David Künzler stösst zu Feldervogel

SRF kippt «Die Millionen-Falle» aus dem Programm

Die Quizsendung «Die Millionen-Falle» läuft nach vier Jahren aus. Auf dem Sendeplatz am Montagabend ist das Quiz «1 gegen 100» nun durchgehend zu sehen.

Am Montag, 29. Juni 2015, lief die letzte Folge von «Die Millionen-Falle» mit René Rindlisbacher. Nach dem Sommerprogramm startet am 24. August eine neue Staffel «1 gegen 100» mit Moderatorin Susanne Kunz. Dieses Quiz zeigt Schweizer Radio und Fernsehen ab dann neu jeden Montagabend um 20.05 Uhr auf SRF 1. Rolf Tschäppät, Bereichsleiter Comedy und Quiz bei SRF, zum Entscheid: «Nicht jede Sendung hat die gleiche Lebensdauer. Das Publikumsinteresse an «Die Millionen-Falle» hat nach rund 80 Ausgaben nachgelassen.»

Forster Ehrler: The Hänger Games

Präsident Snow aus «The Hunger Games» wirbt für den ZVV-Ferienpass. Die Idee für den Spot stammt von Forster Ehrler.

Der ZVV wünschte sich für den Ferienpass einen Auftritt, um speziell die 12- bis 16-jährigen anzusprechen und den Verkauf in dieser Zielgruppe anzukurbeln. Diese soll sich in den Ferien vor allem gut erholen. Indem sie die Angebote des ZVV-FerienPasses nutzt. Um diese Botschaft bekannt zu machen, wurde die Hilfe von Coriolanus Snow, gestrenger Herrscher von Panem und bekannt aus dem Film «The Hunger Games», in Anspruch genommen. In einem kurzen Filmauftritt spricht er den Jugendlichen ins Gewissen.

Verantwortlich beim ZVV: Andrea Larry (Projektleiterin ZVV-Geschäftsfeld Junioren). Filmproduktion: Jyri Pasanen (Produzent/Regie), Alex Herzog (DOP), Jaques Kieffer (Ton), Frank Weigand (Gaffer), Manfred Zazzi (Musik), Rachel Schlegel (Maske), Laura Stocker (Kostüm), Ueli Jäggi (Mr. Snow); Julien Vonier (Foto). Idee: Forster Ehrler.

Disput um Bewegtbild-Werbung in der Stadt

Die Stadt Zürich startet 2016 mit dem Einsatz von 20 Leuchtdrehsäulen und zehn 72-Zoll-LCD-Screens im ­öffentlichen Grund. In Zukunft könnten weitere Bewegtbild-Anlagen folgen. Die Ankündigung der Stadt entfacht neues Feuer im alten Nutzungskonflikt um den öffentlichen Raum.

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Gute Werbung ist kreativ, unterhaltsam und relevant – so (oder so ähnlich) lautet das Credo von vielen Werbetreibenden. Abseits der Branche wird das, was die Plakatwände ziert, aber nicht unbedingt so wahrgenommen. «Viele Plakate sind ästhetisch wenig ansprechend und transportieren dümmliche Botschaften – eine neue Shampoo-Formel ist keine Innovation», findet zum Beispiel Christian Hänggi, Co-Präsident der IG Plakat Raum Gesellschaft (PRG). Wenn der Stadtzürcher von seiner Wohnung im Kreis 3 zur Tramhaltestelle geht, ärgert er sich über die 17 Plakate, die seinen Blick kreuzen. Er wünscht sich einen massiven Abbau der aktuell rund 8000 Plakatstellen in der Stadt Zürich. Erst recht will er keine leuchtenden Bewegtbilder auf den Strassen und Plätzen der Stadt sehen. In einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung spricht die IG PRG diesbezüglich von einem «Tabubruch» des Stadtrats. Hänggi ist überzeugt, dass der Verein mit dieser Ansicht nicht allein dasteht. Vor Kurzem hat die IG PRG eine Petition eingereicht, welche vom Stadtrat fordert, komplett auf digitale Werbescreens und Leuchtdrehsäulen zu verzichten.

