Seed: Dreifacher Erfolg in Los Angeles

Erfolg für die Schweizer Filmproduktion Seed: Am US International Film & Video Festival in Los Angeles werden die Filme für die Schweizer Salinen, Bucherer und Mikron ausgezeichnet.

Der Kurzspielfilm «Gipfelstürmer», mit dem die Schweizer Salinen alles Wissenswerte über Salz vermitteln, wird in der Kategorie Education mit Gold geehrt. Der knapp 20-minütige Film wurde in Zusammenarbeit mit Wirz Corporate realisiert, welche für den neuen Gesamtauftritt der Schweizer Salinen verantwortlich zeichnen. Regie führte Daniel Leuthold.

Ebenfalls Gold erzielt die Filmserie «Bucherer Craftsmanship» in der Kategorie Public Relations. Die fünf poetischen Kurzfilme von Regisseur Damien Krisl sind eine Liebeserklärung an das Handwerk. Sie sind Teil der neuen Bucherer-Website, welche von der Webagentur Station entwickelt wurde.

Der neue Imagefilm für Mikron wird in der Kategorie Public Relations mit einem Certificate for Creative Excellence ausgezeichnet. Der Film wurde in Zusammenarbeit mit Zoebeli Communications realisiert. Regie führte Janos Menberg.

Das US International Film & Video Festival in Los Angeles zeichnet seit 1967 jährlich herausragende Leistungen in den Bereichen Unternehmens- und Dokumentarfilme sowie TV aus. Dieses Jahr wurden über 1’000 Filme aus 34 Ländern eingereicht.


 

Young Lions: Gold für die Schweiz

Dominique Magnusson und Kevin Zysset, Sieger des ADC Young Creatives Awards 2014, gewinnen in Cannes bei den Young Lions Gold in der Kategorie «Cyber»!

Dominque Malanja Magnusson, Art Director bei Wirz Werbung, und Kevin Zysset, Graphic Designer bei KSP Krieg Schlupp Partner, krönen ihre Leistung des letztjährigen ADC-Jugendwettbewerbs mit der Goldmedaille bei der Young Lions Cyber Competition 2015.

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Dominique Malanja Magnusson und Kevin Zysset (Bilder: Wirz/KSP)

Durch den Gewinn der Kateorie «Cyber» bei den Young Creatives Awards hat sich das Zweierteam die Teilnahme für den Wettbewerb in Cannes gesichert. Die 45 internationalen Teams wurden damit beauftragt, eine Onlinekampagne für die Organisation A World at School zu kreieren – die seit 2013 laufende, globale Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, allen Kindern dieser Welt eine Schulbildung zu ermöglichen. Die Leistung des Schweizer Teams hat die Jury unter der Leitung von Jean Lin, Global Chief Executive Officer der Agentur Isobar, überzeugt. Beim Nachwuchs-Wettbewerb in Cannes hat eine Schweizer Auswahl somit zum ersten Mal eine Medaille gewonnen. Und gleich eine Goldene – wir gratulieren! (hae)
 

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Dominique Magnusson bei den Young Creatives Awards 2014 (Foto: Simone Isliker/Werbewoche)

Der Siegerbeitrag bei den Young Creatives Awards 2014, mit dem sich das Duo für den Wettbewerb in Cannes qualifizierte

 

Gold in Cannes! Kevin, unser KSP-Held!

Posted by KSP Krieg Schlupp Partner on Mittwoch, 24. Juni 2015

Zu guter Letzt: Tangagate im Tessin

Schon wieder erlebt das Tessin einen Sex-Werbung-Skandal. Aber die Bevölkerung wehrt sich gegen die unzüchtigen Plakate.

Das Tessin scheint ein buchstäblich heisses Pflaster zu sein für Plakatwerbung. Bereits 2012 musste die Schweizerische Lauterkeitskommission einschreiten. Die zweite Kammer fand zwar die Darstellung der Frau auf dem Plakat eines Erotikportals dann doch nicht so schlimm, das schlüpfrige «Wortspiel» jedoch unter aller Gürtellinie (Werbewoche.ch berichtete). Aus «Scoprimi» («entdecke mich») wurde bei flüchtiger Betrachtung «Scopami» («bumse mich»).

