SF geht gegen 3+ vor Gericht
Das Schweizer Fernsehen SF hat Ernst gemacht mit seinen Drohungen gegen 3+. Es hat am letzten Donnerstag beim Handelsgericht des Kantons Zürich Klage gegen den neuen Privatsender eingereicht.
Das Schweizer Fernsehen SF hat Ernst gemacht mit seinen Drohungen gegen 3+: Es hat am letzten Donnerstag beim Handelsgericht des Kantons Zürich Klage gegen den neuen Privatsender eingereicht. Primär geht es darum, dass 3+ den Begriff «Schweizer Fernsehen» in Grossbuchstaben verwendet, wie SF-Sprecher Urs Durrer gegenüber der Werbewoche eine Meldung des Sonntagsblicks bestätigte. Diese Schreibweise habe das Staatsfernsehen als Marke eingetragen. Durrer stört sich ausserdem daran, dass 3+ vom SF-Image profitieren wolle. Den TV-Machern am Leutschenbach passt es deshalb auch nicht, dass die neue TV-Station für ihre Werbekampagne SF-Moderatoren verwendete.
Kurz vor Sendestart von 3+ war bereits publik geworden, dass SF dem neuen Kanal mit dem Gang vor den Kadi drohte (siehe
). Dominik Kaiser, der Chef von 3+, reagierte laut Sonntagsblick mit Kopfschütteln auf die Klage. Der Begriff «Schweizer Fernsehen» sei in Alleinstellung kein geschützter Markenname.
Kurz vor Sendestart von 3+ war bereits publik geworden, dass SF dem neuen Kanal mit dem Gang vor den Kadi drohte (siehe
). Dominik Kaiser, der Chef von 3+, reagierte laut Sonntagsblick mit Kopfschütteln auf die Klage. Der Begriff «Schweizer Fernsehen» sei in Alleinstellung kein geschützter Markenname.
