Auch Ringier belohnt nun direktbuchende Agenturen

Ringier kündet an, dass er vom 1. Juli bis 31. Dezember 2006 testweise alle Mediaagenturen und Kunden, «welche ihre Aufträge direkt und ohne Einschaltung eines Vermittlers buchen, mit einer Kommission entschädigen» werde.


Am Donnerstag werden die Mediaagenturen Post von Ringier Zeitschriften in ihren Briefkästen vorfinden. Darin kündet der Konzern an, dass er vom 1. Juli bis 31. Dezember 2006 testweise alle Mediaagenturen und Kunden, «welche ihre Aufträge direkt und ohne Einschaltung eines Vermittlers buchen, mit einer Kommission entschädigen» werde. Die Entschädigung betrage ein Prozent des jährlichen netto/netto-Umsatzes auf Inserate und Beilagen – und zwar in insgesamt 15 Ringier-Zeitschriften sowie in Cash und auch im künftigen Cash Daily.
Ausgenommen von dieser Regelung sind einzig Gesundheit Sprechstunde, Sportmagazin sowie die Zeitungen Blick, SonntagsBlick (inklusive Magazin Sie + Er) und Heute. Der Brief nennt noch zwei weitere Voraussetzungen: Der jährliche Mindestumsatz in den zulässigen Titeln muss insgesamt eine halbe Million Franken betragen, zudem müssen die direktbuchenden Agenturen und Kunden einen professionellen Buchungsablauf sicherstellen sowie die Belegs-, Erscheinungs- und Qualitätskontrolle übernehmen.

Mit diesem Schritt ist Ringier nun bereits das zweite Schweizer Medienhaus mit einer «Direktbuchungsentschädigung». Tamedia hatte ein solches Entgelt bereits vor eineinhalb Jahren eingeführt – mit etwas anderen Regeln: Die Werdsträssler bezahlen 1,5 Prozent, allerdings erst ab einem jährlichen Volumen von einer Million Franken. Übersteigt der Umsatz zudem jenen des Vorjahres, gewährt Tamedia gar vier Prozent.

Markus Knöpfli
Lesen Sie das Interview mit Thomas Passen, bei Ringier Zeitschriften zuständig für den Leser- und Werbemarkt, in der aktuellen Werbewoche Nr. 25 vom 29. Juni 2006.

HD-Radio: Feldversuch in der Zentralschweiz

In der Zentralschweiz findet derzeit der erste europäische Feldversuch mit HD-Radio statt.

In der Zentralschweiz findet derzeit der erste europäische Feldversuch mit High-Definition-Radio-Technologie (HD-Radio) statt. Die digitale Technologie für UKW-Radio verspricht bessere Qualität und höhere Kapazitäten. Obwohl es in Europa bisher Vorbehalte gegen dieses System gab, glaubt Markus Ruoss, Gründer und Mehrheitsaktionär von Radio Sunshine, an die digitale Zukunft des UKW-Bandes. Nachdem das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) die Bewilligung erteilte, begann Ruoss Ende März 2006 mit dem HD-Radio-Test. Er hofft, dass HD-Radio sich für regionale Radiosender als effizienteste und wirtschaftlich sinnvollste Ergänzung oder gar als Alternative zum DAV147-Standard erweisen könnte.Marcel Regnotto vom Bakom begrüsst den Feldversuch. Er erhofft sich davon nützliche Hinweise im Hinblick auf eine allfällige Einführung. Der Versuch soll unter anderem zeigen, ob sich HD-Radio in schwierigen Topographien bewährt. Zudem sind Vergleiche mit anderen Digitalisierungsverfahren vorgesehen. Der Schlussbericht soll nächstes Jahr dem BAKOM übergeben werden. Nach Ruoss‘ Einschätzung
könnten Schweizer Privatradios bereits zwischen 2008 und 2010 mit HD-Radio-Technologie zu senden beginnen. Bei einer allfälligen Einführung rechnet Ruoss für den Lokalsender Sunshine mit Investitionen von rund 200 000 Franken.

