Border Crossing lässt Tram Bern West rollen

Die Berner PR-Agentur Border Crossing hat in Bern die Kampagne für den Ausbau des Tramnetzes gestartet. Mit dem kecken Spruch «Ich bin auch Dein Tram» werden die Bernerinnen und Berner auf die Abstimmung im November eingestimmt.

Die Berner PR-Agentur Border Crossing hat in Bern die Kampagne für die neuen roten Trams gestartet. Mit dem kecken Spruch «Ich bin auch Dein Tram» – der an die Eigenwerbung der VBZ erinnert – sollen die Bernerinnen und Berner auf die Abstimmung am 28. November 2006 eingestimmt werden. Dann entscheiden sie über die Erweiterung des Tramnetzes in die Westquartiere Berns. Die erste Vorlage war vor zweieinhalb Jahren mit einem hauchdünnen Nein gescheitert.
Die Kampagne hängt in zwei Sujets aus. Das eine zeigt den Dorfkern von Bümpliz und das zweite das Tscharnergut. Beide Sujets sind auf der eigens kreierten Website www.meintram.ch zu sehen. Die Sujets wurden nicht zufällig ausgewählt, sondern stammen aus einer Gegend, wo man besonders intensiv für ein Ja werben wolle, heisst es in der Mitteilung. Die Kampagne wird vollumfänglich durch private Spenden finanziert.

Bernischer Grosser Rat fordert Jugendschutz-Gesetz

Der bernische grosse Rat hat am Montag einstimmig entschieden, dass der Berner Regierungsrat in Bezug auf Alkohol und Tabak ein Konzept erarbeiten muss. Dieses soll den Vollzug der gesetzlichen Bestimmungen beim Jugendschutz aufzeigen.


Der bernische grosse Rat hat am Montag einstimmig entschieden, dass der Berner Regierungsrat in Bezug auf Alkohol und Tabak ein Konzept erarbeiten muss. Dieses soll den Vollzug der gesetzlichen Bestimmungen beim Jugendschutz aufzeigen. Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet, treten voraussichtlich auf den 1. Januar 2007 im Kanton Bern die neuen Bestimmungen in Kraft, welche die Abgabe von Alkohol und Tabak an Jugendliche stark einschränken. Hierfür hat die Kantonsregierung dargelegt, wie sie die gesetzlichen Vorgaben umsetzen will. Da der Jugendschutz viele Massnahmen erfordert, sind mit diversen Organisationen Leistungsverträge abgeschlossen worden.
Involviert sind das Blaue Kreuz, die Organisation «Fokus Alkoholprävention» oder das Contact Netz, das sich um die Cannabisprävention kümmert. Zudem will der Kanton auf Information- und Kontrollmassnahmen durch Vollzugsbehörden, Sportverbände und Grossanlässe setzen. Auch sollen Testkäufe im ganzen Kanton durchgeführt werden; für Alkohol und neu auch für Tabak.

Talent Screen lanciert Online-Videoportal

Der Filmnachwuchswettbewerb Talent Screen geht mit dem Talent Screen Online Award in die nächste Runde: Bis Ende September erhalten alle 92 eingereichten Filmbeiträge eine neue Chance auf den «Goldenen Hirsch».


Der Filmnachwuchswettbewerb Talent Screen geht mit dem Talent Screen Online Award in die nächste Runde: Bis Ende September erhalten alle 92 eingereichten Filmbeiträge eine neue Chance auf den «Goldenen Hirsch». Unter www.talentscreen.tv können die Besucher erstmals die Filme online bewerten und im Forum diskutieren. Dem Sieger winkt Panasonic Kamera im Wert von knapp 5000 Franken. Teilgenommen haben am diesjährigen Talent Screen knapp 600 Personen in 107 Teams aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. In der ausverkauften Zürcher Gessnerallee buhlten am Freitagabend in der Endrunde zehn Filmbeiträge sowie acht Filmideen um die beiden Hauptpreise. Erkoren hat den Sieger das Publikum – oder jene lauten Kehlen, welche die Dezibelanzeige in die Höhe schiessen liessen.
In der Disziplin «Movie Marathon» galt es, in 48 Stunden einen Film zum Thema «Dir wird ich es zeigen!» zu realisieren. Gewonnen haben in dieser Kategorie Simon Jaquemet und Matthias Huser. Ihr Kurzfilm «Die Rakete» dreht sich um den Racheakt eines entnervten Vaters an seinem pubertierenden Sohn.
Beim «Pitch Battle» überzeugte der Westschweizer Drehbuchautor Eduardo Carreno. Er konnte das Publikum mit seiner Filmidee zwischen Röschtigraben und Breakdance begeistern und setzte sich damit gegen Luc Walpoth, den Sieger vom letzte Jahr, durch.
 

