Saatchi & Saatchi: Zweites Gold zum Abschluss

Saatchi & Saatchi gewinnt in Cannes zum Abschluss der diesjährigen Cannes Lions den zweiten goldenen – und insgesamt sechsten Löwen für die Vangardist-Kampagne «The HIV+ Issue».

Die Agentur Saatchi & Saatchi krönt die grossartige Ausbeute beim diesjährigen Kreativfestival in Cannes zum Abschluss mit dem zweiten Gold-Löwen. In der Kategorie «Branded Content & Entertainment» gewinnen die Genfer mit der Kampagne «The HIV+ Issue» für das österreichische Magazin Vangardiste den insgesamt sechsten Löwen und vervollständigen so den doppelten Medaillensatz: Zweimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze sichert sich die mit Blut von HIV-Positiven gedruckte Sonderausgabe des Magazins. Die Kampagne gewann bereits Gold und Doppel-Silber in der Kategorie «Direct» und je einmal Bronze in den Kategorien «PR» und «Media» (Werbewoche.ch berichtete).

Saatchi & Saatchi Genf ist somit einsames und grossartiges Highlight eines aus Schweizer Sicht ansonsten eher mageren Cannes-Jahres. Zumindest, was den Haupt-Wettbewerb Cannes Lions betrifft. Denn den zweiten grossen Schweizer Höhepunkt stellte der sensationelle Sieg des Nachwuchs-Duos Dominique Magnusson (Wirz) und Kevin Zysset (KSP) bei den Young Lions dar, Kategorie «Cyber», dar. Die erste Schweizer Medaille in diesem Wettbewerb überhaupt – und gleich Gold (Werbewoche.ch berichtete).

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Dominique Magnusson und Kevin Zysset feiern ihre Goldmedaille (Foto: uma)

Mit M&C Saatchi sorgte zudem eine zweite Agentur für Schweizer Löwen: Die Genfer sicherten sich in der Kategorie «Radio» Bronze mit einem Spot für das evangelische Hilfswerk EPER (Werbewoche.ch berichtete). Stories, FCB Zürich, Publicis, Leo Burnett, Freundliche Grüsse, Havas und Walker bringen mit ihren Shortlist-Plätzen zählbare Erfolge mit nach Hause. FCB Zürich hat zudem einen Gesundheits-Löwen im Gepäck: Die Agentur gewann zum Auftakt bei den Lions Health (Kategorie «Radio») Bronze mit dem schwerhörigen Sergeant (Werbewoche.ch berichtete). Beim selben Wettbewerb deutete Saatchi & Saatchi mit zwei silbernen und einem bronzenen Löwen bereits an, dass «The HIV+ Issue» zu den grossen Abräumern des diesjährigen Festivals in Cannes gehören könnte.

Fazit: Dank der Überflieger-Kampagne von Saatchi & Saatchi kann die Schweiz eine erfreuliche Bilanz ziehen. Mit sieben Löwen hat man die letztjährige Ausbeute nicht nur zahlenmässig um einen Löwen übertroffen, sondern vor allem auch qualitativ – 2014 traten keine goldenen Löwen die Heimreise in die Schweiz an. Der sensationelle Sieg bei den Young Lions und die gute Ausbeute beim Festival Lions Health trösten darüber hinweg, dass die Deutschweizer Agenturen dieses Jahr leer ausgingen – trotz aussichtsreicher Einreichungen.

