Sappi unterstützt Kampagne für Wohltätigkeitsorganisation 

Der Papierhersteller Sappi unterstützt eine schweizerische Kommunikationskampagne für die Wohltätigkeitsorganisation In-Kick. Gestaltet wird die Kampagne von drei Mitarbeitern des Zürcher Kontrast Verlags.

Der Papierhersteller Sappi unterstützt eine schweizerische Kommunikationskampagne für die Wohltätigkeitsorganisation In-Kick. Dieses Engament erfolgt im Rahmen von Sappis Initiative «Ideas that Matter», die seit 1999 besteht. In diesem Programm werden Grafiker gesponsert, die kreative Printkampagnen für soziale, umweltrelevante und humanitäre Anliegen umsetzen. Eine Jury aus Experten der Grafikindustrie wählte aus mehr als 150 Einsendungen zwölf europäische Arbeiten von Grafikern aus 17 europäischen Ländern aus. In der Schweiz ist die Gewinneridee dieses Jahr die Kampagne «Offside: Diary of the Swiss Homeless Street Soccer Team WM 2006». Eingereicht haben sie Koni Nordmann, Claudia Klat und Dominique Barrel vom Kontrast Verlag in Zürich. In-Kick ist ein Projekt des Strassenmagazins Surprise. Es führt den Homeless Swiss Cup durch, die Schweizermeisterschaft für Obdachlose. Ausserdem unterstützt In-Kick nebst der Nationalmannschaft der Homeless Streetsoccer League soziale Institutionen beim Aufbau eines lokalen Fussballtrainings für ihre Klienten.

Zu guter Letzt: Beckham verteilt Parfümproben

Auch für einen erfolgsverwöhnten Top-Sportler kann das Leben mal einen Fall von Hard Selling bereithalten. Der englische Fussballer David Beckham jedenfalls hat zu ungewöhnlichen Werbemassnahmen für sein Parfüm gegriffen.

Der englische Fussballer David Beckham hat zu ungewöhnlichen Werbemassnahmen für sein Parfüm gegriffen. Nach dem Training überreichte er jedem seiner Mitspieler bei Real Madrid und dem gesamten Trainerstab eine Probe von «David Beckham Instinct». Im freien Verkauf war das Parfüm laut SDA, genauso wie der Duft seiner Frau Victoria, bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Man merke: Auch für einen erfolgsverwöhnten Top-Sportler kann das Leben mal einen Fall von Hard Selling bereithalten.

Suva-Medienpreis für Westschweizer Fotografinnen 

Der mit 7'000 Franken dotierte Medienpreis der Suva geht an die beiden Fotografinnen Véronique Botteron und Dorothée Thébert. Sie werden für ihr gemeinsames Werk «Krebs, Tagebuch einer Fotografin» ausgezeichnet.

Der 13. Medienpreis der Suva geht an die beiden Fotografinnen Véronique Botteron und Dorothée Thébert. Sie werden mit dem am Donnerstag verliehenen Preis für ihr gemeinsames Werk «Krebs, Tagebuch einer Fotografin» ausgezeichnet. Die Fotoarbeit erschien am 2. Oktober 2005 in der Zeitschrift Femina und ist ein ergreifendes Zeugnis des Kampfes gegen Brustkrebs, wie einer Mitteilung der Suva zu entnehmen ist. In der prämierten Arbeit hielt Dorothée Thébert mit der Kamera die Etappen der Brustkrebserkrankung von Berufskollegin Véronique Botteron fest. In schöpferischer Zusammenarbeiten sei es den beiden gelungen, einen zwölfmonatigen Kampf gegen die Krankheit packend zu visualisieren, so das Communiqué.Die Suva verleiht ausserdem zwei Anerkennungpreise. Einer davon geht an David Racana für seine Radioreportage «Risikoverhalten der Jungen angesichts von AIDS», die im ersten Programm des Westschweizer Radios ausgestrahlt wurde. Ein weiterer Anerkennungspreis erhält Marylou Rey für ihren in der Zeitschrift Femina erschienenen Artikel «Cannabis, Versuchung auf dem Schulhausplatz».
Der Medienpreis der Suva wurde 1994 ins Leben gerufen. Er zeichnet französischsprachige Arbeiten aus, die in Zusammenhang mit der Prävention von Unfällen und Gesundheitsstörungen stehen und in Schweizer Medien verbreitet wurden. Für die mit 7’000 Franken dotierte Auszeichnung reichten dieses Jahr 37 Kreative 59 Arbeiten ein.

Suchmaschinenmarketing gewinnt laut Studie an Relevanz

82 Prozent von 120 befragten Schweizer Unternehmen investieren in Suchmaschinenmarketing. Das ergibt die erste Schweizer Marktstudie zum Thema.

