Music First fordert Konzession

Nachdem das Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM bei DJ Radio ausgestiegen ist, will nun Music First die Konzession für sich.


Nachdem das Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM bei DJ Radio ausgestiegen ist, will nun Music First die Konzession für sich. Wie Geschäftsführer von Radio 105 und Initiant von Music First, Giuseppe Scaglione, in einer Medienmitteilung schreibt, falle mit dem Ausscheiden vom IAM die wichtigste Grundlage für die damalige Konzessionierung von DJ Radio weg. Somit sei die Konzession konsequenterweise an den Bewerber zu erteilen, der sämtliche Konzessionierungsvoraussetzungen erfüllt habe: Music First.
 
Die Stadt- und Kantonsregierung, die Werbeverbände, die Musikindustrie sowie zahlreiche Vertreter aus der Jugend- und Kulturszene unterstützten Music First. Radio 24 und Radio Zürisee stellten sich zum Teil massiv dagegen. Radio Energy setzte sich für eine Konzessionierung von DJ Rradio ein.
 
Das IAM hatte geplant, die Studierenden als Stagiaires beim Zürcher Jugendradio zu beschäftigen und durch sie das Programm zu stellen. Da jedoch eine Beschwerde von Music First () die Konzession vorläufig auf Eis legte, ist das Institut der Zürcher Hochschule Winterthur aus dem Projekt ausgestiegen. Ob und wie es nun mit dem Projekt DJ Radio weiter geht, ist unklar. Denn wie aus dem Bakom verlautete, sei bei der Konzessionserteilung die Zusammenarbeit mit dem IAM wichtig gewesen.

Tool zur Messung von Online-Reputation lanciert

Die PR- und Kommunikationsagentur Burson-Marsteller und Technologiepartner NetBreeze bringen Web Rep auf den Markt. Das Tool soll helfen, wirksamere Online-Strategien zu erarbeiten.

Die PR- und Kommunikationsagentur Burson-Marsteller und Technologiepartner NetBreeze bringen Web Rep auf den Markt. Das Tool soll helfen, wirksamere Online-Strategien zu erarbeiten.   
Der Erarbeitung von Online-Strategien tappen viele Unternehmen im Dunkeln. Zwar wisse
n sie, dass Online-Präsenz zum wichtigen Faktor geworden ist – doch wie lassen sich für den sich schnell wandelnden digitalen Bereich Massnahmen planen und evaluieren? Über die Reputation eines Corporate-Brands einzelner Produkte, Dienstleistungen oder Exponenten im Internet können sie nur mutmassen. Schon mancher Planer hat sich deshalb eine Methode gewünscht, die verlässliche Anhaltspunkte liefern. Mit der Lancierung von Web Rep begegnet Burson-Marsteller diesem Bedürfnis. Laut Pressemeldung des Unternehmens kann das Instrument quantitative und qualitative Analysen eines bestimmten Themenfeldes vornehmen. Dafür durchkämmt es die wichtigsten Blogs, Foren, Newsgroups und Sites sowie deren Inhalte und identifiziert die massgebenden Themen. Auf der Basis der Analyse könne eine konkrete Strategie festgelegt werden, schreibt Burson Masteller.
In der Praxis entwickeln dann Mitarbeiter von Burson-Marsteller und NetBreeze mit den Kunden die relevante Fragestellung für die Reputationsmessung. So können die Unternehmen das Internet als Abbild der gesellschaftlichen Befindlichkeit nutzen. Die neuen Medien ermöglichen einen direkten und fortdauernden Dialog mit allen Stakholdern. Web Rep soll helfen, die richtige Strategie und Tonalität zu entwickeln, um den Unternehmen digital zu Glaubwürdigkeit verhelfen.

Zu guter Letzt: Eine Nachricht mit maximalem Unterhaltungsnutzen

Die Medienwelt wird wohl noch schneller in der Kostenwahrheit ankommen, die Roger Köppel schon vor fünf Jahren ausgerufen hat. Das sagt auch der deutsche Verleger Michael Grabner.