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Bewegtbild mehrheitlich positiv bewertet

«Werbung stört per se fast alle», ist offenbar auch für Matthias Wyssmann, Leiter Kommunikation des Hochbaudepartements der Stadt Zürich, klar. Er rela­tiviert jedoch: «Die meisten Menschen machen eine Güterabwägung – sie wägen ab, ob der Nutzen die Belästigung rechtfertigt.» Gemeinsam mit den beiden grössten Aussenwerbefirmen APG|SGA und Clear Channel führte die Stadt während zwei Jahren einen Testversuch mit zwei LCD-Screens und fünf Leuchtdrehsäulen durch. Mittels zwei Strassen­umfragen (einer Umfrage zu den LCD-Screens und einer Umfrage zu den Leuchtdrehsäulen) wurde daraufhin die Akzeptanz der neuen Werbeformen ermittelt.

Die Umfragen zeigen: 88 Prozent der befragten Passanten finden, dass Aussen­werbung für die Stadt Zürich eine willkommene Einnahmequelle sei. Auch die Bewertung der Bewegtbild-Werbung fällt überwiegend positiv aus. Nur 21 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Screens die Menschen zu stark ablenken. 61 Prozent ziehen Spots und Kurzfilme gar den klassischen, statischen Plakaten vor. Auffallend ist, dass vor allem jüngere Zielgruppen die neuen Werbe­formen bevorzugen. Damit zeigt sich ein ähnlicher Beliebtheitstrend hin zu Video-Content wie im Netz. Auf der Basis dieser Strassenumfragen entschied sich der Stadtrat nun für die Einführung der neuen Anlagen. Sie werden an bereits bestehenden Plakatstandorten analoge Plakate ersetzen. Seit dem 3. Juni 2015 läuft die Ausschreibung für den erstmaligen Betrieb.

Kritische Zahlen zur Aussenwerbung

Christian Hänggi hat seine Abwägung gründlich gemacht und zieht ein anderes Fazit als die Stadt. Im Rahmen seiner Dissertation hat er Aussenwerbung aus einer ethisch-philosophischen Perspektive untersucht und 2007 die IG Plakat Raum Gesellschaft gegründet. Dies als Reaktion darauf, dass die Stadt Zürich im Rahmen der Neuausschreibung von 2006 die rund 2000 Plakatstellen im öffentlichen Grund (die übrigen Plakatstellen befinden sich auf Privatgrund) um 15 Prozent aufstockte. Gegen einen erneuten Ausbau der Aussenwerbung führt er drei Zahlen ins Feld:

1. Die städtischen Einnahmen durch Aussenwerbung sind nicht besonders hoch. Die Verwaltung generiert jährlich rund 2,6 Millionen Franken durch Aussenwerbung – das sind gerade einmal 0,03 Prozent der städtischen Ausgaben bzw. 6,50 Franken pro Bürger. Über diese Zahlen sind die Passanten, welche die Stadt befragen liess, nicht informiert worden.

2. Im internationalen Vergleich weist die Schweiz bereits eine überdurchschnittlich hohe Plakatdichte auf. Die Anzahl Plakatflächen pro 1000 Einwohner fällt beispielsweise doppelt so hoch aus wie in Deutschland oder fünfmal so hoch wie in Italien.

3. Die beiden Studien der Stadt vermitteln eine Idee, wie die Bevölkerung generell zum Thema Aussenwerbung steht: So stimmten beachtliche 49 Prozent der Befragten der Aussage zu: «In Zürich hat es zu viel Werbung im öffentlichen Raum.» Und das sage noch nichts über die übrigen 51 Prozent aus, betont Hänggi: Es bedeute nicht, dass 51 Prozent finden, es gebe zu wenig Werbung im öffentlichen Raum. ­Leider, kritisiert Hänggi nicht zu Unrecht, stelle die Studie aber wenig grundsätzliche Fragen wie diese.

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Einer der beiden LCD-Screens, die während zweier Jahre probe­weise in Zürich betrieben wurden. 2016 werden nun 10 solche Screens installiert. Gut möglich, dass weitere folgen werden.