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Im Dezember provozierte das Tessiner Sexportal Sexlocal.ch mit einer allzu offensichtlichen Verwechslungsgefahr zur seriösen Plattform Local.ch, die anschliessend rechtlich gegen den ungeliebten Namensvetter vorging.

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Bild: 20min.ch/Nicolas Saameli

Und nun das. Wie Tio.ch und 20min.ch berichten, erschüttert ein neuer Sex-Skandal die Südschweiz. Die Seite Sweetticino.ch wirbt mit einem ziemlich freizügigen Hinterteil für die eigenen Dienste. In Kombination mit dem Spruch «Prostituierte auf dem Trottoir? Nein, danke! Besser auf Sweetticino.ch!» sorgen die Plakate für rote Köpfe. Auch wenn der Slogan eigentlich gar nicht so schlecht ist und von der Stadt Zürich direkt übernommen werden könnte («Prostituierte auf dem Trottoir? Nein, danke! Besser in der Verrichtungsbox!»).

Scheinbar hat die Bevölkerung aber genug von sexuellen Anzüglichkeiten auf Plakatwänden und geht aktiv gegen die Aushänge vor. Mit Sprüchen («Provozieren ist nicht gut. Schande.»), Filzstift (aus Reizwäsche wird züchtige Unterhose) oder Papierhose wird dem Sex-Terror zu Leibe gerückt.

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Fotos: Tio.ch via 20min.ch

Und was sagt der Betreiber des Portals zur kreativen Selbstjustiz? Er ist laut 20 Minuten «richtig wütend» und vermutet «sexuell frustrierte Mütter» hinter den Verunstaltungen. Es muss hart sein, wenn die grösste Zeitung des Landes die eigene Sexdomain kostenlos Millionen von Menschen, die zuvor noch nie davon gehört haben, unter die Nase reibt. Uns kommen die Tränen – unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden beim Besitzer des Onlinebordells Sweetticino.ch.

Thomas Häusermann

Vizner Borel: Neue Plakatsujets für die Europaallee

Die Europaallee wächst und wächst und wächst. Vizner Borel zeigt mit neuen Sujets, was der neue Zürcher Stadtteil zu bieten hat.

Unterdessen laden 47 Geschäfte, Restaurants und Bars zum Verweilen, Einkaufen und Geniessen ein. Um dies zu kommunizieren und den Standort von Zürichs neuem Stadtteil weiter bekannt zu machen, hat Vizner Borel neue Plakatsujets entwickelt, die sofort klar machen, was die Europaallee zu bieten hat. Ein Gutscheinheft mit attraktiven Angeboten, soll ausserdem bei den Retailern für Frequenz sorgen.

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Verantwortlich bei SBB Immobilien für Europaallee: Manuela Vujevic (Gesamtverantwortung), Mélanie Crittin (Assistenz). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Fabian von Rechenberg (Beratung), Florian Steiner (Art Direction), Rainer Schaer (Fotografie), JBW Media (Media).

 

Die Werbewoche in Cannes: Laufsteg der Ideen

Das Cannes Lions Festival ist nicht nur wegen seiner Löwen beliebt. Die Lions Awards sind lediglich ein kleiner – angenehmer – Bestandteil der grossen Wellen, die den Festival-Besucher überrollt.

Workshops, Referate, Apéros. Preisverleihungen, Netzwerk-Lunches und Gespräche mit CEOs und Vertretern von allem was Rang und Namen hat. Das Cannes Lions Festival ist eine grosse, internationale Bühne, auf der sich die Werbe-Welt in nicht alltäglichen, dafür brillianten Ideen gekleidet präsentiert. Daneben Strände, Häfen, und als i-Tüpfchen frisches Essen, Sonne, Palmen und viel Rosé.

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Die Werbewoche hat mit Ralf Kostgeld über seine Eindrücke gesprochen. Der Kreativdirektor bei Ammarkt in St. Gallen ist diese Jahr als Schweizer Jurymitglied in der Kategorie «Direct» ausgewählt worden. Welchen Eindruck Kostgeld von der Jurierung hatte, welches die Trends in der Kategorie Direct sind und was er vom Festival mitnimme nach St. Gallen, lesen Sie am Donnerstag im Cannes-Report Die Werbewoche in Cannes. (uma)

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Die Werbewoche ist auf Einladung von Publicitas, der Schweizer Repräsentantin des Cannes Lions International Festival of Creativity, in Cannes anwesend.
 

