Deutschland: Axel Springer streicht 266 Jobs

Das Berliner Verlagshaus Axel Springer will beinahe jede vierte Stelle in zentralen Bereichen abbauen.


Das Berliner Verlagshaus Axel Springer will 266 Stellen in der Verwaltung abbauen. Somit wird beinahe jede vierte Stelle in zentralen Bereichen gestrichen. Rund die Hälfte der betroffenen Mitarbeiter sollten das Unternehmen über Vorrenten-Regelungen oder Fluktuation verlassen, meldet die SDA. Der Rest der Stellenstreichungen solle bis Mitte 2009 realisiert werden.Ziel von Springer ist es nach Worten einer Firmensprecherin, die Stellenzahl im Konzern möglichst konstant zu halten und in so genannten «marktnahen» Bereichen Arbeitsplätze zu schaffen. Derzeit seien rund zwölf Prozent der Mitarbeiter in der Verwaltung tätig, künftig sollten es weniger als zehn sein.
2005 hatte der Verlag, der unter anderem die Tageszeitungen Die Welt und Bild herausgibt, den Gewinn um rund die Hälfte auf 231 Mio. Euro gesteigert.

Immoclick.ch kooperiert mit Easy Roomate.com 

Easyroommate.com, WG-Vermittler in den USA, will durch die Kooperation mit Immoclick.ch ihr Engagement in Europa und insbesondere in der Schweiz verstärken.


Das Schweizer Immobilien-Online-Portal Immoclick.ch arbeitet mit Easyroommate.com zusammen. Das Unternehmen mit Sitz in New York vermittelt  Wohngemeinschaften in den Vereinigten Staaten. Durch die Kooperation mit Immoclick.ch will EasyRoommate.com ihr Engagement in Europa und insbesondere in der Schweiz, verstärken. Für Immoclick.ch bedeutet die Zusammenarbeit die Ausdehnung des Produkteportfolios auf ein weiteres Segment. Ausserdem soll ein umfassendes Angebot für ein breites Publikum zur Verfügung stehen. So sollen künftig über 100’000 Wohngemeinschaften in den USA, Europa und in der Schweiz abrufbar sein.

Zu guter Letzt: McDonalds macht McJobs schmackhaft

Der globale Fast-Food-Riese McDonalds arbeitet am Image. Beziehungsweise will eines loswerden: Sein McJob-Image.


Der globale Fast-Food-Riese McDonalds arbeitet am Image. Beziehungsweise will eines loswerden: Sein McJob-Image. Der Begriff «McJob» hat sich für Billigstlöhne und fehlende Aufstiegschancen bereits Mitte der Achzigerjahre eingebürgert. McDonalds gibt sich seit April nun alle Mühe, von diesem Image wieder wegzukommen.Im Grossbritannien derzeit dringend gesucht: Ältere Mitarbeiter, am liebsten aus der Generation 50 plus. Eine breit angelegte Werbekampagne soll die begehrte Ressource anlocken. Das Gesicht der Kampagne ist ein 65-jähriger Judo-Trainer namens Fred, der tatsächlich auch bei McDonalds angestellt ist.
Die Kampagne wird diese Woche in britischen Tageszeitungen starten, parallel wird per Internet und in britischen McDonalds-Filialen geworben. Damit springt der Fast-Food-Konzern auf den politisch korrekten Zug auf: Die britische Regierung verabschiedet noch dieses Jahr ein Gesetz gegen Altersdiskriminierung

Weko eröffnet Vernehmlassung zur Bekanntmachung über Vertikalabreden

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat am Dienstag die Vernehmlassung zu weiteren Änderungen des Wettbewerbsrechts eröffnet. Die Revision betrifft die Bekanntmachung über Vertikalabreden.


Die Wettbewerbskommission (Weko) hat am Dienstag die Vernehmlassung zu weiteren Änderungen des Wettbewerbsrechts eröffnet. Die Revision betrifft die Bekanntmachung über Vertikalabreden. Damit werde der Kartellrechtsrevision und der sogenannten KMU-Bekanntmachung Rechnung getragen. Bei den Änderungen wird gleichzeitig auch eine Harmonisierung mit dem EU-Wettbewerbsrecht angestrebt.
Gemäss dem revidierten Kartellgesetz werde die Beseitigung des wirksamen Wettbewerbsrechts vermutet, wenn Wiederverkaufspreise festgesetzt (Preisbindungen zweiter Hand) oder Parallelimporte verhindert würden, Teilt die Weko am Dienstag mit. Die Vernehmlassungsfrist laufe bis am 31. Oktober 2006. Die Informationen zur Vernehmlassung sind unter
www.weko.ch abrufbar.

Hesskiss lässt FCZ-Academy vorwärts stürmen

Die Zürcher Werbeagentur Hesskiss beschert der FCZ-Academy einen grossen Auftritt. Es gilt, das zukunftsorientierte Projekt des aktuellen Schweizermeisters kommunikativ zu unterstützen.