Befürwortung durch Stadtrat

«Im Vergleich zum städtischen Budget von 8,5 Milliarden Franken sind die Einnahmen durch Aussenwerbung nicht enorm. Aber das lässt sich von sehr vielen Einnahmequellen sagen. Man muss sich vielmehr fragen, was mit 2,6 Millionen Franken alles finanziert werden kann», hält Wyssmann entgegen. Ausserdem generiere die VBZ, ebenfalls ein städtischer Betrieb, durch Aussenwerbung ein Mehr­faches dieser Einnahmen. Letztlich sei die Haltung der Politik eindeutig: «Die Entscheidung liegt beim Stadtrat und sein Verdikt ist klar: Er unterstützt die Einführung der LCD-Screens und Leuchtdrehsäulen.» Auch der Gemeinderat habe sich jüngst deutlich für die Aussenwerbung inklusive LCD-Screens ausgesprochen. Die Bewegtbild-Werbung vergleicht Wyssmann mit der Lärmbelastung: Ein gewisses Ausmass an Störung werde vom Staat toleriert, selbst wenn die eingeräumten Rechte nur für bestimmte Interessengruppen relevant seien. «Das Bewusstsein für den Schutz des öffentlichen Raums ist vorhanden bei der Stadt Zürich», betont Wyssmann. Die Möglichkeiten würden nicht zugunsten des Gewerbes ausgereizt.

Bezüglich Plakatdichte könne man Zürich nicht mit einer ausländischen Grossstadt vergleichen, findet Beat Holenstein, GL-Mitglied der Allgemeinen Plakatgesellschaft APG|SGA und Leiter Partner & Product Management. «In der Schweiz kommen vor allem kleinflächige Plakate zum Einsatz. Am häufigsten wird die Grösse F4 (das sogenannte Weltformat von 1,15 m2) verwendet. Diese Stellen können in der Stadt Zürich ab 45 Franken für eine Woche gebucht werden. Sie sind auch für Kultur, lokales Gewerbe oder politische Plakatierung erschwinglich.» Zudem nutze die Stadt die F4-Flächen für das Anbringen ihrer eigenen Plakate. Man erbringe als Teil des Vertrags mit der Stadt Zürich also auch Natural- und Serviceleistungen für die Öffentlichkeit. Dasselbe gilt für die neuen digitalen Screens: «Wir stellen bei Bedarf einzelne Sequenzen für Partner wie die Stadt zur Verfügung. Im digitalen Zeitalter sollte eine Verwaltung über die Möglichkeit ver­fügen, beispielsweise Vermisst-Anzeigen schnell und breitenwirksam kommunizieren zu können.»

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Die digitalen Screens sind für die Plakatgesellschaften ein Wachstumsmarkt. Der städtische Entscheid rief daher verständlicherweise die IG PRG auf den Plan, die gegen einen Ausbau der Aussenwerbung ist.

Screens an guten Standorten äusserst lukrativ

Von den neuen Bewegtbild-Anlagen erhofft sich die Stadt in erster Linie Mehreinnahmen: Mindestens 1,23 Millionen Franken pro Jahr sollen es laut ­Ausschreibung sein (bei Investitionskosten von 1,15 Millionen). In der Debatte sei es nicht vorrangig um ästhetische Argumente gegangen, sondern um die Nachfrage nach neuen Formaten, so Wyssmann. Der Vorteil liege bei den Plakatgesellschaften bzw. ihren Kunden, die im Gegenzug höhere Ge­bühren wie für klassische Plakatstellen entrichten.

