The PR Factory realisiert Auftritt und Website zum Thema Kartensicherheit

Rechtzeitig zum Ferienbeginn lancierte die Polizei am 1. Juli 2015 die neue Website Card-security.ch. The PR Factory hat den vi­suellen Auftritt, das Logo sowie den Inhalt der Website erarbeitet.

Die Zürcher Agentur The PR Factory reali­sierte für die Polizei und verschiedene Finanzinstitute die neue Präventionsseite Card-security.ch. Schwerpunkte bilden die Themen Kartenbetrug und Kartensi­cherheit. Die Website gibt Tipps, wie man sich vor Kartenbetrug schützen kann und was im Ernstfall zu tun ist.

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Kartenbetrug ist ein häufiges Delikt. Allein 2014 wurden gemäss polizeilicher Kriminalstatistik über 4200 Delikte mit Debit- und Kreditkarten von Schweizer Anbietern zur Anzeige gebracht. Der beste Schutz davor ist der sichere Umgang mit der eigenen Konto-, Debit- oder Kredit­karte. Die Polizei und die Finanzinstitute setzen daher auf intensive Präventionsar­beit und lancieren Card-security.ch.

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Frischer Auftritt für neue Website

Die neue Website ist die erste zentrale Plattform der Schweiz, die ausführlich über sämtliche Kartendelikte informiert. Sie wurde in den vier Sprachen Deutsch, Franzö­sisch, Italienisch und Englisch umgesetzt. Die Website ist responsive und somit auch für mobile Endgeräte optimiert. Ihr Aufbau ist übersichtlich und gut strukturiert und sie bietet dem User eine intuitive Nutzerführung. Eyecatcher bildet der visuelle Auftritt in den Farben Türkis und Gelb.
The PR Factory hat diesen sowie das Logo von Card Security eigens für den Web­auftritt erarbeitet.Die Website Card-security.ch wird am 1. Juli 2015 lanciert – pünktlich zum Fe­rienauftakt, da Kartendelikte erfahrungsgemäss während dieser Zeit zunehmen.

Verantwortlich bei The PR Factory: Andrea Miolo-Eberhard (Gesamtverantwortung);
Daniela Walter (Beratung, Pro­jektleitung, Konzept, Text); Sabine Gerhards, Sina Gelin (De­sign).

Stadt Biel kündigt Vertrag mit Plakatgesellschaft

Die Stadt Biel will den Vertrag mit der Allgemeinen Plakatgesellschaft APG nicht mehr routinemässig alle Jahre um ein Jahr verlängern. Sie hat den Vertrag für die Plakatierung auf öffentlichem Grund per Ende 2016 gekündigt und plant ein neues Vergabeverfahren.

Durch diesen Schritt erhoffe sich die Stadt Biel durchaus auch Mehreinnahmen, sagte die Bieler Finanzdirektorin Silvia Steidle am Mittwoch auf Anfrage. Sie ergänzte damit eine Mitteilung des Gemeinderats. Die Neuvergabe der Plakatierung sei für die Stadt aber auch die Gelegenheit, sich Gedanken zu machen über die Regelung von Kultur- und Polit-Plakaten. Laut Steidle besteht der Vertrag zwischen der Stadt Biel und der APG seit 1997. Ende 2016 läuft er aus. Auch die Stadt Luzern hat kürzlich entschieden, den Plakatvertrag 2016 neu zu vergeben und eine Ausschreibung durchzuführen. Schon 2009 hatte das auch die Stadt Bern getan – und vergab den Auftrag dann doch wieder der APG. Diese Firma setzte sich gegenüber dem Konkurrenten Clear Channel Outdoor (CCO) durch. (SDA)

Wechsel im Wemf-Verwaltungsrat

Marianna Di Rocco von Médias Suisses und Alexander Theobald vom Verband Schweizer Medien gehören neu dem Verwaltungsrat der Wemf AG für Werbemedienforschung an.

An der ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der Wemf AG für Werbemedienforschung vom Dienstag, 30. Juni 2015, wurden zwei neue Verwaltungsratsmitglieder gewählt. Marianna Di Rocco, Leiterin Werbemarkt Ringier Romandie, folgt auf Valérie Boagno als Vertreterin von Médias Suisses. Alexander Theobald, Ringier Head Operations & Business Development, tritt als Beauftragter des Verbands Schweizer Medien die Nachfolge von Florian Fels an.

