Remo Leupin verlässt Basler Tageswoche

Remo Leupin verlässt die Basler Tageswoche. Der Mitbegründer der Wochenzeitung wechselt Ende September zu den Migros-Medien.

Leupin werde in Zürich eine Kaderfunktion als Leiter Produktion und stellvertretender Blattmacher einnehmen, gab der Verwaltungsratspräsident der Neuen Medien Basel AG, Oscar Olano, am Montag im Redaktionsblog «Mittendrin» bekannt. Der Wechsel erfolge auf Wunsch Leupins. Als Mitglied der Chefredaktion habe Leupin den Ausbau des digitalen Angebots, der ab Mitte 2013 vorangetrieben wurde, erfolgreich unterstützt. Zuletzt war er verantwortlich für das Online-Tagesgeschäft und die Umsetzung der journalistischen Inhalte für die gedruckte Zeitung. Leupin war für die Tageswoche auch als Blattmacher tätig. In dieser Funktion habe er «massgeblich dazu beigetragen, die Tageswoche als neue mediale Alternative in der Region Basel aufzubauen», würdigte Olano den Journalisten. (SDA)

Jung von Matt/Limmat: Plakat entführt Städter ins bündnerische Vrin

«Book a Tiger» startet in der Schweiz

«Book a Tiger», ein Online-Portal für die Buchung von Reinigungskräften, gab am Montag den Markteintritt in der Schweiz bekannt. Die Expansion in die Schweiz wird von Tamedia unterstützt.

Nachdem das Angebot von «Book a Tiger» bereits in über 200 deutschen Städten und Ortschaften sowie in Wien erfolgreich ist, wird der Service nun in der Schweiz durch eine erweiterte One-Stop Service Solution ausgeweitet. Mit dem Eintritt in den Schweizer Markt geht «Book a Tiger» laut Mitteilung einen weiteren Schritt in Richtung internationale Expansion und setzt konsequent die Unternehmensstrategie um, sich als führendes Online-Portal für die Buchung von Reinigungskräften in der DACH-Region zu etablieren.

«Book a Tiger» wird den Schweizer Kunden eine Komplettlösung anbieten, womit künftig der herkömmliche Weg über die Anstellung einer privaten Reinigungskraft und die damit einhergehende Administration wegfällt. Der neue Rundum-Service umfasst sowohl die administrativen Angelegenheiten der Reinigungskraft als auch alle Leistungen rund um den Buchungsprozess und deckt zusätzlich sämtliche Kosten für die Sozialleistungen und andere Beiträge der Reinigungskraft ab. Das neue Angebot wird zunächst in Zürich verfügbar sein. Bis Ende des Jahres werden weitere Schweizer Städte abgedeckt. Die Preise für das Full-Service-Angebot beginnen bei 35 Franken pro Stunde.

Die Expansion in die Schweiz wird von Tamedia unterstützt. Das Medienunternehmen, Lead-Investor der erweiterten Series-A-Finanzierungsrunde, wird die Expansion in die Schweiz strategisch begleiten. Im März gab Tamedia die Beteilung am deutschen Portal bekannt (Werbewoche.ch berichtete). «'Book a Tiger' hat uns von Anfang an als aufstrebendes, junges Unternehmen überzeugt. Der Erfolg beweist, dass nicht nur der Bedarf einer Reinigungskraft in vielen Haushalten vorhanden ist, sondern auch, dass das Geschäftsmodell funktioniert. Wir freuen uns, 'Book a Tiger' beim Eintritt in den Schweizer Markt mit unserer Expertise zu unterstützen», sagt Andreas Schlenker, Head Digital M&A und Projects von Tamedia Digital.
 

Zu guter Letzt: Jedes Pixel zählt

Samsung findet, dass beim Fotografieren jedes Pixel zählt – und liefert mit einer Printkampagne zumindest kreative Argumente für diese Behauptung.

