Trios Werbetipps machen Hondas Miimo fit

Trio wurde mit der nationalen Kampagne für Miimo, dem Rasenmäher-Roboter von Honda, beauftragt. Fokus der Kampagne bildet das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine.

Der neue 4-rädrige Freund kümmert sich um den Rasen seines Besitzers während dieser dem süssen Nichtstun frönen kann. Seit Anfang Frühling wird der unverwechselbare Miimo auf Bannern, Anzeigen und am POS beworben. Unnötig also Miimo nachahmen zu wollen. Mit Trio hat Honda der Konkurrenz schon das Grass unter den Füssen abgeschnitten.

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Verantwortlich bei Honda Motor Europe Ltd.: Jan Spytek (Kommunikationsleiter). Verantwortlich bei Agence Trio: Sonia Duperret (Beratung), Fabian Monod (Art Director), Yoann Cosson (Redaktion), Pascal Bigler (Desktop).

Presserat warnt vor Geheimjustiz

Die Öffentlichkeit von Gerichtsverfahren ist ein wesentliches Element einer demokratisch kontrollierten Justiz. Doch abgekürzte Verfahren und die Masse an Strafbefehlen unterlaufen dieses Prinzip. Der Presserat sieht das Recht der Öffentlichkeit auf Information in Gefahr.

Der Schweizer Presserat betont in einer neuen Stellungnahme das Öffentlichkeitsprinzip bei Strafbefehlen und Gerichtsverfahren und lanciert einen Aufruf in Sachen freier Gerichtsberichterstattung. Erstmals wendet er sich auch an die obersten Verantwortlichen der  Schweizer Justiz. Seine Stellungnahme ging an Justizministerin Simonetta Sommaruga und an den Bundesgerichtspräsidenten, den Bundesanwalt, die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren und an die Schweizerische Staatsanwälte-Konferenz.

Das Prinzip, wonach Verfahren vor Gerichten öffentlich sind, gehört für den Presserat zu den wichtigsten Errungenschaften des liberalen Rechtsstaats. Denn Transparenz ist zentral für das Vertrauen in eine unabhängige und faire Justiz. Justizreformen, die die Effizienz steigern sollen, führen laut Presserat jedoch dazu, dass die strafrechtliche Erledigung von Fällen den Gerichten und damit der Öffentlichkeit mehr und mehr entzogen wird. Wenn Richter kaum noch Zeugen befragen und Staatsanwälte Beschuldigte in Strafbefehlsverfahren nicht einvernehmen, sind solche Fälle und Urteile schwer nachvollziehbar. Damit Öffentlichkeit herrscht und diedemokratische Kontrolle spielt, braucht es die Medien.

Der Presserat hält dazu fest: «Damit Medienschaffende ihren Auftrag als 'Wachhunde der Demokratie' erfüllen können, sind sie angewiesen auf einfachen Zugang zu Anklageschriften, Urteilen, Einstellungsentscheiden und Strafbefehlen, und in begründeten Fällen ist ihnen auch Akteneinsicht zu gewähren.» Darum stellt der PresseratForderungen an die Justiz: «In Anbetracht der grossen Zahl von Urteilen und Strafbefehlen braucht es praktikable Regelungen wie längere und vereinheitlichte Fristen für den Zugang zu Urteilen und Strafbefehlen.» Zentral sei zudem, dass Journalisten für Einsichtsgesuche nicht unverhältnismässig zur Kasse gebeten werden. «Prohibitiv wirkende Kostenauflagen sind abzuschaffen», schreibt das Selbstkontrollgremium der Schweizer Medien. Gerichte und Staatsanwaltschaften sollten vielmehr möglichst grosse Transparenz herstellen, zum Beispiel durch den einfachen Zugriff auf diese Informationen im Internet. Das Bundesgericht und vorbildliche kantonale Justizbehörden handhaben dies heute schon so.

Der Presserat kritisiert auch, dass manche Gerichte die Anforderungen für die Zulassung als Gerichtsreporter beliebig erhöhen. Die Akkreditierung dürfe jedoch nicht missbraucht werden, um Reporter unter Druck zu setzen. Der Presserat stellt zudem fest: «Inhaltliche Auflagen der Gerichte erschweren die Arbeit der Gerichtsreporterinnen und -reporter. Sie sind daher äusserst zurückhaltend anzuordnen.» Auch dem Antrag von Tätern, die Öffentlichkeit auszuschliessen, sollten die Gerichte sehr zurückhaltend stattgeben. Den Journalisten Bedingungen für ihre Berichterstattung zu diktieren, beeinträchtige die Meinungsäusserungs- und Pressefreiheit.