Zu guter Letzt: Murdoch in der Kritik

Medienmogul Rupert Murdoch steht in den USA im Feuer der Kritik – weil er sich seine Miete im Trump Park Avenue Building von seiner Firma News Corp. bezahlen lässt.

Medienmogul Rupert Murdoch herrscht über ein weltweites Medienimperium. Er verdiente letztes Jahr rund 26 Millionen Dollar und verfügt über ein geschätztes Vermögen von mehr als sieben Milliarden Dollar.

Nun steht der Mann in den USA im Feuer der Kritik – weil er sich seine Miete im Trump Park Avenue Building von seiner Firma News Corp. bezahlen lässt. In diese Wohnung ist er gezogen, weil sein 44-Millionen-Penthouse gerade renoviert wird.

Die Firma zahlt Murdoch neben der Miete noch 500 Dollar monatlich für Unterhalt und Haushaltsgeräte. Bei News Corp. heisst es, man tue dies «wegen den beruflichen Notwendigkeiten und zum Vorteil für die Firma.» Um was für Haushaltsgeräte es sich aber genau handelt, die Herrn Murdoch für seinen Beruf notwendig braucht, war nicht in Erfahrung zu bringen.

ASW wird Partner des Gottlieb Duttweiler Instituts

Die Allianz Schweizer Werbeagenturen (ASW) geht eine langfristige Partnerschaft mit dem Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) ein. Ab September 2006 ist ASW Veranstaltungspartnerin der Pioneers Event-Reihe.


Die Allianz Schweizer Werbeagenturen (ASW) geht mit dem Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) eine langfristige Partnerschaft ein. Ab September 2006 ist ASW Veranstaltungspartnerin der Pioneers Event-Reihe. Vier Mal jährlich werden dort innovative Themen zu den Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft präsentiert, heisst es in einer Mitteilung.
Diese Veranstaltungsreihe biete der ASW eine ideale Bühne, ihren Mitgliedern inspirierende, visionäre und aussergewöhnliche Themen zu offerieren. Im nächsten Event, der am 15. September stattfindet, wird Andy Ruf, Präsident der ASW, sich dem Gespräch mit David Bornstein stellen.

Studie: Marketingoffensiv für Euro 2008 geplant

Laut der Studie «Fit für Euro 2008» vom Schweizer Marketing-Forum wollen Händler und Hersteller das Marketingpotential des Fussballeuropameisterschaft 2008 nutzen.


Seit zwei Monaten ist die WM 2006 vorbei und schon dreht sich alles um die Euro 2008. Über 100 befragte Schweizer Händler und Hersteller wollen das Marketingpotential des grossen Sportanlasses in der Schweiz nutzen. Laut der Studie «Fit für Euro 2008» vom Schweizer Marketing-Forum hoffen über 70 Prozent der Schweizer Händler und Hersteller, vom Anlass zu profitieren und wollen sich entsprechend engagieren. 60 Prozent der Befragten stocken hierfür sogar die Marketingbudgets für 2008 bis zu 20 Prozent auf. Die grosse Mehrheit plant jedoch nicht als offizieller Sponsor oder Lizenznehmer zu agieren. Viele wollen die Gunst der Stunde mit Ambush-Marketing auskosten. Im Fokus stehen hierbei primär die vielen Touristen, aber auch Herr und Frau Schweizer. Auffallend ist auch, dass die Frauen zu einer immer wichtigeren Zielgruppe werden.Erfahrungen aus Deutschland nutzenUmfragen bei über 100 deutschen Händlern und Industriellen haben ergeben, dass die gesetzten Ziele bezüglich der WM 2006 grösstenteils erreicht werden konnten. Nach Meinung der Befragten hätten die Ziele jedoch allgemein noch besser erreicht werden können, wenn rechtzeitiger geplant worden wäre.
Schweizer Konsumenten sind offen76 Prozent der während der WM 2006 befragten Personen in der Schweiz haben den Rummel vor und während der WM in den Läden als nicht störend empfunden. Nur gerade 14 prozent fanden die «Fussballisierung» an den Verkaufspunkten als übertrieben oder gar störend.
Weitere Informationen zur detaillierten Studie finden Sie unter
http://www.marketing-forum.ch/aktuellpubli.html.