Mehr Pixel bedeuten nicht zwingend bessere Fotos. Im Gegenteil, je nach Bildsensor fährt man mit einer tieferen, dem Rest der Kamera entsprechenden Anzahl besser. Ausserdem können die meisten Hobby- und Gelegenheitsfotografen mit den heute möglichen Auflösungen gar nichts mehr anfangen, da sie in der Regel keine Urlaubsbilder im Format F12 ausdrucken. Aber Hauptsache, das Smartphone hat am meisten Megapixel überhaupt. Viele Megapixel waren immer schon ein gutes Verkaufsargument. Samsung behauptet: «Every Pixel matters» – und meint damit das Modell NX3000, das mit 21,6 Megapixel viel Auflösung für wenig Kamera bietet. Wozu man so viele Bildpunkte braucht? Keine Ahnung. Doch JWT Italien liefert die Antwort: Damit man auf einem Foto derart viele Details festhalten kann, dass einem auch bestimmt kein zukünftiger Klassiker der Fotogeschichte durch die Lappen geht. (hae)

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Epica Awards 2015: Neuer Ort, neue Kategorien

Die Epica Awards werden 2015 in Berlin vergeben. Neu sind auch verschiedene Kategorien  – darunter die Weltpremiere «Virtual Reality».

Wie Editorial Director beim Epica-Jury-Lunch in Cannes bekannt gab, werden die Epica Awards 2015 vom 16. bis 19. November in der deutschen Hauptstadt Berlin zu Gast sein. Es ist nach Ljubljana, Neu-Delhi und Amsterdam die vierte Station.

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Mark Tungate, Editorial Director und Jury-Vorsitzender, verkündet die Neuigkeiten in Cannes (Foto: uma/Werbewoche)

Das ist nicht die einzige grosse Neuerung dieses Jahr: Als erster Kreativ-Award weltweit führt Epica – auf Wunsch der teilnehmenden Agenturen – die Kategorie «Virtual Reality» ein. Zusätzlich werden weitere neue Kategorien vorgestellt: «Personal electronics & devices», «Restaurants, bars and cafés», «Product Design» und «Humour». Die Kategorie «Public Interest» ist neu unterteilt in «Health & Safety», «Social» und «Environment».

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Beim Jury-Lunch wurden auch die neuen Jury-Mitglieder vorgestellt: Neo Magazine (Mexiko), Publicidad & Mercadeo (Kolumbien), Bulb! (Chile), Codigo (Peru), Marketing Magazine (Indonesien) und Media Marketing (Bosnien). Die Epica-Jury setzt sich aus unabhängigen Medienvertretern von Marketing- und Kommunikations-Titeln aus der ganzen Welt zusammen. Auch 2015 wird die Werbewoche in der Jury Einsitz nehmen und laufend aus Berlin berichten.

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Die neuen Partner und die neuen Kategorien setzten eine Entwicklung fort, die 2012 begann, als Epica zum globalen Award wurden, so Mark Tungate. «Wir waren immer stolz darauf, dass wir den freien Medien ermöglichen, Werbung zu zelebrieren. Aber die Werbeindustrie hat sich in zahlreiche Bereiche der Kreativität aufgeteilt – diese Entwicklung spiegelt sich in unseren neuen Kategorien und der Wahl von Berlin wider.» In Tungates Augen ist Berlin eine der kreativsten Städte der Welt.

Ab Juli können Agenturen ihre Arbeiten einreichen. Die Epica Awards werden für das Kreativranking der Werbewoche berücksichtigt. Alle Neugikeiten rund um die diesjährige Austragung werden laufend auf Werbewoche.ch publiziert. Weitere Informationen unter Epica-awards.com (hae)

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Die neue Epica-Kampagne, kreiert von der Design-Agentur Vasava aus Barcelona

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Das Epica Buch 28 erscheint im September 2015
 

Process gestaltet BKW Geschäftsbericht

Process hat die gesamte Berichterstattung für den Berner Energiedienstleister BKW konzipiert und realisiert. Der neugestaltete Geschäftsbericht ist der erste Auftritt der neuen Marke BKW mit grosser Sichtbarkeit gegen aussen.

Die BKW befindet sich mitten in einem strategischen Transformationsprozess – vom traditionellen Stromkonzern, hin zur Infrastruktur- und Energiedienstleisterin. Seit gut einem Jahr ist Process die Markenagentur, die BKW in strategischen Fragen berät, in der langfristigen Markenführung begleitet und dabei unterstützt die Unternehmensstrategie mithilfe der Marke in die Realität umzusetzen. In den vergangenen Monaten ist aus der engen Zusammenarbeit eine Marke für die ganze Organisation entstanden, die das gesamte Unternehmen und die Arbeitsweise in allen Bereichen prägt.

