JWT+H+F gewinnt in Cannes ein National Diploma 

Die Agentur JWT+Hostettler+Fabrikant (JWT+H+F) ist in Cannes mit einem National Diploma der Kategorie «Outdoor» für «Cow Behind Tree» ausgezeichnet worden.


Im Nachgang zum neu konzipierten Cannes Day und zur Schweizer Premiere der Cannes-Rolle 2006 konnte Cinecom-CEO Matthias Luchsinger am Montag eine weitere Auszeichnung überreichen: Die Agentur JWT+Hostettler+Fabrikant (JWT+H+F) ist in Cannes mit einem National Diploma der Kategorie «Outdoor» für «Cow Behind Tree» ausgezeichnet worden. Auftraggeber der ausgezeichneten Arbeit ist Unilever Schweiz für Knorr BBQ-Kaltsaucen. Mit einem National Diploma werden Kreativarbeiten ausgezeichnet, die in der ersten Bewertungsrunde einer Kategorie die höchste Bewertung einer Nation erzielten und in welcher keine Arbeit dieses Landes für eine Shortlist nominiert war. 

Linksaktivisten besetzen Empfangsraum von Radio Energy

Am Montagnachmittag haben Linkaktivisten für eineinhalb Stunden den Empfangsraum des Zürcher Senders Radio Energy besetzt. Sie forderten ohne Erfolg die Ausstrahlung eines politischen Beitrags.


Am Montagnachmittag haben Linkaktivisten während eineinhalb Stunden den Empfangsruam des Zürcher Senders Radio Energy besetzt. Sie forderten ohne Erfolg die Ausstrahlung eines politischen Beitrags. Der SDA ging um 13.45 ein anonymes Fax zu. Gemäss diesem handelt es sich um eine Aktion «der Solibewegung zum gemeinsamen Hungerstreik von Erdogan E. und Marco Camenisch gegen die Auslieferungen von Flüchtlingen in die Türkei». Die Aktivisten fordern Freiheit für alle politischen Gefangenen.

Die Redaktion wurde nicht besetzt. Bei den Besetzern handle es sich um eine Gruppe von rund zehn Personen, sagte Reto Suter, Moderationsproduzent von Radio Energy, auf Anfrage der SDA. Die Besetzer seien teilweise vermummt und zwischen 18 und 25 Jahre alt. Sie verhielten sich friedlich. Etwa 30 weitere Personen belagerten den Eingang der Radiostation. Die Stadtpolizei war benachrichtigt worden. Als diese eintraf, zogen die Besetzer ab.

Zu guter Letzt: Zirkulärer Karikaturenstreit

Anfang des Jahres sorgten die von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten publizierten Mohammed-Karikaturen weltweit für kochende Gemüter und tödliche Proteste. Nun wurden iranische Karikaturen über den Holocaust in Dänemark publiziert.


Anfang des Jahres sorgten die von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten publizierten Mohammed-Karikaturen weltweit für kochende Gemüter und tödliche Proteste. Irans grösste Zeitung Hamschahri reagierte mit einem Karikaturenwettbewerb zur Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg. In Teheran wurden die Bilder im Rahmen einer Ausstellung über die Judenvernichtung gezeigt. Dies sorgte für Debatten, weil Präsident Ahmadinedschad den Holocaust leugnet.
Diese Karikaturen wurden letzte Woche von einer dänischen Zeitung namens Information abgedruckt – womit die Geschichte wieder in ihr Ursprungsland zurückkehrte. Weitere Aufregung soll nun aber tunlichst vermieden werden: Der Jüdische Oberrabbiner in Dänemark, Bent Lexner, misst der Publikation keine nennenswerte Bedeutung bei.

Schwund der Pressevielfalt reduziert Inserate

In einem Interview der Südostscheiz am Sonntags äusserte sich Verlegerpräsident und Chef der Südostschweiz Mediengruppe Hanspeter Lebrument zur Schweizer Presselandschaft. Insbesondere beklagt er den Schwund der Pressevielfalt.


