Ringier schliesst Allianz mit Tessiner Verlagen

Ringier, der Corriere del Ticino und der Verlag Rezzonico haben beschlossen, eine verlegerische Allianz ins Leben zu rufen. Dabei sollen im Print- wie auch im digitalen Bereich Synergien und Kooperationen geschaffen werden.

Die Vereinbarung sieht die Übernahme eines Minderheitsanteils von 45 Prozent am Aktienkapital der Rezzonico SA durch den Corriere del Ticino vor, wie eine Mitteilung vom Freitag bekannt gibt. Zwischen der Ringier AG und dem Corriere del Ticino sind dagegen keine Beteiligungen am Aktienkapital vorgesehen.

Seit längerem ist Ringier zusammen mit Rezzonico als Co-Verleger der Sonntagszeitung il Caffè auf dem Markt der italienischen Schweiz präsent. Die Beteiligung des Corriere del Ticino an Rezzonico begünstige eine stärkere multimediale Zusammenarbeit zwischen den drei Gruppen auf nationaler Ebene. Ziel sei es, die Produkte der einzelnen Unternehmen in einem durch starken Wandel geprägten wirtschaftlichen Umfeld zu festigen und zu stärken.

Durch diese Übereinkunft kann Ringier auch in der italienischen Schweiz bei der Entwicklung seiner Produkte auf multimediale Partner zählen. Gleichzeitig erhalten Rezzonico und der Corriere del Ticino die Möglichkeit, sich bei der Entwicklung und beim Ausbau ihrer Projekte, insbesondere im digitalen Bereich, auf einen der grössten Verlage der Schweiz zu stützen.

Die Vereinbarung betrifft wirtschaftliche und organisatorische Aspekte. Die Allianz hat daher keinen Einfluss auf die Redaktionspolitik der drei Beteiligten und auf die Unabhängigkeit der entsprechenden Redaktionen, versichert Ringier in der Mitteilung. Verlegerische Kooperationsprojekte seien bereits in Planung und würden in den kommenden Monaten ausgearbeitet.
 

Zu guter Letzt: Wegen Hitze in die Röhre geguckt

Bei diesen Temperaturen kommt auch die Technik an ihre Grenzen. In Strassburg hat die Hitze am Wochenende ein Fernsehstudio ausser Gefecht gesetzt.

Der deutsch-französische Sender Arte ist am Samstag während fünf Stunden ausgefallen. Ein durch die Hitze verursachter Brand in einem elekrischen Schaltraum hat die Programmausstrahlung komplett zum Erliegen gebracht. Die Panne dauerte von sieben Uhr morgen bis mittag um halb eins.

Es ist nicht der erste Sendeausfall in diesem Hitzesommer. Am Donnerstag wurde das Programm des Kölner Nachrichtensenders n-tv für eine halbe Stunde unterbrochen. Vermutlich ist auch dieser Ausfall auf die Aussentemperaturen zurückzuführen. (sis)
 

Ringier verkauft Beteiligung an Qualipet Digital

Ringier verkauft die 50-Prozent-Beteiligung an Qualipet Digital. Aufgrund der schnellen Entwicklung soll die digitale Sparte des Tierfachhändlers nun vollständig mit Qualipet zusammenwachsen.

Qualipet.ch wurde vor vier Jahren gegründet. Entstanden ist die digitale Plattform des Tierfachhändlers 2011 in Zusammenarbeit zwischen Ringier und Qualipet. Seither ist Qualipet.ch laut Mitteilung schnell und kontinuierlich gewachsen und hat sich zum Marktführer im Schweizer Online-Tierfachhandel entwickelt. Auch im Retailgeschäft ist Qualipet mit 88 Filialen Marktführer. Rolf Boffa, CEO Qualipet: «Die Zusammenführung von Qualipet und Qualipet Digital ermöglicht es uns, in Zukunft unsere Kunden über alle Kanäle hinweg – im E-Shop und in den zahlreichen Filialen – integriert zu bedienen. Damit begründen wir den nächsten Wachstumsschritt einer erfolgreichen Entwicklung, zu der Ringier Digital entscheidend beigetragen hat.»

