Media Focus meldet Rekord-Werbeumsätze im Mai

Schon der April war mit einem Plus von 6,2 Prozent gegenüber Vorjahr ausgezeichnet. Überflügelt wird er jedoch vom Werbemonat Mai, der um 15,2 Prozent den Mai des Vorjahres übertrifft.

Schon der April war mit einem Plus von 6,2 Prozent gegenüber Vorjahr ausgezeichnet. Überflügelt wird er jedoch vom Werbemonat Mai, der um 15,2 Prozent den Mai des Vorjahres übertrifft. Zum wiederholten Mal stellen sowohl der Wert des Monates Mai als auch der kumulierte
Wert für das Werbejahr 2006 Bestmarken seit Beginn der Messungen von Media Focus dar, teilt Media Focus am Donnerstagabend mit. Kumuliert hat das Jahr 2006 sein Vorjahr um bereits 6 Prozent übertroffen.
Fast alle Mediengruppen legten im Vorjahresvergleich zu. Ausnahmen bilden von Teletext, wo ein leichter Rückgang zu verzeichnen war und die Fernsehwerbung, die auf dem Niveau des Vorjahres verharrte.
Die folgenden Schlüsselmärkte verstärkten im Mai ihre Werbeinvestitionen gegenüber Vorjahr: Fahrzeuge (+ 37,6 Prozent), Verkehr (+ 31,3 Prozent), Einrichtung/Möbel (+ 22,9 Prozent), Telekommunikation (+ 21,7 Prozent) und Unterhaltungselektronik (+ 20,7 Prozent). Tourismus und Getränke legten je 18,8 Prozent zu und Finanzen steigerte den Werbeaufwand um 17,6 Prozent gegenüber Vorjahr. Deutlich weniger als im Mai 2005 investiert haben die Schlüsselmärkte Tabakwaren (- 41,7 Prozent) investiert. Zurückgegangen sind die Werbeinvestitionen auch bei IT (- 11 Prozent).
Bei der Rangliste der grössten Werbtreibenden liegt die Migros erneut auf Rang 1 vor Coop. Nestlé hat mit Swisscom den Platz getauscht und liegt jetzt auf Rang 3, gefolgt von Swisscom auf Rang 4 und l’Oréal auf Rang 5.
Media Focus misst und erfasst seit 1990 in der Schweiz die Brutto-Werbeinvestitionen in den klassischen Werbemedien Print (Zeitungen/Zeitschriften), Fernsehen, Radio, Plakat, Kino, Teletext und Internet. Media Focus ist ein Joint Venture der beiden global tätigen Marktforschungsunternehmen IHA-GfK AG und ACNielsen SA/Nielsen Media Research.

U1 TV kooperiert mit PartyGuide.ch

Der Privatsender U1 TV und die Veranstaltungsplattform PartyGuide.ch wollen gemeinsam Clubbesitzern und Partyveranstaltern neue Präsentationsmöglichkeiten bieten.

Der Privatsender U1 TV und die Veranstaltungsplattform PartyGuide.ch wollen gemeinsam Clubbesitzern und Partyveranstaltern neue Präsentationsmöglichkeiten bieten. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen besteht darin, dass PartyGuide.ch den Privatsender mit Veranstaltungsinformationen beliefert und U1 TV im Programm «Inside Schweiz» und in der hauseigenen Publikation «Free TV» über das Partygeschehen berichtet. Den Veranstaltern werden damit Werbeplattformen geboten, erklärt Marco Blind, Projektleiter bei U1 TV gegenüber der Werbewoche. So können sich Clubs etwa in der Programmzeitschrift Free TV präsentieren. Ausserdem werden in «Free TV» die «schärfsten Shots der Woche» veröffentlicht – das heisst eine Auswahl an Partybildern, die von PartyGuide.ch übernommen werden, wie U1 TV in einer Medienmitteilung schreibt.

Migros-Magazin frischt das Konzept auf

Zwei Jahre nach dem Relaunch frischt das Migros-Magazin einige Elemente auf. Es erscheint ab 3. Juli 2006 in veränderter Form. Die Titelseite wird komplett neu gestaltet, der Bereich Shopping wird optisch und inhaltlich verbessert und der Service-Teil wird ausgebaut.