Ein sicherer Weg, die Aufmerksamkeit der Medienschaffenden zu wecken, ist über sie zu schreiben. Dazu muss natürlich erst jemand etwas News-würdiges über die Schreiberzunft verkünden. Dieses Mal fällt diese Ehre Michael Grabner zu, er ist Chef der deutschen Holtzbrinck-Verlagsgruppe, die unter anderem die deutsche Financial Times herausgibt. Der sprach im Tagesanzeiger vom Donnerstag Klartext, so klar, dass die SDA seine Worte mit dem Zitattitel «Journalisten schreiben zu häufig am Publikum vorbei» gleichentags frühmorgens über den Ticker jagte.  
Herr Grabner räumt zünftig auf mit dem Bild des sinnierenden, nach Themen grabenden Journalisten und verordnet dem Berufsstand im Gegenzug mehr Kundenorientiertheit. Bevor die Journalisten in Zukunft in die Tasten hacken, müssen sie sich stets darüber im Klaren sein, welchen Nutzen der zu schreibende Artikel erfüllen wird. Informationsnutzen? Unterhaltungsnutzen? Oder Servicenutzen? In der heutigen Praxis ortet der Verlagsmann zu viele Journalisten, die sich zu vornehm sind, den Nutzwert ihrer Ergüsse hochzurechnen, und so langweile sich das Publikum über Gebühr. Alleinige Schuld trifft aber nicht nur die edlen Journis, sondern vor allem auch die politischen Organisationen, welche die Redaktionen pausenlos mit Nachrichten zumüllen. Und diese Politnachrichten sind einfach nicht das, was die Leute verlangen. Freuen wir uns also auf eine kostenwahre, Nutzwert-gesteigerte, politarme Medienwelt.

Der 14. Internationale Sponsoring Award ist ausgeschrieben

Der Sponsoringverband FASPO schreibt den Sponsoring Award aus. Gesucht werden die kreativsten Sponsoring-Konzepte des deutschsprachigen Raums aus.

Der Sponsoringverband FASPO schreibt den Sponsoring Award aus. Gesucht werden die kreativsten Sponsoring-Konzepte des deutschsprachigen Raums aus. In diesen Kategorien werden die Auszeichnungen verteilt: Sport, Kultur, Medien, sowie Public (Social, Umwelt, Bildung). Ein spartenunabhängiger Spezialaward winkt für den insgesamt innovativsten Sponsoringansatz. Die wichtigsten Kriterien sind der Sponsoring-Erfolg, eine innovative und strategische Vernetzung sowie der wechselseitige Nutzen für Sponsor und Gesponserten.
Die FASP ruft alle Marktbeteiligten auf, förderungswürdige Sponsoringprojekte vorzuschlagen. Diese gesellen sich zu den von der Jury selbst eingebrachten Projekte. Die Anmeldefrist läuft bis am 30. November dieses Jahres. Die Ausschreibungsunterlagen mit weiteren Details können bei der untenstehenden Adresse bezogen werden. Die Preisverleihung findet am 16. Januar 2006 im öffentlichen Rahmen statt.

Start des Verlegerkongresses 2006: Die Statements

Am Donnerstagmittag ist der Jahreskongress der Schweizer Presse namens Verlegerkongress in St. Moritz in der Fünfsterneherberge Hotel Kulm mit einem kleinen Willkommensimbiss gestartet worden. Die Werbewoche hat bei den Verlegern nachgefragt und zeigt die Bilder zum Event.