«SF Börse» verändert Werbeblöcke

Durch das Wirtschafts-Kurzmagazin «SF Börse» vor der «Tagesschau»-Hauptausgabe verändern sich die Programmstruktur und die Abfolge der Werbeblöcke von Publisuisse.


Das Wirtschafts-Kurzmagazin «SF Börse» wird ab dem 21. August 06 von Montag bis Freitag vor der «Tagesschau»-Hauptausgabe ausgestrahlt. Dadurch verändern sich die Programmstruktur und die Abfolge der Werbeblöcke von Publisuisse. Der Werbeblock vor «SF Börse» (und nach «Schweiz aktuell») wird neu nicht mehr auf SF zwei durchgeschaltet, sondern kann als zwei seperate Blöcke gebucht werden, heisst es in einem Communiqué. Zwischen «SF Börse» und «Tagesschau» wird neu ein Single-Spotblock ausgestrahlt, der auch auf SF zwei zu sehen sein wird. Die neue Struktur wirkt sich auch gering auf das bisherige Infopool-Angebot aus. Bis anhin wurde die Kombination des Werbeblocks vor der «Tagesschau» um 19.25 Uhr mit dem Werbeblock des «tele news combi» um 18.15 Uhr von Radiotele angeboten. Dieses Angebot besteht nach wie vor, mit der Änderung, dass auf den Werbeblock um 19.25 Uhr nun das Wirtschaftsmagazin «SF Börse» folgt und nicht direkt die «Tagesschau».

Als Sponsoringpartner konnte der Onlinebroker Swissquote gewonnen werden, wie SF-Chefredaktor Ueli Haldimann gegenüber der Wirtschaftszeitung CASH bestätigte. «SF Börse» will ab Mitte August über aktuelle Fragen aus der Wirtschaftswelt berichten. Laut Haldimann wolle man mit ein oder zwei Themen, dem Tagesgewinner und -verlierer sowie einem Ausblick auf die Wall Street ein breites Publikum in lockerer Form informieren.

GEMI: Internet weiterhin auf Erfolgskurs

Internetwerbung verzeichnet gemäss Goldbach Media Index für elektronische Medien im Mai einen Anstieg um 12 Index-Punkte auf 217. Im Werbejahr 2006 hat sich das Internet um 39 Index-Punkte gesteigert.

Internetwerbung verzeichnet im Mai einen Anstieg um 12 Index-Punkte auf 217. Für das Werbejahr 2006 verzeichnet das Internet bereits einen Zuwachs um 39 Index-Punkte. Zusammen mit Radio, das ein Plus von 3 Punkten auf 246 Punkte anstieg, verhalf Internet zu einem leichten Wachstum bei den elektronischen Medien. So zeigt der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) für TV, Radio, Internet und Teletext zusammen einen Anstieg auf 319 (318) Punkte. TV konnte sich auf hohem Niveau mit 232 Index-Punkten behaupten. Teletext bestätigte den Langzeittrend auch im Mai mit einem Verlust um 3 Index-Punkte von 151 auf 148. Die Brutto-Werbeinvestitionen in den elektronischen Medien ergaben im Mai 2006 ein Wachstum um 2 Indexpunkte auf 170 (168). Das Total der Medieninvestitionen zeigt in diesem Jahr bereits zum vierten Mal einen Anstieg. Der GEMI wird vom Werbevermarkter Goldbach Media ermittelt. Der Index basiert auf den publizierten Daten von Media Focus für Werbeinvestitionen in der Schweiz. Nachdem bei Internet in diesem Jahr wiederholt Umsatzmeldungen gefehlt haben, konnte im Mai eine Gesamtkorrektur vorgenommen werden. Media Focus teilt trotzdem mit, dass die Daten noch nicht dem Lieferungsstandard entspreche und deshalb noch überprüft würden.

SF anno 2011

Fernsehen II Politik ist der grösste Risikofaktor für die Zukunft von SF.