Zwei Jahre nach dem Relaunch frischt das Migros-Magazin einige Elemente neu auf und erscheint ab 3. Juli 2006 in veränderter Form. Die Titelseite wird komplett neu gestaltet, der Bereich Shopping wird optisch und inhaltlich verbessert und der Service-Bereich wird ausgebaut. Wie Chefredaktor Hans Schneeberger am Donnerstag mitteilte, stimme das Konzept des Migros-Magazins in grossen Teilen, trotzdem seien immer noch Schwächen zu erkennen. Diese Schwachpunkte werden mit der Auffrischung behoben.
Die Titelseite wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro Bbdesign in Dietlikon überarbeitet. Sie erscheint nun deutlicher abgegrenzt gegen das Titelbild der Coop-Zeitung und bietet mehr optische Reize und Möglichkeiten, zusätzliche Themen und Produkte vorzustellen.
Der Bereich Shopping erfährt inhaltliche und optische Verbesserungen und wird insgesamt «magaziniger». Die Themen werden stärker personalisiert und die Optik wird mehr auf Produkte ausgerichtet. Das Migros-Magazin müsse mehr Menschen im Shopping zeigen – Kunden, Persönlichkeiten, Alltagstypen, heisst es in der Präsentation des neuen Konzepts. Auch sollen mehr Experten zu Wort kommen. Bei den Produkte-Seiten wird zudem der Fokus auf journalistisches Arbeiten gelegt. Denn der Wert der redaktionellen Seiten bestünde in ihrer Glaubwürdigkeit, heisst es in der Konzept-Präsentation weiter.
Der Service-Bereich wird ausgebaut und thematisch verbreitert. Damit reagiert das Migros-Magazin auf ein bestehendes Interesse ihrer Leserschaft, die Service-Themen seien äusserst beliebt. Neu werden auch die Berieche Garten, Tiere und Multimedia behandelt. Die bestehenden Rubriken Erziehung und Besser leben (Gesundheit) werden ausgebaut. Auch über Reisen wird mehr berichtet. Insgesamt sollen so jede Woche 8 bis 12 Seiten an Tipps, Tricks, Trends und Geschichten rund um diese Themen zusammen kommen.
In Sachen Layout wird der Reportage- und der Migros-Aktuell-Teil neu in Schriftgrösse 10.5 (vorher 11.5) zu lesen sein. Mehr Weissraum und ein optisch luftigeres, gepflegteres Layout ist die Folge. Zudem werden neue Boxen-Elemente verwendet.Kathrin Fischer

20Minuten.ch bringt «News von jetzt» in die Werbung

In der neuen Online-Kampagne bewirbt 20 Minuten das neue WM-Angebot mit interaktiven Live-Onlinewerbemitteln. Damit werde die Dramatisierung der Werbebotschaft «News von jetzt» auf die Spitze getrieben.

In der neuen Online-Kampagne bewirbt 20 Minuten das neue WM-Angebot mit interaktiven Live-Onlinewerbemitteln. Damit werde die Dramatisierung der Werbebotschaft «News von jetzt» auf die Spitze getrieben, heisst es in einer Mitteilung. Der neue 20-Minuten-Dienst RSS-Newsfeed ist in die Online-Werbemittel eingebunden. User sehen so in der Online-Werbung die aktuellsten WM-News angezeigt.

Thurgauer Regierung lehnt Neuregelung des UWG ab

Mit der Änderung des Bundesgesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) beabsichtigt der Bund, einen neuen Spezialtatbestand gegen Ambush-Marketing, auch Schmarotzer-Marketing genannt, zu schaffen. Die Thurgauer Regierung lehnt dieses Vorgehen ab.

Mit der Änderung des Bundesgesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) beabsichtigt der Bund, einen neuen Spezialtatbestand gegen Ambush-Marketing, auch Schmarotzer-Marketing genannt, zu schaffen. Die Thurgauer Regierung lehnt in ihrer Vernehmlassung zuhanden des Bundes die geplante Anpassung ab. Eine solche Änderung führe nur zu mehr Gerichtsverfahren und damit zu mehr Kosten für die Kantone. Der Bund wolle lediglich auf die Europameisterschaft EURO 2008 einen Wunsch der UEFA erfüllen. Die ohnehin bestehende Marktmacht der UEFA würde dadurch noch zementiert, kritisiert die Thurgauer Regierung. Das führe zu weiteren Kostensteigerungen für Sponsoren und Fernsehanstalten. Der Bund will das UWG ändern, weil  – im Zusammenhang mit der Fussball-Europameisterschaft 2008  – mit einem vermehrten Einsatz dieser Marketingmethode gerechnet werden muss. Nach Ansicht des Thurgauer Regierungsrates ist die Schaffung eines neuen Tatbestandes aber unnötig. Das geltende Markenrecht und das heutige UWG regelten bereits, wie weit sich Dritte an Marken, Werbung und Marktauftritt eines anderen annähern dürfen, heisst es in der Mitteilung der Nachrichtenagentur SDA.

Packende Aufgabe

Carina Hörler ist Direktorin des Zürcher Büros von ARD Design International und will hier noch mehr Nähe zum Deutschschweizer Markt aufbauen.

