Publisherconnect nun auch bei Neuer Luzerner Zeitung und La Liberté

Die im Januar lancierte Online-Marktplatz-Lösung von Publicitas, Publisherconnect, setzt sich bei den Verlagen immer mehr durch. Nun haben sich auch die Neue Luzerner Zeitung und La Liberté für Publisherconnect entschieden.


Die im Januar lancierte Online-Marktplatz-Lösung von Publicitas, Publisherconnect, setzt sich bei den Verlagen immer mehr durch. Nun haben sich auch die Neue Luzerner Zeitung und La Liberté für Publisherconnect entschieden. Der Betriebsstart soll in den nächsten Wochen erfolgen, heisst es in einer Mitteilung.
Publisherconnect wurde Anfang Jahr von Publiconnect, der Key Account Unternehmung von Publicitas für den Rubrikenmarkt lanciert. Per Ende Juli wurden diverse neue Funktionen und Rubriken eingeführt. Das Angebot von Publisherconnexct umfasst jetzt die Rubriken Stellen, Immobilien, Fahrzeuge, Privatmarkt und Erotik. Entwickelt wurde Publisherconnect mit den Consulting- und Informatiktöchtern der PubliGroupe, Namics und Consultas. Publisherconnect ist komplett in die etablierten Publicitas-Systeme eingebunden.

Für die Lösung entschieden haben sich bereits mehrere Verlage und Unternehmen, so unter anderem das St. Galler Tagblatt (siehe
St. Galler Tagblatt forciert Rubrikenmarkt), die NZZ (siehe Publiconnect erstellt neue Online-Stellenbörse für die NZZ) oder die Société Neuchâteloise für alle Medien der Gruppe. Wie es in einer Mitteilung heisst, seien die Verhandlungen mit weiteren Verlagshäusern und Plattformen weit fortgeschritten.

Werbefinanzierte Wikis als Geschäftsmodell?

Der US-Unternehmer John Gotts blätterte im letzten Monat für Wiki.com 2,86 Millionen Dollar hin. Sein Ziel: Wikis der Werbefinanzierung zu öffnen.


Der US-Unternehmer John Gotts blätterte im letzten Monat für Wiki.com 2,86 Millionen Dollar hin. Sein Ziel: Wikis für Werbefinanzierung zu öffnen. Wo Massen auftreten, wo günstig produziert wird, dort wittert die Wirtschaft Einnahmequellen. Wie Blogs oder Social Networking-Sites sind werbefinanzierte Wikis heute im Silicone Valley bereits Teil von jedem innovativen Online-Businessplan. Doch ganz so einfach lässt sich der Nonprofit-Gedanke der Wikis nicht Bares ummünzen. Das Publikum sei zu unspezifisch und wenn Werbung geschaltet wird, müsse der Inhalt geprüft werden. Das aber erhöhe die Produktionskosten, schnöden die Skeptiker.  
Abkehr vom Opensource-GedankeDoch Gotts muss da einige Ideen haben, sonst wäre er wohl nicht überzeugt, dass «keine Domäne wertvoller ist als Wiki.com», wie er in auf Nytimes.com sagt. Eine Abkehr vom Opensource-Geist des Wiki-Modells ist notwendig, denn Gotts Geschäftsmodell funktioniert über den Betrieb kostenloser Sub-Wikis, etwa Soccer.wiki.com. Deren Inhaber entscheiden, wer bei ihren Sites mitwirkt. Diese Subdomänen, so Gotts Plan, werden mit branchenspezifischer Werbung oder E-Commerce bedient.
Noch sind nicht alle überzeugt: Für PBwiki-Mitgründer Ramit Sethi ist es noch zu früh, um zu sagen, welches Modell den Wiki-Geldsegen bescheren wird. «Noch niemand hat wirklich ein Geschäftsmodell für Wikis gefunden», bemerkte er gegenüber der New York Times.    

Media Trend Journal in neuem Kleid

Mit der Septemberausgabe erscheint die Fachzeitschrift Media Trend Journal (MTJ) in neuer Aufmachung. Überarbeitet wurden sowohl die Optik wie auch die inhaltliche Gliederung.

