Publicis hisst für Alinghi-Fans die Segel

Alinghi-Fans können auf einer «Boatshow» das Siegerboot der America’s Cup Champions einmal aus nächster Nähe betrachten. Publicis übernimmt die Kommunikation des Events.

Alinghi-Fans können auf einer «Boatshow» das Siegerboot der America’s Cup Champions einmal aus nächster Nähe betrachten. Publicis hat für die Tour, welche in Bern, Zürich, Lausanne und Genf Halt macht, zahlreiche Werbemittel realisiert: von Anzeigen und Hängepostern über E-Board und Banners bis zum Megaposter am Zürcher Bellevueplatz.

Am 8. und 9. September steht das Alinghi-Boot auf der Zürcher Sechseläutenwiese. Anwesend sind auch einige Segelchampions selbst. Über die Gangway erhält man einen eindrücklichen Blick auf die 26 Meter lange America’s-Cup-Class-Rennjacht. Und exklusiv in Zürich wird neben dem Boot und der interaktiven Zone ein originalgetreues Grosssegel (220 Quadratmeter) ausgestellt, auf das die Besucher Botschaften und Glückwünsche für das Team schreiben können. Dieses Segel soll später für einen guten Zweck versteigert werden.

Contexta gewinnt Swisscom-Pitch

Die Berner Werbeagentur Contexta hat in einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation das Mandat für die Dachmarkenkommunikation des Swisscom Konzerns gewonnen.

Die Berner Werbeagentur Contexta hat in einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation das Mandat für die Dachmarkenkommunikation des Swisscom Konzerns gewonnen. Contexta ist bereits Etathalterin von Swisscom Fixnet. Laut einer Medienmitteilung überzeugten die Berner wegen den entwicklungsfähigen Kommunikationsplattformen.

Neutral wechselt mit neuem Partner zurück zu Glamour Engineering

Die Zürcher Kommunikationsagentur Neutral benennt sich neu mit ihrer alten Marke Glamour Engineering. Ermutigt zu diesem Schritt hat die Agentur-Verantwortlichen der neue Partner Erich Baumgartner.

Die Zürcher Kommunikationsagentur Neutral benennt sich neu mit ihrer alten Marke Glamour Engineering. Ermutigt zu diesem Schritt hat die Agentur-Verantwortlichen der neue Partner Erich Baumgartner. Während den letzten Jahren, in denen er als Geschäftsführer der Werbeagentur Lowe Lintas GGK in Zürich tätig war, habe er Glamour Engineering in guter Erinnerung behalten. «Der Name Neutral hat zwei Jahre lang funktioniert, strahlte aber nicht die gleiche Aura aus», begründet Michelle Nicol Managing Partner der Agentur, den Namenswechsel gegenüber der Werbewoche.
Glamour Engineering wurde 2001 von Rudolph Schürmann und Michelle Nicol gegründet. Zuvor arbeitete Schürmann als Managing und Creative Director bei EuroRSCG Schweiz, AY&R, WHS. Nicol war als Kunsthistorikerin, Kuratorin und Journalistin tätig. Die Zürcher wollen zeitgemässe Markenführung und kreative Marketingkommunikation betreiben. Dabei konzentrieren sie sich auf eine crosskulturelle Denk- und Arbeitsweise und verstehen sich als „Denk-Reaktor“. Glamour Engineering arbeitet heute unter anderem für Marken wie Sunrise, Swarovski, DaimlerChrysler oder die FDP Schweiz und beschäftigt sieben Mitarbeiter.

Thurgauer Zeitung und St. Galler Tagblatt verhandeln über Kooperation

Die Thurgauer Zeitung und das St. Galler Tagblatt stecken zurzeit in Verhandlungen über eine mögliche Zusammenarbeit. Sie wollen unter anderem die jeweiligen regionalen Seiten austauschen können.

Die Thurgauer Zeitung und das St. Galler Tagblatt stecken zurzeit in Verhandlungen über eine mögliche Zusammenarbeit. Wie aus der Gerüchteküche verlautet, wollen die beiden Konkurrenten unter anderem die jeweiligen regionalen Seiten austauschen können. Zudem schreibt die Nachrichtenagentur SDA, wolle das zur NZZ-Gruppe gehörende St. Galler Tagblatt die Redaktionen in Weinfelden und Kreuzlingen schliessen. Bei der Thurgauer Zeitung, die zum Tamedia-Konzern gehört, drohe möglicherweise der Redaktion in Amriswil das Aus.

Der Gesamtleiter des St. Galler Tagblatts, Hanspeter Klauser bestätigte gegenüber der SDA, man befinde sich in Verhandlungen. Nähere Angaben wollte er keine machen. Es sei jedoch noch nichts unterschrieben. Derweil verlangt der Thurgauer Regierungsrat nach Gesprächen mit den beiden Medienhäusern. Er scheint besorgt über eine mögliche Aufteilung. Würde man den Thurgau zwischen den zwei Zeitungen aufteilen, sei auch mit einer Spaltung von Politik, Wirtschaft und Kultur zur rechnen. Zudem befürchtet die Regierung, es könne zu einem Abbau von Arbeitsplätzen kommen. Ausserdem sei es aus wettbewerbsrechtlicher Sicht fraglich, ob sich zwei Konkurrenten ein publizistisches Gebiet nach Absprache aufteilen können.

