Radiowerbung hat Potenzial

Radio Vermarkterin IP-Multimedia hat sich die Förderung der Radioszene auf die Fahne geschrieben.

Radio Vermarkterin IP-Multimedia hat sich die Förderung der Radioszene auf die Fahne geschrieben. Am 26. Oktober führt das Unternehmen seinen ersten IP Radio-Workshop als Spezialseminar für Radio- und Verkaufs-Marketing durch, unter anderen mit dem Amerikaner George Hyde, Vizepräsident des Radio Advertising Bureau. IP-Verkaufsleiterin Astrid Tellenbach äussert sich zu Chancen und Schwächen von Radio und Radiowerbung. WW: Sie veranstalten einen Marketing-Radioworkshop, «um die Radioszene Schweiz zu fördern». Warum braucht es hier Förderung?Astrid Tellenbach: Radio als Mediengattung hat mit einem Anteil von vier Prozent in der Schweiz im Vergleich zu anderen europäischen Ländern einen (noch) relativ geringen Anteil am Werbemarkt. Die IP Multimedia hat sich schon immer für die Gattung Radio eingesetzt, um diesen Anteil zu erhöhen. Der Workshop soll dazu beitragen und Radioverkäufer sowie Verkaufsleiter ansprechen. Die beiden Referenten aus den USA sind als Spezialisten auf diesem Gebiet bekannt und werden dementsprechend die neusten Trends präsentieren und über die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten der Marktbearbeitung berichten.WW: Heute reden alle von Crossmedia. Das Thema ist Teil des Workshops. Was bedeutet Crossmedia im Radioumfeld?Tellenbach: Radio ist ein Medium, das wie geschaffen ist für den crossmedialen Bereich und sich hervorragend zu anderen Medien buchen lässt. Denken Sie beispielsweise nur einmal an den Visualtransfer, den Radio mit TV oder Plakat hat. Die Kontaktoptimierung kurz vor dem Kaufentscheid kann mit keinem anderen Medium so erfolgreich kombiniert werden.WW: Welches sind die Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Radiowerbung?Tellenbach: Die Frage ist vor allem: Will ich Image- oder Abverkaufswerbung machen? Bei Abverkaufwerbung ist innerhalb von kurzer Zeit eine hohe Frequentierung erforderlich, das heisst viele Spots in einer kurzen Zeitperiode. Bei der Imagewerbung ist es eher die Länge der Kampagne, die einen Erfolg ausmacht. Dazu eignet sich Sponsoring hervorragend. In jedem Falle spielt die Qualität des Werbespots und die Dauer eine entscheidende Rolle. Dabei haben Studien ergeben, dass auch günstig produzierte und schlicht aufbereitete Radiospots recht erfolgreich sind.WW: Wie behauptet sich Radio (und Radiowerbung) in Konkurrenz zu den anderen Medien (Print, TV, Plakat, online)?Tellenbach: Radio hat gegenüber den anderen Medien entscheidende Vorteile: Aktualität und Schnelligkeit. Kein anderes Medium kann so kurzfristig Werbung schalten wie Radio. Ein Beispiel: Eine Versicherung wollte Ihren Kunden mitteilen, wie sie bei Hagel oder Sturmschäden am schnellsten mit ihr in Kontakt treten können. Also wurde immer nach einem solchen Ereignis sofort die entsprechenden Spots in genau diesen Gebieten geschaltet. So schnell lässt sich dies mit Print oder TV nicht realisieren. Darüber hinaus ist Radio das am meisten genutzte Medium tagsüber und hat erst noch einen sehr günstigen Tausender-Kontaktpreis.WW: Wo hat die Radiowerbung Schwächen?Tellenbach: Radio war bisher in der Schweiz für die Agenturen zu wenig attraktiv. Die Gründe dafür haben aber nur bedingt mit der Mediengattung Radio zu tun. Beispielsweise erhält die Schweiz Anfang 2007 ein an europäische Massstäbe angelehntes RTVG. Dadurch wird Radio für viele neue Auftraggeber interessant, denken Sie nur an Bierwerbung. In der Schweiz haben wir darüber hinaus die Besonderheit der Sprachregionen. Ein weiterer Punkt ist, dass Radio nicht online direkt gebucht werden kann wie beispielsweise das TNC. Schliesslich gibt es bei der Konstellation von Radiopools viele politische Einflüsse, die für die Werber undurchschaubar sind.WW: Hat Radiowerbung noch Potenzial?Tellenbach: Oh, ja. Wie erwähnt wird 2007 durch das neue RTVG neues Potenzial für die Radiowerbung erschlossen werden können. Darüber hinaus sind Gespräche und Entwicklungen im Gang, die mehr Transparenz im Markt bringen werden. Radio ist innovativ und modern. IP Multimedia als führender Vermarkter elektronischer Medien in der Schweiz ist überzeugt vom Potenzial der Radiowerbung. Auch aus diesem Grund organisieren wir diesen Workshop.WW: Wie beurteilen Sie die Zukunft des Radios? Haben neue digitale Technologien Einfluss auf die Radiowerbung?Tellenbach: Radio wird in der Schweiz immer einen hohen Stellenwert haben. Momentan stehen wir vor einer wichtigen technologischen Neuerung, der Digitalisierung. Über DAB, HD und anderen Techniken wird ja momentan sehr viel geredet. Was sich letztlich durchsetzen wird, muss sich in der Praxis zeigen. Interessant ist der Aspekt, dass trotz Internet, I-Pod und anderen Technologien Radio nach wie vor höchste Reichweiten erzielt, und auch die grossen Privatradios wie Radio 24, Energy Zürich oder Radio Top nach wie vor zulegen können. Für die Radiowerbung wird dies in Zukunft heissen, vielfältiger zu werden, beispielsweise im Verbund mit Podcasting oder dem Internet. Dies wird die Chancen für das Medium Radio weiter erhöhen.Interview (per eMail): René Worni

