Mehr als 300 Telekommunikationsunternehmen arbeiten derzeit an IPTV, dem Fernsehen per Internet. Gerechnet wird mit einem rasanten Wachstum an Breitbandanschlüssen und Umsatz. Nun liegt eine neue Studie von Accenture vor. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin Economist wurden im Frühjahr 2006 weltweit 302 Entscheidungsträger der Medien- und Technologiebranche befragt. Die Ergebnisse Der Studie zufolge erwarten die Anbieter signifikante Umsätze erst in etwa drei Jahren. Weil hohe Investitionen in Infrastruktur, Technologie und Inhalte getätigt werden müssen, erwartet man, dass IPTV im Paket mit anderen Medienangeboten auf den Markt kommt. Triple-Play ist hier eines der Schlüsselwörter: Die Kombination aus Fernsehen, Telefonie und Breitband-Internet. Als grössten Umsatzgenerator betrachten die Anbieter Video-on-Demand. Vor allem die Netzbetreiber unter den Anbietern hoffen, damit wechselwillige Kunden stärker zu binden (22 Prozent) sowie die Zahl der Breitbandanschlüsse zu erhöhen (31 Prozent). 85 Prozent der gehen davon aus, dass preisgünstige Paketlösungen entscheiden, ob Kunden für das neue Angebot gewonnen werden können. „Das Fernsehen per Internet stellt die Telekommunikations-, Medien- und Elektronikunternehmen vor grosse Herausforderungen“, sagt Dr. Nikolaus Mohr, Geschäftsführer Communications & High Tech bei Accenture. „Erfolgreich werden letzten Endes jene Unternehmen sein, denen es als erste gelingt, ein profitables Geschäftsmodell zu entwickeln. Der Bereitstellung hochwertiger Inhalte, die Lieferung bester Qualität und ein exzellenter Kundenservice sind dazu die Erfolgsfaktoren.“ Weitere Informationen zur Studie: www.accenture.com/iptvmonitor1