Carlos Leal versteigert Nebendarsteller

In der Werbung dient er zur Veranschaulichung, dass manche Mobilabos Mogelpackungen sind. Jetzt dient er einem guten Zweck: Der Muscle Car ohne Muscles aus dem TV-Spot von UPC Cablecom wird auf Autoricardo.ch versteigert.

Und obwohl der Wagen nichts unter der Haube hat, wird einiges geboten. Gut so, denn der Erlös der Versteigerung wird an die Stiftung «Lessons for Life» gespendet, die Kindern in Afrika eine Schulausbildung ermöglicht. Deshalb freuen sich UPC Cablecom, die verantwortliche Agentur Scholz & Friends und Kooperationspartner Autoricardo.ch auf viele weitere Gebote. Wer mitbieten oder einfach den Stand der Versteigerung sehen möchte, kann das hier tun.

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Verantwortlich bei UPC Cablecom: Ivo Hoevel (Chief Marketing & Products
Officer Schweiz/Österreich), Marcus Kikisch (Director Marketing Comm. & Brand Mgmt.), Ysabel Ammann (Marketing Communication Manager). Verantwortlich bei Autoricardo.ch: Lars Hanf (Head of Marketing), Lilian Prachoinig (Marketing Project Manager), Rebecca Müller (Junior Marketing Project Manager). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Christian Vosshagen, Avsar Yildiz, Roger Dobmann, Wim Lanz, Lukas Frei (Kreation); Petra Moser, Tobias Baumann, Martin Samsel (Beratung & Strategie).

Ein Stück Hollywood in Burgdorf

Wo einst eine Bank ihr Geschäft betrieb, wird heute Werbung produziert. Seit Juni 2015 haben sich in Burgdorf die Blue Box Tonstudios an der Technikumstrasse 2 einquartiert.

Das ehrwürdige Gebäude oberhalb des Franz Gertsch Museums ist vielen Burgdorfern bekannt. Gebaut im 19. Jahrhundert, war es lange Zeit Standort der Amtsersparniskasse Burgdorf (AEK). Seit kurzem erklingen aus den Räumen die deutschen Synchronstimmen von Bruce Willis, Julia Roberts und weiteren Hollywood Stars. Wer ist der neue Mieter?

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«Wir sind mit unseren Tonstudios anfangs Juni hier eingezogen. Nach beinahe 20 Geschäftsjahren an der Bernstrasse in Burgdorf haben wir hier optimale Räumlichkeiten gefunden. Der dazugewonnene Raum in Burgdorf hat uns dazu bewogen, unsere kleine Filiale in Bern zu schliessen. Wir freuen uns über den tollen Standort im Zentrum von Burgdorf», so Martin Lehmann, Geschäftsführer der Blue Box Tonstudios. Hinter den dicken Sandsteinmauern wird fleissig produziert. Hier werden jedoch keine Musik-Bands aufgenommen, sondern Sprachaufnahmen für verschiedene Medien produziert oder Online-, TV-, Kino- und Radiowerbungen vertont. Und das auf Wunsch in 55 Sprachen. Zu den Kunden gehören lokale Radiostationen, Werbeagenturen und regionale Kleinunternehmen genauso wie nationale Grosskonzerne.

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Und wo kann man nun Bruce Willis' Stimme hören? 
Martin Lehmann: «Prominente, deutsche Synchronstimmen von Hollywoodstars werden oft für Werbung oder Telefonansagen gewünscht. Beliebt ist unter anderem die Stimme von Bruce Willis. Sie ist sehr charakterstark und verleiht einer Werbung das gewisse Etwas. Auch mit den Synchronstimmen von Arnold Schwarzenegger, Kevin Spacey oder Eddie Murphy durften wir schon verschiedene Projekte umsetzen. Diese Sprecher kommen allerdings nicht zu uns nach Burgdorf, sondern sprechen die Texte in einem unserer Partner-Tonstudios in Deutschland ein. Dank modernster Technik sind die Tonstudios während der Aufnahme verlinkt. Wir können hier die Synchronstimmen in bester Qualität in Echtzeit aufnehmen und Regie führen.» Im weiteren arbeitet Bluebox mit bekannten Schauspielern und Sprechern aus der ganzen Schweiz zusammen. Diese sind im Gegensatz zu den SynchronsprecherInnen auch wirklich in Burgdorf anzutreffen. Blue Box kreiert Werbung und akustische Identität für Marken und Unternehmen.