Reorganisation der Aktivitäten von Omnimedia

Ringier Digital organisiert die Vermarktungsaktivitäten neu: Nachdem das nationale Vermarktungsgeschäft von Omnimedia zu Jahresbeginn in Scout24 Schweiz integriert wurde, wird das verbleibende KMU-Vermarktungsgeschäft an Cleoo Limited verkauft

Das nationale Vermarktungsgeschäft von Omnimedia wird bereits seit Jahren exklusiv für Scout24 Schweiz betrieben wird und wurde zu Jahres Jahresbeginn vollständig in die Scout24 Schweiz AG integriert. Scout24 Adbusiness agiert als Vermarkter der Werbeplätze auf den Scout24 Schweiz Online-Plattformen und arbeitet mit weiteren Sites im Ringier-Netzwerk (unter anderem Ticketcorner.ch) eng zusammen. Das KMU-Vermarktungsgeschäft, welches unter der Marke Ontrac im Markt angeboten wird, wird per 1. Juli 2015 an Cleoo Limited Corp. verkauft. Mit dem auf Online-Marketing spezialisierten Unternehmen wurde ein idealer Käufer gefunden. Omnimedia und Cleoo Limited arbeiteten schon in mehrjähriger Partnerschaft zusammen. Cleoo Limited verfügt zudem über das nötige Know-how, um die Online-Marketing Tätigkeiten weiter voranzutreiben und ergänzt ihr internationales Portfolio mit dieser Übernahme in idealer Weise.

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Das Mediapulse Fernsehpanel – oder Vertrauen ist eine Frage des Willens

Eine Stellungnahme von Nico Gurtner, Leiter Kommunikation von Mediapulse, zum Artikel «Sechs Antworten auf offene IGEM-Fragen zum TV-Panel» von Markus Knöpfli aus der aktuellen Werbewoche 11/2015. Der Artikel ist auch für Nicht-Abonnenten einsehbar.

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Der Artikel «Sechs Antworten auf offene IGEM-Fragen zum TV-Panel» hat mich nachdenklich gestimmt. Nicht weil er Fehler enthält – er ist sachlich meist korrekt. Aus der Perspektive von Mediapulse hätte man sicher mit einigen Ausführungen bei vielen Punkten Verständnis schaffen können. Offensichtlich ist uns dies aber am Anlass, auf den sich der Artikel bezieht, nicht gelungen. Hauptpunkt ist auch nicht, dass die IGEM mit ihrem Fragenkatalog Teile eines vertraulichen Auditberichtes öffentlich gemacht hat.

Zum Nachdenken bringt mich vielmehr die Diskrepanz in der Wahrnehmung der Arbeit von Mediapulse. Nach einem schweren Start nehmen wir, Mediapulse, ein gut aufgestelltes Panel wahr, das die Realität besser abbildet als früher und umfassendere Daten liefert, als wir sie aus allen anderen Mediengattungen kennen. Ohne ins Eigenlob kippen zu wollen – das Panel ist eine solide und vertrauenswürdige Messung des Schweizer Fernsehkonsums. Von aussen hingegen, schlägt uns immer noch ein kalter Wind entgegen: Viele Zweifel aus dem Jahr 2013 halten sich hartnäckig. Auch die Fragen der IGEM basieren nicht ganz zufällig auf einem alten Bericht über das Jahr 2013.

Es ist – wie so oft – eine Frage der Perspektive. 90 bis 95 Prozent des Panels laufen heute einwandfrei, im restlichen Bereich gibt es Verbesserungspotential. Aus der Sicht der Unternehmenskommunikation sehe ich natürlich vor allem den positiven Teil. Einige Anwender fokussieren auf Grund des Vertrauensverlustes im 2013 nach wie vor auf den Teil, der noch nicht perfekt läuft. Der Bericht der Medienwissenschaftlichen Kommission (MWK) hilft in keiner Art und Weise, diese Lücke zu schliessen. Es ist ein kritischer Qualitätsbericht im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses; das heisst er handelt das Positive in wenigen Worten ab und fokussiert detailliert auf die Entwicklungspotentiale. Dass sich dabei Auditor und Auditierte nicht immer einig sind kennt jeder aus dem eigenen Betrieb.

