Anna Maier wechselt von SF zu Sat.1 

Anna Maier, Moderatorin von «Eiger, Mönch und Maier», hat von Sat.1 ein Angebot für die Moderation einer Tanzshow erhalten.

Die Moderatorin Anna Maier verlässt das Schweizer Fernsehen auf Ende November 2006. Sie hat von Sat.1 ein Angebot für die Moderation einer Tanzshow erhalten, die auf dem deutschen Privatsender zur Primetime läuft, wie SF am Donnerstag mitteilte. «Wir legen Anna Maier keine Steine in den Weg und lassen sie aus dem bestehenden Vertrag ziehen», wird Unterhaltungschefin Gabriela Amgarten in der Mitteilung zitiert. Die 29-jährige Maier stiess vor zwei Jahren von Tele Züri zum Schweizer Fernsehen, moderierte zuerst die Reisesendung «Einfachluxuriös» und seit dem 21. Februar 2005 die Quizshow «Eiger, Mönch und Maier». SF wird zu einem späteren Zeitpunkt über die Nachfolge informieren.

Cannes Lions lanciert die Dubai Lynx Awards

Die Macher des Eurobest-Wettbewerbs von Cannes gaben am Mittwoch den Launch der Dubai Lynx Awards bekannt. Die Preise für Werbung aus dem Mittleren Osten und dem Nordafrikanischen Raum werden erstmals im März 2007 in Dubai vergeben.

Die Macher des Eurobest-Wettbewerbs von Cannes gaben am Mittwoch den Launch der Dubai Lynx Awards bekannt. Die Preise für Werbung aus dem Mittleren Osten und dem Nordafrikanischen Raum werden erstmals im März 2007 in Dubai vergeben. Fast nirgends auf der Welt wächst der Werbesektor so schnell wie im Mittleren Osten und in Nordafrika. Geht es nach den Initiatoren, bekommt die Region mit dem Dubai Lynx Award ein Qualitätssiegel für hervorragende kreative Leistungen. Beurteilt werden die eingereichten Arbeiten von einer Jury, die aus internationalen und lokalen Branchengrössen zusammengesetzt wird. Die erste Preisverleihung geht im Rahmen des ebenfalls neu ins Leben gerufene Dubai International Advertising Festival am 19. März 2007 über die Bühne.

TV-Glücksspiele verstossen nicht gegen Lotteriegesetz 

Das Bundesgericht hat einen Entscheid des Bezirksgerichts Zürich aufgehoben: Die von der Firma Voice Publishing produzierten TV-Glücksspiele verstossen nicht gegen das Lotteriegesetz.

Das Bundesgericht hat einen Entscheid des Bezirksgerichts Zürich aufgehoben: Die von der Firma Voice Publishing produzierten TV-Glücksspiele verstossen nicht gegen das Lotteriegesetz. Die umstrittenen Gewinnspiele liefen unter anderem auf Sat.1 Schweiz und Viva Schweiz. Eine Teilnahme war via kostenpflichtiger Telefonanrufe, aber auch via Internet, Postkarten und WAP möglich. Der Kanton Zürich hatte wegen Verdachts auf Verstösse gegen das Lotteriegesetz Strafanzeige beim Zürcher Statthalteramt eingereicht. Dieses entschied im Dezember 2005, dass die Gewinnspiele illegal seien. Es hatte geltend gemacht, das Glücksspiel verstosse wegen der fehlenden Chancengleichheit gegen das Lotteriegesetz. Als vorsorgliche Massnahme wurden die Erlöse gesperrt (siehe
). Das Bezirksgericht lehnte einen Rekurs ab.Darauf gelangte die Produktionsfirma ans Bundesgericht. Dieses trat auf die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde zwar nicht ein, hiess hingegen die staatsrechtliche Beschwerde gut. Es hob den Entscheid des Bezirksgerichts Zürich auf, wie es im am Donnerstag veröffentlichten Urteil vom 6. September heisst.
Begründet wird das Urteil damit, dass die TV-Sender in ihren Spielen auch gratis Teilnahmemöglichkeiten angeboten hätten. Zwar hätten die Einsender von Postkarten nicht die gleichen Gewinnaussichten wie die Benützer der Telefonnummern. Hingegen konnte man auch über das Internet an den TV-Gewinnspielen teilnehmen, wie es weiter heisst. Es sei unerheblich, dass die Teilnahme via Internet und WAP allenfalls komplizierter und weniger bequem sei als ein Anruf – auch dann, wenn die Veranstalter wahrscheinlich damit rechnen, dass diese Mittel selten genützt werden.