Saatchi & Saatchi hat sich mit dem Exploit in Cannes zudem auf einen Schlag in eine vielversprechende Ausgangslage für eine Top-Platzierung beim Werbewoche-Kreativranking 2015 gebracht – zumal die Award-Saison noch lange nicht vorbei ist. Beim Ranking 2014 schaffte es die Agentur nicht in die von Jung von Matt/Limmat angeführte Top 10. (hae)

Cannes Lions 2015 Schweizer Medaillenspiegel
Gold Silber Bronze
Saatchi & Saatchi 2 2 2
M&C Saatchi – – 1
Total: 2 2 3
Quelle: Werbewoche.ch
Cannes Lions 2015 Schweizer Shortlist-Plätze
Kategorie Agentur Kampagne Kunde
Film Stories Das Leben braucht Mut Suva
Branded C&E Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Radio FCB Zürich Boss Neuroth
FCB Zürich Wife Neuroth
M&C Saatchi Doctor EPER
Glass Publicis Women should not be worth less Frauenzentrale Zürich
Design Leo Burnett Wrapped Report Emmentaler
PR Freundliche Grüsse Escort Men FC Zürich Women
Outdoor Havas Concert Zürich Chamber Orchestra
Media Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Walker A Small Heaven Mission 21
Direct Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Press Havas Therapist Schweizer Monat
Havas Managing Schweizer Monat
Leo Burnett Van Gogh Samsung
Leo Burnett Kahlo Samsung
Leo Burnett Duerer Samsung
Promo & Activation Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Tabelle: Werbewoche.ch
Lions Health 2015 Schweizer Medaillenspiegel
Gold Silber Bronze
Saatchi & Saatchi 2 1
FCB Zürich 1
Total: 2 2
Tabelle: Werbewoche.ch

Die zehn grössten Fehler in der Krisen-PR

Am Frühwarnsystem sparen, den Kopf in den Sand stecken und nicht auf die Ängste der Menschen eingehen - diese und andere Fehler sollten Kommunikationsmanager unbedingt vermeiden, wenn ihr Unternehmen in eine Krisensituation gerät.

Die SDA-Tochter News Aktuell (Schweiz) und Faktenkontor haben in einer Infografik die zehn grössten Todsünden in der Krisen-PR zusammengestellt.

Unternehmen können beim Krisenmanagement vieles falsch machen. Einer der weit verbreiteten Fehler: keine Krisenprävention betreiben. Dabei kann ein professionelles Instrumentarium, das frühzeitig potentielle Krisenherde erkennt, eine Eskalation verhindern. Weitere Fehler in der Krisen-PR: sich verstecken, lügen und Emotionen der Betroffenen ignorieren. Dieses Verhalten erzielt genau den gegenteiligen Effekt: die Kommunikationskrise spitzt sich zu. Zur Deeskalation braucht es eine zeitnahe, transparente und umfassende Information der Öffentlichkeit, die auf die Gefühle der Menschen eingeht. Eine neue Infografik von news aktuell und Faktenkontor zeigt die grössten Fallstricke in der Krisen-PR.
 

news-aktuell-schweiz-ag-die-zehn-groessten-fehler-in-der-krisen-pr

Cannes: Shortlists für Stories und Saatchi & Saatchi

Die Zürcher Filmproduktion Stories hat sich mit dem Suva-Film «Das Leben braucht Mut» einen Finalplatz für die Film Lions gesichert. Und Saatchi & Saatchi Genf liebäugelt mit dem sechsten Löwen.

Von 33 Schweizer Eingaben in die Kategorie «Film» hat es somit nur ein Beitrag auf die Shortlist geschafft. Stories darf sich in der Unterkategorie «Corporate Image & Communication» Chancen auf einen Löwen ausrechnen. Der Film «Das Leben braucht Mut» hat unter anderem bereits den Edi.14 gewonnen (Werbewoche.ch berichtete) und wurde von der Jury als ein «selten berührendes Werk» bezeichnet. Und Cannes scheint ein gutes Pflaster für das Stories-Werk zu sein: Im Oktober 2014 wurde der Suva-Film beim Cannes Corporate Media & TV Awards nicht nur mit dreimal Gold, sondern – als Schweizer Premiere – auch mit dem Grand Prix ausgezeichnet (Werbewoche.ch berichtete).