Wollen wir aus diesem Grabenkampf herauskommen braucht es einen Perspektivenwechsel. Während sich Mediapulse (gezwungenermassen) durchaus sehr kritisch mit der eigenen Arbeit auseinander setzt, vermissen wir manchmal auf der anderen Seite den Mut zum Goodwill; den Mut einfach einmal vorauszusetzen, dass Mediapulse korrekt arbeitet. Versuchen Sie doch einmal beide Hypothesen gleich streng zu testen: Was spricht für einen Fehler bei Mediapulse? Was spricht dagegen? Wir helfen Ihnen gerne bei der Auflistung der Vielzahl an Qualitätskontrollen und Prüfschritte, welche die Daten hinter sich haben, bis sie bei Ihnen ankommen! Oder geben Ihnen ein Bild der vielen Prozesse, die reibungslos vonstattengehen.

Transparenz alleine reicht allerdings nicht aus. In Deutschland reibt man sich längst die Augen darüber, was wir hier alles offenlegen. Es braucht auch den Willen zu vertrauen. Oder wie es in der psychologischen Grundschule gelehrt wird: Das größte Hindernis, Vertrauen aufbauen zu können, ist es, dass Menschen gewohnheitsmässig Neuem erst einmal mit Misstrauen entgegentreten. Es wäre an der Zeit, diesen Modus bald einmal zu überwinden. Im alten Panel sahen wir uns mit grösseren Herausforderungen konfrontiert. Fragen dazu hat jedoch kaum jemand gestellt.

Nico Gurtner
Leiter Kommunikation
Mediapulse

 

Cannes: M&C Saatchi gewinnt Bronze

Die Agentur M&C Saatchi gewinnt in der Kategorie «Radio» einen bronzenen Löwen. Somit geht auch der sechste Schweizer Löwe nach Genf.

Für das Hilfswerk der evangelischen Kirche EPER (Deutsch: HEKS) greift der Spot die Thematik auf, dass Flüchtlinge oft hochqualifiziert sind, ihre Fähigkeiten in ihrem neuen Land jedoch nicht anwenden können.

Leer geht die Schweiz in der Kategorie «Design» aus, obwohl sie sich dank des Käsepapier-Geschäftsberichts von Leo Burnett (für Emmentaler) Chancen auf einen Löwen machen durfte. In den anderen am Mittwoch vergebenen Kategorien – «Cyber» und «Product Design» – bestand dagegen keine Hoffnung, da es keine Schweizer Agentur auf die Liste der Finalisten geschafft hatte. (hae)

Cannes Lions 2015: Schweizer Medaillenspiegel

 

 
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Saatchi & Saatchi 1 2 2
M&C Saatchi     1
Total: 1 2 3

Lions Health 2015: Schweizer Medaillenspiegel
 

 

 
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Saatchi & Saatchi   2 1
FCB Zürich     1
Total:   2 2

 

Studie: Das effizienteste datengetriebene Marketing setzt auf First-Party-Daten

Eine aktuelle Studie von Econsultancy und Signal zeigt deutlich die steigende Bedeutung von First-Party-Daten im Marketing; Marketingverantwortliche, die auf eigene Kundendaten setzen, können die höchsten ROIs aufweisen

Marketingverantwortliche haben im Rahmen ihrer datengetriebenen Marketingmassnahmen lange Zeit auf die Third-Party-Daten gesetzt. Die erfolgreichsten Marketingverantwortlichen verwenden für ihre datengetriebenen Kampagnen entscheidend mehr eigene Kundendaten als weniger erfolgreiche Vermarkter, wie eine neue Studie von Econsultancy und Signal, dem weltweit führenden Anbieter von Cross-Channel Marketing-Technologien, zeigt.

«Marketingverantwortliche stehen unter dem Druck, effizientere Kundenerfahrungen zu schaffen, welche auf Erkenntnisse über das Verhalten ihrer Nutzer basieren», sagt Mike Sands, CEO von Signal. «Diese Studie zeigt eine tiefgreifende Veränderung in der Datenlandschaft der Branche auf, da das Marketing zur besseren Personalisierung und gezielteren Ausrichtung seiner Kampagnen sowie zur Erhöhung seines ROI immer häufiger auf First-Party-Daten, das heisst Daten ihrer eigenen Kunden, zurückgreift.»