Winterthur erhält eigenes Stadtmagazin

W wie Winterthur, so heisst ein neues Magazin, das am Freitag erstmals an die Haushaltungen in Winterthur und Umgebung verteilt wird.

W wie Winterthur, so heisst ein neues Magazin, das am Freitag erstmals an die Haushaltungen in Winterthur und Umgebung verteilt wird.Herausgegeben wird das zweimal jährlich erscheinende Magazin von der Stadt Winterthur und den Organisationen Stadtmarketing Winterthur und Winterthur Tourismus sowie die City-Vereinigung Junge Altstadt. Wie die SDA meldet startet das Magazin mit einer Auflage von 75’000 Exemplaren und behandelt verschiedene Aspekte und Entwicklungen Winterthurs. Das Heft widmet sich jeweils einen thematischen Schwerpunkt, in der Erstausgabe ist dies Licht.

Machtkampf zwischen TV und Print

Fernseh-Werbung Publisuisse fordert die Verlage heraus. Dies mit einer Studie und mit vagen Werbebotschaften. Das kommt nicht überall gut an.

Fernseh-Werbung Publisuisse fordert die Verlage heraus. Dies mit einer Studie und mit vagen Werbebotschaften. Das kommt nicht überall gut an.Wenn diese Woche der Verband Schweizer Presse in St. Moritz tagt, wird die Atmosphäre möglicherweise von Anfang an gespannt sein. Denn die aktuelle Studie von Publisuisse, «Markenwert und Werbeverhalten: Eine intermediale Werbewirkungsstudie» (Werbewoche Online berichtete über die Studie am 7.9.06), sorgt für Gesprächsstoff. Grund: Publisuisse will wissenschaftlich bewiesen haben, dass TV-Werbung besser wirke als Print- und Plakatwerbung. Man muss nicht Publizistik studiert haben, um nachzuvollziehen, dass die Studie bei den Verlagen für rote Köpfe sorgt. Denn angesichts des gnadenlosen Kampfes um Werbeeinnahmen kann eine solche Studie letztlich über sehr viel Geld entscheiden. Begonnen hat alles am 3.Juli 2006, als Publisuisse erstmals mit der Meldung an die Öffentlichkeit gelangte, es sei jetzt wissenschaftlich bewiesen, dass TV-Werbung signifikant besser wirke als Print- und Plakatwerbung. Für den Verband Schweizer Presse hörte sich dies «sehr marktschreierisch» an. Der Verband reagierte am 22. August mit einem Schreiben an Publisuisse-Direktor Martin Schneider. Darin wirft Geschäftsführer Daniel Kaczynski Schneider vor, dass Publisuisse für eine Studie werbe, die wegen fehlender Angaben nicht kritisch überprüft werden könne, und zudem die Werbebotschaften (z.B. in der Fachpresse) ohne Fundament seien. Fazit: Das Vorgehen von Publisuisse sei unlauter.
Divergierende MeinungenZwei Wochen später, am vergangenen Mittwoch, lud Publisuisse zur Pressekonferenz im Hotel Savoy in Zürich ein. Neben den Vertretern der hiesigen Medienagenturen hörten auch Marketingleiter Toni Vetterli vom Verband Schweizer Presse und die Delegierten der Verlage den Autoren der Studie aufmerksam zu. Die Botschaften von Publisuisse: «TV-Werbung wirkt am stärksten. Möglichst hohe Anteile TV im Mix wirken am besten. Laufende TV-Investitionen stärken die Markenvitalität.»
Doch diesmal holte Publisuisse aus, präsentierte farbige Statistiken, liess Einblick in das komplizierte Studiendesign gewähren und stellte sich den wenigen, aber doch kritischen Fragen. Die Reaktionen hielten sich in Grenzen, und für die Mehrheit hörte sich die vorgestellte Studie auch plausibel an.
Professor Klaus Neusser von der Universität Bern, die wissenschaftliche Instanz der Studie, verwies auf die robusten Zahlen und erklärte verständlich, dass die Studie nicht einfach an den Haaren herbeigezogen sei. Ab hier würde der Laie die Studie als wahr und absolut klassifizieren. Denn obwohl auch diese Studie nicht alles beantworten kann, beispielsweise inwieweit Fernsehwerbung Einfluss auf den Umsatz einer Marke hat, gibt es im Prinzip keine Schwächen. Summa summarum legte Publisuisse eine interessante Studie vor.