Zu den Betätigungsfeldern der Qualipet Digital gehören ein E-Shop, sowie ein Kleinanzeigen-, Service-, Community- und Ratgeber-Bereich. Qualipet hat die Geschäfte der Qualipet Digital per 30. Juni 2015 von Ringier übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Contexta: Äs Biär, nid härgstellt, sondern gmacht

Fer di Brasserie Valaisanne hett di Contexta än nöie Markuüftritt entwicklut. Dr Relaunch zum 150-jährigu Giburtstag biwiest: ZWallis biätut dr ideal Nährbodu fer üssergwenlichi Biärspezialitäte.

1865 isch di Brasserie Valaisanne zSittu als erschti Brauerie im Kanton Wallis gigründut wordu. Mit ihrusch 10-chöpfigu Team hietu nu chlie und persönlich gfiährt, zeigt schi meh Champfgeischt denn je. Dr Schwiizer Biärmärt durchläbt aktuell än starche Wandl. Dr Trend zu nöi gigründute Brauerie isch ungibrochu und äs git hietu füfmal meh Brauerie als nu vor 10 Jahr. Dische Boom und vor allum dr Vormarsch fa unabhängige Mikrobrauerie sind diräkt mit dr züenähmund Nachfrag na Craft-Biär und dum Trend zu meh Regionalität verbundu. ZWallis biätut derbie beschti Vorüssetzige, fer mit de gwohntu Konventione zbrächu und mit handwärchlich härgstelltu, chraftvolle und charakterstarku Biär di ganz Schwiiz zbigeischtru.

Handwärch mit vill Härz und Lieduschaft

Di Bitonig faner lokal Härkunft liggt zwar uberall im Trend, aber nur will äs Biär üs dum Wallis chunt, is nu lang keis bessers Biär. Und scho gar keis «gicraftuts». In dischum Zämmuhang bitont Hans Joachim Meyer als Markuverantwortliche die üssergwenlich einzigartig wiä öi zietgmässi Wäsunsart fane Walliser: «Ihrusch Härkunft prägt dr Charakter und d’Art, Sache azga. Umgäbu fanera rauu und schroffu Landschaft konzentriärunt schi schich uf zWäsentlicha, süechunt d’Unabhängigkeit und pflegunt äs Maximum an Gselligkeit, Gnuss und Heiterkeit.» Di Schroffheit, dr eigusinnig Charakter und di unbändigi Läbunsfreid spiäglunt schich öi iner Walliser Braukunscht wider. «D’Walliser pflegunt z’ursprünglich Handwärch mit vill Härz und Lieduschaft», so Meyer. Hiä setzt öi di Positioniärig faner Marka und dr nöi Kommunkationsüftritt a. Dr Fokus liggt derbie uf dum Brauhandwärch und mit der dermit verbundunu Haltig: ZBier iner Brasserie Valaisanne wird nid härgstellt, sondern äbu fa Hand und mit vill Härzblüät gmacht. Das bringt der nöi Claim unverblüemt zum Üsdruck: «Wiär mäche Biär».

Nid ei Grund fer äs schlächts Biär

Im Mittlpunkt faner kommunikativu Umsetzig ständ d’einzelnu Biärsorte. Hans Joachim Meyer verwiiest derbi uf d’üffälligu Illustrazione «Mit dum nöiu, jungeru Üftritt wird d’Härkunft üs dum Wallis verstercht bitont und wiär zeige verschieduni Walliser Charaktera wiä zSchwarznasuschaf, dr Walliser Wolf oder di «Tschäggättä», weli dank dum markantu Illustrazionsstil fam Jon Contino fer än handwärchlichi Amüetig und dnötig Üfmerksamkeit sorgt.» Kombiniärt wärdunsch mit der eigunt entworfunu Schrift. «Headlines wiä ‚Endli mal än Stanga, wa nid faner Stanga isch.’ oder ‚Wills nid ei güete Grund git, äs schlächts Biär zbrauu.’ widerspiäglunt dr Humor und dr Stolz fane Walliser», fiährt Meyer wieter üs.