Heads lässt für Nuance Group küssen

Die Zürcher Kreativschmiede Heads unterstützt die weltgrösste Flughafen-Detailhändlerin Nuance Group in standortspezifischen Abverkaufs-Massnahmen. Die erste Kampagne rückt Kosmetikangebote ins Zentrum weiblicher Aufmerksamkeit.

Die Zürcher Kreativschmiede Heads unterstützt die weltgrösste Flughafen-Detailhändlerin Nuance Group in standortspezifischen Abverkaufs-Massnahmen. Die erste Kampagne rückt die Kosmetikangebote der Duty-Free-Filiale im Flughafen Genf ins Rampenlicht. Von Oktober bis November unterstützen eine Plakatkampagne, Gepäckwagen-Werbung und POS-Massnahmen das Angebot. Zudem sucht Heads den schönsten Kussmund: Im Wettbewerb «Kiss&Win» können Kundinnen für das Auftragen von Lippenstift 10’000 Franken gewinnen. Die Nuance Group ist mit 350 Geschäften und Boutiquen auf internationalen Flughäfen in 17 Ländern präsent.

Die Radioidylle ist ein Auslaufmodell

Radio Am Genfersee entsteht eine dritte grosse Radiogruppe: Das Lausanner Privatradio Rouge FM übernimmt die Mehrheit am Genfer Radio Lac.

