Mehr Gummi für McKinsey & Company

Human Resources McKinsey & Companys Anspruch, Hochschulabsolventen zu suchen, die nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden sind, dramatisiert Ruf Lanz seit 2004 in einer ganzen Reihe verblüffender Rekrutierungsmassnahmen.

Human Resources McKinsey & Companys Anspruch, Hochschulabsolventen zu suchen, die nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden sind, dramatisiert die Agentur Ruf Lanz seit 2004 in einer ganzen Reihe verblüffender Rekrutierungsmassnahmen. So etwa mit einem Bleistift als Give-away, der einen überlangen Radiergummi aufweist. Diese Abweichung von der Norm (unter anderem in London, New York und Cannes preisgekrönt) kam so gut an, dass der Bleistift nun auch in Inseraten für Aufsehen sorgt.

Marketing-Trophy 2007 ist ausgeschrieben

Swiss Marketing sucht die besten Markt-Leistungen. Die Frist läuft bis am 31. Dezember 3006.


Alle Jahre wieder sucht Swiss Marketing, ehemals Schweizerischer Verkaufs- und Marketingleiter-Club, die besten Markt-Leistungen. Die Frist läuft bis am 31. Dezember 3006. Die Sieger werden am Marketing-Tag, am 13. März 2007 im KKL, vor Fachpublikum gekürt. Teilnahmeberechtigt sind alle in der Schweiz und in Liechtenstein ansässigen Firmen. Die Marketing-Leistungen der Unternehmen werden innerhalb der Kategorien Grossunternehmen (GU), Mittelgrosse Unternehmen (MU), Kleinunternehmen (KU) sowie Nonprofit-Organisationen (NPO) verglichen. Swiss Marketing hat bereits 1976 die erste Auszeichnung für innovative Marketing-Projekte vergeben. Anmeldung und Reglement können im Internet unter www.marketing-trophy.ch heruntergeladen werden.

Nachhaltigkeit mit Humor

Banken Bank Coop verfolgt längst ethische Prinzipien – neuerdings mit einer witzigen und auffälligen Kampagne.

Banken Bank Coop verfolgt längst ethische Prinzipien – neuerdings mit einer witzigen und auffälligen Kampagne. Effekthascherei mit Tiefgang? Kann das zusammenpassen? Es kann, wie die neue Bank-Coop-Produktkampagne zeigt. Nicht die nachhaltigen Fonds oder Hypotheken werden hier mit politisch überkorrekten Motiven beworben. Vielmehr werden die sinnvoll eingesetzten, sprich: eingesparten Ressourcen in der Werbung selbst in praktisch allen Werbekanälen thematisiert. Was so theoretisch-konzeptionell klingt, überzeugt, dank des Einfallsreichtums der Hausagentur Ruf Lanz, in mehreren, für die Finanzbranche aussergewöhnlichen Umsetzungen. Hier lässt das CD-Duo die verschiedenen Above- und Below-the-line-Mittel mit witzigen und unübersehbaren Sparübungen die Haltung der Bank dokumentieren.Da wurde an allen Ecken und Enden die Schere angesetzt: Die Anzeigen fielen als Bundauftaktseiten auf, die zudem noch über das ganze Zeitungshochformat halbiert waren. Die Erklärung für den leserunfreundlichen Hingucker lieferte die «anständige Bank» – so ihr Claim – gleich in der Copy: Unsere nachhaltigen Anlagefonds schonen die Ressourcen bereits in der Werbung. Darum haben wir den Papierverbrauch um 54 Prozent reduziert.» Die Werbeidee weist natürlich ein weites, kreatives Potenzial an medienkonformen Umsetzungen auf. Gegenwärtig reicht es von den Papier sparenden oder störend unbeleuchteten Plakatstellen bis zu den Sandwichmännern, die mit deutlich kleineren Schildern ausgerüstet auf die Strasse geschickt werden – im besten Fall im näheren Umfeld der Konkurrenz. «Davon profitieren auch die Träger selbst», schmunzelt Markus Ruf. «Sie müssen nämlich nur noch leichte Lasten herumtragen.» Radikal wird auch mit dem eh günstigen Werbemedium Kinodia gespart – indem die Projektoren für Sekunden ausgeschaltet und die Säle in totale Finsternis getaucht werden.
Nachhaltigkeit im ZentrumObschon die Kampagne einen gewissen Moralingehalt aufweist und in eine anziehende Konjunktur fällt, dürfte das Thema des nachhaltigen Umgangs mit Anlegergeldern stärker als je zuvor auf offene Ohren stossen. Zum einen hat der letzte Börsencrash das blinde Vertrauen in Aktien erschüttert und die Schweizer Tugend der Sparsamkeit wieder belebt. Zum anderen vergiften Leistungsvergleiche zwischen passiv und aktiv bewirtschafteten Fonds sowie die Spekulationen von PK-Verwaltern das Vertrauen in die Finanzbranche. Die grosse Masse der Kleinsparer ist deshalb für transparente Kommunikation und ethische Unternehmens- und Geschäftspraxis sehr empfänglich.
Glaubwürdigkeit erhält die Kampagne zudem durch einen im K-Tipp und K-Geld veröffentlichten Fondssparpläne-Test, bei dem die Konditionen von Bank Coop am besten abschnitten.
Die Kampagne nimmt darauf aber keinen Bezug, sondern bleibt auch im Argumentarium sparsam und verweist lediglich auf die Website der Bank und auf die dort erklärten Produkte im Investment-, Vermögensverwaltungs- und Hypothek-Bereich. Dabei stellt die sensibilisierte Kundschaft fest, dass die vom Nachhaltigkeits-Beirat gewählten Produkte den hohen Qualitätsansprüchen genügen und darüber hinaus mit hervorragenden Renditen glänzen. Und das wie auch die seit vier Jahren von Ruf Lanz geprägte und variierte Werbung verstärken das Mustererkennungsprofil der «anständigen Bank».                        
Luca Aloisi