Am Donnerstagmittag ist der Jahreskongress der Schweizer Presse namens Verlegerkongress in St. Moritz in der Fünfsterneherberge Hotel Kulm mit einem kleinen Willkommensimbiss gestartet worden. Danach stand die Mitgliederversammlung an, bevor am Abend im Badrutt‘s Palace Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument mit seiner Rede den Kongress ganz offiziell eröffnete. Den Abschluss bildete ein rusikaler und umgezwungener Abend in der Chesa Veglia.
Die Werbewoche erkundigte sich bei einigen Gästen über deren Erwartungen an den diesjährigen Kongress: Hanspeter Lebrument, Präsident des Verlegerverbands und Inhaber des Südostschweizer Medienkonglomerats : «Ich vermute dieses Jahr wird es eher einen ruhigen Kongress geben, weil die grossen Auseinandersetzungen wie um die Themen Radio und Fernsehen oder Presseförderung sind als Vorlagen an die Politik weiterdelegiert worden.» Man wisse zwar noch nicht, was dabei rauskomme, und natürlich erwartet Lebrument auch am Kongress, dass noch die eine oder andere überraschende Frage gestellt würde. Womit er durchaus recht hatte, denn bereits an der dem Welcom-Lunch folgenden Mitgliederversammlung feuerte der Brienzer Verleger Urs Gossweiler ein paar Breitseiten auf den Präsidenten ab. Gossweiler, der gerne die Rolle eines weissen Ritters der Kleinverleger gibt, warf dem Präsidium Einseitigkeit vor.
Daniel Strobel, CEO der Publimedia, erwartet aufgeschlossene Diskussionen über die anstehenden Probleme, insbesondere der Printmedien und verweist auf die laufenden Diskussionen um die Online-Problematik betreffend der Diskrepanz der Volumen, nicht inhaltlich, sondern finanziell gesehen. Es gehe darum, den Wert der Printmedien hervorzuheben; Bemühungen, die nicht nur die Schweiz, sondern ganz Europa angingen, schliesst Strobel sein Statement.
Christoph Ackermann, GL-Mitglied der WOZ und zum ersten Mal am Verlegerkongress dabei, rechnet dank seiner Premiere natürlich mit einer sehr positiven Vorher-Nachher-Kontaktbilanz. Was ihn während der Versammlung erwartet, darüber hat Ackermann keine genaue Vorstellung. «Ich freue mich aber auf eine grosse Anzahl von inspirierenden Begegnungen», so Ackermann abschliessend.
Urs Schnider, Chefredaktor des Media Trend Journal, verspricht sich viele gute und informelle Gespräche, nicht zuletzt wegen des Artikels «Endspiel für Tageszeitungen» in der Septemberausgabe des Media Trend Journal, der teils für einigen Aufruhr gesorgt habe. «Ich bin gespannt, was weitere Leute dazu sagen», so Schnider. Und nicht zuletzt sei er natürlich wegen der Party von Matthias Luchsinger anwesend.

Relaunch für Website der Publisuisse

Die Website der SRG-Tochter und Werbevermarkterin Publisuisse wurde einem inhaltlichen und optischen Facelifting unterzogen.

Die Website der SRG-Tochter und Werbevermarkterin Publisuisse wurde einem inhaltlichen und optischen Facelifting unterzogen. Der Online-Auftritt biete nun verschiedene neue Inhalte, eine stark vereinfachte Nutzerführung, logisch aufgebaute Verknüpfungen sowie eine verbesserte Suchfunktion, ist einem Communiqué zu entnehmen.  
In den neuen Factsheets zu den Sendungen findet der Leser planungsrelevanten Informationen wie Sendungsbeschreibungen, Ausstrahlungsdaten, geplante und effektive Zuschauerleistungen und Werbetarife. Sie sind dank laufender Aktualisierung stets auf dem neusten Stand. Der Forschungsbereich wurde ausgebaut und ermöglicht tagesaktuelle Analysen von Marktanteilen und Ratings. Der neuen Struktur und dem neuen Design der Website wurde der 14-tägliche Newsletter «Publisuisse News» angepasst.

Verlegerkongresses 2006 positiv gestartet

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes Schweizer Presse (VSP) am Donnerstag in St. Moritz wurde es offensichtlich: Der Schweizer Presserat, das Organ zur Selbstkontrolle der Printmedien, und die Verleger reden wieder miteinander.


Anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes Schweizer Presse (VSP) am Donnerstag in St. Moritz wurde es offensichtlich: Der Schweizer Presserat, das Organ zur Selbstkontrolle der Printmedien, und die Verleger reden wieder miteinander. Mitte Oktober wollen beide Seiten Gespräche über die umstrittene Aufnahme der Verleger in den Presserat aufnehmen. Noch vor einem Jahr seien die Fronten verhärtet gewesen, aber jetzt ist ein Treffen geplant. 
 
Initiative der Verleger Die Verleger hätten daraufhin die Initiative ergriffen, um ein eigenes Selbstkontrollorgan aufzubauen. Vor wenigen Wochen sei nun der Stiftungsrat des Presserates an die Verleger gelangt, um gemeinsam Gespräche über einen Einsitz zu führen, sagte Guido Blumer, Verleger des Winterthurer Stadtblatts, gegenüber der SDA. Auch das Schweizer Fernsehen sei eingeladen worden. Die Verleger streben eine Zusammenarbeit in der Medienethik mit einer substanziellen Vertretung im Presserat an. Eine Junktim mit einem GAV, der Mindestlöhne enthält, lehnen die Verleger dagegen ab. 
 
Indirekte Presseförderung soll erhalten bleiben Die Verleger wollen weiter dafür kämpfen, dass die indirekte Presseförderung erhalten bleibt. Ende 2007 läuft die bisherige Förderung der Postzustellung von Zeitungen im Umfang von total 80 Millionen Franken aus. «Es gebe berechtigte Hoffnungen, dass die indirekte Presseförderung über das Jahr 2008 hinaus erhalten bleibe», sagte Tamedia-Chef Martin Kall. Sollte sie wegfallen, hätte dies grosse finanzielle Konsequenzen vor allem für kleine Zeitungen. 
 
Gewerkschaften für Gespräche offen Die Gewerkschaften, die im Presserat vertreten sind und noch im letzten Jahr den Einsatz der Verleger abgelehnt haben, zeigen sich für Gespräche offen. Sie wollen bei der Ethik aber keine Abstriche machen, wie Impressum-Zentralsekretär Urs Thalmann sagte. 
 
?Zeitung in der Schule? ein Erfolg Auch das vor rund zwei Jahren gestartete Projekt ?Zeitung in der Schule? ist ein voller Erfolg. Mehr als 400 Klassen haben bisher an diesem Projekt teilgenommen. Das Ziel dieser Initiative ist es, Jugendliche an das Zeitunglesen heranzuführen. Die Schweizer Zeitungsverlage schicken den Schülerinnen und Schülern einer Klasse während mehreren Wochen die Zeitung zu, am Wochenende auch nach Hause. Mit dem Einverständnis der Bildungsbehörden besprechen Redaktoren mit den Schülern die Texte. Das in mehreren Kantonen lancierte Projekt sei bei Eltern, Schülern und Lehrern, aber auch bei den Redaktoren auf grosse Begeisterung gestossen, sagte Toni Vetterli, Leiter Marketing beim Verband Schweizer Presse, am Donnerstag gegenüber der SDA in St. Moritz.
 

Keystone knipst die Fussball-Nati

Als Official Supplier produziert die Bildagentur Keystone ab sofort exklusiv Bilder für den Schweizer Fussballverband.

Keystone und der Schweizer Fussballverband (SFV) gehen eine Partnerschaft ein. Als Official Supplier produziert die Bildagentur ab sofort exklusiv Bilder für den Sportverband. Dies betrifft sämtliches Bildmaterial für den Verband und dessen Sponsoren, wie es in einem Communiqué heisst. Die Fotografen von Keystone begleiten die Nationalmannschaften an alle Länderspiele. Sie sind für Portraits der Spielerinnen und Spieler sowie Mannschaftsaufnahmen zuständig. Keystone arbeitet bereits mit Swiss Olympic und der Schweizer Sporthilfe zusammen.

