RTL lanciert neuen Kanal für Handy-TV 

Der deutsche Privatsender RTL startet im September mit «RTL Mobile TV» ein neues Angebot für Handy-TV.


Der deutsche Privatsender RTL startet im September mit «RTL Mobile TV» ein neues Angebot für Handy-TV. Gezeigt werden sollen vor allem Serien, Comedy und Real-Life-Programme. Vorerst wird das UMTS-Paket nur für T-Mobile-Kunden angeboten. In weiterer Folge soll der Handy-TV-Kanal aber auch den Usern anderer Provider zur Verfügung stehen, wie Pressetext.de berichtet. Ob in Zukunft auch Kooperationen mit Mobilfunkbetreibern ausserhalb der Landesgrenzen geschlossen werden, steht noch nicht fest.Der neue Kanal zeigt ein 24-Stunden-Programm in einem zweieinhalbstündigen Loop. Einen festen Platz hat jeweils am Wochenende die Zusammenfassung der neuen Soap «Alles was zählt». RTL will sich bei der Zusammenstellung des Handy-Kanals in erster Linie an den üblichen Reichweiten seiner Sendungen orientieren.

Star TV startet Game TV doch  

Der Privatsender Star TV bringt nach erfolgter Konzessionsverlängerung den Spartensender Game TV auf den Bildschirm. Er richtet sich an die Game-Community und wird vorerst digital verbreitet.


Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat die Konzession für den Spartensender Game TV verlängert, welche der Privatsender Star TV inne hat. Die Konzession wurde bis anhin nicht genutzt. Am Kanal für die Game-Community wird beim Sender laut Communiqué aber schon seit einiger Zeit experimentiert. «Die Verlängerung der Konzession ermöglicht es uns, Game TV jetzt definitiv ins Kabel zu bringen», wird CEO Paul Grau in der Mitteilung zitiert.Zuerst wird Game TV im digitalen Netz starten. Später wolle man sich aber auch um eine analoge Verbreitung bemühen. Graus Ziel ist nicht unbescheiden: Game TV soll die Kommunikationsplattform der Game-Industrie werden. Er baut zudem auf das – zumindest in den USA – wachsende Interesse der Werbewirtschaft an den Games.
Star TV hat bereits Erfahrung mit der fernsehgerechten Verwertung von Games und hat beispielsweise Veranstaltungen wie Red Bull Race ausgestrahlt. Nun möchte man das Publikum für anspruchsvolle Strategiespiele oder LAN-Partys begeistern. Für Eltern und Pädagogen soll auch gesorgt werden: Für sie wird es eine spezielle «Kids-Plattform» geben.
Nicht der ganze Content muss neu produziert werden: Verschiedene Magazine von Star TV werden auch auf dem neuen Sender zu sehen sein. Ebenso werden die Moderatorinnen und Moderatoren in beiden Kanälen auftreten. Die Promotion für Game TV läuft crossmedial über Star TV und «verschiedene Internetplattformen», wie es im Communiqué heisst.

Mitlinks engagiert neuen Web-Redaktor

Die Zürcher Web-Agentur Mitlinks hat per Mitte August Daniel Nzekwu als zweiten Redaktor an Bord geholt.


Die Zürcher Web-Agentur Mitlinks hat per Mitte August Daniel Nzekwu als zweiten Redaktor an Bord geholt. Damit wolle man die steigenden Nachfrage nach textlichem Inhalt decken, heisst es in einer Mitteilung. Nzekwu hat an der Schule für Angewandte Linguistik (SAL) in Zürich Journalismus studiert. Er war zuletzt bei der Swiss Re als Information Specialist tätig. 

3+ feiert Sendestart

Das neue Schweizer Privatfernsehen 3+ ist auf Sendung. Laut Communiqué haben sich in der letzten Woche eine Million Zuschauer den Trailer für das unterhaltungslastige Programm angeschaut.