Surprise Strassenmagazin geht mit Publicis ins Kino

Nachdem die Plakatkampagne mit den Aussenseiter-Porträts schon mehrfach ausgezeichnet worden ist, kommt von Publicis jetzt der Spot fürs Strassenmagazin Surprise in die Schweizer Kinos.


Nachdem die Plakatkampagne mit den Aussenseiter-Porträts schon mehrfach ausgezeichnet worden ist, kommt von Publicis jetzt der Film fürs Strassenmagazin Surprise. Der Spot beginnt mit einer typischen Situation von Randständigen in der Gassenküche. Dann klingelt im Hintergrund penetrant ein öffentliches Telefon. Einer der Randständigen geht ans Telefon und gibt seinem Wertschriftenhändler harsche Anweisungen in Sachen Börsengeschäfte. Der Slogan liefert die Erklärung: «Wir ermöglichen allen eine Karriere. Surprise». Der Spot läuft den ganzen Herbst in den Kinos der ganzen Schweiz.

Neuer Marketing Direktor bei BT Schweiz

Matthias Müller ist seit Anfang August neuer Marketing Direktor bei BT Schweiz.

Matthias Müller ist seit Anfang August neuer Marketing Direktor bei BT Schweiz. Müller stösst von Oracle zu BT Schweiz, wo er zuletzt als Principal Marketing Manager für die Schweiz und Österreich tätig war. Zuvor nahm Matthias Müller unter anderem Managementaufgaben bei Apple, Microsoft und PSINet wahr. Er wird von Glattbrugg aus arbeiten und ist direkt Philippe Tarcher (Vizepräsident Country Marketing EMEA, BT Global Services) unterstellt.

Basler Zeitung will Inserategeschäft neu ausrichten

Der verschärfte Wettbewerb in der Nordwestschweiz hat nicht nur redaktionell Folgen: Laut einer Meldung des Onlinereports trifft die Basler Zeitung (BaZ) Vorbereitungen, um das Anzeigengeschäft «zumindest teilweise» selbst in die Hand zu nehmen.

Der verschärfte Wettbewerb in der Nordwestschweiz hat nicht nur redaktionell Folgen: Laut einer Meldung des Onlinereports trifft die Basler Zeitung (BaZ) Vorbereitungen, um das Anzeigengeschäft «zumindest teilweise» selbst in die Hand zu nehmen.