Mit der Septemberausgabe erscheint die Fachzeitschrift Media Trend Journal (MTJ) in neuer Aufmachung. Überarbeitet wurden sowohl die Optik wie auch die inhaltliche Gliederung. Das Layout wurde entschlackt und die einzelnen Gefässe in eine übersichtliche und konsistente Heftdramaturgie eingepasst. Das MTJ verzichtet in Zukunft auf Kurzmeldungen und konzentriert sich voll und ganz auf seine Stärke: Media-Analyse und Hintergrundberichte in gebotener Tiefe und Kompetenz. Das neue MTJ kommt ästhetisch modern und dennoch klassisch elegant daher. Grosse Sorgfalt wurde beim Redesing auf die Grafiken und die Tabellen verwendet: Mit ihrer einheitlichen und klaren Struktur erhöhen sie die Lesefreundlichkeit. Kreiert wurde das neue MTJ in enger Zusammenarbeit mit der internen Art Directorin Doris Oberneder.
Das Media Trend Journal berichtet monatlich kompetent und unabhängig über sämtliche Aspekte des Medienmarktes. Es analysiert die Leistungen der klassischen Medien, der Below-the-line-Kommunikationsmittel sowie des Internets. Zielgruppen des MTJ sind sowohl die Media-Entscheider in der Industrie-, Handels-, Dienstleistungsbranche als auch die Opinionleaders in der Medienbranche. Das Media Trend Journal ist das offizielle Informationsorgan der Vereinigung Schweizerischer Verlagsfachleute. Das Media Trend Journal erscheint im Verlag Media-Daten AG.

Nicole Brandes wechselt von Antalis zu Incite Media

Die In-store Television Anbieterin Incite Media ergänzt mit Nicole Brandes als Customer Relationship Manager ihr Team.

Die In-store Television Anbieterin Incite Media ergänzt mit Nicole Brandes als Customer Relationship Manager ihr Team. Die Betriebsökonomin FH mit Executive MBA-Marketing wird in ihrer Funktion des Customer Relations Managers In-store TV Projekte leiten. Somit ist sie das konzeptionelle und kreative Bindeglied zwischen Kunde, Post-Production, multimedialer Kommunikation und Technologie.Nicole Brandes’ Werdegang zeichnet sich durch das fortwährende Engagement in innovative Geschäftsideen und Technologien aus. Zuletzt entwickelte sie als Leiterin Marketing Kommunikation von Antalis Schweiz integrierte Direct Marketing-Kampagnen und Kundenbeziehungs-Koordinationssysteme.

Pfizer muss «Aufklärungs»-Prospekt berichtigen

Nach der Niederlage vor Bundesgericht muss der Pharmakonzern Pfizer 930'000 Schweizer Frauen eine Berichtigung früher abgegebener Informationen über die Therapie von Migräne schicken. Der Aufwand für die Berichtigungsaktion sprengt die Millionengrenze.


Nach der Niederlage vor Bundesgericht muss der Pharmakonzern Pfizer 930’000 Schweizer Frauen eine Berichtigung früher abgegebener Informationen über die Therapie von Migräne schicken.
Der Grund: Mit der Aufklärung über Migräne waren verkaufsfördernde Absichten verbunden und mit den unvollständigen Angaben wurden die Empfängerinnen getäuscht. Ende 2004 war persönlich adressiert ein Ratgeber mit Selbsttest versendet worden, der einen Hinweis auf ein Migränemittel enthielt, das anderen Mitteln überlegen sei. Die relativ erheblichen Nebenwirkungsrisiken wurden verschwiegen.

Das Bundesgericht hat Pfizers Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen und war der Argumentation gefolgt, dass die Einstellung der angesprochenen Patientinnen dadurch durchaus beeinflusst werden könnte. Die Berichtigung wird Pfizer einem Bericht der SonntagsZeitung zufolge über eine Million Franken kosten.

Superstar-Jury von 3+ komplett

Viva-Moderatorin Jubaira Bachmann nimmt neben Altrocker Chris von Rohr und Weltwoche-Kolumnist Mark von Huisseling in der Superstar-Jury Platz.