Fernsehen Politik ist der grösste Risikofaktor für die Zukunft von SF. Zu diesem Schluss kommen die Autoren Alexander Rödiger und Stefan Rüesch. Sie haben im Rahmen ihres Executive MBA Lehrgangs an der Universität St. Gallen die Zukunftsperspektiven des Schweizer Fernsehens SF für die nächsten fünf Jahre untersucht und entsprechende Strategien entwickelt. Das Autorenduo beschreibt eine stark veränderte Schweizer Fernsehlandschaft des Jahres 2011: Das derzeit vorherrschende Verbreiten selber hergestellter und aufbereiteter Sendeinhalte nach festem Zeitplan (Broadcasting) wird zunehmend durch Internet-TV und Digital-TV, durch On-demand-Angebote und eine wachsende Auswahl an Programmen von Spartensendern unter Druck geraten. Zudem werden sich die mobilen Anwendungen auf breiter Front durchsetzen. Knappe Frequenzen und zu kleine Bandbreiten werden keine regulative Rolle mehr spielen. Gegen diese neue Vielfalt kommt nur an, wer die Aufmerksamkeit mit wiedererkennbarem Markenprofil auf sich zu ziehen weiss.
Die Autoren zogen auch fünf Exponentinnen und Exponenten der Schweizer Medienwelt zu Rate: Medienunternehmer Peter Weigelt, Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument, SF-Direktorin Ingrid Deltenre, Swisscom-Chefstratege Christoph Brand und Bakom-Direktor Martin Dumermuth. Diese sind sich einig, dass sich die Fernsehwelt binnen fünf bis zehn Jahre grundlegend verändern werde. Welche Spielarten des TV sich durchsetzen werden, ist dabei noch weitgehend unklar, doch vom Durchbruch des mobilen TV sind alle überzeugt.
Der Wandel zu SF MultimediaVor diesem Hintergrund – so die Autoren – müsse sich SF innerhalb der nächsten fünf Jahre vom Broadcasting zum Multimedia-Unternehmen wandeln und dabei alle Kanäle bedienen, die vom Publikum verlangt würden – unabhängig vom herkömmlichen Programm, das höchstwahrscheinlich das vorherrschende Modell bleiben werde. Gefragt sind hochwertige Inhalte mit Schweizer Bezug auch auf diesen neuen Kanälen. Weil zu erwarten ist, dass die Telekommunikationsbranche neue Geschäftsfelder stark erschliessen wird (zum Beispiel IPTV), sind für SF Kooperationen denkbar.
Haupteinnahmequelle werden auch künftig Gebühren sein. Doch auf politischem Weg – eine unberechenbare Gefahr – könnte SF der Weg in die Zukunft verbaut werden. Der Dialog mit der Politik sei deshalb entscheidend und der Begriff des Service public zu präzisieren, damit der politische Rückhalt gewährleistet bleibe. 
Anlass für die Arbeit gab dem Autorenduo der Protest der Verleger gegen den Online-Ausbau von SF im letzten Herbst.   
René Worni

Swiss Marketing: 517 Marketingplaner 2006 diplomiert

Am 24. Juni 2006 wurden 517 Marketingplaner 2006 mit dem eidgenössischen Fachausweis diplomiert. 827 Kandidaten hatten sich zur Prüfung angemeldet.

Am 24. Juni 2006 wurden 517 Marketingplaner des Jahrgangs 2006 mit dem eidgenössischen Fachausweis diplomiert. 827 Kandidaten hatten sich zur Prüfung, die unter der Federführung von Swiss Marketing steht, angemeldet. Beendet haben die Prüfung lediglich 785 Kandidaten und bestanden haben sie 517 (65.86 Prozent). Die Verteilung der Erfolgsquote auf Frauen und Männer zeige eine ausgeglichene Aufteilung von 48,9 Prozent Frauen gegenüber 51,1 Prozent Männern, heisst es in einer Mittelung. Bezogen auf die Sprachregionen hingegen ergibt sich ein unterschiedlicheres Bild: Während bei den Frauen 88,6 Prozent und bei den Männern 89,5 Prozent aus der Deutschschweiz kommen, ist die Westschweiz mit 8,2 Prozent erfolgreichen Frauen und 6,0 erfolgreichen Männern vertreten, während aus dem Tessin nur 3,2 Prozent Frauen und 4,5 Prozent Männer kommen.