Die digitalen Anlagen werden an bereits bestehenden, stark frequentierten Standorten installiert. Grossen Mehrwert generiert dort das neue, auffällige Bewegtbild-Format. «Es ist ein Quantensprung, dass wir jetzt digitale Screens anbieten können», unterstreicht Holenstein. Im Hauptbahnhof Zürich beispielsweise betreibt die APG|SGA bereits so­genannte E-Panels. Holenstein spricht von einer «echten Alternative zu anderen Bewegtbild-Medien, die aufgrund des veränderten Mediennutzungsverhaltens an Bedeutung verlieren». Bei der APG|SGA ist man überzeugt, dass sich Budgets von anderen Medien in Richtung digitale Aussenwerbung ver­lagern werden. Die neuen Bewegtbild-Werbeträger erlauben ausserdem eine Mehrfachnutzung. Der Kunde sei bereit, an den Top-Standorten den Platz zu teilen und im Verhältnis mehr auszugeben als für ein statisches Plakat, so Holenstein. Im Bahnhof operiert die APG|SGA derzeit mit 60-Sekunden-Loops à sechs Spots, ähnlich würden die neuen ­Anlagen betrieben werden.

Ein weiterer Vorteil gegenüber dem analogen ­Plakat sei, dass man Angebote für Kunden feiner gestalten und spezifischer auf Mobilitäts­zielgruppen ausrichten könne. Auf den E-Boards am Hauptbahnhof bietet die APG|SGA bereits verschiedene Zeitfenster an: Morgens Werbung fürs Gipfeli, über Mittag fürs Sandwich, am Abend für das Feierabendbier. Auch Tagesbuchungen sind möglich. «Das ist sicher die Zukunft dieses Mediums.»

Die Digitalisierung finde jedoch nur an absoluten Top-Standorten statt, wo die Frequenz sehr hoch ist und damit auch eine Mehrfachnutzung Sinn mache. Das analoge Plakat wird laut Holenstein nicht aussterben – zumindest nicht in den nächsten 30–40 Jahren. Die analogen Umsätze würden derzeit nicht zurückgehen.

«Qualität vor Quantität» lautet die Devise der Plakatgesellschaften sowie des städtischen Gesamtkonzepts. Auch die neuen digitalen Anlagen an den Topstandorten entsprechen diesem Grundsatz. Holen­stein spricht bei den E-Panels von einem Wachstumsmarkt – ohne dass die Standorte massiv ausgebaut werden. «Nicht die Menge macht es aus, sondern die Platzierung von Werbeträgern an den besten Standorten», betont Holenstein.

Dass man bei der APG|SGA von einem Wachstumsmarkt spricht, macht aber auch deutlich, wieso der städtische Entscheid die IG PRG auf den Plan rief. Verständlich, dass Hänggi angesichts der Einführung der neuen An­lagen von einem Ausbau der Aussenwerbung spricht.

Bedrängt Aussenwerbung nun TV?

Bei der IG PRG dürften auch bezüglich einer Budgetverlagerung in Richtung Aussenwerbung die Alarmglocken schrillen: Wenn Hänggi Werbung etwas abgewinnen kann, dann dass sie redaktionelle Inhalte finanziert. «Je höher die Werbeeinnahmen der Medienunternehmen, umso mehr Mittel stehen zur Verfügung, um qualitativ hochwertigen Journalismus zu betreiben», so Hänggi. Die Werbung sollte sich auf TV, Zeitungen und Radio konzentrieren statt nichtige städtische Einnahmen zu generieren, findet er. Sie sollte nur dort erlaubt sein, wo die Gesell­schaft tatsächlich davon profitiert. Der öffent­liche Raum hingegen sei da, um Botschaften zu ­zeigen, die das Zusammenleben thematisieren. Das beinhaltet für Hänggi unter anderem Veranstaltungsplakate, öffent­liche Mitteilungen, politische Werbung. «Es ist immer heikel, über Inhalte zu ­reden. Aber man kann die Grenze intuitiv ziehen zwischen öffentlichen und kommerziellen Interessen.»

