Autor: admin
Das Schweizer Fernsehen tummelt sich an der Screen-up
Bereits zum neunten Mal wird zum jährlichen Schweizer Branchenanlass Screen-up geladen, der am 26. September im Zürcher Kino Abaton über die Bühne geht.
Zu guter Letzt: Kleiner Schreibfehler mit grosser Werbewirkung
Die Boulevardzeitung Blick spottete am Samstag im Sportteil darüber, dass eine Westschweizer Zahnarztklinik für Werbezwecke zu einem Trick, nicht aber zum Duden gegriffen habe.
Die Boulevardzeitung Blick spottete am Samstag im Sportteil darüber, dass eine Westschweizer Zahnarztklinik für Werbezwecke zu einem Trick, nicht aber zum Duden gegriffen habe. Auf den Trikots des FC Sions prangt ein Aufdruck, der den Schriftzug der Zahnklinik S-Dent mit den Worten «censuré» und «zenzuriert» teilweise unkenntlich macht. Hintergrund dafür ist, dass im Wallis Werbung für medizinische Dienste verboten ist. Deshalb kamen die Clubchefs auf die Idee mit dem zensurierten Auftritt. Der Blick folgerte aus der eigenwilligen Schreibweise allerdings, dass die Walliser besser kicken als schreiben können.
Nun verkündet die Firma S-Dent in einem Communiqué, die «zensurierte» Werbung sei – inklusive Schreibfehler – volle Absicht gewesen. Man habe das gleiche Vorgehen schon als Ausrüster des HC Siders gewählt, aber keinen Buchstaben an medialer Resonanz eingefahren. Deshalb habe S-Dent einen «Spezialisten der ‚Blickologie’, Nationalrat Oskar Freysinger» um Hilfe gebeten. Dieser empfahl zwecks Interessesteigerung, einen Schreibfehler in die Werbung hineinzuzaubern. Ihre Absicht sieht die welsche Firma erfüllt und schreibt: «Eine gelungene Manipulation wirkt sich halt beim Blick viel besser aus als die spröden Fakten.» Der Werbeauftritt kostet die Zahnklinik übrigens laut Blick rund 60’000 Franken für die erste Uefa-Cup-Runde. Wenn Sion die Gruppenspiele erreicht, werden nochmals 100’000 Franken fällig.
Thomas Kramer wechselt von der Weltwoche zu Scheidegger & Spiess
Der Weltwoche-Kulturchef Thomas Kramer übernimmt im Spätherbst die Verlagsleitung von Scheidegger & Spiess. Er ersetzt damit Heiner Spiess.
Ogilvy-Gruppe übernimmt Mehrheit an Planetactive
Die Ogilvy-Gruppe hat die massgebliche Mehrheit an der Online-Marketing-Agentur Planetactive übernommen. Auch nach der Übernahme bleibt Planetactive als eigenständige Einheit erhalten.
Die Ogilvy-Gruppe hat die maßgebliche Mehrheit an der Online-Marketing-Agentur Planetactive übernommen. Auch nach der Übernahme bleibt Planetactive als eigenständige Einheit erhalten. Die operative Verantwortung wird weiterhin bei Matthias Kurwig als Managing Director sowie bei den Regional Managing Directors Stefan Längin und Martin Sinning (Deutschland), Andreas Jorgella (Schweiz) sowie Rupert Müller-Hartburg (Österreich) liegen. Es sind keinerlei personelle Veränderungen in den Büros geplant, die Planetactive in Düsseldorf, Zürich und Wien unterhält.
Laut Matthias Kurwig könne die Agentur mit dem Schritt nun ihren Kunden ein komplettes Fullservice-Angebot modernen Digital Marketings bieten, ist einer Medienmitteilung zu entnehmen. Durch die Anbindung an Ogilvy wird Planetactive insbesondere im Media-Geschäft von den Vorteilen des weltweiten Ogilvy-Netzwerks profitieren.
Der Media-Bereich von Planetactive wird ab sofort zu einem Teil von Neo@Ogilvy, dem neuen globalen Digital und Direct Media Network des Unternehmens. Damit kann Planetactive internationale Kampagnen nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern rund um den Globus realisieren.
Cablecom verschiebt BBC und TVE ins digitale Angebot
Angesichts der zunehmend knapper werdenden Frequenzen für die analoge Verbreitung, verschiebt das Kabelnetzunternehmen Cablecom die Fernsehsender TVE int. und BBC Prime ins digitale Angebot.
Angesichts der zunehmend knapper werdenden Frequenzen für die analoge Verbreitung, verschiebt das Kabelnetzunternehmen Cablecom die Fernsehsender TVE int. und BBC Prime ins digitale Angebot. Das Unternehmen bedauert dies, heisst es in einem Mediencommuniqué. Jedoch würde mit diesem Schritt Platz für weitere digitale Sender sowie zusätzliche Funktionalitäten geschaffen.Die durch die Verschiebung frei gewordenen analogen Frequenzen werden unter anderem für die Verbreitung von Lokalsendern wie Tele Züri, Tele Bärn, Tele Basel, Tele Top, Tele M1 und Tele Tell genutzt. Diese sind im entsprechenden Sendegebiet ab 3. Oktober auch Bestandteil des digitalen Basisangebots.
Bei der Auswahl der analogen Kanäle, die ins digitale Angebot verschoben werden müssen, berücksichtigt Cablecom unter anderem folgende Kriterien: Die effektive Programmnutzung (Einschaltquoten), ob das Programm in einer der vier Landessprache übertragen wird sowie, ob das Programm eine regionale oder nationale Konzession besitzt.