Carina Hörler ist Direktorin des Zürcher Büros von ARD Design International und will hier noch mehr Nähe zum Deutschschweizer Markt aufbauen.Diverse Packungen für Migros und Coop,
neue Butter für Emmi, Rivella oder Ramseier, Saftbehälter für Granador,
Snackbeutel für Zweifel, Geschenkpackungen für Cailler und natürlich
die weltbekannten Hüllen für viele Produkte von Nestlé finden sich in
der schmucken Referenz-Schatulle von ARD Design International. Die
weisse Box hat den sinnlichen Titel «naked» eingestanzt. Auf dem ersten
eingelegten Karton findet sich der Claim: «We dress your product for
success.»

Das erfolgreichste Produkt aus dem Portfolio von ARD Design ist
Nescafé. Der führende Schweizer Gestalter für Verpackungen begleitet
das Produkt seit mehr als fünfzehn Jahren rund um die Welt.  Die
Mutterfirma, ARD Graphic SA, wurde 1987 in Vevey von Patrick Gaudard
und Philippe Guignard gegründet und beschäftigt heute 32 Mitarbeitende.
Vor drei Jahren erfolgte in London die Gründung von ARD Design
International. 2003 wurde auch ein Büro in Zürich eröffnet. Dieses wird
von Carina Hörler geleitet und beschäftigt zehn Leute.

«Die Idee ist natürlich, dass wir hier näher bei den Kunden sind»,
meint Hörler. Zwar wurden Halter Bonbons und Rivella schon lange neben
vielen anderen Deutschschweizer Kunden in Vevey betreut. Aber die
Welschen merkten: «Man ist zu weit weg. Es gibt viel mehr
Business-Potenzial in der deutschen Schweiz.»
Die Nähe zu Nestlé in Vevey war natürlich kein Zufall. ARD Design hat
viele erfolgreiche Verpackungen für den Lebensmittelmulti gestaltet und
ist so auch mit Nestlé gewachsen.
Dies führte aber auch dazu, dass man heute zu rund 70 Prozent im
Foodbereich tätig ist. Seit vier Jahren arbeitet ARD Design deshalb an
der Diversifikation der Geschäftsfelder. Zu Hörlers Erfolgen gehört es,
dass mit dem Ableger in Zürich vor allem auch die Sparten Pharma und
Kosmetik verstärkt werden konnten. Stolz präsentiert ARD Design auch
Kunden aus ganz anderen Bereichen, zum Beispiel aus der Finanzbranche
oder einen Anwalt, für den zurzeit ein neues CI gestaltet wird.  

In der Schweiz finden sich nur zwei grössere Unternehmen für Verpackungsdesign.
Die grössten Konkurrenten für ARD sind deshalb die Werbeagenturen, die
das auch noch «nebenbei» anbieten. «Man sieht hier zum Teil schöne
Sachen, aber oft muss man auch feststellen, dass der Verpackung bei
einem neuen Launch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden ist.» Auf
dem Gebiet des Packaging und der Verkaufsunterstützung am POS wäre es
für Hörler sinnvoll, wenn man «schon früh proaktiv mit der Werbeagentur
zusammenarbeiten könnte». Die Bedeutung der Verpackung wird in ihren
Augen unterschätzt, obwohl diese am nächsten beim Kunden ist und im
Ladenregal oftmals den entscheidenden Kaufimpuls gibt.

Hörler wundert sich deshalb, wie viele Anbieter nach wie vor mit
billigen Archivbildchen auf ihren Packungen arbeiten. Umgekehrt lassen
sich Trends zu Premium-Linien wie zum Beispiel Sélection und Fine Food
beobachten. «Channeling» nennt sich eine der neuen Entwicklungen, zu der natürlich
auch der bereits kultige Erfolg von Migros Budget gehört. Channeling
bedeutet: Man sucht nicht mehr für ein einzelnes Produkt die geeignete
Zielgruppe, sondern man hat eine bestimmte Zielgruppe und ordnet dieser
eine bestimmte Produktgruppe bei.

Segmentübergreifend werden so Packages kreiert, die eine geschlossene,
einfach zu lokalisierende Range-Identität ausstrahlen. Mit diesem
System werden
interaktive Communities gegründet. Das Produkt als solches gerät in den
Hintergrund. Im Vordergrund ist Lifestyle oder eine bestimmte
Lebenshaltung als Differenzierung gegen andere Gruppierungen. Die
Verpackung kann damit zum Fetischobjekt werden.
Unter diesen neuen Gegebenheiten muss sich der Markt und damit auch der
Verpackungsdesigner fragen: Was machen eigentlich unsere Kunden, wie
leben sie? Dann kommt erst die Frage: Welche Produkte könnte man ihnen
in welchen Verpackungen verkaufen?

