lancierung der App?
Daniel Fischer:
UBS Paymit ist unsere Antwort auf das neue Kundenbedürfnis, Zahlungen jederzeit, überall, einfach und bequem zu erledigen. Wir erhoffen uns eine hohe Zahl von kontinuierlich die App einsetzenden Nutzern.

Und warum die Kooperation mit ZKB und SIX?
Daniel Fischer:
Mit UBS Paymit wollen wir eine P2P-Bezahl-App in der Schweiz anbieten, die auf einem einheitlichen Bankstandard beruht. Damit kann UBS Paymit von allen in der Schweiz wohnhaften Personen eingesetzt werden, was eine Voraussetzung für eine hohe Verbreitung ist. Daher lag es sehr nahe, das zugrunde liegende Paymit-System gemeinsam mit anderen starken Partnern zu entwickeln. Dies waren SIX und die Zürcher Kantonalbank.

Paymit ist ein offenes Bezahlsystem und somit auch offen für weitere Partner. Wäre es nicht auch denkbar, sein gesamtes Banking per Smartphone zu erledigen, Herr Fischer?
Daniel Fischer:
Viele unserer Kunden nutzen bereits unser E-Banking und insbesondere unsere Mobile-Banking-App für die Abwicklung des Grossteils ihrer Bankgeschäfte. Für gewisse Aspekte der Bankbeziehung, zum Beispiel bei komplexen Bankgeschäften wie Hypotheken oder Vorsorge, wird aber nach wie vor der persönliche Kontakt mit einem Kundenberater wichtig und vom Kunden gewünscht sein. Für uns steht die konsistente «Multikanalansprache» unserer Kunden im Zentrum, je nach Kundenbedürfnis und Beratungsintensität des Produkts. Dies kann zum Beispiel bedeuten, dass auch im Anlagebereich der E-Kanal genutzt wird, um dem Kunden proaktiv Anlagevorschläge zu unterbreiten, die dann von ihm oder gemeinsam mit dem Kundenberater umgesetzt werden können, wie dies bei unserer Anlagelösung UBS Advice möglich ist.

Wann, Herr Fischer, kann man mit dem Handy im Laden und am Marktstand bezahlen?
Daniel Fischer:
Der Einsatz im Handel ist in Vorbereitung. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Handel schnellstmöglich und auf breiter Front Akzeptanz von Paymit als Zahlungsmittel zu schaffen.

Wie hat die Agentur die Zusammenarbeit mit der UBS erlebt, Herr Gerber?
Jeff Gerber:
Das Projekt-Team der UBS ist sehr professionell und arbeitet konsequent zielorientiert. Wir konnten in einer sehr modernen und flexiblen Form zusammenarbeiten – mit anderen Worten: Teamarbeit statt aufwendiger Präsentationen.

Text und Interview: Anne-Friederike Heinrich

IGEM-MV mit Gastreferat Comscore zur Messung von Cross-Media-Nutzung

An der Mitgliederversammlung 2015 wählte die IGEM Axel Beckmann als Nachfolger von Cosima Giannachi in der Vorstand. Im anschliessendem Gastreferat stellte Comscore ein weltweites Modell zur Messung von Cross-Media-Nutzung vor, das gemeinsam mit Kantar Media angelegt ist.

Die statutarischen Geschäfte der Mitgliederversammlung waren wie üblich schnell erledigt. Alle Anträge des Vorstandes wurden einstimmig genehmigt. Als Nachfolger von Cosima Giannachi wurde Axel Beckmann, CEO von Mediacom und seit Anfang 2014 auch von Group M in der Schweiz gewählt.

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Axel Beckmann

Cross-Media-Nutzung

Im Anschluss an die statutarischen Geschäfte präsentierte Stuart Wilkinson, Head of Industry Relations EMEA, Comscore das Modell von Comscore und Kantar Media. Es sieht ein Set von integrierten Lösungen zur Kampagnenmessung vor. Dabei sollen die Daten aus dem Fernsehpanel mit den Online-Nutzungsdaten vereinigt werden. Die Daten von Online basieren auf einer Methode, die Cookies und Tags kombiniert und damit die Onlinenutzung auf Personenebene messen kann. Dabei werden in jedem Markt auf Grund der lokalen Gegebenheiten individuelle Lösungen gesucht. In der Entwicklung unterscheiden Comscore und Kantar Media fünf Phasen. In der Schweiz steht man nach Angaben von Wilkinson in Phase zwei in der Daten von Desktopgeräten mit solchen von mobilen Geräten kombiniert werden.

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Stuart Wilkinson

In der fünften Phase wird dann die Totalnutzung aus Online und TV gebildet. Diese Zusammenarbeit funktioniere technisch bereits. Die Bildung eines Mobile-Panels sei aber extrem aufwendig. Dazu kommt der Umstand, dass mit TV und Online zwei völlig verschiedene Welten mit stark unterschiedlichen Granularitäten zusammengeführt werden müssen. Während es beim TV um vergleichsweise wenige Kanäle geht, deren Nutzung sehr tief gemessen wird, gibt es Online sehr viel mehr «Kanäle» (bzw. Sites), die weniger tief gemessen werden.

In Europa ist die Implementierung in Spanien, den Niederlanden, Norwegen und Finnland am weitesten. Man ist aber noch in keinem europäischen Land am Punkt, wo man integrierte Daten von TV und Online (Total View) hat. Denn in der Detailarbeit ergeben sich Fragen wie «Wer hat die Datenhoheit?» oder «Wer fusioniert?». Offen ist auch, welches die Währung der Zukunft ist. Es ist also noch ein weiter Weg zu gehen. Wilkinson sieht für die Schweiz aber gute Voraussetzungen.