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So war Process unter anderem auch für Konzeption und Gestaltung der Unternehmenspublikationen wie Jahresbericht, Finanzbericht, Nachhaltigkeitsbericht, Bericht Ökofonds und Zahlen & Fakten verantwortlich. Diese entstanden als Abbilder der neuen Marke und sind Ausdruck der so genannten «Guiding Principles» wie «Nähe», «Augenhöhe», «Einfachheit» oder «direkte Kommunikation». Diese Leitgedanken prägen sowohl Design wie auch Tonalität, Gliederung und Komposition. «Die mit Process erarbeitete klare Markenstrategie findet in unserem Geschäftsbericht 2014 und den Begleitpublikationen eine erste weitreichende, externe Umsetzung. Das ist ein grosser Schritt für uns. Und er ist durchwegs gelungen.» erklärt Daniel Roulier, Leiter Public Relations, BKW.

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Neues Brand Design

Wichtigste Elemente des neuen Markendesigns sind der prägnante Farbeinsatz und ein eigener Piktogramm-Stil. Diese werden durch «Scribbles» oder Handskizzen ergänzt, die einen klaren kommunikativen Auftrag erfüllen: Zusatzinformationen liefern, einen Sachverhalt erklären oder eine emotionale Komponente hinzufügen.

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WS: Neuer Look für drei Schweppes Klassiker

WS Kommunikation hat für Schweppes das neue Erscheinungsbild der Glasflaschen für den Gastronomie-Bereich kreiert. Begleitend hat die Agentur verschiedene Visuals und Werbemittel erstellt.

Die Trilogie der 20 cl Flaschen von Schweppes ist in der Gastronomie ein vertrautes Bild, ihren Inhalt trinkt man pur oder gemixt. Neu erscheint sie in eleganterer Form dank verlängertem Flaschenhals. WS Kommunikation verleiht den Flaschen mit dem passenden, hochwertigen Etikettendesign neue optische Akzente. Das i-Tüpfelchen ist der Deckel, der neu ebenfalls in der Etikettenfarbe der jeweiligen Sorte gehalten ist. Das neue Etiketten- und Deckeldesign erfolgte für die Schweppes Klassiker Indian Tonic, Bitter Lemon und Ginger Ale.

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Eine Besonderheit der Kreation und gut gemeisterte Herausforderung für die Produktion ist die Kombination von zwei Etiketten im No-label-look (Vorderseite) und einer im Standarddesign (Rückseite). Die beiden Front-Etiketten vermitteln durch ihre feinen Relief-Applikationen überdies ein Gefühl besonderer Wertigkeit. Clou an der Rücken-Etikette ist der Durchschimmer- und Lupen-Effekt, der von der ebenfalls bedruckten Innenseite herrührt.

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Verantwortlich bei Schweppes: Urs Hufschmid (Head of Water & Softdrinks), Janine Pusnik (Brand Manager Schweppes). Verantwortlich bei WS Kommunikation: Reto Meyer (Gesamtverantwortung), Marion Philipp (Grafik), Nadine Wolleb (Beratung).
 

SRG noch ohne Übertragungsrechte für Olympische Spiele 2018-2024

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergibt sämtliche TV- und Multimedia-Plattform-Übertragungsrechte in Europa für die Olympischen Spiele 2018 bis 2024 an Eurosport. Was dieser Entscheid für die Sender der SRG (SRF, RTS, RSI, RTR) bedeutet, ist noch unklar.

Die Vereinbarung, welche das IOC mit Discovery Communications, der Muttergesellschaft von Eurosport, getroffen hat, umfasst die Winterspiele 2018 in Pyeongchang, die Sommerspiele 2020 in Tokio sowie die Spiele 2022 und 2024, deren Austragungsorte noch nicht feststehen. Discovery erwarb die auf 1,3 Milliarden Euro geschätzten Exklusivrechte für  alle Plattformen, inklusive Free-TV, Abo/Pay-TV, Internet und mobile Endgeräte. Die SRG hatte sich via European Broadcasting Union (EBU) ebenfalls für die  exklusiven medialen Rechte an diesen Spielen beworben, wie es auf Anfrage bei SRF hiess.

Welche Auswirkungen die Zusage für Eurosport und gegen EBU haben wird, ist noch unklar, wie Caroline Kalberer, Mediensprecherin SRF Sport, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. «Ob und wie weit die Rechte in welchen Territorien – etwa in der Schweiz – sublizenziert werden, ist momentan nicht bekannt.» «Die SRG bemüht sich darum, die Übertragungsrechte auch für diese Olympischen Spielen zu erhalten», sagte Kalberer. Für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Brasilien hat die SRG bei der Sportrechteagentur Sportfive International die Übertragungsrechte bereits gesichert.