Fragen, bei denen eine vielseitige Ausbildung helfen kann. Carina
Hörler hat Phil I studiert, Germanistik, Philosophie und Psychologie.
«Nebenbei» machte sie auch noch den Vorkurs und schliesslich das Diplom
als Zeichnungslehrerin an der Kunstgewerbeschule. Weil sie nicht nur
sich, sondern auch noch einen Künstler als Lebenspartner finanziell
durchbringen musste, jobbte sie, zum Beispiel bei ihrem Vater. Dieser
besitzt eine Firma für Baugrafik. Später arbeitete sie in einer Bank.
Hier durfte Hörler eine Dokumentationsabteilung neu organisieren und
merkte, dass sie nicht nur gut organisieren, sondern damit auch Geld
verdienen kann. «Zeichnungslehrerin interessierte mich letztlich zu
wenig und auch im Bereich Phil I fand ich damals keinen gangbaren Weg,
um zu überleben.» Also hat Hörler berufsbegleitend noch eine Ausbildung
zum Marketing-Manager abgeschlossen.

Eine erste «richtige Stelle» fand sie dann im Kabelnetzmanagement bei
Rediffusion. Unter anderem begleitete sie ein Pilotprojekt für
interaktives Fernsehen via Kabel in der Schweiz. «Schon immer habe ich
mich für Content und neue Technologien interessiert», verrät sie. Als
Rediffusion an Cablecom verkauft wurde, wechselte Hörler zu einer der
ersten Internetfirmen der Schweiz. Aus Multimedia Development hat sich
später Namics entwickelt, der heutige Webpublishing- und
E-Commerce-Marktführer der Schweiz  im Konglomerat der
PubliGroupe.

Auch Hörler hat schliesslich von diesem Konzern ein Angebot für den
Bereich Business-Development angenommen. Sie wirkte dreieinhalb Jahre
im nationalen und internationalen Beteiligungs-Management mit, bei der
Weiterentwicklung der bestehenden PubliGroupe-Firmen sowie beim Aufbau
neuer Produkte und Firmen. In dieser Zeit des Internet-Hypes hat sie
«viele Sachen geprüft und realisiert», wie zum Beispiel car4you. 

Bei ARD in Zürich hat Carina Hörler vor drei Jahren ganz allein
angefangen und dann Schritt für Schritt eine Büroinfrastruktur
aufgebaut. Die ARD-Gruppe ist «organisch gewachsen», und man spürt eine
familiäre Atmosphäre mit vielen langjährigen Mitarbeitern, gut
durchmischt mit jungen Talenten. Weitere Spezialisten werden gesucht.
Je nach Arbeitsanfall können einzelne Mitarbeiter auch zwischen Vevey
und Zürich wählen. Solche Abwechslung gefällt vielen Kreativen. ARD hat
für diesen Austausch temporäre Wohnungen zugemietet.    

Andreas Panzeri

Wachstumsbremse bei Adobe

Ergebnis Adobe hat kürzlich seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2006 veröffentlicht. MIt einem Umsatz von 635,5 Millionen Dollar liegt das Unternehmen hinter dem Plan.

Ergebnis Adobe Systems (Adobe) hat kürzlich seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2006 (4. März bis 2. Juni 2006) veröffentlicht. Danach hat das Unternehmen einen Umsatz von 635,5 Millionen Dollar erwirtschaftet. Die Zielvorgabe 2006 habe jedoch bei 640 bis 670 Millionen Dollar gelegen. Einen Rückgang verzeichnet Adobe auch beim Betriebsergebnis und der Umsatzrentabilität. Letztere ist von 36,7 Prozent (Vorjahreszeitraum) auf 23,3 Prozent geschrumpft. Für das dritte Quartal 2006 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 580 und 610 Millionen Dollar und eine Gewinnspanne zwischen 16 und 19 Prozent. Die Zahlen berücksichtigen gemäss Pressemitteilung die kürzlich abgeschlossene Übernahme von Macromedia und werden mit Ergebnissen verglichen, die vor Abschluss der Akquisition in den letzten Quartalen erreicht wurden.

Neuer Name

Onlineforschung Die Firma MMXI Switzerland, Anbieterin eines Panels zur Erhebung der Internetnutzung, tritt neu als NetRatings Switzerland auf.

Onlineforschung Die Firma MMXI
Switzerland, Anbieterin des Schweizer Panels zur Erhebung der
Internetnutzung, hat ihren Namen gewechselt. Neu tritt das Unternehmen
als NetRatings Switzerland (www.netratings.com) auf. Es ordnet sich in
die weltweit tätige Marktforschungsgruppe Nielsen/ NetRatings ein, zu
der es seit Anfang Jahr gehört. «Es handelt sich bloss um einen
Namenwechsel, die rechtliche Form sowie sämtliche Rechte und Pflichten
bleiben bestehen», versichert Managing Director Jörg Dietz auf Anfrage.
(mk)

Das Traumpaar

Print Der Prozess zwischen Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy und «Le Matin» hat begonnen.