Publicis: UBS verkürzt Kreditanträge für KMU

Eine neue Kampagne von Publicis kommuniziert, dass die UBS für KMU die Kreditbearbeitung vereinfacht und verkürzt hat.

Abgekürzt: Kreditanträge für KMU. Weil viele KMU zur Finanzierung von Investitionsgütern oder für Vorinvestitionen rasch liquide Mittel brauchen, beschleunigt UBS den Antragsprozess für Kontokorrentkredite. Neu können Kredite bis 300'000 Franken online, unbürokratisch und einfach in wenigen Minuten beantragt werden. Der Entscheid erfolgt ebenfalls schnell. Publicis hat eine Kampagne konzipiert, die diese Vorteile mit einer typographisch, spielerischen Art visualisiert. Die Headlines sind Abkürzungen und selbst der Brief des Mailings enthält nur wenige Wörter. Realisiert wurde ein Mix aus verschiedenen Offline- und Online-Massnahmen, die im Juni und in einer zweiten Welle im August eingesetzt werden.

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Kontokorrent
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Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing Schweiz), Daniela Ciotto (Gesamtverantwortung, Leitung Creative Concepts & Campaigns), Carla Cattomio (Projektleitung, Creative Concepts & Campaigns), Daniel Hünebeck (Head Client Dialogue Marketing), Mirela Jusic (Digital Campaign Managerin); Markus Suter (Key Account Manager Marketing Corporate & Institutional Clients), Sava Stanisic (Leiter Key Account Management Marketing Corporate & Institutional Clients), Karin Wagner-Hohl (Team Head Direct Marketing&Publikationen).  Verantwortlich bei Publicis: Thomas Wildberger (CCO), Ralph Halder (ECD), Jo-Wayne Peakock, Regine Cavicchioli (AD), Albert Matzinger, Peter Brönnimann (Text), Pascal Schaub (Group Head), Beat Huber, Margrit Weber (Beratung), Adrian Häni, Samuel Bollow (DTP).
 

AZ Medien: Neue Leiterin Unternehmenskommunikation

Monica Stephani wird ab 01.10.2015 Leiterin Unternehmenskommunikation der AZ Medien. In dieser Funktion berichtet sie an Axel Wüstmann, CEO AZ Medien.

Die 37-Jährige verantwortete die letzten sechs Jahre das Marketing für Vogt-Schild Druck, ein 100-Prozent-Tochterunternehmen der AZ Medien. Ihr Aufgabengebiet bei Vogt-Schild umfasste unter anderem die interne und externe Kommunikation. Zuvor war Monica Stephani bei der ITEMA Switzerland Sultex in Zuchwil – einem weltweit führenden Anbieter von Komplettlösungen für Webereiindustrie – in verschiedenen Positionen tätig, zuletzt als Teamleiterin Verkauf.

 

Audiovisueller Content bei Saxoprint

Die Online-Druckerei Saxoprint macht ihre Produkte und Services mittels Bewegtbild erlebbar. Etappenweise werden Kunden Video-Tutorials, Produkt- und Bestellprozessvideos sowie Imagespots zur Verfügung gestellt.

Audiovisuelle Medien erlangen eine immer stärkere Bedeutung in der Vermittlung von Geschäftsmodellen und Markenbotschaften, da es ihnen gelingt den Konsumenten stärker zu involvieren als es durch Bild und Text möglich ist. Dennoch betritt Saxoprint mit der Entscheidung, die Prozesse und Produkte einer Online-Druckerei mit Videomaterial zu untermauern, neues Terrain für die Branche, wie es in einer Mitteilung heisst. In den kommenden Monaten entsteht auf der Website Saxoprint.ch dank unterschiedlichem Video-Contents ein interaktives Bestellerlebnis.
Unter der kreativen Leitung einer Leipziger Agentur für Medienproduktion, entstand in Orientierung an den User-Bedürfnissen ein umfängliches Bewegtbild-Konzept. Zur gezielten Platzierung an relevanten Punkten des Bestellprozesses auf saxoprint.ch, produzierten sie in enger Zusammenarbeit mit der Saxoprint Geschäftsleitung Produktinformationen, Erklärvideos und Werbespots.

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Darstellung des Bestellprozesses

Einleitend in das Geschäftsmodell «Online-Druckerei» stehen Kunden ab Mitte Juli, an den entsprechenden Zwischenschritten der Bestellung ihrer Druckprodukte, erklärende Video-Clips zur Verfügung. Dargestellt werden anhand animierter Screens die notwendigen Schritte von der Konfiguration, über die Auswahl der Zahlungs- und Liefermodalitäten bis hin zum Datenupload. Ein zusammenfassender Clip zum gesamten Bestellprozess wird zudem prominent auf der Startseite eingebettet und erleichtert gerade Neukunden den Einstieg auf dem Online-Portal.
«Mit Hilfe des Videomaterials haben wir die Möglichkeit die Hemmschwelle der potentiellen Kunden zu senken, die bisher noch nicht in Kontakt mit der Abwicklung von Druckaufträgen via Internet gekommen sind. Sie beantworten Fragen noch bevor sie aufkommen. Ausserdem stehen unsere kompetenten Service-Mitarbeiter natürlich wie gewohnt als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.», betont Daniel Ackermann, Geschäftsführer Saxoprint.
 

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