Mit den Neuwahlen setzt sich der Verwaltungsrat der Wemf wie folgt zusammen: Jürg Weber, Präsident, Delegierter des Verbands Schweizer Medien (VSM); Moreno Cavaliere, Vizepräsident, Delegierter des Verbands Schweizerischer Werbegesellschaften (VSW); Marianna Di Rocco, Delegierte des Verbands Médias Suisses; Roberto Rhiner, Alexander Theobald, Peter Wanner und Roland Wahrenberger, alle Delegierte des Verbands Schweizer Medien (VSM), sowie Roger Harlacher, Delegierter des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbands (SWA).
 

Polyconsult: Jeder hat das Zeug zum Helden

Die Batterienrecycling-Kampagne von Polyconsult mit dem gelbgrünen Superhelden geht in die nächste Phase. Lag bisher der Fokus auf Bekanntheits- und Communityaufbau, steht jetzt das Involvement der Zielgruppe im Zentrum.

Battery-Man und seine Mission – der Kampf gegen 30 Millionen Batterien, die jährlich im Abfall landen – haben in der Schweiz eine hohe Bekanntheit und Akzeptanz erreicht. Die Recyclingquote von Batterien ist seit dem ersten Auftritt des Superhelden im Jahre 2012 von 67,1 Prozent
auf 71,4 Prozent (2014) gestiegen.

Und auch auf Facebook erfreut sich der Superheld einer Gefolgschaft von über 37'000 Likers. Nun war die Zeit gekommen, diese digitalen Freunde für seine Mission einzuspannen: mittels Facebook-Casting suchte Battery-Man Fotomodels und hat sechs Sidekicks bestimmt, die nun zusammen mit ihm auf Plakaten für die gute Sache einstehen.

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Hauptbestandteil der neuen Kampagne sind aber TV- und Online-Spots – auch sie mit dem überdachenden Motto «In jedem steckt ein Battery-Man.» Spots und Plakate sind ab sofort bis September 2016 im Einsatz.
 

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Verantwortlich bei Inobat: Karin Jordi (Geschäftsführerin). Verantwortlich bei Polyconsult: Mike Brodbeck, Jeannine Kaiser (Beratung), Silvio Truffer, Roger Ghezzi (CD), Petra Brönnimann (AD), Alessandro Mattarelli (Grafik), Helene Zenhäusern (Text/Konzept). Verantwortlich bei Shining Pictures: Stefan Bircher (Producer), Sophie Toth (Produktionsleitung), Jyri Pasanen (Regie), Tobias Dengler (Kamera), Alex Kirschner (Musik); Foto: Regula Roost; Media: Urs Rueb (Mediafactor).

Sonja Glaab-Seuken neu im Publicom-Team

Zu guter Letzt: Spendenmarathon

Siabatou aus Gambia hat mit ihrem berührenden Marathon-Marsch nicht nur Gold in Cannes, sondern vor allem auch Trinkwasser für viele afrikanische Dörfer gewonnen.

In Afrika müssen viele Frauen ganze Tagesmärsche auf sich nehmen, um an sauberes Trinkwasser für ihre Familien und ihr Dorf zu gelangen. Distanzen, die im Westen zum Plausch als Marathon gelaufen werden – einmal pro Jahr, nicht jeden Tag. Ogilvy Paris hat sich diesen Vergleich kreativ zu Nutzen gemacht und liess Siabatou, eine der vielen betroffenen Frauen, im Auftrag von Water for Africa den im April 2015 stattfindenden Pariser Marathon mitmarschieren – mit einer klaren Botschaft.
 

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Die Organisation Water for Africa bohrt in Afrika nachhaltige Wasserquellen in Dörfern und erspart den Bewohnern so den täglichen, zeitraubenden Kampf um sauberes Trinkwasser. Die Aktion von Ogilvy erregte ein gewaltigess Medienecho – die Bilder von Siabatou gingen um die Welt. Mit Erfolg: Auf Themarathonwalker.com können Meter gespendet werden. Jedes mal, wenn die Marathon-Distanz von 42 Kilometern erreicht ist, baut Water for Africa eine neue Wasserquelle – bereits fünf konnten bisher in die Tat umgesetzt werden.