Viva-Moderatorin Jubaira Bachmann nimmt neben Altrocker Chris von Rohr und Weltwoche-Kolumnist Marki von Huisseling in der Superstar-Jury Platz. Die 28-Jährige ist der Öffentlichkeit vor allem aus der nach ihr benannten Hip Hop-Sendung Jubaira auf Viva bekannt. Auch hinter den Kulissen des Musiksenders ist sie tatkräftig dabei: als Produktionsleiterin verschiedenener Eigenproduktionen und als Chefin der Chart-Redaktion. Bachmanns Erfolg kommt nicht von ungefähr: Seit rund zehn Jahren ist die Black Music Spezialistin in der Szene engagiert und machte bisher unter anderem als Chefredaktorin des Urban Lifestyle-Magazins Word, als Künstlerbetreuerin oder als CNN-Moderatorin am Montreux Jazz Festival auf sich aufmerksam. Wie 3+ in der entsprechenden Medienmitteilung feststellt, ist sie die perfekte Ergänzung des Jurytrios – dieses war bisher ausschliesslich männlich und das Durchschnittsalter liegt nun dank Jubaira unter 50 Jahren.

Deutschland: ProSiebenSat.1 beteiligt sich an MyVideo

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 ist neue Teilhaberin des Internetportals MyVideo. Das Portal ist die deutsche Version der britischen Videodownload-Seite YouTube.


Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 ist neue Teilhaberin des Internetportals MyVideo. Das Portal ist die deutsche Version der britischen Videodownload-Seite YouTube. MyVideo wurde diesen April eröffnet und ist bereits deutscher Marktführer im Bereich der Video-Communities. Nun gehört sie zu 30 Prozent dem deutschen Fernsehkonzern ProSiebenSat.1, der sich ebenso eine Option auf 100 Prozent gesichert hat, wie Pressetext.ch meldet.
Als Marke wird MyVideo eigenständig bleiben, doch die Technologie und Teil des Inhalts wird in Zukunft auch für Websites von ProSiebenSat.1 genutzt – und umgekehrt. Zudem wird die Plattform über die ProSiebenSat.1-Vermarkterin SevenOne exklusiv vermarktet: Bewegtbildwerbung, Sponsoring-Einbindungen, Gewinnspiele und Kunden-Microsites werden angeboten.
 

Wettbewerbsstart für das Jahrbuch der Werbung 2007

Kick-off für den Wettbewerb um die begehrten JdW-Megaphone: Der Berliner Verlag schreibt den branchenspezifischen Kreativ-Wettbewerb für das Jahrbuch der Werbung 2007 aus.


Kick-off für den Wettbewerb um die begehrten JdW-Megaphone: Der Berliner Verlag schreibt den branchenspezifischen Kreativ-Wettbewerb für das Jahrbuch der Werbung 2007 aus. Gesucht wird die beste Werbung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Bereichen Print, Kino-/TV-Spots, Multimedia sowie Online-Werbung. Neu gibt es auch Prämien in den Kategorien Ambient Media, Events und Direct Marketing. Zudem wird dieses Jahr auch die beste Kampagne zum Thma Fussbacll-WM ausgezeichnet.
Anmeldefrist bis am 13. OktoberEine Fachjury aus Fachjournalisten und Werbeexperten sowie eine Internet-Jury für den Online-Bereich beurteilen die eingereichten Beiträge. Die Siegerkampagnen werden im Jahrbuch der Werbung ausführlich präsentiert. Das Standardwerk der Medien- und Kommunikationsbranche zeigt seit 1964 einen repräsentativen Querschnitt des jeweiligen Werbejahres.
Bis am 13. Oktober 2006 können sich Interessierte über die untenstehende Website zum Wettbewerb anmelden.
 

Rochade in der Swiss-Kommunikation

Franco Gullotti ist der neue Leiter der Medienstelle und Christoph Meier übernimmt die interne Kommunikation.


Franco Gullotti ist der neue Leiter der Medienstelle und Christoph Meier übernimmt die interne Kommunikation. Als Leiter der Medienstelle ist Franco Gullotti auch der neue Stellvertreter von Kommunikationschef Jürg Dinner. Der 34-jährige Gullotti leitete seit einem Jahr die interne Kommunikation. Gullotti war zuvor der Mediensprecher für die Bank Leu.
Christoph Meier übernimmt von Gullotti nun die Leitung der internen Kommunikation. Er war bisher zuständig für die Finanzkommunikation.

Premiere wartet mit Video on Demand auf

Der deutsche Bezahlsender Premiere hat eine Online-Videothek aufgebaut. Unter Vod.premiere.de lässt sich eine Auswahl von Filmen aus zwölf Genres herunterladen. Über das beste Geschäftsmodell für den Ausbau wird noch spekuliert.