Das sehen der Verband Schweizer Presse und die Print-Verlage anders. Die nehmen die Studie unter die Lupe. Da sie nun Zugang zum Studiendesign haben, engagierte beispielsweise Tamedia Spezialisten aus Deutschland, um die Studie auf Herz und Nieren zu überprüfen.
Für die Verlage ist der Slogan «Jetzt ist es wissenschaftlich bewiesen», mit dem Publisuisse seit Juli dieses Jahres wirbt, ein Dorn im Auge. Denn für sie hört sich die Werbebotschaft von Publisuisse mehr nach einem nicht korrekten Marketingspruch an. Für den Verband Schweizer Presse und die Verlage ist es noch verfrüht, von einem endgültigen Beweis zu sprechen. «Gerade im Bereich der Werbewirkungsforschung sind Ansätze und Methoden der Untersuchungen sehr umstritten, sodass die Anpreisung eines «wissenschaftlichen Beweises» etwas gewagt erscheint», schreibt Daniel Kaczynski im Brief an Publisuisse-Direktor Martin Schneider.
Eine Frage des MediamixesProfessor Klaus Neusser ist jedoch von seiner Arbeit  und vom «wissenschaftlichen Beweis» überzeugt: «Ich glaube schon, dass die Print-Leute die Studie nicht so toll finden. Aber ich bin unvoreingenommen ans Werk gegangen, und die Resultate stechen klar hervor.» Neusser sagt auch explizit, dass der Mediamix entscheidend sei: «Eine hundertprozentige TV-Ausrichtung ist in vielen Fällen nicht die beste Lösung.» Das sehen die noch leisen Kritiker genauso. Hingegen die Art und Weise, wie  Publisuisse für die Studie wirbt, sehen sie als nicht korrekt.
Den Vorwurf, dass Publisuisse nur einen Zusammenhang zwischen Markenbeurteilung und TV-Werbung gesucht habe, wirft Maja Traber, Leiterin Marketing Service von Publisuisse, zurück. Denn im Zentrum der Studie liege die Analyse des statistischen Zusammenhangs zwischen Mediamix und Markenwert. Traber: «Wir waren selber sehr kritisch und waren überrascht, was die Daten zeigten. Wir wollten schon den Mehrwert von TV aufzeigen. Das ist uns aber auf eine kritische Art und Weise gelungen.»
Und wie geht es weiter? Diese Woche treffen sich die Mitglieder des Verbands Schweizer Presse in St. Moritz und werden über das weitere Vorgehen beraten. Toni Vetterli: «An der Leitungsausschuss-Sitzung des Departements Werbemarkt wird sicher über die Methodik und die daraus gezogenen Aussagen der Studie diskutiert und allenfalls über das weitere Vorgehen entschieden.»
Und bei Tamedia will man in zwei Wochen so weit sein, dass man auf gleicher Augenhöhe mit Publisuisse diskutieren kann.
Auch wenn die Studie von Publisuisse die Werbestrategien der Unternehmen nicht auf den Kopf stellen wird, liegt einmal mehr eines auf der Hand: Der Kampf um Werbegelder ist im vollen Gang.
Christian Lüscher

Mediensites legen zu

Internet Die meisten Websites der Schweizer Medien legten im August zu. Das ergeben die neuen Zahlen von Net-Audit der Wemf.

Internet Die meisten Websites der Schweizer Medien legten im August zu. Das ergeben die neuen Zahlen von Net-Audit der Wemf. Hinsichtlich Visits liegt Blick Online vorn: Rund 7,3 Millionen Besuche gibt die Wemf für die Seite der Boulevardzeitung an. Das Wachstum gegenüber dem Vormonat ist allerdings mit 3,3 Prozent eher tief. NZZ Online zählte 6,3 Millionen Visits und eine Steigerung von 7,8 Prozent. Auf Tagesanzeiger.ch entfielen knapp 4,4 Millionen Besuche, was einem Plus von 6,5 Prozent entspricht.Schon vor der Lancierung von Cash Daily konnte Cash Online wieder zulegen, nachdem es im Vormonat einen Verlust hatte verbuchen müssen: Gut 1,1 Millionen Visits und damit eine Steigerung um 19,7 Prozent verbuchte die Seite aus dem Hause Ringier. Zu den wenigen Verlierern gehören Azonline.ch und 24heures.ch. Erstere Website verlor bei den Visits 0,8 Prozentpunkte und kommt damit auf 0,4 Millionen Besuche. Die Seite der Westschweizer Tageszeitung gab 5 Prozentpunkte ab. (cs)

Klangvoller Papstauftritt

Religionen Die Kommunikationsagentur twfe gestaltete für die ARD ein spezifisches On-Air-Design zum Papstbesuch in Bayern.