82 Prozent von 120 befragten Schweizer Unternehmen investieren in Suchmaschinenmarketing. Das ergibt die erste Schweizer Marktstudie zum Thema. Im Auftrag der Online-Marketing-Agentur Angelink yourposition befragte die Firma Dr. Pascal Sieber & Partners zwischen Mai und Juli 2006 rund 120 Marketingverantwortliche von Schweizer Unternehmen. Sie wollten herausfinden, wie es mit den Erfahrungen, Zielen und Budgets im Zusammenhang mit Suchmaschinenmarketing steht. Die Studie hat laut einem Communiqué von Angelink yourposition gezeigt, dass das Thema etabliert ist: Suchmaschinenmarketing habe demzufolge ein gutes Image und es sei zu erwarten, dass die Budgets kräftig zulegen werden.Von den 122 befragten Unternehmen betreiben 18 Prozent gar kein Suchmaschinenmarketing. Als Hauptgrund dafür wurde fehlendes Wissen genannt. Etliche Unternehmen haben erste Schritte in Form von Suchmaschinenanmeldungen unternommen, eine grössere Zahl betreibt entweder Suchmaschinenoptimierung oder Keyword-Werbung. 30 Prozent der Studienteilnehmer setzen Suchmaschinenoptimierung und Keyword-Werbung kombiniert ein. Sie wenden dafür jährlich im Schnitt 50’000 Franken auf. Dieser Wert wird gemäss der Studie steigen: 70 Prozent der Teilnehmer gaben an, in den kommenden drei Jahren die Investitionen ins Suchmaschinenmarketing steigern zu wollen.
Roger Schnider, Co-Geschäftsführer von Angelink yourposition, sieht mit den Ergebnissen eigene Beobachtungen bestätigt. Suchmaschinenmarketing werde immer stärker als Möglichkeit wahrgenommen, um neue Kunden zu gewinnen und den Verkauf zu fördern. Ein Zeichen für die rasche Entwicklung sei auch, dass bereits zahlreiche Unternehmen die verschiedenen Instrumente des Suchmaschinenmarketings kombiniert einsetzen würden.

Publiconnect realisiert drei Publisherconnect-Marktplätze

Die Business Unit der Publicitas, Publiconnect, nimmt Marktplatzlösungen für das St. Galler Tagblatt, den Stadtanzeiger Olten sowie den Entlebucher Anzeiger in Betrieb.

Die Business Unit der Publicitas, Publiconnect, nimmt Marktplatzlösungen für das St. Galler Tagblatt, den Stadtanzeiger Olten sowie den Entlebucher Anzeiger in Betrieb. Neben der bereits anfangs Jahr realisierten Immobilienlösung Osthome.ch konnte Publiconnect für das St. Galler Tagblatt eine Lösung für den Fahrzeugmarkt lancieren. Der neue Marktplatz ist unter zugänglich. Auf dem Marktplatz des Stadtanzeigers Olten sind auf Stellen, Immobilien und Fahrzeuge zu finden. Mit dem Entlebucher Anzeiger wurde der erste Marktplatz für die die Luzerner Landzeitungen unter  lanciert. Parallel zu den berei
ts implementierten Lösungen sind derzeit weitere Publisherconnect-Marktplatzlösungen in Umsetzung.
 

Habegger eröffnet Kundencenter

Der Full-Service-Provider Habegger hat sich neu organisiert und positioniert.


Der Full-Service-Provider Habegger hat sich neu organisiert und positioniert. Am 4. Oktober präsentiert sich das neue Kundencenter in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Incite Media, die im gleichen Räumlichkeiten domiziliert ist, in Regendorf erstmals der Öffentlichkeit. Darin befinden sich nun Spezialisten der audiovisuellen Kreation und Technologie unter einem Dach, heisst es in einem Mediencommuniqué. Habegger fokussiert sich als Full-Service-Provider auf Livekommunikation und –installation.

Code.ch teilt sich in zwei neue Firmen

Die Gründer der Zürcher Grafik- und Designagentur Code, Reto Gehrig und Daniel Donati, legen die Dachmarke Code.ch still. Sie treten fortan unter neuen Namen mit eigenen Firmen auf.

Die Gründer der Zürcher Grafik- und Designagentur Code, Reto Gehrig und Daniel Donati, legen die Dachmarke Code.ch still. Die vor zehn Jahren gegründete Firma besteht aus der Code-Werkstatt für Grafik und Code-Agentur für Kommunikation. Wie es in einem Communiqué heisst, haben sich die beiden Unternehmen ihren jeweiligen Geschäftsbereichen inzwischen so verselbständigt, dass die Gründer nun die Dachmarke aufgeben und fortan unter neuen Namen eigenständig auftreten. Reto Gehrig, der Inhaber der Werkstatt für Grafik, nimmt sich gemäss Mitteilung vor der Neugründung seiner Firma eine Auszeit. Ab dem Frühjahr 2007 wird er unter neuem Namen wieder kreativ tätig sein. Die Agentur für Kommunikation von Daniel Donati startet mit ihren bisherigen Kunden und Mitarbeitern am 1. Oktober 2006 unter dem neuen Namen ZürichTokio.