Das neue Schweizer Privatfernsehen 3+ ist auf Sendung. Am Donnerstagabend, punkt 19.52 Uhr, begrüsste Viola Tami mit einem herzhaften «Grüezi Schweiz» das Publikum. Dass 3+ pünktlich auf Sendung gehe, sei seine erste Überraschung, meinte die Moderatorin. Dann folgte Tamis Versicherung, dass auch nicht mehr ganz junge Leute beim Sender willkommen seien, der sich explizit an ein Publikum unter 50 richtet. Den Schwerpunkt des ersten Abends aber bildete eine Spielfilm ganz im Dienste ihrer Majestät: Nach einem mehrminütigen Werbeblock rettete im 007-Streifen «Goldeneye» Pierce Brosnan als James Bond wieder mal die Welt – einmal unterbrochen von Werbung.
Ausgestrahlt wird 3+ auf dem bisherigen Sendeplatz von ORF 2, das weiter nach hinten gerutscht ist. Die Macher des Senders können wohl auf einige Aufmerksamkeit des Publikums hoffen. In einer Mitteilung heisst es, dass in den vergangenen sieben Tagen bereits schon über 21 Prozent der Deutschschweizer oder eine Million Zuschauer bei 3+ eingeschaltet und sich für mindestens eine Minute den Trailer angeschaut hätten.
Zufrieden zeigte sich Dominik Kaiser, Initiant und Geschäftsführer von 3+: «Ich freue mich sehr, dass der Sendestart so reibungslos geklappt hat», lässt sich er sich im Communiqué seines Senders zitieren.

Schweizer Fernsehen droht 3+ mit Klage

Der am Donnerstag startende Privatsender 3+ sieht sich zu Sendestart mit einer Klage des Schweizer Fernsehens (SF) konfrontiert. Grund: Es bestehe eine beabsichtigte Verwechslungsgefahr bei Logo und Slogan.


Der am Donnerstag startende Privatsender 3+ sieht sich zu Sendestart mit einer Klage des Schweizer Fernsehens (SF) konfrontiert. Grund: 3+ soll sich nicht als Schweizer Fernsehen bezeichnen dürfen.
Wie der Blick am Donnerstag berichtet, beanstande SF laut Anwaltsschreiben eine «beabsichtigte Verwechslungsgefahr». Diese Verwechslungsgefahr schade SF nicht zuletzt in qualitativer Hinsicht. Per Anwalt solle das 3+-Logo und der Slogan «das junge Schweizer Fernsehen» verboten werden.

Etwas seltsam ist der gewählte Zeitpunkt, denn am Donnerstagabend geht 3+ erstmals auf Sendung. SF-Sprecher Urs Durrer erklärte gegenüber dem Blick: «Bei SF haben in den letzten Tagen viele verunsicherte Zuschauer nachgefragt, ob 3+ unser neuer Fernsehsender ist. Aufgrund des Kommunikationsauftritts des neuen Schweizer Privatsenders entsteht also offensichtlich eine Verwechslungsgefahr.»

Zwei Tage solle der kleine Privatsender – der bereits anderswo Gesehenes nochmals zeigt und auf billig produzierte Casting-Formate setzt – nun Zeit haben, um sein Logo und vor allem den Slogan zu ändern.
Dominik Kaiser, Geschäftsführer von 3+, hält das Vorgehen von SF für «völlig absurd». Es sei wohl legitim, dass sich ein Fernsehen aus der Schweiz
als junges Schweizer Fernsehen bezeichne.

Leone Ming wirbt für Stromsparen

Die Schaaner Agentur Leone Ming hat diese Woche eine Kampagne namens «stromsparen.li» für den langjährigen Kunden Liechtensteinische Kraftwerke gestartet.

Die Schaaner Agentur Leone Ming hat diese Woche eine Kampagne für die Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW) gestartet, deren Marktauftritt sie seit Jahren verantwortet. Der neue Werbeauftritt trägt den Titel «stromsparen.li» und wird bis nächstes Frühjahr dauern. Den Start macht eine F12-Plakatkampagne. Die Einwohner sollen gemäss Communiqué mit hintergründigen Texten zum Stromsparen angeregt werden. Unterstützt wird die Kampagne durch die eigens entwickelte Website www.stromsparen.li, verschiedene Printmaterialien und Give Aways sowie umfangreiche PR-Massnahmen. Dazu kommt ein Messeauftritt an der Handels- und Gewerbemesse Lihga 06 in Schaan.