Print Der Prozess zwischen Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy und «Le Matin» hat begonnen.«Wer seine Frau nicht im Zaum halten kann, kann auch Frankreich nicht im Zaum halten», soll Frankreichs Präsident Chirac spöttisch gesagt haben, als Innenminister Nicolas Sarkozys turbulente Ehekrise bekannt wurden. Der Ausspruch verrät, dass Präsident Chirac die Ansicht von «Matin»-Chefredaktor Peter Rothenbühler teilt. Nämlich, dass Sarkozys Eheleben ein Thema von öffentlichem Interesse ist. Denn Sarkozy konnte von der Komplizität der «People»-Presse profitieren, als es ihm darum ging, seine Frau als Beraterin in sein Kabinett zu holen und sich als zukünftiges Präsidentenpaar zu positionieren. Wer solches in guten Zeiten fördere, müsse es auch in schlechten Zeiten akzeptieren, argumentierten Peter Rothenbühler und seine Anwälte letzte Woche in Thonon. Die Gegenseite stellte sich hingegen auf den Standpunkt, beim im «Matin» publizierten Feuilleton handle es sich um eine Verletzung der Privatsphäre.Privatsphäre vs. MedienfreiheitDer populistische Scharfmacher Sarkozy, der den «Abschaum» der Vorstädte mit dem «Kärcher» zu reinigen droht, und der kultivierte, feinsinnige Boulevardmacher Rothenbühler sind ein Traumpaar, das sich gegenseitig ergänzt. Der eine entstaubt Ende 2005, auf dem Höhepunkt der Unruhen in den Vorstädten, ein 50-jähriges Notstandsgesetz, das den Behörden erlaubt, die Kontrolle über die Medien zu übernehmen, der andere entblödet sich nicht, dem beliebten Fernsehsprecher Darius Rochebin zu empfehlen, endlich zu heiraten und seiner Gefährtin die Kinder zu machen, nach denen sie sich so sehr sehne. Der eine zensuriert ein Buch über seine Ehefrau Cecilia, der andere publiziert bereits dementierte Gerüchte über Micheline Calmy-Rey, die er selbst als lächerlich bezeichnet, mit dem einzigen Ziel, der Bundesrätin Aussagen zu ihrem Privatleben zu entlocken. Seit Peter Rothenbühler die Geschicke des «Matin» leitet, hat in der Westschweiz ein Journalismus Einzug gehalten, der den Privatbereich immer stärker bedrängt. Unter Nicolas Sarkozy hingegen nimmt der Druck auf die Medienfreiheit zu.
Michel Diard, Generalsekretär der französischen Journalistengewerkschaft SNJ-CGT in Paris, weiss davon ein Lied zu singen. So werde etwa unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Terrorismus der Quellenschutz aufgeweicht. «Auch breitet sich Sarkozy oft und gerne darüber aus, dass ihm sämtliche Medienhäuser Frankreichs ergeben seien.» Tatsächlich stünden ihm die neuen Grossen im Medienbusiness, etwa Arnaud Lagardère oder Serge Dassault, politisch sehr nahe. Der Direktor des Lagardère-Magazins «Paris Match» sei auf Druck Sarkozys gezwungen worden, den Hut zu nehmen – das Magazin hat ein Foto von Cecilia Sarkozy mit Liebhaber publiziert. Weiter habe Sarkozy öffentlich erklärt, in der gleichen Sache gegen die Agentur «Agence France Presse» geklagt zu haben. «Wir haben allerdings keine Anzeichen dafür, dass diese Klage wirklich eingereicht worden ist.» Diard interpretiert Sarkozys Klage gegen eine Schweizer Zeitung als Signal an französische Journalisten: «Er will es vor den Präsidentschaftswahlen nicht mit den französischen Medien verderben, aber dennoch allen klar machen, dass mit ihm nicht zu spassen ist.»
Warnschuss an die MedienDoch hat «Le Matin» nun gegen die Gesetze verstossen, als er über die Ehekrise Sarkozys berichtete? Das französische Recht ist beim Schutz der Privatsphäre viel ausschliesslicher formuliert als das schweizerische. Im Zivilgesetzbuch heisst es im Artikel 28 nämlich: «Wer in seiner Persönlichkeit widerrechtlich verletzt wird, kann zu seinem Schutz (…) das Gericht anrufen. Eine Verletzung ist widerrechtlich, wenn sie nicht durch Einwilligung des Verletzten, durch ein überwiegendes privates oder öffentliches Interesse oder durch ein Gesetz gerechtfertigt ist.» Im französischen Code civil heisst es im Artikel 9 hingegen kurz: «Jeder hat Anrecht auf die Respektierung seines Privatlebens.» Die Rechtssprechung bestätigt einen sehr weiten Begriff von Privatleben, zu dem nicht nur die Intimsphäre, sondern auch familiäre Beziehungen, religiöse Überzeugungen, Gefühlsleben und sogar die Gesundheit gehören.
Für Peter Studer, Präsident des Schweizerischen Presserats, könnte Rothenbühler nach schweizerischem Recht nicht verurteilt werden, weil Sarkozy seine Ehe immer öffentlich als positives Element seiner politischen Aktivitäten dargestellt habe. «Die Berichterstattung über den Bruch dieser Ehe ist von öffentlichem Interesse», meint Studer, «ausser wenn der Journalist unnötig in die Intimsphäre des Klägers eingedrungen ist.» Nach französischem Recht hingegen erwartet sogar Peter Rothenbühler selbst eine Verurteilung. Sarkozy verlangt einen symbolischen Euro als Busse und die Publikation des Urteils in der in Frankreich verbreiteten «Matin»-Auflage sowie auf dem Internet – was den Eindruck Diards bestätigt, es gehe Sarkozy in Wirklichkeit um einen Warnschuss an die Adresse französischer Medien.
Position in Politik, nicht im BettIn andern Fällen ist Rothenbühlers «Matin» vom Presserat, dem Organ zur Selbstkontrolle der Schweizer Medien, schon wegen Verletzung der Privatsphäre gerügt worden. So unter anderem wegen der erwähnten Weiterverbreitung eines Gerüchts über Micheline Calmy-Rey. Im Urteil vom Dezember 2003 kommt der Rat zum Schluss: «Die Notwendigkeit, ein verbreitetes Gerücht zu dementieren, kann seine Publikation rechtfertigen. Das Dementi darf aber nicht dazu führen, dass unbedeutendem Geschwätz Bedeutung oder Glaubwürdigkeit verliehen wird.» In Analogie dazu könnte man auch sagen: Das öffentliche Auftreten von Nicolas und Cecilia Sarkozy rechtfertigt, dass über die beiden geschrieben wird. Nur wäre wohl eher von Interesse, welche Positionen die beiden in der Politik einnehmen – nicht im Bett.
Übrigens: Cecilia ist kürzlich wieder zu Nicolas zurückgekehrt. Diesmal war nicht der «Matin» dabei, sondern «Paris-Match». Ja genau, das Magazin, dessen Direktor Alain Genestar bei Sarkozy in Ungnade gefallen ist.   