Radio Am Genfersee entsteht eine dritte grosse Radiogruppe: Das Lausanner Privatradio Rouge FM übernimmt die Mehrheit am Genfer Radio Lac. Bis vor kurzem war die Westschweizer Radiolandschaft eine pure Idylle. Die Sonne schien gleichermassen auf den grossen Service public RSR und die vielen kleinen, regionalen Privatradios, die oft noch Besitzern aus der Epoche der Radiopioniere gehören. Unter Direktor Gérard Tschopp betreibt Radio Suisse romande eine weitsichtige Politik, um den Markt gegen die ausländische Konkurrenz zu verteidigen. Der sprachregionale Service public arbeitet mit den regionalen Radios in der «Communauté des radios romandes» (CRR) zusammen. Die ungleichen Partner versichern sich gegenseitigen Respekt.
Wer bei der CRR mitarbeiten will, erklärt sich bereit, auf die Karte der Komplementarität zu setzen. Das heisst zum Beispiel: RSR verzichtet auf Regionaljournale, die Privaten verzichten auf über- oder gar sprachregionale Ambitionen. Die Mehrheitsbeteiligung von Rouge FM an Radio Lac beendet die Idylle und hat Folgen für den Radiomarkt, aber auch für die journalistische Zusammenarbeit zwischen Radio Lac und Radio Suisse Romande.
Mitgeholfen hat auch das Bakom, das die Besonderheit der kleinräumigen Westschweizer Radiolandschaft nie wirklich verstanden hat. Im Gegensatz zur deutschen Schweiz, wo ausländische Sender einen Marktanteil von 7,4 Prozent haben, haben sie in der Romandie nämlich bereits stolze 13 Prozent. Das Bakom gab dem Lausanner Sender Rouge FM vor kurzem die Bewilligung für eine Ausweitung seines Sendegebiets nach Genf.
Rouge FM ist das frühere Lausanner Radio Framboise. Der französische Geschäftsmann und Millionär Hughes de Montfalcon kaufte es im Sommer 2005 kurz vor dem Konkurs auf und verpasste ihm ein neues Profil. War Framboise ein schräges Musikradio für Junge, so bringt Rouge FM auch viel Information und Talksendungen. Man wolle zum grössten Privatradio in der Romandie werden und dem ersten Programm von RSR Hörer abjagen, kündigte Direktor Frédéric Piancastelli an.
Der Entscheid des Bakom war nicht nach aller Leute Geschmack. Die Genfer Regierung etwa sprach sich in der Vernehmlassung dagegen aus. Die Ankunft des neuen Veranstalters in der Calvinstadt gehe zulasten der bestehenden Radios und gefährde Arbeitsplätze.
Gérard Schoch, Gründer und Direktor von Radio Lac, teilte die Ansicht der Genfer Regierung: «Wenn uns Rouge FM auch nur fünf Prozent der Hörer wegnimmt, bedeutet das einen Verlust von 250’000 Werbefranken und damit 2,5 Journalistenstellen», prophezeite er. Nun hat er die Konsequenzen gezogen und die Mehrheit seines Aktienkapitals verkauft. «Das Bakom ist nicht ganz unschuldig an unserem Schritt», sagt Gérard Schoch. Mit seiner liberalen Politik und mit dem neuen RTVG begünstige es die Grossen, «die Unternehmer mit Mitteln». Ein Kleinunternehmen wie Radio Lac könne unter den veränderten Umständen nicht überleben.
Der Deal verändert die Radiolandschaft am Genfersee. Es entstehen drei überregionale Gruppen: Lausanne FM mit 7,1 Prozent plus One FM mit 5,9 Prozent Reichweite in der Hand von Antoine de Raemy einerseits, Rouge FM mit 6,3 Prozent plus Radio Lac mit 4,4 Prozent Reichweite andererseits, sowie die französische Kommerzkette NRJ (Energy in der deutschen Schweiz), die sich ihre grösste französische Konkurrenz, nämlich Nostalgie, einverleibt hat.
Kein Wunder, dass die noch übrig bleibenden Kleinen, wie etwa Radio Chablais bei Montreux, Rhône FM im Unterwallis, Radio Fribourg oder die Regionalradios am Jurabogen (RTN, RJB und RFJ) fürchten, dass der Löwenanteil der Werbung unter den drei Grossen aufgeteilt werde. «Für die kleinen bleiben am Schluss nur noch die Krümel», fürchtet der Direktor von Radio Chablais, Claude Défago.
Die grosse Sorge aller Westschweizer Radiomacher ist jedoch die französische Konkurrenz. Die Ankunft des Lyoner Unternehmers de Montfalcon wurde deshalb mit Misstrauen beobachtet. Doch Gérard Schoch legt für den neuen Besitzer die Hand ins Feuer: «Ich bin überzeugt, dass Hughes de Montfalcon und wir die gleichen Vorstellungen vom Radiomachen haben.» Dennoch hat es Schoch für richtig befunden, eine Garantie gegen allfällige Wiederverkaufsgelüste einzubauen: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Edipresse als grosser Aktionär zulassen würde, wenn de Montfalcon an eine französische Gruppe verkaufen wollte.»
Fragen stellt sich auch Gérard Tschopp, Direktor von Radio Suisse Romande. Seit 1999 produzieren RSR und Radio Lac gemeinsame Regionalnachrichten für Genf, die auf der vierten Sendekette Option Musique ausgestrahlt werden. «Die Zusammenarbeit muss überprüft werden», sagt Tschopp. RSR könne nun, da zwei grosse Gruppen entstanden seien, nicht gut eine von beiden durch eine Zusammenarbeit begünstigen. Ganz abgesehen davon, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Service public und einem Lokalradio ein anderes Paar Schuhe ist als mit einem Sender, der ausdrücklich zum grössten privaten Anbieter der Romandie werden will.
Tschopp macht den Entscheid jedoch auch abhängig von der Bakom-Sendernetzplanung, die die neuen Versorgungsgebiete und die Anzahl der zu konzessionierenden Radiostationen definiert. Der Entwurf dazu geht laut Bakom Ende Oktober in die Vernehmlassung.
«Für uns wäre die weitere Zusammenarbeit mit RSR kein Problem», sagt Gérard Schoch derweil. «Aber wenn RSR sie als unvereinbar einschätzt, dann müssen wir in Zukunft auf die Zusammenarbeit verzichten.» Das Risiko, ohne RSR weiterzumachen, sei für Radio Lac kleiner als jenes, ohne Rouge FM dazustehen.    
Edipresse und RadioDie Übernahme von Radio Lac
beschleunigt die Entwicklung von Rouge FM zum Herausforderer von RSR. Umso mehr, als der Verlag Edipresse ebenfalls auf die Karte Radio setzt und seinen Anteil an Radio Lac auf 25 Prozent erhöht. Edipresse treibt die multimediale Zukunft seiner beiden Tageszeitungen Tribune de Genève und 24 heures voran. Dem bisher auf Print konzentrierten Verlag geht es darum, zusammen mit Rouge FM die modernen Informationstechnologien weiter zu entwickeln; der Sender hat neben dem herkömmlichen Radiokanal noch zwei über Internet verbreitete Spartenkanäle.
Edipresse schliesst nicht aus, in einem nächsten Schritt auch ins Kapital von Rouge FM einzusteigen. Im gleichen Zug hat die Lausanner Gruppe soeben 20 Prozent des auf Content und Werbung spezialisierten Startup Virtual Network (Romandie.com) in Nyon übernommen, und plant mit Vaud TV ein aus dem Zusammenschluss von Lokalfernsehstationen entstehendes grosses Privatfernsehen.
Helen Brügger

