Autor: admin
Marketing-Trophy 2007 ist ausgeschrieben
Swiss Marketing sucht die besten Markt-Leistungen. Die Frist läuft bis am 31. Dezember 3006.
Alle Jahre wieder sucht Swiss Marketing, ehemals Schweizerischer Verkaufs- und Marketingleiter-Club, die besten Markt-Leistungen. Die Frist läuft bis am 31. Dezember 3006. Die Sieger werden am Marketing-Tag, am 13. März 2007 im KKL, vor Fachpublikum gekürt. Teilnahmeberechtigt sind alle in der Schweiz und in Liechtenstein ansässigen Firmen. Die Marketing-Leistungen der Unternehmen werden innerhalb der Kategorien Grossunternehmen (GU), Mittelgrosse Unternehmen (MU), Kleinunternehmen (KU) sowie Nonprofit-Organisationen (NPO) verglichen. Swiss Marketing hat bereits 1976 die erste Auszeichnung für innovative Marketing-Projekte vergeben. Anmeldung und Reglement können im Internet unter www.marketing-trophy.ch heruntergeladen werden.
Nachhaltigkeit mit Humor
Banken Bank Coop verfolgt längst ethische Prinzipien – neuerdings mit einer witzigen und auffälligen Kampagne.
Nachhaltigkeit im ZentrumObschon die Kampagne einen gewissen Moralingehalt aufweist und in eine anziehende Konjunktur fällt, dürfte das Thema des nachhaltigen Umgangs mit Anlegergeldern stärker als je zuvor auf offene Ohren stossen. Zum einen hat der letzte Börsencrash das blinde Vertrauen in Aktien erschüttert und die Schweizer Tugend der Sparsamkeit wieder belebt. Zum anderen vergiften Leistungsvergleiche zwischen passiv und aktiv bewirtschafteten Fonds sowie die Spekulationen von PK-Verwaltern das Vertrauen in die Finanzbranche. Die grosse Masse der Kleinsparer ist deshalb für transparente Kommunikation und ethische Unternehmens- und Geschäftspraxis sehr empfänglich.
Glaubwürdigkeit erhält die Kampagne zudem durch einen im K-Tipp und K-Geld veröffentlichten Fondssparpläne-Test, bei dem die Konditionen von Bank Coop am besten abschnitten.
Die Kampagne nimmt darauf aber keinen Bezug, sondern bleibt auch im Argumentarium sparsam und verweist lediglich auf die Website der Bank und auf die dort erklärten Produkte im Investment-, Vermögensverwaltungs- und Hypothek-Bereich. Dabei stellt die sensibilisierte Kundschaft fest, dass die vom Nachhaltigkeits-Beirat gewählten Produkte den hohen Qualitätsansprüchen genügen und darüber hinaus mit hervorragenden Renditen glänzen. Und das wie auch die seit vier Jahren von Ruf Lanz geprägte und variierte Werbung verstärken das Mustererkennungsprofil der «anständigen Bank».
Luca Aloisi
Surprise Strassenmagazin geht mit Publicis ins Kino
Nachdem die Plakatkampagne mit den Aussenseiter-Porträts schon mehrfach ausgezeichnet worden ist, kommt von Publicis jetzt der Spot fürs Strassenmagazin Surprise in die Schweizer Kinos.
Nachdem die Plakatkampagne mit den Aussenseiter-Porträts schon mehrfach ausgezeichnet worden ist, kommt von Publicis jetzt der Film fürs Strassenmagazin Surprise. Der Spot beginnt mit einer typischen Situation von Randständigen in der Gassenküche. Dann klingelt im Hintergrund penetrant ein öffentliches Telefon. Einer der Randständigen geht ans Telefon und gibt seinem Wertschriftenhändler harsche Anweisungen in Sachen Börsengeschäfte. Der Slogan liefert die Erklärung: «Wir ermöglichen allen eine Karriere. Surprise». Der Spot läuft den ganzen Herbst in den Kinos der ganzen Schweiz.
Neuer Marketing Direktor bei BT Schweiz
Matthias Müller ist seit Anfang August neuer Marketing Direktor bei BT Schweiz.
Basler Zeitung will Inserategeschäft neu ausrichten
Der verschärfte Wettbewerb in der Nordwestschweiz hat nicht nur redaktionell Folgen: Laut einer Meldung des Onlinereports trifft die Basler Zeitung (BaZ) Vorbereitungen, um das Anzeigengeschäft «zumindest teilweise» selbst in die Hand zu nehmen.