Helen Brügger

Innovation, schmuck verpackt

Print/Event An einem Open House Mitte Juni zeigte Heidelberg Schweiz eindrücklich, wie sich aus Papier, Technik, Know-how und Innovation Premiumprodukte realisieren lassen.

Print/Event An einem Open House Mitte Juni zeigte Heidelberg Schweiz eindrücklich, wie sich aus Papier, Technik, Know-how und Innovation Premiumprodukte realisieren lassen. Statt eines üblichen Werbegeschenks als
Dank für den Besuch seiner Open-House-Veranstaltung hat sich Heidelberg
Schweiz für einmal etwas anderes, Originelleres einfallen lassen: Den
Besuchern der diesjährigen Kundenveranstaltung wurde eine hübsche
Schmuckverpackung überreicht. Eine besondere, persönliche Note erhielt
die schmucke Verpackung durch ein von den
Heidelberg-Schweiz-Mitarbeitern gefertigtes und in die Verpackung
eingelegtes Schmuckstück. Und weil Schmuck, um seinem Anspruch gerecht
zu werden, edel verpackt sein muss, wurde auch die Verpackung samt
integriertem Prospekt entsprechend hochwertig gefertigt. «Wir
wollen mit dieser Verpackungs- und Veredeldungslösung, die wir zusammen
mit dem Burgdorfer Schmuckkünstler Kurt Neukomm und dem Unternehmen
Glanzmann Verpackungen entwickelt haben, aufzeigen, wie das Medium
Print durch ideenreiche Produktionskonzepte und gepaart mit den
Möglichkeiten moderner Veredelungstechnik zum Premiumprodukt wird»,
erklärte Urs Saner, Geschäftsleiter Heidelberg Schweiz, diesen
einzigartigen Ansatz.
Die Fertigung eines mit Lackeffekten
versehenen Prospekts konnten die Besucher vor Ort mitverfolgen. In
ihren Präsentationen informierten die jeweiligen Produktmanager über
die dazu erforderlichen Prozessschritte.
Komplexe Themen praxisnah vorgeführtZwei
weniger gut sichtbare, jedoch an Bedeutung gewinnende Themengebiete
wurden den Besuchern ebenfalls sehr praxisnah nähergebracht. Bei einer
Color-Solutions-Tour etwa informierten Mitarbeitende von Heidelberg
Schweiz über Heidelbergs durchgängigen Farb-Workflow, der unter dem
Begriff Prinect Color Solutions zusammengefasst ist. Die zugehörigen
Produkte und Lösungen ermöglichen eine transparente Produktion in Bezug
auf standardisiertes Drucken während der Druckauflage.
Live
vorgeführt wurde in Bern auch das Vernetzungsszenario Prinect. Zum
ersten Mal zeigte Heidelberg Schweiz damit einen rein auf dem Job
Definition Format (JDF) basierenden und sich über den gesamten
Druckprozess erstreckenden Workflow mit den erst im April auf der
Fachmesse Ipex vorgestellten Modulen Prinect Integrations System und
Prinect Pressroom Manager.
Mit diesem Workflow sind die Steuerung, Nachverfolgung und gar die Nachkalkulation eines Auftrags möglich.
So
kann ein mittels eines Management Information System (MIS) bzw. einer
Branchen-Software erfasster Auftrag via JDF-Technologie schliesslich
mit Hilfe des Prinect Integration System den nachfolgenden Prozessen
zur Verfügung gestellt werden. Das JDF wird nun beim Ansatz von
Heidelberg – dem nach Unternehmensangaben einzigen durchgängigen,
voll-JDF-fähigen Workflow – für sämtliche nachfolgenden Prozesse
zentral gespeichert. So kann sich der Drucker/Drucktechnologe an einer
Druckmaschine zum einen sämtliche auftragsrelevanten Informationen an
den Maschinenleitstand abrufen. Neben administrativen und allgemeinen
Informationen (Termin, Auflage, Format) lässt sich  auch die
Druckmaschine voreinstellen; ein fast schon klassisches Beispiel ist
das Presetting der Farbzonen. Eine entsprechend kompatible Maschine
vorausgesetzt, erzeugt diese ihrerseits ebenfalls für die nachfolgende
Druckweiterverarbeitung oder die Prozessüberwachung  relevante
Informationen und schreibt diese in das JDF-Dokument zurück. Damit wird
die Druckmaschine Teil dieser vernetzten Produktionsweise.
Ebenfalls
eine JDF-Kompatibilität vorausgesetzt, können des Weiteren auch
Weiterverarbeitungsmaschinen in den «digitalen Workflow» eingebunden
werden. Da hier aber bislang nur sehr wenige Maschinen im Markt
verfügbar sind und es auch nicht immer Sinn macht, kleinere Maschinen
automatisch voreinzustellen, können  hier einfache PCs zu so