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Sunshine Radio in neuem Kleid

Das Zentralschweizer Privatradio Sunshine Radio gibt sich jetzt noch moderner, urbaner und unterhaltender. Mit dem neuen Logo und den neuen Jingles soll dies doppelt unterstrichen werden.

Sunshine Radio zieht sich nicht nur ein neues Sommerkleid an. Die Claims «News & Hits für d’Zentralschwiz» und «Let the Sunshine in» stehen laut Mitteilung für Lifestyle, Grundwerte, Moderne und die Region zugleich. Sunshine Radio will die urbane Zentralschweiz mit den konsequenten Neuerungen noch besser repräsentieren. Am Freitag, 26.06.2015 wurde das neue Logo auf dem Kapellplatz, während des Luzerner Festes, in Luzern enthüllt.

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Der Claim «News & Hits für d’Zentralschwiiz» gibt die Hauptrichtung des Programms vor. Sunshine spielt konsequent Hits der Neuzeit. Der Inhalt mit den News und Stories ist ganz auf die Zentralschweiz gemünzt. Das heisst, wer Sunshine Radio hört, kennt das Geschehen in der Zentralschweiz –  wichtig ist aber auch das Weltgeschehen, das die Zentralschweiz interessiert.

Der zweite Claim «Let the Sunshine in» ist nicht nur ein «Retro-Trend» und erinnert an mutige Radiopioniere. «Let the Sunshine in» steht auch für die frische, freche, freundliche Unterhaltung und Rubriken, welche das Programm mitbestimmen. Die Musik spielt dabei eine zentrale Rolle. Die neue Morgenshow «Sunny Side up», bringt die Zentralschweizer in den Tag – die folgende Sendung «Hitarbeiter» bringt die Zentralschweiz motivierend durch den Arbeits-Tag – und die Abendsendung «Sunshine Feierabend» zelebriert den Tagesausklang, den die Hörerinnen und Hörer sich redlich verdienen. Sunshine Radio will der perfekte informative, frische und unterhaltende Begleiter durch den ganzen Tag sein. Was passiert in der Region- und der Welt? Welcher Club ist gerade angesagt? Welches ist die Top-Story des Tages? Wer stürmt die Charts? Welcher Promi wurde gerade Vater? Wie klingt das neue Album von …? Sunshine Radio hat täglich die Antworten bereit.

In Zusammenarbeit mit der international renommierten holländischen Firma Pure Jingles entstanden die neusten Jingles, unter anderem eingesungen von Caroline Chevin. Hinzu kommt zum neuen Sunshine Radio die professionelle männliche Station Voice, bekannt aus Film, Serien und Fernsehen. Sunshine Radio bekommt damit die Stimme und den Sound, die das Hitradio der Zentralschweiz sich immer wünschte.

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Um das neue Programm visuell zu unterstützen wurde in Zusammenarbeit mit der Luzern Design-Agentur Wave ein neues Logo gestaltet. Der Schriftzug «Sunshine Radio», als Namensgebung, ist das wichtigste Element im neuen Logo, das in einfachen 2 Farben, blau und gelb, gehalten wird.
 

Komet: Die besten Eier für das beste Essen

Komet hat für Gallosuisse eine neue Version des Eier-Spots «Oh happy day» umgesetzt.

Bei den von AMS (Agro Marketing Suisse) jährlich getesteten TV-Spots haben in den letzten Jahren regelmässig die Spots für das Schweizer Ei von Gallosuisse am besten abgeschnitten. 95 Prozent der Befragten sprechen die Filme sehr an und 80 Prozent finden sie sehr sympathisch. Regelmässig an zweiter Stelle im Ranking dieser getesteten Kampagnen sind übrigens die Spots für Schweizer Zucker zu finden. Für beide Kampagnen verantwortlich zeichnet CD und Texter André Benker, ehemals Neue LGK, jetzt bei Komet.

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Nun ist der erfolgreiche Spot «Oh happy Day» für das Schweizer Ei in gekürzter Form und mit neuem Tag-on zu sehen. In schönen, kulinarischen Bildern wird gezeigt, was alles mit den besten Eiern gekocht, gebraten und gebacken werden kann, zum Zmorge, zum Zmittag und zum Znacht.

https://www.youtube.com/watch?v=C8hnTqsr8h8

Verantwortlich bei Gallosuisse: Willi Neuhauser (Vizepräsident); Oswald Burch (Geschäftsführer); Daniel Würgler (Marketingleiter). Verantwortliche Agentur: Komet Werbeagentur AG BSW, Bern. Filmproduktion: Solid + Hallerfilm, Zürich; Kamera/Regie: Lukas Strebel.