Jörin rezykliert

Verlage Markus Jörin, neuer Leiter Verlagsprojekte bei der Basler Zeitung Medien, kämpft gegen die Präsenz der Mittelland Zeitung im Baselbiet.

Verlage Dieser Tage erhielten Abonnenten der Basler Zeitung einen Prospekt mit der Aufforderung, die BaZ gratis acht Wochen lang an Freunde zu «verschenken».Man erinnert sich: Das Oltner Tagblatt (OT) lancierte vor einem Jahr dieselbe Idee – mit Erfolg. Dass sie nun in Basel auftaucht, ist kein Zufall. Denn Markus Jörin, damaliger Leiter des OT-Zeitungsverlags, ist seit 1. August Leiter Verlagsprojekte bei der Basler Zeitung Medien. Für diese kämpft er nun gegen die Präsenz der Mittelland Zeitung (MZ) im Baselbiet – zum Beispiel mittels einer recyklierten OT-Abo-Aktion.
 
Aber nicht nur: Auch ein BaZ-Inserat in der Basellandschaftlichen Zeitung, das dort allerdings abgelehnt wurde, trägt Jörins Handschrift. Es hätte MZ-Initiant Peter Wanner zum Start im Baselbiet «gratulieren» sollen. Übrigens: Jörins Ex-Arbeitgeber OT gehört ebenfalls der MZ an.
 
Markus Knöpfli

Startbahnwest entwickelte neuen Auftritt für Logjob

Der Personalspezialist für Logistik, Logjob, kommt mit einem vollkommen überarbeiteten Corporate Design daher. Dahinter steckt die Zürcher Kommunikationsagentur Startbahnwest.

Der Personalspezialist für Logistik, Logjob, kommt mit einem vollkommen überarbeiteten Corporate Design daher. Dahinter steckt die Zürcher Kommunikationsagentur Startbahnwest. Zuerst wurde das Logo überarbeitet, danach die Unternehmensfarben festgelegt und ein Claim entwickelt. Diese neue Identity wurde schon auf den Briefschaften sowie sämtlichen Drucksachen umgesetzt. Es folgte die Website, die informativer und benutzerfreundlicher gestaltet wurde. Einen weiteren Schritt stellen die Inserate dar, die in Fachmagazinen und -zeitungen erscheinen. Mit Hilfe von Zitaten wird gezeigt, was Logjob ist und bietet: die besten Logistiker der Branche. Weitere Sujets folgen Ende des Jahres.

Drei Rogers, drei Vorbilder

Gastkommentar Schawinski, de Weck, Köppel: Urs Gossweiler meint, der Roger gehört an den Verlegertisch.

Gastkommentar Schawinski, de Weck, Köppel: Urs Gossweiler meint, der Roger gehört an den Verlegertisch. 
Die Jahrestagung 2006 der Schweizer Presse in St. Moritz gehört der Vergangenheit an. Hanspeter Danuser, der grossartige Gastgeber, hat Recht: Es herrscht tatsächlich Champagnerklima im nobelsten Bergdorf der Welt. Stars an dieser Tagung waren jedoch nicht die Schaumweine Frankreichs, sondern drei Rogers aus der Schweiz, die in Deutschland tätig sind. Einer dieser drei Musketiere ist Roger Schawinski, der über seine Tätigkeit bei Sat1, der zweitgrössten Privatfernsehstation im zweitgrössten Fernsehmarkt der Welt ein erstes Fazit zog. Er tat dies mit soviel inhaltlicher Substanz, dass man nur noch staunen konnte. Auf Wunsch des Moderators Norbert Neininger analysierte Schawinski das Wirken eines weiteren Rogers in Deutschland, jenes von Roger de Weck. Dieser habe bei der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit die Voraussetzung für den jetzigen Erfolg von Giovanni di Lorenzo geschaffen.
 
Erstaunlich an dieser Aussage sind zwei Dinge: Erstens die Tatsache, dass ein Schweizer Medienschaffender einen anderen Schweizer Medienschaffenden positiv würdigt. Zweitens die grosse Unabhängigkeit von Schawinski. Es gibt nicht viele in Deutschland, die den Mut hätten, Holtzbrincks Starpublizist di Lorenzo (Die Zeit, Der Tagesspiegel) als Nutzniesser seines Vorgängers zu bezeichnen.
 