SF WWW

René Worni über Konkurrenz und mögliche Kooperationen im Internet.

René Worni über Konkurrenz und mögliche Kooperationen im Internet.René Schönenberger alias Pfarrer Ulrich
Rohner hat in der ARD-Vorabendserie «Das Geheimnis meines Vaters» einen
neuen Schoggijob gefunden. Ähnliches sagt auch Esther Gemsch alias
Elsbeth Rohner. Sie ist bei Mike Eschmanns neuem Kinofilm «Tell» unter
Vertrag, wie man in Ringiers Programmblatt Tele nachlesen kann. Das
Personal der erfolgreichen Schweizer Soap Lüthy und Blanc probt den
(drehbuchwürdigen) Exodus.

SF-Direktorin Ingrid Deltenre hatte jüngst – weitherum von
Kopfschütteln begleitet – den Rotstift angesetzt. Ihr war das vom
Publikum geschätzte Melodram und geliebtes Kind von Vorgänger Peter
Schellenberg nach vier Jahren zu teuer geworden. «SF bi de Lüt» statt
«Lüthy und Blanc», der wirkungsvolle Case für die Aufbruchstimmung im
Leutschenbach. Schällis unzimperliches Nachdoppeln im SonntagsBlick,
Deltenre verpulvere unter anderem Geld im Internet, giesst wirkungsvoll
Öl ins Feuer.

Doch was passiert genau? Unter dem diffusen Eindruck künftiger
Entwicklungen (Handy-TV, Internet-TV und so fort) zieht sich
schleichende Verunsicherung durch die Branche. Es geht darum, zum
rechten Zeitpunkt auf die heranbrausenden Züge aufzuspringen, die man
doch erst in letzter Sekunde zu fassen kriegt.

Als im vergangenen Herbst SF seine Internetplattform aufrüstete, folgte
geharnischte Kritik der Verleger, SF grase unter dem Deckmäntelchen
«added value» mit seinem Internetangebot auf deren Geschäftsfeld. Der
Fall ist Modell: Langsam tastet sich das Schweizer Fernsehen an die
Erschliessung des Internet, zum Beispiel mit der Öffnung seiner
Filmarchive oder mit der Bildungsplattform «SF-Bildungspilot» – doch
laut RTV-Verordnung leider ohne Werbung und Sponsoring. Warum denn
nicht kooperieren? Zum Beispiel in einer gemeinsamen Firma?
Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument könnte sich zum Beispiel eine
Beteiligung der Verleger an der SRG-Tochter und Internetvermarkterin
Publisuisse vorstellen. Schliesslich gab es ja auch einmal eine
gemeinsame AG für Werbefernsehen.

René Worni, Redaktor

Schweizer Gewinner am Red Dot Award 2006

Am 26. Juni 2006 wurde in Essen der Red Dot Design Award 2006 verliehen. Schweizer Unternehmen holten einige Red Dots und einen Best-of-the-best-Award.

Am 26. Juni 2006 wurde in Essen der Red Dot Design Award 2006 verliehen. Aus der Schweiz wurde das Rennrad von der Zürcher Firma Nose Design Intelligence in der Kategorie „Freizeit, Sport, Wellness und Caravaning“ mit dem Best-of-the-best-Award ausgezeichnet. Zwei Red Dots holte die Spemot AG in der Kategorie „Medien & Unterhaltungselektronik“. Die Anderegg AG sowie Doppler und Saner bekamen je eine Auszeichnung in der Produktgruppe „Wohnen & Schlafen“. Ebenfalls mit je einem Red Dot ausgezeichnet wurden Bodum AG (Kategorie „Haushalt & Küche“), Zemp + Partner Design („Architektur & Interior Design“), I Design AG („Industrie & Handwerk“), Siemens Schweiz AG Building Technologies Group International Headquarter („Bad, Heizung, Sanitär und Klima“) und Regent Beleuchtungskörper AG („Licht & Leuchten“). Gleich drei Auszeichnungen für die Schweiz gab es in der Kategorie „Schmuck, Mode Accessoires, Textildesign & Leuchten“, nämlich für Outils Rubis SA, TAG Heuer und Rado Uhren AG.