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Die Kampagne «Marathon Walker» gewann in Cannes Gold. Im Vergleich zu den Problemen, die gewisse Menschen auf dieser Welt haben, eine pure Nebensächlichkeit. (hae)

Hofer gestaltet Musicalplakat für Thunerseespiele

In wenigen Tagen starten die Thunerseespiele, einer der grössten Open Air-Musicalveranstalter der Schweiz, in ihre 13. Musicalsaison. Hofer Kommunikation denkt aber bereits ans nächste Jahr und hat das Keyvisual und Plakatsujet für die Spiele 2016 gestaltet.

Dann wird die Musicalfassung eines grossen Hollywoodklassikers aufgeführt: «Manche mögen’s heiss». Das Sujet inszeniert zwei Schönheiten: die Kulisse des Thunersees mit dem einzigartigen Bergpanorama und natürlich Marilyn Monroe, die mit der Filmkomödie von Billy Wilders ihre letzten grossen Erfolge feierte. Der erfolgreiche illustrative Grafikstil der letzten Jahre wurde auch dieses Jahr beibehalten.

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Verantwortlich bei den Thunerseespielen: Silvia Rivola (Kommunikation/Medienarbeit)
. Verantwortlich bei Hofer Kommunikation: Reto Steiner (Idee, Art Direction, Gesamtverantwortung), Nicolas Wolf (Illustration, Grafikdesign).
 

Jung von Matt/Limmat: Viral-Hit mit Shaqiri

Jung von Matt/Limmat landet mit einer Million Views in unter 72 Stunden für Blick einen Viral-Hit mit Xherdan Shaqiri als alternder Trainer.

Mit der frisch lancierten Leseraktion «Heute ist alles drin.» unterstreicht die Boulevard-Zeitung Blick einmal mehr ihre Nähe zum Mittelstand: Dieser steht bei «Heute ist alles drin.» im Mittelpunkt. Auf einer eigens für die Aktion eingerichteten Microsite erhalten Leser die Möglichkeit, Wünsche einzureichen. Blick hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele davon zu erfüllen. Die bewegendsten Wunscherfüllungen werden redaktionell aufbereitet. Die Aktion stärkt auch die Solidarität unter den Lesern. In der Wunschbörse können sie die Annoncen aller Nutzer durchstöbern und mit ihrer Hilfe die Wünsche ihrer Mitmenschen erfüllen.

Xherdan Shaqiri sorgt für 400 strahlende Gesichter

Zum Auftakt der Aktion hat Blick einen ganzen Fussballclub glücklich gemacht. Am 1. Juni 2015 traten die C-Junioren des SC Kriens zu einem «Spezialtraining» an. Im Glauben, von der lebenserfahrenen Trainerlegende Hansueli Strasser trainiert zu werden, legten sie sich mächtig ins Zeug und liessen selbst steinzeitliche Leibesübungen über sich ergehen. Als der vermeintliche Übungsleiter Strasser jedoch am Ball seine Klasse aufblitzen liess, nahm das Training eine unvergessliche Wendung.

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Kein Geringerer als Nationalmannschaftsstar Xherdan Shaqiri konnte für die Aktion gewonnen werden. Sogar die zweieinhalb Stunden in der Maske nahm er auf sich, um insgesamt 400 Junioren und Eltern einen unvergesslichen Abend zu bescheren. Nach der grossen Überraschung nahm sich Shaqiri viel Zeit, die von Blick produzierten Erinnerungsshirts zu unterschreiben und jeden Selfiewunsch zu erfüllen. Das auf 90 Minuten angesetzte Training wurde von einem 30-köpfigen Filmteam unter der Leitung des renommierten Regisseurs Kai Sehr festgehalten.

Blick erfährt weltweite Beachtung

Das Video verbreitet sich rasant in den sozialen Medien und findet weltweit Anklang bei bedeutenden Medienhäusern. Sei es in Deutschland (Bild), Spanien (Marca), dem Vereinigten Königreich (Mirror und Daily Mail), den USA (ESPN und Sports Illustrated) oder gar Peru (El Bocón) – Xherdan Shaqiris Autritt als Hansueli Strasser sorgt für Lacher. In weniger als 72 Stunden erreichte der Viralhit eine Million Views auf Youtube.