Gleichzeitig nimmt das Ethikgremium aber auch die Medienschaffenden in die Pflicht: «Die Medien tragen Verantwortung für eine faire Gerichtsberichterstattung.» Dazu gehören die Unschuldsvermutung und die Vorsicht beim Nennen von Namen, der Persönlichkeitsschutz und die Berichterstattung über Freisprüche bei nachfolgenden Instanzen.

Der Presserat hatte zu seiner Meinungsbildung ein Hearing mit Experten durchgeführt. Aus deren Statements ging klar hervor, dass bei Strafverfahren und Strafbefehlen die Kontrolle der Öffentlichkeitin Gefahr ist. Mit seiner Stellungnahme «Einschränkungen und andere Probleme bei der Berichterstattung aus dem Justizwesen» reagiert der Presserat auf diese Entwicklung mit konkreten Forderungen.

Abdruckspflicht

In einem Rückblick auf die Schwerpunkte der Tätigkeit des Presserats im Jahr 2014 hob Presseratspräsident Dominique von Burg hervor, dass gewisse Redaktionen im letzten Jahr die Publikation der negativen Stellungnahmen des Presserats, die sie betreffen, leider immer noch verweigern, sei es auch nur in einer Zusammenfassung. Diese moralische Pflicht ist in der Präambel der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» festgeschrieben. Sie ist ein Zeichen des Respekts für das Publikum, das für alle Medien selbstverständlich sein sollte. Das Präsidium desPresserats wird, zusammen mit dem Stiftungsrat, Wege zu finden, damitdieser Pflicht nachgekommen wird.

Jahrheft 2015

An seiner Jahresmedienkonferenz hat der Presserat auch sein neues Jahrheft aufgelegt. Es enthält neben dem Jahresbericht mit den wichtigsten Leitfällen des letzten Jahres eine Zusammenfassung der oben vorgestellten Stellungnahme zur Justizberichterstattung.

Schweizer IT-Führungskräfte auf Sparkurs

Weltweit sind Unternehmen gefordert, mit der immer schnelleren digitalen Entwicklung Schritt zu halten. In der Schweiz steht das Thema Kostenoptimierung im Fokus. Dies und mehr zeigt der aktuelle Harvey Nash CIO Survey, der in Zusammenarbeit mit KPMG durchgeführt wurde.

Digitale Innovationen stehen auf der Agenda von Führungskräften ganz oben. Dabei spielen Themen wie Innovationsmanagement und Fachkräftemangel international eine grosse Rolle. Schweizer IT-Verantwortliche räumen derweil dem Aspekt der Kostenoptimierung einen viel höheren Stellenwert ein als ihre Kollegen im Ausland.

Nachholbedarf bei Grossunternehmen

Zwei Drittel der Chief Information Officer (CIO) weltweit bezeichnen die digitale Umwälzung als sehr bedeutsame Veränderung. Lediglich einer von zehn CIO glaubt, dass sein Unternehmen in den kommenden Jahren davon unberührt bleibe. Der digitale Wandel zwingt die Unternehmen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und neue Produkte und Dienstleistungen schneller auf den Markt zu bringen. Die internationale Umfrage hat ergeben, dass Grossunternehmen hinsichtlich der digitalen Technologien Nachholbedarf sehen. Nur 17 Prozent sind der Meinung, die digitale Umwälzung «viel besser» zu meistern als ihre Mitbewerber. Unter den KMU sind es weltweit 35 Prozent.

Breit abgestützte Verantwortung für digitale Strategien

Die Umfrage zeigt, dass die Rolle des Chief Digital Officer (CDO) weiter an Gewicht gewinnt. 17 Prozent aller CIO arbeiten mittlerweile mit einem CDO zusammen, letztes Jahr waren es erst 7 Prozent. Weitere 5 Prozent der Befragten äusserten die Absicht, in den nächsten Monaten einen CDO einzustel- len. Allerdings variiert die Rolle des CDO stark von Unternehmen zu Unternehmen. Von denjenigen, die über einen CDO verfügen, hat nur knapp die Hälfte (47 Prozent) dieser Person auch die Ge- samtverantwortung für die digitale Strategie übertragen. Die übrigen Unternehmen ziehen es vor, den CIO, den Marketingleiter oder die Geschäftsführung mit dieser Rolle zu betrauen.