Eurosport will für grössere Reichweite sorgen

Mit durchschnittlich zehn Sendern pro Markt und den führenden Online-Sportangeboten möchten Discovery und Eurosport für eine grössere Reichweite sorgen. Mit Ausnahme von Russland werden fünfzig Länder in zwanzig Sprachen auf dem europäischen Kontinent beliefert. Über 700 Millionen Zuschauer in Europa sollen dabei in den Genuss der olympischen Berichterstattung kommen. Mit dem erwirtschafteten Umsatz durch die langfristige Partnerschaft wird das IOC die olympische Bewegung finanzieren und die Entwicklung des Sports in der ganzen Welt unterstützen. Discovery und Eurosport haben sich zudem verpflichtet, gemeinsam mit dem IOC einen neuen Olympia-Kanal für den europäischen Raum zu entwickeln. (SDA)

NJP Studios eröffnen zusätzliches Studio in Zürich

Die NJP Studios eröffnen am Hottingerplatz in Zürich ein zusätzliches Studio. Das Lokal an der Hottingerstrasse 46 mit einer Fläche von 130 Quadratmetern soll in Zukunft neben dem Studiobetrieb auch für kulturelle Events genutzt werden.

NJP mit Sitz in Küsnacht feiert dieses Jahr das 25-jährige Bestehen und ist spezialisiert auf Audioproduktionen jeglicher Art sowie Postproduction, hauptsächlich im Bereich Werbung, Corporate und Musik.

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Studie: Digitaler Wandel bereitet Marketingverantwortlichen Sorgen

Eine Studie von «The Economist Intelligence Unit» zeigt, dass die digitale Transformation eine der grössten Herausforderungen für deutsche Marketingverantwortliche darstellt.

Für nahezu jeden zweiten deutschen Marketer (47 Prozent) steht der organisationale Wandel in Richtung digitales Marketing ganz oben auf der Agenda. Dem Einsatz von Marketingtechnologien kommt entscheidende Bedeutung zu, um mit den Anforderungen der Kunden im Zeitalter der digitalen Ökonomie Schritt halten zu können. Die Studie «The rise of the marketer – Western Europe» ist Teil einer globalen Umfrage, die von Marketo gesponsert wurde und Einschätzungen von 256 westeuropäischen Marketingverantwortlichen untersucht. Die Studienergebnisse geben Einblicke in die Herausforderungen, Investitionspläne und Vorhersagen der Marketer von heute und der nächsten fünf Jahre.

«Der Marketer von heute steht am Scheideweg», sagt Sanjay Dholakia, Chief Marketing Officer bei Marketo. «Die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden ist zunehmend geprägt von digitalen Kanälen und das Marketing hat die besten Voraussetzungen, um diese Kanäle zu besetzen. Daraus wächst aber auch grössere Verantwortung für den Marketer, der zunehmend die Unternehmensstrategie mitbestimmt und wachsenden Einfluss auf den Unternehmensumsatz ausübt.»

Die Studie identifiziert eine Reihe von Entwicklungen, in denen sich Marketing radikal verändern wird, darunter:

1. Die Aufgabenfelder des Marketer – heute und in den nächsten Jahren

Die überwältigende Mehrheit der europäischen Marketer (87 Prozent) ist überzeugt, dass sich Strukturen und Prozesse innerhalb ihrer Marketingorganisation in den kommenden drei bis fünf Jahre grundlegend ändern müssen, um mit den gestiegenen Ansprüchen von Kunden und Technologie mithalten zu können.In der Wahrnehmung europäischer Marketer sind Werbung & Markenentwicklung (75 Prozent), Customer Experience & Engagement (59 Prozent) sowie Produktmanagement (58 Prozent) derzeit die wichtigsten Aufgaben der Marketingabteilung. Dies wird sich nach Ansicht der Befragten in den nächsten drei bis fünf Jahren ändern. Die stärksten Änderungen erwarten die Befragten auf dem Gebiet der Werbung: Die geschätzte Relevanz sinkt um 30 Prozentpunkte auf 45 Prozent. Eine deutliche relative Bedeutungssteigerung erfährt hingegen die Kundenbindung: 58 Prozent der deutschen Marketer sehen in ihr einen wichtigen Geschäftsbereich der kommenden Jahre. An relativer Bedeutung gewinnen laut deutschen Marketingverantwortlichen auch die Themen Cross Selling/Upselling (57 Prozent) sowie E-Commerce (54 Prozent).