Die unter US-amerikanischen Marketingverantwortlichen durchgeführte Umfrage zeigte, dass 81 Prozent der Marketer, welche den stärksten ROI in Bezug auf ihre datenbezogenen Investitionen meldeten, regelmässig auf First-Party-Daten zurückgreifen, während dies normalerweise nur 71 Prozent der Marketingverantwortlichen mit weniger spektakulären Ergebnissen tun.

First-Party-Daten liefern die qualitativ hochwertigsten Einblicke in das Kundenverhalten. Immer mehr Marketingverantwortliche vertrauen auf diese wertvolle Datenquelle: 82 Prozent gaben an, dass sie zukünftig bei ihren Kampagnen mehr First-Party-Data nutzen werden, wobei jedoch kein einziger Vermarkter angab, die Verwendung von First-Party-Daten reduzieren zu wollen. Demgegenüber äusserte jeder vierte Befragte, in Zukunft weniger häufig auf Third-Party-Daten zurückgreifen zu wollen.

Die Studie beleuchtet auch Second-Party-Daten, also zum Beispiel Daten, die mit vertrauenswürdigen Partnern geteilt werden. Diese Art von Daten gilt als effektive, jedoch bisher kaum genutzte Datenquelle. 77 Prozent der leistungsstärksten Marketingverantwortlichen nutzen Second-Party-Daten regelmässig, aber nur 48 Prozent der weniger erfolgreichen Marketers. 60% der Befragten möchten zukünftig verstärkt Second-Party-Daten nutzen. Langsam scheinen sich die Marketingverantwortlichen über den Wert, den der Austausch ihrer Kundenbindungsdaten birgt, bewusst zu werden.

Marketingverantwortliche bauen in erster Linie auf First-Party-Daten, um ihre wichtigsten Kennzahlen langfristig zu verbessern: 74 Prozent gaben an, dass diese Daten die besten Erkenntnisse über das Verhalten der eigenen Kunden bieten. 64 Prozent sind der Meinung, dass diese Art von Daten die Customer Lifetime Value am meisten verbessere. 62 Prozent erklärten, dass First-Party-Daten von allen Datenquellen den Erfolg einer Kampagne am stärksten förderten. Weniger als 10 Prozent der befragten Vermarkter erwarten denselben positiven Effekt von Third-Party-Daten.

Unternehmen mit den gewinnbringendsten datengesteuerten Kampagnen greifen nicht nur bevorzugt auf First-Party-Daten zurück, sondern können ihre neu gewonnenen Kenntnisse auch bei wichtigen datenbezogenen Vorgehensweisen präziser einsetzen. So konnten sich z. B. 66% im Bereich Kampagnen-Targeting und -Analyse verbessern, 60 Prozent gelang eine stärker personalisierte Ausrichtung ihrer Marketingaktivitäten und 59 Prozent können ihr Potenzial bei der Attribution und Zielgruppensegmentierung erfolgreicher umsetzen.

Die Studie zeigte grosse Unterschiede zwischen den Marketingverantwortlichen mit der höchsten Performance und dem Rest: Die Erfolgreichsten haben sich schon erheblich besser auf die Vielzahl von neuen Kanälen und Geräten jenseits des Webs eingestellt:

· 60 Prozent sammeln und nutzen auch Daten von mobilen Apps, im Vergleich zu 41 Prozent bei den weniger Erfolgreichen

· 60 Prozent sammeln und nutzen auch Daten aus Email/SMS, im Vergleich zu 47 Prozent

· 23 Prozent sammeln und nutzen Daten von Beacons, im Vergleich zu lediglich 8 Prozent

«Das Zusammenführen von Geräte- und Kanal-übergreifenden First-Party-Daten ist entscheidend, um nützliche Erkenntnisse zu Kunden ziehen zu können und Marketingprogrammen zu ungeahnten Möglichkeiten zu verhelfen», erklärt Mike Sands. «Die Fuse-Plattform von Signal hilft bei der Umsetzung dieser Ziele, indem eine einheitliche und vollständige Sicht auf den Kunden über Online- und Offline-Kanäle hinweg gewährt wird, welche Marken für intelligenteres Marketing verwenden können.» Die Befragung unter 302 Vermarktern wurde im Mai 2015 durchgeführt. Die Studie mit dem Titel «The Promise of First-Party Data” können Sie hier herunterladen.
 