Ein Trend, der in den Jahren 2012 bis 2014 festgestellt wurde, hat sich derweil umgekehrt: Die Zahl der Unternehmen, in denen ausschliesslich die Marketingabteilungen für die digitale Strategie zuständig sind, ist von 40 Prozent im Vorjahr auf 24 Prozent gesunken. Im Gegenzug ist die Zahl der Un- ternehmen, deren IT-Abteilungen die Federführung im digitalen Bereich haben, auf 18 Prozent angewachsen. Damit hat sich der Einfluss der IT im Vergleich zum letzten Jahr fast verdoppelt. Ausserdem hat sich die Beziehung der CIO mit dem Marketing intensiviert: 33 Prozent der Befragen bezeichnen sie als «sehr eng», im Vorjahr taten dies erst 30 Prozent. In Firmen, in denen sich die IT- und die Marketing-Abteilung die Verantwortung für die digitale Strategie teilen, ist die Beziehung am engsten. 41 Prozent der CIO in diesen Unternehmen bezeichnen die Zusammenarbeit als «sehr eng».

Zunehmendes Gefahrenpotenzial durch Cyberkriminalität

Mit einer Quote von 61 Prozent führt Effizienzsteigerungen die Liste der operativen Prioritäten an. Im Vergleich zum letzten Jahr gelang aber dem Bereich Bereich Business Intelligence und Analytik in der Prioritätenliste der grösste Sprung: Beinahe die Hälfte der CIO räumte diesem Punkt oberste Priorität ein (+ 5,7 Prozent). Im Bereich der Risiken zeigt sich, dass Cyberkriminalität eine sehr reale Bedrohung darstellt. Weltweit berichtet einer von vier CIO von grösseren IT-Sicherheitsvorfällen in den letzten zwölf Monaten. Und die Herausforderungen nehmen zu: Nur noch 23 Prozent der Befragten geben dabei an, «sehr gut» auf die Bedrohung vorbereitet zu sein, was einem Minus von 6 Prozent gegenüber dem letzten Jahr entspricht.

Höherer Kostendruck in der Schweiz

In der Schweiz behandeln sechs von zehn CIO (62 Prozent) Kosteneinsparungen im Jahr 2015 prioritär, womit dieser Wert viel höher liegt als der weltweite Durchschnitt von 17 Prozent. 59 Prozent der CIO in der Schweiz räumen 2015 der operativen Effizienz Priorität ein. Verglichen mit dem weltweiten Durchschnitt ist dagegen die strategische Ausrichtung der Schweizer CIO weniger stark ausgeprägt. Zudem sind in der Schweiz die Chancen auf einen Personalausbau geringer. Dafür ent- spricht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schweizer CIO einen Chief Digital Officer an seiner Seite hat, dem globalen Durchschnitt.

Prafull Sharma, Leiter CIO Advisory bei KPMG Schweiz, kommentiert die Ergebnisse in einer Mitteilung wie folgt: «Die CIO gehen sowohl in der Schweiz als auch weltweit davon aus, dass der Wandel rapide voranschreitet und die Nachfrage etwa nach CDO und nach Big-Data-Spezialisten weiter stark wachsen wird.»
 

Zu guter Letzt: Flyer des Tages

Gute Werbung muss nicht teuer sein. Aktuelles Beispiel: Der Flyer für das «Wurst und Brotfest» des Musikvereins Hofstetten.

Am 26. Juni gibt's auf dem Schulhausplatz Brot und Wurst satt: Der Musikverein Hofstetten lädt zum – vermutlich – traditionellen «Wurst und Brotfest». Passendes Motto: «…wenn's um die Wurst geht!!!».

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Bild: Mvhofstetten.ch

Jetzt muss noch das Wetter stimmen, aber es sieht gut aus – «Schwein gehabt!». Wir wünschen gutes Gelingen und e Guete! (hae)

 

Schöne Schadenskizzen-Grillschürze! Wirz Werbung Jetzt müsste nur noch das Grillierwetter zurückkommen…

Posted by Werbewoche on Dienstag, 23. Juni 2015

Hofer lässt Städter «Alpenkraft tanken»

Lenk-Simmental Tourismus will mit einer ungewöhnlichen Werbeaktion «betonmüde» Städter ins Simmental holen. Hofer Kommunikation hat für diese Sommerkampagne einen entspannten Promo- Auftritt entwickelt.