Das BaZ-Management sei mit der Akquisitionsleistung und Kundenpflege der PubliGroupe (Publicitas) schon seit längerer Zeit nicht mehr zufrieden. Die PubliGroupe ist als Vollpächterin alleinverantwortlich für die Anzeigenplatzierung in der BaZ. Doch die PubliGroupe versorgt auch die Mitteland Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung mit Anzeigen.

Agressive BewerbungDie BaZ plant, das «Kampf»-Instrument Grossauflage selbst zu bewerben. Insbesondere soll das umkämpfte Gebiet aggressiv beworben werden. Die PubliGroupe könne diese Aufgabe nur mit angezogener Handbremse machen, da sie auch die Verlage in Liestal und Baden bedienen müsse.
Indizien deuteten darauf hin, dass die BaZ schon letztes Jahr Vorbereitungen getroffen habe, das überlebenswichtige Anzeigengeschäft selbst in die Hand zu nehmen. So sei vor einem Jahr der Publicitas-Direktor Roland Steffen als Verlagsleiter geholt worden, der gleich die BaZ-Tochter und Inseratevermittlerin Keymedia gründete. Und innerhalb des Verlages akquirieren heute fünf Mitarbeiter Anzeigen eigens für die Freitags-Grossauflage. Der PubliGroupe ist vertraglich nur die Bewirtschaftung der Stammauflage zugesichert, nicht aber der neuen Produkte.
Diener vieler Herren Die Vernetzung der PubliGroupe und der Basler Zeitung ist allerdings intensiv. Die PubliGroupe hält mit 37 Prozent eine starke Minderheitsbeteiligung an der BaZ. PubliGroupe Geschäftsführer Hans-Peter Rohner und Konzernleitungsmitglied Otto Meier gehören dem Veraltungsrat der BaZ an. BaZ-Präsident Matthias Hagemann und Konzernchef Beat Meyer sagten gegenüber Onlinereports, dass die PubliGroupe nun in einen Interessenskonflikt verstrickt sei, da sie mehreren Herren dienen müsse.
Verlust der Unabhängigkeit? Im verschärften Presse-Wettbewerb Nordwestschweiz wolle die BaZ nicht mehr an der kurzen Leine ihrer Inserateraum-Pächterin geführt werden, schreibt Onlinereports. Die PubliGroupe habe ihr Vertrauenskapital als unabhängiges Unternehmen aufs Spiel gesetzt, als sie sich im Raum Zürich an der Freien Presse Holding (NZZ) beteiligte. Zudem besteht im Bündnerland ein Joint Venture mit der Südostschweiz. Sollte die PubliGroupe ihre Beteiligungen an der BaZ veräussern wollen, wäre die BaZ nicht beunruhigt. Denn sie hätte das Vorkaufsrecht.

Viscom mit neuem Direktor

Thomas Gsponer wird neuer Direktor beim Schweizerischen Verband für visuelle Kommunikation Viscom.

Thomas Gsponer wird neuer Direktor beim Schweizerischen Verband für visuelle Kommunikation Viscom. Gsponer wurde vom Zentralvorstand des Verbandes am 30. August 2006 gewählt und tritt die Nachfolge von Hans-Ulrich Bigler an, der im Mai zum neuen Direktor von Swissmem (Servicecenter für die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) ernannt wurde. Gsponer leitete die Wirtschaftsförderung im Oberwallis, war als Verbandssekretär tätig und ist seit 1991 Direktor der Walliser Industrie- und Handelskammer, Dachverband der Walliser Wirtschaft. Er ist Mitglied zahlreicher kantonaler Wirtschafts- und Expertenkommissionen und war ausserdem während acht Jahren Mitglied der kantonalen Legislative, Fraktionspräsident und Präsident wichtiger parlamentarischer Kommissionen. Mit rund 900 Mitgliedfirmen ist Viscom der führende Arbeitgeber- und Unternehmerverband der visuellen Kommunikation.