Die Zürcher Werbeagentur Hesskiss beschert der FCZ-Academy einen grossen Auftritt. Es galt, das zukunftsorientierte Projekt des aktuellen Schweizermeisters kommunikativ zu unterstützen. Als Haupttool ist einen Infobroschüre entstanden, die im Look einer Schultafel aus Schiefer daherkommt. Zusätzlich wurde die Website Fcz-academy.ch im gleichen Look konzipiert. Diese wird in den nächsten Tagen aufgeschaltet.

Orange8 interactive legt sich Bkanal zu

Die Bieler Internetagentur Orange 8 interactive hat das Schweizer Breitbandmagazin Bkanal.ch übernommen. Von der Entwicklung datenintensiver Multimediaanwendungen verspricht man sich wachsende Umsätze.


Die Bieler Internetagentur Orange 8 interactive hat das Schweizer Breitbandmagazin Bkanal.ch übernommen – im Zuge der neuen Akteinmehrheit am Aargauer Verlagshaus Breso AG. Bkanal.ch wird seit august letzten Jahres betrieben und produziert Breitband-Applikationen für Kunden. Wie die Agentur mitteilt, werden die fünf Mitarbeiter in die Kreativ-Unit von Orange 8 integriert.
Orange 8 hat sich zu diesem Schritt entschieden, da Breibandanwendungen im Internet zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Firmen würden vermehrt auf audiovisuelle Vermittlung von Produkt- und Sachverhalten setzen und datenintensive Multimedia-Anwendungen böten interessante Möglichkeiten des Storytelling. Als Beispiel wird die Nike-Site Jogabonito.ch genannt, die während der FIFA-WM mit brasilianischen Fussball-Stars für kreative und faire Fussballspiele warb.

Neuer Chefredaktor bei Automobil Revue

Peter Ruch wird per 1. Januar 2007 neuer Chefredaktor der Automobil Revue und soll das Branchenmagazin ins zweite Jahrhundert ihres Bestehens führen.

Peter Ruch (Bild) wird per 1. Januar 2007 neuer Chefredaktor der Automobil Revue. Er tritt die Nachfolge von Max Nötzli an, der dem Magazin weiterhin als Senior Editor und Autor zur Verfügung stehen wird. Der 40-jährige Ruch ist seit Februar dieses Jahres Produktionsverantwortlicher und Blattmacher in der Redaktion der Automobil Revue (AR). Zuvor war er unter anderem für die Auto Illustrierte, für die Neue Zürcher Zeitung sowie für die Finanz und Wirtschaft tätig. Stellvertretender AR-Chefredaktor wird wie bisher Martin Schatzmann sein.

3+ hat sechs Moderatoren gewählt

Das Moderatoren-Casting von 3+ ist abgeschlossen. Sechs Kandidaten wurden vom neuen Privatsender zum Moderationsnachwuchs erkoren. Ganz unbekannt sind die Auserwählten aber nicht.


Das Moderatoren-Casting von 3+ ist abgeschlossen. Aus ursprünglich rund 1000 angemeldeten Kandidaten hat der neue Privatsender die 60 besten ein zweites Mal gecastet. Sechs Kandidaten wurden vom neuen Privatsender zum Moderationsnachwuchs erkoren. Ganz unbekannt sind jedoch die Gesichter der Auserwählten nicht:Vania Spescha moderiert seit sieben Jahren auf diversen Radiosendern und ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Radio Energy Zürich-Teams.
Natascha Verardo ist seit einem Jahr als VJ bei Tele Ostschweiz zu sehen. Matthias Hämmerly ist die Morgenstimme beim Privatsender Radio Rabe. André Holderegger ist Squashprofi und moderiert gelegentlich an diversen Events.Gabriel Gee-Jay Jenny ist eines der ersten Aushängerschilder des Schweizer Musiksenders VIVA. Nicolas Kull besucht die Schauspielschule und verdient seinen Lebensunterhalt als Barkeeper und Model. «Alle sechs gecasteten Personen werden einen Moderatorenjob bei 3+ bekommen. Dies kann schon in den nächsten Wochen oder Monaten der Fall sein», erklärte Claudia Wintsch, Leiterin der Medienstelle von 3+, gegenüber der Werbewoche. Welches Format für die neu gewonnenen Moderatoren in Frage kommt, werde intern entschieden. «Sobald eine geeignete Stelle gefunden wurde, wird die jeweilige Person für den ausgewählten Moderatorenjob intern ausgebildet», so Wintsch. Auf seiner Website Gee-Jay.com verrät Gabriel Gee-Jay aber bereits, dass er von 3+ angefragt wurde, ob er es sich vorstellen könne, als Aussenmoderator tätig zu werden.Bevor die Gecasteten als Moderatoren zum Einsatz kommen, werden sie schon am Bildschirm zu sehen sein: Am Freitag, 15. September, strahlt 3+ um 20:00 Uhr die erste Sendung von «Ich glaub’, ich bin ein Star!» zum abgeschlossenen Moderatoren-Casting aus.

Deutschland: Cicero reicht zweite Beschwerde ein

Chefredaktor Wolfram Weimer hat erneut beim Bundesverfassungsgericht geklagt. Er moniert die unverhältnismässige Beschlagnahme von Daten nach der Durchsuchung der Büroräumlichkeiten des Politmagazins.