Christian Gartmann verlässt ProSiebenSat.1

Der Geschäftsführer der ProSiebenSat.1-Gruppe für die Schweiz, Christian Gartmann, wechselt zur Schweizer PubliGroupe.


Der Geschäftsführer der ProSiebenSat.1-Gruppe für die Schweiz, Christian Gartmann, wechselt zur Schweizer PubliGroupe. Gartmann zeichnete sechs Jahren lang verantwortlich für die Schweizer Geschäfte der ProSiebenSat.1-Gruppe in TV, Internet und Teletext. Er wird das Unternehmen im Spätherbst verlassen, um sich bei PubliGroupe einer neuen Herausforderung zu stellen, heisst es in einer Mitteilung. Über seine die Nachfolge wird in den kommenden Wochen entschieden.

Ich Mini – du Banane

Automobile Jung von Matt/Limmat hat für Mini zwei unglaubliche Filme um handliche Autos mit frischfruchtigen Ideen realisiert.

Automobile Jung von Matt/Limmat hat für Mini zwei unglaubliche Filme um handliche Autos mit frischfruchtigen Ideen realisiert.Ein junges Pärchen will ein Auto kaufen,
kann sich aber nicht entscheiden. Sollen wir den gelben Mini nehmen
oder einen anderen? «Wenn Du eine Banane aus dem Ärmel schütteln
kannst, dann kaufen wir den Mini in Gelb», meint daraufhin die Frau.
Ihr Typ nimmt die scheinbar unmögliche Wette an. Er schüttelt, windet
und verrenkt sich, während dazu eine grüne Gurke, rote Tomate und viel
anderes farbiges Gemüse aus seinen Kleidern purzeln. Schliesslich
zaubert er auch noch eine gelbe Banane aus dem Ärmel. Der Entscheid ist
gefallen. Ähnlich absurd die zweite Wette um einen Mini S – S wie
Superman. «Wenn jetzt ein Superman geflogen kommt – dann kaufen wir den
S», meint die Frau. Und tatsächlich fallen gleich zwei Männer im
bekannten Superman-Dress vom Himmel.

Die Autos der Marke Mini sind klein, kultig und kreativ gestylt. Da
kann auch die Werbung nicht mit konventionellen Lösungen ihr Publikum
ansprechen, sagten sich die beiden CD Michael Rottmann und Alexander
Jaggy bei Jung von Matt/Limmat.

Absurde Auswahlkriterien
Der Auftraggeber, Garage Titan AG in Zürich, bietet als grösstes
Mini-Center der Schweiz die meisten Modelle an. Klar, dass man da
manchmal die Qual der Wahl hat, will die Agentur Jung von Matt/Limmat
kommunizieren, aber auch den Vorteil, dass Kunden ohne lange Wartefrist
ihren Wunsch-Mini gleich mitnehmen können.

In zwei Filmen wird diese Qual der Wahl auf fast unglaubliche Weise
dramatisiert. Das Paar vor dem Mini Center muss unweigerlich in einen
Argumentationsnotstand kommen, wenn einer der Partner den anderen von
seiner Wahl überzeugen will. Eine Situation, die den einen Partner dazu
veranlasst, unmögliche Bedingungen für eine Modellwahl des anderen zu
stellen. Zur Verblüffung des Publikums wird diese Bedingung dann – ganz
Mini – erfüllt. Regie führte Tobias Nölle. Er hat die absurden Spots
mit der Produktionsfirma Rosas’N’Co Films realisiert.   