Simone Isliker

Plakatierung im überblick

Lange Zeit wurde in der Stadt Zürich (sowie notabene auch im Rest der Schweiz) ohne planerisches Gesamtkonzept plakatiert. Erst 1992 wurde das erste städtische Gesamtkonzept GK 92 ins Leben gerufen. Es harmonisierte unter anderem die Trägertypen und Plakatgrössen – und sah bewusst weniger, dafür besser platzierte Plakatstellen vor. Dadurch wurden fast auf einen Schlag 30 Prozent der Plakatstellen abgebaut und zugleich die städtischen Einnahmen verdoppelt. 2006 wurde das GK 92 durch das Plakatierungs- und Megaposterkonzept PK 06 abgelöst. Das PK 06 reagierte auf die städtebaulichen Entwicklungen der letzten Jahre. Es berücksichtigte ausserdem die technischen Entwicklungen im Plakatierungswesen und definierte entsprechende Richtlinien. Das war auch dringend nötig: Um mit den bestehenden Stellen beste Renditen zu erzielen, hatten die Plakatgesellschaften laufend nach neuen Möglichkeiten gesucht, mittels technologischer Innovationen die Flächen zu erweitern beziehungsweise die Wirksamkeit zu erhöhen.

Rund 8000 Plakatstellen hat es in Zürich, davon befindet sich allerdings nur etwa ein Viertel auf öffentlichem Grund. Die Anzahl dieser Plakatstellen auf öffentlichem Grund schwankt seit 1992 stets etwas: 2006 wurde sie um 15 Prozent erhöht (was der Auslöser war für die Gründung der IG Plakat Raum Gesellschaft), bei der letzten Ausschreibung 2013 dann wieder um 10 Prozent reduziert. Die mengen­mässig umfangreicheren Plakate auf Privatgrund (die ebenfalls vom öffentlichen Grund aus sichtbar sind) bringen der Stadt fast keine Einnahmen. Für diese bewilligungspflichtigen Plakatstellen auf Privatgrund entrichtet man nur eine einmalige Gebühr.

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Ein Artikel aus der aktuellen Printausgabe der Werbewoche

Neuer CIO für die Y&R Group Switzerland

Bruno Rambaldi kehrt als CIO zur Y&R Group Switzerland zurück und löst den langjährigen Head of IT Ivan Kellenberger ab. Die Y&R Group setzt damit konsequent auf den Ausbau des Digital-Angebots und eine starke In-house IT.

Nach fast 20 Jahren bei Futurecom interactive und der Y&R Group Switzerland AG verlässt CIO Ivan Kellenberger das Y&R-Netzwerk. Kellenberger gönnt sich eine berufliche Auszeit, um danach eine neue Herausforderung anzunehmen.

Seit 1996 war Kellenberger bei Futurecom und der Y&R Group tätig und hat in dieser Zeit nicht nur das Unternehmen, sondern auch den Schweizer Interactive-Markt geprägt. Die Y&R Group ist Ivan Kellenberger zu grossem Dank verpflichtet und freut sich, dass er dem Unternehmen in den nächsten Monaten weiterhin beratend zur Seite stehen wird.

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Neuer CIO der Y&R Group Switzerland: Bruno Rambaldi

Die Nachfolge von Kellenberger in der Funktion des CIO wird bereits im August Bruno Rambaldi antreten. Rambaldi ist bei der Y&R Group kein Unbekannter: Er leitete die IT-Abteilung von Futurecom bis 1999. Bruno Rambaldi absolvierte ein Ingenieursstudium an der ETH Zürich, bevor er 1996 zu Futurecom stiess. Danach erwarb Rambaldi einen MBA der renommierten INSEAD Business School in Fontainebleau und arbeitete in verschiedenen IT- und General-Management-Positionen bei Schweizer Unternehmen, darunter OC Oerlikon, Michel Präzisionstechnik und Swisscom IT Services.

Ausbau des Digital-Angebots

Mit Bruno Rambaldi konnte die Y&R Group einen Insider mit externem Blickwinkel gewinnen. Sein Knowhow der Abläufe in einer Digital-Agentur ist von unschätzbarem Wert. Gleichzeitig garantiert die externe Perspektive spannende Impulse für den weiteren Ausbau des Technologie- und Digital-Angebots der Gruppe. Auf eben diesem Ausbau des Digital-Angebots wird der primäre Fokus von Bruno Rambaldi liegen. Die Marketing- und Kommunikationsagentur der Zukunft muss über eine starke IT verfügen. Die Y&R Group setzt bereits seit Jahren erfolgreich auf eine grosse In-House IT-Abteilung, punktuell unterstützt durch Near-Shore-Ressourcen, um schneller und effizienter entwickeln zu können. Das Angebot umfasst heute nicht nur die Entwicklung von Web- und Mobile-Applikationen, sondern auch Data Analytics, Performance Marketing und eigene Produkte wie den Social Media Monitor Brandalizzer oder die Sales-Lösung Easypush.
 