Die EU plant die traditionelle analoge Signalverbreitung im Rundfunkbereich, Radio und Fernsehen bis 2010 durch die digitale Signalverbreitung abzulösen. Die Schweiz müsse dieser Entwicklung folgen, heisst es weiter.
Springer erwirbt Humana Press
Springer Science + Business Media, der Buchverlag im Bereich Wissenschaft, Technologie und Medizin, übernimmt die amerikanische Humana Press - einen Wissenschafts-Verlag für Bücher und Zeitschriften in den Bereichen Molekularbiologie, Neurowissenschaft, Krebsforschung und Medizin.
Springer Science+Business Media, der Buchverlag im Bereich Wissenschaft, Technologie und Medizin, übernimmt die amerikanische Humana Press. Der Wissenschafts-Verlag für Bücher und Zeitschriften in den Bereichen Molekularbiologie, Neurowissenschaft, Krebsforschung und Medizin ist laut einer Mitteilung eine hervorragende Ergänzung zu Springers Portfolio. Zudem stärke die neue Akquisition die Position in den Verlagsbereichen Life Sciences und Klinische Medizin.
Die im amerikanischen Totowa, New Jersey, domizilierte Humana Press, hat ein Portfolio von 25 Zeitschriften sowie eine Backlist von rund 1’000 Buchtiteln. Zudem gewinnt Springer mit dem Zukauf zwei hochangesehene Protokoll-Datenbanken, die die Springer eBook Collection ergänzen. Ray Colón wird zum General Manager Humana Press ernannt und ist verantwortlich für das Tagesgeschäft wie auch die Einbindung in die Springer-Gruppe. Er war zuvor bei Elsevier beschäftigt war. Seit seinem Eintritt vor einem Jahr hat er wesentlich zur Einführung der Springer eBook Collection beigetragen.
Microsoft konkurrenziert YouTube mit Online-Videodienst
Der US-Softwarehersteller Microsoft versucht sich mit einem Online-Videodienst à la YouTube. Der wiederum zeigt seit neustem Respekt vor dem Urheberrecht.
Der US-Softwarehersteller Microsoft versucht sich mit einem Online-Videodienst. Innert sechs Monaten soll die Seite «Soapbox» als Teil des Online-Angebotes MSN zur Verfügung stehen, berichtet die Nachrichtenagentur SDA am Montag. Schon seit einiger Zeit befindet sich Microsoft auf der Jagd nach der Konkurrenz (siehe ).
Microsoft bietet zurzeit das Herunterladen von kommerziellen Videos an, möchte aber anderen Internetunternehmen wie Google, Time Warner oder News Corp die Stirn bieten. Sie alle haben eigene Online-Video-Portale im Angebot. Das wohl bekannteste ist aber die Seite YouTube. Seit Februar 2005 können die User Videos auf die Website stellen und ansehen. Laut dem Analysten Nielsen/NetRatings zählte YouTube im August 2006 34 Millionen Besucher.
Unterdessen hat sich YouTube zu einem Kompromiss in Copyrightfragen entschieden, wie Pressetext.ch berichtet. Bis Jahresende will das Portal eine Software installieren, die urheberrechtlich geschützten Content aufspürt. Infolge sollen die Werbeeinnahmen mit den Machern der jeweiligen Inhalte geteilt werden.
Kosmetikprodukte dürfen nicht «Therapy» heissen
Der Begriff «Therapy» ist laut Bundesgericht zur Bezeichnung eines kosmetischen Produkts nicht zulässig. Es hat eine Beschwerde der Kosmetikfirma Estée Lauder abgewiesen.
Kostenloser Online-Kurs zu Corporate Publishing
Der kostenlose Kurs der Schweizerischen Post und des FCP zum Thema Corporate Publishing vermittelt Basiswissen und aktuelle Trends.
Der CP-Kurs ist bereits das siebte Online-Kursangebot der schweizerischen Post. Bislang haben sich über 10.000 Interessenten in die Kurseinheiten unter www.directpoint.ch eingeloggt.
Im Forum Corporate Publishing sind rund 70 CP-Anbieter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen. Sie bieten Dienstleistungen für alle Bereiche der Unternehmenskommunikation, von klassischen Printprodukten bis hin zu neuen elektronischen Medien. Das Forum ist die größte Vereinigung von Corporate Publishing Dienstleistern in Europa.
Publicis macht Ex-Missen greifbar
Die Werbeagentur Publicis zeigt mit dem neusten Print-Motiv der Schweizer Illustrierten, dass der Claim «Näher bei den Stars» kein leeres Versprechen ist.
Europäischer Gerichtshof gibt TSR-Sendung Recht
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Bundesgericht-Verurteilung einer TSR-Sendung für unvereinbar mit der Menschenrechtskonvention erklärt. Die Sendung beschäftigte sich mit der Geschichte der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs und insbesondere mit den Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hält die Verurteilung für unvereinbar mit der Menschenrechtskonvention, wie die SRG am Montag mitteilte. Der Gerichtshof hat befunden, dass sich die Reportage auf seriöse historische Recherchen stütze. Der Autor habe nach Treu und Glauben gehandelt und die journalistischen Grundsätze respektiert. In seinem Entscheid befürchtet der Gerichtshof, dass der Bundesgerichtsentscheid Journalisten davon abhalten könnte, einen Beitrag zu einem Thema von gesteigertem allgemeinem Interesse zu leisten. Eine solche Sanktion sei deshalb geneigt, die Medien in der Erfüllung ihrer Informations- und Kontrollfunktion zu behindern.
Die Generaldirektion der SRG und die Direktion von TSR begrüssen den Entscheid des Europäischen Gerichtshofs. Die rechtliche Sperrung, der die Sendung unterliegt, wird von der TSR aufgehoben.