Religionen Zum ersten Mal seit der berühmten Bild-Schlagzeile «Wir sind Papst» besuchte Papst Benedikt XVI. vom 9. bis 14. September 2006 seine bayerische Heimat. Kein Wunder also, setzte die ARD zu einer ganzen Reihe von Sondersendungen an. Damit all diese Sendungen in bester visueller Obhut waren, gestaltete die Kommunikationsagentur twfe eigens ein spezifisches On- Air-Design, «Der Papst in Bayern». Realisiert hat dieses das Zürcher Studio Frame Eleven. Verantwortlich auf Agenturseite zeichnete Marco Fumasoli, ehemaliger Chef Design beim Schweizer Fernsehen.

Apple bringt Spielfilme auf den iPod

Apple baut seine Unterhaltungselektronik aus und bietet ab sofort auch Filmdownloads über iTunes an. Zudem soll Anfang 2007 eine Box namens «iTV» lanciert werden, die Filme, Musik, Fotos und andere digitale Inhalte drahtlos von PC auf den Fernseher bringt.


Apple baut seine Unterhaltungselektronik aus und bietet ab sofort auch Filmdownloads über iTunes an. Zudem soll Anfang 2007 eine Box namens «iTV» lanciert werden, die Filme, Musik, Fotos und andere digitale Inhalte drahtlos von PC auf den Fernseher überträgt.
Vor knapp einem Jahr hat Apple das Geschäft mit Videos in iTunes gestartet – begonnen wurde mit fünf TV-Shows. Inzwischen bietet iTunes 220 TV-Sendungen von mehr als 40 Sendern an. Pro Woche werden eine halbe Million Sendungen abgesetzt. Apple hofft nun, diesen Erfolg mit den Spielfilmen wiederholen zu können.

Zum Start tritt Apple mit Disney-Produktionen an und unterbietet zudem das in amerikanischen Markt gängige Preisniveau von knapp 15 Dollar pro DVD um 2 Dollar, wenn die Filme vorbestellt werden. Ältere Filme sind sogar für 10 Dollar zu haben. Die Downloads lohnen sich aber nur mit einer schnellen Internet-Verbindung wirklich. Der Download dauert aber auch dann noch eine halbe Stunde. Nächstes Jahr soll der Dienst auch in Europa gestartet werden.

Thurgauer Kantonsparlament befürchtet Mostgraben

Möglicher Deal der Zürcher Grossverlage NZZ und Tamedia, der den Thurgau in zwei publizistische Gebiete aufteilen soll, ruft im Thurgau die Kritiker auf den Plan.


Möglicher Deal der Zürcher Grossverlage NZZ und Tamedia, der den Thurgau in zwei publizistische Gebiete aufteilen soll, ruft im Thurgau die Kritiker auf den Plan. Dass das Thema im Rat überhaupt diskutiert wurde, ist SVP-Kantonsrat Andrea Vonlanthen zuzuschreiben. Vor einem Jahr monierte er in einer Interpellation, die Kantonsregierung stehe dem Verkauf der Thurgauer Zeitung an die Zürcher Tamedia zu wenig kritisch gegenüber. Seine Forderungen nach verstärkter politischer Einflussnahme auf die Medienlandschaft beantwortete die Kantonsregierung vor wenigen Wochen ablehnend (siehe
Thurgauer Regierungsrat hält Medienkonzept für unnötig). Das Parlament folgte damals dem Regierungsrat ohne Murren. Nun ist bekannt, dass es womöglich zum Schulterschluss zwischen dem St. Galler Tagblatt der NZZ-Gruppe und der Thurgauer Zeitung der Tamedia kommt (siehe
Thurgauer Zeitung und St. Galler Tagblatt verhandeln über Kooperation). Diese Entwicklung ruft nun grössere Skepsis hervor. Besonders die Aufteilung des Thurgaus in zwei publizistische Territorien, die die Schliessung mehrerer Lokalredaktionen zur Folge hätte, wurde stark kritisiert. Ein «Mostgraben» werde hier herbei geführt, meinte der SP-Sprecher. Der geplante Austausch ganzer Zeitungsseiten führe zu publizistischem Einheitsbrei, der dem politischen Kanon und der gesellschaftlichen Verpflichtungen der Zeitungen nicht mehr gerecht werde, tönte es rundherum. Dies bewog Volkswirtschaftsdirektor Schläpfer zu einem Appell an die Medienhäuser, ihre Redaktionen in den Regionen nicht zu schliessen, berichtet die Nachrichtenagentur SDA.