2. Customer Journey und Customer Experience vollständig in Verantwortung des Marketings 

Als Stellschraube kann in diesem Zusammenhang die Gestaltung der Kundenerfahrung betrachtet werden. Die Begleitung des Kunden über die gesamte Customer Journey steht bei vielen europäischen Marketingverantwortlichen bereits heute im Mittelpunkt ihrer Arbeit. 47 Prozent sind absolut überzeugt, dass Marketing derzeit den Aufbau von Kundenbeziehungen, -treue und -bindung fördert. Diese Zahl steigt nach Aussagen der Befragten in den kommenden drei bis fünf Jahren an (61 Prozent). Betrachtet man die Aussagen der deutschen Marketingverantwortlichen, stimmen 61 Prozent zu, dass von der Marketing-Abteilung derzeit erwartet wird, dass es das Kundenerlebnis von Anfang bis Ende der Kundenlebenszeit verwaltet – in den kommenden drei bis fünf Jahren steigt diese Zahl auf 82 Prozent.

3. Marketing entwickelt sich vom Kostenfaktor zum Umsatztreiber 

Der Beitrag der Marketingabteilung innerhalb des Unternehmens ist im Wandel. Über die Hälfte der Befragten (58 Prozent) gibt an, dass das Marketing momentan als Kostenfaktor wahrgenommen wird. Jedoch glauben 73 Prozent an einen Wandel und denken, dass die Geschäftsführer das Marketing in den kommenden drei bis fünf Jahren als Umsatztreiber einstufen. Ausserdem sind 70 Prozent der Marketer der Meinung, dass das Marketing in drei bis fünf Jahren grossen Einfluss auf die Unternehmensstrategie haben wird – im Vergleich dazu glauben das heute nur 53 Prozent. 


4. Zunehmende Investitionen im Bereich Digital Marketing

Angesichts der Umwälzungen im Marketing müssen europäische Unternehmen Flexibilität beweisen. Auf die Frage nach den grössten Herausforderungen geben 38 Prozent der Marketingleiter ein zu geringes Budget an, 25 Prozent haben Schwierigkeiten ihren ROI zu messen und 33 Prozent kämpfen mit den Anpassungen auf dem Feld des digitalen Marketings. Letztere bereitet insbesondere den deutschen Marketern Sorge: Bei fast jedem zweiten Befragten (47 Prozent) liegt der Fokus in den kommenden Jahren auf dem digitalen Wandel im Marketing. 



5. Marketers müssen Technologie erfolgreich einsetzen

Kunden sind heute in der Lage die Beziehung mit einer Marke mittels Mausklick in Sekunden zu beenden. Dies zu vermeiden und mit dem Kunden kontinuierlich zu interagieren, wird zunehmend zur Hauptaufgabe von Marketern. Doch viele von ihnen fühlen sich für die erfolgreiche Kundenkommunikation nicht ausreichend gerüstet. Nur 26 Prozent der europäischen Marketingverantwortlichen nutzen Technologien, um einen fortlaufenden Dialog mit den Kunden zu führen. Auch die Möglichkeiten der Datenanalyse werden noch nicht vollumfassend genutzt: 45 Prozent der europäischen Marketer geben an, dass ihr Team Daten bisher noch nicht effektiv ausnutzt, um Informationen über das Kundenverhalten zu gewinnen. Trotz des bislang ungenutzten technologischen Entwicklungspotentials, sieht sich die Mehrheit der Befragten den nahenden Herausforderung gewachsen: 58 Prozent sind sehr zuversichtlich, in drei bis fünf Jahren mit Hilfe von Daten und modernen Technologien in einen vertrauensbildenden Dialog mit Kunden treten zu können. 



6. Mobile Marketing & Internet der Dinge relevanteste technologische Trends
In Europa planen 35 Prozent der Marketer in den kommenden drei bis fünf Jahren in mobiles Marketing zu investieren. 34 Prozent planen Ausgaben im Bereich Social Marketing sowie24 Prozent in Marketinganalytik. Befragt nach den einflussreichsten Technik-Trends der Zukunft glauben 52 Prozent, dass das Internet der Dinge ihre Arbeit bis 2020 revolutionieren wird, gefolgt von mobilen Transaktionen in Echtzeit (43 Prozent der Marketer). Auffällig ist, dass deutsche Marketer auf eine Technologie setzen, die von ihren europäischen Kollegen als weniger bedeutend eingeschätzt wird: Hierzulande glauben 45 Prozent, dass Wearables die beherrschende Technologie sein wird, in Frankreich und Grossbritannien sind es nur 28 Prozent.