Rauch hat viele Farben

Tabak Grendene, Ogilvy & Mather haben für House of Pall Mall die Kampagne für eine ganze Reihe von neuen Produkten lanciert.

Tabak Grendene, Ogilvy & Mather haben für House of Pall Mall die Kampagne für eine ganze Reihe von neuen Produkten lanciert.Die Zigarettenmarke Pall Mall von British American Tobacco (BAT) hat am 9. Oktober eine ganze Reihe von neuen Tabakprodukten auf den Markt gebracht. Grendene, Ogilvy & Mather in Zürich hatten «die Ehre und das Vergnügen», dazu eine umfassende Launch- und Informationskampagne zu kreieren. Pall Mall wird mit diesem Launch in der Schweiz der erste Tabakbrand sein, der nebst Zigaretten eine ganze Range von verschiedenen Tabakprodukten – von der Minizigarre über die Fine Cuts bis zu den Slim-Zigaretten – anbieten kann. Nun haben Raucher «zum ersten Mal wirklich die Wahl», meint Frank Wilde, Brandmanager bei BAT Switzerland in Lausanne. Die traditionelle Tabakmarke Pall Mall deckt mit gleich vier neuen Varietäten nämlich weit über die klassische Zigarette hinaus die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Raucher von heute ab.
Mit den neu lancierten Tabakkategorien Super Slim, Small Cigars, Stix Tobacco sowie Roll Your Own bietet Pall Mall den Raucherinnen und Rauchern in der Schweiz die grösste Auswahl an Tabakkategorien innerhalb derselben Marke.
Mit diesen Neuheiten bringt Pall Mall nicht nur mehr Auswahl ins Regal, sondern auch sichtlich mehr Farbe in die Tabakwerbung. Auffällig bunte Plakate, Inserate und weitere Kommunikationsmittel am Kiosk kündigen ab Oktober die neue Vielfalt unübersehbar an – als «The New Choice of Pall Mall.»
Bekanntheit weiter steigernDie von Grendene, Ogilvy & Mather für Pall Mall Schweiz kreierte Informationskampagne bewirbt dabei zugleich einzelne Neuheiten wie auch die komplette Produktrange. Den einzelnen Tabakkategorien wurden fünf sehr stark differenzierende Farben zugeordnet, die im Einsatz an Plakatstellen oder am Kiosk als jeweilige Grundfarben des Werbemittels einen optischen Akzent für die entsprechende neue Kategorie setzen. «Die integrierte Aufreihung aller Produkte macht gleichzeitig immer auch die neue, vollständige Auswahl zur Kernaussage», erklärt Account Director Jonathan Schipper.
Mit der Kampagne soll der Bekanntheitsgrad der Traditionsmarke in der Schweiz weiter gesteigert werden. Pall Mall gehört weltweit zu den führenden Marken der British American Tobacco und ist der am schnellsten wachsende Brand der Gruppe. «An diese Erfolge gilt es, auch in der Schweiz anzuknüpfen», forderte Creative Director Luigi Grendene von seinem Team.
Den eigentlichen Auftakt der Kampagne bildet vom 9. bis 22. Oktober 2006 ein nationaler Plakataushang. Dieser wird von Anzeigen in ausgewählten Printtiteln begleitet.
Für grössere Aufmerksamkeit sorgen zudem die verschiedenen Bottom-the-Line-Massnahmen. Bereits im August wurden die derzeitigen Pall-Mall-Raucher mittels In-Pack- und On-Pack-Werbung über die kommenden Neuheiten informiert, ebenso wurde dem Kioskpersonal mit einem umfangreichen Sales Folder die neue Produktfamilie vorgestellt. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch ein Sales Kit in Form eines Präsentationskoffers, der sämtliche Neuheiten und Informationen enthält.
Am Verkaufspunkt wird die Einführung der neuen Auswahl mit zahlreichen POS-Elementen unterstützt. Dazu gehören unter anderem Displays, Bodenkleber, Fensterkleber, Flatscreen Movies und mehr. Alle Kommunikationsmittel zusammen schaffen einen Auftritt, der ebenso vielfältig wie die Marke Pall Mall selbst sein soll.
Andreas Panzeri

Deutschland: Werbemarkt klettert weiter aufwärts

In den ersten neun Monaten des Jahres 2006 sind die Bruttowerbeinvestitionen in die klassischen Medien laut Nielsen Media Research auf insgesamt 14 Milliarden Euro angewachsen.

