Publisuisse-Studie: Mehr TV-Werbung im Medienmix ist gut für die Marke
Die TV-Vermarkterin Publisuisse hat wie angekündigt detaillierte Informationen zur Studie und ihren Ergebnissen vorgestellt. Bereits im Juli war das Fazit der Studie bekannt gegeben worden: Werbung im Fernsehen wirkt besser als Werbung in Print und Plakat!
Gut, die Studie belegt ziemlich eindeutig, dass Marken und Markengruppen bei den Kriterien der Markenbeurteilung vorn liegen, die einen hohen Anteil an Fernsehen im Mediamix aufweisen. Beim Markenwert investieren die 50 stärksten Marken durchschnittlich 45 Prozent ihrer Werbeausgaben ins Fernsehen. Und diese Marken entsprechen nicht einfach den 50 Marken mit den höchsten Werbeausgaben. Bei den Marken, die am meisten für Werbung ausgeben, beträgt der durchschnittliche TV-Werbeanteil nämlich nur 19 Prozent.
Mediamix erzielt die besten Resultate Was aber ist denn nun die erfolgversprechendste Strategie zur Wertsteigerung der Marke? Keinesfalls sollte nur auf das Medium TV gesetzt werden. Die Publisuisse-Studie zeigt ebenso auf, dass der Mediamix die besten Resultate erzielt.
Das Fazit kann gezogen werden: TV sollte im Mediamix stärker, Print aber schwächer gewichtet werden, wenn man den Markenwert aufbauen will. Die besten Werte in der Markenbeurteilung fielen Marken zu, die einen TV-Anteil von 40 bis 80 Prozent aufwiesen. Hier zeigt sich denn auch eine Kluft gegenüber dem Schweizer Durchschnitt. Der durchschnittliche Wert lag letztes Jahr nämlich gerade mal bei 23,6 Prozent.
Hinweis: Die Werbewoche wird in ihrer kommenden Ausgabe Nr. 32 die Studie detailliert vorstellen und den Ergebnissen auf den Zahn fühlen.