In einem Interview der Südostscheiz am Sonntags äusserte sich Verlegerpräsident und Chef der Südostschweiz Mediengruppe Hanspeter Lebrument zur Schweizer Presselandschaft. Insbesondere beklagt er den Schwund der Pressevielfalt. Dies meldet eine Mitteilung der Nachrichtenagentur SDA.Schädigt Mainstream Inseratezahlen? Nach Ansicht von Lebrument dominierte in der Schweizer Presselandschaft der Mainstream. Und dieser schlage sich auf die Inseraterzahlen nieder – negativ, versteht sich. Wenn ein Thema von einer grossen Zeitung aufgegriffen werde, schreiben alle anderen Zeitungen auch darüber. Oftmals schreiben die Zeitungen auch in eine ähnliche Richtung.

Die Vielfalt der Schweizer Presse habe gelitten, sagte Lebrument weiter. Heute dominiere zu einem grossen Teil der Mainstream. Unterschied, Gegensatz und interessante Berichterstattung blieben auf der Strecke. Dies wirke sich auch auf die Inseratezahlen aus.

Daneben gebe es aber noch andere Gründe für den Rückgang der kommerziellen Inserate. Hier nennt Lebrument insbesondere die neuen Anbieter aus den Internet-Bereich.

Studie: Medienmix der Zukunft

Im Rahmen des Projektes «TV – Medium der Zukunft» hat die Publisuisse die dritte Teilstudie der Online-Befragungen bei der Schweizer Werbewirtschaft abgeschlossen. Künftig werden Internet, mobile Geräte und Adscreens mehr Gewicht im Mediamix erhalten.

Im Rahmen des Projektes «TV – Medium der Zukunft» hat die Publisuisse die dritte Teilstudie der Online-Befragungen bei der Schweizer Werbewirtschaft abgeschlossen. Fazit: Die Verantwortlichen der Schweizer Werbewirtschaft rechnen mit einem Bedeutungszuwachs der jungen Medien im Mediamix.
Internet, mobile Geräte und Adscreens gehören aus Sicht der werbetreibenden Unternehmen, Werbe- und Mediaagenturen künftig in jeden Mediamix. Bei den etablierten Medien habe das Fernsehen die positivste Zukunft.
In der zweiten Phase des Projektes «TV – Medium der Zukunft» wurden
Online-Befragungen bei 556 Vertretern von Werbeauftraggebern, Werbeagenturen und Mediaagenturen in der Deutschen und Welschen Schweiz durchgeführt.
Die weiteren Ergebnisse Die meisten neuen Technologien haben heute noch wenig Bedeutung im Marketing-Alltag
Die Mehrheit der Befragten setzen sich mit aktuellen Entwicklungen noch nicht auseinander
40 Prozent der Befragten haben sich bereits mit Adscreen, 24 Prozent mit interaktiven Medien und Diensten auseinandergesetzt
Auch Fernsehwerbung werde einen Bedeutungszuwachs erfahren
Die Herausforderung der Zukunft sei das Kreieren integrierter, crossmedialer Kampagnen und ein zielgruppenspezifischer Mediamix. Es gelte den Überblick über die verschiedenen neuen Entwicklungen zu bewahren
Aussagekräftige Messmethoden für die neuen Medien müssen entwickelt werden
Die Ergebnisse der ersten beiden Teilstudien sind auf der Website der Publisuisse einsehbar.

SF: Mehr Kinderprogramm mit weniger Stellen

Anfang Jahr startet das Schweizer Fernsehen mit einem neuen Kinderprogramm auf SF zwei. Das Label dafür ist «SF tubii». Dafür werden 4.6 redaktionelle Vollzeitstellen gestrichen.

Anfang Jahr startet das Schweizer Fernsehen mit einem neuen Kinderprogramm auf SF zwei. Das Label dafür ist «SF tubii». Laut Medienmitteilung basieren die meisten Neuerungen auf wissenschaftlich abgestützten Untersuchungen in der Zielgruppe.
Ausschlag für die Neukonzeption gab der auslaufende Vertrag mit EM.tv. Dadurch müsse SF nicht mehr ganze Programmpakete einkaufen. Neben programmlichen Anpassungen werden auch die Sendungen für die Kleinsten ausgebaut.
Auch in Internet soll das Angebot kindgerecht ausgebaut werden. Neben Real Videos und Spielen sind auch ein Newsletter, Chats und Foren geplant.
Aufgrund der Neuausrichtung verändern sich auch die aufgaben innerhalb der Redaktion. 3,4 Vollzeitstzellen müssen gekürzt werden. Für die betroffenen sechs Personen werden nach einer internen Lösung gesucht.