Der verschärfte Wettbewerb in der Nordwestschweiz hat nicht nur redaktionell Folgen: Laut einer Meldung des Onlinereports trifft die Basler Zeitung (BaZ) Vorbereitungen, um das Anzeigengeschäft «zumindest teilweise» selbst in die Hand zu nehmen.
Das BaZ-Management sei mit der Akquisitionsleistung und Kundenpflege der PubliGroupe (Publicitas) schon seit längerer Zeit nicht mehr zufrieden. Die PubliGroupe ist als Vollpächterin alleinverantwortlich für die Anzeigenplatzierung in der BaZ. Doch die PubliGroupe versorgt auch die Mitteland Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung mit Anzeigen.
Agressive BewerbungDie BaZ plant, das «Kampf»-Instrument Grossauflage selbst zu bewerben. Insbesondere soll das umkämpfte Gebiet aggressiv beworben werden. Die PubliGroupe könne diese Aufgabe nur mit angezogener Handbremse machen, da sie auch die Verlage in Liestal und Baden bedienen müsse.
Indizien deuteten darauf hin, dass die BaZ schon letztes Jahr Vorbereitungen getroffen habe, das überlebenswichtige Anzeigengeschäft selbst in die Hand zu nehmen. So sei vor einem Jahr der Publicitas-Direktor Roland Steffen als Verlagsleiter geholt worden, der gleich die BaZ-Tochter und Inseratevermittlerin Keymedia gründete. Und innerhalb des Verlages akquirieren heute fünf Mitarbeiter Anzeigen eigens für die Freitags-Grossauflage. Der PubliGroupe ist vertraglich nur die Bewirtschaftung der Stammauflage zugesichert, nicht aber der neuen Produkte.
Diener vieler Herren Die Vernetzung der PubliGroupe und der Basler Zeitung ist allerdings intensiv. Die PubliGroupe hält mit 37 Prozent eine starke Minderheitsbeteiligung an der BaZ. PubliGroupe Geschäftsführer Hans-Peter Rohner und Konzernleitungsmitglied Otto Meier gehören dem Veraltungsrat der BaZ an. BaZ-Präsident Matthias Hagemann und Konzernchef Beat Meyer sagten gegenüber Onlinereports, dass die PubliGroupe nun in einen Interessenskonflikt verstrickt sei, da sie mehreren Herren dienen müsse.
Verlust der Unabhängigkeit? Im verschärften Presse-Wettbewerb Nordwestschweiz wolle die BaZ nicht mehr an der kurzen Leine ihrer Inserateraum-Pächterin geführt werden, schreibt Onlinereports. Die PubliGroupe habe ihr Vertrauenskapital als unabhängiges Unternehmen aufs Spiel gesetzt, als sie sich im Raum Zürich an der Freien Presse Holding (NZZ) beteiligte. Zudem besteht im Bündnerland ein Joint Venture mit der Südostschweiz. Sollte die PubliGroupe ihre Beteiligungen an der BaZ veräussern wollen, wäre die BaZ nicht beunruhigt. Denn sie hätte das Vorkaufsrecht.
Viscom mit neuem Direktor
Thomas Gsponer wird neuer Direktor beim Schweizerischen Verband für visuelle Kommunikation Viscom.
Regierung beantragt Finanzspritze für Radio Liechtenstein
Die Regierung beantragt einen Landesbeitrag von 1.5 Millionen Franken zur Finanzierung des Betriebs von Radio Liechtenstein für 2007.
Die Regierung beantragt einen Landesbeitrag von 1.5 Millionen Franken zur Finanzierung des Betriebs von Radio Liechtenstein für 2007. Der neu strukturierte Staatssender ist zwar auf dem Weg zur Besserung und schreibt erstmals schwarze Zahlen (siehe Radio Liechtenstein schreibt schwarze Zahlen), die Erfahrung der letzten Jahre zeigt jedoch, dass der Liechtensteinische Rundfunk seinen gesetzlichen Auftrag auch weiterhin nicht kostendeckend erfüllen kann. Daher seien neben den Werbeeinnahmen zusätzliche Zuwendungen notwendig, meldet die SDA.
Dem Plakat gehört die Zukunft
Forschung Im dritten Teil der Publisuisse-Studienreihe «TV – Medium der Zukunft» gibt mehr als die Hälfte der Vertreter der Werbewirtschaft der Aussenwerbung am meisten Kredit.