genannten Prinect Data Terminals verwandelt werden, mit denen sich
Parameter wie Auftragsbeginn und -ende, Makulatur etc. erfassen und für
die spätere Auswertung speichern lassen.
Eine echte
Nachkalkulation kann schliesslich zum Beispiel mit der
Heidelberg-Software Prinect Prinance durchgeführt werden, die zur
Berechnung der aufgelaufenen Kosten das während der Produktion laufend
aktualisierte JDF-Dokument heranzieht. Der Vorstufen-Workflow Prinect
Printready übernimmt in einem solchen Vernetzungsszenario die Aufgaben
in der Druckvorstufe. Dazu zählen das Qualifizieren/Überprüfen von
PDF-Daten, das Vorbereiten für die Proof- und Plattenausgabe sowie die
Zurverfügungstellung der PDF-Daten für die kundenseitige Freigabe (Gut
zum Druck).   
Eine Verpackung entstehtHeidelberg Schweiz überraschte
die Kunden des diesjährigen Open House mit einer aussergewöhnlichen
Schmuckverpackung. Bereits im Vorfeld wurde dazu die gemeinsam mit dem
Schmuckkünstler Kurt Neukomm und dem Unternehmen Glanzmann Verpackungen
AG entwickelte Schmuckverpackung auf zwei Heidelberg-Maschinen
hergestellt. Die Bogenstanze Dymatrix führte neben der Stanzung im
gleichen Arbeitsgang auch noch zwei dezente Blindprägungen aus – zum
einen wurde so die Unterschrift des Künstlers und zum anderen partiell
eine zum eingelegten Schmuckstück passende Schieferstruktur
hervorgehoben. Eine Diana-Faltschachtelklebemaschine brachte den
gestanzten Bogen schliesslich in Form. In den Deckel der quadratischen
Verpackung, die komplett aus exklusiven Papieren der Büttenpapierfabrik
Gmund gefertigt wurde, wurden zudem Magnete eingesetzt, die die
Verpackung ganz ohne Lasche geschlossen halten. Zweimal Lack –
einmal vor und einmal nach dem Vierfarbendruck – wurde auf den
beigelegten, quadratischen Prospekt aufgetragen. Mit Iriodinlack wurde
die im Prospekt abgebildete Zuchtperle hervorgehoben. Der Prospekt
wurde am Open House produziert und war als Präsentation eine der
Hauptattraktionen der mehrtägigen Kundenveranstaltung. Damit sollte
auch aufgezeigt werden, dass sich mit Innovation und Technik
wunderschöne Gesamtlösungen produzieren lassen.
PressekonferenzAm ersten Tag des Open House
informierte die Geschäftsleitung der Heidelberg Schweiz AG zudem die
Fach- und Lokalpresse. Zugegen war Dr. Walter Stählin, Mitglied des
erweiterten Vorstands der Heidelberger Druckmaschinen AG, der den
europäischen Markt verantwortet. Reginald Rettig, Vorsitzender der
Geschäftsleitung von Heidelberg Schweiz, gab an der Pressekonferenz
einen kurzen Abriss über den Geschäftsgang. Danach hat sich die
Heidelberg-Strategie, Produkte und Lösungen zu Komplettlösungen zu
integrieren, auch für den Schweizer Markt als die richtige erwiesen.
Mit 29 verkauften Druckwerken im letzten halben Jahr waren gemäss
Rettig die Druckmaschinen-Baureihen Speedmaster SM 102 und CD 102
besonders erfolgreich. Auch die erst 2004 vorgestellte neue
Druckmaschinengeneration Speedmaster XL 105 sei in der Schweiz sehr gut
aufgenommen worden. Fünf Maschinen dieses Typs wurden bereits verkauft,
drei davon sind installiert. Mit mehr als hundert verkauften
Druckwerken im A3-Format war Heidelberg Schweiz im letzten
Geschäftsjahr auch hier erneut sehr erfolgreich. Besonders
stolz ist man auf die Platzierung zweier CD 74-5+LY-P-5+L als
Weltpremiere bei Vögeli in Langnau im letzten Jahr und kürzlich bei
Abächerli in Sarnen. Diese Maschinenkonfiguration erlaubt als
Besonderheit das beidseitige Lackieren des Bogens in einem Arbeitsgang.
Erfolgreich, so war am Pressegespräch zu erfahren, ist Heidelberg
Schweiz auch in den Bereichen Vorstufe (20 verkaufte Suprasetter seit
Markteinführung 2004) und Druckweiterverarbeitung (diverse
Falzmaschinen und die Platzierung der weltweit ersten Bogenstanze
Dymatrix).
Mit Erfolg vorangetrieben wurden auch die
Aktivitäten im Servicebereich: Die deutlich höhere Produktivität der
heutigen Maschinen hätte andere Dienstleistungen erfordert. Mit einem
36-monatigen Servicevertrag und einem 24-Stunden-Pikettdienst habe man
auch auf diese Herausforderungen reagiert.
Jürgen Franck