3+ provoziert das Schweizer Fernsehen

Hauptsache Berichterstattung: Der neuen Privatsender 3+ provoziert das Schweizer Fernsehen mit der Website Musicstar.ch. Der Privatsender hat diese gemietet und macht sich über das Konzept der Castingsendung Musicstar des Schweizer Fernsehens lustig.


Hauptsache Berichterstattung: Der neuen Privatsender 3+ provoziert das Schweizer Fernsehen mit der Website Musicstar.ch. Diese befindet sich zwar in Privatbesitz, nach Informationen der SonntagsZeitung wurde sie aber von 3+ gemietet.
Wer sich auf die Website begibt, wird auf eine Website von 3+ umgeleitet, die zwei Felder anzeigt. Auf dem einen steht «Ich will singen und einen Plattenvertrag» und auf dem zweiten «Ich will lustige Choreographien einüben, bis zur Erschöpfung tanzen, gelegentlich ein mit völlig unbekanntes Lied singen und danach wieder Haare schneiden!»

Beim Klick auf das erste Feld gelangt man zur Anmeldung des 3+-Castings für «Superstar», beim Klick auf das zweite Feld auf die Website des Schweizer Fernsehens (SF). Diese meldet, dort, dass sich bereits 2000 Personen für die dritte Auflage von Musicstar angemeldet haben.

Wie SF-Sprecher Urs Durrer gegenüber der SonntagsZeitung sagte, werde sich das Schweizer Fernsehen nicht zu einer Reaktion provozieren lassen. Die Anmeldungen würden für sich sprechen: Bei 3+ haben sich 300 Personen in den ersten beiden Tagen angemeldet. So viele seien es bei SF innerhalb weniger Stunden gewesen.

Website von 3+ zur Provokation des Schweiezr Fernsehens

Das Aus für NW1

Das Baselbieter Lokalfernsehen hat den Betrieb eingestellt. Nach Meldungen von SDA und OnlineReports.ch liess auch die Basler Zeitung ihre Übernahmepläne fallen.


Das Baselbieter Lokalfernsehen hat den Betrieb eingestellt. Nach Meldungen von SDA und OnlineReports.ch liess auch die Basler Zeitung ihre Übernahmepläne fallen. In einem nächsten Schritt werden die Aktiven der Gesellschaft verkauft.
Am Freitag war die Ausstrahlung von Programmkonserven eingestellt worden. Der Verwaltungsratspräsident der Basler Zeitung (BaZ), Matthias Hagemann, hatte ferner am Freitag mitgeteilt, dass die BaZ von einer Übernahe des defizitären Senders Abstand nehme.

Überraschendes Scheitern Das Scheitern der Verhandlungen kam überraschend, der Vertragsentwurf sei kurz vor der Unterzeichnung gewesen. Hagemann sagte gegenüber OnlineReports.ch, dass ein Betrieb mit den neuen Besitzverhältnissen aber höchstwahrscheinlich mit der bestehenden Konzession nicht zu machen gewesen wäre. Die Risiken in Sachen Leistungsauftrag von Seiten Bakom, die mit einer neuen Konzession verbunden gewesen wären, wollte die BaZ aber nicht eingehen. Geplant hatte die BaZ ein Quartier- und Gemeindefernsehen mit sehr bescheidenen Mitteln. Trotz des Scheiterns stünde Fernsehen aber weiterhin auf der Wunschliste des Basler Verlags.

Wyler Werbung appelliert ohne Worte an die Vernunft der Autofahrer

Die Zürcher Agentur Wyler Werbung zeigt Autofahrern für die Unfallpräventionsstelle Road Cross ab Oktober wieder unmissverständlich, was Sache ist.