Der deutsche Bezahlsender Premiere hat eine Online-Videothek aufgebaut. Unter Vod.premiere.de lässt sich eine Auswahl von Filmen aus zwölf Genres herunterladen. Das Angebot, das bereits 600 Filme umfasst, befinde sich noch in der Testphase. Das Programm soll in den nächsten Wochen ausgebaut werden.
In welche Richtung dieser Ausbau geht, ist derzeit Thema von Spekulationen. Beispielsweise könnten Filme aus dem Programmangebot des Senders nach deren Ausstrahlung auch via Online-Videothek verkauft werden. Auch die Vermarktung eigener Produktionen ist denkbar. Denkbar ist auch die Zweitverwertung von Fussballspielen – als Download nach dem Spiel.

Swiss Adex: Stagnation der Google-Werbung

In Sachen Google-Werbung herrscht weitgehend Sommerpause: Im Monat August kostete ein Klick nur unwesentlich weniger als im Vormonat und auch die gebuchten Werbeplätze veränderten sich kaum.

In Sachen Google-Werbung herrscht weitgehend Sommerpause: Im Monat August kostete ein Klick mit durchschnittlichen 1.56 Franken nur unwesentlich weniger als im Vormonat (CHF 1.57), und mit knapp 30 gebuchten Werbeplätzen pro Suchabfrage hat sich das Buchungsvolumen nur ganz leicht erhöht. Das zeigen die August-Werte des Swiss Adex von Angelink yourposition.
Eine Branche hingegen regt sich: Die Versicherungen. Hatten sie im Juli noch rund 15 Werbeplätze pro Suchabfrage belegt, stieg dieser Wert im August bereits auf knapp 20 AdWords an – der Herbst naht.
Während die Versicherungen für ihre Verhältnisse derzeit noch bescheidene Preise bezahlen (durchschnittlich 1.67 Franken pro Klick), schiesst bei einer anderen Branche der Klickpreis ungebremst in die
Höhe. So haben sich die EDV-Dienstleister erneut überboten und bezahlten im August 4.63 Franken pro Klick. Im März 2006, als der Swiss Adex erstmals erhoben wurde, lag dieser Wert noch um ein Franken pro Klick tiefer.
Der monatlich publizierte Swiss Adex von Angelink yourposition misst, wie sich Suchmaschinenmarketing mit Google AdWords in der Schweiz entwickelt. Sämtliche Preisangaben stützen sich auf die Klickpreise, die Google potenziellen Werbekunden online offeriert.

Messe Schweiz mit gutem Halbjahresergebnis

Die Unternehmensgruppe Messe Schweiz weist ein erfreuliches Ergebnis für das erste Halbjahr 2006 aus. Auf Grund des turnusgemäss schwächeren Messeprogramms liegen die Zahlen unter denjenigen im Vorjahr, jedoch deutlich über denjenigen von 2004.


Die Unternehmensgruppe Messe Schweiz weist ein erfreuliches Ergebnis für das erste Halbjahr 2006 aus. Auf Grund des turnusgemäss schwächeren Messeprogramms liegen die Zahlen unter denjenigen im Vorjahr, jedoch deutlich über denjenigen von 2004.
Der konsolidierte Ertrag beläuft sich auf 151.0 Mio. Franken (2005: 157.5 Mio. / 2004: 126.0 Mio.). Der Semestergewinn beträgt 18.2 Mio. Franken (2005: 32.2 Mio. / 2004: 13.1 Mio.). Der direkte Vergleich zum Vorjahr ist nur bedingt zulässig, da das Veranstaltungsprogramm nicht in jedem Jahr dieselben Messen beinhaltet. Ferner meldet die Nachrichtenagentur SDA, dass das Veranstaltungsprogramm im zweiten Semester generell bedeutend schwächer ist als im ersten Halbjahr.

Beteiligung an der Expomobila AG Die MCH Messe Schweiz (Holding) AG und die Expomobilia AG mit Sitz in Effretikon haben eine Beteiligung der Messe Schweiz an der Standbaufirma von 40 Prozent per 1. Januar 2007 vereinbart. Bis spätestens per 1. Januar 2010 soll die Expomobilia AG zu 100 Prozent als eigenständiges Tochterunternehmen in die Unternehmensgruppe Messe Schweiz integriert werden. Die 1980 gegründete Firma Expomobilia AG gehört zu den führenden Messebauunternehmen in Europa und ist weltweit tätig. Über zwei Drittel ihres Umsatzes macht die Firma im Ausland.

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