Weitere Ergebnisse finden Sie in der vollständigen englischsprachigen Studie, die zum Download zur Verfügung steht: The Rise of the Marketer – Western Europe

Methodik der Studie

Die global durchgeführte Studie der Economist Intelligence Group (EIU), die von Marketo gesponsert und veröffentlicht wurde, befragte 600 hochrangige Marketingverantwortliche zu ihren Einschätzungen über die Zukunft des Marketings. Der Bericht «The rise of the marketer – Western Europe» behandelt ausschliesslich die Bewertungen westeuropäischer Marketer. Untersucht wurden die Antworten von 256 Marketern, darunter 74 Teilnehmer aus Deutschland, 72 aus Frankreich und 64 aus Grossbritannien. Weitere Teilnehmer kamen aus Belgien, Finnland. Italien, Norwegen, Spanien, Schweden und der Schweiz.
 

Schweizer feiern Löwen

Zum ersten Mal gewann ein Schweizer Young Lions Team Gold. Gemeinsam mit den Schweizer Kreativen feierten sie in Cannes ihre Löwen - an der Swiss Party am Plage Miramar an der Croisette in Cannes.

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Bereits Freitagnachmittag liefen die Partys auf Hochtouren, während die Sonne weiterhin sommerliche Laune versprühte. Natürlich haben auch die Gewinner des goldenen Young Lions Award an der Swiss Party ihren immensen Anklang gefeiert. Sie dürfen nun ihre mit einem goldenen Löwen prämierte Onlinekampagne für «A World at School» umsetzen und so deren Ziel verfolgen, allen Kindern dieser Welt eine Schulbildung zu ermöglichen. Entsprechend ausgelassen feierten Kevin Zysset (Graphique Designer bei KSP) und Dominique Magnusson (AD bei Wirz Werbung) an der Croisette. (uma)

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Kevin Zysset und Dominique Magnusson in Gespräch mit Frank Bodin

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Sibylle Widmer von Publicitas und die beiden Young-Lions-Sieger

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Fotos: Ursina Maurer

Publicitas ist Schweizer Repräsentantin des Cannes Lions International Festival of Creativity. Publicitas publiziert laufend offizielle Festivalmitteilungen, koordiniert die Nomination von potentiellen Schweizer Juroren, organisiert den Aufruf zur Einreichung der Kreativ-Arbeiten «Call for Entries» und betreut den Young Lions Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Art Directors Club Schweiz. Zudem organisiert Publicitas die Schweizer Preisübergabe in Zürich. Die Präsenz der Werbewoche in Cannes erfolgt auf Einladung von Publicitas.

Zu guter Letzt: The Return of the Soup Nazi

Pepsi Max bringt in einer israelischen Viralkampagne eine Kultfigur aus der Serie «Seinfeld» zurück auf die Bildfläche: Den «Soup Nazi».

Die Serie «Seinfeld» erfreut sich auch 17 Jahre nach der letzten Folge immer noch grosser Beliebtheit in weiten Teilen der Welt – besonders online. Die sechste Folge der siebten Staffel blieb besonders vielen Fans positiv in Erinnerung. Name: «The Soup Nazi». Der Schauspieler Larry Thomas spielt darin den Besitzer eines Suppen-Restaurants, das er mit eiserner Hand regiert. Die Suppen sind aber derart gut, dass sich die Kundschaft dem strengen Diktat des Maestros fügt und alles dafür tun, nicht in Ungnade zu fallen. Falls Sie Zeit und Lust haben, können Sie sich hier die besten Szenen der Folge anschauen:

Pepsi Max verschafft dem «Soup Nazi» in einer auf Youtube lancierten Viral-Kampagne ein Revival. Und zwar promotet er das von Pepsi gesponserte, israelische Street-Food-Festival «Top Street Food». Als Tester kostet er verschiedene Speisen und fällt gewohnt streng die Urteile. Der Spot enthält zahlreiche Anspielungen auf «Seinfeld». Der Spruch «This falafel is making me thirsty!» zum Beispiel ist eine Homage an den Seinfeld-Running-Gag «These pretzels are making me thirsty!». Am Ende findet der autoritäre Food-Tester seinen Meister in Form einer Suppenverkäuferin, die ihm für die Hilbeh Suppe eine Extra-Portion S-chug verweigert. S-chug ist eine jemenitische Würzsauce, welche in Israel besonders beliebt ist. Beliebt ist auch der Film: Knapp 750'000 mal wurde er innert einer Woche angeklickt – und hat erst richtig Fahrt aufgenommen.  (hae)

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