Roger Schawinski hätte in der Schweiz und insbesondere in der Medienstadt Zürich schon lange ein Denkmal verdient. Er brach das SRG-Monopol bei Radio und Fernsehen (beides wird heute mit dem neuen RTVG eher wieder rückgängig gemacht) und half Tamedia, zum Multimediaplayer im Grossraum Zürich zu werden. Und dann waren alle überzeugt, dass er in Berlin scheitern würde. Der Zürcher überrascht jedoch alle, indem er seinen neuen Job nicht nur gut, sondern hervorragend erledigt. Trotzdem reicht es immer noch nicht, beim Galadinner an den Präsidententisch geladen zu werden.
Podiumsteilnehmer Roger Köppel schliesslich gehört bald zu den ganz wenigen Chefredaktoren, die gleichzeitig Mehrheitseigner sind. Hoffe sehr, dass er mit seiner Weltwoche Mitglied des Verbandes Schweizer Presse wird. Lebrument, der als Präsident wegen seiner liberalen Haltung bei der indirekten Presseförderung von den Zürcher Verlegerkollegen zurückgepfiffen wurde, sollte Köppel so schnell als möglich ins Präsidium holen und ihn dort als seinen Nachfolger aufbauen. Damit könnte die notwendige Wende weg vom Service public (sprich Subventionsbezug) hin zum freien Wettbewerb gelingen. 
Urs Gossweiler ist Verleger der Jungfrauzeitung und Erfinder des Mikrokosmos

Zielgruppe Helden

Aufgefallen Andreas Panzeri über eine Marke «für die Helden von heute» und über Strategien, die nichts unklar lassen.

  Mode «Sei Dir Deinem Erlebten bewusst. Glaube stehts an Neues. Verteidige Deine Überzeugungen.» Das ist kein neuer Songtext von Xavier Naidoo («Wenn mein Lied Deine Lippen verlässt …»). Die trotzdem schönen und kraftvollen Worte stehen als Text in einer Anzeige für – und hier kommt das Problem: Soll mir dieses Sujet jetzt auffallen als Werbung für chice Regenmäntel, oder will es mir sagen, dass Bäumler die schärfsten Rasierklingen herstellt? Die kleingedruckte Internetadresse hilft schliesslich weiter: Die Marke Bäumler steht gemäss ihrer Website «für Sicherheit in Bezug auf Hochwertigkeit, Stil, Passform und Styling».  
Mit anderen Worten: Wir befinden uns im Kasten «Kleider machen Leute». Weiter kann die Website präzisieren: «Alle Design-elemente sind auf den Lebensstil des modernen und anspruchsvollen Mannes ausgerichtet.» Für eine «noch prägnantere Zielgruppenansprache» präsentiert sich Bäumler als eine Marke «für die Helden von heute».
 
Womit natürlich alle weiteren Fragen rund um diese Anzeige restlos geklärt sind. Und man schämt sich fast ein bisschen über sein Unvermögen, dieses Bild nicht auf Anhieb richtig gelesen zu haben. Zum Trost steht schliesslich ebenfalls in der Website noch einmal ganz klar, was sich die Agentur als Strategie zu diesem Inserat gedacht hat, nämlich: «Sage, was du willst. Tue, was du sagst.»
 
Andreas Panzeri

Yücel Toprak leitet Marketing und Kommunikation bei Unisys

Der neue Verantwortliche für Marketing und Kommunikation beim IT-Dienstleister Unisys Schweiz in Thalwil heisst Yücel Toprak. Seine Hauptaufgabe umfasst, Unisys weiter als Anbieter von E-Government-Lösungen und Infrastruktur-Dienstl...

Der neue Verantwortliche für Marketing und Kommunikation beim IT-Dienstleister Unisys Schweiz in Thalwil heisst Yücel Toprak. Seine Hauptaufgabe umfasst, Unisys weiter als Anbieter von E-Government-Lösungen und Infrastruktur-Dienstleistungen in den Zielmärkten Öffentliche Verwaltung, Finanz und Industrie zu positionieren. Ein weiterer Fokus besteht darin, das Lösungsangebot punktuell um die weltweiten Wachstumsinitiativen von Unisys wie Enterprise Security, Real-Time Infrastructure, Outsourcing, Microsoft und Open Source zu ergänzen.Toprak ersetzt den bisherigen Leiter der Unternehmenskommunikation, Thomas Hügli, der sich entschlossen hat, das Unternehmen nach über sechs Jahren zu verlassen. Toprak ist seit 2000 bei Unisys, wo er bis anhin verschiedene Positionen in Verkauf und Marketing ausübte. Seit 2002 war er für die Marketing-Kommunikation verantwortlich.

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