Tanja Hollenstein verstärkt cR Kommunikation

Anfang Juli 2015 erweitert cR Kommunikation die Unternehmensleitung mit Tanja Hollenstein. Gemeinsam mit der erfahrenen Kommunikationsspezialistin will das bestehende Führungsteam weitere Geschäftsfelder für die Agentur erschliessen.

Tanja Hollenstein bringt umfassendes Know-how in integrierter Unternehmens- und Marketing- Kommunikation sowie in strategischer Beratung mit. Bei cR Kommunikation wird sie ihre Kenntnisse insbesondere in den Bereichen Corporate Communications und Brand PR sowie dem Thema Corporate Responsibility einbringen.

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Ihre Erfahrung hat sie während der vergangenen 18 Jahre in der Beratung nationaler und internationaler Kunden erworben. Unter anderem durch die Tätigkeit für renommierte PR-Profis wie Klaus J. Stöhlker und Edith Weibel, aber auch auf Kundenseite bei Bluewin und den Basler Versicherungen. Ihre Ausbildung ergänzte sie mit dem Master in Business Communications.
Tanja Hollenstein ist Vorstandsmitglied des Branchenverbandes BPRA und war zuletzt Geschäftsführerin der BPRA-Agentur Paroli, für die sie insgesamt sechs Jahre tätig war.

Erfolgs-CEOs als Markenbotschafter: Vincenz, Affentranger, Riedener & Maschmeyer

Pierin Vincenz (CEO Raiffeisen Gruppe), Anton Affentranger (CEO Implenia), Urs Riedener (CEO Emmi) und Carsten Maschmeyer erläuterten am Schweizer Markenkongress ihre Philosophie der erfolgreichen Markenführung.

Einhelliger Tenor am 18. Juni im Dolder Grand: Authentizität und Glaubwürdigkeit sind Grundvoraussetzungen für starke Marken. Zusätzlich muss Leidenschaft an den Tag gelegt werden, um Emotionen bei Kunden zu wecken.

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Der zentrale Erfolgsfaktor in der Markenführung ist für Carsten Maschmeyer nicht etwa Innovation, sondern Kommunikation. So gilt für Maschmeyer das Credo: «Marketing und Kommunikation sind derart wichtig, dass ich es selbst übernehme.» Marke ist Chefsache. Diese Ansicht teilt auch Anton Affentranger (CEO Implenia). Der Grund hierfür ist die Bedeutung der Marke: Sie ist «der Spiegel der Unternehmenskultur». Nichtsdestotrotz ist nicht nur Affentranger selbst, sondern jeder Mitarbeiter Markenbotschafter. Diese seien das wertvollste Gut einer Firma und geben ihr eine Seele.

Marketingentscheidungen «aus dem Bauch heraus»

Für Pierin Vincenz (CEO Raiffeisen Gruppe) ist die Identifikation eines CEO’s mit dem eigenen Unternehmen unabdingbar. Deshalb kommt sein Nachfolger im nächsten Jahr mit Sicherheit aus der Raiffeisen-Familie kommen.  Wichtig ist dem Raiffeisen-CEO die Spontanität: 80 Prozent von Vincenz’ Marketingentscheidungen waren Bauchentscheidungen.

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Stress «macht, was er will»

Auch der Rapper Stress entscheidet – gemeinsam mit seinem Manager Reto Lazzaretto – «aus dem Bauch heraus», welche Partnerschaften eingegangen werden. Die Marke Stress stehe für «Echtheit und Glaubwürdigkeit». «Wir machen, was wir wollen. Wir sind echt.» Firmen, die auf Stress zugehen, wollen Profil, ist Lazzarotto überzeugt. Potenzielle Markenpartner müssen dabei die gleichen Werte tragen. Mit der Marke VW, die mit der «Road to blue»-Kampagne Nachhaltigkeit demonstrieren will, kann sich Markenbotschafter Stress identifizieren. Er wirkte beim Drehbuch-Konzept des aktuellen Spots mit.

