Integration geht über alles
Produktion Adobe integriert Technologien und zielt auf den durchgängigen Workflow.
Produktion Adobe integriert Technologien und zielt auf den durchgängigen Workflow. Klaus Kurz, Business Development Manager Creative Professionals bei Adobe Systems GmbH, gibt Auskunft.
WW: Wie ist der Stand der Dinge bei der Macromedia-Integration?Klaus Kurz: Nach der Übernahme von Macromedia haben wir am Anfang vor allem erweiterte Bundles geschnürt und unsere Produkt-Suites damit aufgewertet. In der derzeitigen zweiten Phase sind wir daran, Technologien zu integrieren und zusammenzufassen. Ein aktuelles Beispiel ist die von Macromedia entwickelte Breeze-Technologie, die wir etwa in Acrobat 8 eingebettet haben. Wenn unmittelbarer Diskussionsbedarf besteht, können sich mehrere Personen damit sofort in einem virtuellen Meetingraum zu einer Web-Videokonferenz treffen und austauschen. Darüber hinaus ist es bereits heute möglich, unsere Technologien zu verknüpfen. So kann, um ein Beispiel zu nennen, Flash-Technologie genutzt werden, um Inhalte etwa für Kataloge zu aktualisieren. Aus dem Flash-Player heraus können Textänderungen an einem Dokument via XML-Schnittstelle in ein InDesign-Dokument übertragen werden. Automatisch wird in InDesign ein PDF erzeugt, das erneut im Browser dargestellt werden kann. So profitieren die Anwender von den Interaktionsmöglichkeiten in Flash, von der Markierungssprache XML, den typografischen und gestalterischen Möglichkeiten von InDesign und der Verbindlichkeit des PDF-Formats.
WW: Welches sind die nächsten Ziele?Kurz: In Phase 3 wollen wir dort, wo es Sinn macht, Technologien verschmelzen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass wir an einer Zusammenführung von Flash und PDF arbeiten. Wir wollen einen «Universal client» entwickeln.WW: Zum vorgestellten Produkt: Wird Acrobat nach wie vor mit der Creative Suite ausgeliefert? Kurz: Ja. Dazu wird die Creative Suite auf Version 2.3 aktualisiert. Insgesamt ist Acrobat 8 damit viel besser und enger in die Creative Suite integriert. So profitiert die neue Version etwa von der zentralen Farbmanagement-Steuerung der Adobe Bridge.
WW: Erfährt die Creative Suite 2.3 weitere Änderungen?Kurz: Ausser Acrobat erfahren die Programme keine wesentlichen Updates. Um Desktop Publisher vollständig von den Vorzügen der Creative Suite zu überzeugen und ihnen das führende Web-Entwicklungswerkzeug zur Verfügung zu stellen, wird die Creative Suite 2.3 zusätzlich Dreamweaver 8 enthalten.WW: Wohin zielt Adobe mit Acrobat 8 im Bereich Prepress?Kurz: Wir fokussieren auf den durchgängigen Workflow. Mit neuen relevanten Produkten und unter Zuhilfenahme aktueller Technologien wollen wir den Prepress-Workflow vereinfachen.WW: Wie weiter bei Adobe?Kurz: Unser Flaggschiff, die Creative Suite, wird im nächsten Jahr in einer neuen Version veröffentlicht. Besonders interessant wird das Release, weil sämtliche darin enthaltenen Produkte ein Update erfahren. Hier ist mit Quantensprüngen zu rechnen.
Interview: Jürgen Franck
WW: Wie ist der Stand der Dinge bei der Macromedia-Integration?Klaus Kurz: Nach der Übernahme von Macromedia haben wir am Anfang vor allem erweiterte Bundles geschnürt und unsere Produkt-Suites damit aufgewertet. In der derzeitigen zweiten Phase sind wir daran, Technologien zu integrieren und zusammenzufassen. Ein aktuelles Beispiel ist die von Macromedia entwickelte Breeze-Technologie, die wir etwa in Acrobat 8 eingebettet haben. Wenn unmittelbarer Diskussionsbedarf besteht, können sich mehrere Personen damit sofort in einem virtuellen Meetingraum zu einer Web-Videokonferenz treffen und austauschen. Darüber hinaus ist es bereits heute möglich, unsere Technologien zu verknüpfen. So kann, um ein Beispiel zu nennen, Flash-Technologie genutzt werden, um Inhalte etwa für Kataloge zu aktualisieren. Aus dem Flash-Player heraus können Textänderungen an einem Dokument via XML-Schnittstelle in ein InDesign-Dokument übertragen werden. Automatisch wird in InDesign ein PDF erzeugt, das erneut im Browser dargestellt werden kann. So profitieren die Anwender von den Interaktionsmöglichkeiten in Flash, von der Markierungssprache XML, den typografischen und gestalterischen Möglichkeiten von InDesign und der Verbindlichkeit des PDF-Formats.
WW: Welches sind die nächsten Ziele?Kurz: In Phase 3 wollen wir dort, wo es Sinn macht, Technologien verschmelzen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass wir an einer Zusammenführung von Flash und PDF arbeiten. Wir wollen einen «Universal client» entwickeln.WW: Zum vorgestellten Produkt: Wird Acrobat nach wie vor mit der Creative Suite ausgeliefert? Kurz: Ja. Dazu wird die Creative Suite auf Version 2.3 aktualisiert. Insgesamt ist Acrobat 8 damit viel besser und enger in die Creative Suite integriert. So profitiert die neue Version etwa von der zentralen Farbmanagement-Steuerung der Adobe Bridge.
WW: Erfährt die Creative Suite 2.3 weitere Änderungen?Kurz: Ausser Acrobat erfahren die Programme keine wesentlichen Updates. Um Desktop Publisher vollständig von den Vorzügen der Creative Suite zu überzeugen und ihnen das führende Web-Entwicklungswerkzeug zur Verfügung zu stellen, wird die Creative Suite 2.3 zusätzlich Dreamweaver 8 enthalten.WW: Wohin zielt Adobe mit Acrobat 8 im Bereich Prepress?Kurz: Wir fokussieren auf den durchgängigen Workflow. Mit neuen relevanten Produkten und unter Zuhilfenahme aktueller Technologien wollen wir den Prepress-Workflow vereinfachen.WW: Wie weiter bei Adobe?Kurz: Unser Flaggschiff, die Creative Suite, wird im nächsten Jahr in einer neuen Version veröffentlicht. Besonders interessant wird das Release, weil sämtliche darin enthaltenen Produkte ein Update erfahren. Hier ist mit Quantensprüngen zu rechnen.
Interview: Jürgen Franck