Der deutsche Werbemarkt befindet sich im Bezug auch weiterhin im Höhenflug. In den ersten neun Monaten des Jahres 2006 sind die Bruttowerbeinvestitionen in die klassischen Medien laut Nielsen Media Research auf insgesamt 14 Milliarden Euro angewachsen. Wie Pressetext schreibt, entspricht das einem Umsatzplus von 5,1 Prozent. Als Spitzenreiter positioniert sich der Bereich Internet, jedoch als neues Medium. Er verzeichnet in den ersten drei Quartalen 2006 ein Plus von  57,5 Prozent.Bei den klassischen Medien hat jedes Werbemedium ein Wachstum verbuchen können und auch für die verbleibenden Monate sei mit weiteren Steigerungen zu rechnen. Für Ludger Wibbelt, Geschäftsführer von Nielsen Media Research ist laut Pressetext eine Ende des Wachstums noch nicht in Sicht. Es bleibe auch 2007 spannend. Nach Medium sortiert haben Fachzeitschriften (+9,2) und Publikumszeitschriften am stärksten zugelegt (+8,7%). Darauf folgen Zeitungen (+2.9%) und Plakat (+3,9). Das Schlusslicht bilden ebenfalls mit einem Plus Fernsehen (+2,9) und Radio (+0,7%). Auch wenn der Bereich TV unter Schnitt wächst, bleibt er laut Werben und Verkaufen aber mit einem Anteil von 40,2 Prozent an den Gesamtumsätzen auch weiterhin der grösste Werbeträger.

Die US-Handywerbung boomt

Mobile Die Ausgaben für Mobilewerbung in den USA lagen 2005 bei 45 Millionen Dollar, sollen aber in diesem Jahr bereits 150 Millionen Dollar übersteigen.