Andreas Panzeri

Unglückliche Nati beschert neuen Quotenrekord

So nahe liegen Höhen und Tiefen nebeneinander: Während die Schweizer Nationalmannschaft an der Fussball-WM am Montagabend unglücklich ausschied, verzeichnete SF2 einen neuen WM-TV-Quoten-Rekord.

So nahe liegen Höhen und Tiefen nebeneinander: Während die Schweizer Nationalmannschaft an der Fussball-WM am Montagabend unglücklich ausschied, verzeichnete SF2 einen neuen WM-TV-Quoten-Rekord. 1,73 Millionen Zuschauer verfolgten das Spiel gegen die Ukraine, wie die Publica Data mitteilte. Zeitweise waren sogar bis zu 1,89 Millionen Personen zu Hause am Bildschirm. Anscheinend war die Verlängerung emotional nicht mehr für alle aushaltbar: Der Rating-Höhepunkt wurde um 22.50 Uhr nach Ende der zweiten Halbzeit verzeichnet. Danach sackte die Quote in der Pause bis zum Beginn der Verlängerung kurz ab. Obwohl sie sich anschliessend wieder erholte, schauten sich weniger  Personen die Verlängerung und das folgende Penalty-Drama an.Weil am Montag insgesamt mehr Personen Fernsehen schauten als drei Tage zuvor, lag der Marktanteil von SF2 mit 76,3 Prozent etwas unter dem Wert beim Spiel Schweiz-Südkorea (1,6 Millionen Zuschauende) von 79,2 Prozent. Die Quote des Schweiz-Ukraine-Spiels ist der fünftbeste Wert, den das Schweizer Fernsehen seit Einführung von Telecontrol im Jahre 1985 messen konnte. Die beste Zuschauerbeachtung einer Sportsendung fand im Jahre 1985 anlässlich der Herrenabfahrt der Ski-Weltmeisterschaft in Bormio mit 1,749 Millionen Zuschauern statt.

SF räumt ab an den Promax/BDA Awards 2006

Gleich sechs Auszeichnungen durfte das Schweizer Fernsehen an den Promax/BDA Awards 2006 in New York entgegennehmen, wie das Schweizer Fernsehen in einer Medienmitteilung berichtet.

Gleich sechs Auszeichnungen durfte das Schweizer Fernsehen an den Promax/BDA Awards 2006 in New York entgegennehmen, wie das Schweizer Fernsehen in einer Medienmitteilung berichtet. Das neue Set-Design von «Tagesschau» und «10vor10» wurde mit dem BDA World Gold Award für das kreativste News Set prämiert. Die SF 1 Idents wurden in den Kategorien ID Campaign und Branding/Image Campaign mit zwei Mal Gold und ein Mal Silber ausgezeichnet. Station Idents sind Trailer, die zur Erkennung des Senders zwischen die Sendungen und die Werbeblöcke eingefügt werden.Für das neue Label «kino hoch zwei» erhielt das Schweizer Fernsehen ebenfalls zwei Mal Gold. Alex Hefter, Creative Director des Schweizer Fernsehens, zeigt sich sehr erfreut über die Auszeichnungen: «Die Awards sind eine grosse Ehre für das Schweizer Fernsehen und zeigen, dass unser neues Erscheinungsbild auf weltweitem Niveau bestens mithalten kann.» Die Promax/BDA World Gold Awards gelten international als die renommiertesten Auszeichnungen der TV-Design- und Promotions-Branche.
Auch RTL II holte Auszeichnungen. Der Münchner Sender wurde mit drei Preisen in Silber ausgezeichnet: Für die Sommer-Kampagne «Exhale» in den Kategorien «General Entertainment, Out-of-House: Bumper», «Broadcast Networks: Out-of-House Program Promotion» und «Broadcast Networks: Holiday Image Campaign», wie RTL II in einer Medienmitteilung berichtet.
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