Coop geht strategische Partnerschaft mit Hitmill ein

Coop hat mit der Musikproduktionsfirma Hitmill einen Beratungsvertrag abgeschlossen, der am Mittwoch in Kraft tritt. Coop verfolgt damit das Ziel, das Thema Musik in den verschiedenen Werbeformaten noch ganzheitlicher anzugehen.

Musik gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Werbung. Für ein Unternehmen ist von grosser Wichtigkeit, dass seine Sound Visuals eine musikalische, unverwechselbare Sprache sprechen, wie der Detailhändler in einer Mitteilung schreibt. Coop hat den Sound ihrer Werbeproduktionen in den letzten Jahren der Schweizer Musikproduktionsfirma Hitmill anvertraut. Denn die Produktionfirma habe eine musikalische Ausdrucksform gefunden, welche zu Coop passe – und den Leuten gefalle, so die Mitteilung. Der nun unterzeichnete, mehrjährige Vertrag soll die künftige Zusammenarbeit intensivieren und strategischer gestalten.

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Georg Schlunegger und Roman Camenzind von Hitmill

Die Coop-Werbe-Songs von Hitmill erregten in den vergangenen Jahren immer wieder viel öffentliche Aufmerksamkeit. «Bio, Bio» wurde 2012 zum Nummer-eins- Hit und holte eine Goldene Schallplatte. «Love» von Lennon & Maisy eroberte nur ein Jahr später die Schweizer Charts (Werbewoche.ch berichtete). Der aktuelle Titel ist «Chill’n'Grill». Coop habe einen massgeschneiderten Werbe-Sound gefunden – dies sei das Ergebnis der engen Zusammenarbeit mit Roman Camenzind, Georg Schlunegger und Fred Herrmann, so die Mitteilung. Künftig werde die Audio-Sprache in der Coop-Werbung noch prägender und identitätsstiftender sein.
 

https://www.youtube.com/watch?v=z4YrkbvKjnc

Kreienbühl und Vogler: Das Poster am Kleiderbügel

The House – Relaunch

The House schärft die Positionierung als moderne Schweizer Kommunikationsagentur für «Service-centred Design» und überarbeitet die Brand-Identity. Das Highlight der gestalterischen Frischzellenkur: Der neue digitale Auftritt Thehouse.agency.

«Nach knapp fünf Jahren war es an der Zeit, dass wir nicht nur unsere Kunden im Bereich der digitalen Transformation erfolgreich ans Ziel bringen, sondern auch uns selbst weiterentwickeln. Schliesslich verlangt unser digitales Bekenntnis, die konsequente Bereitschaft den Wandel aktiv mitzugestalten», so Andreas Jorgella, Partner / Business Development.

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Thehouse.agency

Die Überarbeitung der Zürcher Agentur in Phasen:

Schärfung der Positionierung als moderne Schweizer Kommunikationsagentur für «Service-centred Design» mit der Kompetenz zur Vernetzung von Kreation, Media, Content und Development für einen maximalen Impact von Kampagnen.

Übergeordnete Optimierung von Marke, Logo, Typographie, Domain und visuellen Elementen mit hoher Differenzierung und Wiedererkennung als inhabergeführte Agentur.

Entwicklung von Design-Studien sowie schrittweise Umsetzungen für alle Kommunikationsinstrumente.

«Beim Webauftritt wird die Wandlung am Deutlichsten. Mobile-First hat uns konditioniert aufs Wesentliche zu reduzieren, ohne Dynamik und Eigenständigkeit zu verlieren. Dabei wird die Raute als neues Corporate-Element ins Zentrum des Geschehens gesetzt», so Grischa Rubinick, Executive Creative Director bei The House. Eine besondere Herausforderung bestand darin, das komplexe Script für alle Devices ins CMS zu integrieren. «Aufbau, Animation und Verhalten der Rauten im Responsive Design mit Breakpoints und Touch-Events für Mobile, Tablet und Desktop haben uns in der Entwicklung einiges abverlangt», so Guy Collé, Director Development.
 