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Än Hüch fa Walliser Aprikose

Dr nöi Markuüftritt umfasst näbs de Plakat und dera eigunu Websieta öi diversi Verchöifs- und POS-Materialie. Parallel hett der wältwiit Trend fane Craft-Biär di Brasserie Valaisanne zu zwei nöie Innovatione inspiriärt: ZNöi «Valaisanne Ämrich Weizu» isch äs Weizubiär, wa schies fien fruchtig Aprikosuarmoa nu währund der Hopfig verchunt, uf natürlichum Wäg und ohni künschtlichi Züetate. Di Bizeichnig Ämrich chunt üs dum Walliser Dialäkt und meint di brüehmtu Walliser Aprikose. Di zweit Nöiheit isch das «Valaisanne Pale Ale», äs fruchtig-aromatischus «Single Hop Pale Ale». Insgsamt umfasst zSortimänt füf einzigartigi Biär. Und in jeder Fläscha steckt der individuell und chraftvoll Gschmack, als Üsdruck fam unverwächselbaru Walliser Charakter.

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Verantwortlich bi Feldschlösschen Getränke: Hans Joachim Meyer, (Marketingmanager Regionali Marke), Regina Wurz-Janssens (Leiteri Marketing), Nadja Unger (Assistäntin Regionali Marke). Verantwortlichi Agentur: Contexta Wärbeagentur BSW, Bäru. Illustrazione: Jon Contino, New York.

Falls Sie des Walliserdeutschen nicht mächtig sein sollten, finden Sie hier eine deutsche Version des Textes (PDF).

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Serviceplan bringt Libertycard auf den Punkt

Serviceplan Suisse und Serviceplan Public Relations Suisse haben für Bonuscard.ch eine Kampagne zum schweizweiten Marktlaunch der neuen Visa Libertycard entwickelt und umgesetzt. Diese fokussiert den einzigartigen Doppelnutzen der Karte.

Neben den Leistungen einer Visa Kreditkarte bietet die Libertycard ein Bonusprogramm, das Kunden speziell für ihre Mobilität belohnt. Ganz gleich, ob auf der Strasse, Schiene oder in der Luft – bei jedem Einsatz sammeln die Nutzer Liberty-Punkte, die sie gegen Prämien eintauschen können.

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Die integrierte Kampagne, realisiert durch die Werbeagentur Serviceplan Suisse, macht diesen erweiterten Nutzen in drei Sujets auf plakative, aufmerksamkeitsstarke Art sichtbar. Während auf der einen Bildhälfte die Welt der bezahlten Mobilität zu sehen ist, zeigt die andere die Welt der Belohnung. Der Claim «Unterwegs sein wird belohnt.» löst die Motive schliesslich textlich auf.
Begleitet wird die Werbekampagne, die aus Inseraten und Online-Bannern besteht, von einer Partnerschaft mit 20 Minuten, die über Serviceplan PR Suisse läuft. Die PR-Agentur zeichnet zudem für die Betreuung der Medienstelle und die Medienarbeit rund um das LibertyCard- Portfolio verantwortlich. Die Kampagne ist seit dem 29. Juni zu sehen.
 

Othmar Fischlin wird Leiter des Medieninstituts

Othmar Fischlin übernimmt ab 1. Oktober die Leitung des Medieninstituts, das zum Verband Schweizer Medien (VSM) gehört. Er wird Mitglied der Geschäftsleitung des VSM.

Othmar Fischlin ist laut Mitteilung ein profunder Kenner der Medienbranche und weist langjährige Erfahrung im Bildungsbereich aus. Er war Leiter Medienanalyse bei Argus der Presse. Zuvor war er Marketingleiter bei Publicitas und hat während Jahren in verschiedenen Publigroupe-Units die Markt- und Medienforschung verantwortet. Fischlin hat sich in der Branche einen überaus guten Ruf als Fachspezialist und verlässlicher Marktpartner erarbeitet. Derzeit ist er selbständiger Berater. Er verfügt auch über langjährige Erfahrung im Bildungsbereich: Als Dozent und Experte an diversen Fachschulen für Werbung und Management. Für das Medieninstitut war er vier Jahre lang tätig. Fischlin nimmt seine Arbeit am 1. Oktober auf. Derzeit wird das Medieninistitut interimistisch von René Gehrig geführt, der dem Institut bereits in den vergangenen Monaten wertvolle neue Impulse verliehen und neue Tagungen zu E-Publishing und E-Commerce initiiert, die laut Mitteilung erfreuliche Resonanz auslösten.

Bild: Xing.com

Dreicom verstärkt das Verkaufsteam

Die Schweizer Native-Advertising-Agentur Freicom verstärkt das Verkaufsteam mit Nicola J. Rosenthal und Alice Meissel.