Schweizer Privatradios gründen Forum Digitalradio

Der Verband der Schweizer Privatradios und die Union Romande des Radios Régionales lancieren das Forum Digitalradio Schweiz-Suisse-Switzerland. Das Forum soll alle Marktpartner vereinen.

Der Verband der Schweizer Privatradios und die Union Romande des Radios Régionales lancieren das Forum Digitalradio Schweiz-Suisse-Switzerland. Damit soll erreicht werden, dass die Diskussion um digitale Radio-Verbreitungskanäle nicht auf einzelne Techniken fixiert bleibt. Das Forum Digitalradio Schweiz will als international vernetzte Plattform Informationen über neue, digitale Technologien bieten und als Ort des Meinungsaustausches dienen. Es will zudem dazu beitragen, «dass auch in der Schweiz zum rechten Zeitpunkt die richtigen Lösungen geschaffen und umgesetzt werden». Das berichtet die Sda unter Berufung auf Communiqué der Privatradios.
Das Forum Digitalradio Schweiz will alle Marktpartner vereinen: private und öffentlich-rechtliche Radiostationen, Anbieter von Sendetechnik und von Empfangsgeräten sowie die Werbewirtschaft (Kunden, Agenturen, Vermittler). Gemeinsam soll das Timing für die marktfähige Einführung neuer Technologien erörtert werden. Daneben will die neue Organisation auch den Kontakt zum Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und zu den Fernsehveranstaltern pflegen. Das Forum Digitalradio wird Empfehlungen und Vernehmlassungsbeiträge erarbeiten.
Das Bakom hatte Mitte August drei Radio-Konzessionen für die deutschsprachige Schweiz ausgeschrieben. Ziel der Ausschreibung ist die Erweiterung des Angebots an neuen terrestrischen Radioprogrammen, die auf der Technologie T-DAB (terrestrial Digital Audio Broadcasting) basieren (siehe
). Aufgrund dieser Entscheidung seien in der Schweiz und in Europa vergleichbare Entscheidungen zu fällen, schreiben die Privatradios.

Sat.1 Schweiz sucht die beste Newcomer-Band

Auch Sat.1 Schweiz startet nun eine eigene Casting-Show. Gemeinsam mit Sony Ericsson und Orange sucht die TV-Station ab Ende Oktober in der Sendung «MobileAct - die Bandshow» die beste Newcomer-Band der Schweiz.

Auch Sat.1 Schweiz startet nun eine eigene Casting-Show. Gemeinsam mit Sony Ericsson und Orange sucht die TV-Station ab Ende Oktober in der Sendung «MobileAct – die Bandshow» die beste Newcomer-Band der Schweiz.  
In der Mitteilung von Sat.1 wird betont, dass die neue Sendung im Gegensatz zu anderen Casting-Formaten auf «echte» Bands fokussiere, die bereits ihren eigenen Stil gefunden hätten. Die Teilnehmer werden auf einer Tour in vier Schweizer Städten spielen und sollen Branchenwissen von Produzenten, Marketing- und Mobile-Content-Experten erwerben. Aus allen Bewerbern werden in der achtteiligen Show zwei Finalisten herausgefiltert, die sich vor dem Schweizer TV-Publikum und der Jury beweisen müssen. Die Gewinnergruppe darf als Opening Act bei Christina Aguileras Konzert im Zürcher Hallenstadion auftreten. Aguliera ist weltweite Marketingpartnerin von Sony Ericsson und Orange.
 
Produziert wird «MobileAct» von RingierTV. Im Konzept enthalten ist eine enge Verknüpfung mit dem Online- und Mobile-Bereich. Laut Marc Görtz, Geschäftsführer RingierTV, soll die Show ein Beispiel dafür sein, «wie künftig in einer konvergenten Welt die verschiedenen Plattformen zusammenspielen».