Und doch: Immerhin 11 Prozent der Antwortenden sehen auch beim Medium Print mit seinem hohen Marktanteil noch (oder wieder?) Wachstumspotenzial. Hingegen bestehen offenbar an der Tauglichkeit von Ad-Screen weitherum Zweifel: Über 40 Prozent geben an, dass das junge Werbemedium seinen Zenit bereits erreicht hat. Beim Medium TV sind gar mehr als 50 Prozent dieser Meinung, obwohl das Medium in der Schweiz einen im europäischen Vergleich tiefen Marktanteil aufweist. Insgesamt die rosigste Zukunft steht aber der Aussenwerbung bevor: Ihrem Marktanteil, der im europäischen Kontext bekanntlich am höchsten ist, trauen immerhin 26 Prozent der Befragten noch ein weiteres Wachstum zu, ganze 62 Prozent schätzen ihn zumindest stabil ein, und nur 12 Prozent glauben an eine schwindende Bedeutung des Plakats im Mediamix. Damit ist die Aussenwerbung quasi das Medium der Zukunft: Sie nimmt anteilsmässig einen europäischen Spitzenplatz ein, erhält von der Werbewirtschaft weiterhin sehr viel Kredit und muss somit am wenigsten um ihre Position fürchten – dies trotz zunehmender Werbeverbote und Branchenstreit um die richtige Reichweitenmessmethode. Kurz: Das Medium Plakat erscheint für die Werbewirtschaft unentbehrlich und kaum ersetzbar.
Aus der Studie geht weiter hervor, dass in der Werbewirtschaft derzeit offenbar ein gewisser Optimismus vorherrscht. Denn bei ausnahmslos allen Mediengattungen sind jene Stimmen in der Mehrheit, die dem jeweiligen Werbemedium stabile bis wachsende Bedeutung im Mediamix prognostizieren. Kein Medium steht eindeutig auf der Verliererseite. Daraus lässt sich ableiten, dass die befragten Vertreter der Werbewirtschaft mehrheitlich von einem grösser werdenden Werbekuchen ausgehen.
Zwei weitere Resultate der Studie verdienen Beachtung: So wird deutlich, dass die meisten neuen Technologien im Marketingalltag der werbetreibenden Unternehmen und bei den befragten Agenturen heute wenig Bedeutung haben. Mit Entwicklungen wie IPTV, Mobile TV, HDTV oder TV on Demand setzt sich die Mehrheit der Befragten aktuell nicht auseinander: Beispielsweise spielt das Thema «TV on Demand» für rund 81 Prozent der Antwortenden heute noch überhaupt keine Rolle. Am ehesten befasst sich die Schweizer Werbewirtschaft mit Ad-Screens sowie mit interaktiven Medien. Die grösste Herausforderung für die Zukunft besteht aus Sicht der meisten Teilnehmer darin, den Überblick über die verschiedenen neuen Möglichkeiten zu wahren, zudem drängen sie auf die Entwicklung aussagekräftiger Messmethoden für die neuen Medien.
Studie mit SchönheitsfehlerDie vorliegende Befragung von 556 Personen aus der Werbewirtschaft bildet den dritten Teil der Studienreihe «TV – Medium der Zukunft». Im ersten Teil des aufwändigen Publisuisse-Forschungsprojektes waren gut drei Dutzend Technik- und TV-Anbieter befragt worden. Sie stellten eine Rangliste der ihrer Meinung nach elf wichtigsten technologischen Entwicklungen und Trends für die TV-Nutzung der Zukunft auf (WW 20/06). Dem stellte man im zweiten Studienteil die Bedürfnisse und Wünsche von 35 TV-Konsumenten gegenüber (WW 21/06). Mit der dritten nun vorliegenden Studie sollte nun noch die Sicht der Werbewirtschaft einfliessen. Diese dritte Erhebung fand in Form einer Onlinebefragung vom 28. Juni bis 21. Juli 2006 statt – vom Zeitpunkt her ein Schönheitsfehler. Denn man muss annehmen, dass ein Grossteil der Befragten die Resultate der beiden vorangegangenen Studienteile kannte. Bei der Beurteilung der elf Trends kommen sie jedenfalls auf eine beinahe identische Rangfolge wie die TV-Konsumenten.