Chefredaktor Wolfram Weimer hat erneut beim Bundesverfassungsgericht geklagt. Er moniert die unverhältnismässige Beschlagnahme von Daten nach der Durchsuchung der Büroräumlichkeiten des Politmagazins.
Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung richtet sich die Klage konkret gegen die Beschlagnahmen der Datenkopie einer Festplatte. Die zweite Beschwerde betrifft einen Teilaspekt aus den Gesamtverfahren. Es kann sein, dass die beiden Beschwerden zusammengefasst werden. Der Senat will am 22. September über den Fall verhandeln.

Weimers Anwälte machten geltend, die Ermittler hätten vor der Beschlagnahme und vor Ort die Kopie sichten müssen, um nur jene Daten mitzunehmen, die für ihr Verfahren notwendig waren. Die Beschlagnahme aller auf den Redaktionsrechner gespeicherten Daten sei unverhältnismässig und gefährde die Pressefreiheit.

Die erste eingereichte Beschwerde richtete sich generell gegen die Entscheidung des Amtsgerichts und des Landgerichts Potsdam zur Zulässigkeit der Durchsuchung der Cicero-Redaktionsräume und der Beschlagnahmung von Redaktionsmaterial.

SF weist im August geringe Marktanteile auf

Das Schweizer Fernsehen SF hat im August 2006 im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 31.5 Prozent erreicht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es 2.2 Prozent weniger.


Das Schweizer Fernsehen SF hat im August 2006 im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 31.5 Prozent erreicht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es 2.2 Prozent weniger. Dieses Minus sei insbesondere auf die grossen Unwetter im August 2005 zurückzuführen, heisst es in einer Medienmitteilung des Senders. Ausserdem habe SF zwei im August 2005 von diversen Sportübertragungen (u.a. Fussball-Nationalmannschaft und Champions-League-Qualifikation von Basel und Thun) profitieren können. Auch die Quote von SF zwei entwickelte sich rückläufig. Im Vergleich zur Vorjahresperiode sank der Marktanteil um 1.4 Prozent. Erfreulich sei aber die Entwicklung des Vorabends auf SF 1. Gegenüber dem vergangenen Jahr legte das Vorabendprogramm um 0.5 Prozentpunkte zu.
Von Januar bis August 2006 legte das Schweizer Fernsehen gegenüber dem Jahresmittelwert 2005 um 1.9 Prozent zu. Während der Marktanteil letztes Jahr bei 33.4 Prozent lag, wurden dieses Jahr in der gleichen Periode 35.2 Prozent erzielt. Hier liegt SF in allen Zeitabschnitten im Plus. Am grössten ist die Zunahme am Vorabend (plus 5.8 Prozentpunkte gegenüber dem Jahresmittelwert 2006).

Ringier wird Medienpartner von Kindercity

Ringier und Kindercity wollen sich gegenseitig in den Bereichen Marketing, Promotion und Events unterstützen.


Das Schweizer Medienunternehmen Ringier ist neuer Medienpartner des Edutainment Centers Kindercity mit Sitz in Volketswil. Ringier und Kindercity werden sich gegenseitig in den Bereichen Marketing, Promotion und Events unterstützen, heisst es in einer Medienmitteilung. Unter anderem erhalte Ringier mit seinen Produkten Auftrittsmöglichkeiten vor Ort und sei bei allen Auftritten von Kindercity präsent, primär im Bereich Eventbegleitung. Die Drucksachen von Kindercity werden im Gegenzug von Ringier Print Adligenswil und den Druckereien von Swiss Printers hergestellt. Die Vereinbarung gilt ab sofort und wurde für drei Jahre festgelegt, mit Option auf Verlängerung. Eine Zusammenarbeit in dieser 3-jährigen Form mit einem Familienprojekt für Kinder ist gemäss Kindercity auch für Ringier neuartig, da bis anhin vorwiegend einzelne Anlässe oder saisonale Anlässe in Form einer Medienpartnerschaft begleitet wurden.
Neben den Hauptsponsoren Axpo, Coop, Railaway, SBB, Skoda und Swisscom konnte Kindercity mit Ringier einen neuen starken Partner für sich gewinnen. Kindercity ist ein Freizeitcenter im Bereich Bildung für Familien und Kinder und empfängt jährlich rund 250’000 Besucher.

In Flagranti erwischt Melanie Brandel

Melanie Brandel arbeitet neu bei der Berner Agentur In Flagranti. 2004 nahm sie als einzige Schweizer Nachwuchs-kreative an der «Cannes Lions Academy» teil.


Die 24jährige Berner Grafikerin Melanie Brandel arbeitet neu bei In Flagranti unter anderem für PostLogistics, Gebäudeversicherung Bern (GVB) und Spitalzentrum. Sie absolvierte eine Grafikerlehre bei der Contexta und war bereits in Cannes: Als einzige Schweizer Nachwuchs-kreative konnte sie 2004 an die «Cannes Lions Academy».
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