JWT+H+F lädt ins Mazda-Casino

Die Zürcher Werbeagentur JWT+Hostettler+Fabrikant hat für Mazda eine Aktion unter dem Motto «Casion» konzipiert. Damit sollen die Kunden in Spielerlaune versetzt werden.

Die Zürcher Werbeagentur JWT+Hostettler+Fabrikant (JWT+H+F) hat für Mazda eine gross angelegte Aktion unter dem Motto «Casion» konzipiert. Die Kunden sollen damit nach der grossen Sommerpause in die Showrooms gelockt und in Spielerlaune versetzt werden, heisst es in einer Mitteilung. Als Basiselement hat JWT+H+F eine Beilage entwickelt, um die jeweiligen Modelle aus der Mazda Palette in Szene zu setzen. Diese wird dem SonntagsBlick und dem Matin Dimanche und Zeitschriften wie Schweizer Illustrierte, Facts, L’Hebdo beigelegt.Damit sich auch die Händler vom Mazda-Casinofieber anstecken lassen, wurden Händler-Anzeigen, Showroom-Material wie Deckenhänger in Jetonform, Fensterkleber im Casinolook, Wagenkleber und eine Gewinnspielausstattung mit exklusiven Gewinnen produziert. Mit einer thematisch gestalteten Einladung können die Händler ihre Kundschaft zudem informieren und mit einem Miet-Casino unterhalten. Auf der Microsite www.mazda-casino.ch gibt es für die Internetsurfer Casino-Games sowie weitere Informationen rund um die Mazda Casino-Wochen.

Europäische Online-Radios gewinnen Hörer

20 Millionen hören europaweit Radio übers Internet. Zählten die europäischen Online-Radios 2005 noch 15,1 Millionen Hörer pro Woche, so sind es dieses Jahr bereits 20,4 Millionen.


20 Millionen hören europaweit Radio übers Internet. Zählten die europäischen Online-Radios 2005 noch 15,1 Millionen Hörer pro Woche, so sind es dieses Jahr bereits 20,4 Millionen. Wie die Netzwoche berichtete, teilte dies der deutsche Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) am Montag in Berlin mit. Die Zahlen stammen vom deutschen Marktforscher Goldmedia.
Laut Prognose soll die Online-Radio-Hörerschaft europaweit bis 2010 auf 31,9 Millionen Menschen steigen. Den Grund für den Boom sieht Bitkom darin, dass Online-Radios das Web-2.0 entdeckt hat und die Hörer zum Mitmachen animiert, so würden Gemeinschaften entstehen, in denen die Teilnehmer über Musik und Neuigkeiten diskutierten.
Durch die Verbreitung schneller Breitbandanschlüsse werde die Hörerschaft weiter wachsen: Im Jahr 2010 sollen es laut Prognosen 31,9 Millionen Hörer in Europa sein.

Berner Kulturagenda stösst zum Medienpool Kultur+

Die Berner Kulturagenda schliesst sich dem Pool aus ProgrammZeitung, Kulturmagazin und Saiten an.


Im Schweizer Werbe- und Inseratemarkt gibt es ein neues Bündnis: Seit fünf Jahren arbeiten die Monats-Kulturzeitschriften ProgrammZeitung (Basel), das Kulturmagazin (Luzern) und Saiten (St.Gallen) im Werbe- und Inseratebereich zusammen. Mit der Berner Kulturagenda schliesst sich nun ein weiterer Partner dem Pool an. Wie der Verbund am Montag mitteilte, tritt man nun gemeinsam unter dem Namen «Medienpool Kultur+» auf. Der Pool erreicht nach eigenen Angaben mit einer Gesamtauflage von 81’000 Exemplaren 160’000 Personen. Davon entfallen allein 65’000 Exemplare auf die Berner Kulturagenda, die in der Region Bern den Tageszeitungen Berner Zeitung und Der Bund beigelegt wird.