 

Heisse Guerilla-Aktion für den C4

Franz & René hat im Rahmen einer Guerilla-Aktion die Autos anderer Marken zu Werbeträgern für den Citroën C4 Cactus gemacht.

Die C4-Cactus-Sonnenblende wird an heissen Tagen im Juni in acht grossen Schweizer Städten an Automobilisten verteilt, die rund um die grossen Schwimm- und Strandbäder ihr Auto parkieren. Ein Geschenk mit Überraschungseffekt, da es dank einer Spezialtinte, die bei 45°C verschwindet, sein Erscheinungsbild ändert.

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Sobald die Tinte verschwunden ist, taucht folgende Botschaft auf: «My next car? A Citroën C4 Cactus.» Zurück bei seinem Auto wird dem Lenker bewusst, dass sein Fahrzeug zum Werbeträger einer anderen Automarke geworden ist. Die deutschen, spanischen, japanischen oder amerikanischen Automarken werden also ohne ihr Wissen zu Botschaftern für Citroën. Weiterhin verspielt, lanciert die Marke mit den Doppelwinkeln einen Wettbewerb mit vielen Preisen für die heissen Sommertage.

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https://vimeo.com/131231860

 

Verantwortlich bei Citroën Suisse: Laurence Barbey, Julie Garnero (Press, Event & Sponsoring). Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Vincent Eichenberger, Anja Kocher (Campaign Manager), Yoann Cosson, Michel Kissling (Konzeption, Text), Marco De Albuquerque (AD), Barbara Müller, Gianluca Terzini (Grafik design). Film-Produktion: Ramon+Pedro, Lausanne. Webseite: Picturn, Sébastien Pochelon/Samuel Corajod Promotion Agentur: Promokant, Zürich.

Tamedia-Pensionskasse hat neuen Geschäftsführer

Am 1. September 2015 übernimmt Frédéric Diserens die Geschäftsführung der Pensionskasse von Tamedia.

Frédéric Diserens bringt langjährige Erfahrung aus ähnlichen Positionen mit. Zuletzt war er Geschäftsführer der Axa Pension Solutions und zuvor bei der Pensionskasse der Petroplus Marketing.

Frédéric Diserens hält einen Master of Advanced Studies in Pensionskassen Management und ist Betriebswirtschafter HF. Der 37-Jährige, der gleichermassen Deutsch und Französisch spricht, passt laut Tamedia-Mitteilung vom Freitag ideal zur Mediengruppe Tamedia, die insgesamt 3'700 Mitarbeitende in der Deutsch- und in der Westschweiz beschäftigt. Frédéric Diserens folgt auf Hermann Dörig, der Ende September eine neue Aufgabe ausserhalb des Unternehmens übernimmt.

Schritt für Schritt in einen Gesundheitsberuf

Matter Gretener Lesch lanciert eine Rekrutierungskampagne für das Careum Bildungszentrum.

Pflegeberufe sind am Puls des Lebens und leistungswillige Gesundheitsprofis gefragte Fachleute. Darum bietet das Careum Bildungszentrum neu eine berufsbegleitende Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau HF/zum diplomierten Pflegefachmann HF an.

Genau dies dramatisiert die Kampagne, die Matter Gretener Lesch für seinen langjährigen Kunden ersann. Bestechend einfach visualisiert sie den schrittweisen Wechsel vom alten in den neuen Beruf: Mit dem einen Fuss (beziehungsweise Schuh) sind die zukünftigen Gesundheitsprofis noch in ihrem alten, zumeist kaufmännischen Job, mit dem anderen schon in ihrem neuen.

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Verantwortlich beim Careum Bildungszentrum: Ilenia Angelone (Bereichsleiterin Marketing), Olivia Karrer (PR und Marketing). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Sandjay Deng (Grafik), Marcus Gretener, Verena Knof (Beratung).

Tagi lanciert App für Apple Watch

Der 122-jährige Tages-Anzeiger hat einen neuen Vertriebskanal: Ab sofort gibt es eine App für Apples Smartwatch.

Diese Uhr sei das wichtigste neue Produkt für Apple seit dem Launch des iPad, heisst es in einer Tamedia-Mitteilung vom Freitag. Der Tages-Anzeiger sei nun für diesen Trend gerüstet. Er steht ab sofort auch auf der neuen Apple Watch zur Verfügung.