Neuer Geschäftsleiter für den Baslerstab 

Dieter F. Wullschleger übernimmt die Geschäftsleitung der Basler Gratiszeitung Baslerstab. Er löst Daniel Weick ab.


Am 1. September findet der bereits kommunizierte Wechsel in der Geschäftsleitung der Basler Gratiszeitung Baslerstab statt. Der neue Geschäftsleiter heisst Dieter F. Wullschleger. Er löst Daniel Weick ab, der diese Position während zehn Jahren inne hatte. Weick wolle sich nun beruflich neu orientieren, heisst es in einem Communiqué der Basler Zeitung Medien. Wullschleger ist Gründer der Agentur „Die Werft“, an welcher sich die Basler Zeitung Medien im Mai substantiell beteiligte. In der Folge schied die Agentur aus der Allianz Schweizer Werbeagenturen aus (siehe ASW neu ohne „Die Werft“). 

Studie: Wachstumsschub für Direct Mail

In Deutschland setzt man auf Direct Mail. Das erste Halbjahr 2006 bescherte dem Werbemedium einen Zuwachs um 32.9 Prozent, was die Zahl der Werbetreibenden angeht.


In Deutschland setzt man auf Direct Mail. Das erste Halbjahr 2006 bescherte dem Werbemedium einen Zuwachs um 32.9 Prozent, was die Zahl der Werbetreibenden angeht. 9’781 Werbetreibende setzten Direct Mail bisher im 2006 ein, das sind über 35 Prozent aller Werbetreibenden. Die Bruttowerbeaufwendungen steigerten sich hingegen nur um 2.1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1.5 Mio. Euro. Der Anteil am Gesamtwerbemarkt macht nun bereits 12.9 Prozent aus. Direct Mail ist das viertwichtigste Werbemedium nach Fernsehen, Zeitungen und Publikumszeitschriften.
Wie aus dem aktuellen Statusbericht von Nielsen Media hervorgeht, lag der Anteil der fussballbezogenen Direct Mails lediglich bei 4.2 Prozent. Im Schnitt flossen 17.3 Prozent des Medienbudgets in die Werbeform Direct Mail – allerdings nur bei Unternehmen, die diese Werbeform nutzten. 54.6 Prozent der Werbesendungen waren adressiert, 5.4 Prozent teiladressiert und 64.4 Prozent waren unadressiert.

Versendet wurden zu 40.3 Prozent Briefe, zu 25.8 Prozent Kataloge, zu 23.3 Prozent Prospekte und zu 9.6 Prozent Wurfzettel.- 0.9 Prozent entfielen auf Postkarten. Der Versand von Warenproben wird am wenigsten genutzt: nur 0.1 Prozent der Werbeaufwendungen wurden hier investiert.

Radio Ri und Radio OneFM sind «Radio of the Year»

Der Schweizer Radio Day ist am Donnerstag mit rund 400 Besuchern erfolgreich über die Bühne gegangen. Der Preis «Radio of the Year» wurde am RadioDay 2006 an Radio Ri für die deutsche Schweiz und an Radio OneFM für die lateinische Schweiz verliehen.


Der Schweizer Radio Day ist am Donnerstag mit rund 400 Besuchern erfolgreich über die Bühne gegangen. Der Preis «Radio of the Year» wurde am RadioDay 2006 an Radio Ri für die deutsche Schweiz und an Radio OneFM für die lateinische Schweiz verliehen.

Der Schwerpunkt der wichtigsten Veranstaltung der Radiobranche war von den Organisatoren klar auf die neue digitale Radiozukunft gelegt worden. Diese Zukunft thematisierte der RadioDay-Talk wie auch ein spezieller Workshop. „Die Thematik der digitalen Verbreitung von Radioprogrammen, welche den diesjährigen RadioDay prägte, stiess in der Schweizer Radioszene auf grosses Interesse“, so die Veranstalter.

Mit Referaten zur RTVV (Radio- und TV Verordnung), zur Radiocontrolforschung und vielen weiteren Workshops bot der diesjährige RadioDay ein breites Spektrum zu den aktuellen Themen in der Radioszene Schweiz. Der siebte RadioDay wurde durch ein Referat des ehemaligen Radiomannes Jürg Marquard beendet. Der nächste Radio Day findet am Donnerstag, 30. August 2007 wiederum in Zürich statt.