Agfa teilt sich auf

Strategie Agfa-Gevaert hat beschlossen, den Konzern in drei selbstständige Unternehmensbereiche – Graphics, HealthCare und Materials – aufzuspalten.

Strategie Agfa-Gevaert hat beschlossen, den Konzern in drei selbstständige Unternehmensbereiche – Graphics, HealthCare und Materials – aufzuspalten. Der neue Unternehmensbereich Materials soll alle Filmherstellungsaktivitäten mit den Nischenprodukten von Specialty Products zusammenfassen, um ihn als unabhängigen Anbieter von Film und zugehörigen Produkten zu positionieren. Gemäss Mitteilung will Agfa dank dieser Struktur jährliche Kosteneinsparungen von geschätzten 250 Millionen Euro bis 2008 erreichen.

Ruedi Muntwyler leitet Studio Bellerive

Der langjähriger Technikchef von Condor Films, Ruedi Muntwyler, wird per 1. Juli 2006 neuer Leiter des Studio Bellerive.

Der langjähriger Technikchef von Condor Films, Ruedi Muntwyler, wird per 1. Juli 2006 neuer Leiter des Studio Bellerive. In der neuen Funktion nimmt er auch Einsitz in die Geschäftsleitung von Condor Films. Muntwyler ist seit mehr als fünfundzwanzig Jahren in der Film- und Videobranche tätig.
Das Studio Bellerive bietet ein breites Feld von Dienstleistungen im Bereich der Bild- und Tonbearbeitung sowie Formatkonvertierungen an. Die Infrastruktur umfasst ein grosses Bildstudio für Film- und Fotoaufnahmen, Garderoben, Werkstätten, zwei Tonstudios und Kamera- und Tonausrüstungen. Im Studio Bellerive realisierte das Schweizer Fernsehen SF DRS seine ersten TV-Sendungen, 1971 übernahm Condor Films den Betrieb.
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