Eine Gruppe Laienschauspieler wird es sich ab Ende Mai bis Anfang Juli und Mitte August bis Mitte September in verschiedenen Schweizer-Städten auf einer Picknick-Decke gemütlich machen und in Berndeutsch über die malerischen Wanderwege, das atemberaubende Bergpanorama und die grünen Wiesen im Simmental erzählen. Zwischen Heuballen und Kuhglockengebimmel können sich Passanten dazu gesellen und verschiedene regionale Produkte degustieren.

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Mit dem mobilen Equipment sollen möglichst viele Städter in Zürich, Basel, Aarau, Olten, Luzern, Solothurn und Liestal für die Region begeistert und zum Abschalten ausserhalb der Stadt überzeugt werden. Für Standortevaluation, Routenplanung und das Promotionspersonal hat Hofer Kommunikation die Marketingagentur USP Partner beauftragt.

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Mit den «Alpenkraft-tanken-Tickets» können Sofortpreise gewonnen werden. Als Hauptpreis werden unter den Teilnehmern sieben «Einfach-Luxuriös»-Arrangements verlost: Zwei Nächte der Gegensätze – die erste im Berghaus Iffigenalp und die zweite im Lenkerhof gourmet spa resort. Ob ein Code gewinnt, erfährt man unter Alpenkrafttanken.ch.

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Verantwortlich bei Lenk-Simmental Tourismus: Albert Kruker (Direktor), Eric Berset (Leiter Marketing) Rahel Rösti (Projektleiterin). Verantwortlich bei Hofer Kommunikation: Reto Steiner (Konzept, Idee, Gesamtverantwortung), Sabine Wandeler (Art Direction), Simon Kümin (Text), Sam Dunkel (Programmierung Microsite und Wettbewerb), Sarah Neuhaus (Styling), Daniel Scheuzger (Idee, Filmproduktion).
 Verantwortlich USP Partner: Fabio de Marchi (Project Manager & Teamhead), Julia Merz (Projekt Assistant).
 

Gold, Silber und Bronze für Saatchi & Saatchi

Die ersten beiden Award-Abende in Cannes sind vorbei. Saatchi & Saatchi Genf konnte sich als einzige Schweizer Agentur Edelmetall sichern und gewinnt mit der Vangardist-Kampagne gleich fünf Löwen.

In der Kategorie «Direct» gewinnt die Agentur mit der «HIV+ Issue» für das österreichische Vangardist Magazine den ersten goldenen Schweizer Löwen des diesjährigen Cannes Lions Festivals. In der selben Hauptkategorie gewinnt Saatchi & Saatchi zudem zwei silberne Löwen. Die selbe Kampagne wurde bereits bei den Lions Health 2015 mit Doppel-Silber und Bronze ausgezeichnet. Der Genfer Erfolg setzte sich auch am Dienstag fort: Die Agentur ergänzte die Löwen-Sammlung mit zwei bronzenen Awards in den Kategorien «PR» und «Media». In den Kategorien «Outdoor», «Glass» und «Creative Effectiveness» blieben die Schweizer Agenturen – bis auf die Shortlistplätze – ohne zählbaren Erfolg. (hae)


Schweizer Shortlists (Montag und Dienstag)

Cannes Lions 2015: Schweizer Medaillenspiegel

 

 
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Saatchi & Saatchi 1 2 2
Total: 1 2 2

Lions Health 2015: Schweizer Medaillenspiegel
 

 

 
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silver-lion-s
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Saatchi & Saatchi   2 1
FCB Zürich     1
Total:   2 2

Neuer CEO von Dentsu Aegis Network Switzerland

Nach fünf Jahren als CEO des Dentsu Aegis Network in der Schweiz verlässt Christof Kaufmann das Netzwerk. Auf ihn folgt Thomas Spiegel, bislang Managing Director von iProspect Austria-Adriatics-Switzerland, der Performance- und E-Commerce-Agentur von Dentsu Aegis.

«Der Zeitpunkt dafür ist ideal», so Christof Kaufmann (Bild oben) in einer Mitteilung. «Nach insgesamt 15 Jahren an der Spitze der gewichtigsten Mediaagenturen, bin ich mit knappen 47 Jahren genau an der Schnittstelle von voller Erfahrung und voller Energie, um es nochmals so richtig zu wissen. Zugleich befindet sich die Agentur nach dem Zusammengehen mit Dentsu und der Strukturierung in grösseren Räumen – mit der Schweiz als Teil der Region Central, deren Zentrum naturgemäss in Wien liegt – ebenfalls an einer Schnittstelle, an der der Landes-Chef eine andere Funktion erhält.»