Die Zürcher Agentur Wyler Werbung zeigt für die Unfallpräventionsstelle Road Cross wieder unmissverständlich, was Sache ist: Ab Oktober appelliert ein Plakat ohne Worte, aber mit einer drastischen Botschaft, an die Vernunft aller Autofahrer – und Autoraser. Die Werber hatte schon im Jahr 2003 für Road Cross ein mehrfach ausgezeichnetes Plakat kreiert. Mit einer deutlichen Warnung, sich nach übermässigem Alkoholgenuss nicht mehr ans Steuer zu setzten.

Wyler Werbung arbeitet seit Neuem für das Riniger Magazin Tele. Erste Arbeiten sollen schon bald zu sehen sein.

Zu guter Letzt: Die SRG halbiert die Gebühren

Dies aber nur, wenn es nach Giuseppe Scaglione, Geschäftsführer von Radio 105 gehen würde. Die SRG verpulvert nämlich unnötig Geld. Deshalb sollten sich die Politiker für eine Halbierung der Gebührengelder einsetzen.


Dies aber nur, wenn es nach Giuseppe Scaglione, Geschäftsführer von Radio 105 gehen würde. Die SRG verpulvert nämlich unnötig Geld. Sie macht den privaten Medien das Leben schwer und belastet das Haushaltsbudget der Familien. Und mit den Zwangsgebühren würden dann nur Flops wie «Black’n’Blond» produziert – und für eine halbe Million Franken wieder abgesetzt.
Gegen diese Misswirtschaft schreibt Herr Scaglione fünfseitig an – nicht ohne Lösungsvorschläge zu benennen. Beispielsweise das Luxusstudio in Chur zu schliessen und dafür im Leutschenbach ein Räumlein mit «Saletta Walpen» zu beschriften. Die Monopolstellung der SRG abzuschaffen. Oder aber eben: Die Gebühren zu halbieren.

Besonders an die Politiker richtet sich das Schreiben. Sie sollen sich angesprochen fühlen und sich für die Gebührenhalbierung einsetzen. Und die Gefahr, von der SRG nicht mehr zu Arena-Sendungen eingeladen zu werden, auf sich nehmen. Die Diskussion ist eröffnet. Fernab der SRG-Blacklist auf einer deutschen Blog-Plattform.

Massiv wird eingestellt

Die letzte Stunde des Lifestyle-Magazins Massiv hat geschlagen: In einem Brief an die Inserenten und Abonnenten verkündeten die Heftmacher am Donnerstag, dass die September-Ausgabe nicht mehr vertrieben wird.

Die letzte Stunde des Lifestyle-Magazins Massiv hat geschlagen. In einem Brief an die Inserenten und Abonnenten verkündeten die Heftmacher am Donnerstag, dass die September-Ausgabe nicht mehr vertrieben wird. Nährere Informationen und Hintergründe sind zurzeit nicht bekannt. Jedoch vermuten Branchenkenner hinter dem Aus das Heft Supersolo. Es wurde ebenfalls vom St. Galler Schreibwerk Verlag herausgegeben. Nach nur wenigen Ausgaben musste es jedoch ebenfalls eingestellt werden und hat wohl eine finanzielle Lücke hinterlassen.

BMB kommuniziert für LSE-System

Der Rohrinnensanierer LSE-System hat die Zürich Werbeagentur BMB Baertschi, Meroni & Bolleter mit der weltweiten Marketing-Kommunikation beauftragt.

Der Rohrinnensanierer LSE-System hat die Zürich Werbeagentur BMB Baertschi, Meroni & Bolleter mit der weltweiten Marketing-Kommunikation beauftragt. Die Zusammenarbeit umfasst die Entwicklung eines neuen Werbeauftritts sowie weitere Massnahmen – alles unter dem Markenversprechen: «Sanieren statt ersetzen.» Erste Arbeiten werden ab Oktober 2006 zu sehen sein.

Das Unternehmen mit Sitz in Wollerau wurde vor über 20 Jahren gegründet von Werner Näf, einem Schweizer Ingenieur mit Erfahrung in der Rohrnetzuntersuchung von Gemeinden. Er erfand zunächst das LSE-System für die Innensanierung von Trinkwasserleitungen und entdeckte und entwickelte später auch die Anwendung als HAT-System für Bodenheizungen.

get_footer();