Ehemalige Google-Managerin verstärkt Adlink  

Die Online-Vermarkterin Adlink setzt einen verstärkten Akzent auf das Suchmaschinen-Marketing und holt dafür die ehemalige Google-Geschäftsführerin Kate Burns an Bord.

Die Online-Vermarkterin Adlink setzt einen verstärkten Akzent auf das Suchmaschinen-Marketing und holt dafür Kate Burns an Bord. Burns ist ehemalige Geschäftsleiterin von Google UK, Benelux und Irland und war die erste Google-Mitarbeiterin ausserhalb der USA. Sie bringe in Sachen Suchmaschinen-Marketing bestes Know-how und Erfahrung mit, heisst es in einem Communiqué. Burns wird in England und international für Adlink tätig sein und soll so die Marktposition des Unternehmens im Bereich Suchmaschinen-Marketing vorantreiben. In der Schweiz und in Österreich sei Adlink in diesem Bereich bereits seit längerem führend, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies sei unter anderem der Kooperation mit der Goldbach Media-Schwestergesellschaft Suchtreffer in Deutschland zu verdanken. Suchmaschinen-Marketing wird von Adlink auch thematisiert am Tag der Onlinewerbung 2006, welcher am 4. Oktober stattfindet. Ein Mitglied der Geschäftsleitung von Suchtreffer wird dort erklären, weshalb Suchmaschinen-Marketing für eine professionelle Website-Betreuung und für die Optimierung von Onlinekampagnen wichtig ist.

Edipresse mit guten Halbjahreszahlen

Das westschweizer Verlagshaus Edipresse Groupe ist im ersten Halbjahr erfolgreich gewachsen. Die Strategie der Neueinführungen in der Schweiz und im Ausland ist aufgegangen.

Das westschweizer Verlagshaus Edipresse Groupe ist im ersten Halbjahr erfolgreich gewachsen. Die Strategie der Neueinführungen in der Schweiz und im Ausland ist aufgegangen. Die von der Edipresse am Donnerstag gemeldeten Zahlen bestätigen dies: Der Gesamtumsatz der Gruppe liegt mit 444’437’000 Franken im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozent im Plus. Das Betriebsergebnis vor Abschreibung klettert gar um 43 Prozent auf 40’193’000 Franken. Etwas geringer fällt steuerbedingt und aufgrund einer Wertberichtigung die Erhöhung des Nettoergebnisses aus: um 2,4 Prozent auf 11’199’000 Franken. Hauptgrund für das gute Resultat sind laut Edipresse lohnende Neueinführungen in der Schweiz und im Ausland.
So positionierte sich das im Oktober 2005 lancierte Gratisblatt Le Matin Bleu von Beginn weg als Marktleaderin (siehe
). Die erfolgreichste Gratiszeitung wächst rasant weiter: Derzeit hat sie eine Auflage von 150’000 Franken erreicht und bei den Werbeeinnahmen die gesteckten Ziele übertroffen. Am heimischen Markt setzte die Edipresse zudem ihre Strategie der Zentralisierung des Zeitungsdruckes um und beteiligte an der der Swiss Printers Gruppe (siehe ). Engagement im Osten verstärkt, Expansion nach AsienIm Auslandgeschäft erweist sich insbesondere Osteuropa für die Edipresse als günstiges Umfeld. Zusammen mit der russischen Tochtergesellschaft vermochte das Westschweizer Verlagshaus mit Steigerungen bei bestehenden Titeln sowie Neulancierungen
seine führende Position auf dem Magazinmarkt auszubauen, deshalb wird diese Strategie konsequent weiter verfolgt (siehe ). Weniger erfreulich waren die Entwicklungen in Spanien Portugal, wo der schwächelnde Magazinmarkt die Verlagsgruppe derzeit zu kostenintensiven Restrukturierungen zwingt. In Hongkong kaufte die Edipresse derweil die in sieben asiatischen Ländern tätige Communication Management Limited und strebt damit auf die wirtschaftlich dynamischsten Märkte der Welt.
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