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Der neue CEO Dentsu Aegis Switzerland, Thomas Spiegel, kennt laut Mitteilung sowohl das Netzwerk als auch die Schweiz sehr gut. Spiegel arbeitete, nach seinem MBA in Brüssel, für mehrere Jahre bei Google EMEA. 2012 übernahm er als Managing Director iProspect Austria. Dank seines tiefen digitalen Fachwissens als auch seiner Führungskompetenz, wuchs iProspect innerhalb von drei Jahren zur grössten Performance-Agentur Österreichs. Mit 2015 übernahm er die regionale Gesamtverantwortung für iProspect in der Region Central (Austria-Switzerland- Adriatics).

Als neuer CEO Dentsu Aegis Switzerland hat der 32-Jährige klare Ziele: «Ich möchte mit meinem Team das Wachstum der vergangenen Jahre weiter fortsetzen. Gleichzeitig wollen wir aber auch neue Impulse setzen. dentsu Aegis Schweiz wird noch deutlicher für die Verschränkung, die Konvergenz, von digitalen und klassischen Medien stehen. Da wollen wir nachhaltige Akzente setzen, denn moderne Kommunikation agiert heute auf Augenhöhe mit Konsumenten. Ausschließlich Marken, die konsequent konvergent über alle Medien hinweg agieren, werden langfristig vor den Konsumenten bestehen.» Spiegel wird auch seinen Lebensmittelpunkt in die Schweiz verlegen und in Zürich wohnen. «Ich freue mich auf Zürich! Ich mag die Stadt, die Menschen, die Kultur hier. Ich fühle mich sehr willkommen und kann es nicht erwarten, hier loszulegen.»

Wie bisher wird die Schweizer Geschäftsführung eng mit Andreas Weiss, CEO Dentsu Aegis Network Central, zusammenarbeiten und an ihn berichten. Dentsu Aegis Network ist in der Schweiz mit Carat, Vizeum, isobar, IQ mobile, iProspect und Posterscope vertreten. Über 40 Mitarbeiter sind am Standort in Zürich beschäftigt. Zu den grössten Kunden zählen Red Bull, General Motors, Aldi, Helsana und Mondelez.
 

Essence: Neuer Schweizer Grafik-Award

Mit dem Graphic Design Award «Essence» bietet der Branchenverband SGV Schweizer Grafiker Verband den besten Gestalterinnen und Gestaltern in allen Landesteilen eine Plattform, um sich miteinander zu messen.

Gleichzeitig will er damit Graphic Designer in und aus der Schweiz dafür begeistern, selber Aussergewöhnliches zu schaffen und so dem Designstandort Schweiz neue Impulse verleihen, wie es in einer Mitteilung heisst.

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Ziel der Jurierung ist es, alle zwei Jahre die Essenz des zeitgenössischen Schweizer Grafikschaffens herauszukristallisieren, wegweisende Arbeiten und deren Macher auszuzeichnen. Der Essence-Award ist darum ein schweizweit anerkanntes Qualitätssiegel für herausragendes Design. Wer einen dieser begehrten Awards gewinnt, gehört definitiv zu den Besten seines Fachs. Zudem kann er sich und sein Werk an der glamourösen Preisverleihung sowie in der dazugehörigen Publikation einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

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Registration und Eingaben online bis 31. Juli 2015

Eingesendet werden können in den letzten beiden Jahren realisierte Auftragsarbeiten in den vier Kategorien Design, Illustration, Interactive und Motion Design – und zwar ausschliesslich online. Alle nötigen Informationen sind auf der Essence Website Essence.sgv.ch zu finden. Juriert werden medienunabhängig Einzelwerke oder Serien, die den auf der Website definierten Kriterien von Essence15 gerecht werden.

https://www.youtube.com/watch?v=PbLLkfMm8xg

Als Mitglieder der Jury konnten wichtige Exponenten der verschiedenen Kategorien verpflichtet werden: Jürg Aemmer, Stephan Bundi, Nadine Geissbühler, Lars Müller, Patman, Thom Pfister, François Rappo und Micha Weidmann. Die diesjährige Preisverleihung findet am 22. Oktober 2015 in der Cigarettenfabrik, Halle Sihlquai 268 in Zürich um 18 Uhr statt. Alle zu Gold, Silber und Bronze prämierten Arbeiten inkl. Shortlist-Nominierungen werden zudem in einer Print- und Online-Publikation gewürdigt.
 