Nissan ist neuer Sponsor der Super League

Nissan baut das Sponsoring-Engagement im Fussball aus: Der offizielle Partner der UEFA Champions League fungiert ab der Saison 2015/16 neben Allianz Suisse, Sporttip und Swisscom als Offizieller Sponsor der Raiffeisen Super League und der Brack.ch Challenge League.

Wenn in knapp drei Wochen der Ball in der Raiffeisen Super League und der Brack.ch Challenge League wieder rollt, ist der japanische Automobilhersteller Nissan mit von der Partie. Als neuer Offizieller Sponsor der Swiss Football League ergänzt er die bisherigen Partner Allianz Suisse, Sporttip sowie Swisscom und profitiert von umfassender Werbepräsenz in den beiden Schweizer Top-Ligen. Die Partnerschaft wurde von Infront Ringier Sports & Entertainment Switzerland, dem exklusiven Vermarktungspartner der Swiss Football League, vermittelt.

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Ausbau des Sport-Sponsorings

Das Sponsoring der Swiss Football League ist ein weiterer Beleg für die Sportbegeisterung von Nissan. «Als stolzer Partner der UEFA Champions League freuen wir uns, neu auch im Schweizer Markt Mobilitätspartner des Fussballs zu sein und unseren Kunden faszinierende Matches präsentieren zu können», erklärt Cédric Diserens, Geschäftsführer von Nissan Schweiz. Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, ergänzt: «Wir freuen uns sehr, dass sich ein weiterer starker Brand im Schweizer Fussball präsentiert. Diese Partnerschaft wird die Raiffeisen Super League und die Brack.ch Challenge League zusätzlich stärken. Ich bin überzeugt, dass unsere Plattformen dem neuen Sponsor Nissan beim Erreichen seiner Kommunikations- und Geschäftsziele helfen wird.»
 

Datenschützer pfeift SBB zurück

Wer das Gratis-WLAN in Bahnhöfen nutzt, musste bisher damit rechnen, dass die SBB die Handy-Daten verwenden – zur «persönlichen Ansprache des Kunden» mit Werbeinformationen. Auf Druck von Datenschützers Hanspeter Thür krebst die Bahn nun zurück.

Die SBB passen die AGB an. «Wir haben den Passus gestrichen, dass die SBB die Daten auch zu Marketingzwecken verwenden», bestätigt Sprecher Christian Ginsig auf Anfrage der Handelszeitung. Seit Einführung des Dienstes seien diese ohnehin nie für Werbeanrufe oder Werbemails genutzt worden. Nach wie vor jedoch beansprucht die SBB, die Nutzungsdaten zur Analyse der Pendlerströme zu verwenden – dies jedoch in anonymisierter Form. Der Datenschützer hatte im Februar bei den SBB eine Kontrolle durchgeführt und deren AGB beanstandet. Ebenfalls wies Thür SBB-Chef Andreas Meyer im persönlichen Gespräch auf die Datenschutzproblematik hin. Ob der Bundesbetrieb mit seinen AGB-Anpassungen bereits sämtliche Forderungen des Datenschützers erfüllt, ist noch unklar. Dessen Schlussbericht erscheint in ein paar Wochen.

«Die Promi Griller» sind zurück

Ab dem 02. Juli 2015 sind «Die Promi Griller» zurück auf Sat.1 Schweiz – in einer neuen Version mit noch mehr Prominenz und noch härteren Gegnern.

Während einer Woche duellieren sich neun Promis aus dem In- und Ausland mit passionierten Grill- Akrobaten – in diesem Jahr vor der wohl imposantesten Kulisse der Schweizer Bergwelt. Am Grill stehen werden dieses Jahr folgende neun prominente Persönlichkeiten: Miss Schweiz 2014 Dominique Rinderknecht, Social-Media Shooting Star Bendrit Bajra, die deutsche Reality-TV-Ikone Melanie Müller, Freestyle-Skifahrerin und Model Mirjam Jäger, Gotthard-Frontmann Nic Maeder, Ex-Bachelor Rafael Beutl, Bachelorette Frieda Hodel, das deutsche Erotik-Model Micaela Schäfer und Jetsetterin und Buchautorin Vera Dillier.