Zu guter Letzt: Werbung macht Musik gratis

Mit Musik kann man Kohle machen, und das nicht zu knapp. Der Deal: Leute, die sich Musik herunterladen, müssen sich während des Download-Vorganges einfach nur Werbung ansehen.


Mit Musik kann man Kohle machen, und das nicht zu knapp. Während iTunes, AOL oder Yahoo an Abo-Modellen herumrechnen, wartet Spiralfrog mit einem neuen Geschäftsmodell auf. Hier wird es ab Ende Jahr Musik gratis, franko und völlig legal geben. Der Deal: Leute, die sich Musik herunterladen, müssen sich während des Download-Vorganges einfach nur Werbung ansehen – die Werbeeinnahmen werden anschliessend mit den Musikpartnern geteilt. Dass das ein cooles Geschäftsmodell ist, finden derzeit Universal, Warner Music, EMI und Sony BMG. Mit erstgenanntem ist der Vertrag schon unter Dach und Fach, mit den anderen laufen die Gespräche.

Kanton Waadt lanciert Rauchverbots-Initiative

Raucher geraten zunehmend in die Defensive: Nun wurde im Kanton Waadt eine Initiative für ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen und in Restaurants bzw. Bars lanciert.


Raucher geraten zunehmend in die Defensive: Nun wurde im Kanton Waadt eine Initiative für ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen und in Restaurants bzw. Bars lanciert. Die Initianten stellten einen Gesetzestext vor, der weiter geht als die Vorschläge der nationalrätlichen Gesundheitskommission. So soll es in Restaurants und Bars zu einem totalen Rauchverbot kommen.
Das Initiativkomitee ist breit abgestützt und will bis 31. Dezember 12’000 Unterschriften sammeln. Ein Rauchverbot in Restaurants gibt es in der Schweiz bereits im Tessin. Erst am Mittwoch hatte der Solothurner Kantonsrat ein umfassendes Anti-Tabak-Gesetz verabschiedet (siehe
Solothurn verabschiedet «schärfstes» Anti-Tabak-Gesetz), das noch vom Volk angenommen werden muss.

Geschäftsleitung der Südostschweiz Presse AG neu konstituiert

Die Südostschweiz Presse AG wird in vier Geschäftsbereiche gegliedert. Direktor ist Südostschweiz-Chefredaktor Andrea Masüger.


Die Geschäftsleitung der Südostschweiz Presse AG wird per 1. September 2006 neu konstituiert. Das Unternehmen plant eine verstärkte Ausrichtung auf das Editorialmarketing, also den Verkauf von Verlagsprodukten und -dienstleistungen. Ausserdem soll die Südostschweiz am Sonntag im Lesermarkt und in der Werbung gut abgestützt werden. Zu diesem Zweck wird die Firma neu in vier Geschäftsbereiche gegliedert. Die Sparte Zeitungen leitet Andrea Masüger, der zugleich Chefredaktor der Südostschweiz und Delegierter des Verwaltungsrates ist. Dem Bereich Verlage und Marketing steht Beat Ravaioli vor. Für Finanzen und Administration ist Reto Brüesch zuständig, für Produktion und Technik Toni Thoma. Die Firma wird von Andrea Masüger als Direktor geführt, Vizedirektor ist Beat Ravaioli.
Der bisherige Bereich Verlag wird verstärkt und in die Sparten Verlag Graubünden und Verlag Glarus/Gaster See aufgeteilt. Als Verlagsleiter Graubünden wird neu Markus Mehr eingesetzt, der bisherige Leiter Marketing-Projekte.
Die Verlagsleitung Glarus/Gaster See übernimmt Daniela Brunner. Sie ersetzt die in Pension gegangene Helga Beyeler. Mehr und Brunner nehmen in der erweiterten Geschäftsleitung Einsitz.
Der Verwaltungsrat bleibt mit Präsident Hanspeter Lebrument, Andrea Masüger (Delegierter), Otto Meier und Andrea von Rechenberg unverändert.

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