Breite ATL-Unterstützung in Deutschschweizer Medien

Flankiert wird die Leseraktion «Heute ist alles drin.» von umfassenden ATL-Massnahmen wie Spots im deutschsprachigen Schweizer TV sowie in Kinos, Printwerbung und Onlinewerbemitteln. Darüber hinaus ist die gesamte Kampagne in den Social-Media-Kanälen der Blick-Gruppe präsent. Die Kampagne wurde am Samstag, 27. Juni 2015, lanciert und dauert mindestens bis Ende Jahr.

Verantwortlich bei Blick: Nicolas Pernet (Leiter Marketing Blick-Gruppe); Marie-Eve Blumer (Projektleiterin Blick-Gruppe); Alexander Strehler (Projektleiter Blick-Gruppe). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (Executive Creative Direction); David Hanselmann (Art Direction); Samuel Wicki (Text); Tanja Jablanovic (Grafik); Sarida Bossoni, Deborah Herzig (Art Buying); Sabrina Arthur, Martina Fäh (Beratung); Pumpkin Film (Produktion), Kai Sehr (Regie), Jan Mettler (DoP), Dan Cermak (Fotografie), Yessian (Musik), Jingle Jungle (Tonstudio). Verantwortlich bei Jung von Matt/PR: Joël Frey (Content und PR), Julia Fischhaber, Cosima Lang (Medienarbeit und Seeding). Verantwortlich bei Jung von Matt/next: Marco Zimmerli (Creative Direction Digital).
 

Tageswoche-VR ersetzt zwei Chefs durch Gesamtleiter

Bei der Basler Tageswoche werden die Geschäftsleitung und die Chefredaktion in einer Position zusammengelegt. Wer diese neue Führungsfunktion übernimmt, ist noch offen. Die bisherigen Chefs verlassen jedoch die Zeitung.

Die Tageswoche wolle sich künftig noch stärker auf das digitale Geschäft konzentrieren, gab Oscar Olano, Verwaltungsratspräsident der Tageswoche-Herausgeberin Neue Medien Basel am Dienstag bekannt. Im Redaktionsblog Mittendrin erklärte er, die weitere Umsetzung der Online-First-Strategie erfordere interne Anpassungen. Aus diesem Grund verlassen Geschäftsführer Tobias Faust und der aktuelle Redaktionsleiter Dani Winter die Tageswoche. Ihre Aufgaben übernimmt interimistisch bis Ende September Remo Leupin, derzeit noch Mitglied der Chefredaktion und Leiter Print. Anfang Oktober wechselt Leupin zu den Migros-Medien nach Zürich, wie am Montag bekannt geworden war.

Suche nach neuem Gesamtleiter

Wer die Gesamtleitung der Tageswoche übernehmen soll, ist laut dem Verwaltungsratspräsidenten noch offen. Die Suche werde diese Woche in Angriff genommen, sagte Olano auf Anfrage. Von Geschäftsführer Fust und Redaktionsleiter Winter trenne man sich im gegenseitigen Einvernehmen. Beide seien mit sofortiger Wirkung freigestellt worden. Winter gehörte zu jenem Team, das die im Oktober 2011 lancierte TagesWoche konzipiert hatte. 2013 übernahm er die Redaktionsleitung mit dem Auftrag, den Strategiewechsel von Print First zu Online First umzusetzen. Weitere Mitarbeitende der Redaktion sind nach Angaben Olanos von der Umstrukturierung nicht betroffen. Die Tageswoche-Redaktion verfügt über rund 20 Vollzeitstellen, die sich 30 Mitarbeitende teilen. An der Printausgabe, die jede Woche den Onlineauftritt ergänzt, werde festgehalten, sagte Olano weiter. Ausgegliedert aus der Neuen Medien Basel AG wird das Anzeigengeschäft. Für diese Abspaltung werden derzeit diverse Optionen geprüft. (SDA)

Media Trend Award für Goldbach Media, Publisuisse und APG

Der Kampf zwischen Goldbach Media und Publisuisse um die Krone des besten Medienvermarkters im Schweizer Medienmarkt endet unentschieden. Bei den Medienanbietern konnte die APG ihren Sieg vom Vorjahr wiederholen.