Nicola J. Rosenthal verantwortet bereits seit Februar die Position als Head of Sales bei Dreicom. Die gebürtige Britin ist eine ausgewiesene Digital-Spezialistin und bringt über 14 Jahre internationale Erfahrung in der Online-Branche mit. Sie war unter anderem bei Yahoo! AOL Advertising und dem Süddeutschen Verlag in leitender Position tätig.

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Seit Juni neu im Dreicom-Team als Sales & Campaing Manager ist Alice Meissel. Die Quereinsteigerin kommt aus der Immobilien-Branche hat sich an der IAB Academy für ihre neue Aufgabe vorbereitet.

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Fotos: Raphael Zubler
 

Zu guter Letzt: Und hopp

Einem falsch parkierten Taxi ging es in New York an den Kragen. Bei so viel Frauenpower blieb den Passanten nur noch das Staunen.

Carlister.co ist «the first social platform for buying & selling cars». Spontan fällt es schwer, einzuschätzen, ob die Welt auf dieses Start-up gewartet hat. Schliesslich funktionierte der Autohandel bisher auch ohne «social» ziemlich gut. In jedem Fall kann es der Plattform nicht schaden, etwas Aufmerksamkeit zu erregen. Das tut sie – beziehungsweise die New Yorker Agentur Thinkmodo – mit der versteckten Kamera. Und einem Stunt, der bis auf das involiverte Auto nicht wirklich viel mit dem Produkt zu tun hat, aber zumindest nett anzuschauen ist. Und gut gemacht. Denn der präparierte SUV muss ziemlich gut präpariert sein, damit man ihn samt Fahrer mit einer Leichtigkeit hochheben kann. Und zu guter Letzt wirken zur Abwechslung auch die Reaktionen der Passanten authentisch. (hae)

Scout24: Neuer Name für Vermarktungsabteilung

Scout24 hat die hauseigene Vermarktungsabteilung in Scout24 Mediaimpact umbenannt, da die Markenrechte von Omnimedia an den neuen Besitzer übergegangen sind.

Anfangs 2015 wurden die Vermarktungsaktivitäten für die Scout24-Plattformen aus Omnimedia herausgelöst und in Scout24 Schweiz integriert. Seither war die Abteilung noch mit dem Service Brand Omnimedia am Markt vertreten. Durch den kürzlich kommunizierten Verkauf von Omnimedia und ihres KMU-Geschäfts Ontrac von Ringier Digital/KKR an Cleoo Ltd. sind per 1. Juli die Markenrechte an den neuen Besitzer übergegangen. Aus diesem Grund wurde die Scout24 Vermarktungsabteilung in Mediaimpact umfirmiert. Scout24 Mediaimpact offeriert individuelle und massgeschneiderte digitale Werbekonzepte in den Bereichen Desktop, Mobile und E-Magazin auf den Online-Plattformen von Scout24 Schweiz (Autoscout24.ch, Motoscout24.ch, Immoscout24.ch, Anibis.ch) sowie auf den Partnerplattformen Cash.ch und Ticketcorner.ch.

TBWA\Zürich: Die Royals sind zurück

Adel verpflichtet: McDonald’s und TBWA führen die erfolgreiche Kampagne von 2014 mit drei neuen Sujets weiter. Diesmal unter dem Motto «Die Royals sind zurück. Und haben McChicken mitgebracht.».

Die Ahnengalerie wurde von TBWA\Zürich erweitert, da dieses Jahr nebst den Royal auch die McChicken-Kreationen geadelt werden. Die sind vielleicht nicht royal, aber dennoch nobel. Zu sehen in Print, auf Plakaten, online und bei McDonald’s.

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CR Basel: Emoji-Kampagne für BLT-App

CR Basel macht mit Emojis für die App-Weltneuheit mit mobilen Mehrfahrtenkarte des Basler Tarifverbundes BLT mobil.

Vor zehn Monaten lancierte Baselland-Transport BLT mit nachhaltigem Erfolg «Tickets», die erste für die spezifischen Bedürfnisse des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz konzipierte und entwickelte Smartphone App. Mittlerweile ist die Lösung von vier weiteren Tarifverbunden adaptiert worden und bietet ihren Abertausenden von Nutzern höchste Bedienerfreundlichkeit, Komfort und Sicherheit beim mobilen Ticketing. Jetzt doppelt die BLT nach und präsentiert mit ihrer preisgekrönten App in der Version 2.0 eine echte Weltneuheit: die günstige mobile Mehrfahrtenkarte, die für verschiedene Tarifstufen im Vorverkauf erworben und dann vor Fahrtantritt einfach mit einem Klick entwertet werden kann.