Regierung beantragt Finanzspritze für Radio Liechtenstein

Die Regierung beantragt einen Landesbeitrag von 1.5 Millionen Franken zur Finanzierung des Betriebs von Radio Liechtenstein für 2007.


Die Regierung beantragt einen Landesbeitrag von 1.5 Millionen Franken zur Finanzierung des Betriebs von Radio Liechtenstein für 2007. Der neu strukturierte Staatssender ist zwar auf dem Weg zur Besserung und schreibt erstmals schwarze Zahlen (siehe Radio Liechtenstein schreibt schwarze Zahlen), die Erfahrung der letzten Jahre zeigt jedoch, dass der Liechtensteinische Rundfunk seinen gesetzlichen Auftrag auch weiterhin nicht kostendeckend erfüllen kann. Daher seien neben den Werbeeinnahmen zusätzliche Zuwendungen notwendig, meldet die SDA.

Dem Plakat gehört die Zukunft

Forschung Im dritten Teil der Publisuisse-Studienreihe «TV – Medium der Zukunft» gibt mehr als die Hälfte der Vertreter der Werbewirtschaft der Aussenwerbung am meisten Kredit.

Forschung Im dritten Teil der Publisuisse-Studienreihe «TV – Medium der Zukunft» gibt mehr als die Hälfte der Vertreter der Werbewirtschaft der Aussenwerbung am meisten Kredit.Glaubt man der Stiftung Werbestatistik Schweiz, dann kommt die Presse bei den Netto-Werbeumsätzen 2005 auf einen Marktanteil von 42 Prozent, gefolgt von Direktwerbung mit 24 Prozent, TV mit 11 Prozent und Aussenwerbung mit 10 Prozent. Radio erreicht gerade mal 3 Prozent, Kino weniger als 1 Prozent – und Werbemedien wie Internet, Mobile und Ad-Screen erscheinen nicht einmal in der Statistik.Junge Medien werden zulegenWelche Medien werden im Mediamix künftig mehr Bedeutung gewinnen? Es sind die jungen Medien Internet, Mobile und Ad-Screen – sie können ja fast nur zulegen. Genauso sehen es 556 Personen aus Werbe- und Mediaagenturen sowie von werbetreibenden Firmen, die im Rahmen der Publisuisse-Studienreihe «TV – Medium der Zukunft» befragt wurden: Eine sehr deutliche Mehrheit (58 bis 91 Prozent) der knapp 400 Antwortenden geht davon aus, dass Internet, interaktive Medien (Mobile) und Ad-Screen im Mediamix zumindest leicht an Bedeutung gewinnen werden, bei den klassischen Werbemedien (inklusive TV) hingegen glaubt dies nur eine Minderheit der Befragten (siehe Grafik).
Und doch: Immerhin 11 Prozent der Antwortenden sehen auch beim Medium Print mit seinem hohen Marktanteil noch (oder wieder?) Wachstumspotenzial. Hingegen bestehen offenbar an der Tauglichkeit von Ad-Screen weitherum Zweifel: Über 40 Prozent geben an, dass das junge Werbemedium seinen Zenit bereits erreicht hat. Beim Medium TV sind gar mehr als 50 Prozent dieser Meinung, obwohl das Medium in der Schweiz einen im europäischen Vergleich tiefen Marktanteil aufweist. Insgesamt die rosigste Zukunft steht aber der Aussenwerbung bevor: Ihrem Marktanteil, der im europäischen Kontext bekanntlich am höchsten ist, trauen immerhin 26 Prozent der Befragten noch ein weiteres Wachstum zu, ganze 62 Prozent schätzen ihn zumindest stabil ein, und nur 12 Prozent glauben an eine schwindende Bedeutung des Plakats im Mediamix. Damit ist die Aussenwerbung quasi das Medium der Zukunft: Sie nimmt anteilsmässig einen europäischen Spitzenplatz ein, erhält von der Werbewirtschaft weiterhin sehr viel Kredit und muss somit am wenigsten um ihre Position fürchten – dies trotz zunehmender Werbeverbote und Branchenstreit um die richtige Reichweitenmessmethode. Kurz: Das Medium Plakat erscheint für die Werbewirtschaft unentbehrlich und kaum ersetzbar.