Pech für PublisuisseEine Studie
schon vor dem Vorliegen erster Resultate mit «TV – Medium der Zukunft» zu benennen, ist heikel. Erst recht, wenn sich dann eine andere Gattung als Medium der Zukunft herauskristallisiert. Weitere Unannehmlichkeiten entstehen der Publisuisse auch durch eine Untersuchung der Düsseldorfer Werbeagentur Interone Worldwide, Tochter der BBDO-Gruppe. Sie liess 1000 Personen zwischen 14 und 49 Jahren zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragen. Der Trend bei den Jugendlichen ist klar: Weg vom TV, hin zu Handy und Internet. Doch auch bei älteren Nutzern haben sich Onlinedienste wie E-Bay oder Amazon durchgesetzt. Bei den Spontankäufen hat das Internet mit 36,7 Prozent das Fernsehen (34,5 Prozent) bereits übertroffen.
Markus Knöpfli
Personeller Wechsel im Swisscom-Mediendienst
Carsten Roetz wird per 1. September 2006 neuer Mediensprecher der Swisscom-Gruppe.
Carsten Roetz wird per 1. September 2006 neuer Mediensprecher der Swisscom-Gruppe. Roetz leitete bis anhin den Bereich Produkte-PR bei Swisscom Mobile. Er tritt die Nachfolge von Pia Colombo an. Der Mediendienst setzt sich damit neu zusammen aus: Sepp Huber (Leitung), Carsten Roetz, Christian Neuhaus, Sepp Frey (Regionales). Assistentin des Sprecher-Teams ist Andrea Tröhler.
Net-Metrix nimmt Formen an
Forschung Gegen 50 Websites wünschen echte Personenreichweiten von der Wemf.
Rund 150 weitere Sites begnügen sich weiterhin mit Net-Audit. Allerdings gewann auch Net-Audit ein paar Neukunden – nicht zuletzt aus der Radio- und TV-Branche, denn das Modul kann neu das Streaming messen, also auch den Radio- und TV-Konsum ab Internet.
Wie bisher werden die Net-Audit-Daten monatlich publiziert, die kombinierten Daten aus Net-Audit und Net-Profile hingegen werden erstmals im Frühjahr 2007 und dann halbjährlich veröffentlicht. Der Unterschied: Während Net-Audit allein bloss angibt, von wie vielen PCs aus auf eine Website zugegriffen wird (Unique Client), kann man mit der Kombination beider Module im Onlinebereich erstmals Personenreichweiten ausweisen (einzig für Reichweitenangaben beim Streaming genügt diese Kombination nicht).
Net-Metrix hat bekanntlich noch ein drittes Modul, Net-Tracking, ein Internetpanel, das die Firma Mediapulse (Ex-SRG-Forschungsdienst) auf die Beine stellt. Es dient primär als strategisches Instrument in der Onlineforschung, doch lassen sich damit erstmals auch Aussagen sowohl über die Internetnutzung ab Heim-PC als auch über die Ausserhaus-Nutzung machen.
Kombiniert man Paneldaten zudem mit Net-Audit, sind auch für das Streaming Personenreichweiten erhältlich. Auch Net-Tracking ist finanziell gesichert, gemäss Markus Jufer von Mediapulse wird Anfang September mit der Rekrutierung der 3000 Panelisten begonnen. Ziel sei es, ab Oktober Daten zu erheben und im Dezember erste Ergebnisse zu publizieren. Die Zahl seiner Kunden will Jufer aber noch nicht preisgeben.
Markus Knöpfli
Zu guter Letzt: Multimediales Erlebnis mit Anastacias Kollektion
«Anastacia by S.Oliver» ist seit August über den Online-Shop unter Anastaciabysoliver.com erhältlich und soll mutlimedial erlebbar sein.
Seit dem 17. August ist «Anastacia by S.Oliver», die gemeinsame Modelinie des Modeunternehmens S. Oliver und Popstar Anastacia, europaweit im Handel und über den Online-Shop unter Anastaciabysoliver.com erhältlich. Damit Anastacias Kollektion auch multimedial erlebbar wird, wurde die Website von Sonar Brandandmusic, einer Beratungsagentur im Bereich Akustischer Markenführung, mit einem besonderen Feature ausgestattet: Anastacia Webradio. Dieses soll den Internetauftritt nicht nur akustisch und emotional erlebbar machen, sondern auch Anastacias ganze Persönlichkeit auf der Internetseite darstellen, erklärt Ralf Drotleff, Geschäftsführer Kreation bei Sonar Brandandmusic.