Jahrbuch der Werbung sucht Newcomer-Agentur 2006 

Neugegründete Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich ab sofort beim Econ Verlag für das Jahrbuch der Werbung als Newcomer-Agentur des Jahres 2006 bewerben.


Neugegründete Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich ab sofort beim Econ Verlag für das Jahrbuch der Werbung als Newcomer-Agentur des Jahres 2006 bewerben. Zugelassen sind alle Kreativschmieden, die nach dem 1. Januar 2004 gegründet wurden. Der Wettbewerb findet seit 1991 statt, ausgewertet werden die Präsentationen von einer unabhängigen Fachjury. Sie kürt bis zu drei Newcomer jährlich mit den silbernen Megaphonen. Die Sieger werden im Jahrbuch der Werbung 2007 ausführlich porträtiert und bei der Preisverleihung vorgestellt.Die Bewertung der Newcomer-Agenturen erfolgt anhand der Kriterien: Gründungsdatum der Agentur, Qualität der werblichen Arbeiten, wirtschaftlicher Erfolg sowie Qualität der Eigenwerbung und -PR. Die Teilnahme ist kostenlos, Einsendeschluss der 20. Oktober 2006. Zu den bisherigen Preisträgern zählen folgende Schweizer Agenturen: Weber, Hodel, Schmid (Zürich), Hesskiss (Zürich), Spillmann/Felser/Leo Burnett, (Zürich) und KSB/SJ (ehemals KSSJ) (Zürich).

Studie: Handywerbung mit guten Prognosen

Werbung auf dem Handy soll in den kommenden fünf Jahren kräftig zunehmen. Für nächstes Jahr wird mit einer Verdoppelung der Umsätze gerechnet.


Werbung auf dem Handy soll in den kommenden fünf Jahren kräftig zunehmen. Für nächstes Jahr wird mit einer Verdoppelung der Umsätze gerechnet. Das Ergebnis einer aktuellen Studie von Informa Telecoms and Media prognostiziert für das Jahr 2011 ein Umsatzvolumen von 11,3 Mrd. Dollar. Für den Erfolg ausschlaggebend wird allerdings sein, ob den Handynutzern die Werbung schmackhaft gemacht werden kann. Hierbei erfolgsversprechend ist das Angebot kostenloser Inhalte wie Handy-TV oder Games.
Handywerbung sei nicht neu, sondern bestehe bereits seit 2001, heisst es im Bericht zur Studie. Grosse Werbetreibende wie Coca Cola und Peugeot experimentierten beispielsweise seit 2002 bzw. 2004 mit Werbung via SMS und WAP. Doch erst in den letzten 18 Monaten gab es Entwicklungen, die das breitere Interesse anregten. Immer mehr Nutzer verfügten zudem über ein multimediafähiges Handy mit Breitbandzugang. Akzeptanz seitens der Kunden gegenüber Werbung am Handy sei gross. Bei vielen Werbe-Modellen bekommen nur diejenigen Kunden Werbung aufs Handy, die dieser ausdrücklich zugestimmt haben.

Auch grosse Internetunternehmen wie Google und Yahoo beginnen damit, ihre Produkte auf Mobilfunkgeräte zu übertragen. Google startete die mobile AdWords-Werbung in Japan im April. Die Handy-AdWords sind zwischen 12 und 18 Buchstaben lang und ermöglichen die Herstellung einer Rufverbindung. Laut einer Meldung von Pressetext sollen die Handy-Anzeigen bald in Deutschland, Grossbritannien und in den USA starten.

SF startet neue Samstagabendshow mit Röbi Koller

Am 19. Mai 2007 flimmert auf SF1 zum ersten Mal die neue. eigenproduzierte Samstagabend-Show «Happy Day» über den Bildschirm.


Am 19. Mai 2007 flimmert auf SF1 zum ersten Mal die neue Samstagabend-Show «Happy Day» über den Bildschirm. In der Eigenproduktion machen Menschen für Menschen Träume wahr, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Im Mittelpunkt stehen die Zuschauerinnen und Zuschauer und ihre Herzenswünsche. Zudem unterhalten Schweizer Comedians mit Improvisationskunst; sie müssen eine kurze Rolle in einem Bühnenstück spielen. Moderiert wird die neue Show von Röbi Koller. Der 48-jährige Radio- und Fernsehjournalist gibt somit nach vier Jahren sein TV-Comeback beim Schweizer Fernsehen.
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