Die Zahl der für den Media Trend Award abgefragten Medienunternehmen ist gegenüber dem Vorjahr um zwei kleiner geworden. In der Kategorie Medienanbieter gingen 44 Bewerber an den Start, bei den Medienvermarktern 22 (siehe Kasten). Aufgeteilt in Mediengattungen, bedeutet dies: 23 Printmedienunternehmen, 9 Plakatanbieter und 32 elektronische Medienunternehmen. Zwei passen nicht in diesen Raster. Wer den Media Trend Award gewinnen will, muss sowohl die Top-750-Werbeauftraggeber, die grössten Werbeagenturen und sämtliche Media-Agenturen durch gute Leistungen bei der Planung und Abwicklung von Media-Aufträgen überzeugen.

Bei der Abfrage der einzelnen Medienunternehmen kann jeder Befragte selber entscheiden, welches Unternehmen er/sie beurteilen will und welches nicht. Er/sie wird also nicht vom Befragungssystem gezwungen, eine Antwort zu geben, die er/sie gar nicht geben kann oder will. Diese differenzierte Beurteilung führt dazu, dass die Zahl der eingehenden Urteile abnimmt und die einzelnen Unternehmen eine unterschiedliche Anzahl Beurteilungen erhalten. Naturgemäss erhalten grössere Unternehmen bzw. solche, die schon lange im Markt sind, mehr Beurteilungen als kleinere.

Goldbach Media bester Medienvermarkter – gemeinsam mit Publisuisse

Schon im Vorjahr war es ein enges Rennen zwischen der Goldbach Media und Publisuisse. Goldbach Media holte sich den Sieg mit einem dünnen Vorsprung von 0,06 Notenpunkten. Sie holte sich diesen Sieg durch bessere Noten in den beiden Disziplinen «Bekanntheitsgrad» und «Preis-/Leistungsverhältnis», die gleichen Disziplinen, in denen sie auch 2015 wiederum vor der Publisuisse liegt.

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Der Bekanntheitsgrad entspricht der Anzahl Noten, die ein Medienunternehmen von seinen Marktpartnern (Auftraggebern und Agenturen) erhält. In der diesjährigen Befragung haben 226 Auftraggeber und Agenturen mindestens einen der 12 abgefragten Vermarkter elektronischer Medien beurteilt. 174 beurteilten Goldbach Media und 137 Publisuisse. Dies ergibt für Goldbach Media die Note 7,70 und für Publisuisse 6.06. Gegenüber dem Vorjahr hat Publisuisse in dieser Disziplin leicht aufholen können. Letztes Jahr erhielt Goldbach Media 186 Beurteilungen und Publisuisse 142.

Beim Gesamteindruck der Auftraggeber und der Werbeagenturen sind die Durchschnittsnoten sowohl der Goldbach Media als auch der Publisuisse gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert geblieben. Bei beiden Disziplinen liegt Publisuisse jeweils 0.4 Notenpunkte vor der Goldbach Media.

Mehr Bewegung im Notengefüge gibt es bei der Beurteilung der einzelnen Leistungen (Serviceleistungen, Beratungskompetenz und Preis-Leistungs-Verhältnis) durch die Media-Agenturen. Beide Vermarkter werden 2015 für ihre Leistungen deutlich schlechter beurteilt. Gegenüber 2014 verlieren beide einen ganzen Notenpunkt. Goldbach Media beim Service -0,5, bei der Beratung -0,3 und beim Preis-Leistungs-Verhältnis -0,25. Publisuisse beim Service -0,2, bei der Beratung -0,66 und beim Preis-Leistungs-Verhältnis -0,15. Im Vergleich dazu steht die drittplatzierte Belcom mit einem Verlust von -0,2 Notenpunkten sehr gut da.

Publisuisse liegt beim Service mit 8,00 deutlich (+0,96) vor Goldbach Media. Bei der Beratung beträgt ihr Vorsprung +0,4 Notenpunkte. Und beim Preis-Leistungs-Verhältnis, der eigentlichen Achillessehne der Publisuisse, muss sich Goldbach Media mit einem Vorsprung von +0,5 Punkten begnügen.