Marcel Gamma startet bei Getunik

Per 1. Oktober wechselt Marcel Gamma, Ressortleiter bei der Aargauer Zeitung zurück ins Internet zum Zürcher Web-Dienstleister Getunik.

Per 1. Oktober wechselt Marcel Gamma, Ressortleiter bei der Aargauer Zeitung (AZ), zurück ins Internet: Er bündelt seine Web-, Marketing- und Medien-Erfahrungen und startet als Content-Experte und Web-Redaktor bei Getunik. Der Zürcher Web-Dienstleister zählt Kunden aus dem In- und Ausland wie UNHCR, ZKB, Swissmem, Roger Federer, Sporthilfe, WWF oder Oswald. Gamma war vor seiner Zeit bei der AZ für WWF International, Bluewin sowie Radio DRS tätig.

Andreas Netzle kandidiert für Kreuzlinger Stadtammann-Amt

Der Chefredaktor der Thurgauer Zeitung, Andreas Netzle, will in die Politik: Er stellt sich am 26. November zur Wahl als Kreuzlinger Stadtammann.

Der Chefredaktor der Thurgauer Zeitung, Andreas Netzle, will in die Politik: Er stellt sich am 26. November zur Wahl als Kreuzlinger Stadtammann. Der 47-jährige wird vom überparteilichen Komitee Aufbruch Kreuzlingen portiert, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet. Netzle tritt als einziger von aussen gegen fünf einheimische Kandidaten an. Er will als Unabhängiger ein Stadtammann für die ganze Bevölkerung sein. Seit 2001 ist Netzle Chefredaktor der Thurgauer Zeitung, zuvor arbeitete er während fünf Jahren in selber Position bei der Solothurner Zeitung.

OgilvyOne verleiht PostMail-Kunden Flügel

PostMail hat nach einem Pitch OgilvyOne Zürich mit der Entwicklung einer zweistufigen Mailingaktion beauftragt.


PostMail hat nach einem Pitch OgilvyOne Zürich mit der Entwicklung einer zweistufigen Mailingaktion beauftragt. Sie soll die Direct-Markteting-Servicepalette bei den Anwendern bekannter machen und über das Angebot informieren. Dieses ist strukturiert und in verschiedene Bereiche wie Produkte oder Know-how unterteilt worden, heisst es in einer Mitteilung. Der erste Teil des Mailings enthält eine Teaserkarte in Form einer personalisierten Anzeigetafel. Zwei Tage später folgt das Hauptmailing, welches analog einer Boardingcard-Hülle gestaltet wurde. Nebst einem Brief, einer achtseitigen Broschüre mit integriertem Wettbewerb und einem Antwort-Sammelcouvert beinhaltet diese ein Set von rund 30 Boardingkarten mit sämtlichem Dienstleistungsangebot von PostMail inklusive den Wertschecks.  

218 000 Leser für Le Matin Bleu

Gemäss einer Leserschaftsstudie, die der Westschweizer Medienkonzern Edipresse bei der Wemf in Auftrag gab, weist die Pendlerzeitung Le Matin Bleu in der Romandie 218 000 tägliche Leser aus.


Gemäss einer Leserschaftsstudie, die der Westschweizer Medienkonzern Edipresse bei der Wemf in Auftrag gab, weist die Pendlerzeitung Le matin Bleu in der Romandie 218 000 tägliche Leser aus. Seine Reichweite beträgt in Genf 26,1 Prozent, im Waadtland 25,7 Prozent. 22,3 Prozent der unter 34 jährigen lesen das Gratisblatt regelmässig, ihre Affinität ist mit 137 (gegenüber dem Mittelwert 100) hoch. Interessant auch: Unter den Lesern von Le Matin Bleu ist der Frauenanteil mit 52 Prozent höher als jener der Männer (48 Prozent). Damit sei das Blatt «die erste Tageszeitung, die mehr Leserinnen als Leser ausweist», heisst es in einem Communiqué.
Die Wemf-Zwischenauswertung für Le Matin Bleu ist nicht Teil der Mach Basic 2006-2, die am 12. September veröffentlicht wird. Anders als bei der Mach Basic, die die Reichweiten jeweils über ein Jahr erhebt (im Falle der Mach Basic 2006-2 von April 2005 bis März 2006), sind bei der vorliegenden Zwischenstudie die ersten sechs Monate dieses Jahres berücksichtigt. Die Zahlen von Le Matin Bleu, das am 31. Oktober 2005 startete, werden also nicht eins zu eins mit den Reichweiten anderer Titel in der Mach Basic vergleichbar sein.
Markus Knöpfli