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Mit Authentizität zum Erfolg

Werden Marken als authentisch wahrgenommen, habe es einen positiven Einfluss auf den Konsumenten, da dieser emotional an die Marke gebunden wird. Prof. Dr. Felicitas Morhart (Universität Lausanne) unterscheidet dabei vier Dimensionen der Markenauthentizität: Konsequenz, Aufrichtigkeit, Integrität und Symbolik. Unternehmen müssten transparent sein und sich selbst treu bleiben. Für Kunden ist entscheidend, ob die Handlungen von Unternehmen moralisch einwandfrei sind.

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Im Rahmen des Schweizer Markenkongresses kürte die Werbewoche den «Werber des Jahres 2015»: Curdin Janett, CEO Publicis. Die Berichterstattung dazu finden Sie hier.

Bereits am Vormittag des Schweizer Markenkongresses gaben Schweizer Brands in acht Fachforen wie «Generation Y», «Marke entwickeln», «Neue Markenführung» oder «Swissness B2B/B2C» ihre Erfolgsbeispiele zum Besten. Namhafte Referenten von Migros, Zurich, Diwisa, UBS, Amag, Gartengold, Zimmerli, Appenzeller Käse, Chocolats Camille Bloch, Joiz lieferten praxiserprobte Erkenntnisse. Der Schweizer Markenkongress findet im nächsten Jahr am 23. Juni 2016 statt.
 

Republica zeigt keine Spitex-Heldinnen, aber unermüdliche Tausendsassas

Unter dem Motto «Heldinnen sind wir keine» hat Republica eine Mitarbeiterkampagne für den Spitex-Verband Kanton Bern konzipiert und umgesetzt.

Auf verschiedenen Illustrationen zeigt die Berner Agentur mit einem Augenzwinkern die vielfältigen und komplexen Tätigkeiten der Spitex. Darauf aufbauend wurde die aktuelle Rekrutierungskampagne entwickelt, die «Körperfunktionsüberwacher/innen», «Selbstmanager/innen» oder «Vernetzer/innen» sucht.

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Ziel der im aktuellen Jahr lancierten Mitarbeiterkampagne ist es einerseits eine gestärkte Identität nach innen und aussen zu schaffen, andererseits sollen die Sujets eine Wertschätzung für die tägliche Arbeit der Spitex-Mitarbeiterinnen sein. Die Kampagne läuft bis Ende 2015 und die Sujets treten in Form von Plakaten, lebensgrossen Aufstellern sowie diversen Gadgets wie Handyputzer oder Taschentüchern für die Mitarbeitenden in Erscheinung. Zusätzlich wurde den Mitarbeitenden der Spitex eine Fibel mit einem Arbeits-ABC abgegeben. Dieses enthält einen Leitfaden mit einer Hilfestellung in fast allen (Lebens-)Lagen.

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Suche nach Tausendsassas, Klarschiffmacher und Alltagsschaukler

Die öffentliche Spitex Bern sucht ständig qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um potentielle Mitarbeitende zu gewinnen, hat Republica einen ganz speziellen Rekrutierungsauftritt entwickelt: Statt Pflegefachpersonen suchen wir Körperfunktionsüberwacher/innen, Selbstmanager/innen oder Vernetzer/innen. Die kreierten Begriffe bringen zum Ausdruck, dass Spitex-Mitarbeitende in die vielfältigsten Rollen schlüpfen und die unterschiedlichsten Fähigkeiten besitzen müssen. Die etwas anderen Stelleninserate erscheinen zudem nicht in klassischer Form sondern primär als Plakate (F12/F200) sowie als Banner. Potentielle Spitex-Mitarbeitende werden so im nahen Umfeld von Spitälern und anderen Gesundheitsinstituten überraschend und direkt angesprochen.

Verantwortlich bei Spitex: Lisa Humbert-Droz (Präsidentin Spitex Verband Kanton Bern), Jürg Schläfli (Geschäftsleiter Spitex Verband Kanton Bern). Verantwortlich bei Republica: Margit Fellerer (Creative Direction/ Illustrationen), Mike Krüll (Text/Konzept), Nadia Jost (Grafik), Andrea Nehls (Beratung), Bala Trachsel (Gesamtverantwortung).
 

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