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Media Trend Award 2015 – die einen Sieger in der Kategorie Medienvermarkter: Goldbach Media Switzerland. Gabriel Blume, Sales Director TV & DOOH Goldbach Media Switzerland, Alexander Duphorn, CEO Goldbach Media Switzerland, Thomas Stuckert, Media Trend Journal (v. l.). (Foto: Guido Trevisan)

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Goldbach Media Switzerland lud um die Mitarbeiter zu überraschen zum Apéro riche unter dem Vorwand «Küchenbesichtigung» ein. (Foto: Guido Trevisan)

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1998 wurde das Medienunternehmen zum ersten Mal gekürt. Im Jahr 2000 wurden die Kategorien Medienanbieter und Medienvermarkter eingeführt. Seit bestehen der Media Trend Awards schaffte es Publisuisse dreizehn Mal aufs Podest und 2015 nun zum fünften Mal auf den 1. Platz, punktegleich mit Goldbach Medien Switzerland in der Kategorie Medienvermarkter (Foto: Laura Bazzhiger).

Was die beiden grossen Vermarkter können, das können die kleineren auch

Der Gleichschritt der beiden grossen Vermarkter an der Spitze des Klassements nimmt seinen Fortgang bei den kleineren. Seit zwei Jahren folgen auf den Plätzen drei und vier, mit einem gewissen Respektabstand, aber eben keinem gros-sen, Belcom und Joiz. Belcom liegt 0,43 Punkte hinter der Spitze zurück, der Abstand zwischen den beiden beträgt zum zweiten Mal hintereinander lediglich 0,06 Punkte.

Betrachtet man die Benotung der drei einzelnen Leistungen durch die Media-Agenturen in der Summe, so liegt Belcom vor allen andern Vermarktern. Einzeln betrachtet, glänzt Belcom mit der Bestnote für ihre Beratungskompetenz (7,79), Joiz mit der zweitbesten (7,53). Joiz ist der Vermarkter mit den zweitbesten Serviceleistungen (7,76), Belcom derjenige mit den drittbesten (7,68). Schlussendlich erfreut sich Belcom auch des zweitbesten Preis-Leistungs-Verhältnisses (7,37) und Joiz des drittbesten (7,27).

Der beste Online-Vermarkter rückt langsam vor

Goldbach Audience hat sich in den drei Jahren kontinuierlich nach vorne gearbeitet. 2013 lag sie noch mit einer Note von 6,29 hinter Adello, dem damals besten Online-Vermarkter, auf Platz 10. Im letzten Jahr schlüpfte sie selber in die Rolle des besten Online-Vermarkters und rückte auf Rang 7 vor. Und nun liegt Goldbach Audience bereits auf Rang 5, nur noch 0,2 Notenpunkte von einem Podestplatz entfernt. Durch das Vorpreschen von Joiz und Goldbach Audience wurde die Mediabox vom dritten Platz verdrängt. Seit 2013 hat sie 0,4 Notenpunkte und in der Folge drei Plätze eingebüsst. Neu ist sie auf dem 6. Platz rangiert.

Erfreulicher verläuft die Entwicklung bei der Publicitas. Nachdem der einstmalige Gewinner des Media Trend Award 2013 auf den ungemütlichen 15. Platz zurückgefallen war, fasste Publicitas im letzten Jahr wieder Tritt, legte notenmässig zu und verbesserte sich auf Rang 12. Diesen Weg setzte sie dieses Jahr fort und belegt nun schon wieder Platz 7.

Umgekehrt verläuft die Entwicklung bei Ringier-TV (TF1, LandliebeTV). Seine Note verschlechterte sich seit 2013 um 0,35 Notenpunkte. Damit war der 5. Platz von 2013 nicht mehr zu halten. Es findet sich neu auf dem 8. Rang.

Noch ein Wort zur wiederbelebten Radioszene. Die vor zwei Jahren ins Leben gerufene Swiss Radioworld ging 2014 viel zu früh an Start des Media Trend Award. Ein aussichtsloses Unterfangen. Es resultierte lediglich der 22. Rang. Diesmal lief es schon deutlich besser. Mit einer Note von 6,40 rückte sie in die Top 10 vor. Dies erweckt bereits Erinnerungen an alte Radiotele-Zeiten, als es diesem eher kleinen Unternehmen mehrmals gelang, die Grossen zu necken und den Award abzuholen.

Die APG zum zweiten Mal hintereinander bester Medienanbieter

Vor einem Jahr setzte sich die APG ganz knapp vor den langjährigen Sieger (20 Minuten gewann den Award sieben Mal in Folge) und trug sich damit erstmals in die Siegerliste ein. Diesmal vermochte die APG ihren hauptsächlichen Widersacher deutlich zu distanzieren. Sie konnte nochmals leicht zulegen und erzielte mit einer Note von 8.09 als einziger Bewerber eine Note über 8,0 und damit die beste Note aller 66 abgefragten Medienunternehmen.