Für einen weiteren Schweizer Shortlist-Platz sorgt einmal mehr Saatchi & Saatchi Genf: Die bereits mit Gold, Doppelsilber und Doppelbronze ausgezeichnete Vangardist-Kampagne «The HIV+ Issue» darf sich in der Kategorie «Branded Content & Entertainment», Unterkategorie «Original Printed Content», realistische Chancen auf einen sechsten Löwen ausrechnen.

Die Löwen der letzten Kategorien werden am Samstagabend vergeben. Dann wird sich zeigen, ob sich dank Stories auch die Deutschschweiz in den diesjährigen Medaillenspiegel eintragen darf. Alle sechs Schweizer Löwen gingen bisher in die Westschweiz nach Genf. (hae)

Cannes Lions 2015: Schweizer Medaillenspiegel

 
gold-lion-s
silver-lion-s
bronze-lion-s
Saatchi & Saatchi 1 2 2
M&C Saatchi     1
Total: 1 2 3

Schweizer Shortlists 2015:

Kategorie Agentur Kampagne Kunde
Film Stories Das Leben braucht Mut Suva
Branded C&E Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Radio FCB Zürich Boss Neuroth
  FCB Zürich Wife Neuroth
  M&C Saatchi Doctor EPER
Glass Publicis Women should not be worth less Frauenzentrale Zürich
Design Leo Burnett Wrapped Report Emmentaler
PR Freundliche Grüsse Escort Men FC Zürich Women
Outdoor Havas Concert Zürich Chamber Orchestra
Media Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
  Walker A Small Heaven Mission 21
Direct Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
  Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
  Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine
Press Havas Therapist Schweizer Monat
  Havas Managing Schweizer Monat
  Leo Burnett Van Gogh Samsung
  Leo Burnett Kahlo Samsung
  Leo Burnett Duerer Samsung
Promo & Activation Saatchi & Saatchi The HIV+ Issue Vangardist Magazine

Somedia besetzt Chefredaktionen neu

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Allgemein

Matter Gretener Lesch: Weiter im Text für Swissinvest

Matter Gretener Lesch führt die Kampagne des Immobilienfonds Swissinvest weiter.

Auch 2015 beweist der Immobilienfonds Swissinvest, dass man sich Aufmerksamkeit nicht mit grossen Werbebudgets erkaufen muss: Kleinanzeigen reichen – wenn die Schlagzeilen so relevant wie prägnant sind.

Swissinvest_2015_1
Swissinvest_2015_2

Verantwortlich beim Swissinvest Real Estate Investment Fund: Christian Germann (Fonds- & Portfoliomanager). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Laura Haas (Grafik), Marcus Gretener, Verena Knof (Beratung).
 

Lion Report, Tag 10: Diese zehn Tipps sollten Sie bei den Cannes Lions Partys beherzigen, damit der Löwe nicht zum Kater wird

Getreu dem Motto: «Judge hard, party hard» fand für die Juroren diese Woche der lockere Teil der Cannes Lions statt. Mit anderen Worten: Alle Stimmen wurden vergeben und fast alle Preisträger stehen fest – es durfte ausgelassen gefeiert werden!

Und wenn es überhaupt eine Steigerung zu Cannes-Parties gab, dann Cannes-Parties mit Kreativköpfen. Juror Grischa Rubinick, Executive Creative Director bei The House und erfahrener Partylöwe, kann davon ein Lied singen. Doch aus seinen Erfahrungen, können alle lernen. Auch nächstes Jahr! Hier: die zehn besten Tipps:
 

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1. In guter Gesellschaft
Eine Party ist immer eine Reise ins Ungewisse. Es kann sein, man lernt coole Leute kennen, es kann aber auch sein, dass einem beim Anblick mancher Gäste das Gesicht einschläft. Darum: Von Anfang an mit guten Kollegen oder Freunden zur Veranstaltung. So ist der Spass garantiert. Und irgendjemand muss einen im Falle eines Absturzes schliesslich ins Hotel tragen.