Mobile Die Ausgaben für Mobilewerbung in den USA lagen 2005 bei 45 Millionen Dollar, sollen aber in diesem Jahr bereits 150 Millionen Dollar übersteigen. Diesen Anstieg der Ausgaben für Mobilewerbung hat das Forschungsunternehmen Ovum geschätzt. Werbung auf dem Handy scheint in den USA in eine Boomphase einzutreten. Drei der grössten Wireless Carriers – Sprint Nextel, Cingular und Verizon – haben jetzt angefangen, Videoclips und andere Werbeformen in ihre mobilen Content- Angebote einzufügen. Schon vor Jahren hatte sich die Marketingbranche in den USA darauf vorbereitet, dass die Werbung auf mobilen Plattformen in Schwung kommen würde. «Wir haben unseren Handyservice 1999 gelauncht und darauf gewartet, dass der Werbeboom losbrechen würde, der dann ausgeblieben ist», sagt Louis Gump, Vice President des Weather Channels, der heute einen der populärsten Dienste anbietet und von 20 Prozent aller Handys in den USA abgerufen wird.
Vor drei Jahren überlegte das Unternehmen gar, ganz aus der Mobilebranche auszusteigen, schienen die geringen Umsätze doch die hohen Investitionskosten nicht zu rechtfertigen. Doch Gump glaubt inzwischen daran, dass die Zeit dafür reif ist, verzeichnet der Weather Channel doch seit April zweistellige Wachstumsraten bei der Mobilenutzung. «Das Wetter ist neben E-Mail der Einstiegspunkt für die mobile Nutzung», glaubt er.
Günstiger, dafür mit WerbungDer Grund für die anfänglich schleppende Verbreitung von Mobilewerbung war vor allem die Angst der Wireless-Anbieter, ihre ohnehin schon werbeübersättigten Kunden vor den Kopf zu stossen. «Wir müssen darauf achten, dass die beworbenen Produkte für die Nutzer relevant und nützlich sind», sagt Suzy Deering, Direktorin für Mediensponsorship bei Verizon Wireless. «Was der Konsument nicht will, wird von uns nicht weiter gepusht werden.»
Doch die Nutzer – so will es eine Studie des Beratungsinstituts Mercer Management Consulting wissen – seien gar nicht so allergisch gegen Mobilewerbung, solange sie dafür sorge, dass die Handyrechnung am Ende niedriger ausfalle. 50 Prozent aller Videocontent-Kunden bevorzugen demnach ein werbefreies Zahlungsmodell. Doch die anderen 50 Prozent sehen lieber niedrige Preise, wenn es sein muss eben mit Werbung.
Mobiler Content wie etwa Sport-Highlights, Filmtrailer oder sogar einzelne Episoden populärer TV-Serien sind die Leckerbissen, mit denen die Telefonieanbieter neue Kunden fangen wollen. Eine wichtige Rolle spielt dabei Exklusivität. «Unser Kalkül ist, dass ein Konsument sagt: Ich bin ein riesiger Fan von ‹Lost›, und ich will die neue Episode jederzeit sehen können, also wechsle ich zu Verizon», sagt Deering. Content wird auf diese Weise genauso wichtig für die Kaufentscheidung wie die Empfangsqualität und Bandbreite eines Anbieters.
Diesem Bedürfnis nachkommend, hat Sprint im September einen kostenlosen Zusatzdienst für seine Sprint-Vision-Kunden gelauncht, der Sportnews und Ausschnitte aus diversen aktuellen Footballspielen anbietet. Sogar komplette Spielfilme können gegen eine Zusatzgebühr auf dem Handy angeschaut werden. Dazwischen werden kurze Werbeclips eingespielt, die in der Regel nur einige Sekunden lang sind.
SMS-Werbung noch führendDie am häufigsten genutzte Werbeform für das Handy ist in den USA allerdings noch immer die Textmessage, die rund 70 Prozent der mobilen Werbung ausmacht. Weitere 25 Prozent nehmen Banner Ads ein, und lediglich ein Bruchteil der Mobilewerbung besteht derzeit aus Video-Ads, deren Anteil jedoch schon im nächsten Jahr drastisch steigen soll. «Das Problem ist, dass bisher kein Mensch gezielt Kampagnen für den Mobilesektor designt», sagt Brent Breen, Direktor für strategische Entwicklungen bei der Interpublic Group. «Bisher werden die gleichen Elemente für verschiedene Plattformen genutzt.»
Der attraktivste Aspekt der mobilen Werbung ist die Möglichkeit, eine gewisse Zielgruppe genau zu orten. «Alle reden von Hyper Targeting», sagt Breen – von einer Werbeform, bei welcher ein Clip auf den einzelnen Kunden zugeschnitten werden kann.
Search-Funktionen sind bei den Nutzern besonders beliebt, wie etwa die «Find It»-Funktion bei infospace.com. Hier kann man in Sekundenschnelle das nächstgelegene Kino, Restaurant oder einen Schlüsseldienst ausfindig machen.
Die Mobilewerbung von McDonald’s zum Beispiel baut auf diesem Feature auf, wenn es Hamburger zum Sonderpreis anbietet. Der auf dem Handy auftauchende Coupon kann dann direkt bei der nächsten Filiale eingetauscht werden, die der Kunde ebenfalls per Handy ausfindig machen kann. Auch der Mobile-Search-Dienst von Google bietet lokale Suchfunktionen.
Sogar über futuristische Versionen solch lokalisierter Werbung wird bereits nachgedacht: Wenn etwa ein Bekleidungsgeschäft ein Sonderangebot auslobt, das einem bestimmten Kunden gefallen könnte, dann kann eine Message auf dessen Handy erscheinen, die ihm das Sonderangebot  genau in dem Moment schmackhaft macht, wenn er an einem Laden vorbeiläuft.
Produktionskosten steigenKlar ist, dass Werbeclips für Handys nicht allzu aufwändig gestaltet sein dürfen, damit sie auf dem kleinen Bildschirm gut sichtbar bleiben und schnell heruntergeladen werden können. Dennoch wachsen die Kosten für eine ausgeklügelte Videokampagne im Vergleich zu den simplen Text-Messages um ein Vielfaches. Kostete eine mobile Kampagne, die über vier bis sechs Wochen lief, vor einigen Jahren lediglich 25’000 bis 35’000 Dollar, so sind es jetzt rund 150’000 Dollar.
«Klar ist, dass man hier jede Menge Geld verdienen kann», sagt Jeff Janer, COO der Agentur Third Screen Media, die sich auf Mobilwerbung spezialisiert hat. «Die Frage ist nur, wer es verdienen wird und auf welche Weise.»
Gerti Schön

Die neue Flexibilität

Kommentar René Worni über multimediale Perspektiven am Genfersee.