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Facebook-Phänomen Bendrit Bajra vs. Linda Fehr

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Ex-Miss Schweiz Dominique Rinderknecht vs Nadia Damaso

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«Bachelorette» Frieda Hodel vs Stjepan Bastek

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Mirjam Jäger

Die Jury bestehend aus Wurstkönig Hausi Leutenegger, Star Stylist Clifford Lilley und dem Schweizer Starkoch Pascal Schmutz (Restaurant Kaufleuten, Zürich) entscheidet, wer die goldenen Cervelat bekommt.

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Die Grilleure geraten bei dem Duell richtig ins Schwitzen: Um ihr Können und ihre Kreativität zu testen, erhalten die Gegner lediglich den Namen des Gerichts und eine Stunde Zeit, um dieses mit den bereitgestellten Zutaten zuzubereiten. Ihre einzige Hilfe: Am Set thront der Bell-Grillchef Freddy Camerer, Grillweltmeister im Dauergrillen 2012, der den Gegnern pro Duell für jeweils eine Minute mit Rat und Tat zur Seite steht. Doch nicht nur die Duellierenden profitieren von ihm: Der Grillchef hat auch für die Zuschauer einige hilfreiche Grilltipps auf Lager.

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Die Sendung kommt ohne Moderation aus. Eine Stimme aus dem OFF stellt gemeine Fragen und versucht, die Promis aus dem Konzept zu bringen. Wer grilliert da wen? Konzipiert und produziert wird das TV-Format von der Produktionsfirma Mediafisch in Zürich, die vom Schweizer Fernsehmoderator und Unternehmer Björn Hering gegründet wurde. Gedreht werden die neun Folgen in diesem Jahr im Romantik Hotel Schweizerhof in Grindelwald. Dafür wird auf der Terrasse des Hotels ein Outdoor-Grill-Studio eingerichtet. Die berühmte Bergkulisse der Eiger-Nordwand soll den Zuschauer in eine sommerliche Grillstimmung versetzen – gesponsert wird die Sendung vom Schweizer Fleischwarenhersteller Bell. Die neue Staffel ist wöchentlich jeden Donnerstag um 19.55 Uhr auf Sat.1 Schweiz zu sehen.

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Ex-Dschungelkönigin Melanie Müller vs Koray Karaer

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Ex-Dschungelbewohnerin und Nackt-Model Micaela Schäfer

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Vera Dillier mit Hund

Nina Merli neu im Verwaltungsrat des Salis Verlags

Die Aktionäre des Salis Verlags haben anlässlich ihrer Generalversammlung in Zürich Nina Merli einstimmig in den Verwaltungsrat der Gesellschaft gewählt. Nina Merli ist Journalistin, Buchautorin und Mitbegründerin der internationalen Kunstagentur Art-apart.org.

Mit ihrer grossen Erfahrung im Journalismus bringt Nina Merli laut Mitteilung wertvolles Know-How für die nächsten Entwicklungsschritte bei Salis mit. Salis, 2006 gegründet, gehört mittlerweile zu den wichtigsten und erfolgreichsten Repräsentanten einer neue Generation von unabhängigen Buchverlagen im deutschsprachigen Raum.

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Salis verlegt deutschsprachige Literatur mit einem Fokus auf die Entdeckung von neuen Talenten sowie gesellschaftsrelevante Sachbücher. Die erfolgreichsten Titel sind Thomas Meyers »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse«, das 2012 für den Schweizer Buchpreis nominiert war und während 46 Wochen auf der Bestsellerliste stand, sowie das inzwischen zum Standardwerk ge- wordene Buch «Rohstoff – Das gefährlichste Geschäft der Schweiz» der NGO Erklärung von Bern.
 

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