2. Crème de la Crème
Fast jeden Tag 30 Grad. Keine Wolke in Sicht. Da braucht es eine gute Sonnencrème und einen Panamahut (kann auch aus China kommen, der Hut). Sich mit Rosé einreiben funktioniert übrigens erst am Abend. Zumindest gerät der Sonnenbrand in Vergessenheit.

3. Never f**k the Jury
Sonne, Strand, schöne Frauen. Flirten ja, aber nicht mit Jury-Kolleginnen. Nur zu dumm, dass sich diese auf Parties nicht sofort  als Jurymitglied zu erkennen geben.

4. Online sein.
Wenn der Rosé und die Freunde nichts mehr nützen, hilft nur noch der Blick aufs Smartphone – checken, wo die nächste Party steigt. Aber Achtung: das Roaming-Monster treibt auch in Cannes sein Unwesen. Am besten WLAN klar machen oder une carte SIM organisieren.

5. Offline sein.
Du machst dank Deiner lokalen SIM-Karte nonstop Livestreams via Periscope? Für die Leute am Bildschirm bist du der Held. Für die Leute an der Party? Der Freak.

6. Make Friends.
Die nächste Rosé Runde geht auf mich! Und schon sind sie da. Die Freunde. Aber für den Rosé bezahlen, obwohl er für alle gratis ist? Geht nicht und sieht auch doof aus. Wobei… was soll’s, sind ohnehin schon alle voll. Die nächste Runde geht auf mich.

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7. Wer soll das bezahlen?
Die nächste Runde geht auf dich. Aber Achtung! Es wurde eine sechs Liter Magnumflasche bestellt. Bei der Rechnung wirst du selbst zur Flasche, Amateur!

8. Kleider machen Beute
Sehen und gesehen werden. Gilt vor allem für Frau. Aber Mann muss auch Eindruck machen. Ausser, ihr habt eine Yacht im Hafen. Dann ist der Look völlig egal. Leonardo DiCaprio weiss das – #dadbod.

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9. Hello Austria, good to be here in Cannes
Ihr solltet schon wissen, wo ihr seid. Und vor allem, wie der Ort heisst. Wir sind in Cannes, gesprochen: «Kann», und nicht in «Känn». Wenn du aber für Canon in Cannes bist, dann kann Cannes, … ach vergesst es!

10. Orakel werden geliebt
Ihr wisst schon, wer die goldenen Löwen gewinnt? Dann raus mit der Sprache. Auch wenn es nur geraten ist. Du wirst zum Held. Zumindest, bis die Wahrheit rauskommt – aber dann bist du ohnehin schon wieder auf dem Weg in die Schweiz.

Tag 1: Meet & Greet am Buffet
Tag 2: Harter Tag, weicher Wein
Tag 3&4: Schlemmen und voten
Tag 7: Voting-Endspurt
Tag 8: Salz, das man sehen kann und Blut als Tinte

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Manfred Joss ist neuer Chefredaktor von Radio 32

Der 35-jährige Manfred Joss wird per 1. Juli Chefredaktor von Radio 32. Die bisherige Chefin, Karin Flückiger, verlässt das Solothurner Lokalradio und geht auf eine Weltreise.

Joss arbeitet seit 2011 für den Sender und ist derzeit stellvertretender Chefredaktor, wie Radio 32 am Freitag mitteilte. (SDA)

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Roli Hofer: Auftritt für Carigiet-Ausstellung

Das Landesmuseum Zürich widmet dem Kinderbuchzeichner und Künstler Alois Carigiet eine Ausstellung. Für den Werbeauftritt zeichnet Roli Hofer verantwortlich.