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Media Trend Award 2015 Sieger in der Kategorie Medienanbieter: APG|SGA.
Daniel Strobel, Leiter Werbemarkt APG|SGA, Markus Ehrle, CEO APG|SGA, Thomas Stuckert, mediaTREND JOURNAL (v. l.). (Foto: Nadja Mühlemann)

Nur gerade die Noten für den Gesamteindruck bei den Auftraggebern (-0,07) und für die Bekanntheit (-0,04) liegen leicht unter dem Vorjahr. Bei allen andern Disziplinen vermochte die APG zuzulegen: der Gesamteindruck bei den Werbeagenturen +0,14, die Serviceleistungen +0,28, die Beratungskompetenz +0.04 und das Preis-Leitsungs-Verhältnis +0,06.

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20 Minuten fällt zurück

Ganz anders sieht das Notenblatt des ersten Verfolgers, 20 Minuten, aus. Sie konnten nur bei den Auftraggebern (+0,07) und bei der Bekanntheit (+0,18) zulegen. Bei den andern vier Disziplinen mussten sie Verluste in Kauf nehmen: der Gesamteindruck bei den Werbeagenturen -0.33, die Serviceleistungen -0.18, die Beratungskompetenz -0.32 und das Preis-Leistungs-Verhältnis -0.41. Dies drückte ihre Gesamtnote um -0,17 auf 7,8, gerade noch ausreichend, um die wieder stärker werdende Clear Channel knapp hinter sich zu lassen.

Clear Channel rückt auf Kosten der NZZ vor

Im letzten Jahr ging es bei der Clear Channel zwei Ränge zurück (vom 3. auf den 5.). Diesmal hat sie das verlorene Terrain wieder gut gemacht. Nicht viel hat gefehlt, 0,02 Punkte, und sie hätte sich sogar zusammen mit 20 Minuten auf den zweiten Platz gesetzt. Bei Clear Channel verläuft die Entwicklung ziemlich ähnlich wie bei der APG. In fast allen Disziplinen erzielt sie bessere Noten, am deutlichsten bei der Bekanntheit (+0,65). Einen Wermutstropfen muss sie beim Preis-Leistungs-Verhältnis schlucken (-0,32). Daraus resultiert eine Gesamtnote von 7.78, 0,14 besser als im Vorjahr. Damit ist sie neben der APG der einzige Top-10-Medienanbieter mit einer verbesserten Gesamtnote.

Und wie sich die Noten der beiden Plakatanbieter gleichen, so verlaufen auch die Noten der beiden Top-Printmedien, 20 Minuten und NZZ, sehr ähnlich, nur halt eben in die andere Richtung.

Die NZZ konnte nur bei der Bekanntheit zulegen (+0,3) und ihre sehr hohe Note bei den Auftraggebern (8,32) halten. In den übrigen Disziplinen musste sie hingegen deutliche Einbussen hinnehmen. Ihre Gesamtnote von 7.58 liegt somit -0,18 unter derjenigen des Vorjahres.

Der beste Online-Anbieter, 20min.ch, wurde zurückgebunden

20min.ch war 2013 als bestbeurteilter Online-Anbieter von weit hinten auf den vierten Platz vorgerückt und vermochte sich im letzten Jahr auf dieser Position zu halten. In diesem Jahr büssten sie zwar bloss einen Rang ein. Notenmässig mussten sie aber einen noch grösseren Rückschlag hinnehmen als die beiden Top-Printmedien, 20 Minuten und NZZ (-0,21 Punkte). Gleich in allen sechs Disziplinen resultierte eine tiefere Note. Am stärksten zurück ging es bei der Beratungskompetenz (-0,49).

20min.ch bleibt aber weiterhin der einzige Online-Anbieter, der es in die Top 10 geschafft hat. NZZ Netz als zweitbester ist erst auf Rang 13 anzutreffen. Einen Platz dahinter folgt Google. Auf Grund der Ergebnisse der letzten paar Jahre macht es nicht den Anschein, als ob ihnen demnächst der Sprung ganz nach oben gelingen könnte. Google vermochte sich dieses Jahr nur bei den Auftraggebern zu verbessern. Bei allen andern Disziplinen resultierte ein Minus.
Ebenfalls noch in den Top 20 befinden sich Blick.ch/Blickamabend.ch und Search.ch, letztere als einzige mit einer besseren Gesamtnote.