Matter & Gretener gewinnen Good Energies

Die Zürcher Kreativschmiede gewinnt in Rahmen einer Agentur-Evaluation das Budget von Good Energies. Der Auftrag besteht in der Erarbeitung des Gesamtauftrittes für das stark expandierende, zur Zuger Cofra Holding gehörende Investment-Unternehmen für erneuerbare Energie.


Die Zürcher Kreativschmiede gewinnt in Rahmen einer Agentur-Evaluation das Budget von Good Energies. Der Auftrag besteht in der Erarbeitung des Gesamtauftrittes für das stark expandierende, zur Zuger Cofra Holding gehörende Investment-Unternehmen. Die hauptsächlichen Investitionsbereiche von Good Energies sei in den Bereichen solar und Windenergie in Europa, Asien und Nordamerika, teil Matter & Gretener am Mittwoch mit. Es engagiere sich ganz nach den drei P-Dimensionen: «People, Planet, Profit».

Dynamite Advertising lässt Ärzte auf neues Produkt fliegen

Die Chamer Werbeagentur Dynamite Advertising hat ein neues Medikament von Janssen-Cilag aufmerksamkeitserregend in Szene gesetzt.

Die Chamer Werbeagentur Dynamite Advertising hat ein neues Medikament von Janssen-Cilag aufmerksamkeitserregend in Szene gesetzt.
Am Ärztkongress in Interlaken wurde Faschärzten vorab ein Reisedossier zugestellt. Mit dem enthaltenen Flugticket konnte jeder Arzt am Check-in des Messestandes ein Reiseziel für sein persönliches Beratungsgespräche auswählen: Santorini, Venedig oder Paris. Die interessierten Ärzte wurden in ein entsprechendes gestaltetes Ambiente geleitet, wo das Beratungsgespräch stattfand.
Bei der Aktion handelte es sich um die Markteinführung eines neuen Medikamentes gegen Harn-Inkontinenz namens Lyrinel Oros. Mit der Vorgehensweise wurde demonstriert, dass unbeschwertes Reisen für Menschen mit diesem Problem kaum möglich ist. Auf den Plakaten ist die Last der überaktiven Blase mit einer Toilettenschüssel visualisiert, die die Personen mit sich herumschleppen müssen. Die Productlaunch-Kampagne wird durch eine Vielzahl von Werbemitteln ergänzt: Inserate, Factsheets und ein Abstract Book.

Euro RSCG geht für BAG mit Plakaten auf den Strich

Für die traditionelle und aktuell laufende Aktionswoche des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) im Rotlichtmillieu hat Euro RSCG ein wirksames Werbepaket geschnürt und einen «Plakatstrich» kreiert.

Für die traditionelle und aktuell laufende Aktionswoche des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) im Rotlichtmillieu hat Euro RSCG ein wirksames Werbepaket geschnürt und einen «Plakatstrich» kreiert.
Im Rahmen der Love Life – Stop AIDS Kampagne wurde auch das Werbepaket für die kommunikativ sensible Aufgabe geschnürt, für Safer Sex im Zürcher Rotlichtmillieu zu werben. Seit 1999 gehen die lokalen Aids-Hilfen im Rahmen des Projekts Don Juan ins Rolichtmillieu und propagieren Safer Sex. Das BAG unterstützt in diesem Jahr die Präventionsmassnahme für 230’000 Freier mit der «Freierwoche». Die Aktionswoche wird in Zürich, Basel, St. Gallen, Chur, Genf, Lausanne und Fribourg durchgeführt.
Euro RSCG hat dafür eine neue Strassenbeschilderung kreiert, zudem Wildplakate und Catch Covers rund um die Bars und Bordelle. Kreative Idee auch der «Plakatstrich», der aus mobilen Sonderplakaten besteht, die direkt auf dem Strich aufklären und ein garantierter Hingucker sind.
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