Alois Carigiet (1902 – 1985) war nicht nur ein begnadeter Kinderbuchzeichner und Autor, sondern auch ein vielseitig begabter Maler, Grafiker und Bühnenbildner. So gehörte er 1933 zu den Mit-Begründern des legendären Cabaret Cornichon. Das Landesmuseum Zürich widmet dem vielseitig begabten Künstler eine Ausstellung, die viele Facetten seines Werks aufnimmt und diese für Erwachsene und Kinder zugänglich macht.

Ausgangspunkt des Rundgangs ist Carigiets Heimat, der Kanton Graubünden. Der Besucher taucht ein in die reichhaltige Kultur der rätoromanischen Schweiz, in die Welt der Kinderbücher, das grafische Schaffen und die Malerei von Carigiet. Zum Schluss der Ausstellung werden Filmkostüme und ein «Making of» der aktuellen Schellen-Ursli-Verfilmung von Xavier Koller gezeigt. Zum reichhaltigen Rahmenprogramm gehören neben Führungen, Vorträgen und Podien auch spannende Angebote für Kinder und Familien sowie ein speziell entwickeltes Programm für Schulklassen.

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Für den Werbeauftritt zeichnet wiederum Roli Hofer verantwortlich. Das Kommunikationskonzept spielt mit dem Symbol des Schellen-Ursli ohne ihn direkt zu zeigen. Die farbliche Umsetzung der Schelle einerseits und die Eleganz der Signatur unterstreichen die künstlerische und grafische Komponente von Carigiets Werk. Das ikonische Sujet lädt Erwachsene und Kinder jeden Alters ein, das Gesamtwerk des vielseitigen Künstlers neu zu erleben.

Verantwortlich beim Landesmuseum Zürich: Andreas Spillmann (Gesamtleitung), Marco Castellaneta (Leiter Museumsbetrieb), Peter Krebs (Leiter Marketing), Carole Neuenschwander (Projektmanagement Marketing). Verantwortlich für Creative & Art Direction: Roli Hofer.

Delegiertenversammlung von Swiss Marketing

An der Delegiertenversammlung von Swiss Marketing wurden Verbandspräsident Uwe Tännler und der gesamte Zentralvorstand für die nächste, drei Jahre umfassende Amtsperiode wiedergewählt. In Zukunft will man sich für die Förderung des dualen Bildungssystems engagieren.

Am Freitag, 19. Juni 2015, fand auf dem Berner Hausberg Gurten die diesjährige Delegiertenversammlung des grössten Schweizer Marketingverbandes Swiss Marketing statt. Der gesamte Zentralvorstand und Uwe Tännler, seit neun Jahren im Amt des Verbandspräsidenten, wurden wiedergewählt. Tännler schreibt mit seiner erneuten Wahl Geschichte: Es ist die bisher längste Amtszeit eines Verbandspräsidenten. Zudem wurde auch Stéphane Meier einstimmig in den Zentralvorstand gewählt. Als Vertreter der Romandie will der Westschweizer den Verband in den französischsprachigen Kantonen bekannter machen. Im Zuge der Vereinfachung der Organisationsstruktur gibt Nicole Beck-Taubenest ihre Verantwortung als Geschäftsführerin per 31. Mai 2015 ab. Sie fokussiert fortan die Mitarbeit an der bereits weitvorangeschrittenen Berufsfeldanalyse, die 2017 in einer umfassenden Prüfungsreform münden wird, sowie die Leitung der Berufsprüfungen. Im Rahmen des Engagements für den dualen Bildungsweg gab Uwe Tännler die Gründung einer Firma bekannt, welche die gesamte Prüfungsorganisation erneuern soll. An der Aktiengesellschaft werden sich der Kaufmännische Verband zu 60 Prozent und Swiss Marketing zu 40 Prozent beteiligen.