Die grossen Printmedien behaupten ihre guten Positionen

Betrachtet man die Ranglistenpositionen 6 bis 10 der letzten paar Jahre, so stellt man fest, dass diese Plätze, in unterschiedlichen Reihenfolge zwar, aber immer von den gleichen fünf Printmedien belegt werden. Ihre Gesamtnoten liegen sehr nahe beisammen. 2015 beträgt die Differenz vom sechsten zum zehnten lediglich 0,13 Notenpunkte. 2013 lag sie sogar noch tiefer (0,08).

Zweimal hintereinander auf Rang 6 klassiert waren die Tamedia Zeitschriften. Ebenfalls zweimal auf Rang 7 die Ringier Blick-Gruppe. Dann folgen die SonntagsZeitung, die Axel Springer Publikumsmedien und die Tamedia Tageszeitungen DCH. Diesen fünf Printmedien gemeinsam ist, dass sie 2015 gegenüber 2014 deutlich weniger Notenpunkte verloren haben als die beiden vor ihnen liegenden Top-Printmedien, 20 Minuten und NZZ.

Eine Prognose anzustellen über die weitere Entwicklung ist äusserst schwierig. 20 Minuten liegt noch immer ausser Reichweite dieser 5er-Gruppe. Für die NZZ könnte es allerdings im nächsten Jahr gefährlich werden. Ihr Vorsprung auf den besten der 5er-Gruppe, die Tamedia Zeitschriften, beträgt nur gerade 0,08 Punkte.

Walter Weder ist Inhaber der Media.Research.Group und Initiant der Werbemarkt-Studie.

Informationen zur Methodik und die Liste abegraften Medienanbieter und – Vermarkter
 

Apple startet neuen Musikdienst

Bei Streaming-Musik ist Apple ein Späteinsteiger, der auf viele Rivalen trifft. Doch der Wandel des Geschäfts steht erst am Anfang. Nach bisherigen Informationen soll Apple Music am Dienstag ab voraussichtlich 17.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit verfügbar sein.

Dies zusammen mit der Veröffentlichung einer neuen Version des Mobil-Betriebssystems iOS. Mit dem neuen Musik-Dienst will der iPhone-Konzern die Initiative in dem Geschäft zurückgewinnen. Zu Apple Music gehören ein Streaming-Dienst, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden, sowie ein kostenloses Internet-Radio. Apple setzt bisher auf den Verkauf von Musik zum Herunterladen und ist in  diesem Geschäft die Nummer eins. Streaming-Dienste brachten im vergangenen Jahr  zwar nur gut ein Zehntel der weltweiten Erlöse der Musikindustrie von rund 15 Milliarden Dollar ein. Sie werden jedoch immer populärer bei den Nutzern. Es ist bei weitem nicht der erste Streaming-Dienst, Apple ist eher ein Späteinsteiger. Die Musikindustrie hofft aber, dass Apple seine Kunden dazu bewegen kann, eine monatliche Abo-Gebühr zu bezahlen, während bei aktuellen Streaming-Diensten werbefinanzierte Gratis-Angebote beliebter sind. So sind beim aktuellen Streaming-Marktführer Spotify unter den zuletzt 75 Millionen Nutzern lediglich rund 20 Millionen zahlende Abo-Kunden. Branchen-Manager betonen zugleich, dass dies im Vergleich zu anderen Geschäften im Netz wie zum Beispiel Online-Spielen bereits ein hoher Anteil ist.

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Apple hat auch Android-Nutzer im Visier

Apple setzt auf einen breiten Marktstart. Der Musik-Service soll in mehr als 100 Ländern verfügbar sein. Zudem will Apple neben den rund 800 Millionen Kunden mit Apple-Geräten auch Nutzer von Smartphones mit dem Google-System Android anlocken – für sie soll es im Herbst ebenfalls eine App geben. Ein wichtiges Element des Abo-Angebots ist der Bereich «Connect», in dem Musiker neue Songs ihren Fans anbieten können. Zum Start soll dort unter anderem ein neues Lied von Pharrell Williams zunächst nur bei Apple verfügbar sein. Beim Radio bekommen Musiker wie Dr. Dre oder Elton John eigene Sendungen. (SDA)

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