NZZ-Regionalmedien: Neue Verantwortlichkeiten

Emotional schlägt Swatch die Apple Watch – noch

Die Apple Watch ist jetzt da. Die Emotionen sind es noch nicht. Eine qualitative Studie zeigt, dass Swatch weltweit mehr Gefühle auslöst als die Apple Watch.

Dies widerspiegelt das gemessene «Emotionsvolumen» in den Ländern USA, China und Schweiz. Das Emotionsvolumen gibt Aufschluss darüber, wie viel Emotion eine Marke bei Konsumenten insgesamt auslöst. Insbesondere in der Schweiz ist der Gewinner eindeutig: Swatch mit 40 von 100 möglichen Indexpunkten. Ein sehr gutes Resultat, denn etwa gleich viel lösen Auto-Marken wie Audi und BMW aus. Nur gewisse Schokoladeprodukte erreichen dank dem Genuss über alle Sinne ein Emotionsvolumen, das noch höher liegt.

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Der Markenaufbau von Swatch im Vergleich mit der Apple Watch scheint heute nur in der Schweiz zu nützen: Während beide Marken in den USA und China emotional etwa gleich stark und auch ähnlich besetzt sind, löst Swatch bei den Schweizern emotional bedeutend mehr aus als Apple mit ihrer Watch.

Swatch hat über die letzten Jahrzehnte praktisch ungestört ihre Marke aufladen und sich hierzulande in den Köpfen der Konsumenten verankern können. Swatch ist eben der nahe Brand aus dem eigenen Land, mit dem viele Schweizer aufgewachsen sind. In den USA und in China ist dies hingegen nicht der Fall – das Emotionsvolumen ist zwar auch in diesen Märkten etwas höher, ein echter emotionaler Wettbewerbsvorteil fehlt Swatch aber.

Noch lacht Swatch-Chef Nick Hayek über die Apple Watch. Das machte Nokia 2007 beim iPhone auch. In der Schweiz ist Swatch emotional in Sachen sympathische, vertrauenswür-dige Zuverlässigkeit noch klar im Vorsprung – international fehlen dem Brand diese Emotio-nen, und die Apple Watch droht Swatch zu überholen. Studienautor Philipp Zutt von Zutt & Partner: «Nicht bessere oder schlechtere Produkte sind für den Erfolg entscheidend, son-dern die Kundenerlebnisse rund um ein Produkt. Und hier ist die Apple Watch im Vorteil, denn Apple ist Weltmeister im Schaffen von einzigartigen Kundenerlebnissen.»

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Zur gesamten Studie, einem Experten-Interview mit Karin Frick, Leiterin Research und Mitglied der Geschäftsleitung des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) sowie einer Kolumne mit einem Video-Vergleich geht es auf Globalemotionsforum.com
 

Freiburger Nachrichten gewinnen Coup Impressum

Am 20. Juni 2015 kämpften Schweizer Redaktionen in Marly zum 14. Mal um den Cup Impressum. Die Medienschaffenden bewiesen, dass für sie Fairness nicht nur zum Berufsalltag gehört. 18 Mannschaften trafen sich zum kollegialen Kräftemessen.

Impressum, die grösste Schweizer Organisation professioneller Journalistinnen und Journalisten, organisiert das Fussballturnier der Schweizer Medien seit 2001. Für die Journalistinnen und Journalisten ist es ein willkommener Anlass, um sich im sportlichen Umfeld unter Kolleginnen und Kollegen zu treffen und sowohl Zusammenhalt und Freundschaft als auch Rivalität entspannt und kompetitiv zu zelebrieren.

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Im Finalspiel spielten sich Mannschaften der Freiburger Nachrichten auf den Platz eins und jene der Schaffhauser Nachrichten auf den Platz zwei, und aus dem kleinen Final ging RTS Radio drittplatzierte Mannschaft hervor. Den Ehrentitel fürs beste Fairplay erhielt die Equipe von La Télé, welche auch die Sympathie ihrer Gegenspieler im Flug eroberte.

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Fotos: Impresum/Charly Rappo

Das Gesamtklassement präsentiert sich wie folgt:

1. Freiburger Nachrichten
2. Schaffhauser Nachrichten
3. RTS Radio
4. ATS
5. Télé Club
6. Berner Zeitung
7. La Gruyère
8. La Liberté 1
9. Radio Fribourg
10. Landbote
11. ES Médias Valais
12. La Région Nord Vaudois
13. Radios BNJ
14. Télé Vaud Fribourg
15. BE Curious TV
16. La Liberté II
17. L’Express/L’Impartial

 

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