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Der Vorstand von Swiss Marketing

Ambitionierte Wachstumsziele

Der Verband ist seit drei Jahren mit leicht rückläufigen Mitgliederzahlen konfrontiert, was der Präsident zum Anlass nahm, mit der Akquisition von Studenten, die sich auf die eidgenössischen Berufsprüfungen vorbereiten, einen neuen Ansatz zur Gewinnung von Mitgliedern zu präsentieren. Auf diese Weise soll das hochgesteckte, aber realistische Ziel erreicht werden, den Mitgliederbestand mittelfristig auf circa 6000 anzuheben. Trotz des Zusammenschlusses der Clubs Lausanne und Lémand zum Club Vaud und der Auflösung des Regionalclubs Thurgau, kann der Verband auf über 250 interessante Veranstaltungen zurückblicken, die durchgehend auf grossen Anklang stiessen.

Junges Team in neuen Wirtschaftsräumen

Das vergangenen Geschäftsjahr 2014 war von grossen Veränderungen geprägt. So stellte die Umsiedlung von Olten nach Zürich per 1. August 2014 eine Herausforderung dar, da umzugsbedingt 90 Prozent des Personalbestandes ausgewechselt werden mussten. Das neue, junge Team spielte sich schnell ein und wusste den Neuanfang zu seinen Gunsten zu nutzen. Die kleinere Bürofläche ermöglicht eine enge Zusammenarbeit der Teammitglieder bei einer Miete, die derjenigen von Olten entspricht. Der zentrale Standort im Kaufleuten Zürich im Herzen der Stadt verhilft Swiss Marketing zu zahlreichen Kooperationen und ermöglicht die Nutzung attraktiver Synergien.
 

Innovationspreis zur Förderung der Digitalisierung

Swisscable, Wirtschaftsverband der Schweizer Kommunikationsnetze, zeichnet neu mit dem «Swisscable Innovationspreis» Unternehmen oder Projekte für ihren ausserordentlichen Beitrag zur Digitalisierung aus.

Bewertet werden Innovationsgrad, Markttauglichkeit und das Potenzial zur Verhinderung eines digitalen Grabens in der Schweiz. Der Preis ist mit 20'000 Franken dotiert und wird 2015 erstmals verliehen.

Potenzial ausmachen und erschliessen

Der bisherige Erfolg der Kabelnetzunternehmen im Infrastrukturwettbewerb, der die Entwicklungen in der Telekommunikation entscheidend vorantreibt, soll laut Swisscable auch andere motivieren. Mit dem Preis will der Verband dafür sorgen, dass vielversprechende Entwicklungen erkannt und genutzt werden. «Die Auszeichnung soll dazu ermutigen, Innovationen rund um die Digitalisierung in den Markt zu tragen», wird Präsident Pierre Kohler in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert. Die erstmalige Ausschreibung erfolgte am 19. Juni anlässlich der Generalversammlung von Swisscable in Bern. Teilnehmen können Unternehmen aus der Schweiz.

Kriterien und Jury

Wer den Swisscable Innovationspreis gewinnen will, muss nachweisen können, wie neuartig und markttauglich eingereichte Projekte im Bereich der Digitalisierung sind. Zudem muss eine Eingabe zur Verhinderung eines digitalen Grabens in der Schweiz beitragen. Vergeben wird der Preis
von einer sechsköpfigen Jury, die aus vier Mitgliedern aus den Bereichen Telekommunikation, Bildung, Forschung und Politik sowie aus zwei Vorstandsmitgliedern von Swisscable besteht. Die Jury entscheidet in einem zweistufigen Verfahren über die Preisvergabe. Die Eingabefrist läuft bis am 30. September 2015. Bewerbungen um den Preis werden ab sofort unter [email protected] entgegen genommen. 

E-Commerce Werbemarkt bleibt stabil

Mit einem Werbedruck von 53,1 Millionen Franken entwickelt sich der Schweizer E-Commerce Werbemarkt im Mai leicht rückläufig gegenüber dem Vormonat, weist jedoch ein Plus von 9,1 Prozent im Vorjahresvergleich auf. 