René Worni über multimediale Perspektiven am Genfersee.Die Mauern der Ressorts fallen – herkömmliche Redaktionen sind ein Auslaufmodell. An ihrer Stelle wachsen grossräumige Informationszentren, die Newsrooms. Dort gelten Redaktorinnen und Redaktoren als sogenannte Informations- und Newsmanager. Newsrooms sind in erster Linie eine Antwort  auf den lastenden Kostendruck. Die neue, ressortverneinende Flexibilität ist dynamischer und senkt Kosten. Noch nie zuvor haben sich so viele Zeitungsverlage eine Umstrukturierungskur verschrieben wie im laufenden Jahr.«Online zuerst», hiess es im letzten Juli bei Springer in Berlin. Diesem Credo werden ab 2007 Die Welt und die Berliner Morgenpost in einem multimedialen Newsroom Rechnung tragen. Kaum ist eine Story ruchbar und aufbereitet, geht sie zunächst ins Netz und erst später aufs Papier. Tage danach gab auch die Financial Times den Bau eines integrierten Multimedia-Newsrooms bekannt, um Print und Online redaktionell zu fusionieren. Selbstredend macht Österreichs enfant terrible, Wolfgang Fellner, sein nach der Sommerpause lanciertes Boulevardblatt in einem riesigen Newsroom. Die Verschmelzung von Print und Online ist Konzept.
Im April hat hier zu Lande die Berner Zeitung ihre Ressortstruktur auf- und durch eine Themenbörse abgelöst – mit ambitiösen Zukunftsplänen. Zeitung, Online sowie Radio und Fernsehen sollen im Medienverbund dereinst unter einem Dach Platz finden. Und kürzlich lancierte Ringier sein Cash-daily-Projekt, eine bis dato noch nicht gesehene Verbindung von Zeitung und multimedialen Zusatzangeboten.
Und jetzt zieht auch Edipresse die Lehren aus der Internetinvasion. Grundstein zur multimedialen Regionalzeitung am Léman, bestehend aus Tribune und 24heures, bildet ab März 2007 die neue gemeinsame Onlineredaktion. Edipresse UL-Mitglied Eric Hösli forderte schon im Juli von den Medienschaffenden mehr Flexibilität. Denkbar, dass der Online-Newsroom am Genfersee einmal die beiden Printredaktionen einsaugt – an Vorbildern mangelt es nicht.
René Worni, Redaktor

Toyota gewinnt Sappi Print Media Efficiency Award

Sappi, der führende Hersteller von Feinpapieren, hat den Sappi Print Media Efficiency Award 2006 an den Autohersteller Toyota verliehen. Ausgezeichnet wurde die Kommunikationskampagne «Aim: Zero Emissions».

Sappi, der führende Hersteller von Feinpapieren, hat den Sappi Print Media Efficiency Award 2006 an den Autohersteller Toyota verliehen. Ausgezeichnet wurde die integrierte europaweite Kommunikationskampagne «Aim: Zero Emissions». Zentrales Element der Kampagne ist ein Kind, das friedlich in einem Vogelnest schläft. Sappi überreichte die Auszeichnung anlässlich der Euro-Effie Awards Gala der European Association of Communications Agencies (EACA) in Brüssel, welche effektive, grenzüberschreitende europäische Kommunikation honoriert. Die Kampagne für Toyota gewann auch einen Bronze-Effie in der Kategorie «Corporate». In einer Medienmitteilung bezeichnet Sappi die Automarke Toyota als Pionier der Autoindustrie im Bereich Umweltschutz. Ausschlaggebend für die Auszeichnung sei unter anderem, dass der Autohersteller als hauptsächliches Kommunikationsmittel Print-Erzeugnisse verwendet hat.
Kampagne steigert ErtragGeschaltet wurde die Anzeige mit der Umweltaussage von Toyota in wichtigen europaweiten Titeln. Dazu wurde eine Umfrage unter europäischen Meinungsbildnern hinzugezogen, um Titel wie Time, Newsweek, The Economist, National Geogaphic Europe und Financial Times zu bewerten. Offensichtlich ist es Toyota gelungen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit mit der Kampagne zu vermitteln. Laut Medienmitteilung reihten 69 Prozent der Befragten die Automarke Toyota bezüglich Umweltfreundlichkeit an den ersten Platz. Volkswagen (14%) und Honda (7%) schnitten im Vergleich deutlich schlechter ab. Auch im Hinblick auf den Ertrag zeigt die Kampagne ihre Wirkung: Jeder ausgegebene Euro brachte 2,58 Euro ein.
Gestaltet hat die Umweltkampagne, die von September bis Dezember 2005 lief, die englische Werbeagentur Coast. Das Gesamtbudget betrug knapp 5 Millionen Euro, weshalb sich die Agentur für eine Kombination aus Druckmedien und TV-Spots entschied.
Sappi hat dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Verband BSW Leading Swiss Agencies den Sappi Print Media Efficiency Award für die Schweiz ins Leben gerufen. Erstmals gewonnen haben diesen Preis im März 2006 John Lay Electronics und Jung von Matt/Limmat für die Panasonic-Kampagne «Cutting Edge».
 

Ein Leuchtturm im Mittelland

Architektur Die Berner PR-Agentur Border Crossing AG hat das Mandat erhalten, einen der höchsten Türme zwischen Zürich und Bern ins beste Licht zu rücken.