Aus der Studie geht weiter hervor, dass in der Werbewirtschaft derzeit offenbar ein gewisser Optimismus vorherrscht. Denn bei ausnahmslos allen Mediengattungen sind jene Stimmen in der Mehrheit, die dem jeweiligen Werbemedium stabile bis wachsende Bedeutung im Mediamix prognostizieren. Kein Medium steht eindeutig auf der Verliererseite. Daraus lässt sich ableiten, dass die befragten Vertreter der Werbewirtschaft mehrheitlich von einem grösser werdenden Werbekuchen ausgehen.
Zwei weitere Resultate der Studie verdienen Beachtung: So wird deutlich, dass die meisten neuen Technologien im Marketingalltag der werbetreibenden Unternehmen und bei den befragten Agenturen heute wenig Bedeutung haben. Mit Entwicklungen wie IPTV, Mobile TV, HDTV oder TV on Demand setzt sich die Mehrheit der Befragten aktuell nicht auseinander: Beispielsweise spielt das Thema «TV on Demand» für rund 81 Prozent der Antwortenden heute noch überhaupt keine Rolle. Am ehesten befasst sich die Schweizer Werbewirtschaft mit Ad-Screens sowie mit interaktiven Medien. Die grösste Herausforderung für die Zukunft besteht aus Sicht der meisten Teilnehmer darin, den Überblick über die verschiedenen neuen Möglichkeiten zu wahren, zudem drängen sie auf die Entwicklung aussagekräftiger Messmethoden für die neuen Medien.
Studie mit SchönheitsfehlerDie vorliegende Befragung von 556 Personen aus der Werbewirtschaft bildet den dritten Teil der Studienreihe «TV – Medium der Zukunft». Im ersten Teil des aufwändigen Publisuisse-Forschungsprojektes waren gut drei Dutzend Technik- und TV-Anbieter befragt worden. Sie stellten eine Rangliste der ihrer Meinung nach elf wichtigsten technologischen Entwicklungen und Trends für die TV-Nutzung der Zukunft auf (WW 20/06). Dem stellte man im zweiten Studienteil die Bedürfnisse und Wünsche von 35 TV-Konsumenten gegenüber (WW 21/06). Mit der dritten nun vorliegenden Studie sollte nun noch die Sicht der Werbewirtschaft einfliessen. Diese dritte Erhebung fand in Form einer Onlinebefragung vom 28. Juni bis 21. Juli 2006 statt – vom Zeitpunkt her ein Schönheitsfehler. Denn man muss annehmen, dass ein Grossteil der Befragten die Resultate der beiden vorangegangenen Studienteile kannte. Bei der Beurteilung der elf Trends kommen sie jedenfalls auf eine beinahe identische Rangfolge wie die TV-Konsumenten.
Pech für PublisuisseEine Studie
schon vor dem Vorliegen erster Resultate mit «TV – Medium der Zukunft» zu benennen, ist heikel. Erst recht, wenn sich dann eine andere Gattung als Medium der Zukunft herauskristallisiert. Weitere Unannehmlichkeiten entstehen der Publisuisse auch durch eine Untersuchung der Düsseldorfer Werbeagentur Interone Worldwide, Tochter der BBDO-Gruppe. Sie liess 1000 Personen zwischen 14 und 49 Jahren zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragen. Der Trend bei den Jugendlichen ist klar: Weg vom TV, hin zu Handy und Internet. Doch auch bei älteren Nutzern haben sich Onlinedienste wie E-Bay oder Amazon durchgesetzt. Bei den Spontankäufen hat das Internet mit 36,7 Prozent das Fernsehen (34,5 Prozent) bereits übertroffen.
                  
Markus Knöpfli

Personeller Wechsel im Swisscom-Mediendienst

Carsten Roetz wird per 1. September 2006 neuer Mediensprecher der Swisscom-Gruppe.


Carsten Roetz wird per 1. September 2006 neuer Mediensprecher der Swisscom-Gruppe. Roetz leitete bis anhin den Bereich Produkte-PR bei Swisscom Mobile. Er tritt die Nachfolge von Pia Colombo an. Der Mediendienst setzt sich damit neu zusammen aus: Sepp Huber (Leitung), Carsten Roetz, Christian Neuhaus, Sepp Frey (Regionales). Assistentin des Sprecher-Teams ist Andrea Tröhler.