Der Anteil der eCommerce Werbung nimmt im Vergleich zum gesamten Werbedruck der Schweiz mit 11,1 Prozent leicht ab, bleibt aber weiterhin auf einem stabilen Niveau über 10 Prozent.

Print im Gegentrend

Auffallend ist, dass die Mediengruppe Print 20 Prozent des Werbevolumens aufweist. Nicht nur bedeutet das eine Zunahme von sechs Prozent gegenüber dem Vormonat, sondern auch ein klarer Gegentrend im Vergleich zur Entwicklung des gesamten Werbemarktes Schweiz. Eine hohe Relevanz hat die Mediengruppe Print vor allem in den Kategorien Consumer Electronics und Search & Find.

Top 5 Brands mit immer höheren Anteilen

Auch im Mai wird die Werbepräsenz der Kategorien klar durch die Top 5 Brands dominiert. Dabei wird der Abstand zwischen den Brands mit dem höchsten Werbedruck und den restlichen Brands im Vergleich zum April zusehends grösser. In allen Kategorien fallen mehr als 40 Prozent des Werbevolumens auf die Top 5 Brands.
 
Den ganzen E-Commerce Trend Report von Media Focus für den Mai 2015 finden Sie hier.

Admazing schliesst Repositionierung ab

Das Digital-Mediaunternehmen Admazing positioniert sich neu als Online-Mediaagentur. Damit will Admazing der wachsenden strategischen Beratungsleistung Rechnung tragen.

Darüber hinaus arbeitet die Agentur neu hauptsächlich mit dem Digitalmarketing-Softwarepaket «Double Click» von Google, was auch eine komplette Neuentwicklung des «Adcockpit» zur Folge hatte. 

Das Unternehmen setze schon lange auf die intelligente Verbindung von Technologie, Kreativität und Media-Know-how beim Einkauf digitaler Medialeistung, heisst es in einer Agenturmitteilung. Die Kunden sollen dabei umfassende Beratung über alle digitalen Kanäle hinweg, einen klaren strategischen Ansatz sowie hohe Transparenz erhalten.

«Nur mit intensiver Beratung, viel Strategiearbeit und dem richtigen Einsatz modernster Technologien lässt sich der fragmentierte digitale Kanal für die Auftraggeber sinnvoll nutzen. Unser Ziel ist dabei stets die maximale Leistung für den Werbeauftraggeber», wird Catrin Rubenson, CEO Admazing, in der Mitteilung zitiert. Dem werde man nun, gemeinsam mit der internationalen Muttergesellschaft DQ&A Media Group, noch besser gerecht, so Rubenson.

Mehr Technologie und Transparenz

Zentrale Elemente der neuen Positionierung sind mediastrategische Modelle wie «Touch Tell Sell (TTS)», das umfassende Digitalmarketing-Softwarepaket «Double Click» von Google und die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Teams auf Gruppenebene. Damit werden von der Planung, über die Umsetzung, bis zur Optimierung digitaler Werbekampagnen mehr Leistung und mehr Transparenz möglich – schweizweit sowie auch international.

Programmatic Advertising und Data Ownership

Das bedeutet, dass auch anspruchsvolle Projekte in den Bereichen Multi-Channel/Device-Tracking, dynamic Retargeting und Reporting schnell und effizient umgesetzt werden. So kann jetzt beispielsweise die volle Stärke des automatisierten Mediaeinkaufs (Programmatic Media Buying) genutzt werden. Die hiermit immer weiter anwachsenden Datenmengen gehören dabei im Sinne der «Data Ownership» ausschliesslich den Auftraggebern.

Darüber hinaus lassen sich jetzt schnell individualisierte Dashboards entwickeln, die perfekt auf die Kundenanforderungen abgestimmt sind. Alternativ kann jeder Kunde auch weiterhin das Adcockpit nutzen – in der aktuellen, komplett neu entwickelten Version.
 

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