Die Nutzer kommen in den Genuss folgender Services:

1. Die Nachrichten-Redaktion schickt ihnen die wichtigsten Schlagzeilen als Push-Alerts auf Ihre Smartwatch.

2. In den «Checks» (deutsch) oder «Glances» (englisch) zeigt die Apple Watch Nützliches auf einen Blick. Die Ingenieure nennen es «durchsuchbare Zusammenfassungen der am häufigsten benötigten Informationen». Dort findet man die Schlagzeilen der vier neusten Artikel des Tages-Anzeigers angezeigt.

3. In der Watch-App findet man jederzeit die vier aktuellsten Artikel. Angezeigt werden Schlagzeile, Bild und Einleitungstext. Dazu erscheint eine Bookmark-Option. Tippen man sie an, wird der Artikel auf dem iPhone geöffnet – in voller Länge.

Die Watch-App ist eine Erweiterung der iPhone-App des Tages-Anzeigers und kostenlos ab dem 3.7.2015 im Apple Store verfügbar. Ein kurzes Erklär-Video findet man auf Tagesanzeiger.ch.
 

Ausgaben für Online-Werbung nähern sich TV an

Der IAB Europe Ad Ex Benchmark 2014 Report zeigt einen Anstieg von 11,8 Prozent. Die zweitgrösste Medienkategorie liegt damit nur noch knapp hinter TV.

Der IAB Europe hat in Zusammenarbeit mit IHS-Technologie den Ad Ex Benchmark 2014 Report, den Guide für den europäischen Online-Werbemarkt, veröffentlicht. Der Bericht gibt eine umfassende Übersicht der Online-Werbeausgaben in Europa, die immer mehr ansteigen und damit globale Start-ups anziehen. Die digitalen Werbeausgaben gewinnen verstärkt überregional an Bedeutung und zeigen so die wachsende Bedeutung der digitalen Wirtschaft in Europa im globalen Kontext auf.

Dieses Jahr zeigt der Report, dass im 2014 die Online-Werbeausgaben im fünften Jahr in Folge wiederrum im zweistelligen Bereich mit 11,8 Prozent auf einen Marktwert von 30,7 Milliarden Euro gewachsen sind. Damit unterstreicht Onlinewerbung seine Marktposition als zweitgrösste Medienkategorie knapp hinter TV.

Besonders hervorzuheben ist, dass alle Märkte ein positives Wachstum berichten, nicht nur die sich stark entwickelnden digitalen Märkte. Reifere Märkte haben stark von Verbesserungen bei den digitalen Werbeformaten, den Targeting-Möglichkeiten und den verbesserten Daten-Strategien profitiert und tragen so wesentlich zum Wachstum in der Branche bei und zeigen auch die Nachhaltigkeit der digitalen Werbeindustrie auf.

Top 10 Rankings – jährliches Wachstum

1. Slowenien– 43,1 Prozent
2. Irland – 33,3 Prozent
3. Weissrussland – 32,8 Prozent
4. Turkei – 20,8 Prozent
5. Ungarn – 19,5 Prozent
6. Bulgarien – 18,7 Prozent
7. Russland 17,3 Prozent
8. Griechenland – 16,3 Prozent
9. Österreich – 16,0 Prozent
10. Belgien – 16,0 Prozent

Mitglieder von IAB Europa können den vollständigen Report auf der IAB Europa Website herunterladen. Nicht-Mitglieder können den Report unter [email protected] anfordern.

Uni-Studie zu Schweizer Online-Werbemarkt

Unternehmen schalten ihre Werbungen zunehmend online. Die Werbebudgets verlagern sich darum zum grossen Teil ins Internet. Vor allem Facebook steigt in der Gunst der Werbefachleute. Das zeigt eine Umfrage der Universität Genf.

Gemäss der Umfrage entfallen rund 70 Prozent der Budget-Präferenzen auf Online-Werbeträger. Die Werbefachleute schalteten ihre Werbungen vor allem über Facebook, über klassische Internetseiten, aber auch über Suchmaschinen und Youtube. Bei der traditionellen Werbung liegt das öffentliche Fernsehen vorne.

In der Analyse zur Umfrage wird der Wandel hin zu Online-Kanälen als mittelfristiger Trend bezeichnet. Die Umbrüche seien erheblich, weil die neuen Akteure sich mehr als zwei Drittel des Marktes aneigneten, stellten die Forscher fest.

Unter der Annahme, dass der Schweizerische Werbemarkt sich bei etwa fünf Milliarden Franken stabilisiere, bedeute dies, dass der Sektor der neuen digitalen Akteure von 642 Millionen Franken auf etwa drei Milliarden Franken zulegen würde. Die Veränderung liege damit bei mehr als zwei Milliarden und geht zu Lasten der traditionellen Medien, insbesondere der Print-Presse, schlussfolgern die Autoren.