Architektur Tagsüber ist der 70 Meter hohe Spredaturm in Burgdorf ein grauer Riese aus Beton und Glas. Ein Industriebau, in dem Tomaten zu Pulver verarbeitet werden. Des Nachts wird der graue Riese zur farbenfrohen Landmarke, die computergesteuert ausgeleuchtet wird. Die Berner PR-Agentur Border Crossing AG hat das Mandat erhalten, einen der höchsten Türme zwischen Zürich und Bern ins beste Licht zu rücken – im wahrsten Sinne des Wortes. Künstler und Private werden in den Wintermonaten für spektakuläre Illuminationen des Turmes sorgen. Das Projekt hat eine interaktive Komponente: Jedermann kann von zu Hause aus die Farbkompositionen am Turm mitbestimmen, ein paar Klicks reichen. Federführend ist das Forum für Architektur und Gestaltung in Burgdorf.

Es lächelt der See…

Schiffbau Die Agentur Vitamin D in Zug begleitet kommunikativ die Bootsmesse Lakemotions rund um den Zürichsee.

Schiffbau Was in Cannes möglich ist, kann auch in Zürich chic sein. Vom 13. bis 15. Oktober findet rund um den Zürichsee die erste regionale Bootsmesse Lakemotions statt. Das Besondere daran ist, dass sie dezentral direkt in den jeweiligen Werften und Verkaufslokalen stattfindet. 19 Werften und  Zubehörfirmen zeigen an den drei Tagen der Lakemotions Neuheiten aus ihren Produktpaletten. Zudem gibt es Probefahrten, die Möglichkeit, verschiedene Wassersportarten auszuprobieren, sowie Demonstrationen aus der Arbeitswelt des Bootsbaus. Verschiedene Festwirtschaften laden zu einem Besuch. Von der Zusammenlegung ihrer Ressourcen im Bereich der Kommunikation versprechen sich die Boots- und Zubehörhändler vor allem ein grösseres Publikumsecho sowie die Förderung des Gemeinschaftsgedankens innerhalb der Branche. Kommunikativ begleitet – auch mit einer Website – wird die Messe von Vitamin D in Zug.

Schweizer wollen Tabakwerbung an den Kiosk verbannen

Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ist der Meinung, dass Tabakwerbung die Gefahr des Rauchens verharmlost. Ausserdem verleite sie Jugendliche zum Griff nach dem Glimmstengel.

Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ist der Meinung, dass Tabakwerbung die Gefahr des Rauchens verharmlost. Ausserdem verleite sie Jugendliche zum Griff nach dem Glimmstengel. Wie das Tabakmonitoring vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) aufzeigt, spricht sich die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer dafür aus, die Tabakwerbung nur noch am Kiosk zu erlauben.   Das Link-Institut hat im 1. Quartal 2006 im Rahmen des Tabakmonitiorings 2500 Personen in der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Rauchverbote, wie sie beispielsweise bereits in Schweden und Irland sowie im Kanton Tessin gelten, wohl bald schon gesamtschweizerisch wirken werden. Denn laut der Umfrage befürworten 80 Prozent der Befragten rauchfreie Arbeitsplätze, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. 64 Prozent der Schweizer Bevölkerung spreche sich zudem für ein Rauchverbot in Bars und Restaurants aus.

Inflightmagazine sind stärker als paneuropäische Publikationen

Die Inflightmagazine der nationalen Fluggesellschaften in Europa nehmen im Vergleich zu bekannten Kauftiteln Spitzenplätze ein.


Die Inflightmagazine der nationalen Fluggesellschaften in Europa nehmen im Vergleich zu bekannten Kauftiteln Spitzenplätze ein. Inflightmagazine werden stark genutzt und erreichen absolut spitze Entscheiderzielgruppen, wie Gruner+Jahr am Mittwoch mitteilte. Dies gelte für den jeweiligen nationalen Markt und auch im Rahmen von paneuropäischen Kampagnen.
Reichweite von Inflightmagazinen in Tsd. / Reichweite in %
Lufthansa Magazin 1.246 / 12,3Air France Magazin 971 / 9,6High Life 641 / 6,3Business Life 587 / 5,8Ronda Iberia 533 / 5,3Ulisse 515 / 5,1Scanorama 474 / 4,7Holland Herald 293 / 2,9Swiss Magazine 244 / 2,4Blue Wings 186 / 1,8
Reichweite von Internationalen Magazinen in Tsd. Reichweite in %
Business Week 215 / 2,1The Economist 673 / 6,6Newsweek 402 / 4,0TIME 576 / 5,7Forbes 115 / 1,1Fortune 180 / 1,8Havard Business Review 272 / 2,7
Die Reichweiten basieren auf der Grundgesamtheit Europe 2006. Sie stellt mit 10,15 Millionen Menschen in Europa eine hochkarätige Entscheiderzielgruppe dar und besteht zu 77 Prozent aus Männern. Davon sind 60 Prozent im Alter zwischen 35 und 54 Jahren; 74 Prozent haben das Abitur oder einen Studienabschluss und 69 Prozent verdienen Einkommen über 3750 Euro pro Monat.
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