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Die von der CR Basel gestaltete Einführungskampagne mit Plakaten, Anzeigen und E-Banners bedient sich für die Vorstellung der Mehrfahrtenkarte und ihrer wichtigsten Features der unter Smartphone-Usern bestbekannten Emoji-Welt. Spielerisch eingesetzte Text-/Bildkombinationen fordern die Bevölkerung in der Nordwestschweiz in heiterer Manier dazu auf, vom neuen Angebot zu profitieren.

Verantwortlich bei BLT: Reto Meister, Leiter Marketing und Vertrieb, Stephan Brode, Projektleiter Marketing und Vertrieb. Verantwortlich bei CR Basel: Gabriel Heuberger (CD), Judith Mann (Text), Thomas Schaub (Art Direction) David Burkhardt (Grafik), Lukas Weibel (Beratung).

 

Diplomfeier auf der «Röstibrücke»

Die Mitglieder der Prüfungskommission, Vertreter der Schulen und Absolventen der Berufsprüfung aus der Deutsch- und Westschweiz haben eine Brücke über den Röstigraben geschlagen und die frisch diplomierten Kommunikationsplanerinnen und -planer gefeiert.

Im Théâtre Equilibre übergaben am vergangenen Freitag Urs Schneider, Präsident der von SW Schweizer Werbung und PS Publicité Suisse gestellten Prüfungskommission, sowie die beiden Prüfungsleiter Roland Ehrler und Michel Repond die Diplome in Gegenwart von rund hundert Personen. Equilibre – der Name des Theaters widerspiegelt nicht nur seiner aussergewöhnlichen Architektur; er ist auch bezeichnend für den Verlauf und das Ergebnis der diesjährigen Prüfungen, die sowohl Pendelbewegungen wie auch Konstanten aufgewiesen haben.

Aussergewöhnliche Resultate

In den letzten Jahren hatten sich die Westschweizer/innen jeweils durch hervorragende Resultate ausgezeichnet. Diesmal war dies jedoch nicht der Fall. Glücklicherweise gaben die Deutschschweizer/innen mit ihren ausserordentlichen Leistungen Gegengewicht, so dass letztlich 77 Prozent aller Kandidatinnen und Kandidaten die Prüfung mit Erfolg bestanden haben. Fünf Absolventinnen und Absolventen haben sogar mit einer Gesamtnoten von mehr als 5,0 abgeschlossen: Stefanie Huber (mit einem rekordver­dächtigen Durchschnitt von 5.5), Mirjam Küchler (5,3), Deborah Marzo (5,2), Cynthia Domfe (5,1) und Adrian Widmer (5,1). Die Sponsoren M+K (Blumensträusse), Faber Castell (Schreibgeräte mit Gravur), La Liberté (touristische Aufenthalte) und Publisuisse (iPad) haben den Fachausweis dieser Absolventinnen und Absolventen noch wertvoller gemacht.

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V.l.n.r.: Roland Ehrler, Prüfungsleiter Deutschschweiz, Cynthia Domfe, Deborah Marzo, Stefanie Huber, Adrian Widmer, Urs Schneider, Präsident der Prüfungskommission (nicht im Bild: Michel Repond, Prüfungsleiter französische Schweiz).

Frauen hoch im Kurs

Während vieler Jahre waren Werber hauptsächlich Männer. Heute behaupten sich dagegen immer mehr Frauen in diesem Beruf, stellten sie doch 79 Prozent der Prüflinge. Erfreulicherweise hat auch der Anteil an Westschweizer Kandidaturen stark zugenommen; 2014 betrug er erst 17 Prozent, dieses Jahr dagegen bereits 26 Prozent. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Anwesenden bei einem Apéro riche, der verdankenswerterweise von den weiteren Sponsoren Bildungszentrum BVS St. Gallen, mediaschneider, SAWI, SWA und touring gespendet worden war, austauschen und netzwerken. Die Heimreise traten sie mit freiburgischen – vom Fernsehsender M6 gestiftete Meringues aus dem Greyerzerland – und luzernischen – vom KV Luzern Berufsakademie überreichte Schokoladen-Souvenirs reich beladen an.
 

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