Net-Metrix nimmt Formen an

Forschung Gegen 50 Websites wünschen echte Personenreichweiten von der Wemf.

Forschung Gegen 50 Websites wünschen echte Personenreichweiten von der Wemf. Lange war unklar, ob Net-Metrix, die neue Internetforschung von Wemf und SRG, zu Stande kommt – bis Anfang Juli, als die beiden Unternehmen nach einer zweiten Offertrunde mitteilen konnten: «Das neue Forschungsmodell zur Untersuchung der Internetnutzung wird realisiert.» Der definitive Entscheid war allerdings von der Teilnahmebereitschaft der Websites abhängig, doch liess die Wemf damals offen, wie viele sich für das bestehende Modul Net-Audit und gleichzeitig für die neue Onsite-Befragung Net-Profile angemeldet hatten. Mittlerweile ist auch das klar: Christine Diemand, bei der Wemf für Net-Metrix zuständig, spricht von 45 bis 50 Websites, die bis zum Ablauf der verlängerten Anmeldefrist am 20. Juli beide Module buchten.
Rund 150 weitere Sites begnügen sich weiterhin mit Net-Audit. Allerdings gewann auch Net-Audit ein paar Neukunden – nicht zuletzt aus der Radio- und TV-Branche, denn das Modul kann neu das Streaming messen, also auch den Radio- und TV-Konsum ab Internet.
Wie bisher werden die Net-Audit-Daten monatlich publiziert, die kombinierten Daten aus Net-Audit und Net-Profile hingegen werden erstmals im Frühjahr 2007 und dann halbjährlich veröffentlicht. Der Unterschied: Während Net-Audit allein bloss angibt, von wie vielen PCs aus auf eine Website zugegriffen wird (Unique Client), kann man mit der Kombination beider Module im Onlinebereich erstmals Personenreichweiten ausweisen (einzig für Reichweitenangaben beim Streaming genügt diese Kombination nicht).
Net-Metrix hat bekanntlich noch ein drittes Modul, Net-Tracking, ein Internetpanel, das die Firma Mediapulse (Ex-SRG-Forschungsdienst) auf die Beine stellt. Es dient primär als strategisches Instrument in der Onlineforschung, doch lassen sich damit erstmals auch Aussagen sowohl über die Internetnutzung ab Heim-PC als auch über die Ausserhaus-Nutzung machen.
Kombiniert man Paneldaten zudem mit Net-Audit, sind auch für das Streaming Personenreichweiten erhältlich. Auch Net-Tracking ist finanziell gesichert, gemäss Markus Jufer von Mediapulse wird Anfang September mit der Rekrutierung der 3000 Panelisten begonnen. Ziel sei es, ab Oktober Daten zu erheben und im Dezember erste Ergebnisse zu publizieren. Die Zahl seiner Kunden will Jufer aber noch nicht preisgeben.   
Markus Knöpfli

Zu guter Letzt: Multimediales Erlebnis mit Anastacias Kollektion

«Anastacia by S.Oliver» ist seit August über den Online-Shop unter Anastaciabysoliver.com erhältlich und soll mutlimedial erlebbar sein.


Seit dem 17. August ist «Anastacia by S.Oliver», die gemeinsame Modelinie des Modeunternehmens S. Oliver und Popstar Anastacia, europaweit im Handel und über den Online-Shop unter Anastaciabysoliver.com erhältlich. Damit Anastacias Kollektion auch multimedial erlebbar wird, wurde die Website von Sonar Brandandmusic, einer Beratungsagentur im Bereich Akustischer Markenführung, mit einem besonderen Feature ausgestattet: Anastacia Webradio. Dieses soll den Internetauftritt nicht nur akustisch und emotional erlebbar machen, sondern auch Anastacias ganze Persönlichkeit auf der Internetseite darstellen, erklärt Ralf Drotleff, Geschäftsführer Kreation bei Sonar Brandandmusic.
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