SZ-Nachmittagsausgabe fliegt exklusiv mit Lufthansa

Die Süddeutsche Zeitung startet ab Januar 2007 mit einer Nachmittagsausgabein der Business Class der Lufthans.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) startet ab Januar 2007 mit einer Nachmittagsausgabe: Doch wie Werben und Verkaufen schreibt, bekommen die «Süddeutsche Zeitung Primetime» vorerst nur Business Class-Passagiere der Lufthansa zu Gesicht. Ab 16 Uhr soll sie in den Maschinen zu lesen sein, Redaktionsschluss ist um 14 Uhr. Inhaltlich bietet das Blatt die wichtigsten News aus Politik und Wirtschaft. Das Thema des Tages wird zudem mit Analysen, Hintergrundberichten und kurzen Reportagen ergänzt. Die Bereiche Sport, Kultur und Extra-Themen vervollständigen den Inhalt. Produziert wird die «Süddeutsche Zeitung Primetime» von einem eigenen Redaktionsteam. Sie verdrängt die Handelsblatt News am Abend aus der Kabine, die seit zehn Jahren an Geschäftsreisende verteilt wird.

Jean Frey mutiert zur Holding

Die Zürcher Verlagsgruppe Jean Frey AG gibt sich eine neue Unternehmensstruktur. Zweck ist, nach dem Verkauf der Weltwoche optimale Voraussetzungen für die Zukunft der übrigen Verlagstitel Beobachter, Bilanz und TV-Star zu schaffen.


Die Zürcher Verlagsgruppe Jean Frey AG gibt sich eine neue Unternehmensstruktur. Zweck ist, nach dem Verkauf der Weltwoche optimale Voraussetzungen für die Zukunft der übrigen Verlagstitel Beobachter, Bilanz und TV-Star zu schaffen. Deshalb sollen die einzelnen Titel eine eigene Rechtspersönlichkeit erhalten, teilt die Jean Frey am Donnerstag mit.
Filippo Leutenegger, Delegierter des Verwaltungsrats und CEO, nennt in einer Medienmitteilung die Vorteile: «Unsere Titel sind eigenständig positioniert. Durch ihre rechtliche Verselbständigung steigt die unternehmerische Verantwortung des Managements. Das wird die Ertragskraft der Titel stärken.»

Bereits heute erscheint TV-Star in einer eigenen Gesellschaft, der TR7 AG. Nun werden für Beobachter und Bilanz noch bis Frühjahr 2007 je eine eigene Verlagsgesellschaft gegründet. Es wird sich zeigen, ob die Titel sich so – wie beabsichtige – flexibler und effizienter in Schweizer Zeitschriftenmarkt behaupten können.

Eingabefrist für 19. Eurobest läuft

Europäische Werbeschaffende können ihre Arbeiten in den sieben Kategorien des Kreativwettbewerbs Eurobest bis zum 6. Oktober einreichen.

Der Kreativwettbewerb Eurobest
hat die Einreichperiode eröffnet. Teilnehmen können europäische Werbeschaffende
in den Kategorien «Radio», «TV/Cinema», «Print», «Outdoor», «Interactive
Advertising» sowie in den beiden neuen Sparten «Direct» und «Integrated». Auf
der Website des Awards können Interessierte ihr Arbeiten für den Wettbewerb
einreichen. Die Frist läuft bis zum 6. Oktober. Die Finalisten sind ab dem 5.
Dezember online, die Gewinner werden am 7. Dezember während der interaktiven Award
Show bekannt gegeben.

ZüriPlus begnügt sich mit digitalem Cablecom-Sendeplatz

Der Zürcher Regional-TV-Sender ZüriPlus verbreitet spätestens ab Mitte 2007 sein Programm digital in den Zürcher Netzen von Cablecom.


Der Zürcher Regional-TV-Sender ZüriPlus verbreitet spätestens ab Mitte 2007 sein Programm digital in den Zürcher Netzen von Cablecom. Dies haben die beiden Unternehmen am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gegeben. Damit geht ein zweieinhalbjähriges Ringen zu Ende (siehe ZüriPlus kämpft um Platz im Cablecom-Netz). Laut Medienmitteilung wollen die beiden Parteien mit der Lösung die Bedeutung der Fernseh-Digitalisierung unterstreichen.  ZüriPlus konnten in den letzten Jahren nur in Cablecom unabhängigen Kabelnetzen in elf Zürcher Gemeinden empfangen werden. Mit mehreren Eingaben beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hatte der Regionalsender versucht, ins Cablecom-Netz aufgeschaltet zu werden. Nun gibt man sich mit der digitalen Lösung zufrieden. Wie ZüriPlus-Geschäftsführer Peter Steinmann auf Anfrage der Werbewoche bestätigte, wäre ihm eine analoge Lösung lieber gewesen. Doch hofft er mit dieser Lösung die wirtschaftliche Situation zu verbessern und die Ressourcen für das künftige Programm einzusetzen – anstelle von kostspieligen Rechtsverfahren.

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