Alternative zu Google

Sie betonen aber zugleich, dass es sich bei diesem Szenario nicht um eine Prognose handelt, sondern um eine Beschreibung eines Trends. Es wurden vier Szenarien entwickelt. In einem der Szenarien wird mit dem Zugang der SRG SSR zur digitalen Werbung gerechnet. Dadurch würde das Unternehmen zum tragenden Element im Schweizerischen digitalen Werbemarkt und zu einer Alternative der neuen Akteure wie Google und Facebook.

Ein erheblicher Teil der Werbegelder fliesst in ausländische Werbefenster. Die Abschaffung dieser Fenster käme darum gemäss den Autoren einem erheblichen Geldsegen für die anderen Kanäle gleich. Doch die Rettung der Schweizerischen Medien gelingt gemäss den Autoren nur dank Rahmenbedingungen sowohl für den privaten wie auch öffentlichen Sektor. Wie diese ausgestaltet sein müssten, erklären die Autoren nicht.

Für die Studie wurden knapp 600 Unternehmen kontaktiert, 196 und damit knapp ein Drittel haben die Umfrage beantwortet. 

Wölzgott innovativ – die neue Appenzeller Druckerei

Drei Traditionsdruckereien aus Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden haben fusioniert und treten gemeinsam unter dem Namen Appenzeller Druckerei auf. Für den neuen Markenauftritt zeichnet sich die Agentur am Flughafen aus Altenrhein verantwortlich.

Drei Appenzeller Unternehmen aus Inner- und Ausserrhoden haben beschlossen, nicht länger getrennte Wege zu gehen: die Akzidenzdruckbereiche der Druckerei Appenzeller Volksfreund (DAV) aus Appenzell, das 1837 gegründete Appenzeller Medienhaus aus Herisau und die Kunz-Druck & Co. AG aus Teufen. Seit dem 1. April 2015 operieren sie grenzüberschreitend unter dem Namen Appenzeller Druckerei.

Mit dem historischen Zusammenschluss ist eine der modernsten Druckereien der Schweiz, mit besonderem Leistungsausweis in der UV-Lack-Veredelung entstanden. Nichtsdestotrotz bleiben Tradition und Appenzeller Ursprung unter der neuen Marke bewahrt. Denn was die rund hundert Mitarbeitenden laut Mitteilung vom Freitag zusammenschweisst, ist «der unbändige Glaube an die einzigartigen Qualitäten beider Kantone: Ehrlichkeit, Bodenständigkeit, Präzision, Fleiss, Handwerkskunst, Verbindlichkeit, Beharrlichkeit, Neugier und ein überragender Erfindergeist.»

Die Verbindung von Tradition und Moderne war denn auch die Vorgabe, unter der die Agentur am Flughafen die Brand Moments für die Appenzeller Druckerei entwickelte. Die Kreativen aus Altenrhein schufen eine Markenwelt aus filigranen Scherenschnitten, wie man sie von den Motiven traditioneller Appenzeller Alpaufzüge kennt. 

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Verantwortlich bei Appenzeller Druckerei: Markus Rusch (Geschäftsführer), Daniel Schneider (Marketing- und Verkaufsleiter), Karin Rusch (Marketing). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Valeria Hörler (Grafik), Miriam Egli (Beratung), Patricia Eugster (Assistenz).
 

Saatchi & Saatchi geht für ein Bier durchs Feuer

Die Zürcher Agentur kommuniziert und wirbt in der Schweiz für das belgische Abteibier Grimbergen.

Schon vor 887 Jahren wussten die Mönche der belgischen Abtei Grimbergen gutes Bier zu schätzen und brauten es selbst. Drei verheerende Brände konnten sie nicht von ihrer Brauleidenschaft abhalten. Sie bauten jedes Mal wieder ihre Abtei neu auf und erhoben den aus seiner Asche hervorsteigenden Phönix zu ihrem Markenzeichen. 

Bierliebhaber treffen Grimbergen Abteibiere in seinen unterschiedlichen Kreationen vor allem in Bars und Restaurants in der Deutschschweiz an. Die Biermarke wird hierzulande kommunikativ von Saatchi & Saatchi Zürich betreut. Erste Massnahmen sind der Launch der Website, Online Marketing, Social Media und Anzeigen.

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Verantwortlich bei Grimbergen: Nadine Bollhalder (Brand Marketing). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi: Felix Freese, Frédéric Nogier (Creative Direction), Léonie Kelly, Soraya Shademan (Beratung), Denise Eichmann (Community Manager), Stella Feurer (Grafik).

 

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